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Beiträge von Matthias Coors
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Hilfreiche Bewertungen: 47

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Rezensionen verfasst von
Matthias Coors "Matthias Coors" (Nürnberg)
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Strassenbahn und Busse in Rostock
Strassenbahn und Busse in Rostock
von Rüdiger Grabowski
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rostock in Bewegung, 9. August 2006
Mit "Straßenbahnen und Busse in Rostock" liegt nun erstmals eine umfassende und reich illustrierte Abhandlung zur Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs der Hansestadt vor, die mit Recht als Standardwerk bezeichnet werden darf. Kenntnisreich und äußerst fachkundig zeichnen die Autoren den langen und facettenreichen Weg von der ersten Pferdebahn bis zum vorläufigen Abschluß der umfangreichen Netzerweiterungen im Jahr 2006 des nunmehr modernen Verkehrsbetriebes nach: Pünktlich zur Inbetriebnahme der letzten Straßenbahn-Neubaustrecke in Rostock ist das Werk erschienen. Die Geschichte der Busse und Bahnen in Rostock ist auch ein Stück Stadtgeschichte und so ist das Buch auch für jene ein dringlich zu empfehlendes Kompendium, deren Interesse der Entwicklung Rostocks ganz allgemein gilt. Neben der beeindruckenden Faktendichte und den zahlreichen Fotos, welche nicht nur die abgebildeten Fahrzeuge, sondern daneben ihre Zeit charakterisieren, sind immer wieder auch unterhaltsame Episoden zu finden. Diese Publikation ist rundweg gelungen, es ist eine Freude, sie in den Händen zu halten.


Schläge im Namen des Herrn: Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik
Schläge im Namen des Herrn: Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik
von Peter Wensierski
  Gebundene Ausgabe

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anklage im Namen Hunderttausender, 19. Februar 2006
Um es vorweg zu nehmen: Das Buch schockiert, weil das, was da thematisiert wird, nicht irgendwo stattgefunden hat, wo man vielleicht nichts anderes erwartete, sondern hier vor Ort, überall, mitten in Deutschland, jahrzehntelang, tagtäglich, tausendfach. Es geht um systematische Unterdrückung, Zwangsarbeit, Freiheitsentzug, Vernichtung der Würde: Die Zeitzeugenberichte erinnern an solche derer von Gegnern despotischer Regimes. Wir müssen uns fragen, wie in einem sozialen Rechtsstaat, in dessen Verfassung es heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ so etwas möglich war, geduldet und praktiziert werden konnte.
In der aktuellen Diskussion um Menschrechtsverletzungen und Folter kann schnell der Eindruck entstehen, so etwas gäbe es „bei uns“ nicht. Doch kaum liest man die ersten Seiten dieses Buches, wird deutlich, hier geht es nicht nur um tragische Einzelschicksale, sondern um massiven Missbrauch von Macht, Demütigungen und Erniedrigungen in ungeheurem Ausmaß. Hunderttausende (!) junger Menschen waren dem brutalen System „Heim“ in der frühen Bundesrepublik unterworfen – ohne Aussicht auf Hilfe oder auch nur Mitgefühl. Die Öffentlichkeit interessierte sich nicht für das, was hinter den Mauern geschah, wollte nicht wissen, wie die Betroffenen mit ihrem Leid fertig wurden und hatte erst recht kein Interesse, etwas an den Zuständen zu ändern, da schließlich die gängigen Moralvorstellungen mit ihnen korrelierten.
Die Debatte der letzten Jahre über die Entgleisungen in der Heimpädagogik beschränkte sich vornehmlich auf die Kritik an der Heimerziehungspraxis in der DDR, insbesondere der in den Spezialheimen und Jugendwerkhöfen. Doch gerade der Goldene Westen in der Zeit des Wirtschaftswunders hatte auch seine Verlierer, deren Scheitern mitleidslos in Kauf genommen wurde. Dieses Buch trät dazu bei, einen Teil der Nachkriegsgeschichte Deutschlands aufzuarbeiten und der allzu romantischen Verklärung der Vergangenheit entgegenzuwirken. Das Dokument ist parteiisch, prangert an und ob dieser Angriff durch die maßgeblich angesprochenen Kirchen unwidersprochen bleibt, wird abzuwarten sein.


Veronika beschließt zu sterben. Roman
Veronika beschließt zu sterben. Roman
von Paulo Coelho
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen neulich am Sonntag, im ICE, 6. April 2002
Sie kennen das: Eine lange Bahnfahrt vor sich, Sie sind die Strecke schon tausenmal gefahren, der Blick aus dem Fenster bietet keine Überraschungen mehr... Wohlwissend haben sie sich Lektüre mit auf den Weg genommen, vielleicht wahllos...
Veronika muß man einfach verstehen. Nicht nur, warum sie- endlich- versucht, sich das Leben zu nehmen, sondern auch, warum sie so ernüchtert ist, als sie sieht, daß sie es nicht geschafft hat: Im Himmel gibt es keine Neonröhren.
Ein grandioses Werk, etwas für jene, die vielleicht selbst schon einmal vor der Frage standen, für wen eigentlich jeden Morgen die Sonne aufgeht. Ich liebe dieses Buch, die Figur Veronika und habe am Ende fast meinen Bahnhof verpaßt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2011 7:29 AM CET


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