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Jayanti "Naturwissenschaften sind-mehr als-fantastisch" (Château St. Germain, 1663 Gruyères, Schweiz)

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War Jesus Caesar? 2000 Jahre Anbetung einer Kopie
War Jesus Caesar? 2000 Jahre Anbetung einer Kopie
von Francesco Carotta
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr aufschlußreich, aber andere Parallelen existieren in weitaus größerer Fülle, mich wundert`s das keiner erkennt..will?..., 21. Mai 2013
Dieses Buch ist mehr als nur empfehlenswert, denn es ist spannend und interessant zugleich, es werden Geschichtliche Details hervorgebracht, das es einen umhaut, aber warum erwähnt der Autor nicht anndere Vergleiche von dem kaum einer erfährt bzw. wohl kaum etwas weiß, jedenfalls nicht die "einfachen Christen"?. Horus und Jeuss sind sich äußerst ähnlich

Das große Problem moderner Christen ist der Umstand, dass keine außerbiblische Quelle die historische Existenz Jesu belegt. Trotzdem wird immer gern der römische Geschichtsschreiber Tacitus erwähnt, der in seinen "Annalen" (15/44) erklärt, woher die Christen ihren Namen haben: "Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war". Dieser Satz soll die Existenz Jesu beweisen. Leider aber wurde Tacitus im Jahre 55 geboren, also mindestens 25 Jahre nach Jesus angeblichem Tod und den fraglichen Text hat er erst um das Jahr 100 verfasst. Publius Cornelius Tacitus notierte hier also nur eine Information, die er von anderen erfahren, aber nicht selber beobachtet hat. Auch er hat Jesus nie getroffen und kennt seine Geschichte nur aus Erzählungen und Legenden. Es kann also nicht von einem außerbiblischen Augenzeugenbericht - einem Beweis für die Existenz Jesu - gesprochen werden. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Zeitzeugen, der auch nur ein einziges Wort über den Mann hinterlassen hat, der angeblich die Massen begeistert und Könige und Priester in Angst und Schrecken versetzt haben soll.Kluge Köpfe äußern sich daher immer wieder kritisch über die vermeintliche Existenz Jesu. Johann Wolfgang von Goethe sprach vom "Märchen von Christus" und wetterte: "Die Geschichte des guten Jesus habe ich nun so satt, dass ich sie von keinem, außer von ihm selbst, hören möchte." Napoleon zweifelte an der Person Jesus genauso wie Friedrich der Große. Friedrich Nietzsche schrieb mit böser Feder: "Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein." Schon 2.000 Jahre vor ihm legte der Philosoph und Christ Justin (100-165) in seinem "Dialog" dem Juden Tryphon in den Mund: "Ihr habt euch eine Wahnvorstellung gemacht. Ihr habt euch selbst Christus gebildet."

Ein kleiner Hinweis über den Messias namens Jesus findet sich auf den ersten Blick in einer aus dem 11. Jahrhundert erhaltenen Handschrift von Flavius Josephus. Es ist also eine Abschrift unzähliger Abschriften und Übersetzungen. Wir wissen von dieser Jesus-Erwähnung hauptsächlich aus den "Kirchengeschichten" des Eusebius (265-339), eines Hoftheologen von Kaiser Konstantin. Eusebius schrieb, bei Flavius Josephus gelesen zu haben, Jesus hätte als Lehrer Wunder gewirkt, sei zum Kreuzigungstod verurteilt worden und am dritten Tag als Lebendiger wieder erschienen, wie Propheten es vorausgesagt hätten. Historiker nehmen nun an, dass sich die Schilderung von Jesus nur aufgrund dieses Hinweises aus Eusebius' Feder in vielen mittelalterlichen Josephus-Exemplaren findet. Man hält den Einschub im Text von Flavius Josephus heute also durchweg für eine christliche Fälschung, zumindest in dieser Fassung. Die pathetischen Worte, mit denen Josephus den angeblichen Christus beschreibt, passen nicht zum übrigen Kontext seiner Schriften. Der Echtheit des Textes widerspricht auch eine Beschreibung Josephus' über die jüdischen Freiheitskämpfer, für die er keinerlei Sympathie empfand: "Was sie besonders zum Krieg antrieb, war ein vieldeutiges Orakel, das sich in ihren heiligen Schriften fand und besagte, dass zu dieser Zeit einer aus ihrem Land der Führer der Welt werden sollte." Das sieht sogar Werner Keller, Autor des Bestsellers "Und die Bibel hat doch recht", so: "Als Fälschung hat man wohl die (...) angeführte Josephus-Stelle zu betrachten. Bezeichnend ist auch, dass sich andere frühe Kirchenväter wie Justin (um 150), Tertullian (um 200) oder Cyprian (um 250) nicht auf diesen angeblichen Text berufen, obwohl er ihnen doch äußerst willkommen hätte sein müssen. Als weiteres Indiz für eine Fälschung ist eine Handschrift des Josephus-Textes aus dem Besitz des holländischen Theologen Gerhard Johann Vossius aus dem 17. Jahrhundert, in dem sich kein Wort über Jesus fand. Die moderne christliche Theologie hat es aufgegeben, in Jesus eine historische Person sehen zu wollen. Sie verkündet ganz bewusst eine mythische Heilsfigur, die sie den Bedürfnissen der Gläubigen und den Strömungen der Zeit anpassen kann. Der Christus der Urgemeinden ist davon allerdings weit entfernt. Man ist heute versucht anzunehmen, in den oberen Etagen der Kirchenführung sei man ganz zufrieden, dass sich Jesus nicht mehr blicken lässt. Er könnte nämlich ganz anders sein, als man ihn in den letzten 2.000 Jahren präsentiert hat.

Der Historiker Flavius Josephus berichtet in seinem Text "Jüdische Altertümer" von einer Sitzung des Hohen Rates im Jahr 62, in der Todesurteile ausgesprochen wurden (20,200). Einer der Delinquenten wird dort namentlich aufgeführt als "der Bruder des Jesus, der Christus genannt wird, mit Namen Jakobus". Der damals zwar unübliche, aber vermutlich echte Namenszusatz wäre überflüssig gewesen, hätte keiner diesen Jesus gekannt. War also Jesus doch eine historische Gestalt?. Genau genommen besagt der Hinweis nur, dass es im Jahr 62 einen Jakobus gab, der von sich behauptete, der Bruder Jesu zu sein, der zu dieser Zeit schon 32 Jahre tot war. Jakobus war, historisch verbrieft, ein angesehenes Mitglied der judenchristlichen Gemeinde in Jerusalem. Er war aber auch der Anführer einer dogmatischen Gruppe, die sich in heftige Auseinandersetzungen mit Paulus und seiner Lehrmeinung verstrickte. Jakobus war also ein beherzter Anhänger Jesu und damit ein "Bruder des Herrn", wie er sich auch nennen ließ. "Was die Bezeichnung Bruder genau bedeutet," schreibt Peter Calvocoressi in seinem "Who's who in der Bibel", "ist unklar." Jakobus sprach jedenfalls auch Mitglieder seiner Gemeinde als Brüder an (Jak 1,2): "Meine lieben Brüder." Der Jerusalemer Judenchrist Jakobus ist auch der Autor eines Briefes, der erst nach langen Debatten Eingang in die Bibel gefunden hat. Noch im 4. Jahrhundert äußerte Kirchenvater Eusebius Zweifel, ob der Brief in den Kanon der Bibel passte und Martin Luther bezeichnete ihn als "stroherne Epistel". In diesem Jakobusbrief bezeichnet sich der Autor jedenfalls nicht als Bruder Jesu, sondern als (Jak 1,1) "Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn."

Pontius Pilatus war im Gegensatz zu Jesus eine historisch verbürgte Person. Seine Lebensdaten sind bekannt, doch die Evangelien berichten nicht angemessen über ihn. Pilatus war nachweislich ein brutaler Herrscher, der vor der Ermordung von Familienmitgliedern nicht zurückschreckte. Die Evangelienautoren lassen ihn viel zu milde und geduldig handeln. Es gibt keinen plausiblen Grund für Pilatus' Hilflosigkeit. Der Grund wird erst aus drama- turgischer Sicht klar: Man wollte die Römer von der Schuld am Tod Jesu frei sprechen. Schliesslich war man zur Zeit der Evangelienschreibung dabei, unter ihnen zu missionieren. Zu diesem Zeitpunkt war der Bruch zum Judentum nämlich schon vollzogen und die Heidenbekehrung oberstes Ziel und Gebot. (Wie so oft weltliche Motive hinter den vielen Bibelgeschichten.)

"Wer nicht gegen mich ist, ist für mich."

Nachdem Marcus Tullius CICERO, (gestorben 43 v. Chr.), Parteigänger des Gnaeus POMPEIUS Magnus ( gestorben 48 v. Chr.), und politischer Gegner des Gaius Julius CAESAR ( gest. 44 v . Chr.), nach Caesars Sieg im Bürgerkrieg gegen Pompeius vom siegreichen Caesar begnadigt worden war, hob er in seiner Rede für Quintus Ligarius im Jahre 46 v. Chr. vor Caesar dessen Differenzierung hervor, die Caesar "zu seinem Sieg im Bürgerkrieg verholfen habe" : Wir hörten Dich (Caesar) sagen, wir (Pompaeius und die Pompeianer) hielten alle für Gegner, die nicht mit uns seien. Du hingegen hieltest alle, die nicht gegen Dich seien , für Deine Anhänger".

"Te enim dicere audiebamus nos omnis adversarios putare, nisi qui nobiscum essent ; te omnis qui contra te non essent tuos".

Ein fundamentaler Unterschied:

Pompeius und dessen Anhänger erklärten alle Neutralen zu Gegnern, in gleicher Weise, wie es später George W. Bush in seinem Irak-Krieg tun wird. Caesar und die Caesarianer hingegen betrachteten und behandelten die Neutralen nicht als Gegner, sondern als potentielle Bundesgenossen, was ihnen (so Cicero) zum Sieg im Bürgerkrieg verhalf. Seiner Weitsicht und Milde (clementia) wegen findet Caesar schliesslich eine gewisse Anerkennung seines vormaligen Gegners, auch wenn dieser Republikaner bleibt. Der von Caesar begnadigte Quintus Ligarius wird sich, trotz der ihm erwiesenen Begandigung, im Jahre 44 v. Chr. den politischen Attentätern anschliessen, die Caesar ermorden. Diese Unterscheidung Caesars wird uns über ein Jahrhundert später in den Evangelien des "Neuen Testaments" wieder begegnen: Jesus folgt Caesar. Der früheste der Evangelisten, MARCUS, schreibt um 70 nach Christi Geburt: Als Jesus von Johannes darauf hingewiesen wurde, dass ein anderer Prediger Jesu Namen für Teufelsaustreibungen missbrauche, habe Jesus angeordnet, es ihm nicht zu verbieten und gesagt: "Wer nicht wider uns ist, ist für uns". (Markus 9; 40). Zu jener Zeit (im Jahre 70) zeigten die Jesus-Anhänger also noch Toleranz, weil auch den (später sogen.) "Juden-Christen" noch Toleranz entgegen gebracht wurde. Das politisch-theologische Klima hatte sich aber 20 bis 30 Jahre später geändert; denn im, etwa 90 bis 100 nach Christi Geburt verfassten, Evangelium des MATTHÄUS werden andere Töne angeschlagen: Da die Gemeinde der "Juden-Christen" in Jerusalem wuchs, stiessen die Gläubigen zunehmend auf politisch-theologischen Widerstand und Intoleranz, die auch sie mit Intoleranz beantworteten: Matthäus lässt, im schroffen Gegensatz zu Markus, einen intoleranten Jesus sagen: "Wer nicht mit mir ist, ist wider mich" (Matthäus 12; 30). Dass der frömmelnde, bigotte, Kriegstreiber George W. BUSH sich auf diesen JESUS berief, ist nicht verwunderlich. Historisch bemerkenswert ist, dass jener vom römischen Intellektuellen CICERO so klar herausgestellte Unterschied auch in dem, von den Römern besetzten und beherrschten, Staat der Hebräer das Denken und Differenzierungsvermögen der Schriftgelehrten wie Marcus und Matthäus, bestimmt hat. Römischer Scharfsinn in Jerusalem.
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Licht wirft keinen Schatten: Ein spirituell-philosophisches Handbuch
Licht wirft keinen Schatten: Ein spirituell-philosophisches Handbuch
von Armin Risi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

7 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, teils nicht überzeugbare Theismus Thesen, u. Risi hat etwas gegen extraterrestrische Göttinnen, 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist für mich enttäuschend und wieso erwähnt der - verzeiht es mir, aber es kommt mir so vor -, voreingenommene Autor KEIN einziges Mal jene aus der Altsteinzeit bekannte "große-kosmische Mutter"? Sei es Gaia (Tipp: James Lovelock) die Devi (Indisch für Göttin), das also göttlich weibliche? Doch bitte jetzt nicht der Naivität halber als kreative persönliche Instanz gedacht, sondern als allumfassender selbstregulierender Organismus! Viele werden sogleich einwenden und behaupten, das dieses doch im Buch dargelegt und ausführlich behandelt wird. Exemplarisch an eben Jesus. Die mag zutreffend sein, doch...Nun, ich versuche mich wie folgt auszudrücken, das es vielleicht daran liegt, das ich als Frau den Religionen gegenüber sowieso schon immerzu sehr kritisch gegenüber stand; und nicht böse werden ihr Männer da draußen, doch "WIR" kommen und egal auch welche Religion davon betroffen ist, nicht gut weg. Das ist einfach so, da gebraucht mir auch kein Theologe mit seiner einstudierten und unfassbaren Rabulistik es versuchen anders zu definieren bzw. zu erklären, so dass man auf "Programm" ist. Vergleichbar wie: das steht da jetzt nun einmal derartig, aber keine Sorge liebes Mädchen - es ist ja nur symbolisch. Okay. Aber halt! Moment: was soll daran symbolisch gemeint sein; Massaker an Kindern und Schwangeren HOSEA 14,1. Alice Cooper, das Enfant terrible der Rockmusik, erhitzte vor etlichen Jahren die Gemüter von Moralisten und streng gläubigen Christen, als er das in HOSEA 14,1 beschriebene mit Hilfe von Stoffpuppen auf der Bühne zelebrierte. Ob die so Schockierten danach zur moralischen Erbauung in der Bibel lasen? HOSEA 14,1. Auch der Autor Hr. Risi kommt, weil er ob solcher Texte in der latent frauenfeindlich- eingestellten Bibel, weiß, zwar auf mancher dieser Sätze welche in der Bibel sogar stark gekürzt werden (!) heutzutage zu sprechen, doch mildert er es schon wieder ab. Ist ja nur symbolisch. Gut, das ist seine Meinung.

Versteht mich nicht falsch, ich bin weit entfernt davon - unabhängig der tollen Errungenschaften der Naturwissenschaften - (streng) atheistisch geworden zu sein, doch so glaube ich nur nicht, das ein persönlicher Gott, vor allem den, welchen Hr. Risi favorisiert - existiert. Empfinde es als zwar förderlich, das Hr. Risi sich einsetzt und versucht zwischen den vereinzelten und stark verstreuten Religionen und deren inhaltlichen Missständen (wie er es nennt) aufzuklären bzw. die Wogen darin zu glätten; doch das Fazit des Buches könnte insofern lauten, das Hr. Risi irgendwie alles zu stark anhand seiner einseitigen subjektiven Sichtweise beurteilt. Damit möchte ich vorsichtig andeuten, das er es betreffend seines "Theismus-Thematik" übertreibt. Denn Theismus ist Unsinn, fernab jeglicher Realität! Das Problem besteht in Folgendem: Um sowohl der Naturwissenschaft als auch der Existenz eines Gottes - oder eines anderen äußeren Geistes' beizupflichten, der das Universum oder das menschliche Handeln steuert, muss man sich der Frage stellen, an welchem Punkt die Gottheit eingreift, und wie sie das tut. Wenn Gene, die unser Verhalten beeinflussen, ein Resultat zufälliger Mutationen sind, die die Evolution einer Art ermöglichen, kann der materialistischen, mechanistischen Perspektive der Wissenschaft zufolge Gott für unser Verhalten nur dann verantwortlich sein, wenn er physikalisch interveniert, indem er diese scheinbar zufälligen Mutationen hervorbringt. Um unsere heutigen Handlungen zu leiten, musste Gott die angeblich zufälligen Mutationen beeinflussen, die für unsere Entwicklung entscheidend waren. Wenn er das tat, wie hat er es dann getan? Wendet er eine Kraft an oder übertrug er Energie? Manipuliert Gott elektrische Prozesse in unserem Gehirn? Drängt er uns, auf eine bestimmte Weise zu handeln, oder erzeugt er für jedes einzelne Individuum ein Unwetter, so dass es sein Ziel nicht erreichen kann? Auf einer umfassenderen Ebene stellt sich die Frage, wie Gott seinen Willen zur Geltung bringt, wenn er dem Universum einen Zweck verleiht. Das Problem besteht nicht nur darin, dass ein Großteil dieser Vorstellungen albern zu sein scheint, sondern dass diese Fragen keine vernünftige Antwort zu haben scheinen, die mit der Naturwissenschaft, wie wir sie verstehen, vereinbar sind. Wir könnte die 'göttliche Magie' möglicherweise funktionieren?

Und dazu sei formuliert, das für den Otto-Normal-Verbraucher solche Thematiken wie persönlicher Gottesglaube sowieso sehr unglaubwürdig erscheinen. Siehe Theodizee. Nicht, weil diese sich solches nicht vorzustellen vermögen, denn - nein, damit hat keiner Probleme - nur mit dem begleitenden komplexen 'Sachverhältnissen', die der Autor auf vielen Seiten beschreibt. Was nämlich Hr. Risi hier im Buch zu verschiedenen Themen, gerade die des Theistischen Gottesverständnisse usw. sowie zur allgemeinen Philosophie schreibt, ist viel zu aufgedunsen, zu komplex, denn so fragte ich mich beim Lesen: warum geht es nicht auch wesentlich einfacher?. Ähnlich wie doch beim persönlichen Gott. Denn vereinfacht gedacht (gebe vorab zu, das ich einem klassischen Analogiefehler unterlaufen werde), doch wenn der Gott wirklich derart angeblich wie es der Autor umschreibt, existiert, ja sodann hätte dieser doch keine Problem (da ja zeitlos) direkt auf Kommando hier, während ich das hier schreibe, seine Hand oder dann jedenfalls seine 'Präzens' auf meine Schulter zu legen um mir damit das Gegenteil zu beweisen. Ich bin einfach der logischen Überzeugung, wie es wohl so viele andere meiner Mitmenschen gleichfalls sind, das, sollte tatsächlich so etwas wie ein persönlicher Gottesglaube real sein, es also dafür triftige Gründe gibt, so wird dieses wohl kaum den Attributen entsprechen wie es die Religionen jedenfalls salbungsvoll propagieren.

Der Autor hat in Indien ja bekanntlich patriarchalische (daran besteht keinerlei Zweifel) Schriften studiert, in welchem u.a. vom besuch Außerirdischer berichtet wird und, überdies von mächtigen Göttinnen gesprochen wird. Was macht der Autor ausgehend von den unglaublichen Erzählungen aus 18 indischen Puranas? Erzählt kaum etwas davon. Jedenfalls nichts von den erwähnten Göttinnen, die ihm ein Dorm im Auge zu sein scheinen. Der Autor deckt (angebliche) Misstände auf und erklärt analythisch vereinzelte Unterschiede welche zwischen dem Monismus, dem Deismus und der materialistischen Evolutionstheorie - welche der Autor abstreitet - dem Atheismus und bestimmten Sektentum bestehen. In diesem A. Risi`s konkreten Fall, dreht`s sich dabei um Scientology, dem Buddhismus, verschiedenen Richtungen des absurden Bibelfundamentalismus (auch Kreationismus oder Evangelikale genannt), und teilweise dem Koranfundamentalismus. Es ist schade, das der Autor vergessen hat, den patriarchalischen Krishnaimus, den Brahmanismus, den Shivaismus, wie gleich dem Vischnaismus, Janiismus wie den Taoismus zu durchleuten. Wobei betreffend Kritik Buddhismus gefragt werden sollte, weshalb der Autor es schlecht findet, wenn jemand bzw. es eine Religion gibt, die teilweise atheistisch eingestellt ist. Denn so fällt eines beim Autor, und dieses in auch allen anderen seiner Büchern schon öfters auf, das vieles, was in sein eigenes Lehrgebäude oder sein Weltbild passt - hineingenommen wird - sodann alles Negative herrausselektiert wird!. Sogleicher Eindruck erscheint immerzu bei Vorträgen. Weiß sehr wohl, wovon ich spreche, habe ich ihn doch selbst auf Vorträgen LIVE sprechen hören - all seine Bücher gelesen - wie gleich Videos auf Youtube verfolgt. Eines aber muss beim auch durchaus sympathisch rüberkommenden Autor betont werden: Er weiß in so manchen bezügen teils zu überzeugen, hat gutes Wissen was bestimmte, spezielle Bereiche betrifft - ist redegewandt. Unterscheidet sich also, und das erscheint wiederum wichtig, von solch Monisten wie christlich voreingenommen Hans Küng, J.Ratzinger, David-Repto-Icke, Bramley, H.Kalwitz, Dollar-Walsch und wie sie nicht alle heißen mögen... Aber dem Autor sollte dringend erklärt werden, das Glauben nicht Wissen bedeutet! Etwas, welches der Autor nicht verstanden hat, denn dieser leugnet allen ernstes nicht nur den evolvierenden Charakter des Universums, ja er streitet große von der etablierten und sogar selbst von der alternativen Forschung gesicherte Fakten der Evolution ab!.

Diesem seinen Feldzug, widmet er ein ganzes Kapitel. Selber sollte man immerzu bereit stehen, sogleich es sich um Evolution dreht, auch eine kritische Haltung einzunehmen. Mein weiterführender Tipp dazu wäre Dr. Rupert Sheldrake. Doch weswegen der Autor Evolution so vehement ablehnt, könnte vereinfacht gedacht an seinem Gottesverständnis/ Glauben liegen. Man bedenke dabei, dass er, der Autor 18 (!) lange Jahre in zwar vedischen Klöstern gewohnt und Schriften studiert hat, doch genau diese Schriften, welche ich als gebürtige Hindu-Frau kenne, drehen sich im Grunde um eines: Patrilokalität. Und was erwähnt der Autor in diesem und anderen seiner Bücher nicht? Genau: Göttinnen!. Denn es nicht zu fassen, aber in diesem Buch spricht der Autor fast durchweg nur von männlichen Göttern, u.a. dem größten Literatur-Monster der Weltgeschichte, besser bekannt als "Jahwe", u.s.w. Was mir wichtig erscheint ist, dass der Autor stark wegen seines Studiums voreingenommen und keineswegs Objektiv urteilt. Dies zeigt sich alleine schon an seinem Verständnis der Verbreitung seiner Theismus- Idee/Thesen wegen. Die Götter, oder den Absoluten (welcher natürlich männlich und anthropomorph gedacht ist) welchen der Autor versucht unters Volksgedächtnis zu bringen, war kein Gott oder dergleichen, sondern ätherischer Herkunft. Er war wie gleich alle anderen sogenannten Götter (die alle menschliche Züge tragen) außerirdischer Herkunft!. Hierbei muss gesagt sein dürfen, dass, wer sich wirklich unvoreingenommen mit der Prä-Astronautik (Paläo-SETI, SETA; außerirdischen Artefakten, Exobiologie, Astroarchäologie, Bioastronomie) auseinandersetzt, nur zu eben diesem Urteil kommen kann. Wer hierzu gedacht der Ansicht ist, alles Unsinn, ich spinne ja wohl selbstverständlich, sollte sich aber wenigstens damit auseinandersetzen und verstehen, was ich meine. Überdies setzt der Autor in seiner ägyptologischen Abhandlung, Nofretete mit Semenchkare zusammen, das aber ist - FALSCH - und auch sonstige Angaben betreffend Ägyptologie sind nicht so recht zutreffend - wenngleich, das sollte gesagt sein -, es allemal interessant zu lesen gewesen ist. Doch, und so jedenfalls empfinde ich`s, ging dabei die Phantasie des Autors ein bisschen durcheinander. Denn das alte Ägypten war weit entfernt vom persönlichen Theismus, religiösen Dogmatismus, blindem Glauben oder sonst welch abstrusen Missonierungen, weil niemand dort mit ewiger Verdammnis bedroht wurde. Denn diese "universalistische" Vision des ATON erscheint mir heute recht unwahrscheinlich. Allein der darin enthaltene Wille zur Bekehrung war der ägyptischen Religion zu allen Zeiten völlig fremd. Gerade Thutmosis III., der ein unerbittlicher Kolonisator hätte sein können, achtete stets sorgfältig darauf, den Territorien unter ägyptischem Protektorat ihre religiöse Autonomie zu belassen. Der heilige Charakter des göttlichen Lichts ist allerdings tatsächlich universell, man beachte neueste Erkenntnisse der Biophysik hierzu!. Das Prinzip Aton kennt keine Grenzen. Doch diesen metaphysischen Charakter nutzte Echnaton nicht zu einem Kreuzzug.

Und der Autor macht so manchen Fehler und ist, so scheint es mir, nicht Kritikfähig was relevante Thematiken angeht. Nehme dahingehend bezug zu seiner brachialen Kritik gegen die neodarwinistische Theorie. Natürlich stimmt ich Hr.Risi zu, dass man sie mehr als nur kritisieren muss - dieses nicht zu knapp -, doch so wundere ich mich doch schon sehr, dass der Autor nicht einmal die Chaostheorie erwähnt oder anderweitig dazugehörende Theorien zulässt. Ja, nicht einmal eine directe-Evolution kommt für den Autor in Frage. Weshalb dies nicht? Weil er alleine schon die Idee einer sich entwickelnden, fortschreitend bewussten Evolution nicht ertragen kann. Auch hat er beim Kapitel über die Mysterienschulen zwar ansatzweise überzeugt, denn so sind die recht interessanten Geschichten und Schlußfolgerungen um das Herrscherpaar aus Amarna gut gewählt und ebengleich flüssig erzählt, doch irgendwie nicht schlüssig - da fehlte etwas. Vielleicht das entsprechende Vorwissen in Ägyptologie, würde ich sagen. Ich erkannte bei dem Kapitel darüber, und so sind es immerhin ganze mehr als 20 Seiten, dass der Autor sich eine voreingenommene Meinung betreffend des alten Ägypten gebildet hat. Es ist zwar als solches legitim, doch bezogen auf seine Beschreibungen der Amarna Zeit waren die folgenden Details nicht gut gewählt. Etwas, was ich zudem neben der harschen Kritik an führenden Wissenschaften nicht verstanden habe, war das Befürworten des Bibel- Gottes Jahwe. Zwar kritisiert der Autor in diesem Buch auch verschiedenste Bibel- Stellen und ermahnt mit dem erhobenen Zeigefinger, doch greift das alles viel zu kurz. Auch ist die unterschwellig versteckte Werbung vom Gottesglauben des Autors total fehl am Platz, und gehört nicht in ein Sachbuch. Seine Zuhörer und sonstigen Leser wissen ohnehin schon längst, dass er ein Verfechter des Absolut-theistischen Krishna Gottes ist, der natürlich rein männlich gedacht ist.

Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, das der Autor trotz interessanter Gedankengänge ein orthodox denkender Philosoph ist. Alte Sanskrit-Texte zu studieren ist eine Sache, und glaubt mir, es ist kompliziert genug, doch das Problem wird deutlich und gleichzu offenbar, wenn man bedenkt - was er studiert hatte. Freilich waren es nicht die Kapitel und Überlieferungen der Göttin jai maa Durga, Sri-(Lotos-Gaia-) Laksmi, Sarasvati (die die Vedas geboren haben soll) von Mahadevi, der "Großen Göttin" in Indien schlechthin. - Weiterhin sind dem Autor auch nicht Texte und alte schriftliche Überlieferungen des Lalita-sahasranama bekannt, oder warum eigentlich erwähnt A.Risi kein mal die Göttinnen, die in den Veden nun einmal so schriftlich festgehalten sind und immerhin auch bestimmte Charakter-Rollen in Form von: Aranyani, Usas, Prthivi, Aditi, Sarasvati, Vac, Nirrti, Ratri, Sinivali, (2.32; 10.184) Ila, Bharti, Mahi, Hotra einnehmen. Denn die Veden, welche von ihrer Literatur gewaltig sind (die frauenfeindliche und überdies höchst patriarchalische Bibel ist dagegen ein kleines Büchlein) nehmen keinen Allumffassenden großen Gott, der wie Risi meint - alle Götter in sich vereint, an. Denn der Autor vergisst eines: Die Veden beschreiben sich selbst als eine Manifestation der göttlichen Mutter, die uns hilft, sowohl die männlichen und die weiblichen Ausdrucksformen der Wahrheit zu verstehen als auch ihre profunde und unteilbare Verbindung. In den abrahamitischen Religionen ist die göttliche Mutter nicht Teil der Geschichte, aber in den Veden ist sie die wahre Erdhalterin. Sie ist die untrennbare Shakti, ohne diese Energie das Männliche- Pendant nicht schöpfen kann. Es mutet ein bisschen seltsam an, dass der Autor das nicht mit-einbringt, und es übrigens in keinem seiner Bücher tut. Deutlich wird es in dem Kapitel, wo er Gottesnamen auflistet. Und ich habe Recht damit. Denn gelistet werden diese Göttinnen, so er denn von indischer Spiritualität spricht, nicht. Was aber doch sehr wundert, denn der Autor hat doch 18 lang die Veden studiert. Und die Veden sind sehr deutlich, dass die Göttinnen, und es sind sehr viele, eine wichtige Rolle einnehmen - allen voran Sarasvati - denn immerhin soll sie ja laut alten Überlieferungen die Vedas geboren haben. Doch warum erzählt der Autor das nicht? Hat er etwa nur das rausgepickt, was entweder ihm gefallen hat oder nur das vorgesetzt bekommen, was er insgesamt verstehen soll? Leider sind genau wie in fast allen anderen Religionen, durchweg alle Hinduistischen Spirituellen Vorstellungen in fester männlicher Hand und Patrilokal sowie höchst patriarchalisch eingestellt. Der Autor unterliegt zwar als Mensch und Mann keiner solchen Patriarchalischen Gehirnwäsche, aber in seiner spirituellen Vorstellung gibt`s nur einen einzigen absolut- männlichen Gott. Alle anderen Götter oder gar Göttinnen (wenn sie den gedacht werden) erscheinen als sonderbare Ausschüttung dieses Gottes. Der Autor denkt nicht einmal ansatzweise an den Shaktismus oder den Tantrismus. Warum also tut er es nicht. Denn gehört hat er davon freilich mit Sicherheit. Denn wer die Vedas studiert, wird auf die Upanishads und das echte, wahrheitsgetreue Tantra stoßen, was immer mit der Bipolaren (zwei-geschlechtlich) Einheit in Gott als Männlich wie Weiblich beginnt und endet, also in konkreter Form von Linga und der Yoni: Shakta und Shakti. Deutlich wird daher, weil er`s ignoriert dass dem Autor zumindest der Gott der Bhagavad-Gita ohne seine weibliches Gegenstück vorschwebt. Auch ist es fraglich, weswegen er bei der Beschreibung des Buddhismus, die für viele Buddhisten wichtige Persönlichkeit der Tara verschweigt? Ich mach`s kurz: der Autor hat für Göttinnen kein Gefühl, kein Gespür, keinen weiterführenden Sinn. In anderen Büchern hat er eindrucksvoll gezeigt und ebenso bewiesen, wie wenig er von ägyptischen Göttinnen und der alten sumerischen Göttin Inanna verstanden hat. Zudem deutet der Autor einfach vieles, wie erwähnt so zurecht, das es in sein Lehrgebäude passt.

Jesus war lieblos genug, um seine Zuhörer ohne irgendeinen konkreten Grund als 'böse' zu bezeichnen. (Lukas 11, 13) Jesus war lieblos genug, um eine kanaanäische Frau, die ihn um Hilfe für ihre kranke Tochter gebeten hatte, aufs Übelste zu beleidigen: sie und ihre Tochter verglich er mit Hunden, und das sagte er ihr auch noch ins Gesicht. (Matthäus 15, 26

Von besonderer Aufgeschlossenheit gegenüber Nicht-Israeliten kann jedenfalls keine Rede sein in einer Geschichte, in der eine kanaanäische Frau auf Jesus zukommt und ihn anfleht: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. (Matthäus 15,22) Jesus aber ignoriert die Frau. Damit er überhaupt irgendetwas dazu sagt, müssen erst seine Jünger an ihn herantreten und ihn bitten: 'Befrei sie (von ihrer Sorge),denn sie schreit hinter uns her.' Jesus antwortet abweisend: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Als die Frau trotzdem zu Jesus kommt, vor ihm niederfällt, ihn mit 'Herr' anredet und dringend um Hilfe bittet, erwidert Jesus: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. (Matthäus 15,26) Es ist ein bemerkenswertes Beispiel von Menschenverachtung, wie Jesus hier Menschen mit Hunden vergleicht und das einem dieser Menschen auch noch ins Gesicht sagt. Jedoch, was tut eine verzweifelte Mutter nicht für ihr krankes Kind ' die Frau akzeptiert den demütigenden Vergleich, um Jesus zu entgegnen: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da endlich antwortet ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an ist, laut Bibel, ihre Tochter geheilt. Jedenfalls hat Jesus endlich den guten Willen gezeigt, die Tochter zu heilen. Aber rechte Freude darüber will nicht aufkommen. Zu sehr hat Jesus die Frau gedemütigt, zu sehr hat er sie dazu getrieben, sich selbst zu demütigen. Dieser Jesus ist kein Vorbild im Umgang mit Menschen aus anderen Völkern oder Volksgruppen.

Eines noch: R. Risi berichtet im Buch von Jesus und Maria Magdalena. Und ist ja auch alles gut und schön, aber der Autor geht viel zu milde mit Jesus und Jahwe um. Es gibt z.B. von Jesus ungemein viele kritische Stelle, selbst wenn Jesus, dies muss zugestanden werden, ein Light (!) Denker gewesen war, und nicht Hardcore auf Patriarchalismus geschaltet hat. Aber warum führt der Autor nicht dieses hier mit an: Von besonderer Aufgeschlossenheit gegenüber Nicht-Israeliten kann jedenfalls keine Rede sein in einer Geschichte, in der eine kanaanäische Frau auf Jesus zukommt und ihn anfleht: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. (Matthäus 15,22) Jesus aber ignoriert die Frau. Damit er überhaupt irgendetwas dazu sagt, müssen erst seine Jünger an ihn herantreten und ihn bitten: 'Befrei sie (von ihrer Sorge),denn sie schreit hinter uns her.' Jesus antwortet abweisend: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Als die Frau trotzdem zu Jesus kommt, vor ihm niederfällt, ihn mit 'Herr' anredet und dringend um Hilfe bittet, erwidert Jesus: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. (Matthäus 15,26) Es ist ein bemerkenswertes Beispiel von Menschenverachtung, wie Jesus hier Menschen mit Hunden vergleicht und das einem dieser Menschen auch noch ins Gesicht sagt. Jedoch, was tut eine verzweifelte Mutter nicht für ihr krankes Kind ' die Frau akzeptiert den demütigenden Vergleich, um Jesus zu entgegnen: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da endlich antwortet ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an ist, laut Bibel, ihre Tochter geheilt. Jedenfalls hat Jesus endlich den guten Willen gezeigt, die Tochter zu heilen. Aber rechte Freude darüber will nicht aufkommen. Zu sehr hat Jesus die Frau gedemütigt, zu sehr hat er sie dazu getrieben, sich selbst zu demütigen. Dieser Jesus ist kein Vorbild im Umgang mit Menschen aus anderen Völkern oder Volksgruppen. Oder: In der Bergpredigt referiert Jesus eine Bestimmung des 'Gesetzes': Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. (Matthäus 5,31) um dann dagegen zu setzen: Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; (Matthäus 5,32, 1. Teilsatz) Viele freundliche Christen von heute glauben gern, dass Jesus dies Scheidungsverbot aus menschenfreundlichen Gründen ausgesprochen habe: 'zum Schutz der rechtlich empfindlich benachteiligten Frau' schreibt der Theologe Hans Küng. (Christ sein, C II.3. Der Sinn der Bergpredigt; S. 293 bei dtv) Zu dieser schönen Vorstellung passt allerdings überhaupt nicht, was Jesus im Anschluss daran sagt: und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. Das heißt, wenn es nach Jesus geht, dann soll eine geschiedene Frau keine Möglichkeit haben, sich durch eine erneute Heirat aus der damals sicherlich recht unangenehmen Lage einer geschiedenen Frau zu befreien. In Sachen Ehe und Ehebruch verlangte Jesus besonders unsinnige und inhumane Forderungen (Mt 5,28): Ich aber sage euch: Ein jeder der eine Frau anblickt mit begehrlicher Absicht, hat schon die Ehe mit ihr gebrochen. Was für ein Unsinn. Sollte man Frauen Leben lang in ein schwarzes Kleid packen, nur um diesem Gebot gerecht werden zu können? In der Bibel heißt es zwar (2. Mose 20,14) Du sollst nicht ehebrechen, aber trotzdem erlaubt sie an mehr als einer Stelle, die Frau aus der Ehe zu entlassen Diesem Jesus geht es offensichtlich nicht um das Wohlergehen von Frauen. Im Gegenteil, sein Verbot der Wiederheirat für geschiedene Frauen ist noch frauenfeindlicher als die entsprechenden Bestimmungen des 'Gesetzes'. Nicht ganz so einfach liegt der Fall für Jesu Verbot der Scheidung. Scheidung ist nicht gleich Scheidung ' es spielt eine Rolle, wie es einer Frau danach ergeht, ob sie materieller Not und gesellschaftlicher Ächtung ausgesetzt ist, oder ob sie materiell abgesichert und gesellschaftlich akzeptiert ist. Gut möglich, dass es in Jesu Zeit und Kultur einer geschiedenen Frau derart schlecht erging, dass sie selbst dann am Fortbestand ihrer Ehe interessiert war, wenn es längst eine Ehe ohne Liebe, ja eine Ehe ohne gegenseitige Wertschätzung geworden war. Gut möglich, dass in jener Zeit und Kultur einiges für die Auffassung sprach, dass ein weitgehendes Scheidungsverbot mehr Leiden verhüten als Leiden hervorbringen würde.
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ONG-BAK 3 - Uncut [Blu-ray] [Special Edition]
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DVD ~ Tony Jaa
Preis: EUR 5,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfekter Abschluss, ein mystischer Tony Yaa, nur weiter so, 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Format Blu-ray:

Die vorliegende Blu-ray von Splendid ist wahrhaftig absolute Klasse, und erreicht durchgehend Referenzwerte. So besticht das Bild bis auf einige sehr dunkle Aufnahmen, mit sehr guter Schärfe und starken HD-Momenten. Die Plastizität übetraf sogar den vorherigen zweiten Teil. Auch gelungen ist der HD-Ton, und das gleich in beiden Audioformaten. Der Bass ist gut gemixt, und erreicht eine harmonische Dynamik welche einfach Spaß macht, jedenfalls wenn man ein gutes Heimkino-Equipment hat.

Und was die mittlerweile viel-diskutierte Story des Films betrifft, kann ich mich nur dahingehend äußern, das mir der Film sehr gefallen hat, ich ihn keineswegs langweilig gefunden habe, und Tony Yaa einerseits sogar verstehen kann, weswegen er so viele verschiedene Elemente mit-hineingebracht hat. Doch andererseits die starke Kritik gegen den Film, und zum Teil gegen ihn selbst nicht ganz nachvollziehen kann. Nun, wer weiß - vielleicht liegt es einfach - an meinem eigenen subjektiven Filmgeschmack, oder daran, das mich Mystik, Mysterien, Religionen, Kampfkünste, und überhaupt allgemein das asiatisache so Massiv in den Bann zieht. Gewirkt hat es bei mir freilich schon immer. Seit der Zuwendung zum Shaktismus nur noch umso-mehr und, daher kann ich Tony Yaa schon verstehen, das es ihm wichtig gewesen ist Mystik und die damit logisch folgenden Elemente mit auch einzustreuen, wenngleich er ein bisschen vergessen hat - den Film mit abzuschließen. Dass der Film selbst als solches absolut topp gestaltet ist, und handwerklich super überzeugen kann, erkennt jeder sogleich - dieses kann man ihm also nicht anlasten. Gegenüber dem Vorgänger wirkte der dritte Teil eher ruhiger, dabei versuchte Jaa irgendwie eine eigene Selbstgeschichte einzubauen, die mit Mysterien anderer Religionen unterfüttert gewesen ist, und waren es in diesem konreten Fall Weisheiten aus dem Buddhismus und dem Hindusimus - aus welchem der Buddhismus entsprungen ist. Als Hindu- (Shakta) wirkt es befreiend auf mich, das Tony Jaa sich dafür so einsetzt. Tolle Sache, doch darf Jaa dabei die Zuschauer nicht aus dem Blickwinkel verlieren. Er versuchte etwas zu erzählen, doch leider ging dies auf Kosten des Films. Doch ist der westliche Zuschauer für soetwas nicht ganz ansprechbar.

Dennoch gebe ich dem Film die vollste Punktzahl, denn auch wenn es viele nicht verstehen können, würde ich Tony Jaa als Menschen einstufen, der nicht nur tief mystisch geprägt ist und sich den Mysterien hingeben möchte, sondern zugleich ein absolut "spirituell" eingerichteter Mensch von Zuhaus ist und, welcher mit seiner Botschaft - jedenfalls bei mir punkten konnte. Ca. 15 Min vor Filmende, erhält Jaa von seinem buddhistischen Lehrer Instruktionen. Interessant dargestellt ist die Szenerie, in welcher sich der neu- erleuchtete Lehrer (Buddha-) zuvor eine Glatze hat schneiden lassen, um erstens Moksha zu erreichen, und zweitens darauf eine Lotosblume zu einem Opferaltar bringt, um auch so die Göttin zu ehren. Denn Göttinnen werden im Hinduismus wie schon bei den alt-ehrwürdigen Ägyptern und alten Griechen, immer mit Lotosblüten dargestellt, weil diese ein Bestandteil dessen sind, und erteilt Tony Jaa eine Anleitung zur Umsetzung des inneren Dharma. (das, was unser wahres Wesen ausmacht, des Friedens, auch genannt Moksha - endgültige Befreiung und Erlösung vom Karma und dem Kreislauf von Geburt und Tod, oder auch des Prema-Bhakti -höchste Liebe zum göttlichen Pärchen -, also der absoluten Hingabe der Selbstdisziplin, sodass man Vollendung nur mit der inneren Meditation bekommt). Unglaublich wie er sich selbst quält, umso wieder zur Bereinigung seines eigenen Ungleichgewichts zu kommen, also umm die Gelähmtheit zu besiegen. Das erfordert in der Meditation eigenes Arbeiten an sich selbst. Ich empfand das als sehr eindrucksvoll umgesetzt, begleitet wird das Ganze dabei von einem tollen Soundtrack, welcher auch dazu passend integriert wurde. Wenn Yaa wie erwähnt, bei seinem erleuchteten Buddha- Lehrer steht und etwas erfragt, sieht man ihm Hintergund deutlich TARA, und davor GANESHA stehen. Die wenigsten wissen, das Ganesha der Sohn von Parvati (Gemahlin von Shiva) ist, sondern zuvor aus Sri-Lotos-Lakshmi geteilt wurde.

Und etwas weiteres ist mir aufgefallen: Tony Jaa hat auch zuvor - anfangs im Film - sicherlich nicht umsonst äußersten Wert drauf gelegt, das Brutalität nicht nur einfach als solches zu erkennen gewesen ist, sondern legte entsprechend Wert drauf, dass man das eigene Martyrium besser erkennen kann. Denn genau darin ging es ja auch zu Anfang des dritten Teils. Der Hauptdarsteller ist so geschwächt und zermürbt, das er keine Kraft mehr hat, und wie tot auf den Zuschauer wirkt - nur gerettet - durch eine listige Tat eines Miverschwörers am Hofe des Königs. Sehr sehenswert dazu, blendet Jaa für kurze Zeit ein blutverschmiertes Kreuz ein....danach beginnt sein eigenes Martyrium unbeirrt weiter, indem er in einem speziellen Ritus einbalsamiert und durch rituelle Mantras besungen, für ihn gebetet und getanzt wird. Der Zweck dahinter ist von Jaa eigentlich super eingeführt, und auch entsprechend dargetellt worden. Denn nach buddhistischer und auch jeder Hinduistischen Tradition nach, ist es das, was alle durchmachen müssen, indem man also das schlechte Karma erst einmal besiegen muss, sich also dem inneren Niederen stellen muss, um dadurch alle schlechten Eigenschaften abzustellen, und umso dem ewig gleichen Kreislauf zuvorzukommen - um letzlich neu wiederbelebt zu werden -, und eine neue zweite Chance zu bekommen. Karma wird verstanden als eine geistige oder körperliche Handlung, die Konsequenzen einer geistigen oder körperlichen Handlung, die Summe aller Konsequenzen des Tun seines Individuums inm diesem oder einem vorangegangenem Leben, die Kette von Ursache und Wirkung in der moralischen Welt. Das Karma eines jeden entsteht aus einen Samskaras (Eindruck, Nachwirkung, Eindrücke, Neigungen und Möglichkeiten im Bewußtsein, die durch Handlungen und Gedanken, auch in früheren Geburten, entstanden sind; die Gesamtsumme der Sasmkaras bildet den Charakter des Menschen), dem Kreislauf. Dieses Potenial leitet das Verhalten und steuert die Motive gegenwärtiger wie auch zukünftiger Gedanken und Handlungen. So ist jedes Karma die Saat für ein weiteres. Die Früchte des Karma werden in Form von Freude oder Leid geerntet, je nach Art der Gedanken oder Handlungen.

Und was nun das Ende betrifft, halte ich mich besser raus, denn das passte nun wirklich nicht mehr zsuammen. Dahingehend muss man den Kritikern einmal recht geben. Doch ansonsten finde ich den Film klasse, da eine tiefe Story geboten wird, die Action kann, soweit sie zutrifft gut gestreut und dargeboten werden, und ansonsten gesellt sich dazu noch ein toll- begleitender Soundtrack hinzu, und alles in allem ein Klasse Film. Dan Chupong spielt übrigens super


Götter und Göttinnen im Hinduismus
Götter und Göttinnen im Hinduismus
von Swami Sivananda
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,50

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als eine, welche stark mit dem Shaktismus zwecks Paläo-SETI sympathisiert, kann ich`s nicht einwandfrei empfehlen, 27. April 2013
„Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele Vorstellungen davon“, ist eine andere Art, dies auszudrücken. Das ist der bekannte Slogan Einheit in der Verschiedenheit, für den Indien mit Recht so bekannt ist.

Dieses Buch eignet sich höchstens dafür, um zu erfahren wieviele Götter und Göttinnen es überhaupt im Hinduismus an sich gibt - welche überdies wahrlich beträchtlich sind. Doch zur Entwicklung und Geschichte der verschiedenartigen Götter oder Göttinnen, reichen diese 151 Seiten niemals aus.; doch eignet sich das Buch ist insofern gut, als dass es so manch hilfreiches zur unglaublich komplex-verästelten Spiritualität und Religiosität des Hinduismus andeutet. Doch möchte man a) einen Gesamt-Überblick betreffend Hinduismus erhalten, wird man enttäuscht werden, weil es b) ein klein wenig voreingenommen ist. Fairerweise muss ich dazu eingestehen, das mich dieser Eindruck erschleicht. Überdies ist allein schon die Rückbeschreibung des Buchs nicht ganz korrekt. Es gibt zwar, und dessen bin ich mir sehr wohl bewusst, die Tendenz, dass alle Götter und Göttinnen lediglich Ausstrahlungen eines Absoluten Gottes wären. Zum Beispiel hat jede Hinduistische Glaubens-Schule und Strömung diese Vorstellung, denn sogleich wird in manchen Texten darauf hingewiesen (besser gesagt: Wert darauf gelegt) doch wichtig betreffend Hinduismus an sich ist - sind einzig und allein die Veden -, das wäre es dann auch schon. Nichts anderes. Man könnte sagen, das dort ganz Oben wie auf einem Thron die Vedas stehen, und alles darunter ist wie ein Stammbaum, an welchem sich über viele Jahrhunderte theologische Vorstellungen entwickelt haben. Denn auch Religiösität unterliegt einer Evolvere, dazu gebraucht man sich nur die weit-verzweigten esoterischen Vorstellungen im (angeblichen) westlichen Abendland anzuschauen. Und was gern verschwiegen wird, doch nicht zu leugnen ist, das zu den Vedas weder die Bhagavata-Gita, noch die Upanishad`s oder das Srmirad-Bhagatavam gehören, wenngleich dort zwar auch (teils) Astrophysikalische und Kosmologische Ereignisse beschrieben werden, aber eine späte Ausformulierung der tatsächlich wirklichen Veda darstellen. Letztlich bleibt es jedem frei zu entscheiden, ob er-oder-sie als Hindu-Interessierte/er glaubt, dass alle anderen Götter und Göttinnen nur samt und sonders Ausstrahlungen - des Absoluten wären. Doch ist es, wie ich vorhin angesprochen habe, wichtig dabei zu wissen, das in den Vedas die Götter und Göttinnen (wie Sarasvati z.B. die dort eine zentrale Rolle wie Vac einimmt) als Individuelle Gottheiten vorgestellt und als unabhängig, für sich - also allein - dargestellt werden. Zumal die hinduistische Tradition die vedische Literatur als das Fundament und die heilige Quelle des Hinduismus betrachtet. Diese überaus umfangreiche, erstaunlich mit astrophysikalischen- und zugleich astronomischen Details bestückte mannigfaltige Sammlung von Texten wird als ewig angesehen; sie allein wird als Sruti, als das, „was gehört wird“, oder als die Offenbarung klassifiziert. Es gibt eine interresante und für viele auch ansprechend-spirituelle Gllaubensrichtung im Tantrismus (dieses Richtung ist stark mit dem Shaktismus verwandt), in der man eine Bipolare Gottheit annimmt, in Form - von entweder Rama und Sita -, oder eben Shiva und seiner Gemahlin, der Parvati, Mutter von Ganesha. - Oft wird auch Kali gennant, die übrigens in Bengalen sehr verehrt wird. Überdies ist überhaupt der Begrifft der - Mata -, der Mutter im Hinduismus sehr wichtig. In keiner anderen religiösen Tradition der Welt spielt die Verehrung von Göttinnen eine ähnlich bedeutende Rolle wie in den Religionen Indiens. Ein Beispiel, was so fast Nie in einem Buch über Indische Spiritualität steht: In der hinduistischen Religion wird dem weiblichen Prinzip große Bedeutung beigemessen. Viele Gläubige sehen die Große Göttin als mächtiger und wirkungskräftiger an als die männlichen Gottheiten. Umso verwunderlicher mag es erscheinen, dass Frauen in Indien im Vergleich zu Männern eine so schlechte Stellung innehaben. Erst seit kurzer Zeit beginnt das Bewusstsein unter den Frauen zu wachsen, dass jede Frau Shakti besitzt - es wird aber wohl noch eine Weile dauern, bis dieses Wissen auch sichtbare Früchte trägt. Es sei hier an dieser Stelle nur kurz mitgeteilt, das der begriff "Shakti" - ausschließlich - eine weibliche Ur-Kraft (Energie-)darstellt, und nicht eine, wie es viele Autoren gerne tun, Ausstrahlung eines männlichen Gottheit wären!.

Ein paar weitere gewählte Beispiele meinerseits, die verdeutlichen sollen, wie komplex der Hinduismus ist.

1) Ein weiteres gutes Beispiel, warum ich zu Anfang erwähnt habe, das dass Buch voreingenommen wäre, ist einfach die Tatsache, dass der Autor wichtige Bezugspunkte zu Sri-Laksmi, jai maa Durga oder überhaupt der Weltenmutter schlechthin - Mahadevi - vergessen hat, mit reinzunehmen. - Denn: „Om“, Die göttlichen Qualitäten sind wirksam als Hingabe, Gnade, Liebe und Gedanken über die Existenz. Sie erscheinen als Disziplin, Gewaltlosigkeit, Zuversicht und Nicht-Anhaftung an das Erreichte und führt uns zum Ziel. Die Befreiung vom Karma und das Aufgehen im Göttlichen, Mahesvari – die Große Göttin Durga. „Die Devi erschafft die Welt, Sie ist die Welt und Sie belebt die Welt mit schöpferischer Kraft. Als Shakti (weiblich göttliche Energie), als Prakriti (Natur, Urnatur) und Maya (Schöpferkraft) sieht man in Ihr weniger diejenige Kraft, welche die Geschöpfe an das endliche Dasein fesselt, als vielmehr gerade die Quelle und Lebenskraft der Wesen. Sie ist der Ursprung der Wesen – ihre Mutter -, und als solche wird Ihre ehrfurchtgebietende, lebensspendende Kraft verehrt“. Mahadevi ergibt sich schließlich, dass die Maya die höchste Wirklichkeit selbst darstellt, und dass Sie die Quelle sämtlicher göttlicher Offenbarungen, der männlichen wie der weiblichen, insbesondere aber der weiblichen, ist. Die Mahadevi ist also eine machtvolle, aktive, dynamische Göttin, die das Universum erschafft, durchdringt, regiert und beschützt, und zwar nicht indem Sie sich abseits von der Welt und Ihren Bedürfnissen hält, sondern indem Sie gerade stets aufmerksam bleibt für die kosmischen Rhythmen und die Bedürfnisse Ihrer Verehrer/innen. Ein Beispiel aus Devi-Texten: Sie, die Devi, so jedenfalls steht es dort vermerkt, antwortete auf die Frage der Rsis, der Seher-und-Seherinnen welche die Hymnen niedergeschrieben haben, woran man denn erkennen könnte, das es ein allumffassendes Bewußtsein geben würde, welches Menschen öfters Gott und noch viel weniger Göttinn nennen?. Die Antwort war einfach und simpel: In jeder lebenden Frau!. Und zwar würde es alleine schon dadurch erfahr wie gleich-erkennbar, weil gerade den Frauen als Kosmische Vertreter der Mutter genau dieses obliegt: das Heckende, Pflegende, Nährende, Soziale, Kämpferische (man denke nur Mal an die großen Königinnen und alg. ägyptischen Frauen) und vor allem Gebährende, sowie überhaupt die schöpferische Intelligenz und das unermessliche Potenzial innewohnen würde. Deutlich erkennbar daran, das Frauen allgemein mehr Eigenmotivation miteinbringen.

2) Zweites Beispiel von der Mahadevi, welches hier so im Buch nicht vermerkt wurde: Das Lalita-sahasranama nennt viele Namen der Mahadevi, und verschiedene ihrer Beinamen drücken diese Annahme aus. Beispielsweise wird sie die Wurzel der Welt genannt, diejenige, die das Universum transzendiert, die ohnesgleichen ist, höchste Herrscherin, die alles durchdringt, die unermeßbar ist, die zahllose Universe erschafft, deren Schoß das Universum enthält, die die Stütze von allem ist, die allgegenwärtig ist, die alle Welten regiert, und die das Universum aufrechterhält. Im Devi-Bhagavata-Purana, das ebenfalls den höchsten Vorrang der Mahadevi vertritt, heißt es, sie sei die Mutter von allem, die Lebenskraft in allen Wesen, die Herrscherin über alle Wesen, die alleinige Ursache des Universums (1.7.27), erschaffe Brahma, Vishnu, und Siva und weise sie an, ihre kosmischen Aufgaben zu erfüllen (3.5.4), sei die Wurzel des Baumes des Universums (3.10.15) und höchstes Wissen (4.15.12). Der Text beschreibt sie anhand vieler anderer Namen und Sätze und erhebt sie damit in einen Rang kosmischer Oberhoheit.

3)Die Texte, die die Mahadevi preisen, enthalten viele Beispiele ihrer Identifizierung mit der Welt oder dem Kosmos. Die Mahadevi wird oft mit prakrti, dem Ur-Stoff der der Ur-Natur, gleichgesetzt. Man sagt daß der Stoff der Schöpfung der die Grundmaterie der Welt ein göttliches Wesen ist. Im Devi-mahatmya wird behauptet, die Welt sei von ihr angefüllt (11.5); es heißt von ihr, sie konstituiere jedes erschaffenes Ding (11.6). Im Devi-bhagavata-Purana sagt man von ihr, sie sei überall im Universums anwesend, von Brahma bis hin zu jedem Grashalm, (1.9.-31-32). Der Devi selbst verkündet Visnu, daß alles, was man sieht, sie sei (1.15.52). Zum Zeitpunkt der kosmischen Auflösung soll die Welt in ihren Schoß zurücknehmen und dann als Same des Universums bis zur nächsten Schöpfung existieren, wenn sie wieder wächst und blüht (3.3.54-55). Man sagt, sie erscheine in der Form des Universums. Wie ein Spinne ihr Netz webt, so erschafft sie 'die Devi das Univerum aus ihrem eigenen Leib (3.4.41; 4.19.10). Im Lalita-sahasranama nennt man die diejenige, deren Form alles ist (Sarvamayi, 203), deren Leib Materie ist (Ksetrasvarupa, 341), die die Welt ist (Jagat-mika, 419), deren Schoß das Universum enthält (Visvagarbha, 637) und deren Form alle bestehenden Dinge sind (Bhumarupa, 666). Sie wird auch Mahi (718) und Dhara (955) genannt, zwei geläufige Namen für die Erde.
Die Gleichsetzung der Devi mit Materie, mit der Erde, oder mit dem Kosmos wird oft durch die Identifizierung von Teilen der Welt mit Teilen ihres Körpers zum Ausdruck gebracht. Das Devi-bhagavata-Purana nennt die Erde Devis Lenden (5.8.72). Derselbe Text spricht von den Ozeanen als ihren Eingeweide von den Bergen als ihren Knochen, von den Flüssen als ihren Venen und von den Bäumen als ihrem Körperhaar. Die Sonne und der Mond sind ihre Augen, und von der Unterwelt sagt man sie sei ihre Hüften, Beine und Füße (7.33.21-41). Nach ihrer Beschreibung in Somadevas Yasatilaka hat die Göttin Aparajita die Sterne als Perlen in ihrem Haar, die Sonne und den Mond als Augen, die himmlischen Flüsse als ihren Gürtel und den Berg Meru als ihrem Körper. In einer Gupta-Inschrift wird gesagt, Kumaragupta herrsche über die ganze Erde, „dessen Eheband die Grenze der vier Ozeane ist, deren große Brüste die (Berge) Sumeru und Kailasa sind; (und) deren Lachen (wie) die voll aufgeblühten Blumen sind, die sich von den Ränden des Waldes ergießen.

4) Begeht der Autor, das sei zugestanden meiner Ansicht nach, einen weiteren großen Fehler, wenn er nur männliche Götter als evident wichtig klassifiziert, vor allem wenn er ernsthaft meint, die Vedas wären nach seiner Auffassung dazu noch: Monotheistisch. Diesen Fehler machen sehr viele Gurus, oder diejeingen welche Bücher über indische Götter schreiben, selbst wenn diese darin sehr bewandert sind. Denn irgendwie habe ich immerzu das Gefühl (selbst wenn`s subjektiv ist), das die Göttinnen nicht gern erwähnt werden, obgleich Sie, die Göttin immer wieder starke Kärfte zugesprochen werden. Das aber ist, um auf den Monotheistischen Standpunkt einiger Verfasser zu sprechen zu kommen, sektarische Annahme - um bestimmte Götter höher oder besser als den jeweils anderen zu stellen. In seinem Fall freilich den total patriarchalischen Herrn (Hare) Krishna. Denn von einer Sie, einer echten Mutter wie der MAHADEVI (ma kommt von Ausmessen, planen, skizzieren, entwerfen und Devi heißt einfach nur Göttin) einer Radha (wird hierbei leider nur als Magd vorgestellt, als einfache irdische Frau die Krishna zu gehorchen hat) wird kaum etwas erwähnt. Zwar wird Krishna oft verehert, und all dies, und ja, es ist auch schön, wenn Menschen ihrem spirituellen nachgehen, solang alles in Frieden und Harmonie verläuft, doch betreffend der wichtigen Veden wird Vac wird häufig als himmlische Kuh angerufen (4.116; 8.89), die für die Erhaltung der Götter und Menschen sorgt. Sie wird ferner Mutter genannt, da sie diejenige ist, die die Dinge geboren hat, indem sie ihnen einen Namen gab.

Komisch wird`s im Buch, wenn versucht wird alle Formen und die dazugehörigen Aspekte der verschiedenen Göttinnen vorzustellen. Denn mal unter uns: Ich habe einmal etwas über KALI, der wilde, tobende, tanzende Teil der MAHADEVI gelesen, und das Buch alleine, was eben nur von KALI handelte, brachte es auf 700 Seiten. Und daher kann dieses Buch nie- und nimmer den Gesamtaspekt der wichtigsten Göttinnen ernsthaft wiedergeben. Denn wenn etwas von Radha, Kali, oder jai maa Durga, Sri-LOTOS-Laksmi, Sarasvati, Gayarti (zweitfrau Brahmas) erzählt wird, entbehrt das gewissen Grundsätzen, obschon dass der Autor als Hindu doch eigentlich wissen müsste, aber naja....Und meine Güte, ich wusste zudem gar nicht, das Krishna derart patriarchalisch eingestellt ist. Das erinnert an die Christensaga, und davon habe ich mich längst Endlich befreien können. Wer wirklich etwas über Göttinnen erfahren möchte, sollte Abstand von diesem Buch nehmen. Und der Autor kann der theologischen Annahme nicht wiederstehen, das alle Götter Aspekte der einen, oder des einzelnen Gottes sind.

Obwohl einige Texte, philosophische Systeme, und Überlieferungen darauf bestehen, dass alle Götter in Wirklichkeit Manifestationen des Einen Gottes oder der Höchsten Realität darstellen, verstehen die meisten Texte, Mythen, Kulte und Traditionen solche Götter wie Siva, Vishnu, Brahma, Rama, Krsna, Skanda, Surya, und Ganesa als individuell signifikante Götter, deren kohärente Mythologien und Theologien in keiner besonderen Beziehung zu einem übergreifenden Großen Gott stehen. Forscher haben diesen Sachverhalt schon lange erkannt und über die männlichen Götter als individuelle Wesen geschrieben. Warum tut der Autor nicht dasselbe im Bereich der vielen hinduistischen Götter?. Schade, denn ich bin der Meinung, dass man genau so vorgehen sollte, und genau darin sollte jeglicher Ansatz liegen. Zudem ist es erstaunlich, das der Autor, wenn er sodann von den Veden berichtet, einfach Göttinnen unterschlägt. Obschon es stimmt, das die männlichen Gottheiten den Göttinnen die Schau stehlen: Doch Fakt ist und bleibt, das Usas, Prthivi, Aditi, Sarasvati, Vac, Nirrti, Ratri, Sinivali, (2.32; 10.184) Ila, Bharti, Mahi, Hotra in den Veden eine Rolle spielen. Und nicht zu vergessen: Ohne Vac wären die göttlichen Rituale nicht möglich gewesen. In ihrer Rolle als Schöpferin, so heißt es, erschaffe Vac die drei Vedas, und die drei Vedas werden der Reihe nach mit der Erde (Rg-Veda) gleichgesetzt. An einer anderen Stelle wird gesagt, sie sei in den Saft der Pflanzen und Bäume eingegangen und durchdringe und belebe sie, die gesamte Vegetation. Wer die Veden wirklich kennt, weiß darum das ohne die Göttin (oder auch den Göttinnen) nichts läuft, und man sie nicht trennen darf. Es verwirrt mich ein bisschen, das der Autor das nicht mitbedenkt und seltsamerweise vergisst er das immer wieder, und es ist einfach Zufall?. Denn, da die vedischen Texte keinen großen Gott annehmen, der sich in den individuellen Göttern manifestiert, leuchtet mir nicht ein, warum der Autor für seinen Vater-Gott eine derartige Ausnahme macht. Zwar mag es ja sein, das ich betreffend der zu besprechenden Thematik, selbst nicht wirklich ganz Objektiv urteile, da ich es aus meiner Shaktistischen Sichtweise heraus betrachte, doch ist solcherlei Aussagentum, das alles aus dem Absoluten kommt, eine typische, und wie ich befinde - rein patriarchalisch-theologische Begriffs- Definierung von: Krishnaismus, Brahmanismus, Shivaismus und Visnaismus Anhängern; weil dort ja alles fest in männlicher Hand ist.

Denn z.B wurde Sri (Lotos-) Laksmi weit vor Brahma verehrt. Leider wird dieser, und doch eigentlich auch wichtige Fakt, nirgends groß kundgetan. Eventuell deswegen, weil durch einwandernde Patriarchaten Sie weggestrichen und im Rg-Veda durch die Bezeichnung "Glück" ersetzt wurde. Zwar wissen viele Indische Landsleute darum, doch im Westen wird solches skeptisch betrachtet und anders umgedeutet, sodass es mit einem Vater-Gott vereinbaren werden kann, sieh dazu den Vergleich der Tao, welche z.B. gerne von christlichen Theologen einfach nur lapidar als Vater definiert wird, obgleich das schlicht Unwahr ist. Wie unschwer zu erkennen ist, kann man sich vieles theologisch - so zurecht deuten, das es dem Lehrgebäude entsprechend dienlich ist!. Ich möchte nicht arrogant erscheinen, doch passiert solches Vorgehen mehrfach von sogenannten Experten. Als dreifach-stolze-Mutter und Hindu-Shakta-Frau (tendiere aber meh dem tibetischen Buddhismus) bin ich davon überzeugt, das Religion oder überhaupt alg. Spiritualität zu wichtig ist, um sie den Männern zu überlassen. Wir sind die Bewahrer und die Träger einer Bibliothek des Wissens, die der Veda oder die Veden genannt wird. Das deutsche Fremdwort Video (von lateinisch – ich sehe -) ist mit dem Wort Veda verwandt, und das bedeutet – die Wahrheit sehen und erkennen. Die Veden sind in Sanskrit durch die Zeit gewandert, und Sanskrit bedeutet, - die perfektionierte Sprache. Diese präzise Sprache hat die Bedeutung unseres Wissens davor bewahrt, im Laufe der Zeit verzerrt zu werden oder verloren zu gehen. - Namaste
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2014 12:03 AM MEST


The Devî Gita (English Edition)
The Devî Gita (English Edition)
Preis: EUR 3,33

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die interessierten ein Muss, tolle Übersetzungsarbeit, 27. April 2013
Diese Rezension kann man wahrlich kurz halten. Denn alle, welche sich für die DEVI, die jai-maa Durga (MAHADEVI), oder auch für ihren Hinduistischen Hintergrund interessieren, bekommen hiermit ihre Aufklärung - sage ich mal. Hierdrin wird alles beschrieben, was man über sie wissen muss. Es geht um ihre Geschichten, um Sie selbst, die Mythologie- die sie umschließt, was damit zusammenhängt; ihr Kampf mit dem Büffel-Dämon und den Asuras. Letztlich um alles was das Herz- nach der DEVI verlangt, wird ausgefüllt. Auch wird explizit erzählt, welche Aufgaben Shiva, Vishnu und auch Brahma, wie auch Sri-LOTOS-LAKSHMI (oder Sati; Parvati, Saraswati, Gayarti, und alle weiteren weiblichen- wie gleich männlichen Avataras) zu- vollbringen haben. Dabei ist die Devi Gita eine ursprüngliche Sanskrit (Devanagari) Übersetzung. Und nur dem verehrten Autor ist es zu verdanken, das er sich die Mühe und die damit zugleich schwere Arbeit gemacht hat, es ins Englische zu übersetzen, was freilich gerade bei altem Sanskrit nicht leicht ist. Denn es ist oft sehr schwierig, Sanskrit ins Englische aufgrund der mehrstufigen Sprache zu übersetzen. Der Autor Swami Saraswati Satyananada hat daher eine ausgezeichne Arbeit gemacht.

Jeder der sich auch dafür interessiert, warum, weswegen und vor allem weshalb Mutter- jai- maa- Durga so- und soviele weitere Waffen, Instrumente oder ähnliches bei sich trägt, wird hier seine Aufklärung finden. Die Bedeutung all dessen, wird in dieser Gita präsentiert.


The Man With The Iron Fists - Extended Edition [Blu-ray]
The Man With The Iron Fists - Extended Edition [Blu-ray]
DVD ~ RZA
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwar mit Fehlern behaftet, und dazu völlig überzogen, aber der Film unterhält einfach, 27. April 2013
Format Blu-ray:

Vorab sei kurz mitgeteilt, das die vorliegende Blu-ray sehr gute Werte erzielt, und auch beim Ton punkten kann. Aus technischer Sicht ist die Blu-ray wirklich super. Details wie einzelne Haare und Poren sind jederzeit sichtbar. Die Farben super kräftig und kein Filmkorn in sicht. Und auch klasse dynamisch- abgemischt ist der HD-DTS 5.1 Master- Sound, welcher zwar leider nur im Englishen- Format vorliegt, aber dennoch voll überzeugen kann, genauso wie der deutsche DTS- 5.1 Sound, der zwar leider keine HD- Tonspur hat, aber auch gut rüberkommt. Im Mehrkanal überzeugen beide Tonspuren absolut. RZA, einer der erfolgreichsten Rapper und Musikproduzenten der USA, ist Gründungsmitglied des legendären Wu Tang-Clan und gleichzeitig dessen Master Mind. Daher war ich schon teilweise überrascht gewesen, das er hierbei- nicht nur einfach Regie geführt hatte, sondern darüber hinaus war ich auch über gewisse tiefe Elemente des Films begeistert, da ich mir ehrlicht gesagt, solches seitens RZA nicht vorstellen konnte. Doch empfand ich bestimmtes, wie buddhistisches und anderes gezeigte gut umgesetzt, wenngleich es natürlich überzogen ist, aber dennoch gut inszeniert gewesen ist. RZA soll Unterstützung durch so namhafte Zeitgenossen wie Eli Roth (Hostage), und angeblich hatte sogar Quentin Tarantino die Finger mit im Spiel. Und vom Film selber hatte ich auch einiges gehört, und kann nach- auch zweimaligen Schauen gar nicht nachvollziehen, weswegen er so derart schlecht gemacht wird. Freilich, er ist Filmtechnisch kein absolutes- Highlight, das möchte und will ich auch erst gar nicht abstreiten. Und auch wenn die Story nicht wirklich neu ist, und nicht vollends komplett überzeugen kann (verliert sich in zig Subplots, völlig überzogen daherkommt), wird der Film jedenfalls nicht langweilig. Aber stellt das auch nur meine Meinung dar. Zudem wertet die Extended - Version, welche sich gleichfalls auf der Blu-ray- Disc befindet, den Film auf jeden Fall auf. Was aber offensichtlich erscheint, ist, dass der Regisseur darum bemüht gewesen ist, in jeder Hinsicht gegenüber allen bisherigen Genre-Vertretern eins drauf zu setzen, und so gibt es von allem eben- ein bisschen mehr.

Was ich wie angemerkt, auch nicht verkehrt befunden habe. Natürlich sind die Film- geschmäcker verschieden, und welcher Filmemacher, kann dazu noch alles und jeden zu vollster Zufriedenheit befriedigen?. Es gibt in diesem Film so seine schönen Momente, sei es der Endkampf (verrate hierbei extra nicht zuviel), der Fight zwischen den unzertrennbaren beiden Geliebten mit der Schurkentruppe (toll inszeniert das Ganze; ein abolutes Ying und Yang- Element; Hommage an den Taosimus und den Dualismus), die Szenerie mit Batista (wie er sich goldig verwandeln kann, und fast unzerstörbar ist, war und ist ulkig, aber auch sehr gut gemacht) und dem Auftrag welchen er auszuführen hatte, und vielem weiteren mehr. Auch die Schauspieler agieren auf gutem soliden Niveau, und können allesamt überzeugen, wobei mir die vielen sarkastischen Dialoge sehr gut gefallen haben. Vor allem im Original. Meiner Meinung kam Russel Crowe sehr gut rüber, genauso wie Luci Lui und der ehemalige WWE Superstar Batista. Dazu gibt es noch jede Menge Gaststars aus den Shaw Brothers Filmen...uvm. Einzig die gekünzelt cool wirkend- wollende Synchronstimme, welche nebenbei einen im Film begleitet, nervt, und zudem passen manche Soundtrack- Einlagen nicht ins Filmgeschehen mit- hinein, vor allem bei einem Fight gleich zum Anfang wirkt es nicht passend integriert.....Wenn man jetzt einmal jedwede Kritk außen weg läßt, und den Film als Gesamtes darstellt, wird man wie von mir erwähnt, nicht drumrum-kommen, zu-zugeben, das er doch nicht so schlecht ist, und das unabhängig von jedem einzelnt- verschiedenen Filmgeschmack, oder?. Es gibt wahrlich wesentlich schlechtere Filme als diesen hier. Vielleicht wollte RZA einfach viel zu viel, und hat es letztlich vollends total übertrieben. Doch genau darin liegt der Punkt, denn genau dieser hat mir so gefallen. Dieser Film ist genau die art von Unterhaltung, die wir so dringend brauchen, wobei man einfach abschalten kann, sich herrliches überzogenes anschauen kann, ohne zuviel nachzduenken. Denn Filme zum Nachdenken und drüber philosophieren, davon gibt es frelich auch noch genügend. Ich persönlich fand - The Man With The Iron Fists - in der Extended Edition gelungen. Einzig war ich für überhaupt nicht gut befunden habe, war der Fakt, dass das Bonusmaterial zwar einerseits komplett in HD daherkommt, aber leider "andererseits" insgesamt nur 10 Minuten dauert.


Cyber-Talk
Cyber-Talk
von Rupert Sheldrake
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teilweise interessant, aber doch zum Ende stark abfallend, 24. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cyber-Talk (Gebundene Ausgabe)
Rupert Sheldrake ist ein vorbildlicher Wissenschaftler - das steht außer Frage -, und auch können seine zwei weiteren Gesprächspartner, in bezug zur besprochenen Thematik, teilweise überzeugen. Doch hätte ich gewusst, das diese drei Heerschaften im letztem Kapitel, bei dem es um einen Brief eines bereits verstorbenen Paters handelt, derart vor-eingenommen christlich agieren, hätte ich das Buch freilich kaum angenommen. Hab es aber schon verlegt, denn noch einmal werde ich mir solches nicht antun. Es ist nicht zu fassen, denn das Buch beginnt bis hin- zum eben letztem Kapitel wirklich super, und auch scheuen sich die drei Herrschaften nicht, strenge, ernste Haltungen einzunehmen, und eifrig drauflos zu diskutieren, was freilich mitunter wahrlich aufschlußreich und gleichzeitig erhellend gewesen ist. Doch was das spezielle letzte Kapitel der alg.- (natürlich voreingenommen christlichen Theologie) Spiritualität und den Brief des Paters betrifft, wären die drei gut beraten gewesen, sich vorher wenigsten mal vernünftig über Hinduistische-Spiritualität auseinanderzusetzen, anstatt das Christentum derart zu loben, weil man es ja angeblich so gut mit der biologischen Evolution eines Darwin vertragen könnte...mehr sage ich dazu jetzt nicht....Meine Güte....Dabei vergessen die drei wichtige Fakten: Erstens sind die drei möchte-gern-monotheistischen Religionen (das Christentum-Islam-Judentum sind Polytheistisch) Hirngeburten von Frauenverachtenden Hirtennomaden, und zweitens existiert der erste männlich-natürlich-patriarchalische- Gott erst seit 5.300 Jahren, und der erste Monotheistische Gott-ATON-kam erst um 1470 v.u. Zeit in Ägypten vor. Denn drittens: Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 Jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, um Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Wiedergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst. Und das Christentum wurzelt, wie alle drei monotheistischen Religionen in einer Hirtennomadenideologie. Da das Hirtentum die Domestikation von Tieren voraussetzt, die Menschen aber den größten Teil der Menschheitsgeschichte als Wildbeuter lebten, können diese Hirtenreligionen nicht am Anfang von Religion stehen. Tatsächlich steht am Anfang Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums. Die Idee von Gott dem HERRN war und ist in Wahrheit eine bis heute nützliche Theologie zur Indoktrinierung und Zementierung patriarchaler Herrschaftsmacht, also eine politische Theologie. Eines der Hauptanliegen dieser politischen Theologie war es, Gott die MUTTER abzuschaffen, sie durch Gott den HERRN zu ersetzen und die Mutter gleichzeitig zur Magd des HERRN zu degradieren. Neueste sozio- und religionshistorische Forschungen stellen ein klar: Das Bild von Gott dem HERRN, das mit einem, den öffentlichen Raum dominierenden Männerbild einhergeht, hat ausgedient, denn eine moderne Gesellschaft sieht anders aus.

Man muss den dreien aber eines zugute halten: denn damals zu jener Zeit, als das Buch herausgekommen ist, wusste man noch nichts von den tollen modernen Genforschungsarbeiten heutiger Zeiten, und darüber das der Mann keineswegs im Vorteil ist, sondern nur der Sonderweg ist...das Christentum konnte mir früher, als ich noch eine Christin gewesen bin, nichts sagen, und tut es freilich, seit dem ich mich dem Shaktismus zugehörig fühle (und auch nur dort wohlfühle; das christen das jetzt nicht verstehen ist mir völlig egal...deren absolutheistansprüche und missionierungsversuche habe ich wahrlich endgültig satt !!) auch noch weniger sagen. Dennoch habe ich zwar wie selbstverständlich vor jeder Religion oder spirituellen Richtung- Respekt, und finde es zudem natürlich Klasse, wenn sich drei bekannte Wissenschaftler auch mit diesem (speziellen) Thema befassen, und nicht nur Blind naturalistisch nach vorne schauen, sondern sich auch diesem "mystischen" Thema zuwenden, aber bitte nicht so christlich einseitig. Denn a) - gibt es noch andere Religionen, und b) wundere ich mich sowieso, das den verehrten Herrn nicht klar ist, wie es um des Wahrheitsgehalt des Christentums bestellt ist, allen voran wo sich damals bedient wurde.....Sumer, die alt-ehrwürdigen Ägypter, und die alten Inder lassen grüßen. (um nur drei zu nennen, denn diese genannten Religonen, dürften eigentlich überhaupt ernsthaft spirituelle Aussagen treffen, auch wenn Religion ein allg. schweres Thema ist. Und das Sheldrake sich so seltsam, und aus meiner Warte betrachtet, derart negativ über den Hinduismus geäußert hat (er sprach früher wie auch heute schon anders, sodaß Evolution sich auch mit anderen spirituellen Richtungen vertragen würde) wundert mich doch sehr stark, denn gerade er war doch selber jahrelang in Indien zwecks eines eigenen Forschungsprojektes wegen dort am arbeiten, und erlebte die Religion hautnah (wie er immer prahlte). Das er dann dessen wegen, nicht in Kontakt mit den heiligen Veden gelangt ist, verwundert mich wiederum sehr...Aber nun was soll`s, für mich waren einige Kapitel des vorliegenden Buch`s an-und-für-sich interessant, doch zum Ende hin wurde es für mich sehr stark enttäuschend - bzw- doch zu stark einseitig, und daher auch die drei Punkte ABZUG. Und betreffend des Hinduismus wurde einfach vieles falsch erläutert; darüber, und über noch mehr betreffend diese Themas war ich sehr verärgert. Das könnte aber auch vereinfacht daher rühren, weil die drei Herrschaften meinen, das nur ihre Monotheismus im absoluten Vorteil wäre, und deswegen wird alles andere abgekanzelt, völlig unabhängig davon, wie vieles die alten Inder vorrausgesagt und gewusst haben, was sich mit heutigen modernen Erkenntnissen erst vor kurzem festgestellt, und als wahr heraus kristalliert hat

Daher bin ich sehr stark enttäuscht über Sheldrake und Co. zugleich kannte ich diese Seite von ihm noch gar nicht. Wie heißt es doch so schön: wenn man von etwas keine Ahnung hat, so sollte dieser vllt. nicht soviel davon erzählen, oder behaupten viel von was-auch-immer zu wissen, wieviel man darüber(angeblich) meint zu wissen. Damit meine ich den Beitrag und die Diffamierung des Hinduismus (und weiterer) östlichen Religionen durch die drei Herren. Denn die Götter der Veden können nicht von den Göttinnen getrennt werden


Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte
Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte
von Klaus Dona
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz tolles Buch, das viele Rückfragen aufstellt, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist wirklich sehr wertvoll, und es erstaunt einen dann doch immer wieder, was uns allen Insgesamt vorenthalten wird...Über die beiden Autoren habe ich selber schon sehr vieles gelesen, und war zudem auch auf deren Ausstellung gewesen (Unsolved Mysteries, worüber hierdrin sehr viel drinsteht), und auch war ich bei zwei Vorträgen der Autoren (einmal in Österreich und hier in Deutschland) und daher kann ich die beiden verehrten Herrn nur wärmstens als Geheimtipp weiter empfehlen. Vor allem stellt dieses Buch gewichtige Fragen an die herrschende Lehrmeinung, die uns doch immer noch weißmachen möchte, das alles was unsere eigene menschliche Vergangenheit betrifft, so absolut geradlinig verlaufen sein soll, wie wir es überall - sei es in der Uni oder in den Schulen hören, und beigebracht bekommen. Doch, mitnichten: denn die Autoren stellen deutlich klar, das zumindest etwas in den derzeitigen Gelehrtenstuben nicht ganz stimmt, oder einfach auch aufgrund von brisanten Funden (Figurin/innen), Texten (Papyrus), und Bildern nicht stimmen kann....Bleiben diese zwei aber bei doch aller aufgezeigten Kritik dennoch immerzu fair, und stellen einfach nur berechtigte Gegenfragen. Freilich kommt dann hierbei im Buch die Präastronatuik (die ich teilweise kritisch betrachte) nicht zu kurz, welche von den Autoren auch durch Funde (mit vielen Bildern) besprochen wird. Sehr ansprechend dabei ist der Fund mit der Genscheibe, oder viele weitere ähnliche Steinscheiben, die deutlich Umrisse vom Sonnensystem zeigen....wie konnten die damaligen Völker das alles wissen?. Oder auch was damalige Thematiken wie die Sichtung des Ezechial in der Bibel, oder Henoch`s Ich-beschreibung aus dem Weltall, oder die Intermarriage- Debatte betrifft, werden angerissen, und mit Bildern untermauert, eben durch Mischwesen....dabei gibt es Genmanipulationsmaschinen usw. Sicherlich hört sich das alles fantastisch an, und wir westlichen Menschen neigen prinzipiel dazu, solches sogleich abzutun. Doch gibt es eben auch mutige Pioniere, wie die beiden Autoren, die sich keiner Mühe scheuen, uns neues aufregendes Material zu präsentieren.
Und gerade betreffend Präastronatuik gibt es vor allem bei entsprechenden Fundstücken Rückfragen, die aber leider immer wieder unbeantwortet bleiben. Wer das Buch ` Verbotene Archäologie` gelesen hat, weiß was ich meine...Daher dürfen wir nur hoffen, das wesentlich mehr der Mut packen wird, und Antworten auch gesucht werden dürfen. Denn derzeit tun viele dogmatische Wissenschaftler (vornehmlich Archäologen und Anthropologen` und zum teil` christliche Theologen) so, als wäre alles was unsere Vergangenheit betrifft, restlos geklärt. Nur kann dies bei allem Respekt, und allen wiedersprüchlichen Funden die aufgetan, gefunden werden und irgendwo weggeschlossen werden (worüber hierdrin auch berichtet wird), das nicht stimmen kann. Und genau daran nagt dieses Buch und stellt berechtigte Zweifel bezüglich auch der Ansicht so mancher (engstirnig- denkender) Wissenschaftler auf.

Wer sonstiges Interesse an der Forschungsarbeit der beiden Autoren hat, kann sich ja auch zum Anfang vielleicht mal bei Youtube ein paar Vorträge anhören, und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Doch die Thematik, welche die beiden Autoren behandeln, ist nicht nur ungemein spannend, sondern macht zugleich unheimlich neugierig, und stellt nicht nur an sich selbst Rückfragen, sondern belebt einen zum Nachdenken an, und regt zum selber Forschen an. Ich bin zudem aus eigener Forschung und Wissgebierigkeit nach davon überzeugt, das sich in unserer Vergangenheit wesentlich mehr abgespielt hat, als es uns die derzeitgen Wissenschaft weiß machen möchte. Damit möchte ich nur dass aussprechen, was wir alle wissen, nämlich das einfach etwas in unserer Menschheitsgeschichte fehlt. Was zudem schlichtweg nicht anerkannt wird, weil es nicht in irgendein Weltbild passen darf, oder was auch immer. Daher werden Rückfragen immer erlaubt sein müssen, und auch dürfen. Denn gerade das dürfen, erscheint mir des öfteren leider nicht angebracht....


Virus [Blu-ray]
Virus [Blu-ray]
DVD ~ Jamie Lee Curtis
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 11,39

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Blu-ray Release, und der Film ist besser als sein Ruf, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virus [Blu-ray] (Blu-ray)
Format Blu-ray:

Bei dem Bild hatte ich etwas bisschen mehr Plastizität erwartet, aber evtl. habe ich auch einfach zu viel erhofft. Dennoch könnte hierfür ein neues Master von Universal vorliegen, da die Blu-ray die DVD locker in den Schatten stellt...trotz meiner ersten Ernüchterung. Denn die Bildqualität erweist sich Insgesamt während des Filmverlaufs, als überzeugend. Schärfe ist in den hellen Szenen hoch, dafür leider in den dunklen etwas softer, aber nicht ganz unscharf - könnte aber dennoch wesentlich besser sein. Die tollen Bio-Mechanoidischen-Roboter hat man noch nie in solcher` Klarheit erblicken können. Filmkorn hält sich dezent im Hintergrund. Dafür sind die Farben gerade in den hellen Szenen sehr natürlich und gut gesättigt. Alles in allem hat mir das Bild im hellen sehr gut gefallen, und hätte nur besser im Dunkeln sein können, doch darüber kann man hinwegsehen, denn: Nie hat Virus besser ausgeschaut als auf dieser Blu-ray.....

Der Ton ist auf beiden Audiospuren hervorragend abgemischt worden, und besticht durch eine gute dynamische Mehrkanal-Abstimmung. Jeder der ein Heimkinosystem sein Eigen nennt, wird seine Freude an dem DTS-HD-Master 5.1 haben - egal welche Audiospur benutzt wird. Das englische Original verbindet allerdings Effekte, Musik und Umgebungssound harmonischer miteinander und erzeugt so etwas mehr Raumklang.

Entgegen weitläufig anderer Meinungen bin ich vom Film `Virus` total begeistert, und kann überhaupt nicht nachvolziehen weswegen er so schlecht gemacht wird. Zwar ist die gesamte Geschichte nicht wirklich neurartig, doch wurde mir zugleich über die kopmplette Spielfilmlänge auch nicht langweilig, und ein bisschen Fun gibt`s hierbei auch noch. Wenngleich dieser entsprechend rar gesät ist. Der Film ist halt auch von seiner erwähnten Geschichte urkomisch, und macht sich dadurch schon wieder symapathisch. Und eine wie ich, die sich zugleich für Außerirdische interessiert, empfand die Idee wonach Außerirdische sich mittels Elektronischer Wellen fortbewegen interessant durchdacht. Aber villeicht ist es auch meinem eigenen Kunstil geschuldet, in welcher biomechanoidische Außeridsche (bei mir sind`s vornehmlich weibliche Figuren) vorkommen. Und auch dieser Tatsache ist es geschuldet, das ich dem Film entsprechend etwas abgewinnen kann. Die schauspieler spielen alle auf sehr guten Niveau und können durchweg überzeugen. Obschon J.Lee-Curtis selber in einem Interview zugegeben haben soll, sich für den Film zu schämen, und ihn als den größten Fehler ihrer Karriere zu betrachten. Aber so schlimm fand ich ihn dann doch wieder nicht.

An Bonusmaterial gibt es einen Kinotrailer zum Film, gefolgt vom Making of "Ghost of the Machine", welches 17 Minuten dauert und einen Blick hinter die Kulissen der Produktion erlaubt. Neben Interviews mit Cast und Crew sind vor allem die Erklärungen zu den Trickeffekten interessant. Erstaunlich, was man für VIRUS an Robotern gebaut hat. Anschließend folgen fünf Minuten an entfernten Szenen, welche aber nur mäßig interessant sind und nichts Wesentliches zum Film beitragen. Das Hinter den Kulissen-Feature dauert sieben Minuten und zeigt B-Roll-Aufnahmen vom Set sowie Interviews mit dem Regisseur, der Produzentin Gale Anne Hurd sowie weiteren Beteiligten. Zum Abschluss gibt es noch eine Trailershow mit weiteren Titeln aus dem Hause Concorde.


Der weiße Hai [Blu-ray]
Der weiße Hai [Blu-ray]
DVD ~ Roy Scheider
Preis: EUR 6,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tadellose Blu-ray Umsetzung, einfach stark, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Hai [Blu-ray] (Blu-ray)
Format Blu-ray:

Als ich zum ersten mal Wind davon bekam, das uns in baldiger Zukunft ein Blu-ray Transfer von `Der weisse Hai` erwarten würde, war ich natürlich zwar einerseits ein bisschen skeptisch, doch auf der anderen Seite erfreut - denn was sollte denn schon großartig schiefgehen?. Schließlich kannte ich schon aus Veröffentlichungen - von weitaus ältereren Fillmen - bisherige Ergebnise, und dachte deswegen auch hier nicht enttäuscht zu werden.

Und meine Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht, sie wurden geradezu erfüllt. Denn besser hat der Film noch nie ausgesehen. Hierbei wurde wirklich saubere Arbeit geleistet. Und man kann daher wirklich nur hoffen, das sich wegen der weiteren drei Filme von der Quadtrilogy "Der weisse Hai", sich auch so ins Zeug` gelegt wird, was die blauben Scheiben betreffen. Vorab müsste ich nur noch dazu erwähnen, das ich bei mir einen Full-HD 700 Herz stehen habe (jemand über Amazon` teilte mir mit, das es wichtig sei dieses mitzuteilen; vor allem wohl aufgrund der Schärfebeurteilung - da manche unter 45 oder 40`Zoll schauen, und 200 Herz haben.) Dabei dachte ich immer das es umgekehrt sei, und das derjenige welcher den Beamer sein Eigen nennt und darüber schaut, die größten Fehler einer Blu-ray ausmachen könnte; da umso größer das Bild, umso auffälliger die Fehler oder Unschärfen. Naja, ich bin jetzt keine Technik-begeisterte...das überlasse ich den lieben Männern ;).

Bildqualität: Das Bild ist sauber und frei von den alten Beschädigungen, wie auch der Brandlöcher, die entfernt worden sind. Erstaunlich wie gut das Bild restauriert worden ist - alle Achtung, davon bin ich jedenfalls beeindruckt. Kein Vergleich mehr zur alten DVD....Zwar ist das Bild nicht vergleichbar wie bei `The dark Knight`, oder wie bei anderen neueren Filmen, doch braucht sich diese Blu-ray keineswegs zu verstecken. Denn für das Alter des Films ist er dazu enorm gut transferiert und aufbereitet worden. Sehr klare, saftige tolle Farben, und auch passt sich die Schärfe (Plastizität) gut ins Gesamtgefüge hinein. Alles in allem hat `Der weisse Hai` nie besser ausgesehen, und erstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes wie neu auf. Klare Kaufempfehlung.

Bei dem Ton scheiden sich freilich die Geister, doch ist dank der Aufmerksamkeit der Film-Studios dabei Abhilfe geleistet worden, sodass man zwischen drei bekannten Audiospuren wählen kann. Einmal dabei wäre die uns alt-bekannte Snychronisation von 1975 mit der Originalstimme von Roy Schneider die mit einer DTS-Mixtour daherkommt, dann die neue Abmischung, die zwar dafür neu Synchronisiert wurde und räumlicher klingt (mit einem HD-Master 5.1), und daneben noch die Englischen Audiospuren, die auch recht gut abgemischt sind und mir ganz gut gefallen. Wobei mein Heimkinosystem bei dem Film nicht wirklich viel zu-tun gehabt hat, obschon der HD-Master 5.1, der welcher mit der komplett neubarbeiteten Synchronisation versehen wurde, wesentlich wuchtiger und auch deutlich mehr Bass hergibt. Aber gefällt mir rein persönlich die alte Synchro viel besser.

Aber das ist alles meckern auf hohem Niveau, denn wie erwähnt hat `Der weisse Hai` nie besser ausgesehen.


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