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Rezensionen verfasst von
womp (Düsseldorf)

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Broken Fingers
Broken Fingers
Preis: EUR 16,66

4.0 von 5 Sternen Bowie mit Tuxedo, 8. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Broken Fingers (Audio CD)
Als tragende Säule von Tuxedomoon, ist der Sänger und Multiinstrumentalist Blaine Reininger auch mit seinen Solo-Werken hörenswert. Besonders mit "Broken Fingers" gelingt ihm 1982 eindrucksvoll ein Album, mit dem Reininger auch stimmlich an Bowie erinnert. Seine Interpretation von dessen "Son Of A Silent Age" vom berühmten "Heroes"-Album ist eine wunderbare Alternative zum Original. Auch der gleichnamige Titelsong schwingt mit der gleichen Tiefe des "Thin White Duke", wie auch die Interpretation von Barry White's (!) "Play Your Game" ohne zum Plagiat zu verkommen. Geholfen haben Reininger übrigens seine Mitstreiter von Tuxedomoon, Peter Principle und Steven Brown.


Ten Years in One Night(Live)
Ten Years in One Night(Live)

5.0 von 5 Sternen Intensität, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ten Years in One Night(Live) (Audio CD)
Das Experimental-Trio (Steven Brown, Peter Principle, Blaine Reininger) aus San Francisco fand in den 1980er Jahren nicht nur in Europa mit Brüssel einen neuen Standort, sondern auch neue Musiker (Bruce Geduldig, Paul Zahl, Luc van Lieshout, Ivan Georgiev, Winston Tong). Dem faszinierenden Debut "Half Mute" folgte als weiterer Höhepunkt "Desire". Der filmische Stil, wurde nunmehr kongenial umgesetzt und über mehrere Jahre kreativ weitergeführt. Alles was Tuxedomoon ausmacht (Intensität & Atmosphäre), wurde in den Konzert-Touren in Italien, Holland und Deutschland von 1985-88 mitgeschnitten. Als Zuhörer meint man regelrecht die Luft in den Hallen einzuatmen, so ausgezeichnet ist die Tonqualität, die ohne Overdubs und Nachbearbeitung auskommt. Ohne eine reine Best-Of-Sammlung zu sein, gibt es viele Höhepunkte: Burning Trumpet, The Waltz, In A Manner Of Speaking, Courante Marocaine, Litebulb Overkill, Desire, In The Name Of Talent, Nazca. Als besonderes Bonbon erklingt "In Heaven" aus dem Film Eraserhead von David Lynch in einem Neu-Arrangement. Besser klangen Tuxedomoon danach nie mehr. Ein unverzichtbares Live-Album!


Cover Version
Cover Version
Preis: EUR 13,99

10 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hans Dampf, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Cover Version (Audio CD)
Der Mastermind von Pocupine Tree und Remixer alter 70er Jahre Stil-Grössen (King Crimson, Jethro Tull, Gentle Giant) kann es einfach nicht lassen: Nach seinen Solo-Werken (The Raven etc.) mit Prog-Zitatcharakter, müssen nun Cover-Versionen von Abba, Cure etc. dran glauben. Wem soll das denn gefallen? Charmant sind Wilsons Interpretationen nicht wirklich und aus funkelnden Diamanten erzielt man keinen Mehrwert, wenn man sie in Teer taucht. Bonjour, Tristesse. Nur für Fans, die alles grossartig finden, was Steven Wilson alias Hans Dampf in allen Gassen so macht.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2014 1:19 PM MEST


Thirsty Moon
Thirsty Moon
Preis: EUR 16,24

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kraut & Jazz-Rock, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thirsty Moon (Audio CD)
Zu Beginn der 70er Jahre, wurde hier ein Jazz-Rock zelibriert, der musikalisches Können mit stilistischem Wollen verbindet. Während in Großbritannien Colosseum, If, Keith Tippett, Nucleus die Schrittmacher waren, ließen sich deutsche Bands zur Nachahmung verleiten. Thirsty Moon
gehörten mit Sicherheit dazu. Das herausragende dynamische Stück "BIG CITY" überstrahlt den Rest: Rhythmisch dicht verwoben, wird mit dem Fender Rhodes-Piano jazzige Sololäufe eingeworfen, dem die Gitarre virtuos folgt. Schade, dass es nur mit dem teutonischen Gesang am zu viel "Denglisch" haperte. Denn, instrumental könnte Thirsty Moon durchaus überzeugen. Musik: **** , Gesang: **. daher 3 Sterne.


Weekend
Weekend
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 18,95

5.0 von 5 Sternen Entspanntes Wochenende, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Weekend (Audio CD)
Die Düsseldorfer Elektroszene ist lebendig und vital: Abseits von Kraftwerk blüht die Kleinkunst zwischen Loops und Interface. Kreidler gehören zum illustren Kreis, wie To Roccoco Rot, Alex Amsterdam, Mouse On Mars, Hauschka u.a. Kreidler fühlen sich eher dem Krautrock zugeneigt, also eher CAN als Kraftwerk, aber auch eher La Düsseldorf und NEU! Ihre Instrumentalmusik erklingt organisch, steigert sich langsam und verhalten, baut auf Schlagzeug, Bass und viel elektronisches Gezirpe. Das Kopfkino kann beginnen - Raum und Zeit verschwinden. Das "Weekend" verheißt Entspannung!


Reflektor
Reflektor
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abwertung, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Reflektor (Audio CD)
Ach, ja die schrammelnden Folk-Nerds entdecken die Soundmaschinen der Loudness-War-Produktion. Sicherlich kreativ bemüht es David Bowie und LCD-Soundsystem gleich zu tun,
ist Reflektor sicherlich nicht so gut, wie die Werke der genannten Impulsgeber, aber immerhin auf der Höhe der Zeit. Alles wirkt überproduziert und nicht mehr so schrullig lieblich, wie auf den ersten Alben. Nun, wo der Charme verschwindet, ist der Angriff auf das Massenpublikum vorgegeben. Kaufhauskompatibel.


Sun Structures
Sun Structures
Preis: EUR 17,98

3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen RETRO & KOPIE, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sun Structures (Audio CD)
Nun, Temples kopieren die Vergangenheit. Aber, es ist nicht zielführend alleinig Tame Impala als geistige Urheber hinzustellen. Denn, deren Plagiat-Sound ist ja bekanntlich auch nichts anderes als der Rückgriff auf die Psychedelica der 1960er Jahre. Hunderte von Bands haben damals Ihre Songideen mit Harmoniegesang und Fuzz-Effekten (Echo, Hall, Tremolo etc.) eingerahmt. Nur um einige zu nennen: The Westcoast Art Pop Experimental Band, Byrds, Kinks, Small Faces, Beatles und Syd Barrett / Pink Floyd. In den 1980er Jahren persiflierten XTC als THE DUKES OF STRATOSPHEAR perfekt das vergangene Genre. Das sollte eigentlich reichen... Also, Kinder, wer die Vergangenheit liebt, sollte die Zukunft nicht vergessen!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 15, 2014 5:36 PM MEST


Digital ist besser
Digital ist besser
Preis: EUR 16,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teil einer Jugendbewegung, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Digital ist besser (Audio CD)
In der Frühphase von Tocotronic lärmte die Band noch in Triobesetzung gegen den Mainstream.
Clever getextet, wurde mit einfachen Mitteln gerockt. Musikalisch blieb die Band noch vieles schuldig, was sie aber auf den späteren Alben "Kapitulation", "Schall & Wahn", "Wie wir leben wollen", verwirklichen: Spannungsaufbau, leise Töne, Soundwälle, die sich türmen sucht man noch vergebens. Statt dessen regiert der 3-Minuten Pogo - (un)verzichtbar nur für Jugendfeten.


Bardo Hotel Soundtrack
Bardo Hotel Soundtrack
Preis: EUR 12,91

1.0 von 5 Sternen Ohne Sound und Track, 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Bardo Hotel Soundtrack (Audio CD)
Nun, wer den Film nicht kennt, der wird ihn aufgrund dieser Musikschnipsel von Tuxedo Moon auch nicht sehen wollen. Das Ganze ist leider klanglich (Kassettenrekorder?) und kompositorisch eine Katastrophe, weil sie blutleer und ohne Spannungsbögen dahinsiechen. Weit entfernt von den Stimmungen der ersten Werke "Half Mute / Desire" und aktueller Veröffentlichungen wie "Vapor Trails", die allesamt wie Soundtracks ohne Filme klingen. Also, Finger weg vor dieser halbgaren Auftragsproduktion.


Buddha of Suburbia
Buddha of Suburbia
Wird angeboten von dischiniccoli
Preis: EUR 20,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kreative Suche, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Buddha of Suburbia (Audio CD)
Nach den Meisterwerken der 80er Jahre (LOW, Heroes, Lodger) und den kapitalen Füllern (Let`s Dance, Tonight) folgten Jahre der Desorientierung (Labyrinth, Never Let Me Down). Bowie starb den kreativen Tod und entkam ihm erst mit dem Seitenprojekt Tin Machine, der mit dem Plastikpop der 80er Jahre aufräumte. Nach dem enttäuschenden "Black Tie, White Noise" folgte mit The Buddha of Suburbia wieder ein erstes ernstzunehmendes musikalisches Projekt zu einem BBC-Spielfilm, das Bowie quasi im Alleingang (mit Unterstützung eines Studiomusikers Erzal Kizilcay) einspielte. Was teilweise wie eine lockere Aufwärmübung für das veritable "Outside-Album" klang, bietet einige hörenswerte Stücke: Buddha of Surburbia / Strangers When We Meet / Sex And The Church, aber auch Instrumentalstücke, die an die Zusammenarbeit mit Brian Eno erinnern, wie The Mysteries / Ian Fish U.K. Heir. Leider gibt es einige Leerstellen, wie South Horizon / Bleed Like A Crazy, Dad / Dead Against It / Untitled Nr. 1, die nur dem Film dienlich sind, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Immerhin eine kreative Rückmeldung und Abkehr von jeglichen ökonomischen Liebäugeleien.


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