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Rezensionen verfasst von
Bücherwurm

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Michael Schmidt (Hrsg.) - Zwielicht 3
Michael Schmidt (Hrsg.) - Zwielicht 3
Preis: EUR 4,49

4.0 von 5 Sternen Gruselige und bitterböse Horrorgeschichten, 6. Dezember 2013
In dieser Anthologie halten viele Geschichten das, was das kafkaes anmutende Cover und der Klappentext versprechen - unheimliche, manchmal surreale Erzählungen mit angenehm gruseliger Atmosphäre, gut geschrieben und mit Gespür für leise und dabei nicht weniger bedrohliche Töne erzählt. Leider finden sich in der Sammlung aber auch einige Geschichten, die stattdessen auf Splatter und Ekeleffekte setzen und die man Fans von subtilem Horror und Gruselgeschichten nicht empfehlen kann. Für Liebhaber solcher extremen Stories wiederum dürften viele der anderen Texte zu harmlos sein.
Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn in der Reihe konsequenter solche Geschichten zusammengestellt würden, die vom "Horror-Faktor" her zusammenpassen, und der Klappentext entsprechend aussagekräftiger gestaltet würde - die meisten Geschichten sind viel zu gut, um ungelesen zu bleiben, nur weil ein Leser durch einen der drastischeren Texte vorher abgeschreckt wurde.


Die letzten Tage der Ewigkeit
Die letzten Tage der Ewigkeit
von Michael K Iwoleit
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchdachte, oft erschreckende Zukunftsperspektiven, 6. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Tage der Ewigkeit (Broschiert)
Michael K. Iwoleit ist Science-Fiction-Fans kein Unbekannter. Immer wieder erringen seine Erzählungen und Novellen wichtige Auszeichnungen, zuletzt den Deutschen Science-Fiction-Preis für "Zur Feier meines Todes". Dementsprechend gespannt beginnt man diese Sammlung von Science-Fiction-Erzählungen zu lesen - und wird nicht enttäuscht.
In sechs Geschichten unterschiedlicher Länge malt Iwoleit ein düsteres und dennoch nicht hoffnungsloses Bild unserer Zukunft, in der bei allen technischen Neuerungen die Menschen doch immer noch Menschen bleiben, mit den gleichen Hoffnungen, Ängsten, Sehnsüchten wie in unserer Zeit - auch wenn sie oft körperlich und geistig über den heutigen Begriff des Menschen hinaus erweitert werden.
Durch diese Beschäftigung mit dem Menschen in einer oft unmenschlich anmutenden Welt sind die Erzählungen nicht nur für Science-Fiction-Fans interessant, sondern auch für Leser, die sich mit den elementaren Fragen des menschlichen Lebens auseinandersetzen möchten.


Mord in der Landesgartenschau - Ostwestfalenkrimi
Mord in der Landesgartenschau - Ostwestfalenkrimi

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sprachlich anstrengender Krimi, 6. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Normalerweise versuche ich, Bücher komplett zu lesen, um ihnen die Chance zu geben, sich zu entwickeln. Hier habe ich mich notgedrungen auf die ersten Kapitel bschränkt und die weiteren Kapitel nur angelesen, um zu sehen, ob sich etwas am Stil ändert - was leider nicht der Fall ist.
Die Geschichte ist schnell erzählt - ein polnischer Gastarbeiter wird erschossen, die Polizei sucht den Mörder, dann gibt es weitere Tote, und am Ende ist alles gut, zumindest mehr oder weniger. Das hätte spannend sein können, wenn der Autor sein Handwerkzeug, die Sprache, besser beherrschen würde. Abgesehen von den schon in einer anderen Rezension erwähnten Stilblüten, die sicherlich passieren können, und grammatikalischen Fehlern, über die man auch hinweglesen kann, wenn der Rest passt, stören vor allem die ständigen Perspektivwechseln und der fehlende rote Faden. Vieles wird erklärt, was selbstverständlich ist; wichtige Dinge werden dagegen völlig übergangen. So wird beispielsweise beim ersten Schuss des Mörders auf den erwähnten polnischen Gastarbeiter erst vier Sätze später klar, dass der Mann tatsächlich angeschossen wurde, als es mit "Der Angeschossene ..." weitergeht - wo der Schuss getroffen hat, bleibt hingegen unklar. Auch stilistisch völlig unpassende Sätze rauben jeden Spaß am Lesen. Beispiel (kurz vor dem Tod des Gastarbeiters): "Mit seinen letzten Kräften sprach er jene Worte. Der Mörder konnte ihn akustisch gut verstehen. Der Kaltblütige sagte nichts ..." Abgesehen von dem völlig sinnfreien Perspektivwechsel schwankt der Stil zwischen unpassend hochgeschraubt und Stammtisch-Niveau.
Orthografisch ist dieses Werk, im Gegensatz zu vielen anderen Indie-Publikationen, durchaus akzeptabel; nichtsdestotrotz merkt man deutlich, dass hier kein Lektor beteiligt war. Es bleibt zu hoffen, dass das nächste Werk des Autors durch einen erfahrenen Lektor auf ein lesbares Niveau gebracht wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 11, 2014 1:12 PM CET


Sabine und die drei Millionen - Ein heiterer Roman, fast ein Krimi
Sabine und die drei Millionen - Ein heiterer Roman, fast ein Krimi
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Seichtes Vergnügen, 6. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Sabine, chronisch klamm, findet plötzlich 3 Millionen auf ihrem Konto. Beim Versuch, den Fehler aufzuklären, läuft so manches schief, was sie zu dem Entschluss bringt, das Geld zu behalten. Von einem zufälligen Bekannten erhält sie dazu einige Tipps, die sie prompt umsetzt ... um sich kurz darauf in einer turbulenten Charade wiederzufinden, in der alle Beteiligten ihre kleinen und größeren Geheimnisse haben und jede einzelne der drei Millionen in immer wieder andere Hände wechselt ...
Was eine flotte, heitere Geschichte hätte werden können, wird mit der Zeit leider durch die immer unglaubwürdigeren Zufälle und Handlungen der Protagonistin immer schwerer nachzuvollziehen. Aus der witzigen Grundidee hätte man mit etwas mehr Logik und Realitätsnähe eine deutlich ansprechendere Geschichte machen können. Immerhin ist der Text sprachlich meist angenehm zu lesen. Insgesamt eine witzige, aber auch sehr vorhersehbare und unglaubwürdige Geschichte, die für anspruchsvollere Leser weniger geeignet ist.


Der Universelle Schlüssel: Die erste Drehung
Der Universelle Schlüssel: Die erste Drehung
Preis: EUR 3,99

4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher, spiritueller Roman, 15. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
"Der universelle Schlüssel" beginnt wie ein typischer Phantastik-Roman - Alma, Studentin aus gutem Elternhaus, wird eines Tages aus ihrer wohlbehüteten Welt herausgerissen, als das personifizierte Böse ihren Vater und schließlich auch sie angreift. Ein Hund - oder besser ein Wesen, das die Gestalt eines Hundes angenommen hat - beschützt sie und hilft ihr, ihren eigenen Weg zwischen all den Gefahren und Fallen zu finden, die sie bedrohen.
Immer mehr stellt sich im Laufe der Geschichte heraus, dass hier keine simple "böse Macht" ihre Hand im Spiel hat, wie sie typisch für viele Fantasy-Welten ist, sondern dass die Autorin sich weit mehr Gedanken um Gut und Böse, Leben und Tod und auch um das Göttliche gemacht hat, das hier in den verschiedensten Facetten auftritt, sei es als Engel, als Verbündeter mit Stärken und Schwächen oder eben in Form der "Bösen Vernunft". Diese langsame Wendung von reiner Phantastik zu philosophisch-spirituellen Betrachtungen mag Leser, die profanere Konstellationen von Gut und Böse bevorzugen oder einfach mit einem göttlichen Wesen nichts anzufangen wissen, abschrecken; wer sich darauf einlässt, wird mit einer märchenhaften, durchdachten Geschichte belohnt, in der die langsame Erzählweise viel Platz für die Auseinandersetzung mit Almas Gefühlen und dadurch auch mit sich selbst bietet.


Prinzessinnensöckchen
Prinzessinnensöckchen
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich erzählter, warmherziger Krimi zum Schmunzeln und Mitfiebern, 15. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prinzessinnensöckchen (Kindle Edition)
Prinzessinnensöckchen? Das ist sicherlich kein typischer Titel für einen Krimi. Und dennoch enthalten diese Söckchen den Schlüssel zur Lösung eines ungewöhnlichen Falles, in den eine ebenso ungewöhnliche Ermittlerin unfreiwillig hineinschlittert.
Carmen Witt ist eigentlich Lokalredakteurin, chronisch unterbezahlt und unterschätzt. Als sie von ihrem unausstehlichen Chef zum Tatort eines Mordes geschickt wird, lernt sie nicht nur einen Streifenpolizisten kennen, der gerade mit der Situation heillos überfordert ist, sondern findet auch zufällig eine Spur, der sie beharrlich folgt - natürlich ohne die Polizei darüber zu informieren.
Besonders interessant ist an diesem Krimi - neben der wirklich ungewöhnlichen Geschichte um die Söckchen - die Erzählperspektive, die zwischen Carmen Witt und zwei anderen Personen wechselt. Insbesondere, als der Mörder zu begreifen beginnt, wer ihm auf der Spur ist, und alles tut, um sich gegen seine Verfolger zu wehren ...
Ein gut erzählter Krimi, der ohne unnötiges Blutvergießen auskommt und den Leser bis zum spannenden Finale nicht mehr loslässt.


Ein cleverer Mörder - Der erste Fall für Sabine und Frank
Ein cleverer Mörder - Der erste Fall für Sabine und Frank
Preis: EUR 0,99

4.0 von 5 Sternen Kriminalstück mit interessanter Auflösung, 15. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer hinter diesem Buch einen Roman erwartet, wird beim Lesen der ersten Seiten irritiert sein - die Geschichte wird zu großen Teilen in Dialogen erzählt, die in relativ einfacher Sprache die notwendigen Informationen auf den Punkt bringen. Liest man den Text mit dem Wissen, dass es sich hierbei um ein Bühnenstück handelt, wird man sich jedoch rasch in die Geschichte hineinfinden und die von anderen Schauspielen vertrauten Versatzstücke wiedererkennen.
Der Kriminalfall, der hier von der Polizei gelöst wird, ist nicht ungeschickt aufgebaut - man kann als Leser (bzw. Zuschauer) anhand der Spuren und Aussagen der Beteiligten miträtseln, kann selbst kombinieren und versuchen, den Täter zu überführen. Wer nicht sehr genau aufpasst, wird allerdings am Ende eine faustdicke Überraschung erleben ...
Insgesamt ein interessantes Experiment, auf das es sich einzulassen lohnt.


Der schöne Unbekannte: Vier fantastische Liebesgeschichten
Der schöne Unbekannte: Vier fantastische Liebesgeschichten
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen Einladung zum Träumen, 15. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Liebesgeschichten lese ich nur selten, meist finde ich sie zu kitschig und banal. Nachdem ich die Novelle Falkenmagie: Eine zauberhafte Novelle von Katjana May bereits verschlungen habe, konnte ich dieser Sammlung dennoch nicht widerstehen - und habe den Kauf keine Sekunde bereut.
Natürlich geht es in den kurzen, romantischen Geschichten, die in phantastischen Welten spielen, eigentlich immer um dieselbe Geschichte - Frau trifft Mann, sie verlieben sich, es geht gut oder auch mal weniger gut aus. Das Besondere an diesen Geschichten ist die wunderbare Sprache, in der die Autorin von diesen eigentlich alltäglichen Dingen erzählt und die den Leser sofort in ihren Bann zieht. Man wird in die Geschichten hineingezogen, schwimmt auf den zärtlichen oder auch melancholischen Sätzen von einer Szene zur anderen bis zu ihrem Ende ... wo man gleichzeitig noch ein wenig in dieser Geschichte verharren und am liebsten sofort weiterlesen möchte.
Schade, dass das am Ende der vierten Story nicht mehr möglich ist - aber wie die Autorin auf Facebook angekündigt hat, folgt demnächst neuer Lesestoff von ihr. Dann wage ich mich auch gerne wieder an eine Liebesgeschichte heran.


Falkenmagie: Eine zauberhafte Novelle
Falkenmagie: Eine zauberhafte Novelle
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine magische Liebesgeschichte, 8. August 2013
Als Kyra einem scheinbar verletzten Mann helfen will, wird sie in eine magische Welt entführt, in der nichts ist, wie es scheint. Was plant der undurchsichtige Ravez? Und ist Jannis, ihr Entführer, wirklich nur ein treuer Handlanger des bösen Königs?
Auch wenn man bald ahnt, wie sich Kyras Gefühle entwickeln werden - diese Novelle ist einfach wunderschön zu lesen. Die Autorin versteht es, mit Sprache umzugehen, und gleitet keinen Moment von der märchenhaften Atmosphäre in eine kitschige Liebesgeschichte ab. Ein E-Book, das man von der Länge her gut in einem Stück lesen kann - und auch wird, wenn man sich von der traumhaften Erzählung einfangen lässt.


Ines öffnet die Tür
Ines öffnet die Tür
von Markolf Hoffmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

4.0 von 5 Sternen Eine magische Tür in eine andere Welt, 25. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Ines öffnet die Tür (Gebundene Ausgabe)
Ein Raum, der Wünsche erfüllt - wer würde ein solches Geschenk nicht gerne annehmen? Doch auch dieser Raum hat, wie alles im Leben, nicht nur positive Seiten. Vier Regeln muss Ines, die den Raum von ihrer Großmutter geschenkt bekommt, einhalten, sonst können schlimme Dinge passieren. Aber welche Dreizehnjährige hält sich schon an Regeln, deren Sinn sie nicht nachvollziehen kann? Und so verwandelt sich das wundervolle Geschenk bald in ein großes Abenteuer, in dem Ines und ihre Freunde nur gemeinsam und mit vielen guten Ideen das Schlimmste verhindern können ...
Die phantastische Grundidee und die vielen phantasievollen Einfälle tragen das Buch und lassen es nie langweilig werden. Die Geschichte ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend und zudem schön geschrieben. Für erwachsene Leser hätten einige Passagen, die sich mit den typischen Problemen pubertierender Kinder mit den Eltern und in der Schule beschäftigen, sicherlich kürzer ausfallen dürfen; für Kinder im anvisierten Lesealter dürften diese Szenen ebenso interessant sein wie die Haupthandlung.
Insgesamt ein ruhiges, durchdachtes und dennoch spannendes Buch, das mit ein paar kleinen Straffungen auch für Erwachsene uneingeschränkt empfehlenswert wäre.


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