Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Andreas P. Rauch > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Andreas P. Rauch
Top-Rezensenten Rang: 194.449
Hilfreiche Bewertungen: 3458

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Andreas P. Rauch
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-19
pixel
Hexen: Glaube, Verfolgung, Vermarktung (Beck'sche Reihe)
Hexen: Glaube, Verfolgung, Vermarktung (Beck'sche Reihe)
von Wolfgang Behringer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

25 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Warum das alles gar nicht so schlimm war", 16. Januar 2009
Für Eilige:

Behringers Aussagen lassen sich (etwas polemisch) auf 2 Sätze zuspitzen:

- Eigentlich trugen die Hexen selbst schuld an ihrer Verfolgung, die auch gar nicht so schlimm war, nur haben einzelne es dabei vielleicht ein wenig übertrieben.
- Nicht die verfolgende Institution(en), ihre Lehren und Strukturen, oder gar ihr Personal stehen in moralischer Verantwortung; vielmehr sind die, die sich nachträglich mit den Opfern identifizieren oder auf ihre Seite stellen, Profiteure und möglicherweise sogar Holocaustrelativierer.

Für nicht so Eilige:

Ich hatte mir dieses Buch in der Hoffnung gekauft, eine brauchbare Kurzübersicht und Einführung ins Thema zu erwerben. Bei der Lektüre drängte sich mir allerdings ein Eindruck immer mehr auf: Dass es dem Autoren es nicht um eine sachliche Darstellung und Einordnung gehe, sondern um eine Relativierung und Verharmlosung der Hexenverfolgung - um eine Revision also. Dies geschieht vor allem durch eine tendenziöse, nur scheinbar sachliche und keinesfalls ausgewogene Darstellung.

Die Positionen, gegen die Behringer anargumentiert und polemisiert, ließen sich in etwa wie folgt umreißen:

Die Inquisition wurde im frühen 13. Jahrhundert gegründet, um Abtrünnige und "Häretiker" zu identifizieren und kirchliche Machtansprüche durchzusetzen. Während es Abspaltungs- und Reformbewegungen zu allen Zeiten gab, ging es zunächst konkret um die Gegenkirche der Katharer/Albigenser in Frankreich, die trotz eines "erfolgreichen" Kreuzzugs weiterhin als Bedrohung gesehen und entsprechend verfolgt wurde. Bekannte oder als solche verleumdete Ketzer wurden so lange und ohne zeitliche Begrenzung gefoltert (was selbst gegen damaliges allgemeines Recht verstieß), bis sie "gestanden" und möglichst weitere "Mittäter" nannten. Im Kern lautet die Anklage dabei auf buchstäblich teuflische Verschwörung - darauf, Mitglied einer satanischen Gegenkirche zu sein, die mit allen Mitteln - besonders teuflischen Schadenszaubern - darauf aus ist, der Kirche und Christenheit zu schaden.
Das Muster und die Vorwürfe wiederholen sich bei allen späteren Verfolgungen - Zerschlagung des Templerordens, die Juden- und "Mauren"verfolgungen im christlichen Spanien, und bei den Protestanten- und Katholikenverfolgungen ab der Reformationszeit. Wie bei allen diesen Verfolgungen geht es auch bei den ersten Hexereianklagen um die Durchsetzung letztlich politischer Ziele: Sie richten sich gegen hochgestellte Mitglieder des Adels. Verhängte Todesurteile können oft nur unter Einsatz von Exkommunikationsandrohungen usw. durchgesetzt werden, und/oder durch die Suche nach politischen Verbündeten.

Zu den Massenverfolgungen kommt es erst, nachdem Elemente des Hexen-Volksglaubens wie Hexenflug, Schadenszauber, Fluch, usw. mit der Vorstellung von einer satanistischen Hexen-Gegenkirche verbunden werden. Immer neue Geständnisse und Anzeigen werden durch die Folter erpresst. Bald kursieren Kataloge von Suggestivfragen, und immer neue Geständnisse der Verzweifelten "überzeugen" die Inquisitoren wie die Öffentlichkeit von der Existenz einer gigantischen satanistischen Verschwörung, die um so bedrohlicher erscheint, je weniger sie greifbar ist. Individuelle Habgier, Rachsucht, Aberglaube und ähnliche allzumenschliche Bosheiten führen dabei zu ersten Anzeigen, Anklagen und Hinweisen.

Im Kampf gegen diese massive, unsichtbare Verschwörung wird jedes Mittel gerechtfertigt - teils jahrelange Folter, Verbrennen bei lebendigem Leib, usw. Jede Äußerung und jedes Schweigen der Angeklagten wird gegen sie ausgelegt: Spätestens mit dem "Hexenhammer" ist die inquisitorische Verschwörungstheorie so ausgereift und immunisiert, dass alles, was ihre Opfer zu sagen haben oder auch nicht, als Beweis für ihre Richtigkeit taugt. Der Glaubwürdigkeits- und Autoritätsverlust, den die Kirche (später: Kirchen) im Spätmittelalter und der Renaissance erleben, verstärkt die Paranoia - der Höhepunkt der Hexenvefolgungen liegt entsprechend in der frühen Neuzeit.

Dem Hexenwahn liegt letztlich ein magisch-animistisches Weltbild zugrunde. In diesem Bild gibt es keine Zufälle: Unerwartete oder ungewöhnliche Ereignisse sind stets das Ergebnis irgendeiner guten oder bösen Absicht. Überraschende Genesungen sind das Werk von Engeln oder Heiligen, Missernten oder "Unfälle" das von Dämonen und Teufeln - und immer auch der Menschen, die ihnen dienen.
Erst mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften im späten 17. Jahrhundert setzt sich die Vorstellung natürlicher, unpersönlicher Ursachen durch - zumindest in gebildeten Kreisen. Während der Hexenglaube im "Volk" noch lange Schatten wirft, enden die Verfolgungen praktisch im Verlaufe einer Generation. Die "realen", "alltäglichen" Teufel und Dämonen siedeln aus Volksglauben und "gelehrter" Theologie um ins Kasperletheater. Der Glaube an die große Hexenverschwörung - gegen den seit Jahrhunderten einzelne Stimmen ebenso wohlbegründet wie erfolglos argumentiert hatten - erscheint bald als unglaubwürdig und kindisch.

(Wobei sie in weniger aufgeklärten Kreisen bald durch neue Verschwörungstheorien ersetzt wurde: Nach bewährtem Muster waren es mal Freimaurer, mal Juden, mal die Christen anderer Konfession, mal Kommunisten, mal Liberale, mal Kirchenkritiker und oft alle zusammen, die sich zum Schaden aller anderen und besonders zum Schaden der jeweiligen Kirche und Glaubensgemeinschaft verschworen haben.)

Dass die Hexenverfolgung nur eine in einer langen Reihe kirchlicher Verfolgungen waren, blendet Behringer in seiner Darstellung aus. Langatmig breitet er aus, dass der Hexenglaube in allen Kulturen und Zeitaltern anzutreffen war - was richtig, aber wenig relevant ist. Die politische Seite insbesondere der frühen Verfolgungen wird ausgeblendet, ebenso Eigenarten und Herkunft des Inquisitionsprozesses.

Hexenprozesse und die zugrunde liegende Verschwörungsvorstellungen erscheinen bei Behringer als ein etwa um 1400 "zufällig" entstandenes Phänomen. Eine Einordnung des Hexenglaubens in die theologischen wie Laien-Glaubensvorstellungen bleibt weitgehend aus. Die Grausamkeiten erscheinen als zufällige, unerklärlicherweise europaweit zeitgleich auftretende Verfehlungen Einzelner, die dann letztlich ebenso plötzlich wie unerklärlich verschwinden. Die Institution Kirche(n) und das von ihr/ihnen verbreitete Weltbild ist Behringer zufolge letztlich von der Verantwortung freizusprechen.

Dazu passt, dass Behringer für eine sehr kleine Opferzahl argumentiert - etwa 50000. Solche Schätzungen sind naturgemäß schwierig; Behringer kommt zu seiner niedrigen Zahl allerdings nur durch eine enge Fassung des Begriffs (die u. a. Lynchmorde an "Hexen" oder Hexereivorwürfe in "normalen" Ketzerprozessen ausschließt) und durch die Annahme, dass zumindest für die Mehrzahl der Hexenprozesse Aufzeichnungen überliefert sind. Nun geistern tatsächlich wenig plausible Hochrechnungen herum, die von bis zu 9 Millionen Opfern ausgehen und sachlich schlicht unbegründet sind. Vorsorglich unterstellt Behringer aber Menschen, die seine Schätzung für deutlich zu niedrig halten, sie wollten damit nur den Holocaust relativieren.

Im dritten Teil wird Behringer nicht müde zu betonen, dass es zu allen Zeiten Kritiker der Hexenprozesse gab. Dass unter diesen Menschen auch viele Kleriker gewesen seien, relativiere die Verantwortung der Institution Kirche; Schuld trage letztlich immer jeder einzelne. - Die Frage, welche kirchlichen Strukturen und Lehren letztlich dazu führten, dass die grundsätzliche Kritik - dass der Hexenglaube offenkundiger Unsinn und die Verfolgung unmenschlich ist - nichts bewirkte (außer Fluten an Rechtfertigungsschriften und teils auch Verfolgungen), stellt Behringer nicht.

So weit, so schlecht: Behringer deutet Geschichte vielleicht anders, und letztlich sind wir anderer Meinung. Unerträglich wird erst sein viertes Kapitel.

Beschränkte sich Behringer zuvor darauf, Umfang und Perfidie der Verfolgungen kleinzureden sowie die Institution Kirche ausdrücklich zu entlasten, werden jetzt Opfer- und Täterrolle vertauscht. Ausgerechnet unter Berufung auf Aussagen von Missionaren berichtet Behringer von Schadenszaubern, die wirklich und wahrhaftig zum Tod von Menschen führen würden. Da sei doch wirklich zu überlegen, ob die Gesetze, die z. B. einzelne afrikanische Regierungen gegen Zauberei erlassen hätten, nicht gerechtfertigt seien. Es gäbe doch viel mehr in der Welt, als wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Weltbild träumen ließen. Irgendwie sind die Hexenmeister, Hexen und Hexenkinder also selbst schuld dran, wenn sie heute verfolgt werden. Und damit wohl auch im Mittelalter.

Damit leugnet der Autor die bestgesichertste Erkenntnis über die Hexenvefolgung: Jedes einzelne ihrer Opfer war unschuldig im Sinne der Anklage. Von Anfang an gab es rationale Kritiker, die genau das immer wieder herausgestrichen haben - man konnte es wissen, wenn man denn wollte. Genau das macht die Verfolgungen zu Verbrechen, die Hinrichtungen zu Justizmorden. Behringer ignoriert das Weltbild, das diese einfache Einsicht verbaute (wie auch den naturalistischen Gegenentwurf, der das Ende der Hexenprozesse bewirkte). Er spricht die Institution frei, die dieses Weltbild mit aller Macht und allen Mitteln vertrat, und ihre Strukturen, die die Verfolgung und Ermordung ihrer (oft vermeintlichen) Gegner erst ermöglichten.

Behringer ist zweifelsohne gut mit dem Thema vertraut, verweist auf brauchbare weitere Literatur und vertritt seinen Revisionismus durchaus geschickt (daher 2 Sterne). Das macht seinen Versuch, die Täter zu entlasten, indem er den Opfern quasimagische Schadenzauber-Fähigkeiten zuspricht, aber nicht weniger durchschaubar oder weniger lächerlich.
Und keinen Deut weniger menschenverachtend.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 23, 2013 7:29 PM CET


Fischer Kompakt: Elementarteilchen
Fischer Kompakt: Elementarteilchen
von Henning Genz
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller roter Faden und elementare Übersicht - prima für Physikstudenten und Artverwandte, 14. April 2008
Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.

Henning Genz' Buch über Elementarteilchenphysik liefert eine solide Grundübersicht über das Thema: Einer historischen Übersicht mitsamt einem Ausflug in den Teilchenzoo folgen Standardmodell, Quantenelektro-, -chromo- und -flavor-Dynamik. Ansätze für umfassendere Modelle, künftige Beschleunigerexperimente und erwartete Entdeckungen (wie Higgs-Teilchen und die genaue Neutrinoruhemasse) schließen sich an.

"Spektrum der Wissenschaft"-Leser, die schon immer genauer wissen wollten, was es mit diesen Begriffen genauer auf sich hat, Abiturienten, die wissen wollen, ob sich ein Physikstudium lohnt und woran im Fach aktuell geforscht wird (es ist nur ein Teilgebiet von vielen!), und Physikstudenten, die einen roten Faden für die einschlägige Vorlesung suchen, sind hier gut aufgehoben.

Ohne gute Vorkenntnisse ist man dagegen aufgeschmissen: Da sind Fritzschs "Quarks" oder Feynmans "QED" deutlich zugänglicher. Dabei geht ersteres aber nicht so sehr in die Tiefe, letzteres nicht so in die Breite wie Genz' Buch.

Selbst nach Abschluss eines guten Physik-Leistungskurses wird man an "Elementarteilchen" länger zu knabbern haben. Das kommt, weil der Autor den Mut hatte, nicht einfach da aufzuhören, wo es den meisten populärwissenschaftlichen Schreibern zu kompliziert und unanschaulich wird, sondern seinen Lesern viel zutraut und zumutet. Als Lohn der Mühe winkt eine sehr solide, fachlich korrekte Übersicht.


Fischer Kompakt: Chaos
Fischer Kompakt: Chaos
von Bruno Eckhardt
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz, knapp, mit Tiefgang - Populärwissenschaft für Fortgeschrittene, 14. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Fischer Kompakt: Chaos (Taschenbuch)
Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.

Chaotische Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass minimale Änderungen im Anfangszustand zu großen Änderungen im Ergebnis führen können. Ein Beispiel dafür ist das Wetter: Vorhersagen über einige Stunden oder auch Tage sind mittels einiger einfacher Regeln ganz gut möglich, wenn man das momentane Wetter kennt. Auf ein oder zwei Wochen genau wird es aber sehr aufwendig, weil schon wenige Grad Unterschied in einer Region Auswirkungen auf Windgeschwindkeiten, damit Niederschlagsverteilung und so weiter weit über die Region haben können: Minimale Ursachen, große Folgen. Selbst wenn die zugrundeliegenden Regeln und Gesetzmäßigkeiten einfach und deterministisch sind, gehen Rechen- und Messaufwand so schnell über jedes handhabbare Maß, dass über mehr als 2 Wochen Wetterberichte praktisch unmöglich sind.

Nicht nur beim Wetter, auch bei Satelliten- und Planetenbahnen, beim Billiard, bei Populationsentwicklungen und vielen anderen Anwendungen spielen solche Probleme eine große Rolle: "Normalerweise" entwickeln sie sich auf leicht vorhersagbare Weise, aber bei bestimmten Anfangszuständen oder auf lange Frist ist ihr Verhalten nicht mehr berechenbar. Es sieht zufällig aus, ohne es zu sein.

Eckhardt liefert eine knappe Einführung in dieses wichtige Feld, klärt die wesentlichen Grundbegriffe an praktischen Beispielen und hat den Mut, die Dinge nicht einfacher zu machen als sie sind. Wem Funktionsgraphen ein Buch mit 7 Siegeln geblieben sind, nie von komplexen Zahlen gehört hat, bei Logarithmus und Limes nur noch Fragezeichen sieht, wird vom Buch nicht viel haben. Die Mathematik geht über das hinaus, was auch in einem guten Mathematik-Leistungskurs in der Schule erwartet wird. Für ein anspruchsvolles Projekt (auch Fach- oder Seminararbeit) oder eine Begabtenförderungs-AG taugt es, wenn eine engagierte Lehrkraft bereitsteht. Hohe Motivation und Ausdauer seitens der Leser sind dann dennoch vonnöten - es ist wesentlich kompakter (und trockener) geschrieben als das, was man außerhalb der Uni so gewöhnt ist.

Eckhardt wendet sich letztlich vor allem an Leser mit Vorwissen, denen die üblichen populärwissenschaftlichen Bücher zu oberflächlich und langatmig sind: Angehende Mathematiker etwa, und Studenten wie Absolventen der Natur- und Ingenieurswissenschaften. Für die bietet "Chaos" eine knappe, klare, elementare und wohlgeordnete Einführung.

Wer sich auch für die mathematische Seite des Chaos und für Fraktale interessiert, sei auf Greschniks "Das Chaos und seine Ordnung" aus der gleichen Reihe hingewiesen: Beide Bücher ergänzen sich prima.


Das Chaos und seine Ordnung: Einführung in komplexe Systeme
Das Chaos und seine Ordnung: Einführung in komplexe Systeme
von Olaf Benzinger
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzüberblick für aufmerksame Leser mit Vorkenntnissen, 13. April 2008
Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.

"Fraktale und Attraktoren" sind das Thema dieses Buchs: Es geht um seltsame Gebilde, die zwar einfachen Regeln gehorchen oder nach einfachen Regeln erstellt werden können, aber sehr komplex erscheinen und "unendlich detailliert" sind. Mathematisch versucht man seit einigen Jahrzehnten, sie in den Griff zu bekommen - und hat dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen wie hilfreiche Begriffe entwickelt: Selbstähnlichkeit und fraktale Dimension zum Beispiel.

Dank der Fortschritte in der Rechenleistung auch einfacher Computer können Fraktale seit den 1980ern auch zu Hause problemlos auf dem Bildschirm dargestellt werden. Entsprechend wuchs in dieser Zeit das Interesse an chaotischen Systemen - grundsätzlich solchen, die durch einfache deterministische Regeln vollständig beschreibbar sind, aber trotzdem bei genauem Hinsehen laufend für Überraschungen sorgen: Minimale Veränderungen bei den Ausgangsbedingungen führen zu maximalen Änderungen bei den Ergebnissen.

Wer ein paar Vorkenntnisse und gutes mathematisches Verständnis mitbringt, findet in Greschniks Buch eine Einführung, die sich nicht scheut, auch etwas in die Tiefe zu gehen. Verständlich und spannend ist sie dann auf jeden Fall. Dem naturwissenschaftlich-mathematisch vorgebildeten Leser hilft es, seine Allgemeinbildung aufzupolieren - und sich darüber klar zu werden, ob eine weitere, ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema lohnt. (Beispiele für chaotische Systeme aus verschiedensten Wissenschaften finden sich in B. Eckhardts "Chaos" aus der gleichen Reihe, das weniger mathematisch als naturwissenschaftlich ausgerichet ist und Greschniks Buch prima ergänzt.)

Wer mit Logarithmus und Co. schon in der Schulzeit auf Kriegsfuß stand, wird mit dem Buch wenig anfangen können - es wendet sich nicht an "den Laien". Ein paar Unklarheiten trüben den Lesegenuss unerheblich - dafür bietet es einen knappen, aber nicht oberflächlichen Einblick, der Studenten, mathematikbegeisterte Oberstufenschüler wie auch im mathematiknahen Umfeld Graduierte einen schnellen, geordneten Einstieg ins Chaos erlaubt.


Pi: Magie einer Zahl
Pi: Magie einer Zahl
von David Blatner
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bunt, witzig, unterhaltsam, 13. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Pi: Magie einer Zahl (Gebundene Ausgabe)
3,14159265358979323846264338...

und so weiter. Wie genau? Pi ist eine seltsame Zahl, die in den unvermutetsten Zusammenhängen auftaucht: Nicht nur in der Geometrie, auch beim Wechselstrom, in der Quantenmechanik, ... - und sie hat Generationen von Mathematikern beschäftigt.
Blatners Buch liefert nicht nur tausende von Stellen von Pi, sondern geht auch auf die "Geschichte" der Zahl ein, Anekdoten, Anwendungen, seltsame mathematische Zusammenhänge, Pi in verschiedenen Kulturen... Dabei schürft er nicht besonders tief. Die Stärke des Buches liegt in den überraschend vielen Seiten, die Blatner dem Thema abgewinnt - und der schicken Gestaltung.

Wer sich vorstellen kann, dass die Beschäftigung mit Mathematik (auch über die gängigen Knobelaufgaben hinaus) unterhaltsam sein kann - und noch mehr, wer sich das nicht vorstellen kann, sollte sich "Pi - Magie einer Zahl" auf jeden Fall ansehen. Vorwissen über die Grundrechenarten hinaus braucht man nicht mitzubringen, um das meiste zu genießen. Wenn's doch da ist, wird man mehr bekanntes in neuen Zusammenhängen finden - und sich über die Zuverlässigkeit von Blatners Darstellungen freuen.

Viel länger als einen Nachmittag wird das Buch aber auch blutigste Laien nicht unterhalten. Das dafür gut - und Appetit auf mehr machen.

Ein prima Mitbringsel für Mathe-Begeisterbare jeden Alters!


The Physics of Quantum Information: Quantum Cryptography, Quantum Teleportation, Quantum Computation
The Physics of Quantum Information: Quantum Cryptography, Quantum Teleportation, Quantum Computation
von Dirk Bouwmeester
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 138,99

5.0 von 5 Sternen Well-written oversight and introduction to the field - for the post-graduate student and up, 13. April 2008
Written and edited by leading researchers in the field, "The Physics of Quantum Information" still is a great introduction to quantum information.

The book starts with the basic concepts and experiments - superpositions, the Einstein-Podolsky-Rosen thought experiment, Bell's inequality, the Aspect experiments. Several chapters outline the basics, whys and wherefores of quantum cryptography, key experiments, future applications, open questions. The treatment of quatum computation is no less thorough.

Zeilinger's personal pet topic, quantum teleportation, and his key experiments are also laid out extensively. Like in the rest of the book, the presentation is clear, so even if you happen not to agree with all of the authors' conclusion, the chapter is well worth reading.

Since the book was published in 2000 and treats current science, some of the material is a bit outdated. Nevertheless, "The Physics of Quantum Information" serves as a superb introductionary course into the field - providing you start with a firm basis in quantum mechanics, i. e. have worked your way through Sakurai's "Modern Quantum Mechanics" or an equivalent course.

If neither physics nor computation is your trade, but you are interested in the field anyway, give John Gribbin's "In Search of Schrodinger's Cat" a try. If you have some scientific background, speak German, and just want an overview, Dagmar Bruß' "Quanteninformation" will suit your needs better.

But for serious studies at the postgraduate level, I recommend this book without hesitation.


Quanteninformation
Quanteninformation
von Dagmar Bruß
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So einfach wie möglich - aber auch nicht einfacher: Einstieg mit Tiefgang, 13. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Quanteninformation (Taschenbuch)
Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.

Dagmar Bruß' bietet einen Einstieg mit Tiefgang: Wer noch nie von Quantenphysik gehört hat und mit der Mathematik nicht auf vertrautem Fuß steht, wird mit dem Buch wenig anfangen können. Laien werden mit John Gribbins (auch nicht anspruchslosem!) "Schrödingers Kätzchen" weit mehr anfangen können.

Trotzdem: Quantencomputer, Quantenkryptographie und andere Aspekte der Quanteninformation sind aktuelle Forschungsbereiche, die auf Besonderheiten des quantenmechanischen Messprozesses beruhen. Selbst in der gängigen 4./5.-Semester-Vorlesung zur Quantenmechanik kommen diese Probleme traditionell sehr kurz, so dass auch viele Physiker Bruß' Buch mit großem Gewinn und Überraschungen lesen können.

Die Grundlage der Quantenkryptologie beispielsweise ist, dass eine so verschlüsselte Nachricht beim Abhören praktisch zwangsläufig verändert wird, und dass solche Abhöraktionen damit nachweisbar werden. Sender und Empfänger können sich also sicher sein, ob ihr Schlüssel unbemerkt übermittelt wurde - und damit, ob sie dann gefahrlos die eigentliche Nachricht verschlüsseln und übersenden können.

Dagmar Bruß stellt diese und andere Bereiche dieses neuen Teilgebiets der Physik dar, zeigt mögliche Folgen für die Informationsverarbeitung dar und erklärt die physikalischen Grundlagen. Das alles ist sehr knapp gehalten und zielt vor allem auf interessierte Menschen ab, die bereits gut mit der Physik vertraut sind. Selbst mit einem abschlossenen Leistungskurs wird man sehr sorgfältig lesen müssen, um die Fülle der Informationen zu verstehen.

Wer die philosophischen Fragen, die von Bruß' Buch angesprochen werden, vertiefen will, sei auf J. Baggotts "The Meaning of Quantum Theory" hingewiesen. Als Lehrbuch und Übersicht zum aktuellen Forschungsstand empfehle ich D. Bouwmessters, A. Ekerts und A. Zeilingers "The Physics of Quantum Information" - ideal für Leute, die eine Studienabschlussarbeit in dem Gebiet schreiben wollen; leider ohne abgeschlossenes einschlägiges Grund- oder Bachelor-Studium praktisch unzugänglich.

Für Mathematiker, Informatiker und Physiker, die sich zum Thema "Quanteninformation" eine Übersicht verschaffen wollen, wie auch für sehr begabte Schüler mit Vorwissen oder gute Studenten, ist Dagmar Bruß' Buch hervorragend und ziemlich konkurrenzlos. Alle anderen sollten erst ein gutes Buch über Quantenmechanik "vorschalten", bevor sie sich an dieses heranwagen.

Dass ein entsprechender "Warnhinweis" auf dem Einband fehlt, ist der Grund, warum ich nur 4 Sterne gebe.


Fischer Kompakt: Ursprung des Lebens
Fischer Kompakt: Ursprung des Lebens
von Sven P. Thoms
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Einstieg mit Tiefgang, 13. April 2008
Die "Fischer kompakt"-Reihe füllt in Deutschland eine Lücke - die zwischen den allgemeinverständlichen, aber meist oberflächlichen und gelegentlich bis zur Falschheit vereinfachenden populärwissenschaftlichen Schmökern, und den Fachbüchern. Die wiederum sind zwar tiefschürfend, aber oft ohne einschlägiges Grundstudium kaum zu bewältigen - und für einen Überblick zu umfassend. Die "kompakt"-Reihe wendet sich an Menschen mit guter naturwissenschaftlicher Allgemein- wie Ausbildung, und entsprechend stößt man auch auf anspruchsvollere Begriffe, Argumentationen und Formeln.

Das liest sich meist etwas trocken und ist sehr knapp gehalten - der vorliegende Band ist allerdings ausgesprochen zugänglich. Sven P. Thoms' Thema ist der Ursprung des Lebens: Wie entstand aus einfachen chemischen Verbindungen - Proteinen und so weiter - Leben? Wo - in heißen Quellen, auf Lehmschichten? Wann? Und wie entwickelten sich aus primitiven RNA-Verbindungen unsere komplexen Zellen, und aus denen weitere mehrzellige Lebensformen wie z. B. wir?

Für die Frühzeit des Lebens gibt es keine Unmengen von Fossilien wie für spätere Zeiten - vieles muss aus Laborexperimenten, Spuren in Gesteinen und ähnlichem mehr gefolgert werden. Vieles ist umstritten - woraus Thoms keinen Hehl macht: Er präsentiert ja ein aktuelles Forschungsgebiet.

Eng verbunden mit der Frage, wie das Leben auf der Erde entstand, ist die Frage, ob es Leben auf anderen Planeten (oder Monden) geben könnte. Darauf geht Thoms leider kaum ein: Er schließt mit einem generellen Überblick zu den Mechanismen der Evolution (den meisten Lesern vermutlich ohnehin ausd er Schule bekannt) und ein paar (weniger spannenden) philophischen Betrachtungen.

Dessen ungeachtet ist es ein prima Einstieg - und wer danach tiefer schürfen möchte, besonders in der Frage, wo es im Weltall noch Leben geben könnte, sei auf das ausgezeichnete Lehrbuch "Complete Course in Astrobiology" von G. Horneck und P. Rettberg verwiesen.


Kryptologie: Eine Einführung in die Wissenschaft vom Verschlüsseln, Verbergen und Verheimlichen. Ohne alle Geheimniskrämerei, aber nicht ohne ... und Ergötzen des allgemeinen Publikums.
Kryptologie: Eine Einführung in die Wissenschaft vom Verschlüsseln, Verbergen und Verheimlichen. Ohne alle Geheimniskrämerei, aber nicht ohne ... und Ergötzen des allgemeinen Publikums.
von Albrecht Beutelspacher
  Taschenbuch

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elementar, mein lieber Watson..., 12. April 2008
... ist diese Einführung in die Ver- und Entschlüsselung geheimer Botschaften von Deutschlands vermutlich bekanntestem Mathematikpopularisierer. Dabei fängt es bei den einfachsten Grundlagen und frühesten Verfahren an - Cäsar-Chiffre und Skytala, Poes Geheimnachricht aus der "Goldkäfer"-Erzählung - und setzt sich über Vigenère-Chiffre, Schieberegister, Authentifikationsansätze, Public Key-Kryptographie und Anonymitätsprobleme fort.

Das ganze ist locker und launig geschrieben, unterhaltsam und verständlich, und mit über hundert höchst unterschiedliche Übungsaufgaben (leider meist ohne Lösung) angereichert. Man bekommt eine gute Übersicht über das Thema: Es schöpft weit tiefer als "Geheimsprachen" vom selben Autor (erschienen in der Beck'schen Reihe "Wissen"), aber hat längst nicht die mathematischen Anforderungen von Beutelspachers "Kryptografie".

Ambitionierte Oberstufenschüler und Erstsemester sollten mit dem Buch auch gut im Selbststudium klarkommen, und mit etwas Unterstützung dürfte auch eine mathematisch sehr begabte Mittelstufenschüler-Runde aus der Lektüre viel Gewinn ziehen - beispielsweise in einer Projektwoche oder AG. Und speziell für diese Gruppe füllt es eine Marktlücke: Leicht zugänglich, ohne große Voraussetzungen lesbar, aber anspruchsvoll und exemplarisch für universitäre (angewandte) Mathematik ragt es als "the real thing" aus der Masse von Knobelaufgabensammlungen sehr wohltuend heraus.

Nervig sind neben den fehlenden Lösungen vor allem die Tippfehler - das Fehlen eines Verbs im ersten Satz im ersten Kapitel hat mehrere Überarbeitungen und Neuauflagen schadlos überstanden. Zudem fehlt ein Kapitel über oder selbst ein Hinweis auf die derzeit entwickelten physikalischen Verschlüsselungsverfahren (Quantenkryptographie).

Es bleibt also bei einer Teilübersicht - aber einer sehr verständlichen und lesenswerten.


Elementary Modern Physics
Elementary Modern Physics
von Richard T. Weidner
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Gute Einführung in die moderne Physik - fürs zweite Studienjahr oder die gehobene Allgemeinbildung, 12. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Elementary Modern Physics (Taschenbuch)
In den Jahren von 1900 bis 1930 veränderte sich das Weltbild der Physiker geradezu sprunghaft: Aus der klassischen Physik war durch neue Entdeckungen, durch die Entwicklung der Quantenmechanik und auch der Relativitätstheorie die moderne Physik geworden. Die neuen Teilgebiete Kern-, Festkörper- und Elementarteilchenphysik wie auch weite Teile der Astrophysik bauen auf diesen Grundlagen auf.

Weidner und Sells geben in diesem Band nicht nur eine Übersicht über die zentralen Experimente und Entdeckungen, auf denen die moderne Physik basiert. Sie legen die grundsätzlichen Prinzipien und Erhaltungssätze offen, verschaffen eine Übersicht über die moderne experimentelle Physik und decken die wesentlichen Zusammenhänge auf. Abgedeckt werden in 12 Kapiteln Erhaltungssätze, relativistische Kinematik und Dynamik, grundlegende Quanteneffekte, Aufbau des Wasserstoff-Atoms und komplexerer Atome, Kernaufbau, Nuklearreaktionen, Elementarteilchen sowie Festkörper- und Molekularphysik.

Das Buch liegt deutlich über dem Anspruch von Schulbüchern (oder populärwissenschaftlichen Darstellungen) und setzt auch sehr solide Mathematikgrundkenntnisse voraus, die man nach Abschluss eines sehr guten Mathe-Leistungskurses erworben haben kann. In dem Fall wird man mit einer gut verständlichen, knappen Übersicht belohnt, die trotz ihres Alters - das Original erschien 1973 - immer noch eine gute Einführung darstellt.

Obwohl damit einige neuere Entwicklungen fehlen (z. B. die Aspect-Experimente), ist der "Weidner und Sells" immer noch sehr lesenswert und ergänzt gut die übliche Experimentelle Physik III-Vorlesung.

Eben weil es klar und übersichtlich geschrieben ist, eignet es sich aber auch gut als Entscheidungshilfe, wenn man mit dem Gedanken spielt, Physik zu studieren. Die Denk- und Verfahrensweisen des Faches werden hier sehr deutlich und exemplarisch vorgeführt. Genau deshalb eignet sich auch das Original sehr gut, um sich ans Lesen englischsprachiger Fachliteratur zu gewöhnen und ein Physik-Vokabular aufzubauen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-19