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Rezensionen verfasst von
Jayanti "Ah-hotep" (Château St. Germain, 1663 Gruyères, Schweiz)

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Jesus starb nicht am Kreuz
Jesus starb nicht am Kreuz
von Holger Kersten
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Buch, sehr zu empfehlen, überdies von zwei nicht-indoktrinierten Autoren, 6. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Jesus starb nicht am Kreuz (Broschiert)
Das Buch war wirklich äußerst spannend zu lesen, und auch war ich vor allem sehr überrascht über die weitreichenden Erkenntnisse die man derzeit betreffend des Grabtuches gewinnen konnte. Und auch das schon zur Zeit von 1997, als das Buch das erste mal erschien. Freilich werden mir viele sogleich entgegenhalten, das jenes zitierte Buch veraltet wäre, und daher unbrauchbar - mitnichten, es ist meines Erachtens nach brandaktuell, und es macht zudem Spaß sich da hineinzulesen, weil es einen einfach fesselt. Schließlich ist man ja auch sehr neugierig. Das selbstverständlich der ein- oder andere Christ darüber bestürzt sein könnte, und Zweifel aufkommen müssten, kann man dahingehend nicht vermeiden, und daher werden sich nie alle in einer Mitte vereinigen lassen. Aber betrachte ich ihn sowieso als Avatar, also gebraucht es für mich gar kein Leichen- oder Schweißtuch, oder was auch immer. Wenn Christen unbedingt drauf bestehen - Okay -, sei`s drum, doch letztendlich gedenke ich, das man dann auf der einen Seite mehr Vertrauen in seine Sache, betreffend des eigenen subjektiven Glaubens haben sollte, aber gleichzeitig auf der widerum anderen Seite den Spagat schaffen muss, sich entsprechenden Wissenschaftlichen kenntnissen zu beugen, oder sich wenigstens dem hinzugeben und sich dessen einverleiben, wie es eben in diesem Buch versucht wurde. Denn "meiner bescheidenen Meinung" nach, haben die Autoren sehr gute Arbeit geleistet.

Ein Wissenschaftler sagte erst vor kurzem, das gleiche was auch schon die verehrten Auoren in diesem Buch auf beeindruckende Weise erklärt haben: nämlich das der Mann, wer immer er auch gewesen sein mag, und dies sollte man auch bei aller Emotionalität nicht außer Acht lassen, wohl kaum Tod gewesen sein kann - als er entsprechend hineingelegt wurde. Denn welche Toten bluten?. Ich weiß zudem nur zu gut, das gerade betreffend der Thematik des Turiner- Grabtuches zigbücher auf dem Markt sind, und es darum äußerst schwer fällt, eine Entscheidung für das richtige Buch zu treffen, aber mir hat persönliche dieses hier am besten gefallen. Die Autoren schreiben wissenschaftlich, flüssig, verständlich, sachlich, und bleiben immerzu fair. Daher kann ich das Buch nur weiter empfehlen, wenngleich es zwar sicherlich schon etwas älter ist, aber dennoch sehr gute Fakten liefert. Leider ist der Titel des Buchs nicht so wirklich super- gelungen, daher auch der Punkt Abzug, aber ansonsten finde ich das Buch klasse.

Der italienische Chemiker Luigi Garlaschelli von der Universität Pavia erklärt, er habe erfolgreich und mit historischen Materialien und Methoden das berühmte "Turiner Grabtuch", bei dem es sich um ein mysteriöses Abbild des gekreuzigten Jesus handeln soll, reproduziert.


Shiva - der wilde, gütige Gott
Shiva - der wilde, gütige Gott
von Wolf-Dieter Storl
  Sondereinband
Preis: EUR 14,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Storl gibt sich redlich Mühe, ein gutes Buch, 6. März 2013
„Es gibt nur eine Wahrheit, aber viele Vorstellungen davon“, ist eine andere Art, dies auszudrücken. Das ist der bekannte Slogan Einheit in der Verschiedenheit, für den Indien mit Recht so bekannt ist. Der Autor, so scheint es, bezieht sich ausdrücklich darauf, denn er stellt in diesem Buch Siva als den alleinigen Absoluten Gott dar. Jene anderen erwähnten Göttinnen, die einen einheitlichen bezug zu, so möchte man meinen, Siva haben, verkommen in diesem Buch als Randnotizen, bzw. als unwichtige Persönlichkeiten, an sich - völlig unbeteiligt. Siva wird hier als der Absolut-abstrakt-Transzendente, wie gleich asketische Gott dargestellt. Und Kali, besser bekannt als Mahakali, welche auch die große Mutter des Univerums genannt wird, verkommt (wie erwähnt) hierbei in Geschichten- und Beschreibungen genau wie Durga oder auch Parvati (Sati) , zur Nebensächlichkeit. In diesem Buch wird deutlich gemacht, dass Gott definitiv Männlich ist und eine Göttin, oder die als Gattin erwähnte Parvati nur Absonderungen dieses übermächtigen super-fern und gleichzu transzendent gedachten Gottes ist. Leider unterschlägt der Autor die schreckliche Tatsache, dass dieser Gott Siva der Grund für die Frauenverachtende "Tradition" der Witwenverbrennnung ist. Zwar folgt in der Tat jeder Akt von Suttee (Sanskrit Sati), bei dem eine hinduistische Witwe sich selbst auf dem Scheiterhaufen ihres Mannes als Opfer darbringt, um damit einen letzten und vollkommenen Akt der Treue und Hingabe unter Beweis stellt, dem Beispiel der Göttin Sati, von der sich auch der Name der Handlung ableitet. So ähnlich wird es des öfteren vorgetragen, aber ich empfinde - gerade weil ich selbst solches als Hindu-Shakta-Frau miterlebt habe -, dass wir uns alle darin einig sein sollten, es als abstoßend Frauenverachtend einzustufen. Derzeit ist es zwar in meinem Heimatland verboten, aber durchgeführt wird es mit Sicherheit immer noch in weitem Stil, gerade in Dorfgegenden. Seinen Grundbezug kann man nur in einem grundsätzlichen Frauenfeindlichen Konzept wiederfinden, da dass ganze Götter-Pantheon des Hinduismus im Grunde Patrilokal ausgerichtet ist. Es ist dies sehr verwunderlich, dass es zwar viele unter anderem auch mächtige unabhängige Göttinnen weiterhin gibt, aber so werden sie lieber als eine Ehefrau dargestellt, die dem Mann, also dem natürlich rein männlichen Gott, gehorchen sollen. Und der männliche Gott wird fast immer als der Absolute Gott präsentiert, und in nährerer Bedeutung so dargestellt, dass er derart abstrakt ist, dass wirklich kaum jemand noch annähernd versteht, wer oder was dass jetzt genau noch sein soll. Gerade in Nordindien ist es derzeitig immer noch sehr extrem, das in Angelegenheiten der Heirat hauptsächlich patrilokal und patriarchal orientiert ist. Genau wie bei so vielen anderen männlichen Göttern im Hindusimus ist auch Siva eine rein patrilineare Orientierung, und eine matrizentrische- matrilokale Partei wird nicht ergriffen und ist so auch nicht in Sichtweite. Wie im Falle von Laksmi fällt auich Parvati die Rolle zu, in ihrer Beziehung mit Siva bestimmte philosophische Formen des Absoluten zu repräsentieren. Als seine sakti oder verkörperte Kraft wird sie mit der kreativen Kraft des Kosmos und der zugrundeliegenden Potenz der Dinge identifiziert. Wie Laksmi übernimmt auch sie eine paradigmatische Rolle als die ideale Frau und Mutter. In einigen Schulen des Sivaismus übernimmt Paravti ferner die Rolle der idealen Gläubigen. Schließlich nimmt Paravti im Saiva-Siddhanta, einer südlichen Schule des Sivaismus, bisweilen die Rolle von Sivas verkörperter Gnade an. Ihr fällt somit eine Rolle zu, die der Rolle Sri-Laksmis in der Theologie der Sri-Vaisnavas in gewisser Weise ähnlich ist.

Insgesamt ist es ist schon abenteuerlich, dass viele Menschen und es betrifft dabei auffallend Männer, nicht an unabhängige weibliche Gottheiten denken, wenn sie ein Buch über indische Götter schreiben. Damit aber begehen sie einen Fehler, und es ist als solches wirklich sehr Schade, wenn sie wichtige Kenntnisse ihren Lesern vorenthalten. Und es fällt wirklich auf, dass kaum, sogleich Bücher über indische Götter herausgebracht werden, die Göttinnen als für sich unabhängig beschrieben werden. Das Aber ist nicht weit: Da ich schon andere Bücher seitens Storl gelesen habe, welche wirklich inspirierend wirkten, war ich freilich, und dieses auch aufgrund meiner eigenen Spiritualität sehr neugierig, wie denn nun das Buch: Shiva der wilde gütige Gott, zu lesen wäre. Zugleich wurde ich neugierig was der Autor, nicht nur über Shiva selber, sondern was er über seine "Gattin" schreibt, welche ja, und dies unabhängig, ob man sich nun dem Shivaismus zugehörig fühlt oder nicht, eine nicht minderertige Rolle dabei spielt. Ist sie doch die "Shakti" ohne die der Gott nicht schöpfen kann. Das Cover des Buchs besticht ja nicht nur durch die "Eine-reine-Idee". Nach erstem Reinlesen war an-sich alles Okay, doch nach weiteren Seiten fragte ich mich wirklich, warum er anderen abspricht eine richtige Hindu-Gläubige zu werden, weil diese es versäumt hätten nicht in Indien geboren worden zu sein. Das erinnerte mich zugleich an Stellen des Alten Testaments zurück, in dem der Bibelgott (Außerirdische?) auch derart Fremdenfeindlich agiert, und so komische Einwürfe bringt. Doch so kam noch mehr: Wie ich aus anderen Rezensionen über Amazon herauslas, geht man anhand der Beschreibungen vom Autor der ernsthaften Annahme nach, es handle sich bei Siva um einen Monotheismus!?. Doch bei allem Respekt, da konnte ich den verehrten Hr.Storl nicht mehr verstehen, denn weswegen kommt er auf dies art Ungereimtheit?. Eventuell, weil er wie-so-viele immer noch ein christliches Bewusstsein in sich trägt. Obschon auch Jahwe seine Gattin Aschera hatte, diese aber rigoros herausgetrichen wurde, weil Weiblichkeit und überhaupt Göttinnen sich nicht schickten. Selbst den Namen der Aphrodite wurde damals unter Gregor dem II. verboten auszusprechen, weil alleine ihr Name "angeblich" die Moral verunstalte. Vergleichbares erlebt man leider in Indien öfters auch bei vielen Gläubigen, welche dem Shivaismus, dem Krishnaismus, Brahmanismus (Hare-Krishna) anhängen. Bei Krishna- Verehrern wird Radha, ähnlich wie schon bei den Christen die Aschera verboten und aus Glaubensbüchern herausgemogelt. Dennn mal ehrlich: Welche Krishna Gläubigen, vor allem jene der sehr bekannten Sekte (die nach Praphupada leider den falschen Weg gegangen ist) in Berlin, sprechen mal von RADHA oder erwähnen, das sie eine selbstständige Göttin wäre?. Solches hört man fast nirgendswo, denn der ersehnte Auspruch: "meine Herrin", oder meine "liebe Göttin", wartet man vergebens...Es folgt fortwährend das einseitig patriarchalische Getue. Es gibt zudem auch viele feministische Theologinnen die immer wieder versuchen die frauenfeindlichen Passagen, nicht nur der beiden Testamente der Bibel, sondern auch der jener Upanishanden, der Gitas uvm. umzuinterpretieren und den Frauen, wie auch als Beispiel den Göttinnen Sati bzw. Parvati oder Radha eine zumindest gleichberechtigte Rolle zuzuschreiben. Das im Prinzip anerkennenswerte Motiv hinterlässt allerdings den Eindruck, als würde - wie Mary Daly in einem Buch über "die patriarchalische Religion" schreibt - ein Schwarzer versuchen, "den Ku-Klux-Klan zu reformieren." Dazu kommt, das sehr viele denken Siva wäre, wie oben erwähnt der einzige und alle anderen sogenannten Götter nur irgendwelche Aspekte dieses Gottes. Ja nun, dann aber wären sämtliche Geschichten über Durga, Kali und andere Göttinnen aus dem Hinduismusm, wie die zarte, schöne und gütige Sri-Laksmi, nur Ausschüttungen, da sie angeblich samt-und sonders nur von diesem einen wahren Gott ausgehen. Für die Gläubigen wären das entsprechende Illusionen. Es hört sich schon fast nach Christentum an, und so dachte ich, dass auch Storl drüber` hinaus wäre.

Schade, das der Autor Siva und Parvati nicht aus dem tantrischen her erklärt, dort gibt es die Bipolare Einheit, eine art androgyner Form von Shakta und Shakti, Mann und Frau in einem. Die schreckenerregenden Form der Mahadevi werden deshalb in den Mythen häufig mit Zerstörung, Hunger und Tod in Verbindung gesehen. Ein unbändiges und wildes Verhalten, das im letzten sogar die kosmische Stabilität bedrohen kann. Bisweilen tanzt sie so wild, dass ihr tanz die Welt zu zerstören beginnt: „So heftig sind die Bewegungen der Göttin, dass durch das starke Auftreten ihrer Füße die Wasser des Ozeans aufspritzen; der Mond (auf ihrer Stirn) ist in Furcht versetzt von der schrecklichen Masse ihrer verfilzten Haare, die mit bis zum Wahnsinn gereizten Schlangen verflochten sind; während die Schellen ihrer Kelle erklingen, als die menschlichen Schädel, die an ihrer Seite baumeln, sich hin und her bewegen; und die Berge werden von ihren wuchtigen Händen niedergestürzt, als sie sie in einem Ausbruch von Freude über die Vernichtung der Dämonen ungestüm auf- und abbewegt.“ In dieser Form ist sie KALI, die Schwarze, auch Candamari genannt, „die in jeder Hinsicht KALI entspricht“. Ihr Name steht in Zusammenhang mit Kala- Zeit, die alles verschlingt. In einer tantrischen Schrift (Mahanirvtana-Tantra) preist Schiva die Göttin mit folgenden Worten: „Bei der Auflösung der Dinge ist Kala (der Gott `Zeit`) derjenige, der alles verschlingen wird, und aus diesem Grund wird Er Mahakala (ein Beiname Schivas) genannt. Da aber Du Mahakala selbst verschlingen wirst, bist Du die Höchste Uranfängliche Kalika.
Da Du Kala verschlingst, bist Du Kali, die ursprüngliche Form aller Dinge, und da Du der Ursprung und das Ende aller Dinge bist, wirst Du Adya (primordiale) KALI genannt. Nachdem Du nach der Auflösung Deine eigene Gestalt wieder annimmst, dunkel und formlos, bleibst Du allein bestehen, als das Eine, unbeschreibbar und unfassbar. Obgleich Du eine Form hast, bist Du dennoch formlos; obgleich Du selbst ohne Anfang bist, durch die Macht der Maya vielgestaltig, bist Du der Anfang von allem, Schöpferin, Beschützerin und Zerstörerin, das bist Du.“

In einer anderen tantrischen Schrift, dem sog. Nirvana-Tantra, heißt es von KALI, „die Götter Brahma, Vischnu und Schiva entstünden aus ihr wie Blasen aus der See, endlos aufsteigend und vergehend, ohne ihre Quelle im geringsten zu verändern.“. Brahma, Vischnu und Schiva – so verkündet dieser Text - verhalten sich zu KALI etwa so, wie die Wassermenge in der Hufspur einer Kuh sich zu den Wasserfluten des Ozeans verhält. In vielerlei Texten und Zusammenhängen wird KALI als von männlichen Gefährten unabhängige Göttin vor- und dargestellt. Wird ihr dennoch ein Partner zugesellt, dann handelt es sich fast immer um Schiva. Die beiden stacheln sich gegenseitig in ihrem Wahnsinn und ihren zerstörerischen Neigungen noch auf, und gemeinsam stampfen sie in einem Tanzduell die Welt in Grund und Boden. Wobei die inkonographischen Darstellungen KALI meist in der aktiveren Rolle zeigen, in der sie den Gott zu seinem wilden Benehmen erst antreibt, „Gewöhnlich steht oder tanzt sie auf Schivas ausgestreckten Köper, und wenn sie beide in sexueller Vereinigung dargestellt werden, befindet sie sich über ihm.“ Mythen, die dem Ursprung dieser Pose nachsinnen, wollen wissen, das Schiva einstmals seine im Blutrauch über das Schlachtfeld rasende Gemahlin nur besänftigen konnte, indem er sich selbst als Opfer zu ihren Füßen hinstreckte. Beim Tanz auf seinem Körper wurde KALI seines Leichnams gewahr und beendete daraufhin ihr Wüten. In einem Mythos erscheint Schiva sogar als Kind, um durch einen Appell an ihre mütterlichen Gefühle Kalis unkontrolliertes Toben zu beenden: Wieder einmal hat KALI ihre Feinde auf dem Schlachtfeld vernichtet und begonnen, trunken vom Blut der Hingemetzelten, besinnungslos zu tanzen. Um sie zu beruhigen und dadurch die Stabilität des Kosmos wiederherzustellen, „erscheint Schiva mitten auf dem Schlachtfeld als ein laut klagendes Kind. Kali sieht die Not des Kindes, bricht ihren Tanz ab, nimmt es in ihre Arme und küsst es auf den Kopf. Dann stillt sie es an ihren Brüsten. Häufig wird Schiva sogar in doppelter Form als Schiva-Schava abgebildet. Die Göttin sitzt oder steht dann auf zwei oder weniger leichenähnlichen Figuren, die übereinander gestapelt unter ihren Füßen liegen. Und beide Aspekte stellen den Gott als das Absolute dar: „Die obere Figur heißt Sakala Schiva. Sakala ist die Zusammensetzung, sa-kala; wobei KALA ` ein Stückchen von etwas, einen kleinen Teil, ein Jota, ein Atom` bedeutet, insbesondere ` einen Mondabschnitt`; sa heißt `mit`. Es gibt sechzehn Mondabschnitte: Sakala ist also der Mond im Besitz all seiner Abschnitte, `ganz vollständig, komplett` - der Vollmond. Der Gegensatz zu sakala ist nischkala, `der Abschnitte oder wesentliche Bestandteile beraubt`; der Neue Mond, der, obgleich in Wirklichkeit existierend, unsichtbar und unberührbar und offenbar nicht vorhanden ist. Die obere Figur ist als Sakala Schiva; die Gestalt darunter ist Nischkala: d.h. die obere Figur ist das Absolute in seiner vollen aktiven Gegenwart, die untere das Absolute ins einem transzendenten, schlummernden, ruhenden Zustand als bloße Möglichkeit.“ Nischkala Schiva wird auch Schava genannt, was soviel heißt wie „toter Körper, Leichnam.“ Im Sanskrit verbirgt sich hinter der Schiva-Schava-Doppelung ein beziehungsreiches Wortspiel, „das auf einer Besonderheit in der Schreibart des Sanskrit beruht.“ Wird ein bestimmtes Zeichen vor dem geschriebenen Namen Schivas weggelassen, so „bleibt die schriftliche Bezeichnung für Schava. Ohne dieses…i ist Schiva nur ein Leichnam, ein Schava. Wer oder was nun ist dieses belebende Vokalzeichen oder i, wenn nicht die Göttin Schakti, die höchste Repräsentantin von Bewegung und Leben?. Ohne Maya, „seinen schöpferischen und kosmogonischen Impuls“, ist Schiva nur eine Leiche. Allerdings bedeutet Siva in der Tat "freundlich, wohlwollend) (2.11.43) In den Mythen der Sati wird Sivas Verwicklung mit der Welt in aller Dunkelheit durch die Zerstörung und Wiederherstellung des Opfers und seinen Abstieg zur Erde, um in der Form des linga in Satis yoni zu wohnen, zum Ausdruck gebracht. In der vedischen Tradition ist Siva bestenfalls eine zweideutige Gottheit. Etwas was der Autor verschweigt, findet sich in klassischen Texten wieder. Im Devi-Bhagavata-Purana, das ebenfalls den höchsten Vorrang der Mahadevi vertritt, heißt es, sie sei die Mutter von allem, die Lebenskraft in allen Wesen, die Herrscherin über alle Wesen, die alleinige Ursache des Universums (1.7.27), erschaffe Brahma, Vishnu, und Siva und weise sie an, ihre kosmischen Aufgaben zu erfüllen (3.5.4), sei die Wurzel des Baumes des Universums (3.10.15) und höchstes Wissen (4.15.12). Der Text beschreibt sie anhand vieler anderer Namen und Sätze und erhebt sie damit in einen Rang kosmischer Oberhoheit.

Dennoch, und bei aller Kritik meinserseits, hat Storl ein gutes Buch über Siva verfasst. Daher ist es als solches Okay. Vor allem als sog. "Säkuralisierter Europäer", die wir ja alle samt sind. Siva aber ist Definiv kein Monotheist. In einer weiteren Rezension habe ich gelesen, das jenes allseits bekanntes- OM gleichfalls und ausschließlich - nur für Siva gelten würde -, aber als MAHADEVI- Sympathisant kann ich darauf nur entgegnen: „Om“ entspricht Mahadevi, der großen Göttin. Sie repräsentiert Ayana (das Ziel) und somit auch die Befreiung aus dem Kreislauf des Karma. „Om“, Die göttlichen Qualitäten sind wirksam als Hingabe, Gnade, Liebe und Gedanken über die Existenz. Sie erscheinen als Disziplin, Gewaltlosigkeit, Zuversicht und Nicht-Anhaftung an das Erreichte und führt uns zum Ziel. Die Befreiung vom Karma und das Aufgehen im Göttlichen, Mahesvari – die Große Göttin Durga. Om sri durgayai namah - „Verbeugung vor Mutter Durga“. Übrigens ist Sie auch keine Killerin wenn sie als KALi auftritt, wie es ja oft Christen (soll nicht böse gemeint sein) dann sogleich meinen, und alles als Heidnisch abtun. Allerdings kann ich dann auch westliche Menschen teilweise verstehen, die nichts mit dem ketzerischen Poytheismus anfangen können - oder dies auch nicht wollen - weil sie vielleicht viel zu sehr im Denkmuster des Monotheismus verfangen sind. Und vielleicht war ja auch ich, bevor ich zur Mutter gefunden habe, nur deshalb so überrascht über die Ähnlichkeiten zwischen der Jesus-Geschichte und den heidnischen Mythen, weil ich selbst noch viel zu sehr im traditionellen Denken verhaftet war. Auch der sechszackige „Davidstern“, das Wahrzeichen Israels bis auf den heutigen Tag, war ursprünglich ein Symbol der körperlichen Vereinigung von Frau und Mann. Im indischen Raum gilt es als altes Symbol für die Vereinigung von Gott und Göttin, Schiva und Schakti-Devi` der „großen Mutter-Mahadevi“. Die Archäologin Marija Gimbutas endeckte auf Höhlenwänden Zeichnungen in Form des Buchstabens V, die aus prähistorischer Zeit stammen. Dieses unvollständige Dreieck, dessen Spitze nach unten weist, wird generell als Darstellung des weiblichen Schamdreiecks gedeutet, und das Hexagramm ist ein sehr altes Symbol für den kosmischen Tanz des Kelches und des Winkels, des männlichen und des weiblichen Dreiecks, die in Indien die Gottheiten Schiwa und Shakti (Mahadevi) repräsentieren. Alle Metaphern sind sexuell; ein Penis in jedem Konvexen und eine Vagina in jedem konkaven Objekt. Heidnische Spiritualität war tatsächlich das verfeinerte Produkt einer hoch entwickelten Kultur. Die Staatsreligionen, wie zum Beispiel die Verehrung der olympischen Götter in Griechenland, waren etwas mehr als nur äußere Pracht und Zeremonie. Die wahre Spiritualität der Menschen drückte sich in der pulsierenden und mystischen „Mysteriumsreligion“ aus. Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, umd Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst. Übrigens: Die Göttinnen- Vorstellunge in Indien sind alle sämtlich als PANEN oder PANtheismus zu verstehen, das aber bedeutet, das diese Göttinnen sich als riesiger Organismus gedacht werden, welche alles regulieren bzw. es im Gleichgewicht hält, und mit der Welt wächst, aber die Welt mitgestaltet. Von einer höheren Warte aus sollte unser gesamtes Handeln dem Wohle aller Wesen dienen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer Ansichten, ihrer gegenwärtigen Taten, Illusionen oder ihrer Verwirrung. Wir sollten ihnen, wann immer möglich, helfen vorwärtszukommen. Es wird sowohl in den Veden als auch in dem Film AVATAR gesagt: „Unsere GROßE MUTTER EYWA ist nicht parteiisch, Jake, sie schützt lediglich das Gleichgewicht des Lebens." Obschon auch Ewya später ausgeholfen hat.


Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
Der Atheismus-Wahn: Eine Antwort auf Richard Dawkins und den atheistischen Fundamentalismus.
von Alister McGrath
  Gebundene Ausgabe

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr stark enttäuschend, hat nicht gezündet, man könnt bei allem Respekt urteilen: Typisch "christliche Theologie",, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spiritualität, am besten eine nicht- Theistische, sollte in Frieden und Harmonie verlaufen. So würde ich z.B. nie auf die Idee kommen, in welchem Maße auch immer Misionierungen zu betreiben, Leider ist dieses wohl dem Autor, wie auch den abrahamitischen Vertretern, entgangen. Und wenn diese nicht einmal 145 Seiten seitens Mc Grath wirklich und ernsthaft der "sogenannte Gegenangriff", und die absolute Antwort auf R. Dawkins "Gotteswahn" sein soll, dann hat er nicht gezündet. Und davon - von also irgendeiner Zündung -, kann hier aber weit und breit nun wahrlich überhaupt keine Rede sein. Zudem besticht das Cover des Buches auch nicht durch Einfallsreichtum, und heimst bei mir definitiv keine Sympathiepunkte ein. Zumal ich nicht verstehen kann, was diese dauernden Polemiken, Übertreibungen und Abwertungen anderer Religionen sein soll? Freilich hat Mann und Frau das Recht, die eigene subjektive Meinung betreffend Religion/Spiritualität entsprechend offenzulegen und zu erklären, aber doch NICHT auf diese Art und Weise wie es im Buch - christlich einseitig, vorgezeigt wird. Andere Religionen sind ja nach christlicher Lehre sowieso des Teufels Advokat. Immer wieder wird clever irgendetwas christliches untergeschoben, oder anders gesagt, die Theologische Definierung davon, im Text reingebracht. Man kann Sachlich, Fair und Objektiv bleiben, doch leider ist dieses Anliegen dem Autor zu keinem Zeitpunkt geglückt. Es klingt unglaublich, aber schon auf den ersten Seiten, versucht er Fair gegenüber Dawkins zu sein, und nicht den selben gleichen Fehler - wie eben Dawkins im Buch "Der Gotteswahn" zu machen - und schon auf darauffolgenden Seiten, zieht der "christliche Sittenwächter", nur mit Häme gegen Dawkins vor, und macht sich auch öfters über ihn lustig.

Freilich bleibt solches jedem vorbehalten, weswegen fällt dem Verlag das nicht sogleich auf (?). Denn es sind nicht nur irgendwelche mehr als offensichtlichen Tiraden die er ablässt. Er versucht mit christlichen Waffen Dawkins zu vernichten und gleichfalls lächerlich zu machen, was aber nie-und-nimmer funktionieren kann. Und das fand ich nicht in Ordnung. Denn eines muss man R. Dawkins zugute halten, der sicherlich ein jemand ist (auch wenn er öfters im Gotteswahn danebentritt) welcher auch den Aspekt des Menschseins- bewusst ist. Wie eingangs erwähnt, bin ich zwar selbst auch eine sog. nicht-Theistin, der christliche Glaube kann mir aus archäologischen, historischen und vor allem aber dem Theismus wegen, nichts grundlegendes sagen. Der Mutteraspekt dort ist sehr fremd: Vater, Sohn, dauernd Er dies, Vater das, Lord hier...usw., usf. Was fehlt ist klar: Mutter und Tochter. Jahwes Gattin Ashera - Anat Jahu - verstoßen Christen sei jeher. Aber genau darin liegt auch das Hauptproblem wie ich finde. Denn der besagte Autor fährt immer wieder nur über eine Schiene, und dauernd holt er irgendwelch-abgedroschenen christlichen Schlagwörter hervor, und versucht Dawkins zu wiederlegen, oder ihn zu in seiner Meinung zu korrigieren. Doch entsprechende Auseinandersetzungen werden hierbei nicht geliefert. Hierbei wird schlichtweg nur ein Weltbild, oder eben eine gewisse Vorstellung dieses Weltbildes, der Idee welche darin begründet zu sein scheint, verteidigt. Zudem, so werden fleißige Leser erfahren, ist der Fakt, dass der Autor sogleich noch Prof. der Theologie ist. Warum betone ich das zusätzlich? Es hat vereinfacht damit zu tun, das Theologie nur einer rein männlich-ideologisierte-Begriffsdefinierung darstellt, und diese sprechen von etwas, was sie erstens nicht verstehen, zweitens nicht wissen woran sie glauben, und drittens jegliche Transzendenz in der Natur, also für Gaia (Mutter-Erde) ignorieren. Für eine Mutter, einer Sie, oder für einen Pan-oder-PANEN-Theismus sind diese Herrschaften nicht aufgeschlosen. Aber gerade die jener Monotheistischen, sind allseits wie schon immer, nur weltlich orientiert. Verwundern tut es mich nicht, das man dort seit jeher alles kritische ablehnt und verhamlost. Z.B wird auch gerne der Fakt verschwiegen, dass derzeit mindestens 200 Gemeinsamkeiten zwischen der alt-ehrwürdigen Religion der alt-ehrwürdigen Ägypter bestehen, und wie gesagt: christliche Theologie hat zwar ihre achso schöne Historisch-krirtische Methode, doch wirkliche Kritik, betreffend auch der Parallelen zischen den Sumerern und christlich-jüdischem Material wird, wie von mir von vorhin erwähnt einfach tot geschwiegen!. Man könnte geneigt sein zu behaupten: Typisch christlich-absolutistischer Monotheismus, oder auch eine irgendwie geartete Eigenart des Christentums, denn deren Absolutheitsansprüche sind wirklich heftig; und der Autor beweist diese Tatsache mehr als nur einmal in diesem Büchlein.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen das Christentum oder andere Religionen, doch der Autor hat in diesem Buch, und ganz egal wie gut ers meint, einmal mehr danebengelegen. Denn das nüchterne Fazit dieses Buchs ist klar: Es hat, einfach gesprochen im Vergleich zu R. Dawkins keine Chance!. Selbst wenn der Autor etwas versucht hat, doch das war wirklich viel zu wenig, das war keine Intellektuelle Auseinandersetzung. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass der Autor ein christlicher Theologe ist, und eben kein Naturwissenschaftler wie Dawkins. Dieses Buch ist für mich persönlich eine totale Enttäuschung gewesen - das ist nun einmal auch eine Wahrheit. Aber vielleicht wollte der Autor auch nur so schnell wie möglich eine Gegenreaktion bringen, denn anders lassen sich diese 145 Seiten nicht erklären. Christen werden erfreut sein, das sich jemand den Mut fasst, Dawkins auf Intellektueller Hinsicht die Stirn zu bieten, und der ein oder andere wird sich sagen - ja, er hat es geschafft. Aber mitnichten: er tröpfelt nur Wasser, und kein Wein. Und wenn etwas nicht stimmen kann, ist es die christliche Dogmatik. Christen werden festellen müssen, das zwischen dem historischem Jesus und dem Christus, wie er den Menschen eindokryniert wurde, ein Riesenunterschied besteht. Und überhaupt frage ich mich, warum der Autor dauernd immer wieder andere sog. christliche Wissenschaftler ins Gespräch bringt, denn von anderen Wissenschaftlern, also welchen die einer anderen Spiritualität nachgehen, kam ihm wohl nicht in den Sinn. Dieses Buch hat mir mehr als einmal bewiesen, wie seltsam Theistische Vorstellungen sind. - Keine Kaufempfehlung


Moses war Tutenchamun
Moses war Tutenchamun
von Hans Josef Werding
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,40

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Teils interessant, doch viel zu zu Christlich patriarchalisch einseitig, pure Absolutheitsansprüche; typisch Monotheismus..., 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moses war Tutenchamun (Taschenbuch)
Zuerst möchte ich klarstellen, das die alten Götter und Göttinnen Vorstellungen des sogennanten "Heidentums" nicht Götzen waren!. Denn was der Autor hier den alten Vökern dreist unterstellt, ist einfach unwahr (besser gesagt kaum fassbar) und zeugt davon, das er für weitergehende gnosis oder andere Erkenntnisse, sei es das hieros-gamos oder andere von ihm als nochnäsig betielte Begrifflichkeiten wie "heidnische" Bräuche keinerlei Sinn hat, weil er ernsthaft meint, die Bibel wäre ein Geschichtsbuch - noch sei sie seiner "subjektiven Meinung" nach dazu historisch. Doch dabei wissen die Gelehrten unter uns, das dies nur eie Halbwahrheit ist. Zumal der Titel schon sehr reißerisch wirkt, betrachtet und liest man die ersten 5 Seiten wird man zwar nicht wirklich enttäuscht - da es tatsächlich äußerst interessante wie auch zugleich aufschlußreiche Parallelen zwischen Tutanchaton/Amun und Moses - dem Ägypter gibt, nur gebraucht es dazu nicht des Erwerbs dieses "wahrlich kleinen Heftchens". Selbst im Internet gibt es derweil gleichzu aufschlußreiche wie des teils interessante Einblicke betreffend der angeschlossenen Thematik...Zumal der Autor sich an vielen weiteren Stellen derartig irrt, das es einen verwundert, weswegen er nicht selbst auf die Fehler kommt. Der Ägyptologe Herrman Schlögl: „Leider müssen wir erkennen, dass die Bibel als Geschichtsbuch nur sehr begrenzt tauglich ist“, schreibt er in seiner Ramses-II-Monographie.
Man merkt, das der Autor sich sicherlich nur mit dem sog. verfälschten Monotheismus anfreunden kann, weil er damit meint, sich als zivilisiert hochzustillisieren, um betreffend Moral usw. im Vorteil zu sein. Natürlich....Und der Autor täuscht sich weiterhin gewaltig, was seine verunglimpfenden Betitelungen bezüglich dann vor allem des Heidentums angeht. Tut er doch dies alles als Unsinn und Märchen ab, vergisst dabei aber die Huldigungen an die Göttinnen und Götter, und wie wichtig es für die Menschen früher wie gleich noch heute ist. Gefühle scheinen ihm herzlich egal zu sein. Das ist ganz typisch "Absolutheitsanspruch Monotheismus". Man denke dabei doch nur an die poetischen wie gleich wunderschönen Hymnen und Gedichte, wie auch an die Lobpreisungen der Sappho oder Homer an die Göttin Aphrodite. Vergessen wir dabei nicht, das selbst Gnostiker die große Mutter verehrten, und auch ich selber habe schon in Indien während einer sexuellen Vereinigung Gott und die Göttin gehuldigt. Das hieros-gamos ist nichts Unsinniges, oder stellt ein frevelhaftes Verhalten, wie es der Autor wohl betiteln würde dar; nein - es ist eine direkte Lobpreisung an den PANtheismus. Doch für den Autor ist das ja alles nur "Götzendienst"...Ja klar. Er hat dafür als "Christ" einfach keinen Sinn. Ist doch das Christentum die Etwas-anders-Geartete-liebes-Religion. Leider tut der Autor sämtliche Heidnische Riten und Zeremonien als unglaubwürdig ab, nur erkennt man daran deutlich, das er entweder ein Bibelchrist ist oder einfach seine Ansicht bzw. sein Weltbild verteidigen möchte. Leider macht er dabei andere Götter- Vorstellungen lächerlich, und ignoriert nebenbei weitere Erkentnnise, die das Christentum massiv in Zweifel ziehen würden. Hätte der Autor wirklich ein bisschen Ahnung von den "alt-ehrwürdigen-Ägyptern", wie auch von früheren Kulturen, wie den Sumerern, den Griechen, den Maas, den ehrwürdigen Veden in Indien, obschon Christen für derlei keinen Sinn haben - sie die Verstoßung ihrer eigenen Göttin Ashera; Anat Jahu....(u.a.dem poetischen Heidentum - was die Christen fast ausgerottet haben) und deren Geschichten, so hätte er nicht Jesus als einzigartig dargestellt; zudem hätte er gut und gerne mehr Zeilen mit einfliessen lassen sollen, vor allem im Vergleich zwischen Jesus und Horus, mit dem Unterschied das Horus über 1000 Jahre vor Jesus gewesen ist.

Letzgültig verbleibe ich als solches dabei, das ich die Einstellung des Autors wirklich sehr einseitig finde, denn wie der Autor zum Beispiel das Heidentum, wie auch deren faszinierneden Bräuche niedermacht und als Märchen abtut, ist einfach ja, das muss sein dürfen - typisch christlich ist! Und das gleiche könnte ich aber auch dem verfälschten-kopierten Christentum entgegnen. Zum Glück bin ich keine Christin, sondern eine PANtheistin. Die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hat übrigens deutlich gezeigt, dass die monotheistischen Kulturen die gewalttätigsten unter allen Völkern waren und es bis heute sind. Die Römer, Ägypter und Griechen störten sich damals an einem Gott, der dauernd ruft: "Ich bin der Herr! Ich bin der einzige Herr!" Die Vorstellung eines exklusiven Paktes zwischen einem einzigen Gott und einem auserwählten Volk kannte keine Parallele im Heidentum. In ihrer reichen Welt der Götter und Göttinnen herrschte Toleranz. Eigene Kulte konnten sich mit fremden verbinden und es war durchaus möglich, zu verschiedenen Gottheiten zu beten. Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer brachte es auf den Punkt, als er sagte, "Intoleranz sei nur dem Monotheismus wesentlich". Die Bibel behauptet, dass es neben dem einen Gott des Christentums noch andere Götter im Universum, im Himmel, auf Erden, in anderen Dimensionen oder wo auch immer gibt. Immer wieder werden die Menschen dazu angehalten (2. Mose 20,3): "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" und es wird ihnen verboten, (2. Mose 23,13) "andere Götter anzurufen." Gäbe es keine Konkurrenz, würden solche Gebote wenig Sinn machen. Das Alte Testament verbietet zwar den Kult um fremde Götter, leugnet aber mit keinem Wort ihre Existenz. Die Bibel verlangt also nur, den anderen Gottheiten nicht zuzuhören und nicht an sie zu glauben. Es müssen demnach schlechte Götter sein, die uns irgend etwas antun wollen, könnte man meinen. Oder sie haben bessere Argumente, die uns überzeugen und von unserem biblischen Gott abwerben könnten. Rührt daher die Angst vor der himmlischen Konkurrenz? Hört sich das alles nicht irgendwie seltsam an.

Bei allem Respekt vor dem Autor, der sich redlich Mühe bei der versuchten Rekonstruktion - Moses = Tutanchaton gemacht hat, doch er hätte besser Äygptologie studieren sollen....bei einigen Dingen welche er über Amun schreibt irrt er sich freilich ein paar Mal unglücklich....

Und für den Autor: Die Bibel enthält nahezu nichts, was nicht schon frühere Religionen zu ihrem Gedanken- und Glaubensgut zählten: Jungfräuliche Zeugung, Krippengeburt, Heiligmässiger Erdenwandel als "Sohn Gottes", Weissagungen, Wunderheilungen, Auferweckung von Toten, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Sogar die Dreifaltigkeit - alles schon gehabt. Göttersöhne sollen übrigens nach dem Tod zu Hauf wieder auferstanden sein. Und - schmunzeln sei erlaubt - sogar der Stein vor dem Grabmal Jesu ist ein Relikt aus einer älteren Religion. In den Mysterienreligionen wurde die Eucharistie nahezu gleich gefeiert wie in der katholischen Kirche, sogar das Kreuzzeichen fehlte nicht. Einzig die aufgerufene Gottheit hatte verständlicherweise einen anderen Namen.

Dahingehend: Um das aber alles wirklich und richtig widerlegen zu können – was kaum möglich erscheint (!) -, müssten die das zunächst einmal kennen, was aber, wen wunderst - die meisten schon nicht kennen bzw. jemals davon gehört zu haben scheinen. Das ist Stoff für Orientalisten an der Uni. Von normalen Gläubigen kann man das nicht verlangen und von Fundamentalisten noch nicht mal erwarten, da sie bekanntlich mit Brainwash & Scheuklappen durchs Leben laufen. Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte, die Kirchen sind Formen der organisierten Irrationalität. Die Kirchen glauben an eine von ihnen selbst geschaffene Fiktion und halten diesen Glauben für eine Tugend.

Und noch etwas für den Autor: Es ist tragikomisch, genug – gibt es im Christentum absolut nichts, was nur den geringsten Anspruch hätte auf geistiges- oder religionsgeschichtliche Originalität. Denn von seinen zentralsten Gedanken bis zum periphersten Brauch wurde alles von „Heiden“ oder Juden rezipiert: die Predigt vom nahen Reich, die Gotteskindschaft, die Nächsten- und die Feindesliebe, die Messias- und Heilandsidee, die Prophezeiungen des Erlösers, seine Herabkunft, wunderbare Geburt durch eine Jungfrau, Anbetung durch die Hirten, seine Verfolgung schon in der Wiege, sine Versuchung durch Satan, sein Lehren, Leiden, Sterben (auch am Kreuz), sein Wiederaufstehen (auch selbst dieses Schwanken der Evangelien hat seine Ursachen offenbar darin, dass man die Auferstehung des Gottes Osiris am dritten, die des Gottes Attis am vierten Tag nach seinem Tod beging), sein leibhaftiges Erscheinen vor Zeugen, seine Höllen und Himmelfahrt, die Erbsündenlehre, die Prädestinationslehre, Trinität, Taufe, Beichte, Kommonion, die Siebenzahl, der Sakramente, die Zwölfzahl der Apostel das Apostelamt, das Amt des Bischofs, des Priesters, des Diakons, Sukzession, Traditionsketten, Gottesmutter, Madonnenkult Wallfahrtsorte, Votivtafeln, Reliquenverehrung, Weissagung Wunder wie Wandel auf dem Wasser, Sturmbeschwörungen, Speisenvermehrungen, Totenerweckungen – wozu die Aufzählung: nichts ist neu!. Und all dies kehrt im Christentum nicht etwa nur äußerlich wieder, nur als formale Analogie, als bloße Parallelität der Riten, sondern mit denselben Bedeutungsgehalten, es lebt nur unter anderem Namen fort und oft nicht einmal dies.

Einerlei. Wenn man sich vorstellt: wir leben in einer Galaxis, also in einem Milchstraßensystem, und davon gibt es – nach letztem Stand – trillarden Milchstraßensystemen (gleich groß oder minimal kleiner sowie erheblich zum teil enormer von den Größenverhältnissen) und unser Planet ist eher ein, sagen wir salopp formuliert, aber doch recht zutreffend gesagt - unbedeutender Planet am Rande der Milchstraße wohlgemerkt -, und dann will man behaupten, nicht zuletzt haben das die Kirchen und die Religionen sankrosankt (!) behauptet, wir sind die einzige intelligente Form in dem gesamten unermesslichen Universum, das sich nebenbei immer weiter ausdehnt, und dann noch sagt: dieser Gott (wenn es denn einen Gott gibt; konkret also einen Schöpfergeist, wie immer auch man diesen nennen will) der das wirklich geschaffen hat, sicher nicht bewiesen, aber gehen wir einmal hypothetisch davon aus, doch lassen wir dabei alle Religionen beiseite, bitte!.

Wenn man dann also animmt, der sei auf die Erde gekommen mit Luftschiffen und habe dann eifersüchtig gewütet gegen das eine Volk, hat eigentlich ja sogar den Befehl dazu gegeben (dieses und mehr Grausames kann man im Alten Testament nachlesen) andere Völker auszurotten, dann kann mir doch keiner erzählen, dass das wirklich und ernsthaft der Schöpfergeist sein soll. Es ist in sich völlig unlogisch und ja, es muss gesagt sein dürfen(!) unsinnig. Dieser Gott, den man bewusst provokant mit dem Titel klassifizieren kann: Gott kam von den Sternen, hat mit dem Schöpfergeist überhaupt nichts zu tun.

Jene sogenannte Gottheit, welche im Alten und auch im Neuen Testament geschildert wird, war übriges ursprünglich nur ein ganz unbedeutender Wüstengott gewesen; ehe edieser möchte-gern verstörend-agierende Gott von den Juden später zu dem einen bedeutenden Gott erhoben wurde; zur einigen Gottheit Das dieses das gleiche Wesen sei wie der Schöpfergeist des Universums – ist völlig unsinnig. Da war offenbar eine Intelligenz, aber eine sehr rücksichtlose Intelligenz, muss man dazu urteilen, am Werk, das eigene Interessen, die man im detail nicht ganz kennen, verfolgt hat, und sich in dem Fall ein Volk, das auserwähltes Volk, und das soll bitte kein Antisemitismus sein (und das ist eben laut Bibel so) für sich beansprucht hat.
Oder man muss ja gleich sagen. Wenn man die Schöpfungsgeschichte der Bibel im Alten Testament liest, dann liest man ja ursprünglich nicht von Gott. Es heißt ja: lasset uns Menschen machen. Es wird also von Göttern, den Elohim gesprochen. Ich habe mich mit einem Priester darüber unterhalten, und erhat eben gesagt, diese Elohim übersetzt, sind Götttermenschen; das heißt also: ist gleich außerirdisch. Haben mit Gott aber nichts zu tun. Erst als es dann zum Eingottglauben bei den Juden erhoben wurde, noch lange vorm Christentum, wurde aus den Göttern, Gott. Nur haben sie einen Fehler gemacht. Sie hätten sagen müssen: lasset mich Menschen machen. Das sind eigentlich Ungenauigkeiten hineingerutscht. Dann hat man das später zu erklären versucht: na ja, damit ist die heilige Dreifaltigkeit gemeint. Das wäre ja wieder ein Unsinn, denn: das sind ja drei Personen in einem Gott, sagt die verstörende christliche lehre. Das wären ja drei Götter. Gottvater Gottsohn und Heiliger Geist, der durch die gestörte, widerliche Verschmelzung der besagten homosexuellen Figuren entsteht. Das würde dem ganzem ja wieder nicht entsprechen, also konträr wiederlaufen. Also die Elohim und bene Götter gewesen, wer immer auch diese Elohim gewesen sind. Und mit einem Gott haben die gar nichts zu tun.

Horus wurde von einer Jungfrau am 25. Dezember geboren.
Er soll 12 Jünger gehabt haben.
Er wurde in einem Grab begraben und ist daraus wieder auferstanden.
Bezeichnung:: die Wahrheit, das Licht, der Messias, gesalbter Sohn Gottes, guter Schäfer.
Er vollbrachte Wunder und erweckte einen Mann, El-Azar-us, von den Toten.
Er bezeichnete sich als "Iusa" (der immerwährende Sohn) von "Ptah" (Vater).

Krischna (der Legende nach gest. 3102 vor Christus, achte Inkarnation von Vhisnu)

Krischna wurde von der Jungfrau Devaki (Göttliche) geboren.
Man nannte ihn "Schäfergott".
Er bezeichnete sich als die zweite Person der Dreieinigkeit.
Er vollbrachte Wunder und Wunderheilungen.
Er stieg auf in den Himmel.

Mithra(altpersischer Sonnengott)

Der Mithras-Mysterienkult war eine reine Männer-, bzw. Soldatenreligion, welche aus Persien kam und um 29 vor Chr. vom römischen Heer übernommen wurde. Ausgehend vom nahen Osten, breitete sich dieser Kult schnell über ganz Europa aus. Mithras-Anhänger war bekanntlich auch Kaiser Konstantin (288-337), der Leiter des ersten ökumenischen Konzil zu Nicäa (325).

Mithra wurde von einer Jungfrau am 25. Dezember geboren.
Er galt als grosser herumreisender Lehrer und Meister.
Man nannte ihn "den guten Schäfer".
Man bezeichnete ihn als: der Weise, die Wahrheit, das Licht, der Erlöser, der Heiland, der Messias.
Seine Symbole waren der Löwe und das Lamm.
Sein heiliger Tag war der Sonntag (der Tag Gottes).
Höchster Feiertag: unser heutiges Osterfest.
12 Jünger sollen ihn begleitet haben.
Er tat Wunder und vollbrachte Wunderheilungen.
Er wurde in einem Grab begraben wo er nach drei Tagen wieder auferstand.
Seine Auferstehung wurde jedes Jahr gefeiert.

Buddha (563 vor Christus)

Obwohl Siddhärta Gautama in Kapilawastu (Himalaja) hochoffiziell als Prinz das Licht der Welt erblickte, wurde er in späteren Legenden das "Opfer" einer Jungfrauengeburt.

Buddha wurde von der Jungfrau Maya geboren.
Mit 29 Jahren begann seine missionarische Tätigkeit.
Er vollbrachte Wunder und Wunderheilungen.
Man bezeichnete ihn als "guten Schäfer".
Er zog als Wanderprediger durchs Land.
Von ihm ist mindestens eine Bergpredigt überliefert (Predigt von Benares).
Buddha umgab sich mit einer Schar von Jüngern.
In den buddhistischen Schriften wird von 77 Wundern berichtet.
Er führte öffentliche Streitgespräche mit Brahmanen und Asketen.
Nach seinem Tod (80jährig), stieg er auf in den Himmel, bzw. ins "Nirvãna".

Bei allem Respekt: Warum mussten seit jeher meistens Jungfrauen dranglauben ? Interessant ist auch die Zahl 12, welche in vielen dieser Legenden erscheint. Horus hat den "El-Azar-us" von Tode auferweckt. In unserem Bekenntnis heisst der Mann "Lazarus". Man könnte fast sagen: "Alles schon da gewesen!

Wie sich zeigt, entpuppt sich bereits unser erstes Beobachtungsfeld, die Bibel, bei näherer Betrachtung als eine Quelle überirdisch-verbrämter Berichte über möglicherweise anachronistische Begebenheiten, vollbracht von göttlichen Menschen - nicht aber von Gott!. Denn Fakt ist und bleibt vor allem das die Bibel von mehreren Göttern spricht: Obwohl die jüdische und die christliche Religion heute von diesen Kirchen als moderne monotheistische Religionen gefeiert werden, finden sich sowohl im alten als auch im neuen Testament zahlreiche Hinweise auf Animismus und Polytheismus. " Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." Das klingt nach mehr als nur einem Gott. Im ursprünglichen, hebräischen Text wird für "Gott" das hebräische Wort "Elohim" verwendet, was unzweifelhaft "Götter" bedeutet. Elohim ist also nicht ein singulärer Gott, sondern bezeichnet das schöpfende Kollektiv, das aus einem „göttlichen Pärchen“ besteht. Elohim ist also das Schöfungskollektiv des Universums, das Elternpaar des Universums, wie Schiwa und seine Mahadevi- ohne die er nicht schöpfen kann, auch bekannt als seine Schakti.. Denn gäbe es nur einen einzigen Gott, müsste der biblische Gott seine Menschenkindern nicht dauernd vor "fremden Göttern" warnen und ihnen deren Anbetung mit drastischen Strafen verbieten. Gäbe es keine Konkurrenz, würden solche Gebote wenig Sinn machen. Das Alte Testament verbietet zwar den Kult um fremde Götter, leugnet aber mit keinem Wort ihre Existenz. Die Bibel behauptet, dass es neben dem einen Gott des Christentums noch andere Götter im Universum, im Himmel, auf Erden, in anderen Dimensionen oder wo auch immer gibt. Oder waren es gar Außeridische die uns erschaffen haben, ähnlich vergleichbar wie Superwesen, oder wie Stan Lee, der Erfinder des Spiderman es mal treffend formulierte: Homo sapiens superior waren - Gottgleiche Superzivilisationen?. Wenn man an die Kambrische-Explosion denkt...Zumal wir heute, wie es schon frühere Kulturen berichteten, in der Lage sind Gentechnisch- Mischwesen oder Superwesen zu erschaffen. Von daher stellen gewisse Paläo-Seti-Forscher (unabhängig wie glaubhaft das auf manchen wirkt) durchaus berechtigte Fragen.

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer brachte es auf den Punkt, als er sagte, "Intoleranz sei nur dem Monotheismus wesentlich". Die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hat übrigens deutlich gezeigt, dass die monotheistischen Kulturen die gewalttätigsten unter allen Völkern waren und es bis heute sind. Viele der frühen heidnischen Religionen waren jedenfalls toleranter und ihre Götter hatten keine Probleme, andere Gottheiten neben sich zu dulden. Vielleicht wäre unser religiöses Leben durch all die Jahrtausende sogar bunter, unbeschwerter und abwechslungsreicher gewesen. Und mit Sicherheit würden solcherlei Götter und Göttinnen in schwierigen Lebenssituationen genauso Trost spenden wie der eine strenge Gott, der den Christen angeboten wird. Erstes ist nämlich die Bibel ein nationalistischer Text im modernen Sinn des Wortes und hatte zunächst nur für ein relativ Spät sesshaft gewordenes Nomadenvolk Bedeutung. Zweitens liefert die Bibel das Bild eines nicht einzigen Gottes, denn nach dem Glauben der Hebräer konnten andere Völker durchaus ihre eigenen Götter haben welche nur die besonderen Götter des betreffendes Volkes waren – also etwa nach Art des Teutates im keltischen Sinne, sodass der einzelne Gott der Beschützer nur eines bestimmten Stammes war. Und wenn die Hebräer zu einer bestimmten Zeit ihrer Geschichte zum Polytheismus überwechselten, so hatte dies seine Ursache im Einfluß benachbarter Völker. Auch der endgültige Monotheismus der Hebräer scheint übrigens durch Moses von ägyptischen Anhängern des Sonnenkultes übernommne worden zu sein. In Wirklichkeit waren nämlich die Hebräer Vertreter des Materialismus und glaubten nicht einmal an das Fortleben der Seele nach dem Tode. Ihre einzige Forderung war ein besonderer Gott für sich. Ein Schutzgott, der ihnen ein möglichst sicheres und langes Leben garantierte. Noch zur zeit Jesu war diese Haltung bei den Sadduzäern lebendig. Die Bibel gibt also keinerlei Aufschluß über die Frage, ob der Monotheismus als Weiterentwicklung des Polytheismus angesehen werden kann.

Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 Jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menschheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, um Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst.

Was geschah, wenn Moses selbst die Stiftshütte betreten wollte?. Moses klingelte – wie die Schafe eines Hirten – bereits von der Ferne und kündigte seine Absicht gegenüber seiner Gottheit an, dass er die Stiftshütte zu betreten wünsche. Nach dem Vernehmen der Klingeltöne sprang „Jahwe“ mit einem Satz erst einmal zur Seite und verschwand hinter dem Vorhang, um seine göttliche Verkleidung anzulegen, die ihn von den Menschen unterschied. Dann trat er wieder aus seinem göttlichen Versteck hervor und las auf der Brust des Menschen das Wort „Moses“ – womit er sogleich wusste, welches der Menschenkinder vor ihm stand!. Als „Jahwe“ diesen Besucher im Heiligtum dann auch noch mit dem richtigen Namen ansprach, wurde die „göttliche“ Kraft“ des „Überwesens“ bestätigt – nur der „Allmächtige“ konnte so etwas zustande bringen. Doch die Söhne Aarons, Abihus und Nadabs brachte „Jahwe“ mit einem göttlichen Feuerstrahl um, weil sie sich nicht an die Ordnung und Weisung für das Betreten der Stiftshütte hielten. Vermutlich überraschten sie die Gottheit in einer unpässlichen Situation und mussten dafür mit dem Leben bezahlen. Was hatten die beiden entdeckt?. Könnte es nicht sein, dass die Person, die von den Juden als „Jahwe“ angesprochen wurde, nur ein ganz normaler Mensch war?. Möglicherweise einer, den eine Gruppe von Missionaren aus einer höher zivilisierten Weltgegend begleitete? Dieser Gedanke ist nicht Neu und wurde auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit schon des- öfteren vorgebracht. Die Forschung bezeichnet derartige Begegnungen von unterschiedlich hoch entwickelten Kulturen nämlich als einen – „Götterschock“!.


The Devi Bhagavata Purana (Sanskrit Text with English Translation) (In Two Volumes)
The Devi Bhagavata Purana (Sanskrit Text with English Translation) (In Two Volumes)
von Swami Vijayanand And Introduction by: N. Balakrishnan
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine geniale Übersetzung, welche zwar selten ist, aber dennoch belebt ist mit einem- inspirierenden Geist der DEVi, 28. Februar 2013
Einerseits ist es zwar wirklich sehr schade, das es nicht mehrere solcher Übersetzungen gibt - bedenkt man dabei das keines in Deutsch vorliegt -, es aber andererseits dafür umso erfreulicher ist, das es überhaupt ins Englische übersetzt wurde. Und nein, nicht immer ist dieses Exemplar so derart teuer, wenngleich es wahrlich limitiert zu sein scheint, was mich dann doch nicht wundert - ist es doch etwas ganz besonderes. Denn dieses Buch ist für mich ein Einfach nur "goldener Schatz" gewesen. Es hat mir nicht nur enorm geholfen "The DEVI- die Mahadevi", und überhaupt ihre wahre Bedeutung Insgesamt richtig zu verstehen, sondern zugleich jedweden Sinn und Zweck ihrer 108 Namen besser für mich einzuordnen. (freilich selbstverständlich, auch alle weiteren Namen VIshnus, Brahmas, Shivas; dieser großen Göttin,welche alle anderen in sich vereint.) Der Sanskritext welcher hier übersetzt wurde, und welcher vor allem auch einfacher beschrieben wird - strotz nur so voll dynamischer Poesie, einem ungemein anziehenden Tatendrang, wie gleich einer guten Zuversicht, die nicht einfach nur auf eine lange Bank gelegt wird, wie es teils in saloppen Parolen `Wissen durch Glauben` versprochen wird. Der Erkenntnisvorgang dabei ist ganz anders zu handhaben....Es ist vergleichbar wie bei der gnosis. Die Veda (Veden) allgemein, und auch die DEVI-texte legen sehr viel Wert auf die innere Arbeit und eigene Meditation, in der man sich seinen Ängsten oder auch äußeren Zwängen stellen muß. Meist durch das vollständige Annehmen, unser Gefühle, der vielen Sehnsüchte und auch der Lüste, wie gleich der Begierden, als menschliche Lebewesen. - Denn nur durch das tatkräftige Arbeiten an einem Selbst, wie durch weitere Visionen seiner Selbst- in-Verbindung zur` Großen Göttin- maa Durga`, wird man genau die vorher in sich beladenen Ängste - welche einen belasten - vergessen, und besiegt sie endgültig durch rituelle Mantras., Zeremonien, gesänge udn vielem, veielm mehr, was der Autor hierdrin auch sehr gut darlegt. Das schließt wie beim Tantra alles prakische, wie gleich die Sexualität mit ein. Obschon man, spziell betreffend der Sexualität sehr aufpassen muss, da es auch nach hinten losgehen kann. Sehr lesenswert ist hierbei vor allem betreffend der Tatsache, das es alte Zeugnisse sind, die uns hier abgedruckt und übersetzt erscheinen; denn es wird unglaublich viel Wert auf die Polare- Einheit von Mann und Frau gelegt. Wie schon bei Laotse, steht auch für diesen Autor fest, das es die große Einheit doch gibt - bzw. für ihn geben muss. Für das Zueinander, und nicht das getrennt-sein, wie es in so viele Religionen der Fall ist...exemplarisch steht dafür das Christentum - wo man erstens die Frau, als voll böser Lust erkennt und Sexualität als etwas schlechtes, dummes und böses betrachtet. In Anbetung der DEVi, der "großen Mutter" ist es in der rituell-sexuellen-Verschmelzung-mit seinem -Partner genau anders herum. Denn die Devi` Texte drücken sich sehr deutlich aus, das es vor allem das Erleben der Erfahrung sein soll, was uns weiterbringt, was ja dann auch in der Beziehung der Mantras sich wiederspiegelt. Ausführlich wird erläutert, wie man die Göttin lobpreisen kann, wie man sie erfühlen und auch Gebte der Stille an sie richten kann.

Die Quelle allen Seins...Mahadevi Durga; hierbei ein paar Auszüge der faszinierenden Übersetzungen, die mich einfach immer wieder wie neu beleben, es stärkt mich einfach in meinem innneren Wohlbefinden, das es Menschen gibt, die sich jene wertvolle wie aber mühsame Mühe- und Arbeit machen, uns dieser seltenen Texte vorstellen. In diesen niedergeschriebnenen Puranen der DEVI steckt mehr, als nur ein belebter Geist, sondern vollstes Vertrauen in ihre Hände. Mahadevi heißt übersetzt nichts anderes als “Große Göttin“ und bezeichnet im indischen Pantheon die letztliche Einheit die allen Göttinnen zugrunde liegt. Mit dieser Vorstellung verbunden ist die „grundlegende theologische Annahme, dass die höchste Realität im Universum ein mächtiges, schöpferisches, aktives transzendentes weibliches Wesen darstellt“. Damit hat der Autor einen entscheidenen Punkt getroffen. Ihr essentielles Wesen ist erfasst in der Idee der Shakti, welche die generell aktive Dimension der Göttinnen, Ihre Energie, im Gegensatz zur Ruhe und Bewegungslosigkeit der männlichen Gottheiten zum Ausdruck bringt. Shakti verkörpert jene Kraft, welche die höchste Wirklichkeit selbst ist. „Wird die Mahadevi als Shakti auf eine andere Dimension des Göttlichen in Gestalt eines männlichen Gottes bezogen, hat dieser die Tendenz, im Verhältnis zu Ihr eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Mahadevi ist also eine machtvolle, aktive, dynamische Göttin, die das Universum erschafft, durchdringt, regiert und beschützt, und zwar nicht indem Sie sich abseits von der Welt und Ihren Bedürfnissen hält, sondern indem Sie gerade stets aufmerksam bleibt für die kosmischen Rhythmen und die Bedürfnisse Ihrer Verehrer/innen.

Zwar sehen wir mit Begriff und Wesen der Maya, insbesondere dem sog. Schleier der Maya (der nichts anderes bedeutet als die Gesamtheit der sinnlich erfahrbaren Welt, die jedoch verhindert, dass wir die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind) in der hinduistischen Philosophie oft negative Assoziationen verbunden, insgesamt jedoch wird die Maya durchaus günstig bewertet. „Weil Sie es ist, die die Welt als Maya durchdringt, neigt die Erscheinungswelt dazu, positive Qualitäten anzunehmen“, denn die Mahadevi verkörpert die gesamte Schöpfung; Sie ist eins mit ihren Geschöpfen und mit Ihrer Schöpfung. Wobei der Autor deutlich macht, das die maa Durga (MAHADEBVI) kine Erdgöttin ist, sondern Paramatma- mäßig in Erscheinung tritt, wie manitu, das heißt der große Geist der Ureinwohner durchlebt die Natur, ist aber nicht identisch mit ihr, so kann man das betrachten. Sie ist Leben, und in dem Maße wie Leben geschätzt und verehrt wird, schätzt und verehrt man Sie. „Die Devi erschafft die Welt, Sie ist die Welt und Sie belebt die Welt mit schöpferischer Kraft. Als Shakti (weiblich göttliche Energie), als Prakriti (Natur, Urnatur) und Maya (Schöpferkraft) sieht man in Ihr weniger diejenige Kraft, welche die Geschöpfe an das endliche Dasein fesselt, als vielmehr gerade die Quelle und Lebenskraft der Wesen. Sie ist der Ursprung der Wesen – ihre Mutter -, und als solche wird Ihre ehrfurchtgebietende, lebensspendende Kraft verehrt“. Mit der Mahadevi wird sogar die für den Hinduismus zentrale Vorstellung des Brahman (das Allumfassende, das Universelle) in Verbindung gebracht. Dies Brahman bezeichnet die absolute Transzendenz, jenseits aller Namen, Formen und Begriffe, das sich zugleich selbst wiederum in einer Vielzahl von weiblichen wie männlichen Gottheiten, Universen und Wesen manifestiert. Aus dieser Ineinssetzung von Brahman und Mahadevi ergibt sich schließlich, dass die Maya die höchste Wirklichkeit selbst darstellt, und dass Sie die Quelle sämtlicher göttlicher Offenbarungen, der männlichen wie der weiblichen, insbesondere aber der weiblichen, ist. Die zentrale Rolle der Mahadevi ist die einer Schöpferin und Königin des Kosmos. Ihre drei kosmischen Funktionen sind: Erschaffung, Erhaltung (Durga) und Zerstörung (Kali), und das sind genau die Rollen, welche den drei bedeutendsten indischen (männlichen) Göttern im kosmischen Reigen zugedacht sind: Brahma (der Weltenschöpfer), Vishnu (der Welterhalter) und Shiva (der Weltenauflöser). Diese drei männlichen Gottheiten, obgleich durchaus selbstständig agierend, sind im letzten nicht nur eins mit der Göttin, Aspekte Ihres Wesens, sondern sie handeln auch allein nach Ihrem Willen und Befehl. Wie zahlreiche Mythen anschaulich darstellen, werden sie kraftlos, sobald Shakti Ihre Energie aus ihnen zurückzieht.

Die Welt, so heißt es, wird zerstört, wenn die Mahadevi – blinzelnd – Ihre Augen schließt, und sie wird aufs neue erschaffen, wenn Sie sie wieder öffnet. Man stellt sich vor, „das gesamte Universum sei aus einem winzigen Staubkorn vom Fuße der Devi gebildet. Brahma nimmt das Staubkorn und formt daraus Welten, die Vishnu in seiner Form als vielköpfige kosmische Schlange (Ananta) mit seinen tausend Köpfen kaum noch tragen kann.“ Die Große Göttin wird unter anderem „beschrieben, wie Sie in Ihrem Himmel auf einem Ruhebett liegt, dessen vier Füße aus den großen männlichen Gottheiten des hinduistischen Pantheons bestehen“, will sagen: die großen männlichen Götter mögen noch so wichtige Rollen spielen, letztendlich sind sie doch nur Ihre Diener und Vollzugsbeamten „und folgen ihren Anordnungen. Sie hat sie erschaffen, ja Sie hat zahllose Kopien eines jeden von ihnen hervorgebracht, und sie alle handeln als Ihre kosmischen Vertreter, indem sie über das Universum, das Sie erschaffen hat, die Aufsicht führen“. Bis auch sie, wie der Mythos von der Göttin und dem Stierdämon verdeutlicht, eines Tages mit ihrem Latein am Ende sind und Ihr in der höchsten Not alle Vollmachten zurückerstatten, die Sie ihnen großzügig verliehen hatte.
Die bei weitem verbreitetste und beliebteste Form der Devi ist Durga. In dieser Gestalt „wird die Mahadevi gewöhnlich als eine wilde, unbesiegbare Kriegerin dargestellt, die von Zeit zu Zeit in die Welt herabsteigt, um gegen das Böse in verschiedenster Art zu kämpfen, insbesondere gegen Dämonen, die den Göttern die Machtstellung geraubt haben“ und das Universum aus den Angeln heben wollen. Wobei zu beachten ist, dass all diese mythologischen Ereignisse, sich „immer wieder“ vollziehen, also auch die „Siege“ niemals endgültige, sondern stets nur vorübergehende Wirklichkeiten auf dem Rad ständiger Wiedergeburten schaffen. In Ihrer Verkörperung als Durga ist die Mahadevi aufmerksam für die Belange der Welt und tritt als aktive Beschützerin der Ihren auf, die sogar den kosmischen Bedrohungen entsprechende Formen annimmt. Sobald jemand Sie ernsthaft um Hilfe bittet – Gott oder Mensch - , erscheint Sie als Retterin, die – auf einem Löwen/Tiger reitend – alle Widerwärtigkeiten des Lebens umgehend und schonungslos vertreibt. Sie tritt auf als Beschützerin und Erlöserin der Welt, und alle hinduistischen Gottheiten sind letztlich nichts als unterschiedliche Offenbarungsformen der Wirksamkeit der Devi im Interesse der Welt. In Zeiten der Not kann man auf Sie zählen. „Man sieht in Ihr eine zugängliche, mütterliche Figur, die niemals taub ist für die Schreie Ihrer Kinder“.

Das Zehn-Silben Mantra der Durga: Durga vereint alle Formen der göttlichen Mutter in sich. Als Tridevi-Shakti personifiziert sie die drei Hauptaspekte der weiblichen Kraft: Sarasvati, Lakshmi und Kali. Das Mantra zur Verehrung von Durgas siegesreicher Natur im Kampf gegen den Egoismus, Eigennutz und die damit verbundenen trennenden und Zwietracht säenden Kräfte auf den verschiedenen Ebenen ist das Zehn-Silben-Mantra:

om aim hrim klim chamundayai vicchai om

„Om“ entspricht Mahadevi, der großen Göttin. Sie repräsentiert Ayana (das Ziel) und somit auch die Befreiung aus dem Kreislauf des Karma.

„Aim“ ist die Klangsilbe für Sarasvati (die Shakti von Brahma, dem Schöpfergott). Sie repräsentiert Dharma (Prinzipien und Ideale, göttliche Ordnung, die Pflicht des Menschen, Verhaltensregeln, Selbstdisziplin, Moralkodex, Gerechtigkeit). Dharma ist das, mit dem man in Einklang mit den Prinzipien der Veden (Wissen, spirituelle Erkenntnis) kommt.

„Hrim“ ist die Klangsilbe für Mahalakshmi (die Shakti von Vishnu, der Erhalter). Sie repräsentiert Artha (Wohlstand, Glück und Gedeihen) der durch rechtschaffenes Handeln erworben ist. Artha ist eines der vier Ziele des menschlichen Strebens und gilt in der vedischen Tradition so lange nicht als verwerflich, wie bei seiner Verfolgung Moral und die göttliche Ordnung (Dharma) berücksichtigt werden.

„Klim“ ist die Klangsilbe für Mahakali (die Shakti von Shiva, der Zerstörer). Sie repräsentiert Kama (Auflösung von Wünschen und Verlangen). Das Verlangen des Menschen nach Reichtum, Besitz, Ehre, Ansehen, Ruhm, usw. wird zu Asche verbrannt, wenn er spirituelle Erfahrungen macht, um sein höchstes Selbst zu entfalten, damit die individuelle Seele mit der kosmischen Seele Mahesvari, Parashakti, Mahadevi, bzw. Mutter Durga verschmelzen kann.

„Chamundayai“ beschreibt Durga in ihrer Form als Chamunda, die Siegerin über die Dämonen Chanda und Munda. „Vicchai“ bedeutet Sieg über die dämonischen Kräfte. Aus tantrischer Sicht sind dämonische Kräfte jene Energien, die sich von der Einheit getrennt sehen, egoistisch und eigennützig ausgerichtet sind. Im Äußeren erscheinen sie als Bequemlichkeit und Luxus. In unserem Inneren wirken sie als Haß, Geiz, Stolz, Selbstübereinschätzung und Anhaftung.

„Om“, Die göttlichen Qualitäten sind wirksam als Hingabe, Gnade, Liebe und Gedanken über die Existenz. Sie erscheinen als Disziplin, Gewaltlosigkeit, Zuversicht und Nicht-Anhaftung an das Erreichte und führt uns zum Ziel. Die Befreiung vom Karma und das Aufgehen im Göttlichen, Mahesvari – die Große Göttin Durga.

cm sri durgayai namah - „Verbeugung vor Mutter Durga“

Am Anfang war Gott eine Frau gewesen!. Diese erschütternde wie provozierende Wahrheit wirft eine Reihe von Fragen auf: Wie gelang es dem Mann, die als Große Mutter verehrte Frau aus dem sinnstiftenden Zentrum des Lebens zu verdrängen?. Wie wirkte sich diese vor rund 5000 jahren einsetzende Umwälzung auf die Entwicklung der Menscheit aus?. Und welche Folgen hat das für uns heute?. Denn seit das von der Frau vermittelte Wissen um die ganzheitliche Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur, umd Werden und Vergehen, Weiterleben nach dem Tod und Widergeburt verschüttet ist, befindet sich der Kosmos nicht mehr im Gleichklang, fehlt uns der Schlüssel zu uns selbst.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 9:42 AM CET


Machete [Blu-ray]
Machete [Blu-ray]
DVD ~ Danny Trejo
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial, 27. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Machete [Blu-ray] (Blu-ray)
Format Blu-ray:

Zunächst einmal muss zur vorliegenden Blu-ray festgestellt werden, das sie jedem Anspruch einer Blu-ray gerecht wird. Das Bild ist "wirklich-super-scharf-gestochen", und überzeugt absolut, gleich dazu besticht der tolle dynamische Sound mit starken Bässen, und einem herrvoragenden Klang, und ja, so müssen und sollten HD-Master Sounds für beide Audio-Spuren abgemischt sein.

Und was den Film insgesamt betrifft, so kann ich diesen nur dringend weiter empfehlen. Der Grindhouse-Look kommt jederzeit auf, und letztlich ist er für mich auch ein "Actioner". Denn er garantiert nicht nur durch Action, Witz, Schwarzen Humor und strotz nur so voller Übertreibungen (Tipp; betreffend Krankenhaus-Szenerie: menschlicher Dickdarm) und lots of Skurrilitäten - siehe hierzu die weitere geniale Splatter-Szenerie in der Kirche, welche ich übrigens absolut überzeugend fand (man beachte dabei den Gesichtsausadruck von "The-Sexmaschine" aus From-Dusk-Till-Dawn) -, sondern bietet die Geschichte zugleich auch weiterhin jede Menge blutige Action, waghalsige Stunts, und für Humor wurde entsprechend vorgesorgt. Und der angesprochene Humor ist auf jeden Fall garantiert - und fällt nicht zu knapp aus. Man beachte dabei die tollen Dialoge, vor allem im originalen Englisch....Und überhaupt ist die Geschichte irgendwie einfach super erzählt, wenngleich Cineasten vielleicht doch ihre Probleme damit haben könnten - aber dennoch kann und muss man den Film wärmstens empfehlen. Er rockt einfach, und hat die vollste Punktzahl redlich verdient. Vor allem auch, weil er eben so dermaßen überzogen, und voll gespickt ist mit jeder Menge blutige Action und puren Skrurillen Szenen. Zudem wartet der Film mit einer ganz bekannten Menge an Klass- Schauspielern auf, welche allesamt überzeugen. Und selbstverständlich machen J.Alba wie gleich M. Rodriguz und die "Twins" nicht nur rein Optisch eine super Figur, sondern sind wie immer zum Anbeißen (auch Frau darf sowas schreiben ;)...). Bei diesem Film wird man Definitiv auf seine Kosten kommen und garantiert seinen Spaß haben


96 Hours - Taken 2 (Extended Cut) [Blu-ray]
96 Hours - Taken 2 (Extended Cut) [Blu-ray]
DVD ~ Liam Neeson
Preis: EUR 9,99

29 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gar nicht mal so schlecht, 25. Februar 2013
Format Blu-ray:

In einem jedenfalls hat der Nachfolger dem Vorgänger etwas voraus, und das wäre hierbei die überragende Bild und Tonqualität. Denn das gezeigte Bild ist wirklich sehr gut - gestochen scharf - und hat mich absolut überzeugt, wie es auch den Film ein bisschen mit auf-wertet. Dazu gesellt sich ein guter dynamischer 5.1 HD-Master Sound, der gut abgemischt wurde, und sich entsprechend bemerkbar macht. Das hat Spaß gemacht.

Und was den Nachfolger des ersten Films an sich Insgesamt betrifft, so muss ich doch eingestehen das ich eine echt-totale Niete erwartet habe. Berücksichtigt und bedenkt man doch die überaus negativen Kritiken, welche man des öfteren zum besagten Nachfolger vernahm, kann man über den Exdented Cut dann doch anderer Meinung sein (wenngleich solcherlei Meinung fairerweise subjektiv gefärbt ist.) Denn so schlecht, wie er sodann vorher gemacht wurde, ist der Film nun dann auch wieder nicht. Wobei man jedem, betreffend Sklaverei und Prostitution zustimmen muss, das hierbei aber nun derartige Klischee wie bei den Albanern im Film aufgezeigt und dargestellt, zum zwar negativen Ton Hollywoods mit- gehören kann man kaum ausschließen. Obgleich es leider anderswo Menschhandel und weitläufige Kinderprostitution (Mädchen wie Jungs) gibt, ist dies aber doch eine Folge des Patriarchats...Dennoch empfand ich es als richtig, das man auf solcherlei Thematik des Menschenhandels welcher dort im Osten wie zugleich leider anderswo nun einmal ein Riesengeschäft ist, eingeht. Das hierbei schnell Vorurteile bei dem einen oder anderen geweckt werden, ist kaum auszuschließen. Aber so wurde ich trotz aller - schlechten Erwartungen welche ich doch zunächst hatte -, angenehm von der einerseits flotten Action (vor allem fand ich die Verfolgung im Taxi zur Filmmitte sehr gut in Szene gesetzt), der Wendungen und dem Ende überrascht. Sicherlich gibt es auch bei diesem Nachfolger so seine Problemchen, Insgesamt aber wurde ich nicht enttäuscht, und kann den Film entgegen- überwiegend schlechter Meinungen, trotzdem vollends nur wärmstens weiter empfehlen.
Übrigens fand ich die Idee, die Tochter mehr mit- einzubinden auch nicht verkehrt - unabhängig wie logisch es erscheint, über die Häuser- Istanbuls zu rennen, und unauffällig mehrere mal Granaten durch die Gegend zu werfen. Dennoch fand ich dies, trotz aller logischen- Fragwürdigkeiten die solches aufwirft, passend ins Film- geschehen mit einverwoben. Zudem wertet der Exdented Cut den Nachfolger auf jeden Fall auf.

Enttäuscht worden bin ich nicht, denn ich erlebte hierbei ein - einfach flottes Filmvergnügen - was keineswegs getrübt wurde. Es kam vor allem auch überhaupt keine Langweile auf, und darüber hinaus ist der starke HD-Master Sound eine Empfehlung für alle Heimkino-freunde da draußen; denn lohnen tut es sich allemal da es rumst und knallt...der HD-Master- Sound ist für beide Audio-Spuren super gemischt worden - hat hat sich daher die vollste Punktzahl redlich verdient. Wer dazu noch Interesse am Bonus Material hat, sollte sich das mitlaufende Video- Tagebuch des Filmemachers anschauen - das fand ich interessant.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2014 3:08 PM CET


Das Geheimnis der Avatare: Die spirituelle Weisheit
Das Geheimnis der Avatare: Die spirituelle Weisheit
von Jeffrey Armstrong
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich ganz tolles, eindrucksstarkes Buch mit Vedischem Wissen gespickt, 21. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch hat mich gefesselt, und ich hab`s auch deswegen schnell durchgelesen, und wurde nach Beendigung des Lesens nicht enttäuscht. Aber zugleich war ich auch ein klein-wenig überrascht, dass ein Veden- Kenner derartig einfach und, zum Teil recht unkompliziert die Dinge auf den Punkt bringt. Da war Insgesamt sehr verständlich gehalten wie ich befinde. Denn der Autor versteht es, vedisches Wissen, wie auch unglaubliche vedische Erkenntnisse spannend in diesem Buch - nicht nur zu präsentieren - sondern er vermittelt dieses auch glaubhaft. Dies merkt man schon auf der ersten Seite in der Anleitung. Sicherlich braucht man, um den Film - Avatar - als solches zu verstehen und entsprechend nachzuvollziehen, nicht dafür dieses Buch zu lesen. Dennoch streut der Autor hierbei wichtige, wie zugleich sicherlich auch für den einen-oder-anderen überraschende Parallelen ein, welche zwischen dem genannten Film und der vedischen Genesis, wie gleich dem vedischen Universum überhaupt bestehen. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, und bin erstaunt gewesen über den Leidenschaftlichen Stil des Autors, welcher dieser an den Tag legt. Das hat mich wirklich überzeugt. Zumal ich es auch als wichtig erachte, in dem unserigen Zeitalter mal auch andere - religiöse/ spirituelle Vorstellungen - im anatolischen Westen zu präsentieren. Wie auf gleich entsprechend andere Überzeugungen (die sehr wohl existent sind; The`Devi-Puranas...) aufmerksam zu machen. Und das hat der Autor mit diesem Buch auf jeden Fall erreicht. Der Stil ist sehr gut flüssig gehalten, und er beschreibt vieles äußerst verständlich und ist ein Kenner der vedischen Geschichte, die übrigens ungemein faszinierend ist.

Wobei ich Es als doch vorbildlich empfinde, dass er z.B. Radha bei der Erwähnung der Gita nich-mit vergisst aufzulisten und sie anzusprechen, wie gleich auch die Allmutter Bhumi (Gaia) nicht außer acht lässt. Denn ohne die Göttinnen läuft in den Veda nichts. Zwar erwähnt der Autor nicht Sarasvati(auch in frühen Überlieferungen "Vac" genannt), die die Vedas geboren haben soll, aber tut es hierbei keinen Abbruch, da der Autor und - das sollte man wissen - von Krishna (also dann dem Bhagavan ) und seinem weiblichen Gegenstück - Radha spricht. Ich persönlich bin ich eine Hindu-Shakta-Frau, und habe mich aus mir verständlichen Gründen von patriarchalischen Gottheiten getrennt, aber dennoch ist dem Autor ein erfolreiches Buch gelungen. Und betreffend den von mir angesprochenen Göttinnen sei kurz gesagt, die es diese auch dort sehr wohl, in auch vieler Art und Weise gibt. Auch wenn es Männliche Interpreten öfters gerne weglassen, um nur auf Krishna, Schiwa, Brahma, oder Visnu aufmerksam zu machen. Der Autor erzählt kurz und bündig, was speziell Mutter Erde, kschama, repräsentiert und vor allem auch, für welche Qualitäten weibliche Göttinnen einstehen bzw. welche sie mit sich bringen. Dieses Buch ist absolut weiter zu empfehlen, und erhält von mir die volle Punktzahl. Ein tolles Buch, welches freilich unvoreingenommen geschrieben wurde, und es meiner bescheidenen Meinung nach, gegenüber jeder Monotheologischen Philosophie erhaben ist. Obgleich, und auch das darf man nicht außer Acht lassen, das Buch das Weltbild des Autors wiederspiegelt, welches sich aber von vielen die über Indische Spiritualität berichten - abhebt -, weil dort zumeist nur der männliche Part die Oberhand gereicht wird

Am Ende des Buchs gibt es noch anregende und überaus hilfreiche Yoga-Übungen wie auch gleich Weisheiten der Avatare zu belesen.

Namaste


Das biblische Zeugnis der Schöpfung
Das biblische Zeugnis der Schöpfung
von Werner Gitt
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für Hr. Gitt ist, provozierend formuliert, alles andere ja fast schon Teufels`zeug..., 14. Januar 2013
Der Autor des vorliegenden Buchs hat sich freilich in bestimmt vielen Disziplinen verdient gemacht, doch in einem hat er sich, so jedenfalls erscheint es mir, besonders hervorgehoben. Und zwar, indem er anderen Menschen welche nicht so sehr - in Archäologischen und Historischem Material - bewandert sind, gewisse Fakten einfach verschweigt. Vor allem die vielen Parallelen, die das Christentum oder überhaupt alg. die abrahamitischen Religionen mit anderen lange vorher bestehenden Kulturen teilt!. Tipp: Sumer und die alt-ehrwürdigen Ägypter. es gibt mittlerweile 200 Gemeinsamkeiten zwischen der ägyptischen alten religion und dem Christentum!. Das dies nirgendwo erzählt wird, kommt mir fast schon so vor, wie geplante Gehirnwäsche. Das fällt vor allem bei den Monotheistischen Religionen auf. Doch studiert der Autor entweder seine eigene verfälschte Bibel nicht richtig, oder aber dieser ist einfach gesprochen - blind vor Hass auf andere Religonen. Denn hätte der Autor gründlich biblische Schriften studiert, wäre ihm etwas aufgefallen, was schon ganz zu Anfang im einem der patriarchalischsten Bücher überhaupt, steht: Und wie sich zeigt, entpuppt sich bereits unser erstes Beobachtungsfeld, die Bibel, bei näherer Betrachtung als eine Quelle überirdisch-verbrämter Berichte über möglicherweise anachronistische Begebenheiten, vollbracht von göttlichen Menschen - nicht aber von Gott!.

Wichtig erscheint mir zudem auch, das beide Symbole in der Antike sehr wohl bekannt waren, auch schon vor unserer Zeitrechnung!. Das einfache Kreuz symbolisiert die Verbindung von oben nach unten in der Vertikalen, und von rechts nach links in der Horizontalen. Also zwischen den Göttern und Göttinnen, und den Menschen einerseits, und zwischen den Menschen andererseits - so ist die Symbolik gemeint.

Und noch etwas anderes, weiterhin interessantes wird gern unterschlagen:

Obwohl die jüdische und die christliche Religion heute von diesen Kirchen als moderne monotheistische Religionen gefeiert werden, finden sich sowohl im alten als auch im neuen Testament zahlreiche Hinweise auf Animismus und Polytheismus." Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." Das klingt nach mehr als nur einem Gott. Im ursprünglichen, hebräischen Text wird für "Gott" das hebräische Wort "Elohim" verwendet, was unzweifelhaft "Götter" bedeutet. Elohim ist also nicht ein singulärer Gott, sondern bezeichnet das schöpfende Kollektiv, das aus einem „göttlichen Pärchen“ besteht. Elohim ist also das Schöfungskollektiv des Universums, das Elternpaar des Universums, wie Schiwa und seine Mahadevi- ohne die er nicht schöpfen kann, auch bekannt als seine Schakti.. Denn gäbe es nur einen einzigen Gott, müsste der biblische Gott seine Menschenkindern nicht dauernd vor "fremden Göttern" warnen und ihnen deren Anbetung mit drastischen Strafen verbieten. Gäbe es keine Konkurrenz, würden solche Gebote wenig Sinn machen. Das Alte Testament verbietet zwar den Kult um fremde Götter, leugnet aber mit keinem Wort ihre Existenz. Die Bibel behauptet, dass es neben dem einen Gott des Christentums noch andere Götter im Universum, im Himmel, auf Erden, in anderen Dimensionen oder wo auch immer gibt. Bemerkenswert ist aber wie immer in der Bibel: Fast die Hälfte aller Gebote befasst sich nur damit, wie der Herr zu umschmeicheln und wie ihm zu dienen sei: Ihn anbeten, kein Bildnis von ihm machen, seinen Namen nicht missbrauchen, ihm jede Woche einen ganzen Tag widmen und keinen anderen Gott neben ihm dulden. Wegen dieses letzten Gebotes wird in der Bibel noch viel Blut vergossen werden, von Menschen, aber auch von Gott persönlich. Denn der biblische Gott ist ein eifersüchtiger Zeitgenosse. Beim Gebot gegen das Töten wird der Herr immer wieder mal ein Auge zudrücken, aber gegen die Anbetung fremder Götter geht er unerbittlich vor. Warum war ihm (von Ashera wird freilich nichts berichtet) diese Huldigung seiner Person so wichtig, wo er doch mächtig, unantastbar und allgewaltig war?. Die Bibel verlangt also nur, den anderen Gottheiten nicht zuzuhören und nicht an sie zu glauben. Rührt daher die Angst vor der himmlischen Konkurrenz?... Die Römer, Inder und Griechen störten sich damals an einem Gott, der dauernd ruft: "Ich bin der Herr! Ich bin der einzige Herr!". Die Vorstellung eines exklusiven Paktes zwischen einem einzigen Gott und einem auserwählten Volk kannte keine Parallele im Heidentum.

Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer brachte es auf den Punkt, als er sagte, "Intoleranz sei nur dem Monotheismus wesentlich". Die Geschichte der letzten zweitausend Jahre hat übrigens deutlich gezeigt, dass die monotheistischen Kulturen die gewalttätigsten unter allen Völkern waren und es bis heute sind. Viele der frühen heidnischen Religionen waren jedenfalls toleranter und ihre Götter hatten keine Probleme, andere Gottheiten neben sich zu dulden. Vielleicht wäre unser religiöses Leben durch all die Jahrtausende sogar bunter, unbeschwerter und abwechslungsreicher gewesen. Und mit Sicherheit würden solcherlei Götter und Göttinnen in schwierigen Lebenssituationen genauso Trost spenden wie der eine strenge Gott, der den Christen angeboten wird.

„Wohin soll das noch alles führen?. Sie sind ein einziges Volk und sprechen alle dieselbe Sprache. Wenn sie diesen Bau vollenden, wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Sie werden alles ausführen, was ihnen in den Sinn kommt. Ans Werk!. Wir steigen hinab und verwirren ihre Sprache, damit keiner mehr den anderen versteht.“ (Genesis 11.6-7) Wer ist „wir“?. Wer spricht hier?. Einige Autoren haben bereits gewagt, eine unverhohlene Antwort zu geben, z. B. Zecharia Sitchin, Peter Krassa und Erich von Däniken. Sie alle mutmaßen: „Dieser Gott ist gar nicht Gott!“. Der biblischen Erzählung nach verwirrte Gott die Sprachen der Menschen zur Strafe für ihren Hochmut, einen Tempel bis in den Himmel hinein bauen zu wollen. Das historische Vorbild dieser Geschichte ist bei dem assyrischen König Tukulti-Ninurta (1235-1198 v. Chr.) zu suchen, der nach dem Kriegsgott Ninurta (griechisch „Nimrod“) genant wurde. Er eroberte Babylon sowie den größten teil Mesopotamiens (heute Südtürkei, Irak, Syrien) und ließ sich eine neue Residenz bauen, in der er später ermordet wurde. Sein nur auf Gewalt errichtetes Reich aus vielen Nationen (und Sprachen) zerfiel letztlich – wie es in der Bibel der Turm zu Babel. Als die biblische Schöpfungsgeschichte um 900 v. Chr. aufgezeichnet wurde, war die Erinnerung an ihn noch im ganzem Orient lebendig.

Werner Gitt: das biblische Zeugnis der Schöpfung. Auf S.33. Gleich danach zitiert der Autor eine Lexikon-Zusammenfassung der angeblich primitiven mythologischen Schöpfungsvorstellungen der alten Kulturen, und verheimlicht dabei, dass für die Verfasser dieser Lexika der biblische Genesis-Bericht genauso zu den primitivsten Urmythen gehört: Gott kommt als Skulpteur auf die Erde, erschafft eigenhändig den ersten Mann aus irdischem Lehm und schafft dann die Frau aus der Rippe des Mannes!. Was hier behauptet wird, nämlich dass der biblische Genesis-Bericht einzigartig sei, ist schlichtweg unwahr. Denn die Genesis Berichte gab es schon vorher in Altägypten, und vor allem bei den Sumerern. Derselbe Autor schreibt ein paar Seiten später: „Als zur Zeit des Alten Testaments, die gängige Vorstellung herrschte, dass die Erde eine platte Scheibe sei, die auf dem Wasser schwimme, gab Hiob im Auftrag Gottes für wirkliche Deutung: `Er breitet aus die Mitternacht über das Leere und hängt die Erde über nichts` (Hiob 26.7). Auch wenn wir diese Aussage heute anders formulieren, bleibt die Bedeutung unberührt:`Der leere Weltraum im Dunkeln, und die Erde schwebt ohne Aufhängung fei darin.`“ Anscheinend verfügte Hiob tatsächlich über ein grundlegend richtiges Verständnis des Universums, nämlich dass die Erde ein Planet in einem scheinbar leeren Weltall ist. Oder aber er "borgte" sich Ideen von den alten Ägyptern oder den Sumerern, die auch schon über erstaunliche astrophysikalische und astronomische Kenntnisse verfügten, und das weit vorher als die Schreiber der Bibel es wissen konnten. Aber Hiob und die biblischen Väter und Redakteure waren bei weitem nicht die einzigen die über dieses – und noch über höheres- höherdimensionales Wissen verfügten. Die Summerer, die alten Inder, die Mayas, die Erbauer der Gizeh-Pyramide (glorreichen alten-Ägypter), sie alle wussten, dass die Erde ein Planet ist und um die Sonne kreist. Sie hatten ein Wissen über das Universum und über den Schöpfungsvorgang, z.T. auch über das "göttliche Pärchen", das den Vergleich mit der biblischen Genesis nicht zu scheuen braucht. Die obigen (unwahren) Darstellungen aus dem Lager der Kreationisten entspringen dem dogmatischen Glauben, dass alle anderen Religionen und Kulturen ein Werk des Teufels seien, das zurückgehe auf die Verführung durch die Schlange im Paradies: „Der Sündenfall: Ohne dieses Ereignis bleiben Tod, Schmerz, Leid in dieser Welt unerklärlich. Wo in tausenderlei Abhandungen Menschen darüber philosophiert haben, gelangen sie zu Weltanschauungen und Religionen, die wir aus biblischer Sicht zu den bedauerlichtsen Irrwegen der Menschheit zu zählen haben.“ (S.30) „Aus biblischer Sicht“ bedeutet: gemäß ihrer Interpretation der Bibel: Die Genesis, die Torah und vor allem das Neue Testament lassen aber noch ganze andre Erkenntnisse zu als diese dia-bolischen Halbwahrheiten im Namen von Bibel und Jesus. Auch wenn man den Evangelien um ihren Wahrheitsgehalt nicht voll und ganz trauen kann. Zu viele andere Evangelien (die sogar äußerst wichtig für die Christenheit sein sollten, man denke nur an die gnostischen Evangelien, und die Verherung von einzelnen Gnostikern wie Valentinus, die in einem hieros-gamos; sexuelle Verschmelzung, in welcher man die "große Mutter" verehrte) wurden seitdem gefunden. Wobei ich jetzt nicht drauf eingehen möchte, aber sind auch darin gute und wichtige Wahrheiten zu entdecken, die man für sein Leben absolut gebrauchen kann.

Als sein Gebot denoch übertreten wurde, vertrieb Gott seine beiden ersten Menschen mit den wenig göttlichen klingenden Worten: "Ja, der Mensch ist jetzt einer von uns geworden, daß er Gutes und Böses erkennt. Nun geht es darum, daß er nicht noch seine Hand austrecke, sich am Baum des Lebens vergreife, davon esse und ewig lebe." (Gen. 3,32) Es hat den Anschein, als fürchte dieser "Gott" die nach und nach wachsende Intelligenz der von ihm erschaffenen Menschen. Und anscheinend zu Recht. Denn als später Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse plückten und gemeinsam verzehrten, erweiterte sich ihr Wissenshorizont auf beeindruckende Weise. Plötzlich waren sie imstande, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Was uns zu der Frage berechtigt, welches Interesse "Gott" - oder, um Klartext zu sprechen, die Elohim - veranlaßt haben mag, sie solch umfassender Erkenntnis unedingt fernzuhalten?. War Eifersucht im Spiel?. Oder die Angst, eine Vormachtstellung zu verlieren?. Andererseits: warum läßt man es überhaupt darauf ankommen, die Neugier der hominiden Geschöpfe zu wecken, von den Früchten des Baumes der Erkentnis zu essen?. Und was veranlasste die Schöpferwesen, letztlich auch noch den Lebensbaum als zusätzichen Anreiz im Garten Eden einzupflanzen?. Wo ihnen doch, nach ihren genauen Worten, die Gefahr drohte, Adam und Eva könnten durch den Genuß der Früchte des Baumes "wie einer von UNS werden". Mit der Erkenntis von Gut und Böse, dem Wisen über Recht und Unrecht, war den Menschen unvermittelt die Möglichkeit gegeben worden, sich götterlich zu entwickeln. Auch in diesem Textstellen wird stets in der Mehrzahl gesprochen. Daß Gott sich unvermittelt nicht mehr als einziger Schöpfer bezeichnet, sondern als einer von mehreren (viele?), beweist zu dem deutlich: Bei eben diesen Pardiesbäumen handelt es sich natürlich nicht um echtes Gehölz. Sie müssen vielmehr als Symbolismen umfaßt werden. In ihrer Charakterisierung schimmerte ganz Zaghaft eine ursächliche Gottesvorstellung durch, den sie den Menschen am Anfang ihres Seins zu-eigen gewesen sein dürfte. Und wahrscheinlich sogar realistisch war. Denn diese Götter der frühesten Zeit waren keine ätherischen Wesen. Sie waren körperlich!. Und wahrscheinlich außerirdischer Herkunft!.

Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde..." So lautet der erste Satz im 1. Buch Mose, der Genessis. Mit ihm begann die angebliche Schöpfung. Wir kennen die Worte, haben sie viele Male im Verlauf unserer Schulzeit eindoktriniert bekommen, und ebenso von der verfälschten Kirchenkanzel, die gleichfalls die Menschen jahrhundertelang eingeschüchtert hat. Wir waren damals überzeugt, da sich in der Stunde Null des Universums alles ganz genauso verhalten haben müßte. Aber in dieser Zeit waren wir Kinder, also noch unfertige und ahnunslose Erdenbürger. Erst später, als wir herangewachsen waren und auch selbst begannen, Überlegungen anzustellen, die religiöse Dinge mit einbezogen, erfuhren wir, daß schon der erste Satz in der Genesis fehlerhaft übersetzt worden war. Und das gleich dreifach!. Da ist in der hebräischen Originalfassung nämlich nicht von "Gott", sondern eindeutig von Göttern die Rede. Es wird somit im Plural - in der Mehrzahl - und nicht im Singular - der Einzahl - berichtet. Auch die zweite Fehlerquelle hat es in sich: heißt es doch, daß jene Götterwesen, die Elohim genannt werden, ursprünglich nicht "den", sondern "die Himmel" geschaffen haben sollen. Das (dreifache) Gesetz der Serie erfüllte sich schließlich, wenn man den hebräischen Wortlaut folgerichtig übesetzt Nicht "im" (oder; am) Anfang" wurden "die Himmel und die Erde" geschaffen, sondern vielmehr "aus dem, was am Anfang war". Hier besteht Erklärungsbedarf: In der hebräischen Urfassung werden die Worte "im" oder "am Anfang" in einem geschrieben, ergeben als ein zusammengeseztes Wort. Dieses hat (wie sooft beim ersten Wort verschlüsselter Texte) zwei Bedeutungen. Teilt man es, dann erhält man eine Vorsilbe und das Hauptwort "Anfang". Diese Vorsilbe kann jedoch sowohl "in" als auch "mit" bedeuten, was zweierlei Übersetzungsmöglichkeiten zulüßt. Entweder: "in den Zeiten des Anfangs" (die geläufigere Norm), oder: "Mit dem, was von früher übrig war." Somit ergibt sich daß die Elohim die Erde keinewegs aus dem Nichts schufen, sondern hierfür "Baumaterial" verwendeten, das ihnen in unbekanter Menge zu Verfügung stand. Geht man von diesen Möglichkeiten aus, so läßt sich der hebräische Originaltext ebenso auch folgendermaßen übersetzen: "Die Elohim schufen den Himmel und die Erde, mit dem, was übriggeblieben war."

Woher nahmen sie die Reste?. War der Geburtstsunde unseres Planeten ein Vorläufer vorausgegangen, der sich ebenfalls um die Sonne gedreht hatte?. War dieses Gestirn, weshalb auch immer, zugrunde gegangen?. Und wer waren die Bauherren und Bauherinnen?. Welche Identität muß den Elohim/innen, den Weltschöpferinnen zugeschrieben werden?. Die Bezeichnung "Elohim" wurde in der ursprünglichen Fassung im Plural verwendet und erfuhr erst in späterer Zeit eine theologische Begriffsverengung. Dieser ursächliche Plural wurde von den Exegeten glatt manipuliert und in einem Singular umgestaltet. "Götter und Göttinnen" waren den Verfechtern des Monotheismus hinderlich, als wurden sie und ihre Bedeutung kurzerhand "reduziert". Allerdigs sind im Zuge der vielfachen Bearbeitungsvorgänge im angeblich heiligen Buch der Christenheit dennoch nicht alle Unstimmigkeiten ausgemerzt worden. Woran das lag, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Dennoch verwundert es, daß zum Beispiel jener Satz aus der biblischen "Genesis" nicht in der zuvor angeführten Weise "bearbeitet" - sprich: verändert wurde, der schließlich dazu führte, unser Geschlecht auf diesem Planeten zu schaffen: "Lasset UNS Menschen nach unserem Abbild, UNS ähnlich..." (Gen. 1,26) Spricht man Priester auf diese Diskrepanzen im Hinblick auf Gott an, dann behelfen sie jene Geisltiche gerne mit dem Hinweis auf die sogenante Heilige Dreifaltigkeit - Gott in drei Personen: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist, und alles natürlich ohne eine Frau oder eine Tochter, typisch patriarchalischer Haufen. Daß eine derartige Schöpferkonstruktion nirgendswo in der Bibel eine Bestätigung findet, sondern lediglich theologische Erfindung darstellt, tangiert die Kirchen-Vertreter nicht im mindesten.

Auch das Alte Testament der Hebräer kann keine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage liefern, obwohl es gemeinhin als Muster der traditionellen sakralen Texte gilt. Erstes ist nämlich die Bibel ein nationalistischer Text im modernen Sinn des Wortes und hatte zunächst nur für ein relativ spät seßhaft gewordenes Nomadenvolk Bedeutung. Zweitens liefert die Bibel das Bild eines nicht einzigen Gottes, denn nach dem Glauben der Hebräer konnten andere Völker durchaus ihre eigenen Götter haben, welche nur die besonderen Götter des betreffendes Volkes waren – als etwa nach art des Teutates im keltischen Sinn, so-dass der einzelne Gott der Beschützer nur eines bestimmten Stammes war. Und wenn die Hebräer zu einer bestimmten Zeit ihrer Geschichte zum Polytheismus überwechselten, so hatte dies seine Ursache im Einfluß benachbarte Völker. Auch der endgültige Monotheismus der Hebräer scheint übrigens durch Moses von ägyptischen Anhängern des Sonnekultes übernommen worden zu sein. In Wirklichkeit waren nämlich die Hebräer Vertreter des Materialismus und glaubten nicht einmal an das Fortleben der Seele nach dem Tode. Ihre einzige Forderung war ein besonderer Gott für sich. Ein Schutzgott, der ihnen ein möglichst sicheres und langes Leben garantierte. Noch zur zeit Jesu war diese Haltung bei den Sadduzäern lebendig. Die Bibel gibt also keinerlei Aufschluß über die Frage, ob der Monotheismus als weiterentwicklung des Polytheismus angesehen werden kann.

Bibel, 104 Psalm:

Vers 20: Schickst du Finsternis, so wird es Nacht. In ihr schleicht alles Waldgetier umher.
Vers 21: Die Löwen brüllen nach raub; sie verlangen von Gott ihre Nahrung.
Vers 22: Strahlt die Sonne auf, dann verkriechen sie sich und lagern in ihren Höhlen
Vers 23: Nun geht der Mensch an seine Arbeit und an sein Tagwerk bis gegen Abend.
Vers 24: Wie zahlreich sind doch deine Werke Herr! Sie alle schufst du in Weisheit, die Erde ist erfüllt mit deinem Eigentum.
Vers 25: Da ist das Meer, so groß und weitumfassend, darin Gewimmel ohne Zahl: Lebewesen klein und groß!
Vers 26: Schiffe ziehen dort einher, der Seedrache, den du geformt, damit er darin spiele.

Aton-Hymnus:
Kolumne 3: lässt du dich im westlichen Lichtort nieder, hüllt Dunkel die erde.
Kolumne 4: Sein Lager verlässt das Raubzug.
Kolumne 5: Doch die Erde erstrahlt.
Kolumne 8: Wie mannigfaltig sind deine Werke!.
Kolumne 8: …nach deinem Willen hast du allein die Erde geschaffen, die Mensch, die Herden großes und kleines Getier,…
Kolumne 6: Schiffe ziehen flussauf und flussab.

Die Ähnlichkeit ist geradezu frappierend. Zwei in weiten Teilen übereinstimmende Texte aus der Antike – es sind schon auf wahrlich weniger handfestem Material archäologische Theorien aufgestellt worden...Das führt doch letztlich zu der Frage: Gab es eine Persönlichkeit, die mit sogar an beiden Texten mitwirkte – und Nofretete kannte?. Es kann diese Person existiert haben, doch ist sie in der Wissenschaft heftigst umstritten. Indes haben sich auch „Fachfremde“ wie der Wiener Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, mit dieser Persönlichkeit ausführlichst befasst. Es handelt sich um keinen geringeren als den Religionsstifter Moses, der in den drei Weltreligionen (Christenheit, Judentum, und Islam) einen bedeutenden Platz einimmt!- Die relativen Übereinstimmungen zwischen dem Israeliten und dem ägyptischen Königspaar sind beeindruckend: Gemeinsam mit Echnaton war Nofretete jedenfalls eine Religionsstifterin – Moses ebenso. Nofretete hatte sich dem Monotheismus verschrieben – genauso wie Moses. Und wie Nofretete wirkte gleichfalls Moses (zeitweise) am ägyptischen Hof. Echn-Aton wird in vielen Büchern als Begründer des Monotheismus bezeichnet. Die monotheistischen Vertreter der abrahamitischen Religionen zweifeln dies jedoch an, weil sie – natürlich -, keine ägyptischen Wurzeln haben wollen.

Denn auch die Bibel hatte schließlich bei ihrer Entstehung die Keilschrifttexte der Sumerer und die Hieroglyphen der Ägypter als Vorlage. Erst daraus entstand ein Regelwerk für Mrd. von Menschen, das auf Begegnungen des Menschen mit dem Göttlichen basiert, und wir sollten uns ernsthaft fragen, ob wir die vergessenen Begegnungen zu den Göttern nicht weitaus ernster nehmen sollten, anstatt sie nur als Legenden anzuwerten?. Die ägyptischen Wurzeln der christlichen Religion sind jedenfalls unbestreitbar. Die heilige Trinität findet sich im Bild des dreimal großen Hermes- Thoth, den Assyrern, der Aphrodite, den Griechen allg. bei Horus und Osiris, Isis-Harthor: die Auferstehung nach drei Tagen entspricht dem Grundmuster alter Einweihungsriten, wie der von den Assyrern, Osiris und Horus; in der aus Ägypten stammenden Dogon- Überlieferung des All-Gottes Amma wird dessen Repräsentant Nommo ans Kreuz geschlagen; noch heute beenden wir jedes Gebet mit dem Wort „Amen“, was aus Amun heraus entstanden ist. An ihn erinnert natürlich auch Amma. Und neben anderen Zusammenhängen muss und sollte man darauf aufmerksam machen, dass „Adonai“ als jüdischer Name für „Gott“ zu „Aton“ wird, wenn man die Buchstaben ins Ägyptische überträgt. Und ATON- war genau der Gott, welchen Echn-Aton (Amenophis IV.) neu als sogenannten Prä-Monotheismus einführte, und schließlich soll sich der Exodus zu genau dieser Zeit ereignet haben, wobei auch der Exodus als eine Legende zu betrachten ist. Verweise hierbei, ohne zu viel Wirbel zu machen, auf die Archäologen Silberman und Finkelstein. Auch das aus Hygienegründen erstmals in Ägypten praktizierte Ritual der Beschneidung nahm dieselbe Einbahnstraße - aus dem Land der Pharaonen zu den Hebräern. Und es ist kontrovers, ob das Christentum von der Mithrasreligion oder von der Isisreligion oder vom Attismysterium mehr beeinflusst oder geprägt wurde. Nach unserer Auffassung hat das Christentum bei allen diesen Kulten Entlehnungen gemacht, bei der einen mehr, bei der anderen weniger, bei der einen dies, bei den anderen anderes. Uns scheint im besonderen, es habe vom Attiskult vor allem die Bluterlösungslehre, vom Mithraskult die Sakramente und vom Isiskult ...die allgemeine Liturgie und z. B. die Tempelgestaltung, aber auch die Spiritualität und die Devotion, bewusst oder unbewusst, zum Vorbild genommen." (Der Historiker Dr. Robert Kehl in: Die Geheimnisse der Kirche, Zürich 1977, S. 1975)

Ein pikantes Detail der Adam-und-Eva-Geschichte: Nach dem Sündenfall erkannten Adam und Eva plötzlich ihre Nacktheit und bedeckten ihre Blöße mit weinem Schutz, den sie aus Feigenblättern flochten. Als nun Gott kam, war er anscheinenend mit dieser pflanzlichen Bekleidung nicht zufrieden. "Gott machte für sie Kleider aus Fellen, und dann vertrieb er sie aus dem Garten Eden" (Gen 3,21 - 22) Es ist interessant zu sehen, wie Kreationisten und Bibelchristen darauf beharren, physisches Blutvergießen sei notwendig für die Erlösung. Im besagten Detail machen sie sogar Gott zu einem blutvergießenden Jäger und Fellgerber, "Hätte es dies gegeben, wäre die gesamte Erlösungsgeschichte ein Unsinn" - nicht die Erlösungsbotschaft, aber die hier präsentierte, vermeintlich bibeltreue Auslegung ist "Unsinn". Diese Fellgeschichte ist ein Beispiel für das "anthropomorphe" Gottesbild, das es den Okkultisten und Atheisten leicht macht, jeden Glauben an einen "persönlichen Gott, oder eine persönliche Mutter ins Lächerliche zu ziehen." Abgesehen von ihrer ideologischen Ausrichtung, mit der sie jede andere Ansicht über ihren Gott und die Schöpfung als ein Werk "des Verführers" abtun, leisten die Kreationisten aber auch eine sehr wertvolle Arbeit, vor allem hinsichtlich anderer Ansichten über die materialistischen- und nicht directed-gerichtete- Evolutionstheorie und der Erabreitung alternativer Erklärungen von geologischen, paläontologischen und anthropologischen Gegebenheiten. Sie gehören auch zu den wenigen, die die Augen vor der Realität eines globalen Katalklysmus nicht verschlossen haben. Obwohl sie nur einen einzigen Kataklysmus und der Vergangenheit gelten lassen, haben sie im Hinblick auf die Sintflutforschung sehr wichtige Abeit geleistet. Denn die Welt ist voll von Spuren, die zeigen, daß die Naturgewalten innerhalb von kürzester Zeit ganze Berge verschieben und Canyons formen können, wodurch gewaltige Materiemassen, vor allem Wasser und Schlamm, bewegt werden, was u.a. zur schlagartigen Bildung von Fossilien führt.

„Gott schuf den Menschen aus Lehm und hauchte ihm den Odem des Lebens ein. „Diese biblische Formulierung (Gen 2,7) ist ein typisch „heidnisches Element“. In der ägyptischen Mythologie ist der Gott Chnum, der den Menschen aus der Erde fomt, und die Göttin Heket läßt das Leben (Akh) in ihn einströmen. Die scheinbare primitive Göttersymbolik ist Ausdruck eines hohen Wissens: der Mensch ist entstanden, indem höherdimensionale Dual-Lichtwesen ihr geistiges Abbild in die irdische Materie projizierten, wodurch der physische Körper und sein ätherisches Doppel (ka) entsteht. In der monotheistsichen Version der Bibel ist dieses Elemnt nicht mehr enthalten, dafür heißt es, Gott habe die Frau aus der „Rippe“ des Mannes geschaffen.Die Genesis gehört zu den fünf Büchern Mose, und diese wiederum stellen einen Hauptteil der jüdischen Thora dar. Wier sehen jüdische Kreise den Genesis-Bericht?. Sagen sie ebenfalls, daß alles im wörtlichen Sinn historisch ist?. Im Jahr 2001 veröffentlichten zwei führende jüdische Bibelarchäologen – Isreal Finkelstein, und Neil Silberman, Co-Redakteur des nahmhaften Archaeology Magazine – ein aufsehnerregendes Buch: The Bibel Unearthed – Archaeolog`s New Vision of Ancient Isreal and the Origin of Its Sacred Texts, Deutsch: Keine Posaunen vor Jericho – Die archäologische Wahrheit über die Bibel. Diese Autoren präsentierten die neuesten Erkenntnisse der Bibelarchäologie und die sehr unorthodoxen Schlußfolgerunfen, die sich aufdängen: offensichtlich haben sich viele Ereignisse der biblischen Erzählung nicht in der beschriebenen Zeit oder Weise zugetragen. Einige der berühmtesten Ereignisse haben nie stattgefunden. Einige der berühmtesten Ereignisse haben nie stattgefunden!. Damit sind z.B. die Gefangenschaft in Ägypten, der Exodus aus Ägypten und die gewaltsame Landnahme in Kanaan gemeint. Der gesamte Aufenthalt des Volkes Isreal in Ägypten dauerte (laut Ex 12,40) 430 Jahre, und als der Exodus unter Moses stattfand, waren es etwa sechshuntertausend Männner, Frauen nicht mitgezählt“ (Ex 12,37). Mit anderen Worten, laut der Bibelbeschreibung hätten rund eine Million Menschen Ägypten verlassen!. Damals umfaßte Ägypten aber höchstens zwei Millionen Einwohner. Wenn die Hälfte der Einwohner aus fremden Sklaven bestanden hätte, wäre dies nicht ohne Spuren in Ägypten geblieben. Aber nicht die geringste Inschrift weist auf die Anwesenheit eines fremden, versklavten Volkes in Ägypten hin, genausowenig auf einen Auszug dieses Volkes. Sowieso hätte eine Flucht aus Ägypten nichts gebracht, denn zur Zeit des angeblichen Exdous stand Ägypten auf dem Högepunkt seiner Macht und unterhielt überall im Nahen Osten, vor allem im Land Kanaan, adminsitrative und millitärische Stützpunkte. Die Flucht durch das Rote Meer hätte nicht viel gebracht, denn die andere Seite war ebenfalls ägyptisches Hoheitsgebiet. Eine Million Menschen soll vierzig Jahre lang durch die Wüste gezogen sein:

Die Schlußfolgerung, daß der Auszug sich weder zu der in der Bibel, beschriebenen Zeit noch in der darin geschilderten Weise errreignet hat, ist unwiederlegbar, wenn wir die Befunde an den spezifischen Stätten überprüfen, an denen die Israeliten während ihrer Wanderung gelagert haben sollen (Numeri 33) und an denen irgendwelchen archäologische Spuren - falls vorhanden, mit größter Sicherheit gefunden werden müßten. Nach der biblischen Darstellung lagerten die Israeliten von den vierzig Jahren ihrer Wanmderung insgesamt achtundreißzig lang in Kadesch-Barnea (…) Widerholte Ausgrabungern und Sondiererungen im gesamten Gebiet haben dagegen nicht einmal die geringsten Beweise für Leben in der Spätbronzezeit ans Licht gebracht. Nicht einmal eine einzige Topfscherbe,, die eine winzige Gruppe verängstigter Flüchtlinge zurückgelassen haben könnte (S.76; ganz zu schweigen, also von einem Riesenvolk, das dort 38 Jahre lang gewohnt haben soll.) Ebenso wäre es unöglich gewesen, irgendeine Stadt im Land Kanaan zu erobern, ohne eine Konfrontation mit der ägyptischen Armee zu provozieren. Doch in den Moses-Büchern und im Buch Josua wird nirgendwo die Anwesenheit der Ägypter erwähnt. Dafür wird gesagt, das Volk des Moses sei vom König von Arad angegriffen worden und sei auf den Widerstand der Amoriter und der Bewohner von Moab, Edon und Ammon gestoßen. Die Archäologie hat jedoch nachgewiesen, daß diese Länder im 11. und 10. Jahrhundert v. Chr. noch nicht als Königreiche existierten. Diese Länder und ihre befestigten Städte, die Moses erwähnt, entstanden erst einige Jahrhunderte später. (Die zeitliche Diskrepanz ist etwas ähnlich, wie wenn man sagen würde, Cortez habe mit der mexikanischen Armee kämpfen müssen, als er Mittelamerika erobern wolllte.) Offensichtlich wurden all diese Berichte erst viel später niedergeschrieben, als es diese Königreiche und Städte tatsächlich gab – oder schon wieder nicht mehr gab.
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The Dark Knight Rises [Blu-ray]
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Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen recht gut umgesetzt, aber mit-zu vielen Längen, schwacher Batman, 15. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: The Dark Knight Rises [Blu-ray] (Blu-ray)
Format Blu-ray:

Dieser Film hatte es nicht ganz so einfach. Musste er sich doch an seinen Vorgängern messen lassen. Meiner persönlichen Ansicht nach, hätte er es sogar auch fast geschafft ihn auch noch zu toppen, nur hat er in der Mitte des langen Films so seine etwas langatmigen Stellen. Aber als Ganzes hat mir dann aber doch, trotz ein paar logischen Fehlern - sehr gut gefallen. Man erhält gute Action, ein bisschen Dramatik, eine ungemein überzeugende Catwoman geboten, und dazu einen interessanten Bösewicht gezeigt, in der Tom Hardy als Bane - vor allem in körperlicher Hinsicht viel Eindruck macht -, ist aber in seinem Spiel durch die Maske eingeschränkt - wobei seine (bewusst verfremdete) Stimme ein berechtigter Streitpunkt ist. Davon abgesehen helfen genau diese Figuren mit, aus dem Film ein - vor allem für Comic-Verhältnisse - dichte Charakterstudie zu machen.

Zugleich ist auch der Soundtrack von Hans Zimmer wieder einmal Erste Klasse geworden und passt perfekt in den Film hinein. Sehr gut gefallen haben mir zugleich auch alle sonstigen Schauspielerrischen Leistungen. Gepaart mit einer super Kameraführung, und mit einer interessanten Geschichte. So gibt sich die Story vonm Film sogar noch komplexer - was nicht nur ein Vor-, sondern auch ein Nachteil ist. Gerade mit den Subplots meint es Nolan zu gut und die vielen neuen Figuren lenken von Bruce Wayne, und vor allem von Batman, ab.Vor allem die unterschwelligen Hinweise fand ich super, es gibt hierbei auch ein paar vermittelte Botschaften - toll eingeführt, auch bezüglich der Szenerie in dem Gefängnis.

Auch stark inszeniert gewesen war der Kampf zwischen Batman und Bane - dabei erhält man einen guten Eindruck seitens der Nemesis von Batman/Wayne. Gleichfalls sehr gut gefallen hat mir die Idee mit der Gebrochenheit von Batman, dem Menschen Bruce Wayne dahinter, das war wirklich gut umgesetzt, und wird zugleich aufgezeigt, das jeder Batman sein könnte. Vielleicht hätte man noch etwas vom Joker mit einführen sollen, aber gut, man wird auch so mehr als sehr gut unterhalten. Einzig was mir bei dieser Blu-ray dann nicht so gut gefallen hat, war der Sound wie auch das Bild, von dem man wie ich finde, schon ein bisschen enttäuscht sein darf. Schließlich sprechen wir hier ja von einer Blu-ray, und nicht mehr von der DVD. Da bin ich seitens Warner überrascht gewesen, denn zeichnet sich Warner doch gerade für außerordentlich gutes Bild auf der Blu-ray aus, als man es hierüber gezeigt bekommen hat. Der Sound in Deutsch ist wahrlich nicht überragend geworden - er ist schlichtweg einfach viel zu leise abgesmischt.
Zwar ist der Ton beim Englischen- Audio-Kanal wesentlich besser, und auch vor allem lauter, doch auch hier gibt es so seine Probleme. Irgendwie ist dieser viel zu stumpf abgeschmischt, mit viel zu viel Bass unterfüttert. Gefällt mir nicht so gut, da habe ich schon bessere HD-Master erlebt - welche dynamischer gemixt waren. So kann man festhalten, das die Blu-ray an sich zwar eine kleine Enttäuschung darstellt, obgleich wenn man den Film in Englisch schaut - es auf alle Fälle ertragen kann. Denn dafür ist der Film viel zu gut, als das der Ton ihn schlechter machen würde

Filmemacher Chr.Nolan und sein Team haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet, und davor kann man nur den Hut ziehen - Ganze Klasse -, wirklich. Wenn man mit- bedenkt, das vor Batman Begins die Batman- Franchise so gut wie tot gewesen ist...und dieser abschließende Teil reiht sich nahtlos in die vorherigen zwei super Filme mit- ein, und schließt die Trilogie insgesamt perfekt ab. Für mich ist jeder für sich Spitze. Bonus-Material ist auch sehr lohnenswert, mit Making-off und vielem anderem mehr


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