Profil für Niclas Grabowski > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Niclas Grabowski
Top-Rezensenten Rang: 509
Hilfreiche Bewertungen: 9358

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
WMF 1895526031 Chinesisches Kochmesser 16 cm Spitzenklasse Plus
WMF 1895526031 Chinesisches Kochmesser 16 cm Spitzenklasse Plus
Preis: EUR 64,99

4.0 von 5 Sternen Wirklich chinesisch, 16. Oktober 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das ist die perfekte Waffe zum Zerlegen von Hünchen mit samt Knochen. Denn dieses Messer ist nicht nur scharf, es ist auch noch schwer, so dass Schläge damit richtig Wucht bekommen. Da ist ein Hühnerknochen oder ähnliches kaum ein Hindernis. Aufgrund des Gewichts merkt man auch sofort, dass dieses Werkzeug kaum etwas mit den günstigen Versionen dieses Messers aus dem Asiamarkt um die Ecke zu tun hat. Das hier ist deutsche Qualitätsarbeit. Es ist eigentlich schon näher an diesen Beilen, die beim Fleischer für das Zerteilen genutzt werden. Auch Rippchen sind also jetzt zuhause kein Problem mehr.

Gemüse, auch härteres Wurzelgemüse, unterfordert dieses Messer eher. Natürlich hat so ein Messer auch hier ein paar Vorteile. Aufgrund der Stärke der Klinge bleiben auch bei schnellen Arbeiten die Scheiben kaum am Messer kleben, sondern werden schön auf die Seite geworfen. Dennoch erscheint es mir persönlich hier nicht optimal - möglicherweise, weil meine Schneidetechnik eben nicht chinesisch ist. Für Gemüse nutze ich ein ähnlich großes, nicht ganz so schweres, aber zur Spitze zulaufendes Messer. Erst einmal hat das den Vorteil, dass ich eben auch eine Spitze habe, wenn ich sie gerade brauche (zum Beispiel zum Herausschneiden einer schlechte Stelle). Und zweitens neige ich eher zum Schneiden als zum Hacken, was meine alternden Gelenke eher schont. Und da finde ich eine geschwungene Klinge einfach praktischer.

So erscheint mir dieses Messer insgesamt ein wenig wie auch die original chinesische Küche. So wie dieses berühmte Hühnergericht, wo man das Huhn mit den Knochen klein hakt und dann mit Kräutern dämpft. Großartiges Aroma. Aber für deutsche Küchenverhältnisse doch irgendwie ungewohnt. Aber vielleicht erweitert es auch den Horizont. Ich habe es schließlich gerade erst bekommen.


Logitech Z600 V2.0 Bluetooth Lautsprecher (3,5mm Klinkenstecker) weiß
Logitech Z600 V2.0 Bluetooth Lautsprecher (3,5mm Klinkenstecker) weiß

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Form und Funktion, 13. Oktober 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Ton kann nicht ganz mit meinen alten Bass-Reflex-Lautsprechern aus den 90ern mithalten. So wirken die Steicherpassagen bei klassischen Konzerten nicht ganz so dynamisch, die Höhen scheinen zu dominieren. Insgesamt bin ich dennoch positiv überrascht. Weder vom Preis noch von der Größe her sind diese Lautsprecher wirklich als Produkt für Audiophile gedacht. Aber dennoch, es macht Spaß, jetzt auch mal klassische Musik über das IPad zu hören. So spare ich mir dank der Lautsprecher eine weitere Musikanlage für einen weiteren Raum der Wohnung. WLAN und Bluetooth sei dank. Auch für Filme ergibt sich insgesamt ein vernünftiger Ton, die üblichen Explosionen kommen einigermaßen satt rüber - auch wenn die meisten Home-Cinema-Anlagen natürlich mit 5-Kanal-Ton dann doch noch eine ganz Dröhnung liefern. Mein Gott, sind wir alle verwöhnt inzwischen.

Eine Einschränkung ist aber dann doch etwas nervig. Der mitgelieferte Satz Kabel lässt nur eine gemeinsame Stromversorgung über ein gemeinsames Netzteil zu. Damit ist der maximale Abstand zwischen beiden Boxen begrenzt auf nicht einmal eineinhalb Meter. Dies lässt eine optimale Verteilung der Boxen im Raum nicht zu. Ich muss mal herausfinden, ob ein zweites Netzteil hier eine Lösung (und erhältlich) ist. Wahrscheinlich eher nein, weil eine der beiden Boxen auch eine Steuerfunktion für beide Systeme hat. Zwar kann ich verstehen, dass man das so gestaltet hat. Denn die meisten Käufer haben hier sicher eher ihren Schreibtisch als Ort zum Aufstellen im Kopf, statt an Musik für ein größeres Zimmer zu denken. Damit unterfordert man die Boxen aber eher.

Dafür sehen die Boxen wirklich gut aus. Sie sind einfach zu schön, um sie links und rechts neben einem schnöden Computer zu platzieren. Ein helles Grau, eine schöne Form, das passt einfach wunderbar in eine stylische Wohnung. Und auch die Einrichtung, die Anbindung an das IPad und andere Geräte klappt beim ersten Versuch einfach und problemlos. Die vernünftig gestaltete, kurze Gebrauchsanweisung ist dabei nicht wirklich notwendig. Das alles kommt auch für ein solches Produkt solide - fast schon etwas edel - verpackt, so dass es auch als Geschenk gut taugt. Es bleibt also nichts, als eine Empfehlung auszusprechen. Und die Bitte an den Hersteller, noch einmal über eine Lösung mit zwei Stromversorgungen nachzudenken.


Sony CMU-BR100 Skype-Kamera schwarz
Sony CMU-BR100 Skype-Kamera schwarz

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr hübsch, leistungsfähig, aber mit kleinem Bug, 13. September 2013
Für einen kleinen, schwarzen Balken bringt das Gerät durchaus eine Menge. Es sorgt für eine gute Bildqualität, unabhängig vom Abstand der Sprecher vom Gerät. Auch die Mikrofone sind auf größere Abstände eingestellt und kommen damit gut klar. Man ist also gut sichtbar und deutlich zu verstehen, was die wichtigste Anforderung an das Gerät ist. Das Gerät sieht auch gut aus, was bei Sonyprodukten ja auch immer ein wesentliches Kriterium ist. So will ich auf einem schönen Flatscreen eben lieber diesen kleinen Balken haben als eine Box wir das günstigere Alternativgerät von Sony, das CMU-BR 200.

Zuerst hat ich etwas überrascht, dass das Gerät auf den Fernseher geklebt werden sollte. Die Verbindung ist allerdings durchdacht und aufgrund der Form von Fernseher und Kamera gut haltbar. Diese Form der Verbindung sorgt auch dafür, dass man das Gerät an einem beliebigen Punkte der Oberkante des Fernsehers anbringen kann, was bei uns aufgrund der Lage des Sofas durchaus ein Vorteil ist. Die Verbingung über eine klebende Fläche hält auch gut genug, dass man die Kamera mit dem vorhandenen Gelenk ausrichten kann, ohne dass sich die Verbindung wieder löst.

Die Einrichtung ist - eigentlich - sehr einfach, zumahl der Skype Client bei den Fernsehern von Sony in der Regel schon vorinstalliert ist. Man steckt das Kabel in den Fernseher, das Gerät wird erkannt. Etwas länger braucht man nur für die Einrichtung des Skype Clients auf dem Fernseher, was sich aufgrund der Fernsteuerung als etwas mühsam erweist. Ich habe zuerst einen Skype-Account über IPad eingerichtet, dann war das Anmeldung auf dem Fernseher auch kein großes Problem mehr. Über den Testanruf lassen sich Kamera und Mikrofon gut überprüfen.

Eigentlich - denn es gab dann doch noch einen kleinen Bug. Wenn der am Fernseher angeschlossene Bluy-Ray-Player von Sony gleichzeitig aktiv ist, wird das Gerät nicht mehr erkannt. Offenbar teilen sich Player und Kamera/Mikrofon ein paar Systemressourcen, so dass es hier einen Konflikt gibt. Ist der Player nicht eingeschaltet, läuft wieder alles problemlos. Zur näheren Beschreibung: Ich verwende einen Bravia KDL-55HX925 mit aktueller Systemsoftware, sowie einen Sony Blue Ray 3D Player Typ BDP S790.


Arabiens Stunde der Wahrheit: Aufruhr an der Schwelle Europas
Arabiens Stunde der Wahrheit: Aufruhr an der Schwelle Europas
von Peter Scholl-Latour
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Im Nahen Osten nichts Neues, 12. September 2013
Der Mangel des Buches - wenn man denn von einem solchen sprechen will - ist die fehlende Aktualität. Denn seit dem Abschluss der Arbeiten am Buch im September 2011 ist schon wieder eine Menge passiert, in Syrien herrscht Bürgerkrieg, Gaddafi ist schon lange Geschichte, in Mali sind Franzosen gegen Islamisten und Touaregs in den Krieg gezogen und in Ägypten kamen die Muslimbrüder durch Wahlen an die Macht und wurden dann auch schon wieder nach Demonstrationen durch das Militär abgesetzt. Offenbar dreht sich das Rad derzeit so schnell im Nahen Osten, dass ein Buch mit tiefgreifender Analyse der politischen Strukturen einfach nicht mehr hinterher kommt.

Laut Peter Scholl-Latour muss es das vielleicht aber auch nicht. Von seinen Reisen berichtet er hier - und diese reichen in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Und selbst da macht der Autor nicht halt. Plausibel wird erklärt, wie selbst Ereignisse vor über tausend Jahren heute noch eine Bedeutung in aktuellen Konflikten haben. So ist eine der vielen, spannenden Erkenntnisse des Buches, dass innerhalb der islamischen Gemeinschaft Konflikte zwischen (zum Beispiel) Sunniten und Schiiten viel blutiger und viel dauerhafter ausgetragen wurden als der entsprechende Konflikt zwischen Juden und Muslimen, der heute unsere Wahrnehmung der Region so dominiert. Und auch über das Vorurteil, dass man mit überzeugten muslimischen Klerikern und Politikern nicht reden könnte, darüber hat Scholl-Latour viel zu sagen. Er trifft bei seinen Reisen in die Länder des Islams eben nicht nur eine Sorte von Menschen, sondern beschreibt sehr gut, wie sich - wie auch bei uns - unterschiedliche Persönlichkeiten in unterschiedlichen Ansichten, Handlungen, Auswirkungen materialisieren. Laut dem Autor lohnt es sich, auf Details zu achten und vor allem lohnt es sich, auch mit den vermeintlich Bösen Gespräche zu führen. Leider ist das unserer politischen Kultur inzwischen fremd.

So verwundert es auch nicht, dass Scholl-Latour sich inzwischen völlig jenseits jeder Form von Tagespolitik sieht und dabei dann auch in der Regel zur Opposition typischer europäischer und amerikanischer Wertungen steht. Omar el-Bashir, von der Weltgemeinschaft geächteter Präsident des Sudan, hat immerhin ohne einen mit Syrien vergleichbaren Bürgerkrieg der Sezession des Südens seines Landes zugestimmt. Und der vermeintliche Völkermord in Dafur soll vielmehr als eine neue Spielart der seit Jahrtausenden üblichen Konflikte zwischen Viehzüchter und Ackerbauern am Rande der Wüsten der Sahelzone sein. Das Buch bietet hier also wirklich Konfliktstoff, und man muss die Meinung des Autors nicht immer teilen. Und auch die Kritik an der deutschen Außenpolitk kann man von zwei Seiten sehen. Immerhin spricht aber für den Autor, dass er durchaus mehr aus persönlicher Anschauung kennt als viele andere Kommentatoren der Ereignisse und wohl auch mehr als viele der Akteure.

Und vor diesem Hintergrund mag man dem Autor dann auch verzeihen, dass er sich kleine Eitelkeiten im Text nicht immer verkneifen kann.


Mattel Barbie Y6858 - Barbie und ihre Schwestern im Pferdeglück, Puppe mit Pferd
Mattel Barbie Y6858 - Barbie und ihre Schwestern im Pferdeglück, Puppe mit Pferd
Wird angeboten von Schnäppchenmarkt 111 GbR Dietmar Erbes/ Nehm
Preis: EUR 96,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Barbie-Prinzip, 13. August 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zu der allgemeinen Kritik an den langen Beinen, großen Brüsten, schmalen Hüften und generell unechten Körperproportionen sowie dem Konsumterror für Kinder kann ich nur eines sagen: Ich habe nicht mit Barbies gespielt. Und dennoch finde ich, dass elegante Kleidung im Leben etwas sehr Wertvolles sein kann. Und ich finde, dass Frauen und natürlich auch Männer gut daran tun, zumindest mit etwas Sport und gutem Essen dafür zu sorgen, dass Beine und andere Körperteile nicht zu dick werden. Kurz: Ich bin offenbar alles geworden, was die Gegner einer Produktserie wie Barbie so hassen, und das ganz ohne Barbies. Und ich wäre auch noch froh, wenn ich das mit der Eleganz und der Sportlichkeit auch an meine Kinder weitergeben könnte. Allerdings habe ich Kinder, die sich ohnehin nichts sagen lassen. Weder von mir, noch von Barbie.

Dank einer Ausstellung im Barbiehaus (derzeit in Berlin) habe ich nun gelernt, dass es durchaus sehr schöne, aber auch sehr dröge Barbies gibt. Barbies haben tatsächlich unterschiedliche Gesichter, verschiedene Proportionen, Haare und Accessoires. Und leider sind die allerschönsten Barbies - gestaltet von Designern wie Gaultier - noch nicht mal erhältlich. Diese Barbie ist nun auf den ersten Blick eine schöne Barbie mit elegantem Kostüm. Stiefel, Reiterhelm, Jacke sind gut abgestimmt und passen farblich zueinander. Nur dass die Hose hier fehlt, statt dessen die Beine hier als Hose gestaltet sind, trübt das Bild. Ich finde das eine schlechte Idee. Meine Tochter dagegen sieht das ganz pragmatisch, erklärt die Beine zur Strumpfhose und zieht einfach die Hose einer anderen Barbie darüber. Sagen wir es mal so: Hier hätte man zum sonst guten Design einfach mehr tun können. Aber möglicherweise wären Reiterhosen auch einfach zu eng, um dann noch damit zu spielen.

Das mit dem Pferd funktioniert, wenn auch nur auf glattem Boden. Allerdings funktioniert es erst nach einiger Konfusion. So sind vier Batterien, die in das Pferd eingebaut werden müssen, nicht im Lieferumfang. Das es vier sind, war der Hinweis, der mir zuerst gefehlt hat. Beim ersten Öffnen scheint nämlich nur ein Batteriefach für zwei Batterien vorhanden zu sein. Dieses lässt sich aber herausziehen, worauf man dann den Platz für zwei weitere Batterien zu sehen bekommt. Und auch, dass man das Pferd erst mit einem Druck auf den Knopf auf der Stirn aktivieren muss, war mir aufgrund der fehlenden Bedienungsanleitung nicht wirklich klar. Kurz: Vater muss erst einmal mitspielen, ehe das alles zum Laufen gebracht werden kann.

Nach dieser kleinen Herausforderung hatten aber alle viel Spaß mit der Barbie, zumindest für eine halbe Stunde. Jetzt muss ich nur hoffen, dass die Kleine nicht zu schnell auf die Idee mit dem richtigen Pferd kommt...


Panasonic ES-ST25KS803 Trocken- / Nassrasierer  schwarz/silber
Panasonic ES-ST25KS803 Trocken- / Nassrasierer schwarz/silber
Preis: EUR 99,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reizungslos, 13. August 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Immer noch etwas lauter als mein alter Rasierer ist dieses leichte und sehr handliche Gerät von Panasonic. Und da auch schon die Gebrauchsanleitung darauf hinweist, dass man das mit dem Bartsensor und der diesem folgenden automatischen Einstellung der Rasierstärke nicht immer merken wird, kann ich hier ohne Bedenken sagen, dass ich von diesem Feature nichts bemerkt habe. Egal ob an- oder ausgeschaltet, das Ergebnis und das Gefühl beim Rasieren blieb identisch.

Ansonsten gibt es hier aber kaum etwas zu meckern. Die Rasur ist gründlich, und auch an schwierigen, nicht ebenen Stellen am Hals lassen sich die Haare gut entfernen, ohne dass es zu Reizungen oder Verletzungen kommt. Der übliche Hinweis, dass sich die Haut ein paar Wochen an den neuen Rasierer gewöhnen muss, ist zwar in der Gebrauchsanweisung enthalten. Meine Haut jedoch mag den Panasonic sofort. Damit ist dies der erste der von mir getesteten Rasierer, der die Qualität des sonst von mir bevorzugten Modells von Braun erreicht, wenn nicht sogar übertrifft. Insbesondere das Problem beim Braun, dass mit zunehmender Betriebsdauer die Temperatur der Scherenblätter steigt, tritt hier nicht auf.

Im Lieferumfang fehlt übrigens eine Reisetasche oder ähnliches. Für mich ist das ein Defizit, da ich vor allem auf Reisen gut rasiert sein muss. Dafür ist hier ein kleines Fläschchen mit Öl enthalten. Dieses wird bei fast allen elektrischen Rasierern zur Wartung empfohlen, ist aber nie dabei. Dass dies hier enthalten ist, kann ich deshalb nur loben.


Nikon Aculon T51  10X24  Fernglas (10-fach, 24mm Frontlinsendurchmesser) schwarz
Nikon Aculon T51 10X24 Fernglas (10-fach, 24mm Frontlinsendurchmesser) schwarz
Preis: EUR 127,87

5.0 von 5 Sternen Opernglas, 8. August 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dies ist ein kleines, handliches Fernglas, gerade noch in der Größe, die in eine Handtasche passt. Für die Jacketttasche ist es etwas zu groß. Für wirklich ferne Objekte ist die Vergrößerung nicht ausreichend, aber für Konzerte, Theater, Opern oder auch mal für Architekturfans, die Details hoch an Gebäuden sehen wollen, bietet das Fernglas einen guten Kompromiss zwischen Größe, Gewicht und Leistung.

Augenabstand und Schärfe sind einstellbar, dazu gibt es auch eine Funktion für die Einstellung auf Brillenträger mit unterschiedlichen Dioptrienwerten in beiden Augen. Das Fernglas lässt sich nicht direkt auf die Augen setzen, für die oben beschriebenen Anwendungen geht das aber in Ordnung.

Das Gehäuse wirkt durchaus stabil und die Verarbeitung scheint mir sehr gut zu sein. Das Fernglas fühlt sich auch einfach gut an. Es wundert mich nur etwas, dass in der Gebrauchsanleitung sowohl auf die Empfindlichkeit gegenüber Sonneneinstrahlung als auch gegenüber Feuchtigkeit hingewiesen wird. Ich muss gestehen, ich finde das Fernglas zu schön, um jetzt mit Experimenten zu beginnen. Ich kann aber nur hoffen, dass es sich im praktischen Einsatz in freier Natur als haltbarer erweist als dort angedeutet.


Nikon Aculon A211 10-22x50 Zoom-Fernglas (10- bis 22-fach, 50mm Frontlinsendurchmesser) schwarz
Nikon Aculon A211 10-22x50 Zoom-Fernglas (10- bis 22-fach, 50mm Frontlinsendurchmesser) schwarz
Preis: EUR 139,00

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ruhige Hand, 6. August 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sagen wir es mal so: Ein Fernglas mit besserer Optik habe ich noch nicht in der Hand gehabt - möglicherweise weil mir das mit dem Bund erspart geblieben ist. Tatsächlich ist der Effekt der Vergrößerung durchaus eindrucksvoll - eine Satellitenantenne ein paar Häuser weiter war mir vorher noch nicht aufgefallen, und der vermeintliche Blick durch ein fernes Haus hindurch stellte sich als ein Spiegel heraus. Das alles funktioniert auch durchaus gut in der Abenddämmerung, das Fernglas verstärkt kein Licht, aber die Optik scheint mir auch keines bzw. wenig zu schlucken. Jedenfalls wenn - ja wenn - man lange genug an der Einstellung gearbeitet hat.

Hier kann man nicht nur die Entfernung und die Schärfe (unabhängig für beide Augen) einstellen, sondern auch den Augenabstand. Und hier fällt auf, dass auch kleine Fehleinstellungen zu hohen Einbußen bei der Sichtqualität führen. Und dann gibt es noch das Problem, dass bei entsprechender Vergrößerung es freier Sicht auf das Ziel bedarf. Das hört sich zwar selbstverständlich an, aber zumindest für mich war das Problem größer als gedacht. Es ist nämlich durchaus schwer, das Fernglas an den Augen stabil zu halten. Denn zumindest bei mir lässt sich das Fernglas nicht glatt auf die Augen aufsetzen, so dass die Hände es frei halten müssen. Und das wackelt dann schon etwas nach längerer Zeit. Und bei nicht freier Sicht stören die (extrem unscharfen) Objekte im näheren Blickfeld dann erheblich. Würde man das Fernglas direkt auf die Augen aufsetzen können, läge es ruhiger, weil der Kopf eben auch stützen kann.

Nicht zuletzt deshalb gibt es dann auch einen Adapter für ein Stativ. Möglicherweise macht das Fernglas auf einem solchen noch etwas mehr Sinn. Auch deshalb, weil mich die Abdeckungen der Objektive und Okulare etwas an der Robustheit des ganzen zweifeln lassen. Sie fallen zu leicht ab, und auch die mitgelieferte Tasche ist zwar durchaus optisch eindrucksvoll, aber nicht wirklich gepolstert. Die Bedienungsanleitung rät jedenfalls erst einmal zur Vorsicht. Für den Ausflug ins Gelände sollte man also neben der Vergrößerung der Optik also auch noch ein wenig auf Stabilität achten - hier erscheint mir das Fernglas nicht ganz so führend.


IDEAT #100
IDEAT #100
von Ideat
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,00

4.0 von 5 Sternen Lebensstil, sehr modern, sehr französisch, 6. August 2013
Rezension bezieht sich auf: IDEAT #100 (Gebundene Ausgabe)
Zuerst einmal erscheint das Buch wie ein überdimensionales Magazin. So etwa wie die Vogue, die auch erst mal mit einigen Seiten Werbung beginnt, wenn man sie aufschlägt. Mit so vielen Seiten, dass man das Inhaltsverzeichnis erst einmal suchen muss. Nun sehe ich das aber nicht nur negativ. Die Vogue schließlich besteht fast nur aus Werbung, diese ist aber so gut gemacht, dass ihre Lektüre eben auch ein Genuss ist, mit schöneren Photographien als in jeder anderen Zeitung, und mit schöneren Frauen als im Playboy. Es muss halt nur die richtige Werbung sein. Am besten für Dinge, die man sich ohnehin nie leisten kann. So ist denn auch die Versuchung nie so richtig groß.

IDEAT ist nun nicht die Vogue, aber immerhin fast. Nur das es hier nicht um tragbare Luxusartikel geht, sondern vor allem um Immobiles. "Idées, Design, Architecture, Tendances" dafür steht dieser Name, und ein erstes Blättern offenbart denn auch, dass sehr vieles sich hier um Innenarchitektur dreht. Und dass dieses großformatige, schwere und überhaupt aufwendig produzierte Buch nicht weniger sein soll als ein Best-Of dieser Zeitschrift, die es immerhin schon sein 1999 gibt. Alles natürlich nur auf Französisch - vielleicht auch deshalb, weil eine Übersetzung der schönen Seitengestaltung und Typographie nur schaden könnte.

Im Zentrum dieser Veröffentlichung steht hier aber noch etwas besonderes. Um Listen geht es hier, die besten Photos, die besten Stadthotels, die besten Grafiken, die besten Designer, die besten Designermöbel. Selbst die besten Songs aus der Sicht von IDEAT finden sich hier. Und so ergibt dieses Buch denn noch etwas mehr als nur eine Rückschau auf die vierzehn Jahre der Existenz dieser Zeitschrift. Es ist eine Sammlung des guten, französischen Geschmacks, den wir hier erläutert bekommen, und es ist beruhigend zu sehen, dass dieser sich eben nicht nur um französische Produkte dreht. Aus guten Ideen der ganzen Welt hier etwas mit französischen Charme zu machen, von dieser Kunst erzählt dieser Band - in Texten, Photos, Grafiken und Listen.


Wiedersehen mit Babylon
Wiedersehen mit Babylon
von F. Scott Fitzgerald
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Über den Kater, 5. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wiedersehen mit Babylon (Gebundene Ausgabe)
Immerhin eine der Geschichten hat ein klassisches Happy End. Zwei Liebende finden sich nach Jahren der Irrungen. Und dann gibt es auch noch diese eine Geschichte mit einem physikalischen Experiment, die man durchaus humoristisch nennen kann. Aber bei den meisten der rund zwei Dutzend Geschichten in diesem Buch geht es um anderes. Nämlich um das Aufwachen am Morgen nach der Party. Dieses ist nämlich aufgrund des feuchtfröhlichen Charakters von Parties in diesem Buch mit drastischen Kopfschmerzen verbunden. Aber es geht nicht nur um die mittel- bis langfristigen Folgen des Alkohols. Es geht auch um die Parties, die sich in gesellschaftlichem und geschäftlichen Erfolg manifestieren - kurz: Es geht um die Parties, die mit einem amerikanischen Traum verbunden sind, in dem jeder es schaffen kann, möglichst sogar schon geschafft hat. Doch der Status, der sich hier aus dem Erfolg ergibt, erweist sich als brüchig. In Wirklichkeit ist nichts stabil in dieser Welt, weil nämlich alles hohl ist. Und weil Menschen, wenn sie denn die Wahl haben, sich im Zweifel für ihr eigenes Unglück entscheiden.

Dieser Band enthält die Geschichten, die Fitzgerald zu Beginn der 30er Jahre geschrieben hat. Der Autor ist in den 20er Jahren berühmt geworden, möglicherweise mehr mit der Schilderung des Rausches der goldenen 20er als mit der Schilderung von dessen Folgen - auch wenn das mit dem hohl Sein auch schon in dessen "The Great Gatsby" von 1925 auftauchte. Hier nun - in den Geschichten dieses Bandes - ist das alles Vergangenheit, der schwarze Freitag von 1929 hat allen Reichtum in Stücke gerissen, und die Menschen versuchen, aus den Trümmern wieder ein Leben zu machen. Gerade in der Titelgeschichte will das aber einfach nicht gelingen. Gerne würde der Protagonist hier neu aufbrechen, aber die Vergangenheit hält ihn fest. Es gibt eine Form von Schulden, die man nicht abzahlen kann.

In einem Essay am Ende der Geschichten spricht der Autor davon, wie sehr ihn bestimmte Elemente aus seinem eigenen Leben verfolgen, wenn er um die Entwicklung einer neuen Erzählung kämpfen muss. Und tatsächlich scheint sich auch das Leben des Autors in diesen Geschichten in vielen Details zu spiegeln. Fitzgerald trank zu viel, nach dem Börsenkrach war er als Autor weit weniger erfolgreich als früher und seine Ehe erwies sich als immer problematischer. Ein Text der Herausgeber dieser Sammlung, der am Schluss dieses Buches steht, erläutert den Zusammenhang zwischen Fiktion und Wirklichkeit noch einmal, zitiert auch noch einmal die zentralen Passagen der Stories und setzt diese in einen Zusammenhang. So kann man dieses Buch auch im Sinn einer Biographie lesen, wo vielleicht nicht viel über die Ereignisse im Leben des Autors erzählt wird, aber doch sehr klar wird, was dieser dachte und fühlte. Und wenn man wie ich bisher nur "The Great Gatsby" gelesen hat, so ist das ein guter Einstieg in ein erweitertes Verständnis dieses Autors, und auch in das seiner Zeit.

Ich habe ja den Verdacht, dass auch wir noch ein 1929 erleben könnten, und vielleicht ist gerade dieses Buch als Vorbereitung darauf gar nicht so schlecht.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20