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Mot

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EP-NSI Eyepiece
EP-NSI Eyepiece
Wird angeboten von ac-foto-AGB-Widerrufsbelehrung-Widerrufs-Formular
Preis: EUR 35,00

2.0 von 5 Sternen Eyepiece solide verarbeitet, aber der Hydrophobia ist unbrauchbar, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: EP-NSI Eyepiece (Camera)
Ich habe mir dieses Eyepiece zusammen mit dem Regenschutz Hydrophobia 70-200 in der Hauptsache für die Kombination Nikon D800 mit 70-200mm 2,8 oder 80-400mm 1:4,5-5,6 gekauft.

Folgender Eindruck nach dem Auspacken: solides Material, sehr gut verarbeitet.

Dann aber zur eigentlichen Funktion:
- Punkt 1: Der Hydrophobia verfügt über einen eigenen Kameragurt. Um dessen Funktion zu gwährleisten, muss innen ein (mit Gummi gepolsteter) Gurt um das Objektiv befestigt werden, damit der Kameragurt nicht nur an den Klettverschlüssen der Regenhülle hängt. Leider eine ziemliche Fummelarbeit! Wer von einem plötzlichen Schauer erwischt wird, möchte alles, nur nicht mit kalten, nassen Fingern an irgendwelchen versteckten Minigurten herumfummeln! Für den Originalkameragurt (wenn man den montiert hat) soll es eine kleine Aufnahme geben, damit man ihn aus dem Weg räumen kann. Diese Aufnahme entpuppte sich als viel zu kleine elastische Lasche, in die man vielleicht gerade so den Kameragurt einer Billigknipse unterbekommt - nicht aber einen ausgewachsenen Kameragurt (Breite!). Da ich diese Funktion des eigenen Kameragurts des Hydrphobia nicht wirklich brauche, wäre es jetzt schön, wenn man den inneren Befestigungsgurt sowie natürlich den äußeren Kameragurt einfach abnehmen könnte. Aber: Fehlanzeige! Hierfür wäre ein Durchschneiden der Gurte notwendig. So jedoch sind mir diese Gurte ständig im Weg - Fazit: Netter Gedanke (wer es braucht), schlechtes Design!
- Punkt 2: Der Hydrophobia arbeitet mit einem spezifischen Eyepiece (separat zu erwerben). Hierzu muss man das Original aus der Kamera schrauben (einfach per Hand), dann das ThinkTank-Eyepiece durch die Gummierung des Hydrophobia quetschen und nach dem Überziehen in die entsprechende Öffnung der Kamera schrauben. Auch diese Übung möchte ich eigentlich nur ungern bei strömendem Regen durchführen. Das Problem ist zudem, dass die Eyepiece-Öffnung in der Gummierung sehr eng gehalten ist, damit die Konstruktion dicht ist. Wie man sich aber denken kann, dreht man jetzt das Eyepiece in dieser engen Gummierung in die Aufnahme des Kameragehäuses - ohne jegliches Gefühl, wie fest man eigentlich schon eingedreht hat. Fazit: nervig und wenig ratsam bei Regen!
- Punkt 3: Der Hydrophobia verfügt über einen Klarsichtteil, der einen Blick auf den hinteren Monitor der Kamera ermöglichen soll. Leider verdeckt die Konstruktion des Eyepiece (Gummierung) so rund das obere Drittel des Bildschirms (bei der D800, die ja nicht gerade klein ist - bei kleineren Kameragehäusen könnte es auch mehr sein), was natürlich nicht wirklich optimal ist, insbesondere wenn man mit LiveView arbeiten möchte. Darüber hinaus gibt es eine Abdeckung für das Eyepiece, wenn man es gerade nicht benutzt. Diese wird per Klett links und rechts vom Eyepiece befestigt - somit sind dann (bei der D800) auch noch links die Play- & Löschtasten sowie rechts die AE-L/AF-L- und die AF-ON-Tasten verdeckt. Fazit: Unbrauchbar!
- Punkt 4: Eine Nutzung der Regenhülle mit kleineren Objektiven ist de facto unmöglich, da man gar nicht wüsste, wohin mit dem ganzen überschüssigen Material. Die Hülle ist spezifisch für Objektive der Größe 70-200 konzipiert. Der Hersteller behauptet auch nichts anderes - aber mehr Vielseitigkeit wäre wünschenswert, da ich ungern mit mehreren Regenhüllen durch die Landschaft stapfe.

Aufgrund der oben genannten Punkte war das erste Überziehen des Hydrophobia weder schnell noch intuitiv möglich. Um aber rasch einen adäquaten Regenschutz zu gewährleisten, muss ein intuitives Überziehen ohne viel Fummelei möglich sein. Für mich ist der Hydrophobia schlicht "over-engineered" - will sagen: viele (eigentlich gute) Ideen, die nicht praxisgerecht umgesetzt sind, führen zu einem Produkt, das bei der eigentlichen Bestimmung durchfällt, nämlich ein schnell & intuitiv zu nutzender Regenschutz zu sein! Für die Anmutung des Materials vergebe ich 2 Punkte.

Alternative: Ich habe mir inzwischen den LensCoat™ RainCoat 2 Standard gekauft (nicht bei Amazon). Gute Materialanmutung, intuitive Bedienung (<1 Minute zwischen Auspacken und Überziehen!), kein spezifisches Eyepiece notwendig, voller Zugriff auf die Kamera (Tasten, Bildschirm), auch flexibel mit kleineren Objektiven einsetzbar - Empfehlung!


thinkTANK Hydrophobia 70-200
thinkTANK Hydrophobia 70-200
Wird angeboten von ac-foto-AGB-Widerrufsbelehrung-Widerrufs-Formular
Preis: EUR 149,75

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Ansatz, schlechte Umsetzung - es gibt bessere Alternativen, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: thinkTANK Hydrophobia 70-200 (Camera)
Ich habe mir diesen Regenschutz in der Hauptsache für die Kombination Nikon D800 mit 70-200mm 2,8 oder 80-400mm 1:4,5-5,6 gekauft.

Folgender Eindruck nach dem Auspacken: solides Material, sehr gut verarbeitet.

Dann aber zur eigentlichen Funktion:
- Punkt 1: Der Hydrophobia verfügt über einen eigenen Kameragurt. Um dessen Funktion zu gwährleisten, muss innen ein (mit Gummi gepolsteter) Gurt um das Objektiv befestigt werden, damit der Kameragurt nicht nur an den Klettverschlüssen der Regenhülle hängt. Leider eine ziemliche Fummelarbeit! Wer von einem plötzlichen Schauer erwischt wird, möchte alles, nur nicht mit kalten, nassen Fingern an irgendwelchen versteckten Minigurten herumfummeln! Für den Originalkameragurt (wenn man den montiert hat) soll es eine kleine Aufnahme geben, damit man ihn aus dem Weg räumen kann. Diese Aufnahme entpuppte sich als viel zu kleine elastische Lasche, in die man vielleicht gerade so den Kameragurt einer Billigknipse unterbekommt - nicht aber einen ausgewachsenen Kameragurt (Breite!). Da ich diese Funktion des eigenen Kameragurts des Hydrphobia nicht wirklich brauche, wäre es jetzt schön, wenn man den inneren Befestigungsgurt sowie natürlich den äußeren Kameragurt einfach abnehmen könnte. Aber: Fehlanzeige! Hierfür wäre ein Durchschneiden der Gurte notwendig. So jedoch sind mir diese Gurte ständig im Weg - Fazit: Netter Gedanke (wer es braucht), schlechtes Design!
- Punkt 2: Der Hydrophobia arbeitet mit einem spezifischen Eyepiece (separat zu erwerben). Hierzu muss man das Original aus der Kamera schrauben (einfach per Hand), dann das ThinkTank-Eyepiece durch die Gummierung des Hydrophobia quetschen und nach dem Überziehen in die entsprechende Öffnung der Kamera schrauben. Auch diese Übung möchte ich eigentlich nur ungern bei strömendem Regen durchführen. Das Problem ist zudem, dass die Eyepiece-Öffnung in der Gummierung sehr eng gehalten ist, damit die Konstruktion dicht ist. Wie man sich aber denken kann, dreht man jetzt das Eyepiece in dieser engen Gummierung in die Aufnahme des Kameragehäuses - ohne jegliches Gefühl, wie fest man eigentlich schon eingedreht hat. Fazit: nervig und wenig ratsam bei Regen!
- Punkt 3: Der Hydrophobia verfügt über einen Klarsichtteil, der einen Blick auf den hinteren Monitor der Kamera ermöglichen soll. Leider verdeckt die Konstruktion des Eyepiece (Gummierung) so rund das obere Drittel des Bildschirms (bei der D800, die ja nicht gerade klein ist - bei kleineren Kameragehäusen könnte es auch mehr sein), was natürlich nicht wirklich optimal ist, insbesondere wenn man mit LiveView arbeiten möchte. Darüber hinaus gibt es eine Abdeckung für das Eyepiece, wenn man es gerade nicht benutzt. Diese wird per Klett links und rechts vom Eyepiece befestigt - somit sind dann (bei der D800) auch noch links die Play- & Löschtasten sowie rechts die AE-L/AF-L- und die AF-ON-Tasten verdeckt. Fazit: Unbrauchbar!
- Punkt 4: Eine Nutzung der Regenhülle mit kleineren Objektiven ist de facto unmöglich, da man gar nicht wüsste, wohin mit dem ganzen überschüssigen Material. Die Hülle ist spezifisch für Objektive der Größe 70-200 konzipiert. Der Hersteller behauptet auch nichts anderes - aber mehr Vielseitigkeit wäre wünschenswert, da ich ungern mit mehreren Regenhüllen durch die Landschaft stapfe.

Aufgrund der oben genannten Punkte war das erste Überziehen des Hydrophobia weder schnell noch intuitiv möglich. Um aber rasch einen adäquaten Regenschutz zu gewährleisten, muss ein intuitives Überziehen ohne viel Fummelei möglich sein. Für mich ist der Hydrophobia schlicht "over-engineered" - will sagen: viele (eigentlich gute) Ideen, die nicht praxisgerecht umgesetzt sind, führen zu einem Produkt, das bei der eigentlichen Bestimmung durchfällt, nämlich ein schnell & intuitiv zu nutzender Regenschutz zu sein! Für die Anmutung des Materials vergebe ich 2 Punkte.

Alternative: Ich habe mir inzwischen den LensCoat™ RainCoat 2 Standard gekauft (nicht bei Amazon). Gute Materialanmutung, intuitive Bedienung (<1 Minute zwischen Auspacken und Überziehen!), kein spezifisches Eyepiece notwendig, voller Zugriff auf die Kamera (Tasten, Bildschirm), auch flexibel mit kleineren Objektiven einsetzbar - Empfehlung!


Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz
Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz

74 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer als Amateur mehr braucht, ist Profi, 18. Juni 2013
In dieser Rezension möchte ich einige persönliche Eindrücke wiedergeben und weniger auf konkrete technische Aspekte eingehen - hierzu gibt es genügend andere Quellen, und "pixel peeping" bedeutet für mich vor allem eines: weniger Zeit draußen im Feld. Doch zur Kamera: Nach rund einem Jahr intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema bedeutete die Nikon D800 vor rund 8 Monaten für mich den Einstieg in die Spiegelreflexwelt der digitalen Fotografie. Als reiner Hobbyfotograf machte ich mich auf eine steile Lernkurve gefasst. Das ungemein ausführliche (über 800 PDF-Seiten) und zugleich praktische Handbuch zur D800 von Thom Hogan war dann auch in den ersten Wochen mein ständiger Begleiter.

Bereits im Januar 2013 musste sich die Nikon - und nicht zuletzt ich selbst am Auslöser - dann bei einer Patagonienreise beweisen. Aus Platz- und Gewichtsgründen (kein reiner Fotourlaub) hatte ich mich für das 16-35 sowie das 28-300 entschieden - beide sicher nicht in der Champions League, aber mit solider Leistung bei erheblich geringerem Gewicht als beim "klassischen" 2,8er-Trio (von den Kosten ganz zu schweigen). Im Laufe der Reise hat sich dann gezeigt, dass die Entscheidung zu Gunsten der D800 richtig war. In unterschiedlichsten, zum Teil äußerst schwierigen Licht- und Aufnahmesituationen (Gletscher vor grauem Regenhimmel, Seelöwen & Wale vom schwankenden Boot, etc.) sind auch mir als "Laien" einige fantastische Aufnahmen geglückt, die auch einer genaueren Überprüfung standhalten (ich meine die technische Dimension). Detailreichtum, Dynamik und Farbspiel (auch bei der Einstellung "WB-Automatik") sind buchstäblich atemberaubend. Dank der diversen, frei zu konfigurierenden und zu benennenden Modi (= Shooting & Custom Banks, z.B. Landschaft, Portrait, Blitz, etc.) kann die Kamera äußerst schnell auf die jeweils aktuelle Situation angepasst werden. Besonders gut gelungen finde ich zudem die Favoritenfunktion im Menü. Dort liegen dann bei mir auch Dinge wie "Sensor reinigen" oder "Auslöseverzögerung" (für Stativaufnahmen) für einen schnellen Zugriff bereit.

Im Gegensatz zu nicht wenigen Kameratests, in denen immer wieder von den hohen Ansprüchen, die die Kamera angeblich an den Fotografen stelle, die Rede ist, bin ich viel mehr der Meinung, dass die Nikon mithilfe intelligent eingesetzter elektronischer Unterstützung unglaublich viel verzeiht. Wer hiermit keine halbwegs brauchbaren Bilder schießt, würde sich voraussichtlich auch mit einer Coolpix schwer tun! Nein, diese Kamera verzeiht, aber nicht nur bildtechnisch, soondern auch physisch: sie ist während der Reise wiederholt auf dem Schlauchboot nass (und ich meine nass - Regen wie Seewasser!) geworden und diverse Male recht unsanft mit dem Pickup durch die Gegend geschaukelt worden (wer die "Straßen" in Patagonien kennt, weiß, was ich meine). Die Kamera hat in keinster Weise Mucken gemacht, und auch bspw. eine Nassreinigung des Bildsensors war trotz vielfacher Objektivwechsel in der windigen Pampa kein Thema. Für mich ist es gerade diese Kombination aus technischer Robustheit und schlicht unglaublicher Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten - alles von Schnappschüssen bis superscharfer Studiofotografie - , was diese Kamera zu einem Universalgenie macht (ev. Ausnahme: Sportaufnahmen, hier ggfs. zu wenige Bilder/Sekunde?). Selbst die Vollautomatik funktioniert bereits sehr zufrieden stellend (die dürfte aber bei dieser Kamera wohl kaum jemand einsetzen). Mit etwas handwerklichem Verstand auf Hobbylevel (Zeitautomatik, manuelle ISO, etc.) tut sich dann jedoch eine wirklich tolle Bilderwelt auf.

Ich bin kein Profi - diese werden eine Kamera generell sicher noch mit anderen Kriterien bewerten. Gerade in der professionellen Landschaftsfotografie scheint die D800 in der Szene jedoch Maßstäbe zu setzen. Für den ambitionierten (ist bei dem Preis wohl vorauszusetzen) Hobbyfotografen bietet die D800 aber so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. Und obwohl mir bereits z.T. tolle Aufnahmen gelingen, werde ich noch auf lange Zeit an dieser Kamera wachsen können. Würde ich sie mir wieder kaufen? You bet!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2013 9:15 AM MEST


WUNDERWELT NATUR - Edition DIETMAR KEIL (5 DVDs)
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DVD ~ keine
Preis: EUR 47,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inhalt fantastisch, technische DVD-Umsetzung mangelhaft, 9. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich letztens beim 3SAT-Thementag wieder einmal Wunderwelt Moor und Wiese gesehen hatte, habe ich mir bei Amazon diese Edition der Komplett-Media GmbH bestellt. Wie immer hat Amazon in Rekordzeit geliefert. Diese Ausgabe beinhaltet eine Einführung durch Dietmar Keil, man kann aber auch direkt zu den Filmen springen. Der Grund, warum ich diese Rezension schreibe, sind nicht die Filme selbst - diese hätten deutlich mehr als fünf Punkte verdient! Leider ist aber die technische Umsetzung des Filmmaterials auf den DVDs ziemlich schlecht. Zugegeben: Die Filme haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel und man kann sicher keine HD-Qualität erwarten. Obgleich ich die Scheiben auf einem sehr hochwertigen Bluray/TV Set von Sony mit diversen Upscaling- und Optimierungsmöglichkeiten abspiele, lässt die Bildqualität sehr zu wünschen übrig. Eine sorgfältige Bearbeitung des Bildmaterials hätte hier Not getan - eine so schlechte Bitrate kann ich auch auf die Schnelle am Heimcomputer produzieren. Daher kann ich für diese Ausgabe leider nur 3 Punkte vergeben - Eine Schande bei diesem Material!!


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