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Rezensionen verfasst von
R.R. (Berlin)

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Rückkehr nach Erdsee: Roman (Erdsee-Zyklus 5)
Rückkehr nach Erdsee: Roman (Erdsee-Zyklus 5)
Preis: EUR 7,99

2.0 von 5 Sternen Nicht der erhoffte Lesegenuss, 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war wirklich von der Trilogie begeistert und mochte auch noch den vierten Teil. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Le Guin das Erzählen verlernt hat. Sie schafft es nicht, den Leser erneut zu faszinieren und in die Geschichte hinein zu ziehen. Die Erzählstruktur wirkt beliebig, alles tröpfelt so vor sich hin. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Hauptfiguren allesamt so müde wirken, und der anfangs dargestellte Grundkonflikt (die merkwürdigen Dinge, die in den Träumen des kleinen Magiers Erle geschehen) abstrakt bleibt, nicht dringlich erscheint.
Eigentlich sind die Figuren von der Anlage interessant, weit interessanter als in den meisten Fantasy-Büchern, aber mir teilt sich das nicht mit, nicht so, dass es mich fesseln würde, leider...


Blend Herren Steppjacke 701572, Gr. Large, Blau (navy 70230)
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Wird angeboten von meinemarkenmode
Preis: EUR 69,95

4.0 von 5 Sternen Schicke Jacke, Verarbeitung na ja., 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blend Herren Steppjacke 701572 (Textilien)
Die Jacke sieht in meinen Augen wirklich cool aus, und sie hält überraschend warm! Kapuze, Reißverschlüsse, Kragen, alles recht praktisch. Vom Stoff her fühl sie sich allerdings nicht besonders hochwertig an. Ich würde vermuten, dass die Jacke also nicht ewig hält, aber für den Preis kann man m.E. nicht mehr erwarten...


Brother MFC-J4510DW All-in-One Multifunktionsgerät (Kopierer, Scanner, Drucker, Fax, WLAN, USB 2.0) schwarz/weiß
Brother MFC-J4510DW All-in-One Multifunktionsgerät (Kopierer, Scanner, Drucker, Fax, WLAN, USB 2.0) schwarz/weiß
Wird angeboten von Idt Trade UG
Preis: EUR 197,00

4.0 von 5 Sternen Bisher alles schick, 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich dachte mir, mal ein bisschen mehr Geld für einen Drucker auszugeben, ist vielleicht nicht falsch. Bisher funktioniert alles in meinem Sinn. Das Gerät ist kompakt und nicht hässlich. Das Papier verschwindet elegant im Fach, man kann den Drucker auch vom Netz nehmen, wenn man ihn ordentlich runterfährt.
Die W-Lan-Funktion funktioniert überraschend gut, was mir sehr wichtig ist. Nachdem ich mir die brother-Software runtergeladen habe, gehen auch Scan-Vorgänge drahtlos und ohne große Vorbereitung. Mit meinem i-mac. Die Einrichtung des w-lans war normal vom Aufwand.
Druckqualität kann ich nicht viel sagen, denn ich habe noch nichts besonders Anspruchsvolles gedruckt. Allerdings fand ich ihn ziemlich flott, wobei er sich ziemlich furchterregend anhört. Aber das stört mich nicht, bzw. würde ich bei längeren Druckvorgängen vielleicht mal den silent modus ausprobieren.
Alles in allem: Je ne regrette rien...


Under the Skin
Under the Skin
DVD ~ Scarlett Johansson
Preis: EUR 11,98

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Scarlett Johansson-Fans und...?, 19. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Under the Skin (DVD)
Zwei Dinge im Voraus: Wer nicht Fan von Scarlett Johansson ist oder von ihr zumindest ein wenig fasziniert, für den ist der Film wahrscheinlich nichts. Und zweitens: Ja, die Handlung ist nicht logisch, beim zweiten Überlegen sogar total hanebüchen...
Konzentrieren wir uns also auf Bildsprache und Symbolik.
Die Idee, dass ein Alien von menschlicher Emotionalität angezogen, gewissermaßen "infiziert" wird, ist nicht neu. Es ist sogar fast schon von fast ärgerlicher Hybris, dass in vielen Filmen der Vergangenheit den Außerirdischen so oft Gefühlskälte und Uniformität angedichtet wird, während die Menschheit eben als "menschlich", also emotional und individuell charakterisiert wird. Ein Erbe des kalten Kriegs womöglich, die Zeit der Hochblüte der klassischen Alien-Filme, als Aliens mit Kommunismus gleichgesetzt wurden und die Menscheit mit der "freien Welt"...
In diesem Film wird der Alien nun von einer weltberühmten Schauspielerin, einer "sexiest woman alive" verkörpert. dadurch erhält der Film eine zweite symbolische Ebene, wenn diese Frau anonym durch triste Vorstädte stiefelt und mit versteckter Kamera Kontakt zu Passanten sucht, durch Einkaufzentren irrt oder in einer Discothek eine Zufallsbekanntschaft aufgabelt. Der Alien ist auf dieser zweiten Ebene die "überirdisch" schöne Frau, die in Kontakt mit den irdisch weniger schönen Männern tritt, diesen ganz gewöhnlich tristen, verlorenen, einsamen, in einem Fall grässlich entstellten Männern. Und diese Symbolik wird dadurch noch überhöht, dass die Schönheit von Scarlett in diesem Fall nur Hülle ist, angedeutet schon in der Anfangsszene, als sie sich sozusagen selbst aus- und wieder anzieht und später durch das, was eben "under the skin" ist.
Scarlett Johannson verkörpert diese Rolle mit vollem Körpereinsatz im wahrsten Sinne des Wortes, also mit Nahaufnahmen, Experimentierfreude und dem Ausstellen von Nacktheit, einer Nackheit, die ihr in diesem Moment fremd zu sein scheint - daher war es wohl auch essientiell, diese Nacktheit explizit zu zeigen.
Es ist zu bezweifeln, ob der Film seine Wirkung entfalten könnte (wenn er denn eine entfaltet - das ist sicher sehr individuell), wenn die Protagonistin nicht eine öffentliche Person ersten Ranges wäre, ein Weltstar, der hinabsteigt in die Niederungen des Low-Budget-Experimentalfilms. Der Film gewinnt für mich - bei aller Künstlichkeit der Anordnung - seinen Reiz dadurch, dass er einen Blick auf die ungekünstelte Person der Schauspielerin wirft und einen schon fast dokumentarischen Blick auf die Tristesse städtischer und ländlicher Landschaften und deren Bewohner.
Ein Lob gebührt auch der Musik und dem Sounddesign. Die vollkommen atonale Musik, die auf Viele wahrscheinlich nervtötend wirkt, unterstreicht nochmals: Ohne den Willen sich einzulassen, geht bei diesem Film nichts!


Villa-Lobos: Complete Guitar Music
Villa-Lobos: Complete Guitar Music
Preis: EUR 7,29

4.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme, 7. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Franzose Frédéric Zigante hat einige der Noten des brasilianischen Meisters bearbeitet und herausgegeben - da ist es kein Wunder, dass er den Notentext genauestens kennt. Entsprechend eng hält er sich an die Vorgaben Villa-Lobos'; insbesondere ist er nicht von der rätselhaften Gitarristenkrankheit befallen, alles immer möglichst schnell spielen zu wollen. Andererseits ist auch schwülstige Ausdruckshuberei nicht sein Ding.
Das wirkt sich vor allem auf jene Stücke Villa-Lobos' aus, die auf brasilianischen Rhthmen beruhen. Denn die schwingen dank der moderaten und tempostabilen Spielweise Zigantes ganz wunderbar. Stücke wie die Etüden andererseits zeigen, dass er auch technisch keine Probleme hat, das schwierige Zeug zu spielen...auch hier wieder ohne Angeber-Getue, sondern so im Dienst der Stücke, dass diese wirklich schön klingen...
Apropos klingen: Der Klang der Aufnahmen ist sehr gut - wenn auch nicht ganz einheitlich. Jedenfalls nicht zu hallig und von auffällig guter Intonation.
Referenzaufnahme also in dem Sinne, dass diese Interpreationen verdammt nah an dem sein dürften, was der Komponist im Sinn hatte. Ob es die tollsten Aufnahmen aller Zeiten sind, kann ich nicht beurteilen...


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Preis: EUR 570,57

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Mehrzewckgerät, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorneweg: Ich bin schon der Meinung, dass die Software eines Geräts zur Beurteilung dazu gehört. Und da muss man schon sein Unverständnis dafür äußern, warum andere Betriebssysteme sich von allein und in kürzester Zeit installieren lassen, man aber für windows 8 stundenlang vor/beim Rechner sitzt, wie schon in den seligen 90ern bei windows95 oder so etwas...
Konzept und Design des Geräts gefallen mir ansonsten sehr gut. Man hat ein richtiges windows und kann die office software mit der Tastatur nutzen. Als tablet auf dem Sofa ist es auch okay, auch wenn es etwas warm wird und im Sommer ein wenig unangenehm werden kann.
Auch die anderen "Stellungen" machen Sinn: Als "Zelt" z.B. morgens beim online-Zeitunglesen, sehr beliebt!
Mäßig sind die Tastatur, das Mouse-Pad und die Akkulaufzeit, aber für den Preis noch okay. Der Lüfter ist praktisch gar nicht zu hören.

Fazit: Ein schickes, praktisches Gerät, das seinen Zweck trotz/wegen windows erfüllt. Im gesamten würde ich gute drei Sterne geben, da das hier ja schon als vernichtendes Urteil gilt, also knappe vier...


Der Komponist Frank Zappa: Über die Aktualität der "Neuen Musik"
Der Komponist Frank Zappa: Über die Aktualität der "Neuen Musik"
von Daniel Schröder
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kompetent, aber nicht der große Durchbruch in der Zappa-Theorie, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Daniel Schröder beginnt seine Analyse des Werks Frank Zappas mit einem kleinen Fehlstart: Er erklärt dessen Karriere zum Misserfolg, weil er einerseits nicht besonders gute Chartplatzierungen im Pop-Bereich landete und andererseits auch von der E-Musik-Szene nie richtig Anerkennung erfuhr. Er lässt sich hier vielleicht von einer launig-zynischen Selbsteinschätzung des späten, verbitterten Zappa leiten; interessanter und mehr den Tatsachen entsprechend wäre aber die Frage gewesen, wie Zappa mit einer solchen Musik überhaupt ein Millionenpublikum (und ein dickes Bankkonto) erreichen konnte und dadurch auch sein komplexes Werk einer erstaunlich großen Zuhöhrerschaft nahebrachte.
Aus diesem Fehlstart folgt ein zweiter fragwürdiger Ansatz: Nämlich die Aufteilung von Zappas Musik in E und U. Das mag daher folgen, dass das Buch ursprünglich einem akademischen Kontext entstammte und sich der Autor daher solcher Einschränkung unterwarf; für einen so dezidiert aufs Gesamtkunstwerk abzielenden Komponisten wie Zappa (wie Schröder auch immer wieder herausstreicht) ist der Ansatz aber fatal: So bleiben zum Beispiel Stücke wie „Greggary Peggary“ und „The Black Page“ unanalysiert, die zum theoretischen Verständnis von Zappas Kompositionsstil ungeheuer viel beigetragen hätten.
Nächstes Problem: Schröder hält sich lange mit einem Vergleich Varèse/Zappa auf (vermutlich wieder aus methodischen Gründen), obwohl schnell klar ist, dass der Außenseiter Edgar Varèse von Zappa zwar bewundert wurde, es aber nur wenige Stücke gibt, die denen des Franzosen ein bisschen ähneln („Naval Aviation in Art“). Schröder zeigt sich hier allerdings kenntnisreich und voller Respekt für sowohl Varèse als auch Zappa; er versteht etwas von Noten und Partituren und ist damit den meist spekulativen früheren Zappa-Analysten ein gutes Stück voraus.
Doch der große theoretische Befreiungsschlag gelingt nicht, auch nicht, wenn er Zappa mit Strawinsky und anderen Einflüssen vergleicht (Boulez!). Immerhin: Wer schon immer mal wissen wollte, wie das Stolperintro von „Moggio“ notiert wird, der wird hier fündig. Weiterhin aber leidet das Buch unter seiner Konzentration auf wenige „E-Musik“-Stücke mit Streifzügen zum Synclavier und Randbemerkungen zur Rockmusik. Als Beleg der Zappa-typischen Rhythmisierung analog zum Sprachrhythmus (die auch Zappa extrem wichtig war) hätte sich z.B. „Greggary Peggary“ hervorragend angeboten. Das muss aber draußen bleiben, so wie fast alles, was sich nicht in E-Musik-Notation ausdrücken lässt; so wird auch Zappas fantastische, in ihrer Komplexität wohl kaum je erreichte Bandcollagetechnik der frühen Jahre marginalisiert. Gleiches gilt für seine gelungeneren Rockalben und die Jazzabteilung; auch Zappas Gitarrenspiel, in dem sich seine rhythmisch-melodischen Ideen unmittelbar wiederspiegeln, bleibt unbeachtet.
So ist das Buch am ehesten eine Fundgrube für theoretisch interessierte Zappa-Kenner: Sie können sich aus jedem Kapitel den ein- oder anderen Aspekt herausziehen, freuen sich über selten gesehene Notenbeispiele und einige Insiderinformationen, die von den Arrangeuren Zappas (Ali N. Askin und Todd Vega) abgelauscht wurden und finden die ein- oder andere Anregung aus den zahlreichen Vergleichen.
Am Ende gibt es einen weiteren gescheiterten Versuch, Zappas Werk mit dem theoretischen Sahnehäubchen zu krönen: Schröder versucht seiner Musik den systemtheoretischen Begriff der „Autopoiesis“ anzuheften. Das aber ist leider auch daneben, denn zwar könnte seine Musik als Beleg für einen systemtheoretischen Kunstbegriff a là Niklas Luhmann durchaus dienen, aber niemals kann ein Werk ein eigenes, rekursiv abgeschlossenes System bilden; Selbstreferenzialität allein genügt hierfür nicht…
So hat sich Daniel Schröder mit diesem Buch über Zappas Musik ein wenig überhoben, bzw. er hat den Hebel meist an der falschen Stelle angesetzt. Trotzdem ist es immerhin ein dichtes, anspruchsvolles und vom Schreibstil gut lesbares Buch geworden. Zappas Musik ist man in seiner theoretischen Entschlüsselung aber nur ein kleines Stück weiter gekommen.


Relaxdays 10016765 Fußabtreter Fußmatte Schuhabtreter Kokosmatte Welcome rechteckig, 40 x 60 cm
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Wird angeboten von Relaxdays
Preis: EUR 6,90

4.0 von 5 Sternen Schwer und robust., 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Matte sticht im Matteneinerlei des Hausflurs optisch sehr positiv hervor. Kleiner Nachteil: Sie ist recht schwer, als etwas Mühe für die Treppenhausreiniger. Verlust von Fasern konnte ich nicht feststellen. Schönes Ding, was nicht jeder hat zu vernünftigem Preis.


Clear Bugdroid Circuit TPU Case for the Nexus 5
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Wird angeboten von CruzerLite
Preis: EUR 12,17

5.0 von 5 Sternen Optisch ansprechen und funktionell, 21. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte davor eine Billighülle, die bräunlich anlief und daher schäbig wirkte. Diese Hülle wertet durch ihre Transparenz das Nexus zumindest optisch nicht ab, auf der Rückseite wird durch Griffigkeit angenehm erhört und das grafische Muster ist ansprechend, wirkt je nach Lichteinfall unterschiedlich.
Und gestern ist mir das Nexus aus ein Meter Höhe auf Stein gefallen. Keine Schäden.
Also zu empfehlen!


Frank Zappa.
Frank Zappa.
von Barry Miles
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Als Informationsquelle hilfreich, ansonsten schwach., 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Frank Zappa. (Taschenbuch)
Barry Miles war offensichtlich bei den frühen Jahren von Frank Zappa "mit dabei", was er nicht persönlich erfahren oder miterlebt hat, hat er fleißig recherchiert. Auf diese Weise erfährt man einige Dinge, die man vorher nicht wusste, und über die wohl auch weiterhin schwer etwas zu erfahren sein wird: Seine Familie, seine frühen Jahre usw.
Ansonsten ist das Buch sehr ärgerlich, aus u.a. folgenden Gründen:
- Miles unterstellt Zappa eine neiderfüllte, von Minderwertigkeitsgefühlen geprägte Persönlichkeitsstruktur. Künstlern wie Pierre Boulez oder der Ostküstenszene habe sich FZ im Grunde unterlegen gefühlt. Hierfür gibt es aber keine Belege, nur von Vorurteilen geprägte Spekulationen des Autors.
- Miles kolportiert die weitverbreitete Haltung, dass die frühen Mothers im Grunde das Beste gewesen seien, und dass Zappa die Urmothers quasi bestohlen und abserviert habe. Hier demonstriert der Autor ein komplettes Unverständnis der Rolle Zappa für die Mothers. Hätten die Mothers irgendwelche besonderen talente, hätten sie diese nach dem Ausscheiden Zappas gerne zeigen dürfen. Dass Zappa ab und zu eine Melodieidee der Mothers aufgeschnappt hat, hat überhaupt keine Bedeutung für seine Rolle als Mastermind und Arrangeur der conceptual conitnuity. Und glaubt jemand ernsthaft, die Mothers hätten irgendetwas mit den frühen Geniestreichen wie Burnt Weeny Sandwich, Uncle Meat oder Lumpy Gravy zu tun?
- Für die allermeisten seiner späteren Meisterwerke fehlt Miles jede musikalische Kompetenz. Er versteht nichts von Noten, Rhythmen und Melodien. Meisterwerke wie Greggorry Peggorry, die synklavier-Sachen oder die Orchesterwerke kann er nicht beurteilen und fegt daher auch meist in beschämender Weise über sie hinweg. Die Anerkennung, die Zappa z.B. durch Mitglieder des Ensemble Modern erfährt, ignoriert er oder kennt er nicht, weil es ihn wohl nicht interessiert.

Fazit: Ein von Spekulation, Vorurteilen und musikalischer Unkenntnis geprägtes Werk, das allenfalls durch den Faktenreichtum über die frühen Jahre an Wert gewinnt.


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