Ich habe dieses Kochbuch nicht nur guten Freunden, sondern auch mir selbst zu Weihnachten geschenkt. Sowohl meine Freunde als auch ich haben noch an den Weihnachtsfeiertagen spontan den ursprünglichen Speiseplan umgestellt und gleich ein Rezept aus diesem Buch ausprobiert. Einerseits lädt dieses "appetitanregende" Buch zum sofortigen Kochen ein (weil einem alleine schon das Lesen der Rezepte das Wassere im Mund zusammenlaufen lässt), andererseits konzentriert sich Jerome Eckmeier auf solche Zutaten, die der Vegetarier / Veganer ohnehin zu Hause hat (z.B. texturiertes Soja). Alles in allem eines meiner Lieblingskochbücher, da es gut verständlich ist, "alltagstaugliche" Rezepte zeigt und viel Spass bei der veganen Interpretation "traditioneller" (in der Regel durchaus deftiger) Gerichte der Kategorie "Hausmannskost" bietet (... man kann ja nicht immer nur Salat essen).
Ein echtes Hammer-Album liefern WORDS OF FAREWELL aus Nordrhein-Westfalen ab. Man möchte angesichts der musikalischen Präzision, der atmosphärischen Dichte und der glasklaren Produktion nicht glauben, dass es sich hier um das Debutalbum einer noch recht jungen Band handelt. Elemente der guten, alten "Göteborger Schule" (mit allgegenwärtigen Anleihen an Dark Tranquillity oder Insomnium) treffen hier auf dezent positionierte progressive Elemente. Man möchte den Kopfhörer nicht mehr abnehmen, so fesselnd sind der Spannungsbogen und die abwechslungsreiche Stimmung dieses Albums. O.k., das Jahr ist noch recht jung - aber für mich werden WORDS OF FAREWELL mit Sicherheit zum engeren Kreis der "Newcomer 2012" gezählt werden müssen.