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Beiträge von kiezpresi
Top-Rezensenten Rang: 23.538
Hilfreiche Bewertungen: 74
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Rezensionen verfasst von kiezpresi
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5.0 von 5 Sternen
politischer Deutschrock der 80er, 22. Februar 2013
Nein, Schroeder Roadshow waren ganz sicher keine Politclowns. Ich habe Schroeder noch live erleben können, zuletzt 1988 in Hartenholm, beim legendären Werner-Rennen zusammen mit 200.000 anderen Bekloppten... Schroeder Roadshow ist bester deutscher politischer Rock seiner Zeit. Die Texte zwischen ernsthaft und Klamauk, die Musik einfach mitreißend - heute noch. Aber vermutlich muß man - wie ich - die 50 voll gemacht haben und sich an die damalige Zeit erinnern können, um diese Musik positiv einzuordnen. Schroeder Roadshow ist anarchisch, links und für mich bis heute unerreicht! Dagegen ist BAP Schlagerparade (und die mochte ich damals auch noch...) Schade, daß man die CDs nicht komplett bekommen kann - die LPs habe ich natürlich.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sphärenklänge mit Einschlafende, 12. Februar 2013
Schon die 2. CD von den Foals war etwas ruhiger und melodiöser geraten. Nach wie vor ist Antidotes für mich unerreicht - aber wie alle Bands müssen sich auch die Foals weiterentwickeln. Der Einstieg in "Holy Fire" ist mit "Prelude" absolut gelungen - ein fesselnder Song, mystisch und spannend, wie aus einem Krimi. Mit dem zweiten Titel "Inhaler" kommt ein etwas härterer Sound auf, der aber ab "My Number" in melodiöse Dance-Songs übergeht, gut für die Indie-Disco und sicherlich tanzbar. Von "harter Musik" ist diese CD insgesamt weit entfernt, ich verstehe insofern die Rezension auf Amazon und z.B. in der Visions nicht. Überraschend wie "Antidotes" ist eigentlich keiner der Songs, aber sie sind gut hörbar und halten den Spannungsbogen stetig oben, bis mit dem drittletzten Song "Providence" nochmal etwas härtere Gangart Einzug hält. Danach allerdings bricht der Spannungsbogen mit "Stepson" und dem letzten Song "Moon" völlig zusammen und die CD plätschert dem Ende entgegen. Für mich klare Weglass-Titel. Aber da wird es sicherlich auch andere Meinungen zu geben. Ohne die letzten beiden Songs wären es 5 Sterne, aber ich kann dem Ende nix abgewinnen - somit gute 4 Sterne. Auf jeden Fall der Beweis, daß Foals keine Eintagsfliege sind!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Punk rocks, 4. Februar 2013
Ich mochte schon die "gute alte" Terrorgruppe gern, weil sie für mich eine der besten deutschen Punkbands war. Die Bottrops sind m.E. noch ein Stück besser. Ich höre nach wie vor gerne Ärzte und die Toten Hosen, aber die bewegen sich immer mehr Richtung Stadiontauglichkeit und Weichspüler. Die Bottrops kultivieren den deutschen Punkrock erdiger. Knackige Riffs, spaßige Texte und immer wieder überraschende Wendungen machen diese CD für mich zum Muss!
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17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Selig goes Pop, 1. Februar 2013
Ich kann mich chris 10 nur anschließen. Ich bin Selig "Fan" der ersten Stunde, habe bis dato alle Alben und war mit den letzten beiden auch noch einverstanden. Diese CD allerdings ist genau das Gegenteil vom Titel. Nix brodelt, nix pulsiert, es wird kein Feuer entfacht. Seichte Pop-Songs plätschern vor sich hin. Die Stimme von Jan Plewka kommt m.E. bei diesen Songs auch nicht besonders raus, alles zu ruhig und gleichförmig. Nette Hintergrundmusik, aber keine CD, die man -vor allem als Selig-Fan- haben muß. Schade!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
70er Jahre Hardrock - Zitate und Variationen, 25. Januar 2013
Wenn man wie ich mit Black Sabbath, Nazareth, Deep Purple, Thin Lizzy, Led Zeppelin etc. die 70er Jahre musikalisch inhaliert hat, kommen bei derartigen CD's immer die "guten alten Tage" hoch. Die hier vorliegende CD von Golden Void zitiert diese frühere Musikrichtung, ohne aufgesetzt oder künstlich zu klingen. Am nächsten dran sind Golden Void m.E. an Black Sabbath, vor allem der Sänger Isaiah Mitchell klingt wie Ozzy Osbourne. Das für mich genialste Lied "The Curve" zeigt dies am besten. Trotz der obigen Nähe zu bekannten Bands der 70er ist diese CD keine Spur langweilig, im Gegenteil wechseln Stil und Tempo immer wieder ab. Ich kann mich dem Vor-Rezensenten nur anschließen: Es ist erstaunlich, wie frisch heutige Bands den Sound der 70er präsentieren und variieren. Für alle, die Wolfmother & Co mögen, ein Muss! Auch ich hoffe, daß Golden Void mit dieser CD auch den nötigen finanziellen Erfolg haben werden!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
nicht mehr als Mittelmaß, 24. Januar 2013
Eigentlich habe ich mich nach den letzten beiden CDs auf "Lost Sirens" gefreut und sie ohne Probehören bestellt. Aber: Nach nun mehrmaligem Hören muß ich feststellen: Kein Vergleich zu "Waiting For The Siren's Call" und schon gar nicht zu dem Vorgänger "Get Ready". Aus der CD sticht eigentlich kein Song wirklich heraus (Hellbent ist sicher der beste unter den schlechten), die CD plätschert einfach vor sich hin. Nette Hintergrundmusik, aber wirklich kein Highlight dieser klasse Band. Es ist halt wie immer: Band löst sich auf, dann wird im Archiv gewühlt, ob noch irgendwo Material schlummert, das vorher aus gutem Grund nicht veröffentlicht wurde. Daraus macht man dann eine CD und kassiert noch mal schön ab. Schade, NO hätte ein besseres letztes Album verdient... Die 3 Sterne gibt's nur aus purer Sympathie für NO.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Weltmusik?!, 19. Januar 2013
Ich bin auf diese CD durch die üblichen Quer-Empfehlungen seitens Amazon aufmerksam geworden, da ich zur Zeit einige französische Bands erkunde. Diese CD ist wirklich außergewöhnlich, da hier verschiedene Musikrichtungen vereint werden. Ein bisschen Chanson, ein bisschen Pop, ein bisschen Reggae... Vor allem erinnert mich die Musik stark an Projekte von Manu Chao. Wer den also mag, kann eigentlich mit dieser Scheibe nix falsch machen. Sehr melodiös, ruhig und abwechslungsreich. Die CD ist in einem sehr außergewöhnlichen Softcase enthalten, es liegt ein umfangreiches booklet mit Bildern und Texten bei.
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4.0 von 5 Sternen
nicht wirklich optimal, 23. November 2012
Die Box ist wirklich "edel" gemacht und wirkt liebevoll gestaltet. Die Zusammenstellung allerdings hat mich nicht wirklich überzeugt. So finde ich persönlich die Musical- und Amerika-Entdeckung-Filme absolut überflüssig und nicht Peanuts like. Ich wußte -auch Dank der Rezensionen- allerdings schon vor dem Kauf, daß es keine komplette Sammlung ist. Als absoluter Fan hätte ich auf den einen oder anderen zusätzlichen Film in der Box gehofft... Wegen des insgesamt trotzdem günstigen Angebotes gibt's dann doch 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen
Geniale Gruppe - geniale Musik, 2. Oktober 2012
Es ist schlichtweg eine Schande, daß diese Gruppe nicht mal mehr als CD erhältlich ist. Mother Tongue spielen melancholischen, manchmal auch richtig knackigen Blues-Rock. Songs, die durch Mark und Bein gehen, die sich in die Hirnwindungen fressen und die nach mehr schreien. Für mich ist diese Produktion (CD nicht mehr erhältlich) ein absolutes Muß! Btw. Auch live waren/sind Mother Tongue einfach nur genial. Ich hoffe, sie touren noch einmal - aber vermutlich war's das mit dieser Band. Schade!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Blues Rock ohne tiefschürfenden Hintergrund - aber von ZZ Top, 2. Oktober 2012
Seit 1980 bin ich Fan dieser 3-Mann-Gruppe. Kritischer Fan. Manches Album war eher zum Vergessen, manches genial. Die Summe ist -für Menschen, die knackigen Bluesrock mögen- immer wieder hörenswert. Dieses neue Album ist ZZ Top at its best. Wenn auch nicht genial neu, genial anders oder die komplette Neuerfindung einer in Ehren gealterten Rock-Legende. Einfach eine hörenswerte gute neue Variante vom texanischen Trio. Man muß dieses Album nicht haben, aber es macht Spaß. Wenn ich sehe, wie manche Blues-Rocker in den Himmel gelobt werden (z.B. Bonamassa), dann fällt dieses Album sicherlich nicht dagegen ab. Wer neue Inspiration und Variation sucht: lassen! Wer Spaß am guten alten erdigen Blues-Rock hat: Kaufen. Es gibt wirklich sinnloserer Gründe, sein Geld auszugeben...
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