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Beiträge von Alexander Gebhardt
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Rezensionen verfasst von
Alexander Gebhardt "majorcrampas"
(TOP 500 REZENSENT)   

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Arlo & Spot [Blu-ray]
Arlo & Spot [Blu-ray]
DVD ~ Peter Sohn
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unsere kleine Dino-Farm, 10. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Arlo & Spot [Blu-ray] (Blu-ray)
Was wäre eigentlich geschehen, wenn der (angebliche) fatale Asteroideneinschlag vor Abermillionen Jahren nicht das Ende der Saurier eingeläutet hätte? Vermutlich hätten sich die Dickhäuter sesshaft gemacht und während die Pflanzenfresser ihr Gemüse anbauen, versuchen sich die Fleischfresser als Rinderzüchter, um über die Runden zu kommen. In diese Welt wird der kleine Arlo, jüngster Sohn einer fünfköpfigen Familie von Apatosauriern, hineingeboren und muss sich nicht nur gegen seine zwei Geschwister, sondern auch gegen ein seltsames Ungeziefer, das die gesammelten Wintervorräte regelmäßig heimsucht und dezimiert, durchsetzen. Während der Jagd auf das Ungetüm landet er bewusstlos im nahen Fluss und erwacht weit entfernt von seiner Heimat. Auf dem Weg nach Hause lernt er so wohl neue Freunde, aber auch weniger charmante Zeitgenossen kennen, die in Arlo bestenfalls eine Zwischenmahlzeit sehen und ihm nach dem Leben trachten. Doch es naht Hilfe von unerwarteter Seite...

"Arlo und Spot" ist vor allem eines: Verdammt niedlich. Der Geschichte rund um den anfänglich tapsigen Apatosaurier und seinen menschlichen Gefährten merkt man von Beginn an jedem Pixel an, mit wie viel Herzblut die kreativen Köpfe dahinter bei der Sache waren. Trotz, auch meiner persönlichen, positiver Einschätzungen fallen selbst "Alles steht Kopf" und das kürzlich im Kino gesehene "Zoomania" in dieser Hinsicht massiv ab. Die Odyssee des grünen Knuffeldinos ist dazu auch noch recht kurzweilig und spannend inszeniert, enthält aber daher auch für kleinere Kinder eventuell die eine oder andere Schreckszene - z.B. die Gestaltung der "Schlange" oder aber auch der "leckere" Käfersnack. Die Empfehlung ab 6 halte ich daher, auch in Kombination mit dem eigentlichen Gehalt der Geschichte und dessen möglicher Erfassbarkeit, für durchaus angemessen. Im Gegenzug ist "Arlo & Spot" keine echte "Gag-Kanone", sondern verlässt sich auf die übliche Situationskomik und konzentriert sich ansonsten auf seine nicht hochkomplexe, aber sympathische Story.

Reich technisch sind aber so wohl der Film selbst, als auch die Blu-ray meisterhaft gelungen. Schon zu Beginn fragt man sich, ob man es mit digital geschaffenen oder tatsächlich einfach nur perfekt gefilmten Landschaften zu tun hat, bis die Figuren dann zeigen, dass man es doch mit einem Animationsfilm zu tun hat. Die Blu-ray spiegelt die handwerkliche Qualität des Films, dem Medium erwartungsgemäß, exzellent wieder, was sich u.a. im superben Schärfegrad und den herrlich satten Farben äußert. Der Ton in Dolby-Digital-Plus-7.1 zaubert eine urzeitgemäße Rundum-Atmosphäre und zieht den Zuschauer in die abenteuerliche Welt vor unserer Zeit regelrecht hinein. Auch im stärksten Gewitter bleiben Dialoge und Geräusche klar hör- und ortbar, was man gerade bei einem Film für jüngeres Publikum gar nicht hoch genug anrechnen kann. Ebenfalls richtig gut gelungen sind die Extras. Zwar hat man bei den Pixar-Scheiben in dieser Hinsicht selten Grund zu Meckern, aber dennoch freut man sich immer wieder über die ebenfalls liebevoll zusammengestellte Bonus-Dosis. So lassen sich unter anderem ein Audiokommentar der Köpfe hinter "Arlo & Spot", diverse Einblicke in die Produktion des Filmes, einige zusätzliche Szenen und der Kurzfilm "Sanjays Super Team" entdecken.

Kurzum: "Arlo & Spot" ist an sich nicht mehr als ein technisch exzellent umgesetzter, das Medium "Blu-ray" perfekt ausnutzender und erzählerisch passabler Unterhaltungsfilm, der aber vielen seiner Zeitgenossen das entscheidende Quäntchen spürbares Herzblut voraus hat. Die niedliche, aber in Summe nicht sonderlich originelle oder herausfordernde, Geschichte ist aber dermaßen liebevoll erzählt, dass mir vier Sterne einer Herabwürdigung des Streifens gleichkommen würden. Manchmal muss es eben nicht mehr sein und daher erhält die Dino-Odyssee trotz kleinerer Schwächen von mir die Maximalwertung.


DC Comics Graphic Novel Collection 60: Green Lantern / Green Arrow - Hard-Travelling Heros
DC Comics Graphic Novel Collection 60: Green Lantern / Green Arrow - Hard-Travelling Heros
von Dennis O'Neil
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammelwahn Nr. 60: Die grüne Reisewelle, 10. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als der gerechtigkeitsliebende, aber leider auch recht gesetzestreue, Green Lantern in Star City mit Green Arrow aneinander gerät, als eine aufgebrachte Menschenmenge einen skrupellosen Immobilienhai attackiert und der grüne Bogenschütze nur zusieht, verspricht dieser seinem intergalaktischen Freund, seine Weltsicht auf den Kopf zu stellen. Unter Aufsicht eines Wächters von Oa begeben sich die Helden auf eine Reise über den nordamerikanischen Kontinent und werden dabei mit den Problemen der normalen Bürger konfrontiert, die zwar nicht ganz so episch wie das übliche Tagwerk der Recken ausfallen, aber das Bild Green Lanterns von der schwarz-weiß gefärbten Welt kräftig zurecht rücken. So treffen die beiden grünen Streiter unter anderem auf einen ausbeuterischen Minenbesitzer, einen hypnotischen Sektenführer und von gierigen Industriellen bedrohte indianische Reservatsbewohner. Als es im Zuge der Entwicklungen selbst für den neutralen Wächter von Oa schwer wird, seine Neutralität und Weitsicht zu wahren, wird aus dem an sich harmlosen Trip ein Zwischenfall intergalaktischer Ausmaße.

"Hard-Travelling Heroes" hat alles, was eine unterhaltsame Comic-Geschichte ausmacht: Eine überschaubare und kurzweilige Geschichte, die zudem nicht nur der reinen platten Unterhaltung dient, für die 70er Jahre äußerst bemerkenswerte Zeichnungen und vor allem einen kritischen Appell an die (hoffentlich nicht nur damalige...) Leserschaft. Realgeschichte wird mit bürgernahen Problemen verbunden, die zwar ur-amerikanisch sind und damit beim europäischen Leser vielleicht nicht unbedingt die höchste Identifikationsrate hervorrufen können, die aber deshalb nicht weniger packen und auf allgemeingültige soziale Missstände hinweisen. Das zudem zwei gegensätzliche Heldenfiguren, die auch noch wesentlich näher am "Menschen" sind, als es z.B. ein Superman gewesen wäre, die Ereignisse aus verschiedenen Moralvorstellungen heraus betrachten, setzt dem ganzen das Sahnehäubchen auf. Als Bonus gibt es einen Einblick in die Herkunftsgeschichte der Green Lantern Alan Scott aus "All American Comics #16", das im Jahre 1940 erschien.

Warum dann also nicht die volle Anzahl an Bewertungssternen? Es ist einmal mehr die handwerkliche Qualität, die diesem Band den letzten Quantensprung in der Gesamtwertung vermasselt. Warum bekommt Eaglemoss seine Probleme mit den Rechtschreibfehlern und der Schriftsetzung, nach einem reichlichen Jahr des Übens, nicht endlich in den Griff? Zwar sind die Fehler nicht so umfassend, dass sie das Verständnis der Geschichte schmälern, aber die professionelle Herausgabe einer "hochwertigen Reihe von Hardcoverbänden für Sammler" sieht definitiv anders aus - wie man es macht, zeigt die "Marvel-Comic-Sammlung" regelmäßig aller zwei Wochen. Dennoch reichen mir die Fehler nicht, einem inhaltlich so guten Band einen weiteren Stern abzuziehen.

Nach 60 Ausgaben der "DC Comics Graphic Novel Collection" wird es an dieser Stelle Zeit, einmal Resumee zu ziehen. Würde man mich nach einer Gesamtwertung für die erste "Staffel" der Sammelreihe fragen, müsste ich vermutlich irgendwo zwischen drei und vier Sternen ansetzen. Inhaltlich UND handwerklich herausragende Bände (z.B. so ziemlich jeder "Batman"-Band der Reihe) sind zwar ein elementarer Bestandteil der Sammlung, müssen sich leider aber immer wieder von Schlappschüssen in punkto Rechtschreibung (z.B. zahlreiche "Flash" und "JLA"-Bände) untergraben lassen. Hardcore-Fans lassen sich davon vielleicht nicht abschrecken, aber Gelegenheitsleser fahren mit den Paperback-Ausgaben sicher oft besser, da diese eben nicht die genannten Fehler aufweisen. Mit der Preiserhöhung auf 13,99 Euro und der Ankündigung weiterer 40 Bände der Sammlung macht sich bei mir vielleicht noch ein kleiner Funke Hoffnung auf Besserung in der zweiten "Staffel" breit, woran ich aber selbst nicht so recht glauben kann. Näheres kann man dann den folgenden Rezensionen zu den neuen Bänden entnehmen.
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Star Trek - Die offizielle Raumschiffsammlung #12 - USS Reliant NCC- 1864 (Raumschiff & Magazin)
Star Trek - Die offizielle Raumschiffsammlung #12 - USS Reliant NCC- 1864 (Raumschiff & Magazin)
von Verschiedene
  Broschiert

2.0 von 5 Sternen Sammelsucht, die ramponierte Reliant, 9. April 2016
In "Star Trek 2 - Der Zorn des Khan" ist es an Captain Kirk und seinem Erzfeind Khan, die Schiffe unter beider Kommando reichlich zu verwüsten. Ausgabe 12 der "Offiziellen Raumschiffsammlung" schafft das auch ohne die beiden Kultfiguren und liefert ein etwas...nun nennen wir es "unglücklich" gelungenes Modell ab. Zwar ist die USS Reliant auf den ersten Blick ordentlich gelungen und man möchte, alleine schon auf Grund der Verwendung des durchsichtigen Plastiks an den Energieleitungen der Triebwerksgondeln, anfangen zu jubeln, aber ein genaueres Hinsehen trübt das sprichwörtliche Wässerchen leider, abhängig vom Fan- und Erwartungsgrad, mitunter sehr: Die Triebwerksgondeln wurden, zumindest bei meinem Modell, leicht schief am Primärrumpf befestigt, so dass das Endergebnis ein wenig schnell und lieblos zusammengestückelt wirkt. Reste von Klebstoff an den Verbundstellen sprechen ebenfalls wenig für entsprechende Sorgfalt beim Zusammensetzen. Natürlich kann man das bei einem Modell dieser Preisklasse und industrieller Massenanfertigung nicht unbedingt erwarten, aber die anderen Modelle der Sammelreihe fallen in dieser Hinsicht (glücklicherweise) nicht so aus der Reihe. Vielleicht habe ich auch nur ein "Montagsmodell" erwischt. Da reißt auch das informative Heft nicht mehr sonderlich viel, so dass es lediglich zu zwei mageren Sternen reicht.


Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XXXII: Warlock Teil I
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Classic XXXII: Warlock Teil I
von Jim Starlin
  Pappbilderbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sammelwahn, die religionsphilosophische 84, 9. April 2016
Adam Warlock, einst als ultimative Version des Menschen in einem Labor herangezüchtet, mit dem Ziel, die entscheidende Waffe im Kampf einer dubiosen Gesellschaft gegen die Menschheit zu sein, wandte sich, als er deren finstere Motive erkannte, gegen seine Schöpfer. Als Träger einer Kraft, die ihn in die Seelen seiner Gegenüber blicken lässt, ist er in der Lage Gut und Böse binnen kürzester Zeit voneinander zu trennen und entsprechend seines Moralkodex zu handeln - wie nicht anders zu erwarten für das ewig Gute. Nachdem er sich seiner Erschaffer entledigt hat, begibt er sich auf eine Reise durch das Weltall, auf der er unter anderem Thor und dem High Evolutionary begegnet, wobei letzterer Warlocks Kräfte mit Hilfe des Seelensteines, einer Kraft, die in der Lage ist, Seelen anderer aufzusaugen, aufrüstet und ihn zum Wächter der Gegenwelt, einer künstlich geschaffenen Version der Erde macht. Die Ereignisse des vorliegenden Bandes widmen sich Warlocks Auseinandersetzung mit der Kirche der Wahrheit und deren Gottheit "Magus", die eine recht radikale Ansicht von Glauben vertreten und Vernichtung über alle Völker bringen, die sich den Ansichten der Kirche nicht beugen wollen. Natürlich ist ein solches Verhalten einem Wesen, das sich mal wieder als Inkarnation des Guten sieht, ein absoluter Dorn im Auge, aber wie sich herausstellt, ist die Sachlage nicht ganz so einfach wie gedacht, denn der Magus und Warlock teilen sich mehr als ihnen lieb ist. Als dann auch noch der Titan Thanos und seine Schergin Gamora auf der Bildfläche erscheinen, gerät die ganze Sache vollkommen aus der Bahn.

Nachdem ich mich durchaus für Jim Starlins "Captain Marvel" erwärmen konnte, hatte ich bei "Warlock", trotz der frappierenden optischen Ähnlichkeit der Helden, eine ähnliche Hoffnung. Leider fiel mir der Zugang zu dem Seelen lesenden Helden weitaus schwerer und eine wirkliche Sympathie konnte sich nicht aufbauen. Einzig Warlocks Sidekick, ein kampflustiger Troll namens Pip, und die Auftritte der bekannten Marvel-Figuren Thanos und Gamora (später in "Guardians of the Galaxy" aufzufinden...) hielten mich bei der Stange. Die Geschichte selbst ist zwar nicht ganz so psychedelisch wie einst Captain Marvels Abenteuer, bietet aber grundsätzlich wenig bis gar nichts Neues und kann dann nicht einmal mit einer interessanten Hauptfigur aufwarten, die den Leser über die Storyschwächen verzeihend hinwegsehen lässt und über das von Starlin bereits bekannte "Messias"-Schema hinaus geht - wenngleich es sich hier, zugegeben, um einen etwas wahnsinnigere Auslegung einer solchen Figur handelt. Vielleicht bietet ja der noch erscheinende Band zwei eine befriedigende Weiterentwicklung an, da die Geschichte hier durchaus mit einer Art interessantem Cliffhanger endet. Künstlerisch bietet die Ausgabe eine Menge Flair der Siebzigerjahre, aber da ich Jim Starlins Zeichenstil durchaus mag und die Classic-Ausgaben ja zumeist mit einem solchen aufwarten, sehe ich diesbezüglich keinen Grund für Meckerorgien. Die Informationen zur "Warlock"-Figur und der gleichnamigen Heftreihe sind lesenswert und informativ für alle die, so wie auch ich, bisher noch keinen umfassenden Kontakt mit diesem Helden hatten. Und obwohl ich das Ansinnen der "Classic"-Schiene der "Marvel-Comic-Sammlung" nicht maßgeblich im Bereich der guten Unterhaltung, sondern eher im nostalgischen Schwärmen, sehe, empfinde ich diese Ausgabe leider als eine der bisher schwächsten im Verlauf der Reihe. Da die handwerkliche Umsetzung und die Wertigkeit des Bandes aber außer Frage stehen, reicht es noch zu drei Sternen. Wer aber nicht auf die Vollständigkeit der Sammlung setzt und nur sporadisch, eben auf der Suche nach interessanten und faszinierenden Geschichten, zur Sammelreihe greift, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden.


Infinite Crisis
Infinite Crisis
von Geoff Johns
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maximale Sammelwut Nr. 2 : Das unendliche Nachbeben, 3. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Infinite Crisis (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorneweg: Ich beziehe mich bei meinen Aussagen auf die deutsche Version der "Infinite Crisis", die im Jahre 2015 im Rahmen der "DC Graphic Novel Collection" als Sonderband erschien. Neben der eigentlichen Erzählung ("Infinite Crisis" #1-7 ist dort auch "Superman: Infinite Crisis", auch bekannt unter "Infinite Crisis Secret Files", enthalten).

Während der "Crisis on Infinite Earths" opferten sich zahlreiche Helden und verschwanden aus dem Gefüge des neu entstandenen Universums. Eine Version von Superboy, der "gealterte" Superman und "seine" Lois, so wie Alexander Luthor beobachten die Geschehnisse auf der geretteten Erde jedoch aus einer Art Dimensionsblase heraus und kommen zu dem Schluss, dass ihr Opfer letztlich nicht viel gebracht hat. Die Hoffnung auf eine Besserung der menschlichen Rasse wurde enttäuscht, was die Helden dem zaghaften Handeln der Superwesen jener Welt zuschreiben. Insgeheim bereitet Luthor die Rückkehr der "Geopferten" vor und hat nur ein Ziel: Die aktuell existierende Erde durch eine bessere Welt zu ersetzen. Doch dafür muss er das Dimensionsgefügte einmal mehr durcheinander bringen und braucht die Hilfe der mit ihm eingekerkerten rechtschaffenen Helden, die jedoch ebenfalls eine tiefe Sehnsucht nach einer echten Heimat befallen hat. Doch der Preis für ihr Handeln ist nichts anderes, als die Zerstörung des blauen Planeten so wie wir ihn kennen.

Eine an sich spannende Geschichte, moderne und faszinierende Zeichnungen und stellenweise atemberaubende, atmosphärische Momente mit den DC-Helden - eigentlich hat "Infinite Crisis" alles, was einen grandiosen Comic-Blockbuster ausmacht, zu bieten. Lediglich das fast schon bibliotheksartige Vorwissen, das man zum vollständigen Verständnis der Ereignisse benötigt, macht der Sache leider einen Strich durch die Rechnung, denn das Kriterium "Zugängigkeit" ist nicht unbedingt die große Stärke dieser Story. Man sollte auf jeden Fall die Ereignisse der "Crisis on Infinite Earths" kennen, aber auch die Storybögen rund um den "Blue Beetle", den "Rann-Thanagar-Krieg", den Shadow Pact, die Existenzkrise des "Spectre" und die "OMAC"-Krise. Und das ist vermutlich noch nicht einmal alles, was man comicmäßig regelrecht "inhaliert" haben sollte, um mehr als nur ein wenig Durchblick zu haben. Zwar gibt es zu Beginn des Bandes eine Zusammenfassung der Ereignisse, die aber nicht einmal ansatzweise ausreicht, um den Leser auf den epischen und erschlagenden Inhalt vorzubereiten.

Ansonsten kann man am chronologisch an dritter Stelle einzuordnenden Sonderband der Sammlung nicht viel aussetzen. Rechtschreib- oder Schriftsetzungsfehler habe ich vergeblich gesucht, auch der wertige Einband kommt mit der hohen Seitenanzahl erwartungsgemäß gut zurecht und zeigt keinerlei Schwächen. Daher vergebe ich vier gute Sterne für das wenig einsteigerfreundliche, aber DC-Kenner sicher mehr als begeisternde Werk.
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Star Trek Official Starships Collection Issue 32 - STARFLEET RUNABOUT by eaglemoss
Star Trek Official Starships Collection Issue 32 - STARFLEET RUNABOUT by eaglemoss
Wird angeboten von Buzzonaut
Preis: EUR 34,31

4.0 von 5 Sternen Sammelsucht, das rasante Runabout, 2. April 2016
Ein wenig größer als ein handelsübliches Shuttleschiff, aber weit entfernt von der Größe eines ausgewachsenen Raumkreuzers - irgendwo dazwischen positionieren sich jene kompakten und vielseitig einsetzbaren Schiffe, die hauptsächlich in der TV-Serie "Deeps Space Nine" zu Ehren gelangten. Ob Forschungsmission, Patrouillendienste oder sogar Gefechtseinsätze - die Schiffe der "Danube"-Klasse erwiesen sich als kleine Alleskönner und wurden nun auch in der Eaglemoss-Sammelreihe verewigt.

Das Modell wirkt auf den ersten Blick einwandfrei (ordentliche Farbgebung), offenbart bei näherem Hinsehen jedoch leider einige Schwächen. Während bei der äußeren blauen "Energieleitung" der Triebwerksgondeln bei allen Ausgaben leider kein durchsichtiges Plastik verwendet wurde ("nur" blaue Farbe...), zeigte sich bei dem von mir ergatterten Schiff leider ein recht großer Spalt an der Verbindung des oberen und unteren Rumpfsegments am Vorderteil. Dies lässt sich zwar mit ein paar gut platzierten Tropfen Klebstoff beheben, aber ist dennoch keineswegs optimal. Das beiliegende Heft ist durchweg interessant und informiert den Leser u.a. über die Modulbauweise der Schiffe, die obligatorischen technischen Daten und natürlich die Entstehung und Einsätze des Modells in den "Star Trek"-Serien. Abzüglich der "Spaltmaß"-Schwäche gibt es also vier Sterne für ein insgesamt dennoch solides Modell der Sammelreihe.
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DC Comics Graphic Novel Collection 59: Batman - Under the Hood
DC Comics Graphic Novel Collection 59: Batman - Under the Hood
von Judd Winick
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sammelwut Nr. 59: Rotkäppchen und die böse Fledermaus, 2. April 2016
Viele der legendären Verbrecher hatten sich im Laufe der Zeit unter dem Deckmantel des "Red Hood" verborgen, um die Polizei und andere Verfolger in die Irre zu führen. Als Batman, von den zahlreichen Schicksalsschlägen und Verlusten der letzten Zeit arg gebeutelt, sich einer neuen Verkörperung dieses undurchsichtigen Gegners gegenüber sieht, setzt er alles an die Demaskierung des unberechenbaren Schurken, der sich nicht nur mit dem Dunklen Ritter, sondern auch mit dem Verbrechen Gothams, unter Führung von Black Mask, anlegt. Doch als schließlich der Moment der Enttarnung der wahren Identität Red Hoods da ist, bricht für Bruce Wayne eine weitere Welt zusammen.

So langsam kann man ziemlich sicher darauf wetten, dass jeder "Batman"-Band der Sammelreihe nicht nur ganz großes Comic-Kino bietet, sondern tatsächlich als nahezu perfekter Botschafter der "DC Graphic Novel Collection" funktionieren kann. Denn es ist nicht nur die extrem kurzweilig und spannende Geschichte (auch wenn ich diese bereits in Paperback-Form vorher besaß und daher kannte), sondern auch die endlich einmal wieder tadellose Umsetzung dieser Ausgabe seitens Eaglemoss, die zu begeistern wissen. Wir erleben einen vom Schicksal hart malträtierten Batman, der insbesondere nach dem Verlust Oracles einer desillusionierten Zukunft die Stirn bietet. Im gleichen Zuge vertraut er auch seinen Mitstreitern immer weniger, was nicht zuletzt an den, ihm noch nicht bewussten, Ereignissen aus "Identity Crisis" (als Sonderband Nr. 4 der Reihe erschienen), liegt, was uns auch zeigt, wie sehr der Dunkle Ritter von seinen Partnern, z.B. Zatanna oder auch Green Arrow, getäuscht wurde.
Unterstrichen wird die Wirkung der Geschichte durch einen modernen Zeichenstil, der bei Comic-Freunden kaum Wünsche übrig lassen sollte. Rechtschreibfehler haben Urlaub, was man im Rahmen der Reihe gar nicht genug würdigen kann - allerdings sind es ja seltsamerweise immer die "Batman"-Bände, die in dieser Hinsicht nie Probleme machten. Als kleinen Bonus gibt es die erste Demaskierung des "Red Hood" aus "Detective Comics #168" (Februar 1951) und eine Titelbild-Galerie der hier enthaltenen Hefte nebst Variant-Cover für Ausgabe 638. Das damit mehr als "runde" Paket verdient sich daher locker flockig seine fünf Sterne und lässt in mir tatsächlich wieder einmal die Hoffnung aufkeimen, dass Eaglemoss seine Probleme rund um Schriftsetzung und Lektorat doch endlich in den Griff bekommt! (zumindest bis zur nächsten JLA-Ausgabe...)


Dragon Age: Inquisition - Hakkons Fänge Spielerweiterung [PC Code - Origin]
Dragon Age: Inquisition - Hakkons Fänge Spielerweiterung [PC Code - Origin]
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frostbeulen und Dschungelfieber, 29. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der erste umfassende Storyzusatz zu "Dragon Age: Inquisition" entführt uns in die Frostgipfelsenke - ein relativ großes Tal, das so wohl typische Dschungelvegatation, als auch eisbedeckte Berge aufweist und das damit ein wenig an das heimelige "Kuldahar" aus "Icewind Dale" erinnert. Einst begab sich der erste Inquisitor in jene Region, um einer furchtbaren Bestie Einhalt zu gebieten und sie daran zu hindern, Vernichtung über Orlais und die angrenzenden Reiche zu bringen. Seitdem sind 800 Jahre vergangen und man hört nie wieder etwas von ihm oder eventuellen Überresten seiner Expedition. "Unser" Inquisitor macht sich auf die Suche nach seinem vermissten Vorgänger und trifft dabei auch auf den brutal vorgehenden Avvar-Stamm "Hakkons Fänge", der die Suche der Eindringlinge nach Kräften unterbindet und anscheinend selbst eine gewichtige Rolle in der Geschichte rund um das Verschwinden des ersten Inquisitors spielt.

"Hakkons Fänge" beinhaltet ein recht großes Gebiet, dessen Flora und Fauna sich von Gebirgsausläufern über dschungelartige Wälder bis hin zu einem Sumpfareal erstrecken. Die Größe selbst würde ich irgendwo zwischen den Smaragdgräbern und den Erhabenen Ebenen einordnen - man hat also über ca. 5 - 8 Spielstunden ganz gut zu tun. Die beiden hauptsächlichen Storyzweige rund um die Erkundung der Geschehnisse um den ersten Inquisitor und um den Stamm der Steinbären, dessen Vertrauen man im Laufe der Zeit erringen muss, sind durchaus spannend und kurzweilig. Die Nebenquests reichen zwar selten über die aus dem Hauptspiel bekannten Suchaufträge hinaus, aber fügen sich nahtlos in das Geschehen ein. Dazu gibt es weitere Scherben aufzufinden, die auch genutzt werden können, um eine nur damit zu öffnende Tür im neuen Gebiet zu öffnen - man kann sie aber auch in der Verbotenen Oase anwenden. Auch neue Waffen, Rüstungen und die dazugehörigen Schemata lassen sich auffinden, was die Hobbyschmiede unter uns sicher erfreuen wird.

Einzig der Normalpreis von ca. 15 Euro erscheint mir für das Gesamtpaket etwas happig. Wer allerdings etwas Geduld mitbringt, sollte diesen eine Weile im Auge behalten, da er dann und wann auf die Hälfte reduziert und das Add-On damit so richtig lohnenswert wird.


Star Trek - Die offizielle Raumschiffsammlung #11 - Jem'Hadar Schlachtkreuzer (Raumschiff & Magazin)
Star Trek - Die offizielle Raumschiffsammlung #11 - Jem'Hadar Schlachtkreuzer (Raumschiff & Magazin)
von Verschiedene
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Sammelsucht, der kantige Kreuzer, 28. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Dominion setzt im Grunde auf drei Typen von Kriegsschiffen: Den wendigen Jem'Hadar-Jäger (Ausgabe 29 der Sammlung), das Jem'Hadar Schlachtschiff und den hier enthaltenen Schlachtkreuzer, der sich in allen relevanten Eigenschaften (Feuerkraft usw.) zwischen den beiden erstgenannten Arten einreiht.

Die Umsetzung des Modells ist, gemessen am Preis, durchaus passabel und offenbart nur wenige Schwächen. Diese bestehen zum einen in der etwas fantasielosen Grundlackierung in Silber (ähnlich dem Maquis-Jäger) und zum anderen in der nur auf den ersten Blick gelungenen Halterungskonstruktion, die das Schiff zwar mit genug Anpressdruck hält, aber nach dem Festdrücken nicht mehr großartig arretiert werden sollte. Vielleicht ist das aber auch kein durchgehend auftretendes Problem, denn nicht selten stelle ich bei Modellen gleichen Typs unterschiedliche Ausprägungen der Schwachpunkte fest.

Vier Sterne sind aber allemal drin, da sich der Kreuzer sonst keinen nennenswerten Schüsse in den Ofen leistet und das beiliegende Infoheft ebenfalls keinen Anlass für Meckerorgien liefert.
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The Last Witch Hunter [Blu-ray]
The Last Witch Hunter [Blu-ray]
DVD ~ Vin Diesel
Preis: EUR 14,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Fast and the Knusperhexe, 28. März 2016
Rezension bezieht sich auf: The Last Witch Hunter [Blu-ray] (Blu-ray)
Vor 800 Jahren besiegte der Hexenjäger Kaulder (Vin Diesel) die Hexenkönigin und erhielt im Gegenzug einen Fluch auferlegt, der ihn zwar unsterblich, aber ihn auch zum gnadenlosen Werkzeug einer Vereinigung machte, die den brüchigen Frieden zwischend der Welt der Menschen und der Sphäre der Hexen überwacht. Als sein Mentor am Tag seiner Entlassung aus den Diensten der geheimnisvollen Gruppierung einem Anschlag erliegt, vermutet der misstrauische Miesepeter Kaulder natürlich alles andere als zufällige Ereignisse und macht sich auf die Suche nach den Hintergründen. Nach einem Hinweis, dass er in seiner eigenen Vergangenheit auf die Antworten treffen würde, geraten die Ereignisse endgültig aus den Fugen und die Welt scheint sich einer erneuten Hexen-Apokalypse gegenüber zu sehen.

Wie man unschwer erkennen kann, ist der Streifen vor allem eines: Ganz schön starker Tobak. Im Vergleich zu ähnlichen, storymäßig ebenfalls auf Sparflamme köchelnden, Filmen hat "The Last Witch Hunter" aber immerhin mit Vin Diesel einen (unfreiwillig?) selbstironischen Hauptakteur am Start und ist bis in die Nebenrollen, mit Sir Michael Caine, Elijah Wood und Rose "Game-of-Thrones Ygritte" Leslie, durchaus ordentlich besetzt. Dazu gesellt sich die angenehme Lauflänge von knapp 100 Minuten, die der Story nicht sonderlich viel Zeit für Leerlauf bietet und daher den Zuschauer durchweg bei der Aufmerksamkeitsstange hält.

Technisch hingegen erlaubt sich die Scheibe keine großartigen Schwächen: Kristallklare Bilddetails, düstere, aber dennoch kräftige Farben und scharfe Kontraste nutzen die Mögichkeiten des Mediums Blu-ray ordentlich aus. Die deutsche DTS-HD-Master-Audio-7.1-Spur stellt aber das eigentliche Highlight dar und zieht den Zuschauer durch den gekonnten Einsatz von Surround-Effekten mitten in das Geschehen hinein. Natürlich sind auch die Dialoge auch im dichtesten Kampftrubel immer klar ortbar und verständlich. An Extras wird auch nicht gegeizt, so lassen sich unter anderem der obligatorische Regiekommentar, Einblicke in die Produktion, einige Trailer und Programmhinweise (Serien...) und einige animierte Kurzfilme (prima Zusatzinfos!) finden.

Kurzum vergebe ich zwar nicht die maximale Anzahl an Sternen für diesen unterhaltsamen Film und er ist sicher kein Highlight, das ständig im Player rotieren wird, aber für einmaliges Ansehen bot Vin Diesels Auftritt als Schwert schwingender Hexenkiller (der nebenbei auch noch ein Faible für schnelle Autos zu haben scheint...) eine Menge kurzweilige Unterhaltung. Den Vergleich mit thematisch etwas ähnlichen Streifen, wie z.B. "Der letzte Tempelritter" (mit Nicolas Cage), entscheidet Diesel auf jeden Fall für sich.


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