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Rezensionen verfasst von
Phillip Ochman (Ulm)

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Joop! homme/man, Eau de Toilette Vaporisateur, 1er Pack (1 x 125 ml)
Joop! homme/man, Eau de Toilette Vaporisateur, 1er Pack (1 x 125 ml)
Wird angeboten von Beauty Store Uk
Preis: EUR 24,99

3.0 von 5 Sternen Grauenhaft und genial zugleich, 14. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange war es nicht besonders opportun, wenn Männer sich überhaupt parfümierten. Entsprechend rochen die klassischen Herrendüfte teilweise sehr nach Rasierwasser. Mit dieser Tradition hat Joop Homme endgültig und radikal gebrochen, es unterscheidet sich auch völlig von den maskulinen Gewürzbomben aus den Achtzigern.
Joop Homme riecht defintiv so wie es aussieht! Pappig, süß, androgyn. Mancher wird sich hier sofort abwenden und diesen Duft als Mann niemals tragen wollen. Als Männerduft ist er auch in der Tat zunächst hauptsächlich aufgrund seiner Schwere und Aufdringlichkeit zu identifizieren. Man denkt schlagartig an den Geschmack Red Bull oder Gummibärchen. Glücklicherweise bleibt dies nicht so. Über die Stunden kommen dann doch wärmere, leicht holzige, orientalische und florale Noten deutlicher zum Vorschein, wodurch der Duft 'seriöser' und angenehmer wirkt. Mittlerweile gibt es ja auch für Männer längst Shirts und Hemden in Rosa oder Pink, weshalb auch ein solcher Duft heute kaum noch anecken wird. Dennoch sollte man es unbedingt vor dem Kauf mehrfach testen und sich von einem möglichen Schock am Anfang nicht direkt abschrecken lassen.
Die Haltbarkeit ist absolut überragend, Joop Homme sticht hierbei locker so manches Eau de Parfum aus, 12 h und mehr sind mühelos drin, auf der Kleidung hält es sich schier endlos. In diesem Punkt spielt Joop Homme in einer Liga mit den Düften von Dior und Chanel, wenn sich allerdings ansonsten ein Vergleich absolut verbietet- wie etwa ein Vergleich von edlem Rotwein mit dem bereits erwähnten Red Bull.


Davidoff Zino, homme/man,  Eau de Toilette, 1er Pack (1 x 125 ml)
Davidoff Zino, homme/man, Eau de Toilette, 1er Pack (1 x 125 ml)
Preis: EUR 27,30

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker für Männer, 13. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mehrere Kunden haben hier die Vermutung geäußert, dass ihnen ein gefälschtes Produkt geliefert wurde.Ich kann dies nicht bestätigen und nach einem Vergleich mit den Testern bei Müller und Douglas defintiv sagen, dass ich ein Original erhalten habe. Der niedrige Preis mag zunächst verdächtig erscheinen, Zino wird jedoch mittlerweile auch bei Rossmann oder Galeria Kaufhof für unter 30 Euro angeboten und ich kann mir nicht vorstellen, dass auch hier Fälschungen verkauft werden. Der Duft mag zwar im Vergleich zu früher an Intensität und Haltbarkeit verloren haben, dies liegt jedoch daran, dass zahlreiche klassische Bestandteile von Parfums (Eichenmoos, Lyral etc. ) wegen ihres allergisierenden Potentials von der EU mittlerweile sehr streng reglementiert und nur noch in minimaler Konzentration eingesetzt werden dürfen, worunter gerade bei älteren Düften sehr die Intensität und Haltbarkeit leiden. Einige Hersteller mussten die Rezepturen auch ganz umstellen - etwa Trussardi.

Leider haben einige Billigmarken diesen Duft tatsächlich kopiert, ähnlich wie bei Boss Bottled gibt es im niedrigen Preissegment zahlreiche schlechte Imitationen. Möglicherweise ist der Hersteller auch deshalb mit dem Preis runtergegangen. Parfum besteht nun in erster Linie aus Alkohol und wird heute fast ausschließlich von großen Kosmetikfirmen mit eher geringen Produktionskosten hergestellt. Der reine Materialwert ist auch bei bekannten Düften großer Marken gering und die Gewinnspanne damit sehr hoch. Auch bei günstigen Angeboten muss es sich daher nicht immer um Fälschungen handeln.

Davidoff Zino ist zurecht ein Klassiker, sehr kraftvoll, würzig und markant. Nach einigen Stunden wird der Duft dann wärmer und angenehm aromatisch-mediterran. Die Haltbarkeit ist immer noch gut und den ganzen Tag über gegeben.Insofern nach wie vor empfehlenswert.


Van Cleef and Arpels Tsar edt vapo 100 ml
Van Cleef and Arpels Tsar edt vapo 100 ml
Wird angeboten von Beauty Store Uk
Preis: EUR 22,19

5.0 von 5 Sternen Unerwartete Begeisterung, 13. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Duft ist im regulären Handel kaum zu bekommen. Lediglich große, sehr gut sortierte Geschäfte führen ihn, etwa die Schlossparfümerie in Stuttgart. Das ist definitiv bedauerlich, denn Tsar von Van Cleef & Arpels ist ein großartiger Männerduft.
Es beginnt mit einer kräftigen, alkoholischen Kopfnote, die jedoch nach wenigen Minuten verschwindet. Dann kommen Leder, Moos und edle Gewürze zum Vorschein, alles sehr edel und opulent. Dagegen wirken moderne Herrendüfte teilweise völlig eindimensional und langweilig.
Während das ältere Eau de Toilette dieser Marke (in der schwarzen Flasche) wegen seiner klassischen Seifigkeit wohl Geschmacksache ist,kann man Tsar auch heute noch ohne Bedenken empfehlen. Wer Chanel Antaeus oder Dior Fahrenheit schätzt, kann hier zu einem sensationellen Preis einen ähnlich großen Duft erwerben. Es sei allerdings angemerkt, dass die genannten Düfte nicht wirklich vergleichbar sind, Tsar ist ebenfalls ein Unikat und eine Klasse für sich. Lediglich die Geschmacksrichtung ist ähnlich.


VAN CLEEF VAN CLEEF HOMME eau de toilette mit Zerstäuber 100 ml
VAN CLEEF VAN CLEEF HOMME eau de toilette mit Zerstäuber 100 ml
Preis: EUR 27,72

5.0 von 5 Sternen Sehr edle, geradezu mystische Lederseife, 13. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man diesen Duft zum ersten Mal riecht, mag er vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen, da er sich völlig von neueren Duftkreationen unterscheidet. Genau hier liegt jedoch die große Stärke von Van Cleef § Arpels Homme.
Der Duft ist sehr geheimnisvoll, subtil und klassisch maskulin. Dominant ist eine einzigartige, seifige Ledernote, wie ich sie sonst von keinem anderen Duft kenne. Vielleicht etwas altmodisch, aber keineswegs aufdringlich, sondern sehr geschmackvoll komponiert und auch heute noch gut tragbar, freilich eher für besondere Anlässe und weniger im Alltag.
Der Flakon ist ebenfalls sehr edel und klassisch gehalten.
Die Haltbarkeit des Duftes ist gut, wie ein lange glimmendes, nicht erlöschendes Feuer in einem Kamin.
Ein einzigartiger Duft zu einem sehr guten Preis.


Paco Rabanne Pour Homme / men, Eau de Toilette, Vaporisateur / Spray 100 ml, 1er Pack (1 x 100 ml)
Paco Rabanne Pour Homme / men, Eau de Toilette, Vaporisateur / Spray 100 ml, 1er Pack (1 x 100 ml)
Preis: EUR 36,01

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Paco Rabanne – der Inbegriff des schlechten Geschmacks, 8. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grundsätzlich haben Düfte aus vergangenen Jahrzehnten durchaus ihren Reiz, auch wenn sie heute nur noch mit einer gewissen Portion an Selbstbewusstsein getragen werden können. Ich habe auch nichts gegen schwere und markante Herrendüfte. Paco Rabanne Pour Homme ist jedoch in erster Linie aufdringlich und unharmonisch, in viel zu offener und penetranter Weise maskulin. Der Auftakt ist viel zu seifig und krautig, erst nach einigen Stunden wird der Duft dann runder und wärmer, wobei eine schöne Note von Honig riechbar wird. Die Haltbarkeit ist sehr ordentlich und es hat auch offenkundig noch nicht wie bei vielen anderen bekannten Düften eine Reformulierung der Zutaten stattgefunden, auch das wichtige, wenn auch allergisierende Eichenmoos (Evernia Prunastri) ist laut Deklaration noch enthalten, der Duft bleibt aber aus meiner Sicht leider geschmacklos. Da nimmt man besser Davidoff Zino, das mittlerweile ebenfalls sehr günstig zu haben ist.


Oscar de La Renta Pour Lui Eau de Toilette mit Zerstäuber - Herren, 1er Pack (1 x 90 ml)
Oscar de La Renta Pour Lui Eau de Toilette mit Zerstäuber - Herren, 1er Pack (1 x 90 ml)
Wird angeboten von Parfum-Beauty
Preis: EUR 25,07

5.0 von 5 Sternen Sehr kraftvoller Herrenduft, 26. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Duft ist im regulären Handel praktisch nicht mehr erhältlich, zumindest habe ich ihn nie im Sortiment eines Geschäfts entdecken können.
Umso erfreulicher ist es, dass man Pour Lui hier bei Amazon zu so einem guten Preis bestellen kann.
Es handelt sich um einen klassischen, sehr intensiven, jedoch keineswegs altmodisch wirkenden Duft, der sich völlig von den aktuellen Duftkreationen der bekannten Marken unterscheidet.
Insbesondere der Auftakt ist eine absolute Wucht! Ein Sprüher genügt und man ist in eine üppige Duftwolke eingehüllt. Daher muss man auch in jedem Fall sparsam dosieren, denn sonst wird es zu aufdringlich.
Sehr prägend ist eine Note, die an klassische, hochwertige Rasierseife erinnert, dazu kommen aber auch sehr würzige und lieblich-süßliche Noten, die das Ganze abrunden und insgesamt harmonisch wirken lassen. Allerdings hat der Duft so viele Komponenten, dass man ihn mit Worten nur unzureichend beschreiben kann.
Pour Lui ist keineswegs ein besonders herber Duft und eignet grundsätzlich sich für Männer jeden Alters. Hier unterscheidet es sich auch von dem in meinen Augen überschätzten Versace L'Homme, das für meinen Geschmack viel zu sehr nach klassischen Rasierwasser duftet und dann in eine undefinierbare Süße abgleitet. Man braucht also keine Sorge zu haben, dass man Pour Lui überhaupt nicht riechen kann.
Freilich passt es eher zu Männern, die großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen (sauber rasiert und geschmackvoll gekleidet), weniger hingegen zu Jeans und Dreitagebart.
Man könnte diesem Duft lediglich ankreiden, dass er zu viel Pulver am Anfang verschießt und dann nach einigen Stunden deutlich an Intensität verliert, was allerdings angesichts des gewaltigen Auftakts auch durchaus wünschenswert ist. Es bleibt danach eine sehr gepflegte, seifig-aromatische Note zurück, die den ganzen Tag über wahrnehmbar ist. Auf der Kleidung ist Pour Lui dagegen auch nach Stunden noch sehr intensiv zu vernehmen.
Vergleichbare Düfte zur groben Orientierung kann ich nicht wirklich nennen. Ähnlich würzig und kraftvoll ist etwa Davidoff Zino, welches allerdings nicht die seifige Basisnote hat. Man denke an klassische Rasier- und Herrenseifen, etwa von Tabac Original. Wer so etwas noch gerne riecht, wird sicher gefallen an diesem Duft finden.
Ansonsten kann man bei dem Preis aber auch nicht viel falsch machen.


Dior Fahrenheit homme/men, EDT, 1er Pack (1 x 200 ml)
Dior Fahrenheit homme/men, EDT, 1er Pack (1 x 200 ml)
Wird angeboten von OTC Global Trading Inc
Preis: EUR 93,88

5.0 von 5 Sternen Großer Duft, 27. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viele Düfte für Männer werden als "holzig" ausgelobt, wenn man dann jedoch voller Erwartungen eine Geruchsprobe nimmt, kann man als Freund eben dieses Duftes von Dior nur milde lächeln: Holzig ist definitiv etwas anderes, z.B. Dior Fahrenheit.
Es riecht sehr markant, intensiv und schwer nach hölzernen Noten, ist aber kein herber Duft wie etwa Azzaro pour homme. Im Gegenteil, Fahrenheit wird über die Stunden hinweg deutlich wärmer und entfaltet sehr wohltuende Aromen, während sich der markante, würzige Kern verflüchtigt. Vernehmbar ist es insbesondere auf der Kleidung für bis zu eine Woche.
Dennoch ist es kein Duft für den Alltag und auch bei Hitze im Sommer mag man ihn nicht unbedingt an sich haben.
Auch muss man Fahrenheit sparsam dosieren, insbesondere, wenn man geruchsensible Menschen in seiner Umgebung hat. Nur dann bleibt die Sache auch geschmackvoll und elegant.
Vor dem Kauf sollte man den Duft jedoch gerochen haben, zumal er nicht ganz preiswert ist. Hinter Fahrenheit müssen allerdings auch viele Düfte großer Marken klar zurücktreten. Es gibt kaum Vergleichbares an Klasse und Intensität.


Tristan und Isolde
Tristan und Isolde
Wird angeboten von Pflaumbaum
Preis: EUR 26,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einzigartiger und zugleich eigenwilliger Tristan mit großen Momenten, 16. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tristan und Isolde (Audio CD)
Diese im Jahr 1972 veröffentlichte Aufnahme des Tristan scheint insgesamt eher ein Schattendasein unter den auf dem Markt erhältlichen Einspielungen dieses großen Meisterwerkes von Richard Wagner zu führen. Als erste Wahl gelten allgemein eher die Aufnahmen von Furtwängler, Böhm (1966 in Bayreuth) und Carlos Kleiber. Unter Wagnerianern erfreut sich insbesondere Karajans 1952 in Bayreuth aufgenommener Tristan mit Martha Mödl und Ramon Vinay trotz starker Schwächen bei der Klangqualität großer Beliebtheit. Diese Studioaufnahme scheint dagegen eher das Schicksal der bei Decca wieder neu aufgelegten Solti-Einspielung zu teilen, welcher ebenfalls nie der durchschlagende Erfolg der legendären Gesamtaufnahme des Rings des Nibelungen vergönnt war.

Tatsächlich ist es sehr schwer, ein Urteil zu fällen, das dieser vorliegenden Aufnahme wirklich umfassend gerecht wird. Insgesamt kann man in meinen Augen klar sagen, dass es sich um eine bedeutende und durchweg sehr gut besetzte Aufnahme mit vielen großartigen, teilweise sogar einmaligen Momenten handelt. Allerdings gibt es auch Aspekte, mit denen ich persönlich auch nach häufigem Anhören nicht ganz glücklich werde; diese lassen sich jedoch besser als Eigenarten und weniger als wirkliche Schwächen bezeichnen.
Zunächst ist Karajans Dirigat anzusprechen, das durch teilweise sehr breite Tempi geprägt ist. Das Spiel der Berliner Philharmoniker ist wie in Karajans Ring-Aufnahme durchweg vom Feinsten. Gerade der zweite Akt ist überwiegend von einer geradezu überweltlichen Klangschönheit geprägt. Die Klangqualität dieser Aufnahme ist ebenfalls sehr gut und bleibt kaum hinter modernen Digitalaufnahmen zurück. Im dritten Akt entfesselt Karajan teilweise ungeheure Klanggewalten, was durch die eher gedehnt wirkenden Tempi teilweise dazu führt, dass man sich von der schieren Gewalt des Orchesters regelrecht erschlagen fühlt. Immer wieder erhebt sich eine geradezu monströse, undurchdringliche Orchesterwand, die freilich gerade an exponierten Stellen ihre höchst beeindruckende Wirkung nicht verfehlt, einen vielmehr geradezu erschaudern lässt - man höre sich etwa die Stelle an, an welcher Isolde wieder zu dem bereits sterbenden Tristan zurückkehrt („Tristan Geliebter!....Die Leuchte verlischt…“), welche hier zu einer regelrechten klanglichen Supernova gerät - , wobei dies gerade für Hörer, die etwa die im Dirigat deutlich stimmigere Aufnahme von Carlos Kleiber im Ohr habe, zunächst irritierend oder befremdlich wirken wird.

Auch mit Jon Vickers als Tristan habe ich persönlich meine Probleme. Er singt die Partie zwar technisch herausragend, sehr störend sind jedoch teilweise die grob fehlerhaft ausgesprochenen oder falsch betonten Vokale (exemplarisch, gewiss etwas übertrieben: „Starbän wir nun ungätrännt“). Auch mit dem Klang seiner sehr schweren, rauen Stimme muss man sich erst anfreunden. Dennoch – und auch hier zeigt sich die Zwiespältigkeit dieser Aufnahme – kann gerade seine Leistung im dritten Akt nur in höchsten Tönen gelobt werden. Hier wirft er quasi alles in die Partie und singt sich buchstäblich um Leib und Seele. Dabei gelingt es ihm, die Stimme stets kontrolliert zu führen und auch bei hochemotionalem Sprechgesang nicht in Schreien oder Brüllen zu verfallen. Auch die heftigsten Ausbrüche („Verflu - cht sei furchtbarer Trank! ....“) bewältigt er mit seiner mächtigen Stimme immer noch singend. Jeder andere Tenor wäre wohl bei Karajans Dirigat hoffnungslos verloren gewesen und sogar völlig untergegangen, Vickers dagegen zieht mit und liefert eine beeindruckende Darbietung des Tristan. Vergleichbares an Leidenschaft und Intensität findet man sonst nur beim legendären Max Lorenz, der den Tristan im dritten Akt allerdings buchstäblich ohne Rücksicht auf Verluste und mit großen interpretatorischen Freiheiten sang, dabei freilich stimmlich auch mal übers Ziel hinausschoss. Dies Leistung von Vickers ist umso höher einzustufen, wenn man bedenkt, dass bei einer Studioaufnahme die Spontanität einer Darbietung vor echtem Publikum auf der Bühne eines großen Hauses kaum gegeben ist und einige Szenen teilweise mehrfach durchgespielt werden müssen. Hier ist es dann sicher besonders schwer, die Spannung aufrecht zu erhalten.

Die Isolde von Helga Dernesch, die Karajan auch schon als Brünnhilde für seine Ring-Einspielung engagiert hatte, kann als rundum gelungen bezeichnet werden. Gerade Hörer, denen Birgit Nilsson als Isolde „zu“ hochdramatisch und vielleicht zu sehr nach der Brünnhilde klingt, werden hier eine interessante Alternative finden. Auch die übrigen Rollen sind bis in die kleinen Partien hinein wie bei Karajan üblich mit Sängern der ersten Garde besetzt (Peter Schreier als Hirte, Bernd Weikl als Melot). Karajans Tristan ist somit ein großer Gewinn, teilweise allerdings Geschmackssache; die wirklich unangefochtene Spitzenaufnahme ist jedoch auch dem großen Meister unter den Dirigenten hier wohl nicht gelungen.


AXE Deospray Peace ohne Aluminium, 3er Pack (3 x 150 ml)
AXE Deospray Peace ohne Aluminium, 3er Pack (3 x 150 ml)
Preis: EUR 11,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Ähnlichkeit mit Dior Fahrenheit, 20. Oktober 2014
Ich nutze eigentlich die Körpersprays von AXE weniger, weil ich als Vielschwitzer eine Antitranspirant-Wirkung benötige.
Diese neue Duftvariante sollte man jedoch unbedingt ausprobieren. Der warme und sinnliche Duft ähnelt sehr deutlich dem von Dior Fahrenheit und gefällt mir sehr gut. Freilich riecht diese Deo bei weitem nicht so intensiv und langanhaltend, was aber nicht verwunderlich ist, handelt es sich doch bei Dior Fahrenheit um einen sehr teuren Herrenduft.
Dennoch kann man AXE nur gratulieren, dass sie in dieser Preisklasse so einen Duft bieten.
Wer gefallen an diesem Produkt findet und den Geruch noch intensiver und facettenreicher kennen lernen möchte, dem sei dringend das genannte Eau de Toilette von Dior empfohlen.


Familien- und Erbrecht
Familien- und Erbrecht
von Ute Brenneisen
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig unzureichend, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Familien- und Erbrecht (Broschiert)
Familienrecht und Erbrecht sind für den Studenten relativ lästig, weil man mit dem AT des BGB, dem Schuldrecht und dem Sachenrecht schon mehr als genug zu erlernen hat. Leider lassen sich gerade aus dem Erbrecht gewisse Themen wie die Ausschlagung der Erbschaft, die Erbengemeinschaft und die Wirkung des Erbscheins sehr gut in Zivilrechtsklausuren einbauen und müssen daher zumindest in Grundzügen beherrscht werden, weil man sonst bestimmte Ansprüche nicht vollständig oder sogar überhaupt nicht korrekt prüfen kann. Es ist daher grds. lobenswert, beide Rechtsgebiete in einem Buch kompakt darzustellen.

Hier fängst es jedoch schon mit den Problemen an, weil man gar nicht sagen kann, ob dieses Buch nun als ausführlicheres Skript oder als kurzes Lehrbuch konzipiert ist. Man hat hier irgendwie nichts Halbes und auch nichts Ganzes. Inhaltlich geht die Autorin zwar auf alle relevanten Themen ein, insgesamt vermittelt dieses Werk jedoch allenfalls bruchstückhaftes Wissen. Dass die Materie deutlich knapper als in einem Lehrbuch dargestellt wird, ist verständlich, die Ausführungen wirken jedoch teilweise recht lapidar und beschränken sich oft nur auf das Notwendigste. Besonders störend sind teilweise ganze Absätze, in denen nur rudimentär der Gesetzeswortlaut paraphrasiert wird. Man muss hier stets mit einem Auge im Gesetzestext verweilen, um überhaupt etwas aufzunehmen. Erläutert wird eher wenig und viel zu oft wählt die Autorin schlecht verständliche und ungeschickte Formulierungen, die den Leser zwingen, bestimmte Stellen mehrfach nachzulesen, bis man einmal versteht, was genau gemeint ist. Dies macht das Durcharbeiten leider sehr mühsam und stellenweise regelrecht frustrierend. Viel behalten wird man von dem gelesenen Stoff dabei selbstredend nicht.

Positiv anzumerken ist die hohe Aktualität des Skripts und die Einarbeitung der aktuellen Rechtsprechung, daneben gibt es auch Hinweise auf Bezüge zu anderen Rechtsgebieten und zum neuen FamFG, welche jedoch ebenfalls oft nur einen kurzen Satz umfassen und eher noch mehr Fragen aufwerfen. Auch die kurzen Beispiele im Text helfen oft nur wenig. Lediglich am Ende mehrerer Kapitel gibt es dann Beispielsfälle mit ausführlich formulierter Lösung.

Insgesamt vermittelt dieses Skript kein wirkliches Systemverständnis, welches gerade im Erbrecht mit seinen unübersichtlichen Regelungen notwendig wäre. Dies liegt auch daran, dass es didaktisch teilweise ungeschickt aufgebaut ist, insbesondere im Erbrecht muss die Autorin immer wieder auf Themen vorgreifen und Begriffe verwenden, die eigentlich erst später erläutert werden.

Man kommt also nicht umhin, zumindest im Erbrecht zu einem Lehrbuch zu greifen. Wer mit diesem schlecht zu lesenden Skript überhaupt vernünftig arbeiten will, erspart sich gegenüber einem gut und flüssig geschriebenen Lehrbuch ohnehin keinen Arbeitsaufwand. Man ist also gut beraten, es gleich richtig zu machen. Für das Erbrecht nimmt man dafür das Buch von Leipold, für das Familienrecht das Buch von M. Wellenhofer. Hier arbeitet man die entsprechenden Kapitel durch, was ein deutlich besseres und effektiveres Lernen ermöglicht. Dieses Skript eignet sich allenfalls zum Wiederholen. Für den Einstieg dagegen ist es absolut nicht zu empfehlen, wenn man in einer Klausur nicht böse auf die Nase fallen will.


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