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Rezensionen verfasst von
Spring Rickfield
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Sony MDR-ZX750BNB Lifestyle Kopfhörer mit Bluetooth und Noise Canceling schwarz
Sony MDR-ZX750BNB Lifestyle Kopfhörer mit Bluetooth und Noise Canceling schwarz
Preis: EUR 111,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Stück Klangtechnik für Unterwegs, 2. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Sony erfreut den potenziellen Kunden zuerst wieder mit einem einprägsamen und markanten Modellnamen, nämlich MDR-ZX750BNB. Wer den Sarkasmus findet, darf ihn behalten. ;) Nachfolgend werde ich dieses Paar Bluetooth-Kopfhörer als ZX750 abkürzen, also bitte nicht wundern.

Also, der Kopfhörer ZX750 fällt direkt durch seine kompakten Maße und das sehr geringe Gewicht auf, er ist also ganz eindeutig ein Gerät, dass vorrangig für den Außeneinsatz gedacht ist. Obwohl er komplett aus Kunststoff ist, macht er einen hochwertigen Eindruck.
Er liegt gut auf, drückt kaum und lässt sich auch einfach verstellen. Für meine Begriffe könnte er sogar noch etwas fester auf dem Kopf liegen, denn durch das geringe Gewicht wirkt er mitunter etwas locker. Aber das ist vielleicht mein persönlicher Eindruck, vom Kopf gefallen ist er mir bisher jedenfalls noch nicht. Joggen gehen würde ich damit aber auch nicht.
Das Pairing funktioniert tadellos über herkömmliches BT wie auch über NFC-Schnellkopllung.
Akustisch spielt der ZX750 gut auf, nach etwas Einspielzeit erfreuen die Treiber mit einem warmen und bassbetonten Klang, der sich vielleicht nur bedingt für sehr differenzierte Klassikaufnahmen eignet, aber bei Pop, Rock, Electro und Hip Hop richtig Spaß macht. Störgeräusche konnte ich keine feststellen.
Das Noisecancelling (hier wegen der Einstellung unbedingt die Bedienungsanleitung lesen) funktioniert sehr gut. Es blendet Störgeräusche gut aus, man wird aber auch nicht „taub“ durch die Funktion. Ich habe den Kopfhörer mal beim Rasenmähen verwendet und den Mäher selbst durch das NC kaum wahrgenommen.
Etwas verwirrend sind am Anfang die vielen Tasten über den Ohrmuscheln, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran. Man kann hier nicht per Taste den ZX750 einschalten und pairen, sondern auch die Lautstärke regeln, das NC einschalten und die Musikstücke auf seinem Tablet/Handy steuern. Außerdem lässt sich der Kopfhörer noch als Headset verwenden, falls mal ein Anruf reinkommt. Auch das funktioniert sehr gut, selbst ohne sichtbares Mikrofon.
Zusammenfassend stellt sich der ZX750 von Sony als sehr guter Begleiter für unterwegs heraus, der weder optisch übertrieben aussieht und angenehm zu tragen ist. Akustisch spielt er zwar nicht in der audiophilen Oberklasse, dürfte aber für die meisten Anwender trotzdem weit mehr als ausreichend sein. Auch technisch ist der ZX750 mit NFC und Noice Cancelling up to date und somit steht einen durchweg positiven Gesamteindruck nichts im Wege.


Aiptek Air2U E20 Bluetooth Lautsprecher (Bluetooth, USB, Stereo, Aux) schwarz
Aiptek Air2U E20 Bluetooth Lautsprecher (Bluetooth, USB, Stereo, Aux) schwarz
Preis: EUR 48,12

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Toller Ansatz, aber leider ein böses Manko, 2. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich hatte jetzt schon einige Bluetooth-Boxen begutachten und erhören dürfen und muss ehrlich zugeben, dass ich zuerst nicht wirklich viel von dieser Aiptek-Box erwartet habe. Auf den Bildern sieht sie eher sehr unspektakulär aus, aber der Eindruck täuscht, denn Haptik und Optik sind sehr gut und der Lautsprecher wirkt wie aus einem Guss. Außenrum gummiert und vorne und hinten mit einem Gitter vor den Lautsprechern macht der Air2U einen stabilen und auch wertigen Eindruck. Das Pairing war schnell und unkompliziert erledigt und auch bei weiteren Betriebsversuchen verband sich der Lautsprecher schnell und selbstständig mit dem gepaarten Abspielgerät.
Die Tonqualität ist besonders für diese Preisklasse ziemlich gut. Klar, man kann damit keine Party beschallen, aber die Box bleibt auch bei hoher Lautstärke recht pegelfest und verzerrt nicht. Höhen und Mitten werden gut reproduziert und auch im Tieftonbereich ist der Air2U im Rahmen seiner Möglichkeiten schön am mitpumpen. Am ehesten kann man den Air2U klanglich mit einem guten Kofferradio vergleichen und so ähnlich sieht er ja auch aus. Auch schön: der kleine Lautsprecher bietet echte Stereowiedergabe. Diese ist zwar bauartbedingt nicht sehr räumlich, aber im Gegensatz zu anderen kleinen Boxen gut wahrnehmbar.
Eigentlich alles super, vor allem zu diesem unschlagbaren Preis, aber leider gibt es auch einen Nachteil, der dem Air2U Punkte kostet: Im Bluetooth-Betrieb hört man einen hellen Fiepston, der besonders in ruhigen Passagen und Songpausen recht prägnant zu hören ist.
Das ist sehr schade, denn eigentlich hat der Air2U wirklich alles, was man sich in dieser Größenklasse wünscht. Es bleibt zu hoffen, dass Aiptek hier in Zukunft mehr Wert auf dieses Problem legt, denn vom Konzept her ist der Air2U wirklich toll.


Samsung Galaxy S5 Smartphone (12,95 cm (5,1 Zoll) Touch-Display, 2,5 GHz Quad-Core Prozessor, 2 GB RAM, 16 MP Kamera, Android 4.4 OS) schwarz
Samsung Galaxy S5 Smartphone (12,95 cm (5,1 Zoll) Touch-Display, 2,5 GHz Quad-Core Prozessor, 2 GB RAM, 16 MP Kamera, Android 4.4 OS) schwarz
Wird angeboten von CVV
Preis: EUR 520,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Smartphone der Extraklasse mit nur wenig Schwächen, 2. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich steige quasi nahezu nahtlos vom S3 auf das S5 um.
Überlegt hatte ich erst, dem HTC ONE M8 eine Chance zu geben, aber hier hielt mich die mangelnde Produktpflege seitens HTC in der Vergangenheit ab. Ein Handy der Oberklasse sollte meiner Meinung schon länger als zwei Jahre Updates erhalten, alles andere ist ganz großer Käse wie ich vor einiger Zeit mit einem Gerät der Marke Motorola erfahren musste. Ansonsten erschien mir das HTC M8 mit seinem Alukörper das deutlich edlere Handy zu sein, was sich aber in dem Moment zerschlug, als ich das S5 in die Hand bekam. Fast schon typisch für Samsung besteht auch dieses Topmodell rundum und auf der Rückseite aus Kunststoff, aber im Gegensatz zu früheren Modellen wirkt dies durch die Designakzente (silberner Rahmen/gummierte Rückseite mit Lochoptik) doch sehr edel und das Gerät liegt auch sehr gut in der Hand. Wer sich also in diesem Zusammenhang unsicher ist, der sollte sich das S5 einfach mal im Laden ansehen. Bis auf die üblichen Apple-Fanboys und –girls war bislang jeder in meinem Bekanntenkreis von der Optik und der Haptik des S5 positiv überrascht.
Das große 5,1 Zoll-Full-HD-Display ist eine Wucht. Selbst bei Sonnenschein schön hell und in der Bildwiedergabe sehr natürlich und knackscharf auflösend, präsentiert sich das S5 als Fest für die Augen.
Abstriche muss ich beim Ton machen, wobei ich hier auch keine besonders großen Erwartungen habe. Der eingebaute Rücklautsprecher ist recht dynamikarm und klangschwach, was bei den Abmessungen auch kaum verwundert. Aber im Vergleich zum S3 ist das schon ein Rückschritt.
Allerdings ist dieser Lautsprecher ja auch nur eine Notlösung, für Musik, Film und sonstige Audioinhalte empfiehlt sich eh ein Kopfhörer oder ein Bluetooth-Lautsprecher.
Etwas fummelig ist der Zugang zum USB-/Ladeanschluss. Da das Gerät wasserdicht ist, muss man hier eine kleine Klappe im unteren Teil öffnen. Daran gewöhnt man sich zwar, aber beim Einsatz von Schutzhüllen bzw. Bumpercases braucht man schon einen spitzen Gegenstand, um diese Klappe zu öffnen. Der Kopfhöreranschluss bleibt übrigens auch offen wasserdicht.
In Sachen Performance ist das S5 überragend. Es startet sehr schnell und selbst rechenintensive Apps werden zügig und stabil geöffnet und ausgeführt. Das gilt auch für Full-HD-Filme, wobei man hier natürlich auf die passenden Abspieler und Codecs achten muss.
Etwas nervig - und daher auch ein Stern Abzug – ist es, dass das S5 sich manchmal nur schwer bzw. verzögert entsperren lässt. Es kommt schon mal vor, dass ich mehrmals hintereinander auf den Home- oder Seitenbutton drücken muss, bis das Handy reagiert. Das kenne ich so von keinem Handy. Hoffentlich lässt sich dies bald per Update fixen.
Ach ja, telefonieren kann man mit dem S5 natürlich auch, wobei hier alles beim gewohnten Standart bleibt. Die Telefonie-Qualität ist hardwareseitig in beide Richtungen brillant und Empfangsprobleme seitens des S5 hatte ich bislang auch nicht.
Die Kamera ist ziemlich gut und macht wirklich sehr schöne Fotos und Videos. Hier stechen auch wieder die vielen Einstellmöglichkeiten heraus, die Samsung seinen Handyknipsen immer spendiert.
Gimmicks wie Herzrhythmussensor oder der Fingerabdrucksensor zum Sperren-/entsperren habe ich nur mal ausprobiert. Diese Funktionen brauche ich wirklich nicht. Spannend ist aber die eingebaute Infrarotschnittstelle, die aus dem Handy eine Multifunktionsfernbedienung für TV, Hi-Fi und Co macht. Das ist wirklich praktisch.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass das S5 ein echtes Handy-Topmodell ist, das vor lauter nützlichen und auch weniger nützlichen Funktionen nur so überquillt, aber dennoch nicht überladen wirkt. Smartphone-Kenkompetenzen wie Telefonieren, Internet, Kamera und Multimedia machen mit dem S5 richtig Spaß', weil das Handy ausreichend Dampf unter der Haube hat. Optik und Haptik sind überraschend gut und wenn das Problem mit dem „Aufwecken“ nicht wäre, dann würde ich auch volle 5 Sterne geben. Aber das kann ich ja nachholen, sobald das Problem per Update gelöst wurde. ;)


Sony Xperia Tablet Z2 SGP511 (10,1" Tablet-PC, Touchscreen, 2,3 GHz-Quad-Core-Prozessor, 3GB RAM, 16GB HDD, Android 4.4) schwarz
Sony Xperia Tablet Z2 SGP511 (10,1" Tablet-PC, Touchscreen, 2,3 GHz-Quad-Core-Prozessor, 3GB RAM, 16GB HDD, Android 4.4) schwarz
Preis: EUR 429,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tablet der Spitzenklasse, 2. Juli 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Sony-Z2 dürfte momentan mit an der Spitze des Tabletmarktes stehen, zumindest was die technischen Werte betrifft: Ein „riesiges“ 10,1 Zoll Full-HD-Display, verpackt in ein ultradünnes, wasserdichtes Gehäuse von nur 6,4mm Dicke und einem Gewicht von 426g machen schon Freude und auch die sonstigen Daten wie IPS-Bildqualität , NFC-Bluetooth, 8,1 Megapixel-Kamera und Infrarot-Schnittstelle lassen auf ein gelungenes Produkt schließen.

Optik und Haptik machen direkt einen sehr hochwertigen Eindruck. Es fällt zuerst auf, dass der Bildschirm zwar tatsächlich volle 25,5 cm bzw. 10.1 Zoll im Durchmesser hat, das Tablet selbst aufgrund eines relativ breiten schwarzen Rahmens etwas über 30 cm Gesamtdurchmesser mitbringt. Klar, irgendwo muss die überragende Technik ja auch untergebracht werden und in der Tiefe kann dies kaum erfolgen, denn 6,4 mm ist wirklich ZIEMLICH dünn. Wenn man zwei Eurostücke aufeinanderlegt, dann hat man ungefähr die faszinierende Höhe des Z2 vor Augen.

Die Rückseite und die Ecken sind mit einem festen, leicht gummiartigen Kunststoff überzogen, der dem Tablet eine sehr gute Griffigkeit verleiht. Der Nachteil ist leider, dass die Rückseite Fingerabdrücke sehr leicht sichtbar macht, zumindest bei der komplett schwarzen Version des Z2, das Gerät mit der weißen Rückseite dürfte hier weniger anfällig sein. Der Rahmen ist aus Aluminium, was einen sehr edlen Eindruck macht und das Display selbst ist aus kratzfestem, gehärteten Glas, so dass man nicht unbedingt eine Schutzfolie braucht. Ich benutze grundsätzlich keine Folien auf Smartphones und Tablets und fahre damit meist sehr gut.

Ein bisschen hakelig sind die Anschlüsse für den USB-Zugang und der SD-Kartenslot zu erreichen, dafür muss man auf der Oberseite zwei winzige Klappen aufmachen. Das ist eine ziemliche Fummelarbeit, aber nur so bleibt die Wasserdichtheit erhalten.

Den Quadcore-Prozessor und die 3GB-Ram merkt man schon beim Hochfahren, blitzschnell ist das Tablet startbereit (inkl. aller Funktionen unter einer halben Minute!) und selbst Grafikintensive Apps und Full-HD-Videos laufen problemlos und ruckelfrei. Interessant: Offenbar gib es einige wenige Apps, die nicht auf dem Z2 laufen, z.B. das Spiel „Captain America: Winter Soldier“. Hier dürfte es sich aber wirklich um vereinzelte Ausnahmen handeln, ansonsten habe ich alle wichtigen und gängigen Apps sowohl im Playstore gefunden wie auch installieren können.

Der Bildschirm ist wirklich brillant und auch farbenfroh, ein echter Augenschmaus.
Die vier eingebauten Lautsprecher sollen glasklaren Sound garantieren, aber das ist natürlich eher Wunschdenken, denn dafür fehlt einfach der Resonanzkörper. Der Klang ist ausreichend, wenn man keine andere Möglichkeit hat und ist sicher im Vergleich mit anderen Tablets recht okay, aber auch beim Z2 empfiehlt sich für Musikgenuss ein Kopfhörer oder externe Bluetooth-Boxen.
Das Infrarot-Modul ist ein nettes Gimmick, denn dadurch kann man das Tablet auch als Universalfernbedienung für den heimischen Gerätepark verwenden.

Zusammengefasst ist das Z2 ein hochwertiges und sehr leistungsstarkes Android-Tablet der Spitzenklasse, das durchaus eine gelungene Alternative zum iPad darstellt und durch seine beeindruckenden Maße zum perfekten Begleiter wird.


Ultraviolence (Limited Deluxe Edition)
Ultraviolence (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 16,99

45 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Fluch des Nachfolgers, 13. Juni 2014
Zuerst sei gesagt, dass ich das Album erst zweimal konzentriert hintereinander weg gehört habe, dies ist also quasi ein erster Eindruck, der sich ggfls. nach weiterem Studium der Songs auch wieder ändern oder aber verfestigen wird. Ich werde diese Rezension also u.U. noch mal erweitern oder überarbeiten, sofern sich meine Meinung ändert.

Elizabeth Grant, die ihre Musik aktuell unter dem Psyeudonym Lana del Rey herausbringt, schaffte mit ihren Album BORN TO DIE einen Millionenseller, der ihr auf Anhieb eine weltweite Schar an begeisterten Fans bescherte. Die Musik auf BORN TO DIE war eine gewagte Mischung aus diversen klassischen und modernen Stilen, die von der markanten und vielseitigen Stimme del Reys getragen wurde. Die Amerikanerin verband textlich persönliche Erlebnisse mit fiktionalen Geschichten, die oftmals im Millieu des "White Trash" angesiedelt waren. Kritik musste sie sich dabei von Feministinnen anhören, die die von del Rey besungene Frauenrolle teilweise als problematisch betrachteten. Aber dies änderte nichts daran, dass del Rey mit ihrem artifiiziellen "Sadcore"-Sound eine erfrischende und erfolgreiche Sonderrolle zwischen den sonstigen weiblichen US-Superstars wie Lady Gaga oder Katy Perry einnehmen konnte.

Auf dem Zenit des "Born to Die"-Siegeszuges gab es plötzlich Aussagen der Sängerin, dass sie möglicherweise kein Album mehr unter dem Namen Lana del Rey veröffentlichen würde. Zudem sei ihr Talent recht "zickig" und sehr von ihren Launen abhängig.

Nun aber erschien dann doch der Nachfolger zu BORN TO DIE: ULTRAVIOLENCE.
Flankiert wurde das Album von der Single "West Coast", welche schon aufhorchen ließ.
So ist die erste im Netz veröffentlichte Version eine Ballade, die zwar im bislang üblichen BORN TO DIE-Stil daherkommt, aber besonders durch markante Tempowechsel zum Refrain hin und diverse Klangexzesse zum Ende auffiel. Irgendwie traute man dieser Produktion seitens der Plattenfirma nicht und legte umgehend einen Radioremix nach, der deutlich glattgebügelter klingt und die Tempowechsel komplett vermissen lässt. Del Rey selber veröffentlichte dann auf ihrem Youtube-Kanal weitere Songs vorab: das "James-Bond-Sound"-artige"Shades of Cool" und "Brooklyn Baby", die zwar beide durch die typische Stimme der Sängerin glänzten, aber von der Produktion und dem Arrangement weit weniger eingängig waren als "West Coast". Trotzdem sind beide Songs sehr schön und gaben in ihrer Machart einen deutlich besseren Vorgeschmack auf ULTRAVIOLENCE als es "West Coast" vermochte.

Und nun, nach dem ersten Durchhören des Albums, ist es wirklich so, dass ULTRAVIOLENCE teilweise erwachsener und mutiger, in der Gesamtbetrachtung aber sperriger und trockener als BORN TO DIE klingt.

Positiv fällt auf, dass der neue Produzent Dan Auerbach den Sound vielschichter und erdiger als auf BORN TO DIE interpretiert hat, ohne aber die typischen Klangspielereien des Vorgängers ganz aufzugeben. Auch fällt es positiv auf, dass sich die Sängerin selbst stimmlich deutlich mehr zutraut als in der Vergangenheit.

Negativ (zumindest nach den ersten Eindrücken) ist es allerdings, dass die Songs selbst zum Teil schwächer komponiert wirken. Zudem fehlen neben "West Coast" die "Hits". Zwar findet man auch hier beim ersten Hören auf Anhieb ein paar eingängige Songs, aber diese Menge an Ohrwürmern wie beim Vorgänger (in Form des Titelsongs, der Überhits "Video Games" und "Summertime Sadness" oder auch "Blue Jeans" u.a.) findet man auf ULTRAVIOLENCE in dieser geballten Form nicht. Zudem ist der Gesamtton des Albums deutlich ruhiger und sogar noch düsterer als bei BORN TO DIE, was von del Rey so aber auch angekündigt wurde.

Ist das schlecht? Tja, das entscheidet der persönliche Geschmack. Wer die Stimme von del Rey mag und wem BORN TO DIE insgesamt zu gefällig daherkam, der dürfte mit diesem Album vielleicht seine Freude haben. Wer aber jetzt einen legitimen BORN TO DIE-Nachfolger mit einem eingängigen Popsong nach dem anderen erwartet, der KÖNNTE schon enttäuscht werden.

Ich bin mir insgesamt noch unschlüssig. Insgesamt gefällt mir das Album zwar nach den ersten Durchläufen (daher 4 Sterne), aber den kompletten Zugriff habe ich noch nicht zu allen Songs gefunden. Das war bei BORN TO DIE wirklich deutlich einfacher. Aber das ist vielleicht der Fluch des Nachfolgers, man vergleicht zu oft mit dem, was vorher war. Dabei entwickeln sich Künstler meistens weiter und dies findet dann auch Ausdruck in der Musik. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie es mit Lana del Rey nun weitergeht und ob sie ihren Status als Popstar weiter ausbauen kann.

Anspieltipps im Guten wie im Schlechten:
Ultraviolence
Guns and Roses
The other Woman
Pretty when you cry
Cruel World

Hier noch meine Meinung zur Verpackung der Limited Deluxe Edition:

Also der Druck bzw. die Druckqualität ist okay, dass die Bilder unscharf, körnig und verschwommen sind, ist auf allen Seiten der Hülle gewollt, ist somit ein Stilmittel.
Es gibt aus diesen Motivserien großformatige Fotodrucke in der teuren Limited-Deluxe-Vinyl-CD-Box, die sehen genauso aus. Datt muss also so! ;-)

Die Hülle selbst... Nun ja, ich hätte hier eigentlich ein Digipak (mit Tray für die CD) erwartet, aber man bekommt hier tatsächlich nur eine Miniatur-Ausgabe einer Vinyl-Hülle, in dem Booklet und CD einfach seitlich reingeschoben wurden.

Das ist durchaus enttäuchend und auch für die CD keine optimale Verpackungsform. "DELUXE" ist das auf jeden Fall leider wirklich nicht. Selbst die Vinylausgaben haben zumindest noch ein Innencover, um die Platten zu schützen, die CD hat sowas nicht. Und im Regal verschwindet diese dünne Hülle optisch zwischen allen anderen CDs. Ein "Cover" (= Schutz!) ist hier kaum gegeben.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2014 12:42 AM MEST


SanDisk Connect 32GB, Wireless Media-Laufwerk
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Preis: EUR 79,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Erfindung! Erweitern Sie ihr Handy oder Tablet um mobilen Speicherplatz!, 5. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Manchmal sieht man ein neues Gadget und fragt sich dann erst mal: Wer braucht denn bitte sowas?
So ging es mir auch erst beim Anblick dieses Mini-Speichers mit eingebautem FTP-Server. Aber dann fiel schnell der Groschen. Das sehr hochwertig verarbeitete Gehäuse erinnert leicht an einen winzigen Mac-Mini und dies gibt einem – gewollt oder ungewollt – schon einen dezenten Hinweis auf eine mögliche potenzielle Käuferzielgruppe.

Was man hier in den Händen trägt ist ein wirklich handschmeichelnder Miniserver, der da zusätzlichen Speicherplatz schafft, wo es ihn eigentlich nicht geben sollte, wie z.B. beim iPhone oder iPad. Durch das Sandisk Media Drive kann man bis zu 200 GB (erweiterbar per Speicherkarte bis zu einer Kapazität von 128 GB) zusätzlichen Speicherplatz für sein i-Device oder natürlich auch für sein Android-Gerät drahtlos dazupacken und das mit einem Gerät, dass man ganz bequem in die Hosentasche stecken kann und das ein völlig eigenständiges Netzwerk aufbaut, um Inhalte zwischen den Geräten zu streamen oder zu verschieben.

Dies funktioniert absolut fantastisch (getestet mit Android-Geräten) sowohl für Bilder, Musik, Dokumente und Videos. Selbst HD-Videos streamt das Media Drive zuverlässig und ruckelfrei, sofern die Bitraten nicht abartig hoch sind. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Sollte die Sandisk eigene Player-App mit einigen Tonformaten nicht klarkommen, einfach lange auf das Videofile mit dem Finger drücken und schon kann man sich – sofern auf seinem Gerät vorhanden - einen Player seiner Wahl (z.B. MX-Media-Player) zum abspielen aussuchen.

Man kann übrigens direkt auf das Netzwerk des Media Drive zugreifen oder sein heimisches WLAN durchschleifen, sodass Handy und Tablet auch weiter Mails usw. empfangen können. Laut Hersteller reicht der Empfang zwischen dem Drive und den verbunden Geräten bis zu 50 m. Beim mir im Haus hatte ich keine Problem mit dem Empfang, auch über ein bis zwei Zimmer Entfernung.

Zur Ansteuerung stellt Sandisk übrigens eine eigene APP zur Verfügung, die es kostenlos bei Apple und Google zum download gibt. Einfach nach Sandisk Media Drive suchen. Diese App funktioniert soweit ganz gut und ist weitestgehend selbsterklärend.

Apropos Erklärung: Hier sollte man der englischen Sprache halbwegs mächtig sein, denn neben einer knappen gedruckten Bedienungsanleitung enthält das Media Drive weitere Instruktionen in Form von Videos auf dem eigene Speicherplatz, in denen eine junge Frau kurz erklärt, wie man Daten verschiebt, abspielt usw.
Fazit: Der Sandisk Wireless Media Drive ist eine durchdachte und gerade für Apple-Fans sehr nützliche Erfindung, wenn man seinen Geräten zusätzliche Mengen an Speicherplatz bereit stellen will oder Daten zwischen verschiedenen Geräten drahtlos austauschen möchte. Durch das kompakte und sehr gelungene Design lässt sich das Gerät leicht transportieren , ist aber auch aufgestellt ein echter Hingucker.


Sony STR-DH750 7.2 Kanal Receiver (145 Watt pro Kanal, 4K Passthrough, 3D, 4x HDMI IN, 1x HDMI OUT, USB, Bluetooth, NFC) schwarz
Sony STR-DH750 7.2 Kanal Receiver (145 Watt pro Kanal, 4K Passthrough, 3D, 4x HDMI IN, 1x HDMI OUT, USB, Bluetooth, NFC) schwarz
Preis: EUR 340,12

5.0 von 5 Sternen Jetzt auch endlich mit Bluetooth!, 4. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bei den AV-Receivern von Sony hat man das Gefühl, dass jede neue Geräte-Generation immer ein paar Features draufgesetzt bekommt. An sich ja gut und richtig, allerdings sind dies Ergänzungen, die bei anderen Herstellern schon serienmäßig in den vergangenen Jahren dabei waren. Der neue AV-Bolide STR-DH750 bringt diesmal – wie alle seine aktuellen Geschwister - nun auch Bluetooth mit und dies sogar mit NFC-Schnellkopplung. Warum nicht schon früher? Tja, das wissen nur die Entwickler bei Sony, wobei es ja schon bei der vorherigen Gerätegeneration dieses Feature im Ausland (USA) gegeben haben soll. Wie auch immer…

Ansonsten bekommt man mit dem schicken Gerät (Abmessungen 430 x 156 x 329,4 mm, Gewicht: ca. 8 KG) gewohnt hervorragende Klangqualität geboten. Neben unverfälschten Ausgabemöglichkeiten in Stereo und Mehrkanalton (wahlweise je nach Lautsprechersetup frei konfigurierbar von 2.0 über 5.1 bis hin zu 7.2) erhält man diverse Upmix-Programme wie Pro-Logic, Neo-DTS und natürlich auch wieder den beliebten Sony-eigenen HD Digital Cinema Sound – Modus, der für ein besonders dynamisches Surrounderlebnis sorgt. Ferner gibt es natürlich hier noch weitere Features, wie beispielsweise den „Nachtmodus“ (Dynamik wird komprimiert, damit es Nachts nicht so laut bei Dynamiksprüngen wird – funktioniert aber nur bei Dolby Digital wirklich zuverlässig) oder den „Portable-Modus“ der gestreamte Musik oder MP3-Dateien klanglich aufwertet. Taugt das alles was? Ja, definitiv, dies ist bewährte und bekannte Sony-Technik. Alles lässt sich ganz einfach über die einfache grafische Benutzeroberfläche einstellen, wobei ein mitgeliefertes Einmessmikrofon bei der automatischen Kalibrierung der Boxen hilft.

Dekodieren kann der Verstärker so ziemlich alles: DTS-HD/DolbyTrueHD/Dolby Digital+/Dolby Digital/DTS/DTS-ES (MATRIX 6.1/DISCRETE 6.1)/ Dolby Digital EX/PCM usw.
Außerdem bietet die neue Produktfamilie auch die Wiedergabe von Hi-Res-Audio (24 Bit/96 kHz und 24 Bit/192 kHz), was ich aber mangels passender Musik-CDs nicht testen konnte.

Insgesamt können vier Geräte über HDMI angeschlossen werden, diese dürfen auch alle 3D ausgeben und sogar 4K-Signale kann der DH750 durchschleifen. Es gibt allerdings nur einen HDMI-Ausgang. Besitzer von TV sowie Beamer sollten also überlegen, ob ihnen das ausreicht. Zusätzlich gibt es noch einen Composite-Monitorausgang ; zwei optische Audioeingänge; einen koaxialen Audioeingang; noch mal vier analoge Audioeingäng (Cinch); sowie vorne einen Kopfhörerausgang plus eine USB-Buchse für den Anschluss eines USB-Sticks mit Musik-Dateien (Formate: MP3-, WMA-, AAC- und WAV) zum direkten Abspielen über den Receiver.

Eine Sache muss gesondert erwähnt werden: Nachdem bei der letzen Receivergeneration die Fernbedienungen besonders bei den Topmodellen bizarr groß und komplett überladen waren hat Sony hier nun eine komplett neue Fernbedienung beigelegt. Diese ist klein und übersichtlich, vielleicht wieder optisch keine edle Schönheit, aber in Handling, Haptik und Funktionen eine ziemliche Steigerung zu den Vorgängern.

WLAN bzw. LAN-Zugänge hat der STR-DH750 nicht, Aber ehrlich: Braucht man das unbedingt?
Sämtliche aktuellen Blu-ray-Player und natürlich auch Smart-TVs bringen i.d.R. viele Netzfunktionen mit und mit Bluetooth lässt sich nun auch ganz regulär jedes BT-fähige Abspielgerät wie Smartphones oder Tablets problemlos per Funk andocken. Internetradio, Spotify etc und natürlich die eigene Musiksammlung lassen sich dann ganz einfach per Funk auf dem Receiver abspielen. Mehr braucht es da doch echt nicht, oder? Sony hat zum Abspielen via Bluetooth sogar zwei Apps spendiert (sowohl für OS wie auch für Android). Diese habe ich mir zwar mal geladen, aber es geht definitiv auch ohne, wenn die Verbindung einmal steht.

Fazit: Sony hat mit der neuen Modellgeneration ihrer AV-Receiver noch mal ein paar willkommene Features dazugepackt und somit eine eh schon sehr gelungene Produktreihe aufgewertet. Ansonsten erwartet einen vor allem der bewährte Sony-Rundumklang, wobei man natürlich auch nicht auf Stereo verzichten muss. Kraftvolle 145 Watt an 6 Ohm für alle Kanäle stehen bereit, um das heimische Entertainmentvergnügen auch den Nachbarn bieten zu können. Wer keinen Netzwerkanschluss braucht und mit einem HDMI-Ausgang auskommt, der kommt hier voll auf seine Kosten. Eine klare Empfehlung.


Xqisit xqPRO 3.0 Bluetooth Lautsprecher
Xqisit xqPRO 3.0 Bluetooth Lautsprecher
Preis: EUR 78,04

4.0 von 5 Sternen Stark mit ein paar Schwächen, 4. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich habe einige Bluetooth-Lautsprecher in den letzten Jahren hören dürfen, einige als Testobjekte, einige für spezielle Gegebenheiten gekauft und einige Modelle habe ich auch bei Bekannten zu hören bekommen. Es gibt da wirklich eine unglaubliche Bandbreite an mobilen Boxen, die sich aber oftmals gar nicht so enorm voneinander unterscheiden.

Hier nun also mein Eindruck zum xqPRO 3.0, der optisch ein echter Leckerbissen ist. Das beginnt schon bei der Verpackung, denn das Gerät kommt recht edel in einem halbdurchsichtigen Plastik-Kubus daher, was recht schick aussieht. Die Box selber erinnert mit ihrer Form ein wenig an eine Muschel. Obwohl komplett aus Kunststoff wirkt sie sehr edel und stilistisch außergewöhnlich. Vorne unter dem xqPro-Logo befindet sich eine mehrfarbige Beleuchtung, die ein leichtes Punktemuster nach vorne abwirft und dem Begriff „Bereitschaftsanzeige“ einen außergewöhnlichen Pfiff verpasst.

Hinten befinden sich der Einschalter, eine Mikro-USB-Buchse zum Aufladen sowie ein AUX-Eingang (3,5mm Klinke), falls man ein Gerät ohne Bluetooth(-verbindung) anschließen möchte. Auf der Pianolackoberseite befinden sich noch drei Touchtasten, die bei Bedarf rot aufleuchten und ansonsten unsichtbar sind. Hier kann man Laut und leiser stellen und das Gerät auch pairen. Außerdem kann man damit noch einen Rückruf einleiten, was ich sehr unglücklich gelöst finde, aber dazu später mehr.

Im Lieferumfang befinden sich außerdem ein Tragebeutel, ein Ladeteil, eine kleine Bedienungsanleitung sowie ein Putztuch. Ja, letzteres ist auch nötig, denn die Oberfläche der Box neigt dazu, jeden Fingerabdruck sichtbar zu machen, bzw. bei Berührung zu verschmieren. Und Staub sieht man natürlich auch schnell auf der glänzenden schwarzen Oberseite. Als wäre das nicht schon ein Wermutstropfen in der ansonsten gelungenen Optik neigt die Oberseite leider auch leicht zu Kratzern. Hier wäre ein weiße Oberfläche vielleicht weniger anfällig gewesen. Na ja…

Das Pairing ist schnell erledigt und die Box selbst bestätigt den erfolgreichen Vorgang auch mit einer weiblichen Stimme auf Englisch (Your Device is connected). Auch beim Ausschalten ertönt diese Stimme und wünscht „Goodbye“. Dieses Voice-Feature klingt zwar spannend (und findet sich auch ähnlich bei den „Shoqboxen“ von Philips), wird allerdings dann ein Problem, wenn es mal etwas leiser zugehen soll, denn diese Stimmen (die auch „Akku leer“ und Verbindungsabbrüche verkünden) und auch die sonstigen Systemtöne der Box kommen mit einer recht saftigen Lautsstärke daher und lassen sich weder leiser stellen noch komplett abschalten.

Was noch eher unglücklich ist, habe ich ja schon vorab erwähnt: Die Touchtasten auf der Oberseite können neben Pairing und der Lautstärkeregelung auch einen Rückruf auf dem Handy auslösen. Klar, die Box ist AUCH eine Freisprecheinrichtung, aber hier hätte ich mir deutlich praktischere Tasten gewünscht, z. B. die bei vielen BT-Boxen schon fast obligatorischen Titelsprung-Tasten. Dies wäre meines Erachtens deutlich komfortabler gewesen, als eine Taste für Rückruf bzw. Rufannahme.
Richtig blöd ist allerdings, dass die Lautstärketasten bei meinem Exemplar zeitweise gar nicht reagierten.

Nun aber endlich zum Klang: Schön ist der wirklich gute Umgang mit verschiedenen Lautsstärken. Leise versumpft nichts und laut verzerrt die Box erst bei ganz extremen Einstellungen. Eine großartige Stereofront bekommen die beiden dicht beieinander liegenden Frontlautsprecher nicht hin und auch der eingebaute Subwoofer kann natürlich keine krassen Tiefen zaubern, aber insgesamt wirkt der Klang für eine so kleine Box schon sehr dynamisch. Hier empfehle ich übrigens mit verschiedenen Aufstellungsorten zu experimentieren. In Ecken oder direkt vor Wänden platziert verbessert sich der Klang noch mal um ein paar Nuancen. Je nach Unterlage kann es allerdings zu Vibrationen kommen. Die Freisprechqualität reißt je nach Umgebung natürlich keine Bäume aus, reicht aber schon für Telefonkonferenzen im kleinen Kreis.

Der Akku soll bis zu 10 Stunden am Stück halten, ob dies stimmt, konnte ich nicht rausfinden, da er bei mir bislang „nur“ einmal vier Stunden am Stück gelaufen ist, sich dabei aber keine Aussetzer leistete.

Fazit: Der Bluetooth-Lautsprecher Xqisit xqPRO 3.0 fällt durch sein Design und seine gute Klangqualität positiv auf. Eine schöne Musikbox für den Schreibtisch und für unterwegs. Abzüge gibt es bei der sehr empfindlichen Oberfläche und des nicht konsequent durchdachten und (bei mir) teilweise nicht funktionierenden Bedienpanels auf der Oberseite. Preislich könnte die Box auch ruhig etwas günstiger sein, aber sowas regelt sich ja meist von selbst über die Nachfrage.


Panasonic RP-HX550 Street Kopfhörer schwarz
Panasonic RP-HX550 Street Kopfhörer schwarz
Preis: EUR 37,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für die Straße..., 3. Juni 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Kopfhörer gehören ja wieder zu einem der besonders häufig genutzten Gadgets unserer Zeit und man wird auch mittlerweile von der Auswahl an Headphones regelrecht erschlagen.

Versprochen wird meist ein exzellenter Tragekomfort, toller Klang und nicht selten – weil es eben gefragt ist – ein „satter Bass“. Interessanterweise klingt jeder Kopfhörer anders. Es ist immer wieder erstaunlich, wenn man viele Geräte zur Auswahl hat und diese dann miteinander vergleicht.

Der Panasonic RP-HX550 wird als „Street Kopfhörer“ bezeichnet, soll also vor allem für den „Außeneinsatz“ konzipiert worden sein. Ich persönlich bevorzuge für Draußen zwar eher In-Ear-Kopfhörer, aber viele mögen lieber auf den Ohren aufliegende Headphones, die meist auch einen wärmeren Klang bieten.

Der HX550 wirkt optisch auf jeden Fall sehr ansprechend. Er besteht zwar vorwiegend aus Kunststoff, verfügt aber über paar nette chromfarbene Highlights und macht dadurch einen recht hochwertigen Eindruck. Das einseitige und ausreichend lange Kabel lässt sich nicht entfernen, was in dieser Preisklasse auch nicht außergewöhnlich ist. Auffällig ist dabei, dass das Kabel nicht rund, sondern flach ist. Somit verknotet es sich nicht so leicht. Dafür dass es sich hier um einen Over-Ear-Kopfhörer handelt, wirkt der HX550 relativ kompakt.

Die Ohrmuscheln lassen sich umklappen, so lässt sich der HX550 gut in einer Tasche verstauen. Dies ist aber auch praktisch, wenn man angesprochen wird, denn so kann man blitzschnell ein Ohr für seinen Gesprächspartner freimachen. Dieses Feature ist natürlich auch für DJs/Remixer interessant. Die Ohrmuscheln umschließen die Ohren komplett und liegen zumindest für meinen Geschmack nicht zu fest auf. Den Tragekomfort würde ich als angenehm bezeichnen, selbst bei längeren tragen.

Was gibt es in Sachen Klang zu berichten?
Der HX550 verspricht „dynamischen Bass“ und „kraftvollen Stereo-Klang“ und so richtig absprechen möchte man es dem Kopfhörer auch nicht. Allerdings würde ich den Klang eher in Richtung „Ausgewogen“ und „Unaufdringlich“ bewerten. Das ist auch gar nicht abwertend gemeint, denn man erhält wirklich einen schön aufgelösten Stereoklang mit einem breiten Panorama, aber er entfesselt nicht automatisch zu jedem Sound ein Tiefbass-Inferno, sondern bildet nur das ab, was der Song anbietet. Bassbetonter Hip-Hop klingt entsprechend tiefenbetont, Pop und Rock sind dagegen je nach Abmischung luftiger und flacher. Wer also queerbeet durch alle Genre hört und es eher unverfälscht mag, der kann mit dem HX550 sicher auf seine Kosten kommen. Durch die gute und breite Stereowiedergabe eignet sich der HX550 auch prima für Filme und Serienepisoden, die man ja mittlerweile auch auf Smartphones, Notebooks und Tablets überall dabei hat. In Sachen Lautsstärke kann der Kopfhörer so einiges aushalten, ohne dabei zu verzerren.

Der HX550 besitzt im übrigen keine Freisprech- oder Fernbedienungsfunktionen. Dies sollte man beachten, wenn man ihn vorrangig am Smartphone nutzen möchte.
Das Produktversprechen, dass der Kopfhörer durch sein geschlossenes, ohrumschließendes Design Umgebungsgeräusche zuverlässig abschirmt kann man durchaus bestätigen. Allerdings bekommen Mitmenschen in unmittelbarer Nähe je nach gewählter Lautstärke schon mit, was man hört, obwohl die Dämpfung an sich schon verhältnismäßig gut ist.

Fazit: Der Panasonic RP-HX550 „Street Kopfhörer“ ist ein echter Allrounder, der zwar klanglich keine neuen Dimensionen eröffnet, aber mehr als solide in allen Musikgenres als zuverlässiger Kompagnon zu gefallen weiß. Dabei weiß der HX550 nicht nur als Gerät für den Außeneinsatz zu Gefallen, sondern gibt sich auch daheim am PC oder TV keinerlei Blöße. Wer es lieber stark basslastig mag, der legt sich vielleicht mal die Sony XB-Serie ans Ohr, aber Fans von unverfälschten und dynamischen Klang kommen mit dem RP-HX550 sehr gut auf ihre Kosten – vor allem, wenn man sich den wirklich günstigen Preis vor Augen hält, denn optisch und technisch wirkt der Kopfhörer deutlich teurer.


Sony MDRXB400 Extra-Bass Bügelkopfhörer schwarz
Sony MDRXB400 Extra-Bass Bügelkopfhörer schwarz
Wird angeboten von Ginodo UG
Preis: EUR 43,20

5.0 von 5 Sternen Ein absoluter Knaller für Bassjunkies!, 8. Mai 2014
Ich muss vorab sagen, dass ich irgendwie Kopfhörer sammele. Ich habe aktuell bestimmt mindestens 12 (!) Stück diverser Hersteller und Preisklassen und nahezu jeder davon hat seine besonderen Vor- und Nachteile und kommt entsprechend zum Einsatz.

Auf diesen Sony MDRXB400 (XB soll für "eXtra Bass" stehen) bin ich durch ein Sonderangebot gekommen, hatte aber vorher von dieser XB-Serie nichts gehört. Der Preis war verlockend und so habe ich mich kurz über den Hörer informiert und war ob der vielen begeisterten Rezensionen erstmal verblüfft, aber auch skeptisch. Zu oft liest man "Toller Sound" oder "Super Bass", nur um dann festzustellen, dass es sich bei den Headphones nur um ein verhältnismäßig zahmes Kätzchen handelt, welches weder ein besonderes Klangerlebnis, noch außergewöhnliche Tiefen mitbringt.

Aber hier schien mir, war der Grundtenor sowohl von Kundenmeinungen als auch von profesionellen Hardware-Testseiten stets der Gleiche: Der Sony MDRXB400 erstaunt durch eine außergewöhnlich heftige Basswiedergabe bei einem gleichzeitig überraschend günstigen Preis.

Mir war klar: Das Ding muss ich selbst erleben! Bestellt, kurz die Treiber "warmlaufen" lassen (empfehle ich grundsätzlich: nach dem Auspacken und Erstbetrieb einen neuen Kopfhörer eine halbe Stunde auf mittlerer Lautstärke einspielen lassen, DANN erst den Klangeindruch bewerten) und dann aufgesetzt.

Und JA! Das Ding rockt! Zumindest dann, wenn man gerne bassbetonte Musik hören möchte, denn was der MDRXB400 an Tiefe wiedergibt ist schon wirklich ausgezeichnet. Der Nachteil ist natürlich, dass der Klang insgesamt etwas zu bassorientiert wird und somit Höhen und Mitten nicht auf gleichem Niveau mitspielen, aber das dürfte der angepeilten Zielgruppe so ziemlich egal sein.
Dieser Kopfhörer ist für Hip-Hop, EDM, Pop, Schlager und Rock gemacht, ZUSÄTZLICH für Klassik oder Filmton kann man ihn natürlich auch verwenden, muss aber eben damit Leben, dass der Klang nicht naturgetreu und luftig daherkommt, sodern eben Deeeeeeep.

Optisch ist der Kopfhörer auch toll. Ich habe eine recht runde Kopfform und so sehen so manche Bügelkopfhörer auf meiner Birne eher unglücklich aus. Aber dieses Sony-Teil hier sieht selbst auf meinem Schädel wirklich gut aus. Er drückt nicht, er ist leicht und man kann ihn stundenlang tragen.

Nachteile: Das Kabel (nicht wechselbar) führt in beide Seiten des Kopfhörers. Viele Leute stört sowas, also bitte beachten.
Die Hörer selbst sind an den Seiten aus glänzendem Material, sodass man hier schnell und gut sichtbar Fingerabdrücke zur Schau stellt. Auch ist der Kopfhörer preisgerecht verarbeitet. Das soll nicht heißen, dass er schlecht verarbeitet ist, ganz im Gegenteil, nichts an ihm wirkt wirklich billig, aber ich denke mal, dass das gute Stück bei relativ häufiger Benutzung nach allerspätestens zwei Jahren unter Materialermüdung leiden könnte. Ist aber bei dem Preis absolut zu verschmerzen, plötzlich zerbrechende Kopfhörer habe ich auch schon in der über 300 Euro-Klasse erlebt. Das Ding hier gibt es aber zum Taschengeldpreis und das ist er mehr als nur wert, wenn man einen basslastigen Kopfhörer haben möchte. Daher werde ich auch trotz dieser Nachteile keinen Stern abwerten, da man hier wirklich deutlich mehr bekommt, als man bezahlt.

Ach so: Es gibt keine Freisprechfunktion, kein Aufbewahrungscase, Putztuch oder sonstigen SchnickSchnack, nur einen toll aussehenden und bassstarken Kopfhörer, der einfach das liefert, was er verspricht.

Und nun liebäugele ich mit dem nächsthöheren Modell, dem MDRXB600. Verdammte Sucht... ;)


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