Profil für Jayanti > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Jayanti
Top-Rezensenten Rang: 28.127
Hilfreiche Bewertungen: 618

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Jayanti "Ah-hotep" (Château St. Germain, 1663 Gruyères, Schweiz)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18
pixel
Titanic (+ Blu-ray) [Blu-ray 3D]
Titanic (+ Blu-ray) [Blu-ray 3D]
DVD ~ Leonardo DiCaprio
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Restauration und 3D Konvertierung, eine super Version, 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Titanic (+ Blu-ray) [Blu-ray 3D] (Blu-ray)
Format: Blu-ray 3D

Der Film selbst hat meiner bescheidenen Meinung nach völlig zu Recht damals 11 Oscars bekommen, und wer sich ein wenig mit der Geschichte auskennt und gleichfalls dafür interessiert - erkennt hierbei nicht nur einen einfachen Liebesfilm. Sicherlich ist der Film schon ein bisschen älter, und kaum einer hätte damit gerechnet, das er zudem noch in 3D nachkonvertiert wird. Zumal bestimmt fast jeder seine eigene Meinung betreffend der Konvertierung in 3D hatte. Denn wenn man ehrlich ist, besticht nicht jeder nachkonvertierte Film durch Einfallsreichtum oder unglaubliche Neuerungen.

Doch bei dieser vorliegenden Nachkonvertiertung ist alles anders und vor allem besser geworden. Dafür hat man sich wahrlich reingehauen. Was eine gute, wenn nicht sogar sensationelle Aufarbeitung, welche den Verantwortlichen dabei gelungen ist - ich bin mehr als nur begeistert. Dabei kommt Titanic hierbei fast gänzlich ohne Pop Outs aus, was mich aber nicht ärgert, denn zuviel davon ist auch nicht gut. Die 3D Effekte beziehen sich fast ausschließlich auf die Räumlichkeit und die Personen, um alles so echt wie möglich erstrahlen zu lassen. Besonders die Aufnahmen innerhalb des Schiffs sind wirklich 3D. Und genau darauf liegt auch der Hauptaugenmerk beim Schauen des Films, was sicherlich ein besonderes Anliegen seitens Cameron (dem Filmemacher) gewesen ist. Dazu ist das Bild bei der 3D Blu-ray auch in 2D hervorragend, es ist dabei gestochen scharf, es werden frische Farben präsentiert und dabei ist es komplett neu bearbeitet - und zeigt auch sonst eine tolle Ausleuchtung. Und dafür das er konvertiert wurde, sieht man keinen Unterschied zu einem in 3D gedrehten Film. Weder kommen Artefakte noch Ghostings vor. Die 18 Monate Prouktionszeit haben sich sichtlich gelohnt. Ganz fantastische Arbeit. Die beiden Ton- Audiospuren sind zwar auch allesamt hervorragend und können durchaus überzeugen, doch leider gibt es für uns wieder keinen deutschen HD-Master in 5.1, aber dafür hat man ja den Englischen HD-Master der grandios rüberkommt. Alles richtig gemacht. Dazu gibt es noch die 2D Version, und dabei das unglaublich umfrangreiche Bonus- Material zu bestaunen, in welcher ausführlich auf die vorliegene Konvertierung eingegangen wird. Auch erhält man Einblick in das Projekt: Titanic 3D.

Der Film Titanic hat nie besser ausgesehen als diese 3D Version, welche tatsächlich neue Massstäbe des Konvertieren setzt. James Cameron überlegt derzeit übrigesn, ob er T2 noch in 3D konvertieren will....Der Film ist selber - trotz seines Preises - absolut weiter zu empfehlen.


Sonnenhymnen: Ägypt. /Dt.
Sonnenhymnen: Ägypt. /Dt.
von Christian Bayer
  Broschiert
Preis: EUR 4,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst aufschlußreich und ebenso interessant; tolles Werk, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sonnenhymnen: Ägypt. /Dt. (Broschiert)
Diese knappen 126 Seiten sind wirklich sehr zu empfehlen. Es werden die wichtigsten Hymen, Lobpreisungen und auch die verschiedenen Gedichte aufgelistet und zuvor gibt es eine jeweilige kleine Einführung in die Thematik. Zwar erachte ich es als sehr vorbildlich, das sich jemand die Mühe gemacht hat dieses schöne literarische Werk zusammenzustellen, um uns so den Lesern und gleichfalls Interessierten- Einblick in die so "wahrlich" faszinierende Armana-Epoche zu geben. Aber leider gibt es auch einen kleinen Minus-Punkt zu erwähnen. Beim Lesen der Einleitung, und auch am Ende betreffend der Besprechung der Dynastie zu Echnatons Zeiten, kommt mir dabei der Gedanke auf, das die verehrten Autoren der 126 S. Broschüre ernsthaft Probleme damit haben, den Monotheismus mit Echnaton in Verbindung zu bringen, was aber wohl auch daran liegt, und das merkt man beim lesen in der Einleitung, das die Autoren - man ist geneigt zu behaupten -, Monotheistisch vor-eingenommen sind, aber stellt dies auch "nur" eine wilde Spekulation meinerseits dar. Und freilich, wer sich zum ersten Mal mit der Armana- Familie und überhaupt der 18. Dynastie zuwendet und eingehend damit beschäftigt wird so seine Überraschungen erleben, und ganz sicher feststellen, das er oder sie - so manches betreffend der Bibel -, schon einmal gelesen oder zumindest wenn, davon gehört hat. Vor allem interessant ist der Vergleich zwischen Psalm. 104 und einigen Abschnitten der Sonnen-Hymnen, aber wenn nur das die einzigste frapante Parallele wäre, so wäre es ja auch nichts weiter. Doch es gibt mindestens 200 Gemeinsamkeiten zwischen der Ägyptischen- Religion und dem messianischen Christentum bzw. brisante Übereinstimmungen

Winziger Exkurs: Es existiert sogar eine eigene Lehrrichtung, die den jüdischen Exodus mit dem altägyptischen Monotheismus dem Eingottglauben während Echnatons- Regierungszeit, in direktem Zusammenhang sieht. Einer der ersten Vertreter dieser Schule war James Henry Breasted, der später zeitweise Howard Carters Tutanchamun-Grabungsteam angehörte. In seinem Buch „Dawn of Consience“ kommt er zu dem Schluß, dass der Monotheismus des Häretikers Echnaton ein Vorläufer des israelischen Eingottglaubens gewesen ist. Breasteds These beruht auf Ähnlichkeiten ägyptischer Texte mit entsprechenden Passagen des Alten Testaments. Hier hebt er insbesondere die Sprüche Salomos hervor. Sein schlagenstes Argument ist aber die Parallelität zwischen dem 104. Psalm und dem großen Aton- oder Sonnenhymne Echnatons und Nofretetes. Die auffälligsten Übereinstimmungen im 104. Psalm mit dem Aton-Hymnus sind in den Versen bis 26 enthalten, die auch in dieser kleinen Borschüre erzählt und aufgelistet werden. Es würde aber zuweit führen, auf weitere Vergleiche, Parallelitäten und Gemeinsamkeiten zwischen Tut-ench-aton(anch-amun)/Echnaton (Amenophis IV.) und Moses usw. zu führen, aber dass das Christentum seine Wurzeln bei den "alt-ehrwürdigen-Ägyptern" und Sumerern zu suchen hat, kann man nicht leugnen, oder doch?...darüber sollt sich ein jeder selbst eine Meinung bilden.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 31, 2013 7:16 PM CET


ONG-BAK 2 - Uncut [Blu-ray] [Special Edition]
ONG-BAK 2 - Uncut [Blu-ray] [Special Edition]
DVD ~ Tony Jaa
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrlich Herausragender Tony Jaa, und ein dazu spannender Film, 17. März 2013
Format Blu-ray:

Das Bild kann sich wirklich sehen lassen. Es ist den kompletten Film hindurch sehr plastisch und kontrastreich, gleichfalls über weite Strecken auch absolut scharf. In manchen Szenen lässt die die Schärfe ein bisschen nach, aber dennoch ist und bleib es alles in allem ein super Bild. Der Ton konnte wie auch schon im ersten Teil absolut überzeugen, und ist zugleich sehr kraftvoll, wie gleich äußerst dynamisch. Dabei gibt es kaum Explosionen...Die Klangkulisse in den zahlreichen Kampfszenen ist trotzdem überwältigend. Der Score hält sich zwar etwas zurück, denoch gibt es auch hier die vollste Punktzahl.

Tony Jaa hatte es mit dem zweiten Teil und Nachfolger von Ong-bak nicht leicht. Als ambitionierte Fortsetzung zu seinem Debütfilm "Ong-Bak" geplant, sollte der Film alles bisher dagewesene in den Schatten stellen...eine epische Geschichte, tolle Ausstattung und einzigartige Kampfszenen. Tony Jaa sagte sich von seinen bisherigen Mentoren los um das Projekt vor und hinter der Kamera auf eigene Faust zu stemmen - leider wurden dem Muay Thai Kämpfer dabei die Grenzen aufgezeigt, so das er zwischenzeitlich sogar fluchtartig das Filmset verlassen musste. Bekanntlich mündete das ganze dann in der zusammengeschusterten dritten Teil der Reihe in einem längeren Klosteraufenthalt...Wobei man Tony Yaa im Film anmerkte, das es ihm wirklich um etwas ging, auch gleichzeitig mystisches vorschwebte, einen guten Eindruck dazu erhält man, als er als kleiner Junge im Film bei den Banditen aufwächst, und dort in bestimmte Stile und weiteres eingeweiht wird....
Wenn man die äußeren Umstände ausblendet, ist Ong-Bak 2 doch um Einiges besser als man vermuten könnte. Der Film hat zwar außer dem Namen nicht viel mit dem ersten Teil zu tun und schürt eine falsche Erwartungshaltung, kann aber dennoch durch seine herausragende Optik überzeugen. Ong-Bak 2 ist um einiges hochwertiger produziert als die meisten Thai-Filme und besitzt sehr viele schöne Bildkompositionen. Die Story ist nicht wirklich komplex, bietet aber schon mehr Tiefgang als TYG und Ong-Bak zusammen. Zumal Tony Yaa sicherlich hat serh viele eigene Vorstellungen mit einfliessen lassen. In einem Fernseh- Making-off wurde über die Elefanten- Szene gesprochen, in welcher Tony Yaa über eine laufende Elefanten- gruppe springt und auch drüberläuft. Seitens der Prodzenten hatte man erst bedenken das auch so zu drehen oder überhaupt in Angriff zu nehmen, und zu probieren - denn wäre Yaa gefallen, so wäre er höchstwahrscheinlich totgetrampelt worden.

Aber genau solche Thematiken lassen Tony Yaa auch wieder äußerst sympathisch wirken, da er mit Herz und Seele an dem Filmprojekt gehangen hat, und wahrlich außergewöhnliches geleistet hat, vor allem im Endkmapf, wo er sich mit so vielen anderen Kämpfern auseinandersetzt. Das war schon "wahrlich" sagenhaft, und ich habe noch nie, nicht einmal von Bruce Lee ähnliches gesehen, ganze große Klasse - wirklich. Eines fand dich zudem auch noch nebenbei bemerkt interessant. Bei dem kleinen Tieng, der Junge welcher ganz am Anfang spielte und in das Krokodil-Becken geworfen wurde, hat "ungemein- feminine Züge, selten gesehen. Also darf Frau sagen: Süß ;)...aber auch er spielte seinen Part hervorragend. Alles in allem kann ich den Film nur weiter empfehlen, denn ich befinde ihn als wesentlich besser, als er dauernd gemacht wird, nur ist es ja auch immer Geschmackssache. Leider gibt es betreffend Extras Enttäuschungen, außer einem TV-Special mit 14 Min, aber dennoch kann man es sich anschauen


Ong-Bak [Blu-ray]
Ong-Bak [Blu-ray]
DVD ~ Tony Jaa
Preis: EUR 6,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr überzeugender Film dank eines Phänomenalen Tony Jaa, aber unterirdische Blu-ray...., 16. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Ong-Bak [Blu-ray] (Blu-ray)
Format Blu-ray:

Zunächst muss man ganz deutlich festhalten, das diese vorliegende Blu-ray eine herbe Enttäuschung darstellt, und eigentlich nicht des Titel "Blu-ray" würdig ist...außer dem dazugehörigen Tonformat, welches hierbei zwar überragend ist, doch spricht es wiederum leider Bände dass das Bild eine einzige "Katastrophe" ist, und der Ton als sehr gut eingestift werden kann. Das Bild zeichnet sich selber leider durch sehr viele Unschärfen und ein stehts sichtbares starkes Korn aus, und daher lassen solche Unnatürlichkeiten die BD wie eine schlecht hochskalierte DVD aussehen. Zwar befinde ich, das man vielleicht das- ein- oder mal, gerade bei etwas älteren Filmen Abschnitte bei der Bildqualität erwarten könnte, doch bei diesem vorliegegenden Film handelt es sich um eine Produktion aus dem Jahre 2001. Und ein Vergleich zwischen Cleopatra von 1963 und Ong-Bak gibt Aufschluss darüber was ich meine...Wieder einmal fragen wir Fans uns weswegen, und vor allem auch - warum - uns solche Blu-ray`s wie bei Ong- Bak vorgelegt werden?. Will man einfach dreist Produktionskosten einsparen?. Ich verbleibe dabei zu behaupten, das ich noch nie eine schlechtere Blu-ray habe erleben dürfen, und selbst die DVD (die ich auch noch zuhause habe) ist wesentlich besser. Verstehen tue ich die Studios sowieso kaum mehr, vor allem ist es, wie ich oben erwähnt habe, bezeichnend das der Ton in beiden Audiospuren, egal ob Thai oder Deutsch herausragend ist, und die Heimkino-Anlage beben lässt. Doch gehört zu einer guten Blu-ray das Gesamtsystem bei, was bei genau solchen Filmen wie diesem hier äußerst wichtig erscheint. Doch diese Möglichkeit hat man einfach fallen gelassen. Technisch ist die Blu-ray aufgrund des mieserablen Bild's leider weniger zu empfehlen. Würden wir hier von einer DVD sprechen würde ich sagen das die Bildqualität gut ist aber das hier hat leider nichts mit einem HD Medium gemein. Wo das Bild floppt können hingegen Ton und Extras überzeugen. Dafür ist der Ton ziemlich gut, bei den Tritten, Schlägen oder auch beim Soundtrack hat man ein gutes Gefühl. Dialoge kommen gut rüber und der Sountrack passt sich dem ganzen ziemlich gut an.

Sieht man aber einmal von diesem wirklich "katastrophalen" Bild, wie erwähnt ab, (wir sprechen hierbei schließlich von einer Blu-ray, und keiner DVD), dann erlebt man einen wirklich gut gemachten Film, der einfach nur Spaß macht. Natürlich gibt es auch den ein- oder- anderen fehler, vor allem betreffend der Logik - es passieren oft auch viele Ungereimheiten - doch insgesamt kann man einfach nur beeindruckt sein. Das gilt vor allem für die fesselnden Kämpfe und die unglaubliche "Performance" eines Tony Jaa, der einfach nur sagenhafte Techniken an den Tag legt und zeigt was er drauf hat bzw. was in ihm steckt. Ganz große Klasse, schon alleine solcherlei Aspekte sollten einen zum Schauens des Films animieren. Sehr süß fand ich übrigens die Nebendarstellerin....Der Hauptdarsteller hat, das erzählt er in einem kleinen sechsmenütigen Interview auf der Bonus- Disc, einige Jahre für den Film trainiert und genau das merkt man auch, denn es ist einfach fantastisch welche Körperbeherrschung dieser Mensch hat. Einfach nur überzeugend und gleichfalls immerzu beeindruckend. Die Story ist eigentlich nur der Aufhänger für spektakuläre Kampfszenen traditioneller thailändischer Stile und lebt zu 90 % von der Präsenz Jaas. Wer also vor allem auf gute Kampfsportfilme steht, sei dieser Film ganz klar zu empfehlen, aber nur für die DVD


Das Kreuz mit der Bibel: Das Buch der Bücher im Licht von Wissenschaft, Vernunft und Moral
Das Kreuz mit der Bibel: Das Buch der Bücher im Licht von Wissenschaft, Vernunft und Moral
von Johannes Maria Lehner
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes, wenn auch zugleich - polmeisches - doch richtiges Buch mit einem wichtigen Inhalt für "Gläubige" Bibelmenschen, 7. März 2013
Religions- und Bibelkritik ist entsprechend richtig wie gleich auch (sehr ) wichtig – das steht zweifelsfrei fest und so darf es auch nicht zu wenige Bücher über die seltsame und frauenfeindliche Bibel geben; ja es sollten gerne immer mehr werden – sodass alle aufwachen und anerkennen, das die Bibel eben nicht das ist, was Sie meint vorzugeben!

Auch verdient der Autor- Respekt für seine Arbeit wegen jener Auseinandersetzung seitens der Bibel - mit der -, wie wir ja mittlerweile alle wissen, es so seine lieben Problemchen gibt. Gerade im bezug zum Alten wie aber vor allem zum völlig überschätzten, widersprüchlichen, naiven, unlogischen und ernsthaft seltsamen sowie unter einem starken projektionsverdacht stehenden Neune Testament, das überdies unter weiterem Verdacht steht, nur ein schlechtes Plagiat alter vergangener Kulturen zu sein!. Das ist definitiv beweisbar. Schade nur, das es weiterhin so viele (früh) kindlich- indoktriniert zu scheinende Gläubige gibt, die es nicht wahr haben wollen, obgleich zur Verteidigung dieser Menschen dazu gesagt sein sollte, das Sie so fast immer – nur ausgewählte selektierte Bibelverse und entsprechende Sprüche sich einverleiben, anstatt auch einmal die frauenfeindlichen und permanent maskulin-patriarchalischen Seltsamkeiten lesen, diese peinlichst vermeiden sich anzueignen.

Wobei man dieses Buch differenziert lesen sollte, bestes Beispiel ist die neueste Torah- Ausgabe von Hayzim. Welches der Autor in diesem Buch auch "im wahrsten Sinne des Wortes auseinandernimmt". Interessant fand ich die Kapitel mit Jesus, denn auch hierbei werden sicherlich Christen erschrecken, ohne es gewusst zu haben - das auch dabei auf andere Alternativen aufmerksam gemacht wird. Insgesamt würde ich dem Buch seitens Lehner die vollste Punktzahl geben, alleine schon der tollen Aufarbeitung bezüglich der Thematik wegen. Dennoch ziehe ich dem Autor drei fette Punkte ab, weil auch Kritik am Atheismus nicht zu kurz greifen darf. Man sollte dabei immerzu versuchen objektiv zu bleiben, was der Autor leider nicht geschafft hat - wenngleich er es sicherlich aus seiner "Warte" komplett anders betrachten wird. Das wurde mir ersichtlich als ich der Aufforderung auf seiner Homepage nachgekommen bin, ihm eine Frage zu stellen. Aber auf eine Antwort warte ich nach wie vor, und das schon seit Monaten...verschütt gegangen kann die Nachricht freilich kaum, es sei denn - er hat sie stumpf gelöscht -, weil sie eine unbequeme Frage enthielt.

Welche einem aber doch zunächst recht simpel erscheinen würde, und welche gleichzeitig doch kein einziger Mensch beantworten kann...Die erwähnte Frage kam mir zunächst beim Schauen eines 3D-Science-Fiction-Films in den Sinn. Denn welcher Atheist/Materialist/Gläubiger kann sofort auf der Stelle "LEBEN-ERSCHAFFEN", welcher? - Sie vllt.?. Und die Bedingung ist, das sie es nicht im Labor herstellen dürfen, sie müssen frei im Raum stehen und aus dem Nichts das Leben erschaffen, und bitte- schön- äußerst kompliziert. Und können sie`s?...Und wenn man sich dazu gleichfalls die weiterführenden Links auf der Homepage des Autors anschaut, wird ersichtlich, welches Ziel die sogenannten Aufklärer wirklich verfolgen. Da gibt es doch wahrlich Atheisten, die man nur eine Nachricht schreiben soll, wenn man anstatt des at-Zeichens, das Dollar-zeichen verwendet...ja dann....Es ist schon klar das bestimmte Mysterien für diese niemals in Frage kommen dürfe, weil man ja dann evtl. für sich feststellen könnte, das etwas dran ist. Ich möchte jetzt hier an dieser Stelle nicht zu weit in die Materie hineindriften, aber was der Autor dabei versucht - empfinde ich dennoch als nicht richtig, weil er nur versucht Häme zu- verteilen, und sich im Grunde über jeden spirituellen Menschen, also mich - eingeschlossen - lustig macht.

Das Buch selber besticht durch eisenharte humanistische Verteidigung und Bibelkritik mit dem Eisenhammer, und es wird, wie es fast immer bei Humanisten der Fall ist, verschwiegen das der sogenannte Materialismus/Atheismus sehr wohl, wenn nicht sogar federführned mit-verantwortlich am Leid der Welt ist. Freilich hören das viele nicht gerne, aber dieses Buch ist eine ganz offensive Schelte gegenüber allem Spirituellen, weil der Autor scheinbar alles Religiöse nicht nur nicht mag, er hasst es sogleich über alle Maßen - traurig sowas wirklich. Es ist immer die böse, gemeine, absurde Religion die besagtes leid in unser aller Welt bringt - natürlich....Für viele Materialisten besteht schon derzeit ein absoluter Generalverdacht- auf sog. Gläubige. Und genau das ist auch die Botschaft dieses Buchs. Denn der verehrte Autor bleibt nicht hinterm Berg, und kritisiert, was es aus seiner subjektiven Warte nur zu hinterfragen gibt. Zwar gebe ich dem verehrten Autor in dem Punkt recht, das man die Bibel differenzierter lesen muss, und zwar in allen Bereichen, aber sollte man dennoch nicht- sogleich alles kaputt reden- und schlecht machen. Wo Licht ist gibt es auch Schatten, obschon Atheisten genau solche Symbolerzählungen herumdrehen und der Ansicht sind, man könne leicht und flockig leicht von der Dunkelheit Licht erzeugen, da ja absolut sogar alles relativ wäre. Denn wie will man von der Dunkelheit Licht erzeugen?. Eine erste Variante, wie man Licht von der Dunkelheit her definieren kann, lautet= Dunkelheit. In dieser symbolischen Ausformulierung ist es klar, das hier etwas nicht stimmt. Wir wissen: Licht ist nicht dasselbe wie Dunkelheit. Dennoch ist genau dies die Aussage des heute in der Wissenschaft vorherrschenden Weltbildes, des Materialismus. Eine Bekannte sagte mal mir mal betreffend einer Diskussion zu Materialismus: „das es viele Menschen gibt, die sagen, ihre Intelligenz hat sie dahin gebracht zu sagen, am Anfang stand nicht Intelligenz, sondern Materie.“

Von dem Autor hatte ich einmal folgendes gelesen: „Die Erfindung Gottes – Archäologen auf den Spuren der Heiligen Schrift. Fazit: immer deutlicher wird, daß Gottes Wort, das „Buch der Bücher“, voller Mogeleien steckt. Eine Gruppe von Fälschern, „deuterononomisten genannt, bürsteten Realgeschichte um; sie verzerrten die Wirklichkeit, schafften unbequeme Tatsachen beiseite und erfanden, nach Art eines Hollywood-Drehbuchs, die Geschichte vom gelobten Land. Ein kulturpolitischer Krimi, angeführt vom Hohepriester in Jerusalem, der historische Fakten umschrieb und „seine eigenen Großmachtträume in die Vergangenheit projizierte.“ Es besteht keine Frage, das jenes uns allseits bekanntes AT mehr als Fragen als Antworten aufwirft, vor allem im bezug zu den vielen Morden, den alg. Blutvergießen, den Frauenverachtungen, den Tieropfern, des Hasses auf andere Götter, die vielen Widersprüchlichkeiten uvm. Aber trotz alledem wird diese atheistisch-humanistische Gesamtablehnung den texten des Alten Testaments nicht gerecht, denn viele von ihnen haben eine vielschichtige symbolische Bedeutung, sowohl im Hinblick auf das Mysterium des "göttlichen Pärchens" als auch im Hinblick auf die Neigung des Menschen, das eigene Handeln durch eine Berufung auf das "göttliche Pärchen", und das Wort des "göttlichen Pärchens" zu rechtfertigen. Der Autor hätte z.B. auch mal folgendes mitteilen können: Das Alte Testament ist zu einem sehr großen Teil keine historische Schrift, sondern eine Schrift mit einer zeitlosen symbolischen Bedeutung. Die Rahmenerzählung des Alten Testaments gehen zwar von Schlüsselpersonen aus, die historisch existiert haben könnten, aber die Erzählungen selber sind zum sehr sehr großen Teil nicht historisch. Eine wichtige Arbeit über diese Zusammenhänge veröffentlichte im Jahr 2001 zwei führende jüdische Bibelarchäologen – Israel Finkelstein , Direktor de archäologischen Instituts der Universität von tel Aviv, und Neil Silberman, Co- Redakteur des namhaften Arcaeology Magazine – mit ihrem aufsehenerregenden Buch The Bibel Unearthed – Arcaeologys New Vision of Ancient Israel and the Origin of Its Sacred texts. Allerdings kritisieren diese Autoren zwar auch die Bibel, aber NICHT im horrend gleichen Stil wie der Autor dieses Buches, denn bei Finkelstein und Co. merkt man wenigstens den gebührenden Respekt - der freilich hierbei absolut fehlt.

Die meisten Juden, Christen und Moslems nehmen die besagten Problemstellen aus dem jeweiligen heiligen Schriften nicht wörtlich und verstehen sie auch nicht in einem menschenverachtenden Sinn. Aber genau diese Textstellen werden in extremisten Kreisen herumgereicht: die Stellen aus dem eigenen Schriften, um sich selbst - im Namen Gottes, oder des "göttllichen Pärchens" - zu Legimitisieren, und sie entsprechenden Stellen auch den Schriften der gegnerischen Religionen, um den Haß zu schüren: Schaut, was die Juden/Christen/Moslems über uns Juden/Christen/Moslems denken!: Es ist nie das Volk, das Krieg will, und erst recht ist es nie das Volk, das Kriege finanziert und organisiert. Es sind immer nur wenige Köpfe an der Spitze der Pyramide, die Krieg wollen, um ihre Machtpläner voranzutreiben. Wären die Religionen nicht gespalten und verfeindet und negativen Kräfte in ihren eigenen Kreisen und Weltweit zu neutralisieren. Die brisante Frage angesichts der Erkenntnis, daß der Exodus und die gewaltsame Landnahme in Kanaan keine historischen Fakten sind, lautet: was bedeutet dies für die heutige Situation in Israel und Palästina?. Zionistische Fundamentalisten behaupten, sie hätten ein gottgegebenes recht, auf das Land am Toten Meer, wie Gott ihnen dies in den Büchern Mose versprochen habe. Heute bestätigen aber auch große Teile des Judentums, daß die Thora unter dem Einfluss der Tempelpriester im 6. Jahrhundert v. Chr. ausformuliert wurde. Ist das Alte Testament einfach „ein kulturpolitischer Krimi, angeführt vom Hohenpriester in Jerusalem, der historische Fakten umschrieb“, als fälschte, und „seine eigenen Großmachtträume in die Vergangenheit projizierte“, wie es im obigen angeführten Zitat vom Autor heißt?. Monotheistische Interpretationen haben der Menschheit bisher nur wenig Gutes und noch nie Frieden gebracht. Historiker müßten deshalb klar feststellen, daß die politische Argumentation mit „Gottes Willen“ und „Gottes Wort“ nicht zulässig ist, und zwar für alle beteiligten – Juden, Moslems, Christen. Die Politik sollte nicht von Zionitisch, Islamisch und apokalyptisch motivierten Aktivisten betrieben werden. Es ist höchste zeit, daß Vertreter der Polaritheistischen ("göttliches Pärchen") Vernunft betrieben über die monotheistischen Frontenbildung hinausgehen und nicht mehr mit Thora-, Bibel-und Koranfundamentalismus argumentieren, sondern mit gesundem Menschen verstand und mit gegenseitigen Respekt, gegründet in der ursprünglichen, spirituellen Bedeutung der Thora, der Bibel und des Korans. Auch hier zeigt sich, welch große Bedeutung einem globalen Polaritheistischen Forum zukommen könnte, nicht zuletzt in der Friedensvermittlung.

Atheistische Ideologien erheben ebenfalls einen Monopolanspruch auf Wahrheit und Sinn. Ihre Doktrinen: Materialismus, Deismus, Monismus – besagen, das menschliche Leben hab keinen absoluten Sinn und deshalb auch keinen absoluten Wert, denn Realität sei „in Wahrheit“ eine abstrakte Einheit von Materie/Energie ohne Bewusstsein, ohne Sinn und ohne Bestimmung. Das bewusstlose, sinnlose und gottlose Absolute des Atheismus ist – praktisch gesehen – ein Nichts, ein „Chaos“. (Chaos bedeutet nicht „Unordnung“, sondern keine Ordnung, da es in diesem abstrakten Absoluten nichts gibt, was in sich eine Ordnung bilden könnte.) Wenn Gott, oder das "göttliche Pärchen" nur noch eine abstraktes Konzept und eine „Idee“ ist, verkennt der Mensch die lebendige Zweiheit, und auch metaphysische Weltbilder – wie z.B. Platons Ideenlehre – führen schnell zu monistischen und atheistischen Vorstellungen. Denn außerhalb der lebendigen Zweiheit und Mehrheit kann der Mensch nur halbe Wahrheiten finden, sowohl in der Frage der Zweiheit als auch in der Frage der Vielfalt. Das Absolute wird im Atheismus als eine abstrakte Totalität von Energie gesehen und im Monotheismus als ein einziger, alle andere ausschließender „Gott“. Beides sind Einseitigkeiten, die den göttlichen Mittelweg des "Pärchens" über die „rechte“ oder die „linke“ Seite verfehlen. Der göttliche Mittelweg ist schmal wie ein Hochseil. Wenn man abstürzt, macht es keinen Unterschied, ob man auf der rechten oder auf der linken Seite heruntergefallen ist. Beide Einseitigkeiten sind lebensfeindlich und führen in einen Abgrund, ins Chaos, ins „Nichts“: Zweiheit ohne Vielfalt, Vielfalt ohne Zweiheit; Natur ohne Geist, Geist ohne Natur; Gott ohne seine Shakti, ohne Welt, Welt ohne das göttliche Pärchen. All diese Einseitigkeiten zerstören im Menschen das Bewusstsein der Zweiheit und Harmonie und führen auch zu äußerer Zerstörung sei dies im Namen von „Religion“ (Monotheismus) oder im Namen von „Wissenschaft“ (Atheismus, Materialismus) – mit den entsprechenden politischen Systemen eines verdeckten oder offenen Totalarismus.


Jesus starb nicht am Kreuz
Jesus starb nicht am Kreuz
von Holger Kersten
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Buch, sehr zu empfehlen, überdies von zwei nicht-indoktrinierten Autoren, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Jesus starb nicht am Kreuz (Broschiert)
Das Buch war wirklich äußerst spannend zu lesen, und auch war ich vor allem sehr überrascht über die weitreichenden Erkenntnisse die man derzeit betreffend des Grabtuches gewinnen konnte. Und auch das schon zur Zeit von 1997, als das Buch das erste mal erschien. Freilich werden mir viele sogleich entgegenhalten, das jenes zitierte Buch veraltet wäre, und daher unbrauchbar - mitnichten, es ist meines Erachtens nach brandaktuell, und es macht zudem Spaß sich da hineinzulesen, weil es einen einfach fesselt. Schließlich ist man ja auch sehr neugierig. Das selbstverständlich der ein- oder andere Christ darüber bestürzt sein könnte, und Zweifel aufkommen müssten, kann man dahingehend nicht vermeiden, und daher werden sich nie alle in einer Mitte vereinigen lassen. Aber betrachte ich ihn sowieso als Avatar, also gebraucht es für mich gar kein Leichen- oder Schweißtuch, oder was auch immer. Wenn Christen unbedingt drauf bestehen - Okay -, sei`s drum, doch letztendlich gedenke ich, das man dann auf der einen Seite mehr Vertrauen in seine Sache, betreffend des eigenen subjektiven Glaubens haben sollte, aber gleichzeitig auf der widerum anderen Seite den Spagat schaffen muss, sich entsprechenden Wissenschaftlichen kenntnissen zu beugen, oder sich wenigstens dem hinzugeben und sich dessen einverleiben, wie es eben in diesem Buch versucht wurde. Denn "meiner bescheidenen Meinung" nach, haben die Autoren sehr gute Arbeit geleistet.

Ein Wissenschaftler sagte erst vor kurzem, das gleiche was auch schon die verehrten Auoren in diesem Buch auf beeindruckende Weise erklärt haben: nämlich das der Mann, wer immer er auch gewesen sein mag, und dies sollte man auch bei aller Emotionalität nicht außer Acht lassen, wohl kaum Tod gewesen sein kann - als er entsprechend hineingelegt wurde. Denn welche Toten bluten?. Ich weiß zudem nur zu gut, das gerade betreffend der Thematik des Turiner- Grabtuches zigbücher auf dem Markt sind, und es darum äußerst schwer fällt, eine Entscheidung für das richtige Buch zu treffen, aber mir hat persönliche dieses hier am besten gefallen. Die Autoren schreiben wissenschaftlich, flüssig, verständlich, sachlich, und bleiben immerzu fair. Daher kann ich das Buch nur weiter empfehlen, wenngleich es zwar sicherlich schon etwas älter ist, aber dennoch sehr gute Fakten liefert. Leider ist der Titel des Buchs nicht so wirklich super- gelungen, daher auch der Punkt Abzug, aber ansonsten finde ich das Buch klasse.

Der italienische Chemiker Luigi Garlaschelli von der Universität Pavia erklärt, er habe erfolgreich und mit historischen Materialien und Methoden das berühmte "Turiner Grabtuch", bei dem es sich um ein mysteriöses Abbild des gekreuzigten Jesus handeln soll, reproduziert.


Shiva - der wilde, gütige Gott
Shiva - der wilde, gütige Gott
von Wolf-Dieter Storl
  Sondereinband
Preis: EUR 14,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Storl gibt sich redlich Mühe, ein gutes Buch, 6. März 2013
„Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele Vorstellungen davon“, ist eine andere Art, dies auszudrücken. Das ist der bekannte Slogan Einheit in der Verschiedenheit, für den Indien mit Recht so bekannt ist. Der Autor, so scheint es, bezieht sich ausdrücklich darauf, denn er stellt in diesem Buch Siva als den alleinigen Absoluten Gott dar. Jene anderen erwähnten Göttinnen, die einen einheitlichen bezug zu, so möchte man meinen, Siva haben, verkommen in diesem Buch als Randnotizen, bzw. als unwichtige Persönlichkeiten, an sich - völlig unbeteiligt. Siva wird hier als der Absolut-abstrakt-Transzendente, wie gleich asketische Gott dargestellt. Und Kali, besser bekannt als Mahakali, welche auch die große Mutter des Univerums genannt wird, verkommt (wie erwähnt) hierbei in Geschichten- und Beschreibungen genau wie Durga oder auch Parvati (Sati) , zur Nebensächlichkeit. In diesem Buch wird deutlich gemacht, dass Gott definitiv Männlich ist und eine Göttin, oder die als Gattin erwähnte Parvati nur Absonderungen dieses übermächtigen super-fern und gleichzu transzendent gedachten Gottes ist. Leider unterschlägt der Autor die schreckliche Tatsache, dass dieser Gott Siva der Grund für die Frauenverachtende "Tradition" der Witwenverbrennnung ist. Zwar folgt in der Tat jeder Akt von Suttee (Sanskrit Sati), bei dem eine hinduistische Witwe sich selbst auf dem Scheiterhaufen ihres Mannes als Opfer darbringt, um damit einen letzten und vollkommenen Akt der Treue und Hingabe unter Beweis stellt, dem Beispiel der Göttin Sati, von der sich auch der Name der Handlung ableitet. So ähnlich wird es des öfteren vorgetragen, aber ich empfinde - gerade weil ich selbst solches als Hindu-Shakta-Frau miterlebt habe -, dass wir uns alle darin einig sein sollten, es als abstoßend Frauenverachtend einzustufen. Derzeit ist es zwar in meinem Heimatland verboten, aber durchgeführt wird es mit Sicherheit immer noch in weitem Stil, gerade in Dorfgegenden. Seinen Grundbezug kann man nur in einem grundsätzlichen Frauenfeindlichen Konzept wiederfinden, da dass ganze Götter-Pantheon des Hinduismus im Grunde Patrilokal ausgerichtet ist. Es ist dies sehr verwunderlich, dass es zwar viele unter anderem auch mächtige unabhängige Göttinnen weiterhin gibt, aber so werden sie lieber als eine Ehefrau dargestellt, die dem Mann, also dem natürlich rein männlichen Gott, gehorchen sollen. Und der männliche Gott wird fast immer als der Absolute Gott präsentiert, und in nährerer Bedeutung so dargestellt, dass er derart abstrakt ist, dass wirklich kaum jemand noch annähernd versteht, wer oder was dass jetzt genau noch sein soll. Gerade in Nordindien ist es derzeitig immer noch sehr extrem, das in Angelegenheiten der Heirat hauptsächlich patrilokal und patriarchal orientiert ist. Genau wie bei so vielen anderen männlichen Göttern im Hindusimus ist auch Siva eine rein patrilineare Orientierung, und eine matrizentrische- matrilokale Partei wird nicht ergriffen und ist so auch nicht in Sichtweite. Wie im Falle von Laksmi fällt auich Parvati die Rolle zu, in ihrer Beziehung mit Siva bestimmte philosophische Formen des Absoluten zu repräsentieren. Als seine sakti oder verkörperte Kraft wird sie mit der kreativen Kraft des Kosmos und der zugrundeliegenden Potenz der Dinge identifiziert. Wie Laksmi übernimmt auch sie eine paradigmatische Rolle als die ideale Frau und Mutter. In einigen Schulen des Sivaismus übernimmt Paravti ferner die Rolle der idealen Gläubigen. Schließlich nimmt Paravti im Saiva-Siddhanta, einer südlichen Schule des Sivaismus, bisweilen die Rolle von Sivas verkörperter Gnade an. Ihr fällt somit eine Rolle zu, die der Rolle Sri-Laksmis in der Theologie der Sri-Vaisnavas in gewisser Weise ähnlich ist.

Insgesamt ist es ist schon abenteuerlich, dass viele Menschen und es betrifft dabei auffallend Männer, nicht an unabhängige weibliche Gottheiten denken, wenn sie ein Buch über indische Götter schreiben. Damit aber begehen sie einen Fehler, und es ist als solches wirklich sehr Schade, wenn sie wichtige Kenntnisse ihren Lesern vorenthalten. Und es fällt wirklich auf, dass kaum, sogleich Bücher über indische Götter herausgebracht werden, die Göttinnen als für sich unabhängig beschrieben werden. Das Aber ist nicht weit: Da ich schon andere Bücher seitens Storl gelesen habe, welche wirklich inspirierend wirkten, war ich freilich, und dieses auch aufgrund meiner eigenen Spiritualität sehr neugierig, wie denn nun das Buch: Shiva der wilde gütige Gott, zu lesen wäre. Zugleich wurde ich neugierig was der Autor, nicht nur über Shiva selber, sondern was er über seine "Gattin" schreibt, welche ja, und dies unabhängig, ob man sich nun dem Shivaismus zugehörig fühlt oder nicht, eine nicht minderertige Rolle dabei spielt. Ist sie doch die "Shakti" ohne die der Gott nicht schöpfen kann. Das Cover des Buchs besticht ja nicht nur durch die "Eine-reine-Idee". Nach erstem Reinlesen war an-sich alles Okay, doch nach weiteren Seiten fragte ich mich wirklich, warum er anderen abspricht eine richtige Hindu-Gläubige zu werden, weil diese es versäumt hätten nicht in Indien geboren worden zu sein. Das erinnerte mich zugleich an Stellen des Alten Testaments zurück, in dem der Bibelgott (Außerirdische?) auch derart Fremdenfeindlich agiert, und so komische Einwürfe bringt. Doch so kam noch mehr: Wie ich aus anderen Rezensionen über Amazon herauslas, geht man anhand der Beschreibungen vom Autor der ernsthaften Annahme nach, es handle sich bei Siva um einen Monotheismus!?. Doch bei allem Respekt, da konnte ich den verehrten Hr.Storl nicht mehr verstehen, denn weswegen kommt er auf dies art Ungereimtheit?. Eventuell, weil er wie-so-viele immer noch ein christliches Bewusstsein in sich trägt. Obschon auch Jahwe seine Gattin Aschera hatte, diese aber rigoros herausgetrichen wurde, weil Weiblichkeit und überhaupt Göttinnen sich nicht schickten. Selbst den Namen der Aphrodite wurde damals unter Gregor dem II. verboten auszusprechen, weil alleine ihr Name "angeblich" die Moral verunstalte. Vergleichbares erlebt man leider in Indien öfters auch bei vielen Gläubigen, welche dem Shivaismus, dem Krishnaismus, Brahmanismus (Hare-Krishna) anhängen. Bei Krishna- Verehrern wird Radha, ähnlich wie schon bei den Christen die Aschera verboten und aus Glaubensbüchern herausgemogelt. Dennn mal ehrlich: Welche Krishna Gläubigen, vor allem jene der sehr bekannten Sekte (die nach Praphupada leider den falschen Weg gegangen ist) in Berlin, sprechen mal von RADHA oder erwähnen, das sie eine selbstständige Göttin wäre?. Solches hört man fast nirgendswo, denn der ersehnte Auspruch: "meine Herrin", oder meine "liebe Göttin", wartet man vergebens...Es folgt fortwährend das einseitig patriarchalische Getue. Es gibt zudem auch viele feministische Theologinnen die immer wieder versuchen die frauenfeindlichen Passagen, nicht nur der beiden Testamente der Bibel, sondern auch der jener Upanishanden, der Gitas uvm. umzuinterpretieren und den Frauen, wie auch als Beispiel den Göttinnen Sati bzw. Parvati oder Radha eine zumindest gleichberechtigte Rolle zuzuschreiben. Das im Prinzip anerkennenswerte Motiv hinterlässt allerdings den Eindruck, als würde - wie Mary Daly in einem Buch über "die patriarchalische Religion" schreibt - ein Schwarzer versuchen, "den Ku-Klux-Klan zu reformieren." Dazu kommt, das sehr viele denken Siva wäre, wie oben erwähnt der einzige und alle anderen sogenannten Götter nur irgendwelche Aspekte dieses Gottes. Ja nun, dann aber wären sämtliche Geschichten über Durga, Kali und andere Göttinnen aus dem Hinduismusm, wie die zarte, schöne und gütige Sri-Laksmi, nur Ausschüttungen, da sie angeblich samt-und sonders nur von diesem einen wahren Gott ausgehen. Für die Gläubigen wären das entsprechende Illusionen. Es hört sich schon fast nach Christentum an, und so dachte ich, dass auch Storl drüber` hinaus wäre.

Schade, das der Autor Siva und Parvati nicht aus dem tantrischen her erklärt, dort gibt es die Bipolare Einheit, eine art androgyner Form von Shakta und Shakti, Mann und Frau in einem. Die schreckenerregenden Form der Mahadevi werden deshalb in den Mythen häufig mit Zerstörung, Hunger und Tod in Verbindung gesehen. Ein unbändiges und wildes Verhalten, das im letzten sogar die kosmische Stabilität bedrohen kann. Bisweilen tanzt sie so wild, dass ihr tanz die Welt zu zerstören beginnt: „So heftig sind die Bewegungen der Göttin, dass durch das starke Auftreten ihrer Füße die Wasser des Ozeans aufspritzen; der Mond (auf ihrer Stirn) ist in Furcht versetzt von der schrecklichen Masse ihrer verfilzten Haare, die mit bis zum Wahnsinn gereizten Schlangen verflochten sind; während die Schellen ihrer Kelle erklingen, als die menschlichen Schädel, die an ihrer Seite baumeln, sich hin und her bewegen; und die Berge werden von ihren wuchtigen Händen niedergestürzt, als sie sie in einem Ausbruch von Freude über die Vernichtung der Dämonen ungestüm auf- und abbewegt.“ In dieser Form ist sie KALI, die Schwarze, auch Candamari genannt, „die in jeder Hinsicht KALI entspricht“. Ihr Name steht in Zusammenhang mit Kala- Zeit, die alles verschlingt. In einer tantrischen Schrift (Mahanirvtana-Tantra) preist Schiva die Göttin mit folgenden Worten: „Bei der Auflösung der Dinge ist Kala (der Gott `Zeit`) derjenige, der alles verschlingen wird, und aus diesem Grund wird Er Mahakala (ein Beiname Schivas) genannt. Da aber Du Mahakala selbst verschlingen wirst, bist Du die Höchste Uranfängliche Kalika.
Da Du Kala verschlingst, bist Du Kali, die ursprüngliche Form aller Dinge, und da Du der Ursprung und das Ende aller Dinge bist, wirst Du Adya (primordiale) KALI genannt. Nachdem Du nach der Auflösung Deine eigene Gestalt wieder annimmst, dunkel und formlos, bleibst Du allein bestehen, als das Eine, unbeschreibbar und unfassbar. Obgleich Du eine Form hast, bist Du dennoch formlos; obgleich Du selbst ohne Anfang bist, durch die Macht der Maya vielgestaltig, bist Du der Anfang von allem, Schöpferin, Beschützerin und Zerstörerin, das bist Du.“

In einer anderen tantrischen Schrift, dem sog. Nirvana-Tantra, heißt es von KALI, „die Götter Brahma, Vischnu und Schiva entstünden aus ihr wie Blasen aus der See, endlos aufsteigend und vergehend, ohne ihre Quelle im geringsten zu verändern.“. Brahma, Vischnu und Schiva – so verkündet dieser Text - verhalten sich zu KALI etwa so, wie die Wassermenge in der Hufspur einer Kuh sich zu den Wasserfluten des Ozeans verhält. In vielerlei Texten und Zusammenhängen wird KALI als von männlichen Gefährten unabhängige Göttin vor- und dargestellt. Wird ihr dennoch ein Partner zugesellt, dann handelt es sich fast immer um Schiva. Die beiden stacheln sich gegenseitig in ihrem Wahnsinn und ihren zerstörerischen Neigungen noch auf, und gemeinsam stampfen sie in einem Tanzduell die Welt in Grund und Boden. Wobei die inkonographischen Darstellungen KALI meist in der aktiveren Rolle zeigen, in der sie den Gott zu seinem wilden Benehmen erst antreibt, „Gewöhnlich steht oder tanzt sie auf Schivas ausgestreckten Köper, und wenn sie beide in sexueller Vereinigung dargestellt werden, befindet sie sich über ihm.“ Mythen, die dem Ursprung dieser Pose nachsinnen, wollen wissen, das Schiva einstmals seine im Blutrauch über das Schlachtfeld rasende Gemahlin nur besänftigen konnte, indem er sich selbst als Opfer zu ihren Füßen hinstreckte. Beim Tanz auf seinem Körper wurde KALI seines Leichnams gewahr und beendete daraufhin ihr Wüten. In einem Mythos erscheint Schiva sogar als Kind, um durch einen Appell an ihre mütterlichen Gefühle Kalis unkontrolliertes Toben zu beenden: Wieder einmal hat KALI ihre Feinde auf dem Schlachtfeld vernichtet und begonnen, trunken vom Blut der Hingemetzelten, besinnungslos zu tanzen. Um sie zu beruhigen und dadurch die Stabilität des Kosmos wiederherzustellen, „erscheint Schiva mitten auf dem Schlachtfeld als ein laut klagendes Kind. Kali sieht die Not des Kindes, bricht ihren Tanz ab, nimmt es in ihre Arme und küsst es auf den Kopf. Dann stillt sie es an ihren Brüsten. Häufig wird Schiva sogar in doppelter Form als Schiva-Schava abgebildet. Die Göttin sitzt oder steht dann auf zwei oder weniger leichenähnlichen Figuren, die übereinander gestapelt unter ihren Füßen liegen. Und beide Aspekte stellen den Gott als das Absolute dar: „Die obere Figur heißt Sakala Schiva. Sakala ist die Zusammensetzung, sa-kala; wobei KALA ` ein Stückchen von etwas, einen kleinen Teil, ein Jota, ein Atom` bedeutet, insbesondere ` einen Mondabschnitt`; sa heißt `mit`. Es gibt sechzehn Mondabschnitte: Sakala ist also der Mond im Besitz all seiner Abschnitte, `ganz vollständig, komplett` - der Vollmond. Der Gegensatz zu sakala ist nischkala, `der Abschnitte oder wesentliche Bestandteile beraubt`; der Neue Mond, der, obgleich in Wirklichkeit existierend, unsichtbar und unberührbar und offenbar nicht vorhanden ist. Die obere Figur ist als Sakala Schiva; die Gestalt darunter ist Nischkala: d.h. die obere Figur ist das Absolute in seiner vollen aktiven Gegenwart, die untere das Absolute ins einem transzendenten, schlummernden, ruhenden Zustand als bloße Möglichkeit.“ Nischkala Schiva wird auch Schava genannt, was soviel heißt wie „toter Körper, Leichnam.“ Im Sanskrit verbirgt sich hinter der Schiva-Schava-Doppelung ein beziehungsreiches Wortspiel, „das auf einer Besonderheit in der Schreibart des Sanskrit beruht.“ Wird ein bestimmtes Zeichen vor dem geschriebenen Namen Schivas weggelassen, so „bleibt die schriftliche Bezeichnung für Schava. Ohne dieses…i ist Schiva nur ein Leichnam, ein Schava. Wer oder was nun ist dieses belebende Vokalzeichen oder i, wenn nicht die Göttin Schakti, die höchste Repräsentantin von Bewegung und Leben?. Ohne Maya, „seinen schöpferischen und kosmogonischen Impuls“, ist Schiva nur eine Leiche. Allerdings bedeutet Siva in der Tat "freundlich, wohlwollend) (2.11.43) In den Mythen der Sati wird Sivas Verwicklung mit der Welt in aller Dunkelheit durch die Zerstörung und Wiederherstellung des Opfers und seinen Abstieg zur Erde, um in der Form des linga in Satis yoni zu wohnen, zum Ausdruck gebracht. In der vedischen Tradition ist Siva bestenfalls eine zweideutige Gottheit. Etwas was der Autor verschweigt, findet sich in klassischen Texten wieder. Im Devi-Bhagavata-Purana, das ebenfalls den höchsten Vorrang der Mahadevi vertritt, heißt es, sie sei die Mutter von allem, die Lebenskraft in allen Wesen, die Herrscherin über alle Wesen, die alleinige Ursache des Universums (1.7.27), erschaffe Brahma, Vishnu, und Siva und weise sie an, ihre kosmischen Aufgaben zu erfüllen (3.5.4), sei die Wurzel des Baumes des Universums (3.10.15) und höchstes Wissen (4.15.12). Der Text beschreibt sie anhand vieler anderer Namen und Sätze und erhebt sie damit in einen Rang kosmischer Oberhoheit.

Dennoch, und bei aller Kritik meinserseits, hat Storl ein gutes Buch über Siva verfasst. Daher ist es als solches Okay. Vor allem als sog. "Säkuralisierter Europäer", die wir ja alle samt sind. Siva aber ist Definiv kein Monotheist. In einer weiteren Rezension habe ich gelesen, das jenes allseits bekanntes- OM gleichfalls und ausschließlich - nur für Siva gelten würde -, aber als MAHADEVI- Sympathisant kann ich darauf nur entgegnen: „Om“ entspricht Mahadevi, der großen Göttin. Sie repräsentiert Ayana (das Ziel) und somit auch die Befreiung aus dem Kreislauf des Karma. „Om“, Die göttlichen Qualitäten sind wirksam als Hingabe, Gnade, Liebe und Gedanken über die Existenz. Sie erscheinen als Disziplin, Gewaltlosigkeit, Zuversicht und Nicht-Anhaftung an das Erreichte und führt uns zum Ziel. Die Befreiung vom Karma und das Aufgehen im Göttlichen, Mahesvari – die Große Göttin Durga. Om sri durgayai namah - „Verbeugung vor Mutter Durga“. Übrigens ist Sie auch keine Killerin wenn sie als KALi auftritt, wie es ja oft Christen (soll nicht böse gemeint sein) dann sogleich meinen, und alles als Heidnisch abtun. Allerdings kann ich dann auch westliche Menschen teilweise verstehen, die nichts mit dem ketzerischen Poytheismus anfangen können - oder dies auch nicht wollen - weil sie vielleicht viel zu sehr im Denkmuster des Monotheismus verfangen sind. Und vielleicht war ja auch ich, bevor ich zur Mutter gefunden habe, nur deshalb so überrascht über die Ähnlichkeiten zwischen der Jesus-Geschichte und den heidnischen Mythen, weil ich selbst noch viel zu sehr im traditionellen Denken verhaftet war. Auch der sechszackige „Davidstern“, das Wahrzeichen Israels bis auf den heutigen Tag, war ursprünglich ein Symbol der körperlichen Vereinigung von Frau und Mann. Im indischen Raum gilt es als altes Symbol für die Vereinigung von Gott und Göttin, Schiva und Schakti-Devi` der „großen Mutter-Mahadevi“. Die Archäologin Marija Gimbutas endeckte auf Höhlenwänden Zeichnungen in Form des Buchstabens V, die aus prähistorischer Zeit stammen. Dieses unvollständige Dreieck, dessen Spitze nach unten weist, wird generell als Darstellung des weiblichen Schamdreiecks gedeutet, und das Hexagramm ist ein sehr altes Symbol für den kosmischen Tanz des Kelches und des Winkels, des männlichen und des weiblichen Dreiecks, die in Indien die Gottheiten Schiwa und Shakti (Mahadevi) repräsentieren. Alle Metaphern sind sexuell; ein Penis in jedem Konvexen und eine Vagina in jedem konkaven Objekt. Heidnische Spiritualität war tatsächlich das verfeinerte Produkt einer hoch entwickelten Kultur. Die Staatsreligionen, wie zum Beispiel die Verehrung der olympischen Götter in Griechenland, waren etwas mehr als nur äußere Pracht und Zeremonie. Die wahre Spiritualität der Menschen drückte sich in der pulsierenden und mystischen „Mysteriumsreligion“ aus. Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, umd Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst. Übrigens: Die Göttinnen- Vorstellunge in Indien sind alle sämtlich als PANEN oder PANtheismus zu verstehen, das aber bedeutet, das diese Göttinnen sich als riesiger Organismus gedacht werden, welche alles regulieren bzw. es im Gleichgewicht hält, und mit der Welt wächst, aber die Welt mitgestaltet. Von einer höheren Warte aus sollte unser gesamtes Handeln dem Wohle aller Wesen dienen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer Ansichten, ihrer gegenwärtigen Taten, Illusionen oder ihrer Verwirrung. Wir sollten ihnen, wann immer möglich, helfen vorwärtszukommen. Es wird sowohl in den Veden als auch in dem Film AVATAR gesagt: „Unsere GROßE MUTTER EYWA ist nicht parteiisch, Jake, sie schützt lediglich das Gleichgewicht des Lebens." Obschon auch Ewya später ausgeholfen hat.


Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
von Alister McGrath
  Gebundene Ausgabe

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr stark enttäuschend, hat nicht gezündet, man könnt bei allem Respekt urteilen: Typisch "christliche Theologie",, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spiritualität, am besten eine nicht- Theistische, sollte in Frieden und Harmonie verlaufen. So würde ich z.B. nie auf die Idee kommen, in welchem Maße auch immer Misionierungen zu betreiben, Leider ist dieses wohl dem Autor, wie auch den abrahamitischen Vertretern, entgangen. Und wenn diese nicht einmal 145 Seiten seitens Mc Grath wirklich und ernsthaft der "sogenannte Gegenangriff", und die absolute Antwort auf R. Dawkins "Gotteswahn" sein soll, dann hat er nicht gezündet. Und davon - von also irgendeiner Zündung -, kann hier aber weit und breit nun wahrlich überhaupt keine Rede sein. Zudem besticht das Cover des Buches auch nicht durch Einfallsreichtum, und heimst bei mir definitiv keine Sympathiepunkte ein. Zumal ich nicht verstehen kann, was diese dauernden Polemiken, Übertreibungen und Abwertungen anderer Religionen sein soll? Freilich hat Mann und Frau das Recht, die eigene subjektive Meinung betreffend Religion/Spiritualität entsprechend offenzulegen und zu erklären, aber doch NICHT auf diese Art und Weise wie es im Buch - christlich einseitig, vorgezeigt wird. Andere Religionen sind ja nach christlicher Lehre sowieso des Teufels Advokat. Immer wieder wird clever irgendetwas christliches untergeschoben, oder anders gesagt, die Theologische Definierung davon, im Text reingebracht. Man kann Sachlich, Fair und Objektiv bleiben, doch leider ist dieses Anliegen dem Autor zu keinem Zeitpunkt geglückt. Es klingt unglaublich, aber schon auf den ersten Seiten, versucht er Fair gegenüber Dawkins zu sein, und nicht den selben gleichen Fehler - wie eben Dawkins im Buch "Der Gotteswahn" zu machen - und schon auf darauffolgenden Seiten, zieht der "christliche Sittenwächter", nur mit Häme gegen Dawkins vor, und macht sich auch öfters über ihn lustig.

Freilich bleibt solches jedem vorbehalten, weswegen fällt dem Verlag das nicht sogleich auf (?). Denn es sind nicht nur irgendwelche mehr als offensichtlichen Tiraden die er ablässt. Er versucht mit christlichen Waffen Dawkins zu vernichten und gleichfalls lächerlich zu machen, was aber nie-und-nimmer funktionieren kann. Und das fand ich nicht in Ordnung. Denn eines muss man R. Dawkins zugute halten, der sicherlich ein jemand ist (auch wenn er öfters im Gotteswahn danebentritt) welcher auch den Aspekt des Menschseins- bewusst ist. Wie eingangs erwähnt, bin ich zwar selbst auch eine sog. nicht-Theistin, der christliche Glaube kann mir aus archäologischen, historischen und vor allem aber dem Theismus wegen, nichts grundlegendes sagen. Der Mutteraspekt dort ist sehr fremd: Vater, Sohn, dauernd Er dies, Vater das, Lord hier...usw., usf. Was fehlt ist klar: Mutter und Tochter. Jahwes Gattin Ashera - Anat Jahu - verstoßen Christen sei jeher. Aber genau darin liegt auch das Hauptproblem wie ich finde. Denn der besagte Autor fährt immer wieder nur über eine Schiene, und dauernd holt er irgendwelch-abgedroschenen christlichen Schlagwörter hervor, und versucht Dawkins zu wiederlegen, oder ihn zu in seiner Meinung zu korrigieren. Doch entsprechende Auseinandersetzungen werden hierbei nicht geliefert. Hierbei wird schlichtweg nur ein Weltbild, oder eben eine gewisse Vorstellung dieses Weltbildes, der Idee welche darin begründet zu sein scheint, verteidigt. Zudem, so werden fleißige Leser erfahren, ist der Fakt, dass der Autor sogleich noch Prof. der Theologie ist. Warum betone ich das zusätzlich? Es hat vereinfacht damit zu tun, das Theologie nur einer rein männlich-ideologisierte-Begriffsdefinierung darstellt, und diese sprechen von etwas, was sie erstens nicht verstehen, zweitens nicht wissen woran sie glauben, und drittens jegliche Transzendenz in der Natur, also für Gaia (Mutter-Erde) ignorieren. Für eine Mutter, einer Sie, oder für einen Pan-oder-PANEN-Theismus sind diese Herrschaften nicht aufgeschlosen. Aber gerade die jener Monotheistischen, sind allseits wie schon immer, nur weltlich orientiert. Verwundern tut es mich nicht, das man dort seit jeher alles kritische ablehnt und verhamlost. Z.B wird auch gerne der Fakt verschwiegen, dass derzeit mindestens 200 Gemeinsamkeiten zwischen der alt-ehrwürdigen Religion der alt-ehrwürdigen Ägypter bestehen, und wie gesagt: christliche Theologie hat zwar ihre achso schöne Historisch-krirtische Methode, doch wirkliche Kritik, betreffend auch der Parallelen zischen den Sumerern und christlich-jüdischem Material wird, wie von mir von vorhin erwähnt einfach tot geschwiegen!. Man könnte geneigt sein zu behaupten: Typisch christlich-absolutistischer Monotheismus, oder auch eine irgendwie geartete Eigenart des Christentums, denn deren Absolutheitsansprüche sind wirklich heftig; und der Autor beweist diese Tatsache mehr als nur einmal in diesem Büchlein.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen das Christentum oder andere Religionen, doch der Autor hat in diesem Buch, und ganz egal wie gut ers meint, einmal mehr danebengelegen. Denn das nüchterne Fazit dieses Buchs ist klar: Es hat, einfach gesprochen im Vergleich zu R. Dawkins keine Chance!. Selbst wenn der Autor etwas versucht hat, doch das war wirklich viel zu wenig, das war keine Intellektuelle Auseinandersetzung. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass der Autor ein christlicher Theologe ist, und eben kein Naturwissenschaftler wie Dawkins. Dieses Buch ist für mich persönlich eine totale Enttäuschung gewesen - das ist nun einmal auch eine Wahrheit. Aber vielleicht wollte der Autor auch nur so schnell wie möglich eine Gegenreaktion bringen, denn anders lassen sich diese 145 Seiten nicht erklären. Christen werden erfreut sein, das sich jemand den Mut fasst, Dawkins auf Intellektueller Hinsicht die Stirn zu bieten, und der ein oder andere wird sich sagen - ja, er hat es geschafft. Aber mitnichten: er tröpfelt nur Wasser, und kein Wein. Und wenn etwas nicht stimmen kann, ist es die christliche Dogmatik. Christen werden festellen müssen, das zwischen dem historischem Jesus und dem Christus, wie er den Menschen eindokryniert wurde, ein Riesenunterschied besteht. Und überhaupt frage ich mich, warum der Autor dauernd immer wieder andere sog. christliche Wissenschaftler ins Gespräch bringt, denn von anderen Wissenschaftlern, also welchen die einer anderen Spiritualität nachgehen, kam ihm wohl nicht in den Sinn. Dieses Buch hat mir mehr als einmal bewiesen, wie seltsam Theistische Vorstellungen sind. - Keine Kaufempfehlung


Moses war Tutenchamun
Moses war Tutenchamun
von Hans Josef Werding
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,40

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Teils interessant, doch viel zu zu Christlich patriarchalisch einseitig, pure Absolutheitsansprüche; typisch Monotheismus..., 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moses war Tutenchamun (Taschenbuch)
Zuerst möchte ich klarstellen, das die alten Götter und Göttinnen Vorstellungen des sogennanten "Heidentums" nicht Götzen waren!. Denn was der Autor hier den alten Vökern dreist unterstellt, ist einfach unwahr (besser gesagt kaum fassbar) und zeugt davon, das er für weitergehende gnosis oder andere Erkenntnisse, sei es das hieros-gamos oder andere von ihm als nochnäsig betielte Begrifflichkeiten wie "heidnische" Bräuche keinerlei Sinn hat, weil er ernsthaft meint, die Bibel wäre ein Geschichtsbuch - noch sei sie seiner "subjektiven Meinung" nach dazu historisch. Doch dabei wissen die Gelehrten unter uns, das dies nur eie Halbwahrheit ist. Zumal der Titel schon sehr reißerisch wirkt, betrachtet und liest man die ersten 5 Seiten wird man zwar nicht wirklich enttäuscht - da es tatsächlich äußerst interessante wie auch zugleich aufschlußreiche Parallelen zwischen Tutanchaton/Amun und Moses - dem Ägypter gibt, nur gebraucht es dazu nicht des Erwerbs dieses "wahrlich kleinen Heftchens". Selbst im Internet gibt es derweil gleichzu aufschlußreiche wie des teils interessante Einblicke betreffend der angeschlossenen Thematik...Zumal der Autor sich an vielen weiteren Stellen derartig irrt, das es einen verwundert, weswegen er nicht selbst auf die Fehler kommt. Der Ägyptologe Herrman Schlögl: „Leider müssen wir erkennen, dass die Bibel als Geschichtsbuch nur sehr begrenzt tauglich ist“, schreibt er in seiner Ramses-II-Monographie.
Man merkt, das der Autor sich sicherlich nur mit dem sog. verfälschten Monotheismus anfreunden kann, weil er damit meint, sich als zivilisiert hochzustillisieren, um betreffend Moral usw. im Vorteil zu sein. Natürlich....Und der Autor täuscht sich weiterhin gewaltig, was seine verunglimpfenden Betitelungen bezüglich dann vor allem des Heidentums angeht. Tut er doch dies alles als Unsinn und Märchen ab, vergisst dabei aber die Huldigungen an die Göttinnen und Götter, und wie wichtig es für die Menschen früher wie gleich noch heute ist. Gefühle scheinen ihm herzlich egal zu sein. Das ist ganz typisch "Absolutheitsanspruch Monotheismus". Man denke dabei doch nur an die poetischen wie gleich wunderschönen Hymnen und Gedichte, wie auch an die Lobpreisungen der Sappho oder Homer an die Göttin Aphrodite. Vergessen wir dabei nicht, das selbst Gnostiker die große Mutter verehrten, und auch ich selber habe schon in Indien während einer sexuellen Vereinigung Gott und die Göttin gehuldigt. Das hieros-gamos ist nichts Unsinniges, oder stellt ein frevelhaftes Verhalten, wie es der Autor wohl betiteln würde dar; nein - es ist eine direkte Lobpreisung an den PANtheismus. Doch für den Autor ist das ja alles nur "Götzendienst"...Ja klar. Er hat dafür als "Christ" einfach keinen Sinn. Ist doch das Christentum die Etwas-anders-Geartete-liebes-Religion. Leider tut der Autor sämtliche Heidnische Riten und Zeremonien als unglaubwürdig ab, nur erkennt man daran deutlich, das er entweder ein Bibelchrist ist oder einfach seine Ansicht bzw. sein Weltbild verteidigen möchte. Leider macht er dabei andere Götter- Vorstellungen lächerlich, und ignoriert nebenbei weitere Erkentnnise, die das Christentum massiv in Zweifel ziehen würden. Hätte der Autor wirklich ein bisschen Ahnung von den "alt-ehrwürdigen-Ägyptern", wie auch von früheren Kulturen, wie den Sumerern, den Griechen, den Maas, den ehrwürdigen Veden in Indien, obschon Christen für derlei keinen Sinn haben - sie die Verstoßung ihrer eigenen Göttin Ashera; Anat Jahu....(u.a.dem poetischen Heidentum - was die Christen fast ausgerottet haben) und deren Geschichten, so hätte er nicht Jesus als einzigartig dargestellt; zudem hätte er gut und gerne mehr Zeilen mit einfliessen lassen sollen, vor allem im Vergleich zwischen Jesus und Horus, mit dem Unterschied das Horus über 1000 Jahre vor Jesus gewesen ist.

Letzgültig verbleibe ich als solches dabei, das ich die Einstellung des Autors wirklich sehr einseitig finde, denn wie der Autor zum Beispiel das Heidentum, wie auch deren faszinierneden Bräuche niedermacht und als Märchen abtut, ist einfach ja, das muss sein dürfen - typisch christlich ist! Und das gleiche könnte ich aber auch dem verfälschten-kopierten Christentum entgegnen. Zum Glück bin ich keine Christin, sondern eine PANtheistin. Die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hat übrigens deutlich gezeigt, dass die monotheistischen Kulturen die gewalttätigsten unter allen Völkern waren und es bis heute sind. Die Römer, Ägypter und Griechen störten sich damals an einem Gott, der dauernd ruft: "Ich bin der Herr! Ich bin der einzige Herr!" Die Vorstellung eines exklusiven Paktes zwischen einem einzigen Gott und einem auserwählten Volk kannte keine Parallele im Heidentum. In ihrer reichen Welt der Götter und Göttinnen herrschte Toleranz. Eigene Kulte konnten sich mit fremden verbinden und es war durchaus möglich, zu verschiedenen Gottheiten zu beten. Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer brachte es auf den Punkt, als er sagte, "Intoleranz sei nur dem Monotheismus wesentlich". Die Bibel behauptet, dass es neben dem einen Gott des Christentums noch andere Götter im Universum, im Himmel, auf Erden, in anderen Dimensionen oder wo auch immer gibt. Immer wieder werden die Menschen dazu angehalten (2. Mose 20,3): "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" und es wird ihnen verboten, (2. Mose 23,13) "andere Götter anzurufen." Gäbe es keine Konkurrenz, würden solche Gebote wenig Sinn machen. Das Alte Testament verbietet zwar den Kult um fremde Götter, leugnet aber mit keinem Wort ihre Existenz. Die Bibel verlangt also nur, den anderen Gottheiten nicht zuzuhören und nicht an sie zu glauben. Es müssen demnach schlechte Götter sein, die uns irgend etwas antun wollen, könnte man meinen. Oder sie haben bessere Argumente, die uns überzeugen und von unserem biblischen Gott abwerben könnten. Rührt daher die Angst vor der himmlischen Konkurrenz? Hört sich das alles nicht irgendwie seltsam an.

Bei allem Respekt vor dem Autor, der sich redlich Mühe bei der versuchten Rekonstruktion - Moses = Tutanchaton gemacht hat, doch er hätte besser Äygptologie studieren sollen....bei einigen Dingen welche er über Amun schreibt irrt er sich freilich ein paar Mal unglücklich....

Und für den Autor: Die Bibel enthält nahezu nichts, was nicht schon frühere Religionen zu ihrem Gedanken- und Glaubensgut zählten: Jungfräuliche Zeugung, Krippengeburt, Heiligmässiger Erdenwandel als "Sohn Gottes", Weissagungen, Wunderheilungen, Auferweckung von Toten, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Sogar die Dreifaltigkeit - alles schon gehabt. Göttersöhne sollen übrigens nach dem Tod zu Hauf wieder auferstanden sein. Und - schmunzeln sei erlaubt - sogar der Stein vor dem Grabmal Jesu ist ein Relikt aus einer älteren Religion. In den Mysterienreligionen wurde die Eucharistie nahezu gleich gefeiert wie in der katholischen Kirche, sogar das Kreuzzeichen fehlte nicht. Einzig die aufgerufene Gottheit hatte verständlicherweise einen anderen Namen.

Dahingehend: Um das aber alles wirklich und richtig widerlegen zu können – was kaum möglich erscheint (!) -, müssten die das zunächst einmal kennen, was aber, wen wunderst - die meisten schon nicht kennen bzw. jemals davon gehört zu haben scheinen. Das ist Stoff für Orientalisten an der Uni. Von normalen Gläubigen kann man das nicht verlangen und von Fundamentalisten noch nicht mal erwarten, da sie bekanntlich mit Brainwash & Scheuklappen durchs Leben laufen. Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte, die Kirchen sind Formen der organisierten Irrationalität. Die Kirchen glauben an eine von ihnen selbst geschaffene Fiktion und halten diesen Glauben für eine Tugend.

Und noch etwas für den Autor: Es ist tragikomisch, genug – gibt es im Christentum absolut nichts, was nur den geringsten Anspruch hätte auf geistiges- oder religionsgeschichtliche Originalität. Denn von seinen zentralsten Gedanken bis zum periphersten Brauch wurde alles von „Heiden“ oder Juden rezipiert: die Predigt vom nahen Reich, die Gotteskindschaft, die Nächsten- und die Feindesliebe, die Messias- und Heilandsidee, die Prophezeiungen des Erlösers, seine Herabkunft, wunderbare Geburt durch eine Jungfrau, Anbetung durch die Hirten, seine Verfolgung schon in der Wiege, sine Versuchung durch Satan, sein Lehren, Leiden, Sterben (auch am Kreuz), sein Wiederaufstehen (auch selbst dieses Schwanken der Evangelien hat seine Ursachen offenbar darin, dass man die Auferstehung des Gottes Osiris am dritten, die des Gottes Attis am vierten Tag nach seinem Tod beging), sein leibhaftiges Erscheinen vor Zeugen, seine Höllen und Himmelfahrt, die Erbsündenlehre, die Prädestinationslehre, Trinität, Taufe, Beichte, Kommonion, die Siebenzahl, der Sakramente, die Zwölfzahl der Apostel das Apostelamt, das Amt des Bischofs, des Priesters, des Diakons, Sukzession, Traditionsketten, Gottesmutter, Madonnenkult Wallfahrtsorte, Votivtafeln, Reliquenverehrung, Weissagung Wunder wie Wandel auf dem Wasser, Sturmbeschwörungen, Speisenvermehrungen, Totenerweckungen – wozu die Aufzählung: nichts ist neu!. Und all dies kehrt im Christentum nicht etwa nur äußerlich wieder, nur als formale Analogie, als bloße Parallelität der Riten, sondern mit denselben Bedeutungsgehalten, es lebt nur unter anderem Namen fort und oft nicht einmal dies.

Einerlei. Wenn man sich vorstellt: wir leben in einer Galaxis, also in einem Milchstraßensystem, und davon gibt es – nach letztem Stand – trillarden Milchstraßensystemen (gleich groß oder minimal kleiner sowie erheblich zum teil enormer von den Größenverhältnissen) und unser Planet ist eher ein, sagen wir salopp formuliert, aber doch recht zutreffend gesagt - unbedeutender Planet am Rande der Milchstraße wohlgemerkt -, und dann will man behaupten, nicht zuletzt haben das die Kirchen und die Religionen sankrosankt (!) behauptet, wir sind die einzige intelligente Form in dem gesamten unermesslichen Universum, das sich nebenbei immer weiter ausdehnt, und dann noch sagt: dieser Gott (wenn es denn einen Gott gibt; konkret also einen Schöpfergeist, wie immer auch man diesen nennen will) der das wirklich geschaffen hat, sicher nicht bewiesen, aber gehen wir einmal hypothetisch davon aus, doch lassen wir dabei alle Religionen beiseite, bitte!.

Wenn man dann also animmt, der sei auf die Erde gekommen mit Luftschiffen und habe dann eifersüchtig gewütet gegen das eine Volk, hat eigentlich ja sogar den Befehl dazu gegeben (dieses und mehr Grausames kann man im Alten Testament nachlesen) andere Völker auszurotten, dann kann mir doch keiner erzählen, dass das wirklich und ernsthaft der Schöpfergeist sein soll. Es ist in sich völlig unlogisch und ja, es muss gesagt sein dürfen(!) unsinnig. Dieser Gott, den man bewusst provokant mit dem Titel klassifizieren kann: Gott kam von den Sternen, hat mit dem Schöpfergeist überhaupt nichts zu tun.

Jene sogenannte Gottheit, welche im Alten und auch im Neuen Testament geschildert wird, war übriges ursprünglich nur ein ganz unbedeutender Wüstengott gewesen; ehe edieser möchte-gern verstörend-agierende Gott von den Juden später zu dem einen bedeutenden Gott erhoben wurde; zur einigen Gottheit Das dieses das gleiche Wesen sei wie der Schöpfergeist des Universums – ist völlig unsinnig. Da war offenbar eine Intelligenz, aber eine sehr rücksichtlose Intelligenz, muss man dazu urteilen, am Werk, das eigene Interessen, die man im detail nicht ganz kennen, verfolgt hat, und sich in dem Fall ein Volk, das auserwähltes Volk, und das soll bitte kein Antisemitismus sein (und das ist eben laut Bibel so) für sich beansprucht hat.
Oder man muss ja gleich sagen. Wenn man die Schöpfungsgeschichte der Bibel im Alten Testament liest, dann liest man ja ursprünglich nicht von Gott. Es heißt ja: lasset uns Menschen machen. Es wird also von Göttern, den Elohim gesprochen. Ich habe mich mit einem Priester darüber unterhalten, und erhat eben gesagt, diese Elohim übersetzt, sind Götttermenschen; das heißt also: ist gleich außerirdisch. Haben mit Gott aber nichts zu tun. Erst als es dann zum Eingottglauben bei den Juden erhoben wurde, noch lange vorm Christentum, wurde aus den Göttern, Gott. Nur haben sie einen Fehler gemacht. Sie hätten sagen müssen: lasset mich Menschen machen. Das sind eigentlich Ungenauigkeiten hineingerutscht. Dann hat man das später zu erklären versucht: na ja, damit ist die heilige Dreifaltigkeit gemeint. Das wäre ja wieder ein Unsinn, denn: das sind ja drei Personen in einem Gott, sagt die verstörende christliche lehre. Das wären ja drei Götter. Gottvater Gottsohn und Heiliger Geist, der durch die gestörte, widerliche Verschmelzung der besagten homosexuellen Figuren entsteht. Das würde dem ganzem ja wieder nicht entsprechen, also konträr wiederlaufen. Also die Elohim und bene Götter gewesen, wer immer auch diese Elohim gewesen sind. Und mit einem Gott haben die gar nichts zu tun.

Horus wurde von einer Jungfrau am 25. Dezember geboren.
Er soll 12 Jünger gehabt haben.
Er wurde in einem Grab begraben und ist daraus wieder auferstanden.
Bezeichnung:: die Wahrheit, das Licht, der Messias, gesalbter Sohn Gottes, guter Schäfer.
Er vollbrachte Wunder und erweckte einen Mann, El-Azar-us, von den Toten.
Er bezeichnete sich als "Iusa" (der immerwährende Sohn) von "Ptah" (Vater).

Krischna (der Legende nach gest. 3102 vor Christus, achte Inkarnation von Vhisnu)

Krischna wurde von der Jungfrau Devaki (Göttliche) geboren.
Man nannte ihn "Schäfergott".
Er bezeichnete sich als die zweite Person der Dreieinigkeit.
Er vollbrachte Wunder und Wunderheilungen.
Er stieg auf in den Himmel.

Mithra(altpersischer Sonnengott)

Der Mithras-Mysterienkult war eine reine Männer-, bzw. Soldatenreligion, welche aus Persien kam und um 29 vor Chr. vom römischen Heer übernommen wurde. Ausgehend vom nahen Osten, breitete sich dieser Kult schnell über ganz Europa aus. Mithras-Anhänger war bekanntlich auch Kaiser Konstantin (288-337), der Leiter des ersten ökumenischen Konzil zu Nicäa (325).

Mithra wurde von einer Jungfrau am 25. Dezember geboren.
Er galt als grosser herumreisender Lehrer und Meister.
Man nannte ihn "den guten Schäfer".
Man bezeichnete ihn als: der Weise, die Wahrheit, das Licht, der Erlöser, der Heiland, der Messias.
Seine Symbole waren der Löwe und das Lamm.
Sein heiliger Tag war der Sonntag (der Tag Gottes).
Höchster Feiertag: unser heutiges Osterfest.
12 Jünger sollen ihn begleitet haben.
Er tat Wunder und vollbrachte Wunderheilungen.
Er wurde in einem Grab begraben wo er nach drei Tagen wieder auferstand.
Seine Auferstehung wurde jedes Jahr gefeiert.

Buddha (563 vor Christus)

Obwohl Siddhärta Gautama in Kapilawastu (Himalaja) hochoffiziell als Prinz das Licht der Welt erblickte, wurde er in späteren Legenden das "Opfer" einer Jungfrauengeburt.

Buddha wurde von der Jungfrau Maya geboren.
Mit 29 Jahren begann seine missionarische Tätigkeit.
Er vollbrachte Wunder und Wunderheilungen.
Man bezeichnete ihn als "guten Schäfer".
Er zog als Wanderprediger durchs Land.
Von ihm ist mindestens eine Bergpredigt überliefert (Predigt von Benares).
Buddha umgab sich mit einer Schar von Jüngern.
In den buddhistischen Schriften wird von 77 Wundern berichtet.
Er führte öffentliche Streitgespräche mit Brahmanen und Asketen.
Nach seinem Tod (80jährig), stieg er auf in den Himmel, bzw. ins "Nirvãna".

Bei allem Respekt: Warum mussten seit jeher meistens Jungfrauen dranglauben ? Interessant ist auch die Zahl 12, welche in vielen dieser Legenden erscheint. Horus hat den "El-Azar-us" von Tode auferweckt. In unserem Bekenntnis heisst der Mann "Lazarus". Man könnte fast sagen: "Alles schon da gewesen!

Wie sich zeigt, entpuppt sich bereits unser erstes Beobachtungsfeld, die Bibel, bei näherer Betrachtung als eine Quelle überirdisch-verbrämter Berichte über möglicherweise anachronistische Begebenheiten, vollbracht von göttlichen Menschen - nicht aber von Gott!. Denn Fakt ist und bleibt vor allem das die Bibel von mehreren Göttern spricht: Obwohl die jüdische und die christliche Religion heute von diesen Kirchen als moderne monotheistische Religionen gefeiert werden, finden sich sowohl im alten als auch im neuen Testament zahlreiche Hinweise auf Animismus und Polytheismus. " Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." Das klingt nach mehr als nur einem Gott. Im ursprünglichen, hebräischen Text wird für "Gott" das hebräische Wort "Elohim" verwendet, was unzweifelhaft "Götter" bedeutet. Elohim ist also nicht ein singulärer Gott, sondern bezeichnet das schöpfende Kollektiv, das aus einem „göttlichen Pärchen“ besteht. Elohim ist also das Schöfungskollektiv des Universums, das Elternpaar des Universums, wie Schiwa und seine Mahadevi- ohne die er nicht schöpfen kann, auch bekannt als seine Schakti.. Denn gäbe es nur einen einzigen Gott, müsste der biblische Gott seine Menschenkindern nicht dauernd vor "fremden Göttern" warnen und ihnen deren Anbetung mit drastischen Strafen verbieten. Gäbe es keine Konkurrenz, würden solche Gebote wenig Sinn machen. Das Alte Testament verbietet zwar den Kult um fremde Götter, leugnet aber mit keinem Wort ihre Existenz. Die Bibel behauptet, dass es neben dem einen Gott des Christentums noch andere Götter im Universum, im Himmel, auf Erden, in anderen Dimensionen oder wo auch immer gibt. Oder waren es gar Außeridische die uns erschaffen haben, ähnlich vergleichbar wie Superwesen, oder wie Stan Lee, der Erfinder des Spiderman es mal treffend formulierte: Homo sapiens superior waren - Gottgleiche Superzivilisationen?. Wenn man an die Kambrische-Explosion denkt...Zumal wir heute, wie es schon frühere Kulturen berichteten, in der Lage sind Gentechnisch- Mischwesen oder Superwesen zu erschaffen. Von daher stellen gewisse Paläo-Seti-Forscher (unabhängig wie glaubhaft das auf manchen wirkt) durchaus berechtigte Fragen.

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer brachte es auf den Punkt, als er sagte, "Intoleranz sei nur dem Monotheismus wesentlich". Die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hat übrigens deutlich gezeigt, dass die monotheistischen Kulturen die gewalttätigsten unter allen Völkern waren und es bis heute sind. Viele der frühen heidnischen Religionen waren jedenfalls toleranter und ihre Götter hatten keine Probleme, andere Gottheiten neben sich zu dulden. Vielleicht wäre unser religiöses Leben durch all die Jahrtausende sogar bunter, unbeschwerter und abwechslungsreicher gewesen. Und mit Sicherheit würden solcherlei Götter und Göttinnen in schwierigen Lebenssituationen genauso Trost spenden wie der eine strenge Gott, der den Christen angeboten wird. Erstes ist nämlich die Bibel ein nationalistischer Text im modernen Sinn des Wortes und hatte zunächst nur für ein relativ Spät sesshaft gewordenes Nomadenvolk Bedeutung. Zweitens liefert die Bibel das Bild eines nicht einzigen Gottes, denn nach dem Glauben der Hebräer konnten andere Völker durchaus ihre eigenen Götter haben welche nur die besonderen Götter des betreffendes Volkes waren – also etwa nach Art des Teutates im keltischen Sinne, sodass der einzelne Gott der Beschützer nur eines bestimmten Stammes war. Und wenn die Hebräer zu einer bestimmten Zeit ihrer Geschichte zum Polytheismus überwechselten, so hatte dies seine Ursache im Einfluß benachbarter Völker. Auch der endgültige Monotheismus der Hebräer scheint übrigens durch Moses von ägyptischen Anhängern des Sonnenkultes übernommne worden zu sein. In Wirklichkeit waren nämlich die Hebräer Vertreter des Materialismus und glaubten nicht einmal an das Fortleben der Seele nach dem Tode. Ihre einzige Forderung war ein besonderer Gott für sich. Ein Schutzgott, der ihnen ein möglichst sicheres und langes Leben garantierte. Noch zur zeit Jesu war diese Haltung bei den Sadduzäern lebendig. Die Bibel gibt also keinerlei Aufschluß über die Frage, ob der Monotheismus als Weiterentwicklung des Polytheismus angesehen werden kann.

Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 Jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menschheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, um Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst.

Was geschah, wenn Moses selbst die Stiftshütte betreten wollte?. Moses klingelte – wie die Schafe eines Hirten – bereits von der Ferne und kündigte seine Absicht gegenüber seiner Gottheit an, dass er die Stiftshütte zu betreten wünsche. Nach dem Vernehmen der Klingeltöne sprang „Jahwe“ mit einem Satz erst einmal zur Seite und verschwand hinter dem Vorhang, um seine göttliche Verkleidung anzulegen, die ihn von den Menschen unterschied. Dann trat er wieder aus seinem göttlichen Versteck hervor und las auf der Brust des Menschen das Wort „Moses“ – womit er sogleich wusste, welches der Menschenkinder vor ihm stand!. Als „Jahwe“ diesen Besucher im Heiligtum dann auch noch mit dem richtigen Namen ansprach, wurde die „göttliche“ Kraft“ des „Überwesens“ bestätigt – nur der „Allmächtige“ konnte so etwas zustande bringen. Doch die Söhne Aarons, Abihus und Nadabs brachte „Jahwe“ mit einem göttlichen Feuerstrahl um, weil sie sich nicht an die Ordnung und Weisung für das Betreten der Stiftshütte hielten. Vermutlich überraschten sie die Gottheit in einer unpässlichen Situation und mussten dafür mit dem Leben bezahlen. Was hatten die beiden entdeckt?. Könnte es nicht sein, dass die Person, die von den Juden als „Jahwe“ angesprochen wurde, nur ein ganz normaler Mensch war?. Möglicherweise einer, den eine Gruppe von Missionaren aus einer höher zivilisierten Weltgegend begleitete? Dieser Gedanke ist nicht Neu und wurde auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit schon des- öfteren vorgebracht. Die Forschung bezeichnet derartige Begegnungen von unterschiedlich hoch entwickelten Kulturen nämlich als einen – „Götterschock“!.


The Devi Bhagavata Purana (Sanskrit Text with English Translation) (In Two Volumes)
The Devi Bhagavata Purana (Sanskrit Text with English Translation) (In Two Volumes)
von Swami Vijayanand And Introduction by: N. Balakrishnan
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine geniale Übersetzung, welche zwar selten ist, aber dennoch belebt ist mit einem- inspirierenden Geist der DEVi, 28. Februar 2013
Einerseits ist es zwar wirklich sehr schade, das es nicht mehrere solcher Übersetzungen gibt - bedenkt man dabei das keines in Deutsch vorliegt -, es aber andererseits dafür umso erfreulicher ist, das es überhaupt ins Englische übersetzt wurde. Und nein, nicht immer ist dieses Exemplar so derart teuer, wenngleich es wahrlich limitiert zu sein scheint, was mich dann doch nicht wundert - ist es doch etwas ganz besonderes. Denn dieses Buch ist für mich ein Einfach nur "goldener Schatz" gewesen. Es hat mir nicht nur enorm geholfen "The DEVI- die Mahadevi", und überhaupt ihre wahre Bedeutung Insgesamt richtig zu verstehen, sondern zugleich jedweden Sinn und Zweck ihrer 108 Namen besser für mich einzuordnen. (freilich selbstverständlich, auch alle weiteren Namen VIshnus, Brahmas, Shivas; dieser großen Göttin,welche alle anderen in sich vereint.) Der Sanskritext welcher hier übersetzt wurde, und welcher vor allem auch einfacher beschrieben wird - strotz nur so voll dynamischer Poesie, einem ungemein anziehenden Tatendrang, wie gleich einer guten Zuversicht, die nicht einfach nur auf eine lange Bank gelegt wird, wie es teils in saloppen Parolen `Wissen durch Glauben` versprochen wird. Der Erkenntnisvorgang dabei ist ganz anders zu handhaben....Es ist vergleichbar wie bei der gnosis. Die Veda (Veden) allgemein, und auch die DEVI-texte legen sehr viel Wert auf die innere Arbeit und eigene Meditation, in der man sich seinen Ängsten oder auch äußeren Zwängen stellen muß. Meist durch das vollständige Annehmen, unser Gefühle, der vielen Sehnsüchte und auch der Lüste, wie gleich der Begierden, als menschliche Lebewesen. - Denn nur durch das tatkräftige Arbeiten an einem Selbst, wie durch weitere Visionen seiner Selbst- in-Verbindung zur` Großen Göttin- maa Durga`, wird man genau die vorher in sich beladenen Ängste - welche einen belasten - vergessen, und besiegt sie endgültig durch rituelle Mantras., Zeremonien, gesänge udn vielem, veielm mehr, was der Autor hierdrin auch sehr gut darlegt. Das schließt wie beim Tantra alles prakische, wie gleich die Sexualität mit ein. Obschon man, spziell betreffend der Sexualität sehr aufpassen muss, da es auch nach hinten losgehen kann. Sehr lesenswert ist hierbei vor allem betreffend der Tatsache, das es alte Zeugnisse sind, die uns hier abgedruckt und übersetzt erscheinen; denn es wird unglaublich viel Wert auf die Polare- Einheit von Mann und Frau gelegt. Wie schon bei Laotse, steht auch für diesen Autor fest, das es die große Einheit doch gibt - bzw. für ihn geben muss. Für das Zueinander, und nicht das getrennt-sein, wie es in so viele Religionen der Fall ist...exemplarisch steht dafür das Christentum - wo man erstens die Frau, als voll böser Lust erkennt und Sexualität als etwas schlechtes, dummes und böses betrachtet. In Anbetung der DEVi, der "großen Mutter" ist es in der rituell-sexuellen-Verschmelzung-mit seinem -Partner genau anders herum. Denn die Devi` Texte drücken sich sehr deutlich aus, das es vor allem das Erleben der Erfahrung sein soll, was uns weiterbringt, was ja dann auch in der Beziehung der Mantras sich wiederspiegelt. Ausführlich wird erläutert, wie man die Göttin lobpreisen kann, wie man sie erfühlen und auch Gebte der Stille an sie richten kann.

Die Quelle allen Seins...Mahadevi Durga; hierbei ein paar Auszüge der faszinierenden Übersetzungen, die mich einfach immer wieder wie neu beleben, es stärkt mich einfach in meinem innneren Wohlbefinden, das es Menschen gibt, die sich jene wertvolle wie aber mühsame Mühe- und Arbeit machen, uns dieser seltenen Texte vorstellen. In diesen niedergeschriebnenen Puranen der DEVI steckt mehr, als nur ein belebter Geist, sondern vollstes Vertrauen in ihre Hände. Mahadevi heißt übersetzt nichts anderes als “Große Göttin“ und bezeichnet im indischen Pantheon die letztliche Einheit die allen Göttinnen zugrunde liegt. Mit dieser Vorstellung verbunden ist die „grundlegende theologische Annahme, dass die höchste Realität im Universum ein mächtiges, schöpferisches, aktives transzendentes weibliches Wesen darstellt“. Damit hat der Autor einen entscheidenen Punkt getroffen. Ihr essentielles Wesen ist erfasst in der Idee der Shakti, welche die generell aktive Dimension der Göttinnen, Ihre Energie, im Gegensatz zur Ruhe und Bewegungslosigkeit der männlichen Gottheiten zum Ausdruck bringt. Shakti verkörpert jene Kraft, welche die höchste Wirklichkeit selbst ist. „Wird die Mahadevi als Shakti auf eine andere Dimension des Göttlichen in Gestalt eines männlichen Gottes bezogen, hat dieser die Tendenz, im Verhältnis zu Ihr eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Mahadevi ist also eine machtvolle, aktive, dynamische Göttin, die das Universum erschafft, durchdringt, regiert und beschützt, und zwar nicht indem Sie sich abseits von der Welt und Ihren Bedürfnissen hält, sondern indem Sie gerade stets aufmerksam bleibt für die kosmischen Rhythmen und die Bedürfnisse Ihrer Verehrer/innen.

Zwar sehen wir mit Begriff und Wesen der Maya, insbesondere dem sog. Schleier der Maya (der nichts anderes bedeutet als die Gesamtheit der sinnlich erfahrbaren Welt, die jedoch verhindert, dass wir die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind) in der hinduistischen Philosophie oft negative Assoziationen verbunden, insgesamt jedoch wird die Maya durchaus günstig bewertet. „Weil Sie es ist, die die Welt als Maya durchdringt, neigt die Erscheinungswelt dazu, positive Qualitäten anzunehmen“, denn die Mahadevi verkörpert die gesamte Schöpfung; Sie ist eins mit ihren Geschöpfen und mit Ihrer Schöpfung. Wobei der Autor deutlich macht, das die maa Durga (MAHADEBVI) kine Erdgöttin ist, sondern Paramatma- mäßig in Erscheinung tritt, wie manitu, das heißt der große Geist der Ureinwohner durchlebt die Natur, ist aber nicht identisch mit ihr, so kann man das betrachten. Sie ist Leben, und in dem Maße wie Leben geschätzt und verehrt wird, schätzt und verehrt man Sie. „Die Devi erschafft die Welt, Sie ist die Welt und Sie belebt die Welt mit schöpferischer Kraft. Als Shakti (weiblich göttliche Energie), als Prakriti (Natur, Urnatur) und Maya (Schöpferkraft) sieht man in Ihr weniger diejenige Kraft, welche die Geschöpfe an das endliche Dasein fesselt, als vielmehr gerade die Quelle und Lebenskraft der Wesen. Sie ist der Ursprung der Wesen – ihre Mutter -, und als solche wird Ihre ehrfurchtgebietende, lebensspendende Kraft verehrt“. Mit der Mahadevi wird sogar die für den Hinduismus zentrale Vorstellung des Brahman (das Allumfassende, das Universelle) in Verbindung gebracht. Dies Brahman bezeichnet die absolute Transzendenz, jenseits aller Namen, Formen und Begriffe, das sich zugleich selbst wiederum in einer Vielzahl von weiblichen wie männlichen Gottheiten, Universen und Wesen manifestiert. Aus dieser Ineinssetzung von Brahman und Mahadevi ergibt sich schließlich, dass die Maya die höchste Wirklichkeit selbst darstellt, und dass Sie die Quelle sämtlicher göttlicher Offenbarungen, der männlichen wie der weiblichen, insbesondere aber der weiblichen, ist. Die zentrale Rolle der Mahadevi ist die einer Schöpferin und Königin des Kosmos. Ihre drei kosmischen Funktionen sind: Erschaffung, Erhaltung (Durga) und Zerstörung (Kali), und das sind genau die Rollen, welche den drei bedeutendsten indischen (männlichen) Göttern im kosmischen Reigen zugedacht sind: Brahma (der Weltenschöpfer), Vishnu (der Welterhalter) und Shiva (der Weltenauflöser). Diese drei männlichen Gottheiten, obgleich durchaus selbstständig agierend, sind im letzten nicht nur eins mit der Göttin, Aspekte Ihres Wesens, sondern sie handeln auch allein nach Ihrem Willen und Befehl. Wie zahlreiche Mythen anschaulich darstellen, werden sie kraftlos, sobald Shakti Ihre Energie aus ihnen zurückzieht.

Die Welt, so heißt es, wird zerstört, wenn die Mahadevi – blinzelnd – Ihre Augen schließt, und sie wird aufs neue erschaffen, wenn Sie sie wieder öffnet. Man stellt sich vor, „das gesamte Universum sei aus einem winzigen Staubkorn vom Fuße der Devi gebildet. Brahma nimmt das Staubkorn und formt daraus Welten, die Vishnu in seiner Form als vielköpfige kosmische Schlange (Ananta) mit seinen tausend Köpfen kaum noch tragen kann.“ Die Große Göttin wird unter anderem „beschrieben, wie Sie in Ihrem Himmel auf einem Ruhebett liegt, dessen vier Füße aus den großen männlichen Gottheiten des hinduistischen Pantheons bestehen“, will sagen: die großen männlichen Götter mögen noch so wichtige Rollen spielen, letztendlich sind sie doch nur Ihre Diener und Vollzugsbeamten „und folgen ihren Anordnungen. Sie hat sie erschaffen, ja Sie hat zahllose Kopien eines jeden von ihnen hervorgebracht, und sie alle handeln als Ihre kosmischen Vertreter, indem sie über das Universum, das Sie erschaffen hat, die Aufsicht führen“. Bis auch sie, wie der Mythos von der Göttin und dem Stierdämon verdeutlicht, eines Tages mit ihrem Latein am Ende sind und Ihr in der höchsten Not alle Vollmachten zurückerstatten, die Sie ihnen großzügig verliehen hatte.
Die bei weitem verbreitetste und beliebteste Form der Devi ist Durga. In dieser Gestalt „wird die Mahadevi gewöhnlich als eine wilde, unbesiegbare Kriegerin dargestellt, die von Zeit zu Zeit in die Welt herabsteigt, um gegen das Böse in verschiedenster Art zu kämpfen, insbesondere gegen Dämonen, die den Göttern die Machtstellung geraubt haben“ und das Universum aus den Angeln heben wollen. Wobei zu beachten ist, dass all diese mythologischen Ereignisse, sich „immer wieder“ vollziehen, also auch die „Siege“ niemals endgültige, sondern stets nur vorübergehende Wirklichkeiten auf dem Rad ständiger Wiedergeburten schaffen. In Ihrer Verkörperung als Durga ist die Mahadevi aufmerksam für die Belange der Welt und tritt als aktive Beschützerin der Ihren auf, die sogar den kosmischen Bedrohungen entsprechende Formen annimmt. Sobald jemand Sie ernsthaft um Hilfe bittet – Gott oder Mensch - , erscheint Sie als Retterin, die – auf einem Löwen/Tiger reitend – alle Widerwärtigkeiten des Lebens umgehend und schonungslos vertreibt. Sie tritt auf als Beschützerin und Erlöserin der Welt, und alle hinduistischen Gottheiten sind letztlich nichts als unterschiedliche Offenbarungsformen der Wirksamkeit der Devi im Interesse der Welt. In Zeiten der Not kann man auf Sie zählen. „Man sieht in Ihr eine zugängliche, mütterliche Figur, die niemals taub ist für die Schreie Ihrer Kinder“.

Das Zehn-Silben Mantra der Durga: Durga vereint alle Formen der göttlichen Mutter in sich. Als Tridevi-Shakti personifiziert sie die drei Hauptaspekte der weiblichen Kraft: Sarasvati, Lakshmi und Kali. Das Mantra zur Verehrung von Durgas siegesreicher Natur im Kampf gegen den Egoismus, Eigennutz und die damit verbundenen trennenden und Zwietracht säenden Kräfte auf den verschiedenen Ebenen ist das Zehn-Silben-Mantra:

om aim hrim klim chamundayai vicchai om

„Om“ entspricht Mahadevi, der großen Göttin. Sie repräsentiert Ayana (das Ziel) und somit auch die Befreiung aus dem Kreislauf des Karma.

„Aim“ ist die Klangsilbe für Sarasvati (die Shakti von Brahma, dem Schöpfergott). Sie repräsentiert Dharma (Prinzipien und Ideale, göttliche Ordnung, die Pflicht des Menschen, Verhaltensregeln, Selbstdisziplin, Moralkodex, Gerechtigkeit). Dharma ist das, mit dem man in Einklang mit den Prinzipien der Veden (Wissen, spirituelle Erkenntnis) kommt.

„Hrim“ ist die Klangsilbe für Mahalakshmi (die Shakti von Vishnu, der Erhalter). Sie repräsentiert Artha (Wohlstand, Glück und Gedeihen) der durch rechtschaffenes Handeln erworben ist. Artha ist eines der vier Ziele des menschlichen Strebens und gilt in der vedischen Tradition so lange nicht als verwerflich, wie bei seiner Verfolgung Moral und die göttliche Ordnung (Dharma) berücksichtigt werden.

„Klim“ ist die Klangsilbe für Mahakali (die Shakti von Shiva, der Zerstörer). Sie repräsentiert Kama (Auflösung von Wünschen und Verlangen). Das Verlangen des Menschen nach Reichtum, Besitz, Ehre, Ansehen, Ruhm, usw. wird zu Asche verbrannt, wenn er spirituelle Erfahrungen macht, um sein höchstes Selbst zu entfalten, damit die individuelle Seele mit der kosmischen Seele Mahesvari, Parashakti, Mahadevi, bzw. Mutter Durga verschmelzen kann.

„Chamundayai“ beschreibt Durga in ihrer Form als Chamunda, die Siegerin über die Dämonen Chanda und Munda. „Vicchai“ bedeutet Sieg über die dämonischen Kräfte. Aus tantrischer Sicht sind dämonische Kräfte jene Energien, die sich von der Einheit getrennt sehen, egoistisch und eigennützig ausgerichtet sind. Im Äußeren erscheinen sie als Bequemlichkeit und Luxus. In unserem Inneren wirken sie als Haß, Geiz, Stolz, Selbstübereinschätzung und Anhaftung.

„Om“, Die göttlichen Qualitäten sind wirksam als Hingabe, Gnade, Liebe und Gedanken über die Existenz. Sie erscheinen als Disziplin, Gewaltlosigkeit, Zuversicht und Nicht-Anhaftung an das Erreichte und führt uns zum Ziel. Die Befreiung vom Karma und das Aufgehen im Göttlichen, Mahesvari – die Große Göttin Durga.

cm sri durgayai namah - „Verbeugung vor Mutter Durga“

Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, umd Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 9:42 AM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-18