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Rezensionen verfasst von
SoffiG

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Cinderella Story
Cinderella Story
DVD ~ Hilary Duff
Preis: EUR 4,97

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten so einen dummen Film gesehen, 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Cinderella Story (DVD)
Weil ich zurzeit krank im Bett liege und Lust auf leichte Unterhaltung hatte, habe ich mich dazu hinreißen lassen, diesen Film anzusehen. Leider ist "Cinderella Story" eher dazu geeignet, Kopfschmerzen zu erzeugen als davon abzulenken!

Um die Zuseher nur ja nicht zu überfordern, ist alles unglaublich schrill und übertrieben, außerdem begegnen einem hier die allerplattesten Charaktere: Die Stiefmutter und die beiden Stiefschwestern sind nicht nur böse, sondern auch strohdumm. Deshalb soll man es wohl auch zum Schreien komisch finden, wenn sie sich ununterbrochen verkloppen, durch die Gegend stolpern, in eine Autowaschanlage geraten und mit heißem Wachs überzogen werden...

Intelligenz haben hier die Guten gepachtet, wobei "gut" im Falle von Cinderella-Sam und Märchenprinz-Austin noch untertrieben ist: Die zwei sind vielmehr perfekt, gutherzig und schlau und können sich nichts Schöneres vorstellen, als aufs College zu gehen. SIE ist stets lieb und hilfsbereit, wird jedoch von den reichen Mädchen der Schule gemobbt (die skandieren doch tatsächlich "Kellnerin! Kellnerin!", um sie zu kränken), ER ist ein verträumter Poet, der sein wahres Ich vor den anderen verbergen muss... Klischee olé! Die beiden tauschen schmalztriefende E-Mails aus, in denen sie einander immer wieder vorjammern, wie einsam und unverstanden sie sich fühlen. Echte Romantik sieht für mich anders aus, und in einer Teenie-Komödie erwartet man sich doch, dass einen die Liebesgeschichte auch mal zum Schmunzeln bringt... doch hier ist alles, was zwischen Austin und Sam passiert, vollkommen witzlos.

Für den (Brachial)Humor sind schließlich die Bösen zuständig (Haha, die sind gestolpert! Hihi, jetzt sind sie in den Pool gefallen! Hoho, die eine hat ein Flatulenzproblem!) Wer Lust auf einen völlig niveaulosen, albernen und mies gespielten Film hat, bittesehr. Aber eine wirklich schöne Cinderella-Adaption findet man in "Auf Immer und Ewig" mit Drew Barrymore.


Einfach zu haben
Einfach zu haben
DVD ~ Emma Stone

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zu genießen!, 1. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Einfach zu haben (DVD)
Das Cover und die Beschreibung der DVD haben mich zuerst nicht allzu sehr angesprochen. Was sollte das werden, eine typische Highschool-Komödie mit Brachialhumor? Oder eine Tragikkomödie über eine gemobbte Außenseiterin?

Hier die Entwarnung: "Einfach zu haben" ist weder tief, noch versucht der Film extrem tiefsinnig zu sein. Der Plot - Mädchen erfindet eine heiße Liebesnacht, das Gerücht verselbstständigt sich und bald ist sie als Schulflittchen verschrien - hätte reichlich klischeehaft geraten können; aber zahlreiche skurrile Nebenfiguren, der ironisch-bis-sarkastische Grundton und vor allem die umwerfend sympathische Hauptfigur veredeln die Teenie-Story so sehr, dass durchaus auch ältere Zuseher ihre Freude daran haben dürften.

Olive, großartig gespielt von Emma Stone, ist endlich mal keine unsichere oder super-sexy Protagonistin, sondern sie ist eine Rebellin mit einem weichen Kern, hat immer einen ätzenden Spruch auf Lager und ist dabei erfrischend unzickig. (Kleine Randbemerkung, ihre Synchronstimme ist auch wirklich toll und passt perfekt!) Ich habe den Film inzwischen schon dreimal angesehen, muss immer wieder darüber lachen und habe bestimmt bald wieder Lust auf Runde vier!


Insurgent (Divergent Series)
Insurgent (Divergent Series)
von Veronica Roth
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,30

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider doch schlechter als Divergent, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series) (Taschenbuch)
Es fällt mir wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich nach dem umwerfenden ersten Teil der Trilogie einfach zu viel erwartet habe. Das Folgende ist also, wenn man so will, Meckern auf hohem Niveau. Auch diesmal fand ich Veronica Roths Schreibstil sehr angenehm, die Figuren sind interessant und zumindest der erste Teil des Romans ist spannend. Leider wurde, abgesehen von einigen Schießereien, die Action zum Großteil durch diverse 'Simulationen' erzeugt, die fand ich schon in 'Divergent' etwas übertrieben, und durch die Wiederholungen wurde es auch nicht besser.

Noch dazu haben sich aber im Laufe der Geschichte die Unklarheiten gehäuft, und irgendwann konnte ich mich kaum mehr auf die Handlung konzentrieren, weil mir fortwährend eine Frage im Kopf herumspukte: WARUM??

Die Dauntless wurden am Ende des ersten Bandes von den Erudite zu willenlosen Sklaven gemacht und unter der Simulation gezwungen, andere zu ermorden. Trotzdem schlägt sich ein Teil von ihnen auf die Seite der Erudite; wieso tun sie so etwas?

Weshalb macht sich in dieser Welt, in der Hinrichtungen in Form von Kopfschüssen Gang und Gäbe sind, gerade eine besonders kalte und gnadenlose Person die Mühe, jemanden mittels Giftinjektion zu töten? (SPOILERWARNUNG: Klar, damit es schiefgehen kann!
SPOILER ENDE.)

Wie kommt es, dass (ich versuche hier möglichst spoilerfrei zu schreiben) eine Person bereit ist, alles zu opfern und ihre Freunde im Stich zu lassen, nur weil jemand, dem sie eigentlich sonst nicht vertraut, vage andeutet, es gäbe ganz geheime und gewichtige Gründe, das zu tun? Und wenn diese Person schon von der Richtigkeit dieser Andeutungen überzeugt ist, warum versucht sie dann nicht, ihre Freunde alle einzuweihen?

Und so geht es weiter. Ich möchte hier nicht noch mehr aufzählen, weil ich nichts von der Handlung verraten will, aber irgendwann konnte die Autorin trotz ihres guten Erzählstils nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte viele Schwachstellen aufweist. Die größte Unklarheit ist übrigens (nachdem man sich das schon im ersten Band gefragt hat), was es denn nun eigentlich wirklich mit der 'Divergenz' auf sich hat und was genau die Erudite bezwecken. Dieses Rätsel wird erst ganz am Schluss ... nun, 'gelöst' kann man kaum sagen, weil das Ende noch viel mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Überhaupt kam es mir ziemlich pompös vor und ich frage mich, wie die Autorin im nächsten Band die Geschichte fortführen will.

Fazit: Im Vergleich zu manchen anderen YA-novels ist 'Insurgent' immer noch gut und spannend. Aber gemessen an 'Divergent', das fünf Sterne und noch mehr verdient hätte, kann ich diesem Buch leider nur drei(einhalb) Sterne geben.


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