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Assault Girls
Assault Girls
DVD ~ Yoshikazu Fujiki
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 5,82

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf ganzer Linie enttäuschend, 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Assault Girls (DVD)
Die Story des Kurzfilmes kann man nach den vorangegangen Rezensionen als bekannt voraussetzen.
Bezüge auf "Avalon" finden sich zwar in "Assault Girls" sind aber für die hier weitergeführte Handlung nicht von Bedeutung.

Characterentwicklung: keine relevante
Schauspieler: hölzern, ausserhalb Japans eher unbekannt
Bauten, Material, Drehort: eintönig, von der Stange, nicht innovativ, wirkt "trashig"
Handlung: papierdün, Actionsequenzen sind sehr kurz und bestenfalls durchschnittlich inszeniert, wenige Logiklücken
Spannungsbogen: nicht erkennbar - dafür lange Sequenzen mit Minimalhandlungen (Teil des M.O. des Regisseurs)
FSK-Einstufung (16): fragwürdig/unverständlich hoch, die Aufschrift "Uncut Version" ist offensichtlich ein Werbegag
Synchronsprecher: klingen gelangweilt, Dialoge sind selten und sehr eintönig
SFX: auf gutem Videospielniveau bzw. knapp darüber
Soundtrack: wenige gut umkomponierte Stücke aus "Avalon", meist jedoch fehlend bis eintönig

Finger von diesem Film lassen, insbesondere wenn man mit "Avalon" schon unzufrieden war - wer gutes Kino von Mamoru Oshi sehen möchte bleibt besser in der Anime-Ecke und geniesst "Ghost in the Shell", "Ghost in the Shell: Innocence" oder "Sky Crawlers".
Was Mamoru Oshi bei diesem Werk geritten hat, bleibt mir ein Rätsel...


After.Life
After.Life
DVD ~ Liam Neeson
Preis: EUR 14,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Thriller., 7. August 2011
Rezension bezieht sich auf: After.Life (DVD)
After.Life wird auf dem DVD-Cover als "stylisches Stück Horrorkino" beworben; seine "Spannung" treibe gar "an den Rand des Wahnsinns".

Bereits nach Ansicht des Trailers, jedoch spätestens zur Mitte des Filmes kann man diesen Anmerkungen nur noch ein Schmunzeln abgewinnen."Horror" in allen seinen Ausprägungen ist dann doch etwas anderes, "wahnsinnige Spannung" ebenso. "Stylisch" ist jedoch durchaus eine gute Beschreibung, insbesondere wenn man auf eine eher unterkühlte Ästhetik steht.
After.Life zeigt sich durchweg als ein gefälliger, jedoch nur mässig spannender Mysterythriller, der mit Liam Neeson und Christina Ricci in den Hauptrollen sehr gut besetzt ist. Beide stellen ihre Charactere routiniert, wenngleich nicht überragend dar; ausreichende Möglichkeiten zur Kontrastierung beider Figuren sind gegeben, werden allerdings nicht immer ausgenutzt.
Der Fakt das C. Ricci in diesem Film deutlich mehr Haut zeigt als in "Black Snake Moan" sollte nicht unerwähnt bleiben, bleibt jedoch in einem halbwegs realistischen Rahmen.

Eine generell ruhige Erzählstruktur und gute Kameraperspektiven und -schnitte kommen dem Film sehr zugute und unterstützen die Hintergrundstory, die an sich sehr clever gewählt ist und, wie z.B. in "The sixth sense" geschehen, durch geschickte Wendungen und Ereignisse, die erst retrospektiv einen Sinn ergeben einen guten Film hätte schaffen können.
Leider bleibt die Geschichte durchweg seltsam oberflächlich und ihre Charactere eher unkantig und seicht (was man nicht den Schauspielern, sonder eher dem Drehbuch anlassten kann), weisst einige nicht wegzudiskutierende Logikschwächen auf und das Ende, nun ja, ist überhaupt nicht "zweideutig" bzw. lässt Raum für andere Interpretationen (wie z.B. im genialen "Inception" oder "Shutter Island") - spätestens die Ansicht des "making of..." zeigt, dass hier eine an sich gute Idee nicht wirklich ausgeschöpft wurde.

Alles in allem bleibt ein Film, der für einen netten und kurzweiligen Filmabend mit evtl. anschliessender Diskussion über den Sinn des Lebens gut ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Batman: Arkham Asylum
Batman: Arkham Asylum
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 12,95

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedenke Robin, im Grunde sind alle diese Schurken bemitleidenswerte Kreaturen, die unbedingt Hilfe benötigen!, 4. Juli 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Batman: Arkham Asylum (Computerspiel)
Alle Jahre wieder.

Der Joker bricht aus Arkham aus, verbreitet Chaos und Schrecken, Batman fängt ihn wieder und bringt ihn zurück.
Dieses Mal jedoch ändern sich die Spielregel, denn der "Clownprince of Crime" hat sich bewusst einfangen lassen und entzieht sich dem üblichen Procedere innerhalb der Anstalt durch Flucht.

Und tötet einige Wärter.

Und befreit noch seine Mitinsassen.

Und nimmt Geiseln.

Und übernimmt die Steuerung der Sicherheitsanlagen.

Und...er hat einen Plan.

"Come on boys! He is just one man! One man dressed like a lunatic and armed to the teeth...." (Joker)

So startet das Spiel des Jahres 2009 - als Protagonist Batman ist man auf Arkham Island in einer Anstalt voller "gewöhnlicher" Geisteskranker und einem Grossteil der Schurken eingesperrt, die man selbst regelmässig dorthin gebracht hat.
Ziel ist es am Leben zu bleiben und den Plan des Jokers zu durchkreuzen.

B-AA spielt sich wie eine clevere Mischung aus Tomb Raider, Soulreaver, Splinter Cell und Prince of Persia; alles zusammengehalten durch eine durchdachte - wenngleich nicht überaus komplexe -Storyline (aus der Feder von Paul Dini) mit zahlreichen Rendersequenzen und skurilen Charakteren en masse.

Sehr gut überdachtes Leveldesign bringt es mit sich, dass man selbst bei der x-ten Durchquerung eines Areals immer wieder etwas Neues findet bzw. zu tun hat - so wird der relative Nachteil, nur ein begrenztes Inselgebiet zur Verfügung zu haben ausgeglichen.

Graphisch trumpft B-AA mit der Unreal III Engine auf und besitzt, Nvidia PhysX vorausgesetzt, sehr gefälliges Sturz/Bewegungsverhalten von Gegenständen.

Neben einer Menge Kampfeinlagen (die Dank des FreeFlow (TM) Combat Systems unkompliziert von der Hand gehen und sehr hochwertig aussehen) stellen Schleichen/Verstecken und konstruktive Hindernisüberbrückung konstante Anforderungen an den Spieler - im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres ist hier jedoch nicht wildes Tastenhämmern, sonder eher ein gutes Auge und Planung wichtig.

A propos Auge.

Neben der regulären Sicht kann man jederzeit in den, graphisch reduzierten, Detective Mode wechseln - hier sieht man Gegner früher bzw. durch Wände und erhält Info's zu bestimmten Bereichen (z.B. Stromleitungen, entfernbare Lüftungsklappen, etc.).
Der Drang, diese praktische Einrichtung ständig zu nutzen ist sehr, sehr hoch - aber dann entgeht einem der Augenschmaus der Architektur der Anstalt...klassisch, alt, Gargoylen, düster...
Der DM ist auch notwendig um zahlreiche der 240 über die Insel versteckten Rätsel zu lösen - courtesy by Edward Nigma, dem Riddler.

Edward's Stimme begleitet den Spieler, teils mit Herausforderungen, teils mit Drohungen, dann wieder ungläubig -"How could you find that one out? YOU'RE CHEATING - looking them up on the Internet!"

Die Rätsel setzen meist weniger Kombinations- als sehr gute Beobachtungsgabe und Gedult voraus, bei einigen hilft Kenntnis bzgl. des Batman-Mythos weiter, bei anderen muss man "um die Ecke denken".
Durch das Finden/Lösen von Rätseln schaltet man zunehmend Extras frei, die teilweise nett (Spielfiguren in 360°, hochauflösend), teils interessant (Audiotapes der Therapiesessions einzelner Personen) oder lehrreich (Akten der einzelnen Pro- und Antagonisten) sind.

Insbesondere letztere führen auch Spieler ohne Hintergrundwissen in die Welt des Comics ein und sind für die Lösung des finalen Rätsels unabdinglich.

Als besonderes I-Tüpfelchen schaltet man "Challenges" frei - kurze, jederzeit wählbare Sequenzen in denen spezifische Aufgaben, teils unter Zeitdruck auf unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad gelöst werden müssen.
"Challenges" kann man auch noch nach dem Ende der Hauptstory annehmen, ebenso bringt einen das Spiel nach dem letzten Bossfight wieder auf die Insel zurück...sodass man ausstehende Rätsel mit vollem Equipment abarbeiten kann.

Durch Kämpfe (gegen bis zu 10 Gegner gleichzeitig) und beim Erreichen bestimmter Punkte (z.B. nach Bossfights) erhält man XP, die zu bestimmten Zeitpunkten in Sonderfähigkeiten investiert werden können; grob: Offensiv, Defensiv, Technik.
Dankbarerweise erspart uns das Spiel, den dunklen Ritter "aufzuleveln" - Batman verfügt bereits über alle relevanten Fähigkeiten und fortschrittliche Hilfsmittel (die Story spielt recht spät in der DC-Zeitlinie - so ist Barbara "Batgirl" Gordon bereits querschnittgelähmt und arbeitet als "Oracle"), setzt diese allerdings erst ab einem Punkt ein, wo sie auch nützlich/sinnvoll sind; die Sonderfähigkeiten sind mehr als Spezialisierungen zu sehen und dienen der frühzeitigen Unterstützung des eigenen Spielstils.

So hat man von Anfang an das Gefühl, den Dark Knight und nicht einen Grey Squire zu spielen.

Das Spiel schickt einen gleich zu Beginn durch eine Art Tutorial, dass jedoch nicht so gekennzeichnet ist - im Rahmen der ersten Stunde erlernt man so Grundsätze von Bewegung, Kampf, Klettern, Anwendung von Gegenständen - neue Optionen werden ab dem Zeitpunkt gelehrt, zu dem sie verfügbar sind.

Eine sehr gute Kartenfunktion mit Überblick über ausstehende Rätsel und Missionsteile, teils extrem hochwertige Sprecher (Mark "Luke Skywalker" Hamill, der den Joker auch in der Zeichentrickserie vertont), ein sich eng an den späteren Filmen orientierender Soundtrack, sowie sehr eng zusammen liegende Autospeicherpunkte runden das Spiel ab.

Negativ:

B-AA hat Probleme mit AMD Dual-Core Prozessoren; man muss nachträglich noch die aktuellste Version des Dual Core Optimizers bei AMD installieren, ansonsten ist das Spiel nicht lauffähig - ausserdem enthält die CD nur die Version 1.0 des Spiels; händisches Update auf 1.1 oder der Beitritt zu Windows Live! zwecks Autoupdate sind sinnvoll.

Batmobil und Batwing sind leider nicht benutzbar.

Speicherpunkte können nicht eigenständig gewählt werden.

Keine wirklich frei begehbare Spielwelt - allerdings sind die Levelgrenzen gut getarnt bzw. recht logisch.

Wie zu Anfang geschrieben - viele der Ideen im Spiel sind nicht neu, sondern in anderen Vertretern des Genres benutzt worden. Aber: Besser gut kopiert, als...schlecht kopiert.

Keine moralische Instanz, keine schwerwiegenden Entscheidungen - Batman kann(!) in diesem Spiel z.B. nicht töten...selbst wenn es opportun wäre, oder unwillkürlich als "Unfall".

Tastenbelegung kann frei umgestellt werden - im Spiel selbst werden, im Rahmen der Hilfsfunktion, allerdings immer die Standardeinstellungen gezeigt: so wird in der Eile und mangels Nachdenken aus einem "Runterhängen und abgreifen" evtl. ein "gleitender Angriff"...in die Gegnerhorden die man umgehen wollte.

Teilweise ist der Wiederholungseffekt recht gross, die Rätsel lassen sich z.B. grob in vier Typen aufteilen; für Gelegenheitszocker ist das aber eher ein Pluspunkt.

Alles in allem ein kurzweiliges, hochwertiges Spiel, dass eigentlich für jeden etwas bietet und für Batman-Fans meines Erachtens ein Muss - insbesondere zum aktuellen Preis und als Vorbereitung auf Teil II.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 13, 2011 11:13 AM CET


Atlas Infernal (Warhammer 40,000 Novels)
Atlas Infernal (Warhammer 40,000 Novels)
von Rob Sanders
  Taschenbuch

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Grundidee, aber..., 4. Juli 2011
"Harlequins", "the Black Library, "Ahriman, arch-sorcerer of the Thousand Sons", "Inquistor...a hunted man".
Zugegeben, diese Kombination hat mich schon bei der Vorbestellung aufhorchen lassen.
Leider kann das Werk letztendlich nicht völlig halten, was der Klappentext verspricht.

Der Erzählstil ist im grossen Ganzen flüssig und Autor Rob Sanders sehr wortgewandt, so dass alle Ereignisse angenehm kurzweilig daherkommen. Perspektiven- und Zeitwechsel innerhalb der Geschichte beleuchten bestimmte Aspekte aus den Blickwinkeln verschiedener Figuren, was wiederum für Abwechslung sorgt. Positiv.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches wird der Leser mit vielen Details konfrontiert (die nicht immer storyrelevant sind); mir hat es gefallen, bremst aber den Erzählfluss dann doch merklich.

Auch das Thema an sich hat eigentlich viel Potential - wer hätte als Warhammer 40K-Leser nicht gerne mehr Informationen zu den o.g. Bereichen?
Vorweg: bei diesem Wunschgedanken bleibt es über grosse Teile des Buches auch.
Czevak mag viel Wissen aus der Bibliothek gezogen haben - der Leser erhält bestenfalls Bruchstücke, was immerhin dazu zwingt, die eigene Phantasie nicht abzuschalten.

Inhaltlich bleibt "Atlas Infernal" vieles schuldig - die Gruppe von Inquisitor Czevak erscheint konstruiert und enthält viele Charactertypen, die bei Dan Abnetts' "Eisenhorn" bzw. "Ravenor" bereits ähnlich und vor allem tiefgreifender gezeigt wurden. Keiner der Begleiter hinterliess bei mir einen besonders einprägsamen Eindruck.Unsympathisch.

Der Inquistor selbst wirkte auf mich sehr oft wie die WH 40K-Variante von Dr. Who...interessant, genial, latent gefährlich, oft unterschätzt und nicht gerade wenig verrückt. Das ist an sich nicht schlecht - besonders innovativ allerdings auch wieder nicht.
Analog zum guten Doktor zaubert Czevak in regelmässigen Abständen irgendwelche Artefakte und Wissen aus dem Hut, die in der entsprechenden Situation lebensrettend wirken; szenisch: Eintritt der Gruppe bzw. Inq. Czevak - Problem - Verschlimmerung des Problems - nahezu hoffnungslose Situation - Kampf mit zahlreichen Verlusten bei den unwichtigen Characteren - Einsatz eines abnorm mächtigen Gegenstandes - Abtritt der Gruppe/des Inq. .
Das ist einmal nett (hat bei "Eisenhorn" z.B. gut funktioniert), läuft sich aber irgendwann tot - klassisches "Deus ex machina"-Prinzip, nur übertrieben eingesetzt.
Besonders ärgerlich ist, das die Gegner des Inquisitors sich aus der Top-Liga der Pro- und Antagonisten des 40K-Universums rekrutieren und durch o.g. Szenarien teilweise zu beinahe lächerlichen, einfallslosen Statisten reduziert werden. Das schmerzt gerade im Bezug auf die Harlequine, denen Sanders nicht gerade viel Zeit und Hintergrund widmet.

Für Leser, die neu im 40K-Universum sind dürften die zahlreichen Ortswechsel und Treffen mit den unterschiedlichsten Mitglieder diverser Gruppen stark verwirrend sein - Alteingesessene finden sich besser zurecht; jenen dürfte es dann allerdings an der letzten Prise Information zu den vielen Themen mangeln.

Somit hinterlässt "Atlas Infernal" bei mir den eher schlechten Nachgeschmack einer guten Grundidee, die nicht wirklich umgesetzt werden konnte und sich trotz flüssiger Schreibe und solide Handlungsabläufen ab der Mitte langsam aber sicher totläuft...


Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent
Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Graphisch "hui!"..., 29. November 2006
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
...wenn man denn über einen sehr aktuellen Rechner verfügt, denn bereits auf einem 6 Monate alten PC (3,2 GHz, 2 GB RAM, GeForce 7300) wird das Spiel selbst mit aktuellen Treibern im höheren Auflösungsbereich/Detailgrad sehr fix zum Daumenkino - also ist Abspecken angesagt (oder Aufrüsten, wenn man denn dem Harware-Wahn der Entwickler alle paar Monate sklavisch folgen mag).

Positiv:

° Sehr detaillreiche Graphik

° Unterschiedliche Schauplätze (diesmal auch häufiger bei Tage zu bewundern)

° Neue Bewegungsabläufe sind sehr flüssig animiert

° Sehr gute Synchronisation mit ambitionierten Sprechern

° Sam Fisher ist zurück…

° …und schwimmt und taucht wie ein Fisch

° Nette Minispielchen (Safe knacken, Schlösser öffnen, etc.)

° Alte Stärke: Unterschiedliche Lösungsansätze möglich

° Simples „Ego-Shooting“ ist kein erklärtes Spielziel – jedoch in Ansätzen möglich

° Freies Speichern möglich

° Der Mehrspielermodus von SC ist was balancing, Spielspass u.ä. angeht weiterhin top

Negativ:

° Enormer Hardwarehunger (siehe oben)

° Vertrauenssystem ist zwar eine interessante Idee…in der Realität jedoch nicht wirklich relevant

° Keine wirklich neuen Herausforderungen für SC-Veteranen

° Mit 6 – 12 h (je nach Lösungsansatz) Spielzeit ziemlich kurz für ein Vollpreisspiel

° Story wirkt teils sehr konstruiert

° Ladezeiten sind recht lang

° Menueführung umständlich und wenig intuitiv

° KI reagiert –immer noch nicht- realitätsnah: Anlocken & Ausschalten von Gegnern zu leicht

° Lt. Spielezeitschriften: PC-Fassung = abgespeckte Konsolenfassung?

Fazit:

Als „alter“ Splinter Cell Spieler bietet DA für mich nicht genug Neuerungen und Verbesserung um mit den doch gravierenden Auffälligkeiten ohne weiteres klar

zu kommen.

Weiterhin wäre ich, sollte sich die Aussage einer teils starken Abspeckung von Spielinhalten bei der Konversion von Konsole auf PC als korrekt erweisen, doch ziemlich von UbiSofts Kundenfreundlichkeit enttäuscht.

Daher kann ich das Spiel zum derzeitigen Zeitpunkt und zum aktuellen Preis nicht wirklich empfehlen...schade eigentlich.


Warhammer: Mark of Chaos
Warhammer: Mark of Chaos
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 42,95

43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Spiel, 29. November 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Warhammer: Mark of Chaos (Computerspiel)
Warhammer - MoC erweist sich in der Praxis leider nicht als so aussergewöhnlich, wie der E3 Trailer und diverse Vortests erwarten liessen.

Allerdings bleibt nach genauerer Betrachtung noch immer genug positives übrig um eine Empfehlung nicht nur für Warhammer-Enthusiasten aussprechen zu können.

Positiv:

° Stimmige und spannende Hintergrundwelt auf Basis des Tabletop/FRPG`s

° Sehr detaillierte und individuelle Einheiten mit Wiedererkennungswert

° Sehr detaillierte Effekte

° Zoom und 360° Ansicht sind sinnvoll nutzbar und erhöhen den Spielspass massiv

° Interessante Zwischensequenzen in Spielegrafik

° Der E3 Trailer!

° Orchestraler Soundtrack mit 7.1 Unterstützung

° Passende Synchronsprecher in der deutschen Fassung (die englische OV ist jedoch besser)

° Helden sind sehr mächtig und haben teils interessante Hintergrundstories

° Solo-Missionen für Helden möglich

° Massenschlacht mit zahlreichen Einheiten zwischen 20 – 60 Mitgliedern

° Duell-Funktion sinnvoll umgesetzt

° Mehrspieler-Modus vorhanden-> Bei Nutzung sollte man allerdings schon eine CPU um die 3,0 GHz besitzen...

° Relativ kurze Missionen verhindern Langeweile bzw. Frust bei Gelegenheitsspielern

Negativ:

° Zahlreiche Bugs bei Erscheinen – Patchen ist online automatisch möglich & nötig

° Taktische Finessen und Geländevorteil nur sehr begrenzt nutzbar

° Helden sind übermächtig (wird wohl gepatcht) – Parallelen zum Tabletop ;)

° …Solomissionen für Helden sind wenig fordernd

° KI reagiert vorhersehbar, taktische Optionen weit geringer als im Tabletop

° Missionen sind zum Teil sehr kurz, Maps sind sehr klein und eher linear aufgebaut

° Maps sind zwar detailliert aber eher eintönig gestaltet

° Aufgrund linearem Aufbaus geringer Wiederspielwert

° Hardware-Hunger: Shader Model 3.0 und grosszügig dimensionierte CPU notwendig (2,4 GHz +)

° Strategiespiel – daher weniger Augenmerk auf der Story

Fazit:

Kaufempfehlung für jeden Warhammer-Fan (ob die „Collectors`Edition“ für knapp 20 € mehr wirklich sinnvoll ist bezweifle ich allerdings) – Strategiefans warten besser erst einmal die kommenden Patches ab und wechseln im Zweifelsfall lieber zu Medieval II oder Dawn of War.

Alles in allem ist Warhammer – Mark of Chaos ein solides Spiel für Hobby-Strategen und Gelegenheitsspieler…wer mehr Zeit und viel mehr Geld investieren möchte und Gefallen ander Welt von Warhammer gefunden hat, sollte auf jeden Fall einmal einen Blick Richtung desTabletops werfen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 12, 2011 9:12 PM MEST


Kein Titel verfügbar

35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Anfänger und Gelegenheitsspieler nicht zu empfehlen, 29. Dezember 2005
Bei "Lineage 2 - Rise of Darkness" handelt es sich nicht um ein an sich neues Spiel, sondern man erhält nun das Update auf die dritte Chronicle (Rise of Darkness) direkt durch die Instalation und erspart sich hierdurch stundenlanges laden.
Grundsätzlich bedient L2 den Markt der massiv auf PvP (Spieler gegen Spieler) ausgelegten Online-PC-Spiele -ich vermeide hier aktiv den so häufig gebrauchten Begriff MMORPG, denn der Rollenspiel-Aspekt spielt, anders als bei Systemen wie Everquest 2 oder WoW nur eine sehr untergeordnete Rolle, sofern er nicht durch einige Clane aktiv am Leben gehalten wird.
Spezielle Rollenspiel- oder PvP-freie Server a la WoW existieren nicht.
Lineage 2 ist zur Zeit nur in der englischsprachigen Version erhältlich; die Übersetzung aus dem koreanischen Original ist gut verständlich, wenngleich Teils ein wenig sinnfrei bzw. langweilig (warum z.B. ein "Orc Mönch" in der nächsten Ausbaustufe zum "Tyrannen" mutiert bleibt wohl für immer ein Geheimnis)
Positives zu L2:
*Für mangaphile Spieler sehr ansprechende Grafik auf Basis der Unreal-Engine mit netten Effekten
*Sehr stimmungsvolle Soundtracks
*Niedrige Systemanforderungen bzw. sehr flüssige Wiedergabe auf High-End Rechnern.
*Aktive Community weltweit
*Notwendigkeit zur Gruppen- und Clanbildung sehr hoch
*Geringe Anzahl an Bugs, die mit den regelmässigen Updates bis dato gut behoben wurden
*Einfache Charakterentwicklung, durch spezielle "Newbie boni" soll die Entwicklung neuer Spieler bis Level 25 gefördert werden...
*Hohes Maximum Level, die Möglichkeit der Entwickung einer "Unter-Klasse" ab 75., sowie mit dem neuen im Frühjahr 2006 erscheinenden Update (Chronicle 4 - Scions of Destiny) anstehende Veränderungen und Zusätze im High-Level Bereich können für Langzeitmotivation sorgen
*Zu erwartender Verbesserung des Inhaltes (neue Gebiete, Fähigkeiten, Burgen, etc.) mit Chronicle 4 in nächster Zeit
Negatives zu L2:
*Seelenlos - in keinem anderen von mir bis dato gespielten Online-RPG hat der Hintergrund der Spielwelt so geringen Einfluss auf das Spielgefühl und die Charakterentwicklung!
Die regelmässig laufenden Events bedienen nicht wirklich den Hintergrund, sondern werden zumeist recht schnöde zum massiven Währungserwerb genutzt.
Das angepriesene "Seven Signs" hat in der Realität völlig versagt, da die eigentlich als Wettstreit zweier Parteien (Dawn und Dusk) ausgelegte Quest auf nahezu allen Servern im Ausgang meist gleich ist bzw. von den etablierten Clanen und Alianzen aktiv "gesteuert" wird; es erfreut sich allerdings starker Beliebtheit im Rahmen von beschleunigtem Levelaufstieg und ist zwingend notwendig zum raschen Erwerb besserer Ausrüstung.
*Nur geringe Möglichkeit den Charakter optisch einzigartig zu gestalten - sogar oberhalb des 60. Levels begegnet man immer wieder einem Clon seiner selbst.
*Zäher Levelaufstieg und XP-Verlust im Todesfall - für Gelegenheitsspieler demotivierend.
*Überfüllte Server (insbesondere der einzige europäische), wenige Neueinsteiger, sodass Charaktere im niedrigen Levelbereich meist Alternative zu bereits bestehenden Figuren erfahrener Spieler oder schlichtweg Bots sind; sofern man in Startgebieten überhaupt jemanden trifft = demotivierend für Neueinsteiger
*Eher schlechter Customer Service; Umsetzung von Feedback der Community läuft primär im asiatischen Raum.
*Für Anfänger schwer zu überschauendes ökonomisches System, das insbesondere durch Faktoren wie ebay und andere externe "wertschöpfende Faktoren" stark verzerrt wird = reale Inflation in einer fiktiven Welt
*Völlig offenes PvP-System, was neben den -durchaus spannungssteigernden- Tatsachen, das man ausserhalb der Städte jederzeit Freiwild sein kann und in Städten beim Handel "hereingelegt" werden kann und darf, leider auch bedeutet das ein "fairer" Kampf zwischen zumindest ungefähr gleichstarken Charakteren vom System nicht unterstützt wird (viel besser macht es hier "Guild Wars" des gleichen Publishers).Es ist eben wie im realen Leben...
*PvP nur in Massenschlachten wirklich balanciert; ansonsten starker Vorteil für Zauberer und Fernkämpfer.


Legend of Kay
Legend of Kay
Wird angeboten von RetailService
Preis: EUR 6,99

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Made in Germany..., 21. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Legend of Kay (Videospiel)
...steht hier endlich einmal wieder für gute Qualität!
Eine witzige Geschichte (die ganz bewusst nicht jedes Klischee auslässt), sympathische Hauptcharaktere, gute Synchronsprecher (z.B. bekannt aus "Die Simpson" und "Futurama"), durchdachtes Leveldesign (im Gegensatz zu vielen Jump&Run- Spielen kann auch Otto-Durchschnitts-Spieler die Hüpfeinlagen nach wenigen Anläufen schaffen)und teilweise sehr sehenswerte graphische Effekte - was will man eigentlich noch mehr.
Die Kampfeinlagen können sich zwar nicht mit "Prince of Persia" messen - dafür gelingen die zahlreichen Kombos auch leicht und ohne hektisches Drücken abartiger Tastenkombinationen - und wer glaubt das dies bedeuten würde, die entsprechenden Moves wären blass oder langweilig, wird sehr positiv überrascht.
Besonders positiv:
- Gut geplante Speicherpunktabstände
- Rätsel sind übersichtlich angelegt und passen zur Story
- Abwechslungsreiche Zwischensequenzen im Comicstil
- Liebevolle Details (z.B. Sinnsprüche und Bilder an den Wänden) werten das Spiel zusätzlich auf.
- Freischaltbare Boni nach jedem Level
Wehrmutstropfen:
- Teilweise sehr gewöhnungsbedürftige Kameraperspektive, die in manchen Leveln das Überleben unnötig schwierig macht.
- Deutsche Sprachversion teils nicht ganz Lippensynchron (Figur "spricht" noch, obwohl keine Sprachausgabe mehr
stattfindet.
- Nur verhältnismässig wenige Gegnertypen
Fazit: Kaufen!


Kein Titel verfügbar

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Gelegenheitsspieler und Anfänger, 4. Februar 2005
Positive Aspekte:
*Gute graphische Umsetzung, u.a. mit sehr farbenfrohen Zauber-, sowie Licht- und Schatteneffekten, durch die verwendete Unreal-Engine - insbesondere für Spieler, die auf den mangaartigen Stil stehen, der die Charaktermodelle dominiert
*Beeindruckender, orchestraler Soundtrack - zu allen Gelegenheiten stets passend
*Geringe Hardwareanforderungen, selbst auf einem aktuellen Laptop passabel spielbar, sofern eine halbwegs vernünftige Internetverbindung (ISDN und besser) zur Verfügung steht
*Ausführliche Homepage des Herstellers, rascher Support durch meist kompetente Mitarbeiter während des Spieles
*Interessante Belagerungs- und Eroberungsoptionen, die via des Erhebns von Steuern tatsächlich Auswirkungen auf die Ökonomie haben
*Gute, wenngleich zeitaufwendige Update-Funktionen, welche die zahlreichen Verbesserungen automatisch ins System integrieren - für komplette Updates sollte man aber schon über DSL verfügen!
*Interessante Spezialisierungsmöglichkeiten ab dem 20. Level
*Gut balancierte Charactere ab dem 20. Level - vorher leichter Vorteil für Magier
*Professioneller und gut umgesetzter Umgang mit reinen "Player-Killern", die speziell sehr viel schwächere Neulinge zu jagen pflegen
Negative Aspekte:
*Gute Charaktermodelle, aber noch zu wenig persönliche Auswahl bei der Erschaffung...gerade in Startgebieten trifft man häufiger einmal einen Klon seiner selbst - insbesondere da sich besonders effektive Waffen- und Rüstungskombinationen bereits in der Community etabliert haben - in höheren Leveln eher unbedeutend.
*Zwangsläufig PvP (Spieler gegen Spieler); spezielle Server, die nur PvE (Spieler gegen Umgebung) zulassen exisitieren nicht.
*Exorbitante "Downtimes": Ohne die Gruppenbildung mit einem Heiler verbringt man sehr (sehr!) viel Zeit mit der Regeneration von Mana- und Hitpoints, was den Spielfluss gewaltig bremst
*Langweilige und eher sinnlose Quests in niedrigen Leveln: den Haupteil seines Geldes ("Adena") und seiner XP erhält der Character lange Zeit durch monotones Monsterjagen und nicht durch verfügbare Questen.
*Unbalanciertes ökonomisches System: Ausrüstung, welche man nicht findet oder von befreundeten Charaktere "geliehen" ("twinking") bekommt, ist in den regulären Shops im Vergleich zum potentiellen Gewinn bei Quests und Monsterjagden unverhältnismässig teuer. Die einzige Möglichkeit dem teilweise zu entgehen besteht darin, Gegenstände von Mitspielern zu kaufen (private shops) wo die Kosten allerdings teils gewaltigen Schwankungen unterworfen sind - gerade für Anfänger ist das System hier eher schlecht zu durchschauen
*XP-Verlust bei Tod: -10% XP, im Gegensatz zu vielen anderen Systemen kann das den Character jedoch auch ein Level kosten, was teils viele Spielstunden zunichte macht - ein echter Frustfaktor
*Wer mit dem Gedanken spielt, die Software bei Nichtgefallen wieder zu veräussern, sollte zuvor einen Blick in die Nutzerbedingungen geworfen haben - zwar ist der Verkauf des Software völlig legal, die Nutzungsrechte des zugehörigen accounts - Stichwort: account sharing - aber (noch) nicht.

Fazit: Lineage 2 ist defintiv nicht für Gelegenheitsspieler und Anfänger empfehlenswert. Desweiteren muss man sich mit der Tatsache auseinandersetzen, das die Spielmechanik konsequent auf PvP (Spieler gegen Spieler) ausgelegt ist und ein Serverwechsel mit dem gleichen Charakter (z.B. bei chronischer "Überbevölkerung", starker Laggtentendenzen, o.ä.) z.Zt. nicht möglich ist.
Wer viel Sitzfleisch und einen gut ausgestatteten PC besitzt, wird mit einem graphisch aufwendigen Spiel belohnt, das seine Stärke im PvP-Bereich und in höheren Leveln (ab 25.) zeigt. Die zu langen Wege, das überzogene ökonomische System, gerade in niedrigen Stufen sehr monotone Quests und die zu ausuferenden "downtimes" (zum Aufladen von Mana- und Hitpoints) verwehren dem Spiel jedoch meiner Meinung nach eine gute Wertung.


Warhammer 40,000: Dawn of War
Warhammer 40,000: Dawn of War
Wird angeboten von schneidersoft
Preis: EUR 19,95

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warhammer 40K - D.O.W...noch ein Fazit, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Warhammer 40,000: Dawn of War (Computerspiel)
Warhammer 40K - Dawn of war
Positiv:
- Sehr gutes Intro - leider bleibt es dabei und alle weiteren Missionseinstiege sind in Spielegrafik umgesetzt.
- Ansprechende Grafik, tolle Effekte (insbesondere das "Orbitale Bombardement" mit sehr guter "zoom-in"- Funktion...mittendrin statt nur dabei!
- Armeepainter gestattet leicht das erstellen individueller Einheiten
- Sehr gute Umsetzung der einzelnen Einheiten aus dem Table-Top
Negativ:
- Die eigentliche Kampagne ist mit 11 Missionen nur sehr knapp geraten, das Durchspielen des Szenarios aus der Sicht der anderen Parteien mit Verknüpfung untereinander (wie z.B. bei Warcraft 3) ist nicht möglich und die Story ist doch ein wenig seicht und wenig überraschend; so ist man geneigt auf die -gute-Mehrspielervariante umzusteigen.
Die Missionsaufgaben erschöpfen sich leider in: "Töte alle Gegner, nimm rasch strategische Punkte ein!"
- Die Wegfindungsroutinen der Einheiten sind wenig clever umgesetzt worden, teils eilen diesen geistlos von Punkt A nach Punkt B auf dem kürzesten Weg...selbst wenn dieser durch ungesichertes, oder schlimmer: zwar aufgeklärtes, aber von Feinden übervölkertes, Terrain führt - Optionen dieses zu verhindern existieren nicht.
- Schwache KI
Wenn sich Horden von Orcs hoffnugslos und regelmässig an meinen Stellungen aufreiben (in höheren Schwierigkeitsstufen wechselt lediglich Häufigkeit und Truppenstärke) so kann ich das gerade noch verkraften; sie sind `halt ein wenig einfach gestrickt - von den versierten Eldar hätte ich, gerade bei geskripteten Szenarienabschnitten, dann doch mehr erwartet. Und wenn sich dann noch der Avatar(!) des Kriegsgottes Kain wie billiges Schlachtvieh von einer -geschwächten- Einheit Space Marines vom Hausdach aus dahinraffen lässt, sinkt der Spielspass rapide.
- Teils sehr schlechte Synchronsprecher...der "mächtige Inquisitor" nötigt mir z.B. aus diesem Grund eher ein amüsiertes Lächeln ab; die meisten Sprecher klingen doch eher wie gelangweilte Vorleser.
Fazit:
Eine generelle Empfehlung kann ich a.d. oben genannten Gründen nur für Warhammer 40K-Enthusiasten aussprechen, da es sich hier um die bis dato beste Umsetzung des Warhammer-Universums handelt - alle anderen sind meiner Meinung nach mit Warcraft 3 o.ä. besser bedient.


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