Profil für D. Mller > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von D. Mller
Top-Rezensenten Rang: 83.160
Hilfreiche Bewertungen: 370

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
D. Mller
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Spin It Again-Live in Munich
Spin It Again-Live in Munich
Preis: EUR 11,49

4.0 von 5 Sternen Ein Hauch von damals ..., 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Spin It Again-Live in Munich (Audio CD)
Ach ja, good old SAGA ... da sind sie wieder ... oder schon wieder... oder immer noch, wie man will... ;-)

Eigentlich habe ich an diese Band schon lange keine "Erwartungen" mehr. Ich kenne kaum eine Truppe, die in 30 Jahren nach ihrem kommerziellen Zenit so wenig Originelles produziert hat wie die fünf Kanadier, insofern hab' ich bei den Studioalben so ca. Ende der 1990er Jahre entnervt "aufgegeben". SAGA haben es nach den ersten vier Alben leider nie wieder geschafft, auch nur ansatzweise den Esprit und die musikalische Wärme in ihre nachfolgenden Outputs zu transferien. "Heads Or Tales" war 1983 der -wenn auch noch hochklassige- "Anfang vom Ende". Die brauchbaren Songs danach bis Ende des vorigen Jahrtausends kann ich an den Fingern einer Hand abzählen und es kommt nicht von ungefähr, dass im Prinzip keiner davon die jeweilige Tour langfistig "überlebt" hat.

Live war die Band zwar meistens eine Bank, aber technische Klasse (der es dazu bedarf) und Kreativität beim Schreiben neuer Songs sind eben zwei paar Schuhe. Und auch das 1997er Live-Album "Detours", damals das erste nach dem legendären "In Transit", habe ich nicht wirklich gut in Erinnerung. Da wirkte schon vieles bemüht und "abgestanden".

Warum ich hier jetzt trotzdem zu erstaunlichen 4 Sternen komme.... nun ja, die Klangqualität von "Spin It Again!" ist in der Tat klasse und -was noch viel wichtiger ist- die Aufnahme hat wieder diese vermisste "Wärme" der ersten Alben. Mehr Keyboards - weniger Gitarre (und sei es auch nur in der Abmischung), und prompt kommt so etwas wie "altes Saga Feeling" aus den heimischen Boxen zurück. Michael Sadler wurde zudem die seltene Gnade zuteil, quasi nichts von seinen Gesangsqualitäten eingebüsst zu haben. An der Stelle zahlt sich bescheidener Erfolg mit einer überschaubaren Anzahl von Konzerten dann sogar mal aus... ;-)

Fazit: wenn man die paar unumgänglichen neuen Songs überspringt (oder sich für den Privatgebrauch ganz rausschneidet^^) und sich auch noch die "bemühten" Ansagen wegdenkt/-hört, kriegt man mindestens 80 Minuten Saga at it's best, die sich hinter "In Transit" in der Tat nicht verstecken müssen! Bin fast geneigt, mir ein Konzert der anstehenden Double-Headliner-Tour mit MAGNUM zu gönnen, zumal für die fast ähnliches in der retrospektiven Betrachtung gilt (wenn auch nicht ganz so extrem). Könnte dennoch ein schöner Abend mit zwei "Verflossenen" werden... :)


Steuerrecht - leicht gemacht: Eine Einführung nicht nur für Studierende an Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien
Steuerrecht - leicht gemacht: Eine Einführung nicht nur für Studierende an Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien
von Stephan Kudert
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klein aber fein..., 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich mich in meinem momentanten Vollzeit-Vorbereitungskurs zum Geprüften Bilanzbuchhalter leider auch ein "wenig" mit dem Thema Steuern beschäftigen muss, hatte ich mir diese kleine Lektüre zum Einstieg in die Thematik bestellt - und es bisher nicht bereut. Ganz im Gegenteil, das kleine Büchlein bietet nicht nur die wesentlichen Schwerpunkte der jeweiligen Steuerarten, es ist auch kurzweilig und anhand einer Vielzahl kleiner Fallbeispiele gut nachvollziebar geschrieben. Dass es einen nicht von der Lektüre der eigentlichen Gesetzestexte "entbindet", sollte jedem klar sein. Last but not least passt es in die Jackentasche und bietet Nutzern von Nahverkehrsmitteln eine exzellente Alternative zum Handy... ;-) Dass das Buch alleine nicht zur Vorbereitung der Steuerprüfung ausreicht, versteht sich ebenfalls von selbst. Aber es bringt Leuten wie mir, die das Thema Paragraphen-Reiterei schon vor 20 Jahren im Rahmen des BWL-Studiums gehasst und wohlwissentlich "umgangen" haben, die Grundzüge der jeweiligen Gesetze auf einprägsame Weise näher - weitergehende Recherchen/Prüfungsvorbereitungen nicht ausgeschlossen. Für den Preis: volle Punktzahl!


Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter: Gezielt das lernen, was in den IHK-Prüfungen verlangt wird
Prüfungsvorbereitung Bilanzbuchhalter: Gezielt das lernen, was in den IHK-Prüfungen verlangt wird
von Manfred Wünsche
  Taschenbuch
Preis: EUR 44,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt & effektiv!, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich die Vorbereitung auf die nächste IHK-Prüfung momentan in einem fünfmonatigen Vollzeit-Kurs absolviere und dementsprechend sehr viel Lernstoff in kurzer Zeit auf einen "einprasselt", war ich auf der Suche nach einer Art "Leitfaden", der die komplette Prüfung in kompakter Form beinhaltet. Anscheinend bin ich hier sofort fündig geworden; nach den ersten bearbeiteten Abschnitten bin ich jedenfalls hellauf begeistert. Das Buch liest sich einerseits sehr flüssig, ist andererseits aber (natürlich!) nicht immer selbsterklärend. Das kann und will der Autor auch gar nicht leisten. Stattdessen extrahiert er ganz offensichtlich die Prüfungs-Highlights in den Übungsaufgaben, die man (wichtig!) mit dem vorhandenen Halbwissen plus Internet-Recherche zunächst selbst zu lösen versuchen sollte - erst dann entfaltet die jeweilige Musterlösung den vollen Lerneffekt! Ob man mit diesem Buch die Prüfung gleich im ersten Versuch schafft, kann ich heute natürlich noch nicht sagen. Allerdings weiß ich, dass ich bis dahin keine Unmengen an Büchern/Skripten lesen kann bzw. will. Die Konzentration "aufs Wesentliche" erscheint mir daher in Anbetracht der Kürze der Zeit angebracht. Daher gibt es an dieser Stelle zunächst einmal die volle Punktzahl!


Ocean Head
Ocean Head
Preis: EUR 17,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Balsam für die Ohren, 5. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Ocean Head (Audio CD)
Als „Latin Quarter Fan der 1. Stunde“ hab‘ ich eigentlich alle Höhen & Tiefen dieser Band erlebt. Von ausverkauften Konzerthallen Mitte der 80er Jahre bis hin zu „handverlesenen“ Auftritten der Steve Skaith Band in intimster Atmosphäre zu Beginn des Millenniums. Da meine Musik-Leidenschaft im Allgemeinen jedoch die letzten Jahre etwas daniederlag, ist auch dieses „Reunion“-Album zunächst an mir vorbeigegangen. Ein grober Fehler, den ich mittlerweile korrigieren konnte.

Musikalisch ist das Album ganz weit oben anzusiedeln – und zwar GANZ WEIT OBEN, und da steht auch heute noch das 1985er Debüt-Album „Modern Times“. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Lyrics für mich nie das wichtigste bei Latin Quarter waren. Stimmen und vor allem Stimmungen waren stets die Mixtur, die mich bei LQ bewegten - oder auch einfach dieser UMWERFENDE Sound von „Radio Africa“, der auch fast 30 Jahre später das Herz eines jeden audiophil begeisterten Musikliebhabers höher schlagen lässt. Ein Umstand, der wohl nicht untypisch für die Gefolgschaft war und den die Band später im Song „It makes my heart stop speaking“ verarbeitete und entsprechend kritisierte. Bis zur Auflösung der Band Ende der 90er hat sich die Verbitterung darüber, dass mit der Musik eben nicht die Welt verändert wurde, immer deutlicher in den Songs ausgedrückt.

Zurückgewonnen hat Frontmann Steve Skaith diese gewisse „Leichtigkeit des Seins“ anscheinend erst im fernen Mexiko, von wo aus er erfrischendere und optimistischere Songs produzierte und über das Internet Fan-Kontakte stets aufrecht erhielt. Dieser Trend hält nun auch ins LQ-Reunion-Album-Einzug, das neben elf wunderbaren Folk-Pop-Juwelen auch wieder mit der einzigartigen Stimme von Yona Dunsford begeistert. Musikalisch gibt es kaum etwas anderes zu sagen, als dass das Album wie „aus einem Guss“ daherkommt und genau diese Leichtigkeit transportiert, die der Band ab „Mick & Caroline“ aufwärts Album für Album leider etwas abhanden kam.

Erwähnenswert an dieser Stelle auch die hervorragende Aufnahmequalität des Albums. Sparsame Instrumentierungen geben jedem Song die Gelegenheit, sich zu entfalten und (im wahrsten Sinne des Wortes) in die Ohren zu schmeicheln. In Zeiten von „Loudness War“ und totkomprimiertem Klangbrei muss man diese Selbstverständlichkeit leider positiv hervorheben – traurig, aber wahr.

„Ocean Head“ ist eines der besten Alben, das ich mir in den vergangenen Wochen und Monaten zugelegt habe. Dass ich die Band auf der letzten Tour verpasst habe, ist zwar bedauerlich – wird sich beim nächsten Mal aber mit Sicherheit nicht wiederholen. Word... ;-)


Schneider With the Kick
Schneider With the Kick
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helen Schneider, Rockidol meiner Jugend, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schneider With the Kick (Audio CD)
Kinder, wie die Zeit vergeht. Man schrieb das Jahr 1981 und der Autor dieser Zeilen war zarte 14, als er in der damaligen „Astro Show“ (wer erinnert sich?) erstmals die größte Rock’n’Roll-Sängerin seines Lebens sah: Helen Schneider schmetterte voller Inbrunst „Shadows Of The Night“ - und seit diesem Tage war es um mich geschehen! In wie weit die gerade einsetzende Pubertät das beeinflusste, vermag ich nicht zu sagen, würde es im Nachhinein aber auch nicht ausschließen. Fakt ist, dass dieses positive Gefühl dieser Zeit mich bis heute nicht losgelassen hat.

Zum Album „Schneider with the Kick“ selbst wurde hier schon viel gesagt, insofern beschränke ich mich eher auf das Drumherum – vielleicht findet sich der eine oder andere Leser darin wieder. Denn es existieren aus Schneiders Rock-Phase Anfang der 1980er drei weitere Alben, denen die Plattenindustrie bis heute leider die offizielle Digitalisierung versagt hat. Das Rock-Debüt „Crazy Lady“ von 1980, mit dem sie Udo Lindenberg von New York nach Deutschland holte und erstmals einem breiteren Publikum bekannt machte; das new-wave-angehauchte „Exposed“ von 1982 sowie das, ebenfalls selbst komponierte Album, „Breakout“ von 1983. Letzteres ist nicht nur mein Lieblingsalbum dieser Zeit (ich habe es damals ca. ein halbes Jahr lang JEDEN TAG gehört!) – im Alter von mittlerweile 16 Jahren hatte ich im November 1983 auch endlich die elterliche Genehmigung für mein erstes und einziges Schneider-Konzert im Hamburger CCH – und es war grandios!

Aber wenn’s am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. So jedenfalls hab‘ ich es damals empfunden, und „schön“ war es absolut nicht. Helen Schneider verabschiedete sich so schnell von der Rock-Szene, wie sie erschienen war. Für sie selber mag es nur eine künstlerische Phase gewesen sein und wirklich wohl hat sie sich in der Rolle des „Rock Vamp“ vermutlich nie gefühlt. Dummerweise hat es ihr so unverschämt gut zu Gesicht gestanden und die alten Videos dieser Zeit haben bis heute nichts von Ihrer damaligen Faszination verloren. 1988 gab es noch einen eher halbherzigen Comeback-Versuch mit dem Album „Back On Track“, das aber damals schon nicht überzeugen konnte. Der Produktion fehlte im wahrsten Sinne der „Kick“! Obwohl ich Schneiders weitere Entwicklung immer verfolgt habe, hat mich leider nichts mehr davon wirklich berührt, da weder Cabaret, noch Chansons, noch Barmusik, noch Lieder von Berthold Brecht wirklich meinem Musikgeschmack entsprechen und auch Schneiders großartige Stimme daran nichts zu ändern vermochte.

Vor wenigen Wochen, knapp 30 Jahre nach dem bis dato einzigen „Live Kick“ im Hamburger CCH, dann doch mein zweites Schneider-Konzert. „Juke Box Blues“ lautete das Programm in der Buchholzer Empore, das musikalisch der damaligen Zeit wohl noch am nächsten kommt. Es gab überwiegend Blues- und Country-Klassiker der Sechziger und Siebziger Jahre (Johnny Cash, Simon & Garfunkel u.a.) in Begleitung einer erstklassigen 3-Mann-Band. Diese hört zwar nicht mehr auf den Beinamen „The Kick“, schmetterte im Zugabenteil aber dennoch den „Rock’n’Roll Gypsy“ ihrer nach wie vor charismatischen Front-Frau. Diesem einzigen Tip-10-Hit, mit dem das hier besprochene Album startet, hat Helen Schneider auch nach eigener Einschätzung die komplette weitere Karriere in Deutschland zu verdanken. Und die grazilen Bewegungen auf der Bühne von damals hat die mittlerweile Sechzigjährige heute immer noch im Repertoire... :)

Und die Moral von der Geschicht‘? Alte Liebe rostet nicht! Dass ich diese CD erst jetzt kaufe, mag in Anbetracht dieses Artikels etwas verwundern. Verständlicher wird es vielleicht, wenn ich hinzufüge, dass ich die erwähnten anderen drei Langspielplatten zeitgleich mit dem Kauf von „Schneider with the Kick“ an ein professionelles Tonstudio zwecks Digitalisierung (zu Privatzwecken) gegeben habe gegeben (Kosten je Album entsprechen in etwa einer CD-Neuerscheinung). Denn die Hoffnung, dass diese drei Scheiben doch noch offiziell den Weg auf das in Zeiten von I-Pods & mp3 selber bereits „sterbende“ Medium CD finden, habe ich nach nunmehr 30 Jahren aufgegeben.

Zum Kauf dieser CD hier hat mich zudem bewogen, dass ich künftig wohl verstärkt ältere Alben kaufen werde – wenn überhaupt. Meine Hifi Leidenschaft hatte die letzten Jahre leider ein wenig pausiert, so dass die „Entwicklung“ der Musikindustrie etwas an mir vorbeigegangen ist – Stichwort „Loudness War“. Ein Problem und ein Ärgernis, das mir in den letzten Wochen permanent begegnet und mir zunehmend jegliche Lust auf aktuelle Neuerscheinungen bzw. auf sogen. „remasterte“ Veröffentlichungen verleidet. Somit bleibt mir als Konsument nur die Flucht zurück. „Schneider with the Kick“, veröffentlicht als CD 1992, ist klangtechnisch vielleicht keine audiophile Offenbarung, aber für das Alter ist der Sound, etwas „trocken“, zumindest okay und immer noch besser als vieles von dem, was die Industrie 20 Jahre danach veröffentlicht. Musik bzw. Rock-Musik lebt auch von der DYNAMIK und der Benutzung des Lautstärkereglers und nicht von einem mittlerweile tot komprimierten Klangbrei, der einem jeglichen Hifi-Genuss auf einer höherwertigen Stereo-Anlage verleidet. Offensichtlich gehöre ich damit aber einer „aussterbenden Spezies“ an, anders ist die dramatische Fehlentwicklung beim Mastering von CD’s in den letzten zehn Jahren (Webtipp: DR Database) leider nicht zu erklären.

Soweit diese kleine „Rezension“, die mehr in eine Hommage an Helen Schneider und eine Abrechnung mit der Plattenindustrie als in eine echte CD-Kritik ausgeartet ist. Vielleicht war sie dennoch etwas kurzweilig. Die Rock-Phase von Helen Schneider liegt leider viel zu lange zurück, so dass es mir ein persönliches Bedürfnis war, ein wenig an diese tolle Zeit zu erinnern. Auch, weil es dafür im Web aktuell kaum einen besseren Platz gibt als diesen. When a dream is (not) over.... ;-)


Extrablatt
Extrablatt
Preis: EUR 17,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht doch mal (wieder) ein Risiko ein... ;-), 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Extrablatt (Audio CD)
Da ich mich zumindest so halbwegs als „Coppelius Fan“ bezeichnen würde, schreib‘ ich mal ein paar Zeilen zum neuen Album „Extrablatt“, das pünktlich am VÖ-Tag von Amazon ausgeliefert wurde.

Eigentlich hatte ich mich schon auf die Scheibe gefreut. Immerhin sind Coppelius die einzige Band, deren kompletter EP- und Album-Katalog es in den letzten Jahren noch in mein CD-Regal geschafft hat – als „Mittvierziger“ haut einen musikalisch irgendwann nicht mehr allzu viel um. Hab‘ die Band erstmals 2007 im Subway-To-Sally-Support gesehen und nur gedacht „Wow, wie geil ist das denn, die sind ja echt der Hammer!“. Es folgte ein weiteres umwerfendes Konzert der „Time-Zeit“-Tour 2008 sowie der Kauf des Backkatalogs.

Seitdem sind nun drei weitere Alben erschienen, und leider muss ich kritisch anmerken: Mir fehlt bei dieser Band eine –wie auch immer geartete- Weiterentwicklung. Rund zehn Jahre Bandhistory sind m.E. noch zu wenig, um sich nur noch im eigenen Saft zu drehen. Was so negativ klingt, ist vielmehr als positiver Ansporn zu verstehen. Ich halte sowohl das Konzept der Band als solches als auch die musikalische Qualität der sechs Berliner für schlichtweg GENIAL. Stellt sich die Frage: warum machen sie da mit jedem neuen Album weniger draus? Nach dem Hammer-Debüt „Time-Zeit“ hatten „Tumult“ und „Zinnober“ durchaus noch ihre Momente, auch wenn es in Sachen Songwriting insgesamt schon etwas beliebiger wurde. Das setzt sich auf „Extrablatt“ nun weiter fort. Echte Highlights vermisse ich auf dem Album fast komplett, geschweige denn etwas, das man nicht schon auf den vorherigen Alben ähnlich und besser gehört hätte.

Als Anspieltipps würde ich REICHTUM und GESCHWIND empfehlen, die Nummern würden es zumindest auf meine persönliche Best-Of schaffen. Ansonsten plätschert vieles so dahin - inkl. weiterer Coverversionen von Iron Maiden und Subway To Sally - ohne dass mich das Album wirklich mitzureißen vermag, auch nicht nach dem mittlerweile dritten Durchlauf.

Ein weiterer Kritikpunkt neben der musikalischen Stagnation: Die Qualität der Produktion. Als audiophil veranlagter Musikliebhaber klingt auch diese CD auf einer guten Anlage (von der ich behaupte, sie zu besitzen), bestenfalls mittelmäßig. Wäre ich bösartig, würde ich sagen, es wurden mp3‘s mit 128er oder 192er Bitrate verwendet – jedenfalls entspräche diese Auflösung in etwa der hörbaren Transparenz der Aufnahme. Auch in diesem Punkt ist „Time-Zeit“ qualitativ ungeschlagen - dieses Album hatte Sound & Dynamik! Möglicherweise interessiert das die „Generation mp3“ heute aber nicht mehr und somit auch nicht die Künstler/Produzenten (eine Problematik, die Coppelius übrigens nicht exklusiv haben).

Vor dem VÖ-Tag am 15.02.13 hatte ich noch vor, mir das Konzert in Hamburg einen Tag später anzuschauen. Davon habe ich dann doch Abstand genommen, was nicht heißt, dass ich mir die Band nicht gerne zu einem späteren Zeitpunkt wieder anschaue, wenn die damit verbundene Anreise etwas kürzer und die Vorfreude aufs Konzert etwas größer ausfällt.

Fazit: Wie bewertet man so ein Album? Drei Sterne für die Band, das musikalische/visuelle Konzept als solches sowie die zwei, drei Nummern, die mich zumindest etwas ansprechen. Die Abzüge gibt’s für die insgesamt weiter nachlassende Kreativität im Songwriting und die erneut eher mäßige Klangqualität der Produktion.

Tipp für die Zukunft: Wohin mit dem ganzen Reichtum? Geht doch mal (wieder) ein Risiko ein ... und sei es noch so klein.... ;-) Wie das aussehen könnte? Beispielsweise wieder deutlich mehr instrumentale Passagen, auch innerhalb der Songs, als der Versuch, „Hit an Hit“ zu reihen. Wenn man die Idee weiterspinnt, wäre sogar ein echtes „Konzeptalbum“ denkbar, auch wenn so etwas heute nicht mehr so leicht vermarktbar sein dürfte wie in den 1970ern. Wie dem auch sei: Ich drücke der Band und ihrer weiteren Entwicklung von ganzem Herzen und im eigenen Interesse fest die Daumen, denn ich mag sie wirklich ... :)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2013 6:25 PM CET


Yamaha R-S300 Stereo Receiver (Apple iPhone/iPod/Bluetooth kompatibel, 2x 55 Watt) schwarz
Yamaha R-S300 Stereo Receiver (Apple iPhone/iPod/Bluetooth kompatibel, 2x 55 Watt) schwarz
Preis: EUR 199,00

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich ein schönes Gerät für kleines Geld ..., 19. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem sich von meiner mittlerweile 27 Jahre alten Stereo-Anlage schon geraume Zeit Verstärker und Tuner sukzessive "verabschiedet" hatten (und für einen Technik-Laien leider auch nicht dauerhaft wieder in Gang zu bekommen waren), war es dringend an der Zeit, in etwas Neues zu investieren, da mein Musikgenuss zuletzt auf den PC sowie das Autoradio beschränkt war. Allerdings wollte ich diesmal nicht allzu viel ausgeben - schon gar nicht in der Größenordnung von 1985/86. Vollverstärker A-8300 plus Tuner T-4270 aus der damaligen Onkyo "Integra"-Serie haben seinerzeit zusammen ca. knapp 2.000 DM gekostet, was inflationsbereinigt (und ungeachtet des techn. Fortschritts) heute wohl eher 2.000 Euro entsprechen würde. An der Anlage hängen immer noch Quadral Montan Standlautsprecher ("Kindersärge") mit 150 Watt Leistung. Im Nachhinein muss ich halt sagen, dass ich die "Power" dieser Anlage nie (aus-)genutzt habe. Guter Klang, gerne auch mal in "gehobener Zimmerlautstärke", stand im Alltagsgebrauch seit jeher im Vordergrund.

Nun hatte ich lange im Web recherchiert, wie ich die entstandenen Lücken möglichst gut und günstig schließen kann, da ich mir Ausgaben in der Größenordnung von vor 27 Jahren heute im Hifi-Bereich, wie gesagt, für mich derzeit nicht vorstellen kann. Zunächst sollte es nur ein einfacher Vollverstärker sein, aber da auch der alte Tuner seine gespeicherten Sender nicht länger behält, war ein Stereo-Receiver die naheliegendste Lösung (zumal ich die ganze Surrond-/Mehrkanal-Ära in meinem Leben galant übersprungen hatte). Nur welches Fabrikat mit welcher Leistung? 1985 kaufte man sämtliche Hifi-Magazine und studierte Tests und "Bestenlisten" - im Jahre 2012 googelt man sich halt von Pontius nach Pilatus, um sich ein Meinungsbild zu verschaffen. Ist zwar günstiger und facettenreicher, aber ob der Erkenntniswert am Ende sehr viel größer ist? Wie dem auch sei, irgendwann muss man sich dann halt mal entscheiden.

Gelandet bin ich nach mehrtägiger "Google-Odysse" also hier beim Yamaha R-S 300, dessen "schlichte Eleganz" mir auch optisch zugesagt hatte, neben den positiven Web-Kritiken, die dem Receiver durchgehend gute Klangeigenschaften und eine ebenso gute Verarbeitung nachsagten. Das Gerät, innerhalb von 2 Tagen von Amazon geliefert, hat ein "ordentliches Gewicht" und wirkt, soweit man das von außen beurteilen kann, wirklich solide und "wertig" verarbeitet. Vereinzelte negative Meinungen über etwas zu "billige" Wahlschalter an der Frontseite kann ich so nicht teilen bzw. finde ich nicht wirklich relevant. Auch die Fernbedienung wird vermutlich keine "Zierde" des Wohnzimmers, nur ehrlich gesagt: wen interessiert's? (bei Fernbedienungen nervt doch eher die wachsende Anzahl als das jeweilige Aussehen) Neben einem benötigten PHONO-Eingang sowie einem unabdingbaren BALANCE-Regler (erwähne ich deshalb, weil der mittlerweile nicht mehr bei allen Verstärkern/Receivern dieser Preisklasse zur Grundausstattung gehört) verfügt das Gerät über eine stufenlose LOUDNESS-Regelung. Dass hier allerdings die Mitteltöne abgesenkt werden und so die Musik zunächst einmal sukzessive leiser wird, ist ähnlich "gewöhnungsbedürftig" wie ein Lautstärke-Bereich von -90 db (Minimum bzw. Mute) bis +16,5 db (Maximum). Ich dachte ja immer, es geht bei 0 los, wenn der Ton aus ist, aber wie gesagt....Technik-Laie inside. Die Regelung zwischen leise und laut funktioniert natürlich tadellos. Das Tunerempfangsteil hat mir aus dem örtlichen Bremer Kabelnetz 27 UKW-Sender in bester Stereo-Qualität im Auto-Suchlauf rausgefischt und gespeichert, die jedoch nicht direkt, sondern nur über eine zum TV vergleichbare "zap"-Taste am Gerät bzw. auf der Fernbedienung anwählbar sind, was aber völlig ausreichend ist. Jedenfalls ist mein Radio-Bedarf wieder mehr als gut abgedeckt, so dass ich die mitgelieferten Zimmerantennen auch gar nicht erst getestet habe.

Am Ende interessiert abseits aller Funktionen aber nur eine Frage: wie klingt denn nun der Yamaha R-S 300? Nach mittlerweile einer Woche intensiven Ausprobierens, überwiegend mit CD's meines Pop/Rock/Hardrock-Katalogs kann ich sagen: er klingt gut. Transparente Höhen und ein in allen Lautstärkebereichen unverzerrtes und weitgehend sauberes Klangbild sind das, was man in dieser Hifi-Einstiegsklasse wohl auch erwarten darf. Allerdings komme ich mit meinen alten Komponenten nun aus einer etwas "anderen Liga", so dass für mich auch der Direktvergleich mit dem Onkyo A-8300 in die Gesamtwertung gezwungenermaßen mit einfließen muss. Und da muss man dann schon Abstriche machen, von wegen "Verstärker klingen alle gleich". Der Bassbereich des Yamaha ist etwas weniger druckvoll, was man mit "ein bisschen Loudness" und/oder "ein bisschen mehr Bass" aber durchaus zufriedenstellend nachjustieren kann. Was man nicht nachregeln kann, sind vergleichsweise eine etwas fehlende räumliche Transparenz und Wärme im Gesamteindruck des Klangbildes, das insgesamt etwas "flacher", etwas kühler und weniger detailgetreu daherkommt, was bei komplexeren Aufnahmen deutlicher auffällt als bei sparsameren Instrumentierungen. An der Stelle wird der Preis- und Qualitätsunterschied der Geräte dann hörbar. Nur hätte man auch das noch für diesen Preis erwarten dürfen? Ich denke nicht. Da beispielsweise den beiden leistungsstärkeren Yamaha-Brüdern R-S 500 und R-S 700 ein nahezu identisches Klangbild nachgesagt wird, war es mit den Aufpreis eines dieser Geräte "auf Verdacht" jedenfalls nicht wert. Auf der anderen Seite kann ich sagen, dass die Leistung des R-S 300 mit 2*50 Watt (an 8 Ohm) erwartungsgemäß deutlich über dem liegt, was ich im Normalbetrieb als Maximallautstärke benötige. Ob das für jede Partybeschallung ausreicht, weiß ich zwar nicht, aber für meinen Alltagsgebrauch im Wohnzimmer bzw. um "gelegentlich noch mal die Nachbarn zu ärgern" reicht es allemal. Eher als "Spielerei" bzw. Marketing-Gag in dieser Hifi-Einstiegsklasse betrachte ich das Feature PURE DIRECT, das den "reinsten Sound unter Umgehung aller Schaltungen" verspricht. Nun ja, wenn alle Klangregler in Nullposition stehen, empfinde ich die weitere Klangverbesserung über PURE DIRECT nur noch als sehr marginal. Und wie gesagt, ein bisschen mehr Dynamik im Bassbereich schadet dem Gesamteindruck auf meinen Boxen-Boliden ohnehin nicht.

Long story short: Ich habe eine günstige Lösung gesucht und die habe ich mit dem Yamaha R-S 300 bekommen, dem man zum aktuell besten Online-Preis von knapp unter 200 Euro absolut nichts vorwerfen kann, da das Gerät in allen Belangen einen soliden und seriösen Gesamteindruck hinterlässt. Nach allen vorher (und hinterher) durchgeführten Web-Recherchen denke ich mittlerweile nicht, dass ein Alternativprodukt in dieser Preisklasse eine bessere Lösung gewesen wäre, sofern man sich nicht ein halbes Dutzend Geräte testweise nach Hause liefern lassen möchte. Dass der Receiver meinem persönlichen "Äpfel/Birnen"-Vergleich mit einem Gerät aus einer komplett anderen Preisklasse bzw. Generation nicht vollständig standhält, kann man Yamaha kaum vorwerfen, schließlich nennt sich das Segment nicht ohne Grund "Hifi Einstiegsklasse" und nicht, wie in meinem Fall, "Hifi Ausstiegsklasse", was heißen soll: echte Hifi-Einsteiger bekommen hier sehr wahrscheinlich ein komplett tadelloses Gerät. Ob das am Ende jetzt eher fünf oder eher vier Sterne sind, könnte man nur noch im kaum machbaren Direktvergleich mit Receivern derselben Preisklasse herausfinden. Für mich persönlich sind es an dieser Stelle "gute vier Sterne", da ich nun nach Jahren des Ärgers mit maroden Poti und defekten Senderspeichern endlich wieder störungs- und unterbrechungsfrei Musik auch im Wohnzimmer in ordentlicher Klangqualität hören kann, was letztlich auch das Ziel der Übung war. Mehr kann man für den Preis nicht verlangen.

PS: ... ca. einen Monat später ...

Die obige Rezension ist innerhalb der ersten Testwoche entstanden, zwar unveröffentlicht, aber auch unverändert. Meine Web-Recherchern sind aber auch danach noch weitergegangen, da ich mich dann irgendwie doch nicht mit der gefundenen Lösung abfinden konnte bzw. wollte. Die finale Lösung war am Ende: Reparatur meines alten Onkyo A-8300 (für unter 200 Euro) sowie Umtausch des Yamaha R-S 300. In Hifi-Foren wurde mir inzwischen bestätigt, dass insbesondere aufgrund meiner leistungsstarken Quadral-Boxen der Klangunterschied möglicherweise deutlicher ausfällt als z.B. an "genügsameren" Regal-Boxen. Somit habe ich erstmals einen Artikel bei Amazon zurückgegeben, was auch völlig unproblematisch ablief. Ich hoffe, die Rezension ist dennoch hilfreich. Mir jedenfalls hat der Kauf und auch der Umtausch geholfen, Augen und (vor allem) Ohren mal wieder zu öffnen. Sogar den Tuner-Ersatz (in Form eines günstigen Gebrauchtgerätes) konnte ich mir am Ende sparen, da meine alte D-Box 62 öffentlich-rechtliche Radio-Sender in ordentlicher Hifi-Qualität liefert. Ende gut, alles gut.... ;-)


Paradise in Flames
Paradise in Flames
Wird angeboten von Ets Bucher25400
Preis: EUR 15,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AXXIS zünden Melodic-Metal-Feuerwerk der Extraklasse!, 2. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise in Flames (Audio CD)
Vorbemerkung: Diese Kritik stammt ursprünglich vom 8. Januar 2006 und bezog sich auf die "Ltd. Edition" (Digi-Pack) des Albums. Da diese Version mittlerweile "out of print" ist, stelle ich die Rezi an dieser Stelle erneut ein, damit sie nicht völlig untergeht. Vielleicht war das Review ein "Tick" zu enthusiastisch formuliert (die Begeisterung, sorry!), aber mit dem Abstand von 10 Monaten kann ich sagen, dass sich meine Meinung zu dem Album in keinster Weise geändert hat! Lediglich zwei Dinge sind nachzutragen: 1. Die erfolgreiche Tour mit KROKUS ist mittlerweile vorüber, und 2. ja, die Scheibe wurde auch ein kommerzieller Erfolg! Platz 45 bedeutete für AXXIS die höchste Chartplatzierung seit "The Big Thrill" von 1993. Auch dazu noch einmal herzlichen Glückwunsch! Am 8. Januar 2006 las sich das Ganze so:

„Give me back the paradise, give me what i want!“. Diese Prophezeiung von AXXIS aus dem Jahre 1990 erfüllt sich für Anhänger des melodischen Power-Rocks nun mit "Paradise in Flames"! Nach insgesamt 8 unterschiedlich gelungenen AXXIS-Studioalben - an denen ich eigentlich auch immer mal was zu nörgeln hatte - nun ein Album der Dortmunder, das nach etlichen Durchläufen nur ein Prädikat zulässt: GENIAL!

Rückblende: Vor exakt zwei Jahren veröffentlichten AXXIS mit „Time Machine“ ihr erstes Album auf dem neuen Label AFM Records, dessen Auftaktsongs schon einmal „Großes“ erahnen ließen. „Angel Of Death“ sowie der Titeltrack zeigten AXXIS von einer neuen, härteren und atmosphärischeren Seite. Dazu zwei weitere Knaller direkt im Anschluss – alle vier Bestandteil einer Promo EP – weckten in mir damals große Hoffnungen. Der Rest des Albums ist meinen hohen Erwartungen dann leider nicht so ganz gerecht geworden. Durchaus „solides Handwerk“, aber leider nichts, was dauerhaft in den Gehörgängen (oder auch im Live Set) verweilen wollte. Es wirkte vieles zu „bemüht“, zumal es ähnliche Songs von AXXIS schon besser gegeben hatte. Insofern war meine Erwartungshaltung dieses mal deutlich geringer. Auch den Album-Titel „Paradise in Flames“ sowie das Artwork fand ich zunächst nicht übermäßig originell.

Aber erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt. Nach mehrfachen Durchhören der Soundfiles hier auf Amazon kehrte die Hoffnung zurück ... hey, das Album könnte in der Tat ein richtig Geiles geworden sein!? Nun sagen diese 30-Sekunden-Schnipsel in bescheidener Qualität zwar nicht alles - aber sie vermitteln doch einen recht guten Eindruck, in welche Richtung es musikalisch in etwa gehen könnte.

Seit einigen Tagen läuft die neue CD nun bei mir auf „heavy rotation“ - und was soll ich sagen? Die positiven Hoffnungen nach den Ausschnitten sind sogar noch übertroffen worden! Was AXXIS auf „Paradise In Flames“ für ein musikalisches Feuerwerk abbrennen, hat es in dieser Form lange nicht gegeben! Oder anders ausgedrückt: das Album macht über die volle Distanz so weiter, wie es „Angel Of Death“ und der Titeltrack des Vorgängers „Time Machine“ bereits angedeutet hatten. Sprich: es geht ab wie Hölle! Abseits des instrumentalen Titel-Intros sowie der traumhaft schönen Piano-Ballade „Don’t Leave Me“ (Gänsehaut pur!) wird auf den weiteren Songs des Albums gerockt, als ob es kein Morgen gäbe! Spielwitz, gelungenes Songwriting, eine satte Produktion mit abwechslungsreichen Arrangements und tollen Chören - und vor allem jede Menge TEMPO machen diese Scheibe zu einem echten Juwel! Jeder Durchlauf verlangt nach „Repeat“, da die Produktion mittlerweile so detailverliebt ist, dass es auch nach mehrfachem Hören - am besten LAUT! - immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Darüber hinaus ist sicherlich erwähnenswert, dass der markante Gesang von Bernhard Weiß nun durch die zusätzlichen Lead Vokals der gut aussehenden Sängerin Lakonia ergänzt wird – eine ganz neue Facette nach 17 Jahren AXXIS. Lakonia zeichnete bereits für einige Backing Vokals auf „Time Machine“ verantwortlich und wurde im Laufe der vergangenen zwei Jahre sukzessive ins Bühnenprogramm und in die Band integriert. Ihre Stimme erinnert tatsächlich an Within Temptation & Co., und in Verbindung mit den neuen Hochgeschwindigkeits-Rockern erinnert das ganze Album auch ein wenig an NIGHTWISH-Klassiker wie „Oceanboarn“ oder „Wishmaster“. Natürlich klingen AXXIS immer noch wie AXXIS , nur eben durchgehend schneller, bissiger noch ein Spur mystischer als bisher. Und im direkten Vergleich von „Paradise In Flames“ mit dem erfolgreichen Debüt „Kingdom Of The Night“ von 1989 hört sich letzteres nun auch schon ein wenig „hausbacken“ an.

AXXIS entwickeln sich also weiter - und das ist klasse! Mittlerweile in kleineren Schritten als früher – schließlich hätte das „Voodo Vibes“-Debakel von 1997 damals fast das Aus für die Band bedeutet. Aber nachdem insbesondere „Angel Of Death“ vom letzten Album bei alten & neuen Fans so gut ankam, hat man sich jetzt tatsächlich getraut, ein vollständiges Album mit dieser Atmosphäre einzuspielen und das „Gaspedal weiter durchzudrücken“. Dies unterstreicht auch ein Statement von Bernhard Weiß bezüglich der neuen Songs: "Die müssen eben stimmen und knallen. Nur dass wir vor 15 Jahren einen ganz anderen Maßstab in dem gehabt haben, was man allgemein so als 'knallend' empfunden hat."

Ob und wie kommerziell erfolgreich diese neue Scheibe wird, ist im Vorfeld natürlich schwer zu sagen. Es wäre der Band sehr zu wünschen, die offensichtlich viel Herzblut und Leidenschaft in diese Produktion investiert hat. Über die volle Distanz ist „Paradise In Flames“ mit das Beste, was die Band in ihrer Karriere abgeliefert hat. Quasi kein „Ausfall“ – das gab’s nicht mal auf Klassikern wie „The Big Thrill“ oder dem tollen 2000er Comeback „Back To The Kingdom“. Von daher also eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für dieses gelungene Album! Wer aus den Soundfiles hier so viel Erfreuliches heraushört wie ich es vor einigen Wochen getan habe, der wird das komplette Album definitiv nicht bereuen! Anspieltipps? Ganz schwer, da wirklich ein Stück besser „abgeht“ als das andere. Aber das „i-Tüpfelchen“ ist sicherlich der Kracher „Passion For Rock (Passion for Life)“, der in gewisser Weise auch die Einstellung von AXXIS zur Musik und zu ihren Fans beschreibt – schließlich entstand der Song mit tatkräftiger Unterstützung einiger Fans der Band, die den bombastischen Chor am Schluss der Nummer eingesungen haben. Wie sagt man dann in solchen Momenten? Ganz großes Kino!

Zu guter letzt auch noch der Hinweis, dass AXXIS im Mai 2006 gemeinsam mit den Schweizer Metal-Urgesteinen von KROKUS im Rahmen einer „Double Headliner Tour“ die Republik rocken werden! Wer AXXIS nur einmal LIVE erlebt hat – und auch nur einen Funken Humor in sich trägt – der weiß, dass diese Konzerte unvergessliche Erlebnisse sind. Wäre Bernhard Weiß nicht so ein genialer Metal-Shouter und Songwriter – er hätte auch locker eine Karriere als erfolgreicher Comedian machen können. Der Mann ist auf der Bühne eine echte „Show“. Also nicht verpassen, wenn „Paradise In Flames“ demnächst auch LIVE gezündet wird ... es lohnt sich!


Best of Ballads & Acoustic Specials
Best of Ballads & Acoustic Specials
Preis: EUR 19,98

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtkauf ... für Fans!, 21. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lang hat’s gedauert ... 18 Jahre nach ihrem Karrierestart legen die Ruhrpott-Metaller von AXXIS nun ihr erstes „Best Of“-Album vor ... quasi direkt unter den Baum des Weihnachtsfestes 2006 ;-) Dass es überhaupt dazu gekommen ist, grenzt schon fast an ein kleines „Wunder“. Kurze Rückblende...

Dank des Demos der wunderschönen Ballade „Tears Of The Trees“ aus dem Jahre 1988 wurde die Band seinerzeit von der EMI gesigned – mit durchschlagendem Erfolg! Ein Jahr später erschien das Power-Metal-Debüt „Kingdom Of The Night“, das seinerzeit als das erfolgreichste Metal-Album einer deutschen Band in die Geschichte einging. Damit stand der Band Tür und Tor offen, große Tourneen und weitere erfolgreiche Alben folgten. 10 Jahre später gingen AXXIS und die EMI dann getrennte Wege. Die Band um Frontmann Bernhard Weiss und Keyboarder Harry Oellers formierte sich neu und knüpfte mit weiteren Alben bei kleineren Labels wieder an alte Erfolge an. Bisheriger Höhepunkt dieser positiven Entwicklung ist das im Januar 2006 veröffentlichte 9. Studioalbum „Paradise In Flames“, das auch ein dreiviertel Jahr später (trotz des leicht kitschigen Covers ;-) immer noch hohen und höchsten Metal-Ansprüchen genügt - und das der Band völlig zu Recht die höchste Chartplatzierung seit 13 Jahren bescherte!

Die Idee eines „Best Of“-Albums bestand bereits seit einigen Jahren (!) Die EMI zeigte durchaus Interesse an einer „Restverwertung“ der alten Songs, allerdings scheiterte die ganze Geschichte angeblich schon mal an der Unauffindbarkeit der Master-Bänder (?) Auch eine komplette Neueinspielung der alten Klassiker war mal ein Thema, stieß bei den Fans aber auf geteiltes Echo. Zumal ein zweites Live-Album, respektive die erste Live-DVD der Band längst überfällig sind! In diesem Falle wären aktuelle Live-Versionen deutlich interessanter als neueingespielte Studio-Versionen.

Nun ist in Zusammenarbeit mit der „guten alten“ EMI also dieser überaus hörenswerte „Kompromiss“ entstanden! Kompromiss insofern, als dass Bernhard Weiss selbst gar kein Interesse an einer Kompilation im traditionellen Stil hatte. Zitat: „Einen eigenen AXXIS-Best-Of-Sampler kann sich heute jeder Fan mit NeroBurning selber machen.“ Da hat er zweifelsohne Recht. Allerdings wird damit auch deutlich, an wen dieses Doppel-Album (im Mid-Price-Segment) in erster Linie gerichtet ist: an die FANS! Also diejenigen, die der Band auch in den schwierigen Jahren nach der Trennung von der EMI die Treue gehalten haben und die (mit) dafür verantwortlich sind, dass AXXIS anno 2006 immer noch recht gut von ihrer Musik und den Konzerten leben können.

So besteht ein Großteil des Materials aus - in dieser Form! - bisher unveröffentlichten Versionen bzw. nur schwer zugänglichen Single-B-Seiten. Die Konzentration auf Balladen bzw. akustische Varianten der "Klassiker" deckt jedoch nur einen Teil des musikalischen Spektrums der Band ab. Immerhin handelt es sich bei AXXIS um eine „Power Metal“-Band! Inwieweit also jemand mit der Songauswahl bzw. den Versionen zufrieden ist, der hier sein aller erstes AXXIS-Album kaufen möchte - in der Annahme, er bekommt hier „just the best“ - vermag ich nur schwer zu beurteilen. Wie gesagt: Bernhard Weiss wollte ein „wertiges Produkt für die Fans“ auf den Markt gebracht wissen – und diesem Anspruch wird das Album zu 100% gerecht! Tolle Songauswahl in erstklassigen Versionen, egal ob nun remixed oder (wie im Falle einiger Akustik-Songs) sogar komplett neu eingespielt! Obendrein als „Zugabe“ gibt’s sogar noch zwei ultra-rare Promo-Videos von „Touch The Rainbow“ und „Idolator“; von daher ist diese Scheibe also ein echtes „rundum glücklich Paket“ für alle AXXIS-Fans! Die Band setzt hier den Weg fort, der ihnen mit der „Collection Of Power“-(Fan)-EP aus dem Jahre 2001 bereits viel Lob und Anerkennung eingebracht hatte. AXXIS sind und bleiben eine Band, die sich um ihre „Kundschaft“ bemüht, egal ob nun live auf der Bühne oder bei der Wahl ihrer Veröffentlichungen.

Bewertung? Schwierig! Glasklare 5 Sterne ... durch die rosarote Fanbrille ;-) Dieses Album ist in der Tat (voll-)wertig und lässt das Herz eines jeden Anhängers höher schlagen! Als „Neuling“ würde ich mich jedoch schon fragen, ob ich mir zum Start ein Album mit den Balladen, Remixen und Akustik-Versionen einer Power-Metal-Band in den Schrank stellen soll? Unter dem Aspekt kann ich dem Album in Summe dann leider nur 4 Sterne geben, zumal die fette Überschrift „BEST OF...“ ein wenig irreführend ist, wenn man das Kleingedruckte „... Ballads & Acoustic Specials“ nicht sofort wahrnimmt. Die Gestaltung des Covers ist also der einzige ernsthafte „Kritikpunkt“, den ich an dieser Stelle anbringen kann. Wer nun in der Tat vor der Frage steht, ob er sich hiermit sein aller erstes AXXIS-Album zulegen soll ... dem würde ich persönlich zum „Einstieg“ dann doch das fulminante „Paradise In Flames“ empfehlen! Denn DAS ist nun wirklich das beste (Studio-)Album, das die Band bis dato vorgelegt hat. Es zeigt die Dortmunder mit all ihrer Energie & Power und dem Spielwitz, für den sie berühmt (und manchmal auch „berüchtigt“ ;-) geworden sind! Wer sich einmal mit dem „Virus“ infiziert hat und sich dann auch mal von der einzigartigen Atmosphäre bei einem AXXIS-Konzert (!) gefangen nehmen lässt...

... der kommt früher oder später von ganz alleine auf diese hervorragende “Best of Ballads & Acoustic Specials“ Kollektion zurück. Fazit: Ein großes DANKE an Bernhard Weiss und die ehemalige Company EMI, dass man erneut den eher unüblichen Weg beschritten hat (... AXXIS „polarisieren“, seit jeher!) und nicht einfach ein 08/15-Album zwecks "Abzocke" auf den Markt geworfen hat. Einsteiger mögen das eventuell bedauern – für die Fans ist diese Scheibe ein weiteres Juwel in der langen Karriere von AXXIS! :-)


Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 19,91

289 von 309 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grosses Kino zum Abschied!, 1. Oktober 2006
MEAT LOAF – ein Künstler, der mich seit meiner Jugend begleitet hat, und der immer wieder unglaubliche Live-Konzerte abgeliefert hat! Unglaublich gute „damals“, Ende der 80er/Anfang der 90er, als er ohne aktuelles Album kleinste Hallen im wahrsten Sinne des Wortes zum „kochen“ brachte – und leider auch unglaublich schlechte in der jüngeren Vergangenheit, als der Mann leider zunehmend seinem Alter Tribut zollen musste.

Überhaupt war die gesamte Karriere von Marvin Lee Aday eine einzige Achterbahnfahrt, beginnend mit dem Kurz-Auftritt als „Eddie“ in der „Rocky Horror Picture Show“ über das legendäre Debut-Album „Bat Out Of Hell“ bis hin zu Drogenkonsum, Totalabsturz, einer Reihe mäßig erfolgreicher Auftritte als Schauspieler in B-Movies sowie fulminantem Comeback hat der Mann eigentlich alles erlebt, was man erleben konnte. 1993 mit dem 2. Teil von „Bat Out Of Hell“ und der Über-Single „Anything For Love“ eine weitere (zumindest kommerzielle) Sternstunde, danach immerhin als feste Größe etabliert – nur leider wurden die Konzerte von Jahr zu Jahr schwächer. „Bevor ich fertig bin, seid ihr schon lange fertig!“ – dieses Zitat von „Big Meat“ hatte von Tour zu Tour leider immer weniger Gültigkeit. 2003 und 2005 dann Auftritte, die –aus meiner persönlichen Sicht- allenfalls noch Mitleid erwecken konnten und die Frage aufwarfen: warum tut sich der Mann das live noch an?

Da das Ende der Karriere dieses großartigen Künstlers also unmittelbar bevorsteht – was liegt da also näher, als zum Abschluss noch mal ein „ganz großes Ding“ herauszuhauen? Und so wie Mike Oldfield mit seinen „Tubular Bells“ immer mal wieder auf der Bildfläche erscheint, so zieht auch MEAT LOAF im Herbst 2006 noch einmal mit seinem größten Erfolgstitel ins Rennen: „Bat Out Of Hell III – The Monster Is Loose“ schickt sich an, dem „Dicken“ ein weiteres Mal eine ganz große Kasse und die verdiente Aufmerksamkeit der Medienwelt zu bescheren! Dabei ist der Titeltrack des Albums bereits seit Monaten als kostenloser legaler Download im Internet erhältlich – eine treibende Rocknummer, die aufgrund etwas modernerer Sounds ein wenig Unsicherheit aufkommen ließ, in welche Richtung dieser dritte Teil des Albums wohl gehen würde? Immerhin sind die Songs des Albums nur zum Teil von seinem kongenialen (Ex-)Partner Jim Steinman geschrieben worden. Ums vorwegzunehmen: dieses Album ist des Titels „Bat Out Of Hell“ absolut würdig ausgefallen!

Auf fast 80 Minuten singt sich MEAT LOAF noch einmal mit voller Inbrunst die Seele aus dem Leib – im Studio gelingt ihm das immer noch deutlich überzeugender als in den vergangenen Jahren auf der Bühne. Obwohl das Album andernorts als eher „rockig“ beschrieben wird, würde ich es –nach meinen MEAT LOAF-Erfahrungen- eher als „balladesk“ einstufen. Alle drei Duette auf dem Album gehen in diese Richtung, allen voran das Celine-Dion-Cover „It‘s All Coming Back To Me Now“, das auch als erste Single ausgekoppelt wurde. Ob das Album noch einmal einen Mega-Hit wie seinerzeit „Anything For Love“ abwirft, wage ich allerdings zu bezweifeln. Nur im Sog dieses Smash-Hits konnte Bat II damals überhaupt so erfolgreich werden – der „Rest“ des Albums war aus meiner Sicht solide, aber allenfalls überdurchschnittliche Steinman-Kost. Für mich ist Bat II damals förmlich im Bombast „erstickt“. Dagegen variiert dieser dritte Teil deutlich mehr und macht das Album insgesamt zu einem deutlich größeren Hörvergnügen! Mit „Blind As A Bat“, „Cry Over Me“ und „If God Could Talk“, alle drei ohne weibliche Begleitung, enthält das Album weitere Songs, die ich primär der Kategorie „Ballade“ zuordnen würde – auch wenn die Grenzen zur Up-Tempo-Nummer manchmal fließend sind!

Natürlich wird auf dem Album auch richtig gerockt – neben dem Titel-Track wäre da die bereits von Jim Steinman veröffentlichte Nummer "Bad For Good“ zu nennen (Gastgitarrist: Brian May!), das witzige „In The Land Of The Pigs, The Butcher Is King“ sowie „If It Ain’t Broke“. Letzteres fällt wie der Titeltrack durch seinen etwas „moderneren“ Sound auf. Zwischen diesen Balladen und Rockern dann noch die beiden ganz großen Highlights dieses Albums – die epischen Bombast-Nummern „I’m Alive“ und „Seize The Night“! Allein diese Songs sind den Kaufpreis des Albums wert und erinnern daran, was für ein großartiger Künstler dieses Schwergewicht aus Texas war und immer noch ist! Sicherlich wird hier kein neues „Paradise By The Dashboard Light“ serviert (solche Songs werden nur einmal im Jahrhundert geschrieben), aber zumindest sind die Songs so klasse und abwechslungsreich gelungen, dass sie das Label „Bat Out Out Hell“ definitiv verdienen.

Unterm Strich also ein wirklich starkes Album, dass uns da MEAT LOAF im Herbst seiner Karriere beschert! Ein Vergleich zum ersten Teil verbietet sich meiner Meinung nach (daher auch „nur“ 4 statt 5 Sterne - die Latte des Debuts liegt schlichtweg zu hoch!), aber trotz (vermutlich) fehlenden Smash-Hits wird der zweite Teil aus meiner Sicht diesmal locker übertrumpft! „Bat III“ ist kurzweilig, abwechslungsreich, bombastisch, wie immer auch reichlich kitschig, phasenweise etwas modern, über weite Strecken eher „klassisch“, mit reichlich Power und exzellentem Songwriting und -last but not least- über die volle Distanz enthält das Album keinen „Ausfall“! Dass MEAT LOAF 2007 eine Art „Bat Out Of Hell“-Abschiedstournee machen will/wird, kann ich einerseits verstehen – andererseits aber auch nicht. Ich werde ihm diese letzte Ehre vermutlich nicht erweisen, wünsche ihm aber von ganzem Herzen, dass diese Tour kein (mediales oder gar gesundheitliches) Fiasko für ihn wird.

Meiner Meinung nach sollte er es mit dem sich abzeichnenden kommerziellen Erfolg dieses rundum gelungenen Albums bewenden lassen. Denn eines ist sicher: „In The Land Of The Bats - Meat Loaf Is King!“
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2010 7:52 PM MEST


Seite: 1 | 2