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Rezensionen verfasst von
lavey3097@compuserve.de (Hamburg)

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Panic
Panic
Preis: EUR 25,82

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horrorspacemetal, 5. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Panic (Audio CD)
Einen Schritt in eine merkwürdige, wenngleich nicht abzulehnende Richtung hat Steve Sylvester mit seinem neuesten Death SS (which means In Death of Steve Sylvester) Album "Panic" getan. Auf der mir vorliegenden LP befindet sich ein Haufen sehr eingängiger und melodiöser, aber auch moderner Heavystücke, die das eine ums andere Mal das Territorium des echten Metal verlassen und sich in gotischen und spacigen Gefilden tummeln. Die Singleauskopplung "High Tech Jesus" ist z.B. ein mit sehr straighter Melodie versehener Hardrocker, der geradeweg nach vorne abgeht und gut tanzbar ist. Die Frage ist nun, ob Steve Sylvester sich durch die oberflächliche Kommerzialisierung seiner Musik ein paar verkaufte Platten mehr versprach oder ob es ihn nun wirklich nach neuen, experimentelleren wegen gelüstete. Dennoch ist "Panic" ein sehr interessantes und gelungenes Album geworden, das alleine aufgrund seiner Vielfalt an ungewöhnlichen Melodien und Passagen von Liebhabern progressiver und dunkler Musik gehört werden sollte. Ich erteile eine Kaufempfehlung für den Meister des modernen Horrorrocks!


++Servants of Darkness
++Servants of Darkness
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 20,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen twisted tormenting blackmetal, 2. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: ++Servants of Darkness (Audio CD)
Nachdem das düstere Intro verhallt ist lassen schon die ersten kranken Riffs zweifellos erkennen, wen man ier vor sich hat. Nifelheim sind zurück. Was die zwei schwedischen Brüder Hellbutcher und Tyrant nebst neuem Drummer sich auf dieser LP haben einfallen lassen ringt mir den ultimativen Respekt ab. Wahnsinnige, technisch hochwertige Riffs in der Tradition der alten Blackspeedbands wie Sodom'84 bohren sich schmerzhaft in die gemarterten Seelen der Fans, welche nun, vom zerstörerischen Drumming angetrieben, wie Zombies durch die Straßen wanken und alle weicheierigen Pop - und Trendliebhaber mit bloßen Händen in Stücke reißen. Einige Ruhepausen inmitten diesem wahren musikalischen Inferno bilden melodischere Soli und Gitarrenparts die unüberhörbar von Iron Maiden, für die beiden Höllenzwillinge wahrhaftig die Götter, beeinflußt wurden. Nifelheim machen auch auf ihrer nunmehr dritten LP keine Gefangenen und haben sich zu einer festen Größe im internationalen Blackmetaldschungel gemausert. Kaum eine andere Band versteht es so geschickt, den infernalischen Geist der Frühphase zu Anfang der 80er ins neue Jahrtausend herüberzuretten. Nifelheim geben 35 Minuten lang alles, auf die Haupttriebwerke und darüberhinaus.


Be Forewarned
Be Forewarned

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klassischer, pechschwarzer Doom, 22. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Be Forewarned (Audio CD)
Was habe ich gebangt und gezittert um diesen Release, als es seinerzeit die Frage war, ob Peaceville Records sich vor oder nach der Veröffentlichung der neuen Pentagram LP in den Konkurs begeben. Sie haben es danach getan, bei allen Göttern des Metals, war ich glücklich, denn mein kopiertes Advancetape war schon kurz davor, seinen Geist aufzugeben, so sehr beanspruchte ich es während jener bangen Tage. Ich glaube nicht, daß ich danach je wieder so glücklich war bei der Veröffentlichung einer neuen LP. "Be Forwarned" ist für mich die wohl begnadetste Doomscheibe aller Zeiten, dagegen konnten Pentagram selbst nicht mehr anstinken. Tonnenschwere Riffs quälen sich aus den Amps von 6-Saiten-Artist Victor Griffin, einem Mann, der wahrlich die dunklen Mächte in den Fingern hat. Dazu groovt eine sehr genau taktierende Rhythmustruppe bestehend aus Joe Hasselvander, welcher nebenbei noch bei den englischen Powermetallern Raven die Stöcker schwingt und einem mir entfallenen Bassisten. Krönung ist dann der unglaublich intensive, beschwörende Gesang Bobby Lieblings, dessen Stimme man immer aus tausenden von Stimmen herauszuhören vermag. Diese LP ist mehr eine spirituelle Erfahrung, denn eine Ansammlung begnadeter Songs. In den getragenen, melancholischeren Momenten will man fast automatisch zum strick oder zur Pistole greifen, um seinem tristen Dasein ein Ende zu bereiten, entfesselt Vic Griffin eines seiner vielen allmächtigen Soli, ist man geneigt, auf dieser woge der Leidenschaft bis ins Nirvana zu surfen und wenn es denn lavaartig walzend zur Sache geht, läßt man sich gerne von den massiven Songaufbauten atomisieren. doch nicht nur für völlig abgedrehte Freaks bietet "Be Forwarned" eine Menge. Auch normalsterbliche Musikliebhaber werden ihr Hörvergnügen haben. Pentagram haben immer schon das Talent gehabt, trotz allem sperrigen Doomfeelings eindringliche wie eingängige Melodien, die den Hörer mitzureißen in der Lage sind, zu komponieren. wer nach dem absoluten Genuß dieser LP auf den Geschmack gekommen ist, dem möchte ich die Frühwerke ans Herz legen, sei es die Bedemon LP (Pentagrams Vorläufer von 1971)"Child of Darkness", die beiden "1972-1979" Alben, "Human Hurricane" (mit 73er bis 76er Demostoff), "Relentless" (auch als "same" gehandelt, das erste reguläre Album)und "Day of Reckoning" (das Zweitwerk)oder das aktuelle "Review your Choices" Album, auf dem sich auch viele Neueinspielungen alter Demoklassiker befinden, natürlich in überaus schwarzem Klang! Tja, Pentagram ist mehr als eine Band, die gute Musik spielt, Pentagram ist eine Sucht!


On the Wings of Inferno
On the Wings of Inferno

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen infernal Doomdeath, 18. September 2000
Rezension bezieht sich auf: On the Wings of Inferno (Audio CD)
Sie sind zurück aus dem Totenreich! Die ultimative Doom / Death - Band Asphyx aus Holland hat sich nach dem tragischen Selbstmord des alten Shouters Theo Loomans nochmals zusammengefunden und ein deathmetalinferno par excellance entfesselt. Dabei wird weniger geknüppelt, als vielmehr gewalzt bis das Blut aus den zerplatztzenden Eingeweiden des gequälten Hörers fließt. Düstere Slowmotionpassagen mit eindringlich - melodischen Soli und etwas schnellere Parts wechseln sich hier immer wieder ab. Im Grunde ist jeder Song nach diesem Schema aufgebaut, wird jedoch aufgrund der gnadenlosen Intensität des Albums und der fesselnden Atmosphäre nie und nimmer langweilig. Die Schmerzensschreie bleiben einem nahezu im Halse stecken, wenn man sich dem Massakermetal des hölländischen Trios total hingibt. Schon die 1998 unter dem Banner Soulburn gestartete Asphyx - Reunion war ein Meisterstück, das Album "Feeding on Angels" ein Klassiker des Todesbleis, nun haben wir Asphyx voll und ganz wieder, Wannes Gubbels Stimme klingt stark nach der von Martin van drunen, der die ersten beiden Alben und die MIni LP einsang, was die Band also zusätzlich zurück zu den Ursprüngen führt. Solange man in der Lage ist, packende Stücke zu schreiben, solange braucht man keinerlei sogenannte Weiterentwicklung, welche meist mit einem üblen Stilbruch einhergeht, anzustreben. asphyx sind das beste Beispiel, denn seit nunmehr dreizehn Jahren, zehn davon mit Vinylveröffentlichungen, zelebrieren sie die ultimativen Trauermessen für alle zombiehaften Gemüter!


Wrath of War
Wrath of War
Wird angeboten von dodax-online
Preis: EUR 11,48

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen grindiger Ultraspeedhöllenmetal, 18. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Wrath of War (Audio CD)
Auf ihrem zweiten Werk legen die vier Kanadier ein harsches Tempo vor, das weicheirige Kommerzfans erzittern lassen dürfte. schöne Melodien sucht man vergebens, dafür gibt es Dunkelheit und Zerstörungswut pur. Blasphemy sind eine Blackmetalband der älteren Garde, die noch gepflegt zu metzeln wußte. Kompromisse sind auf dem album nicht zu finden, aber wer will das schon? Godz of War ist nicht ganz so genial krass wie einst Fallen Angel of Doom, kann aber vorallem die härtesten Blackmetaller, welche auf durchgehendes Geballere stehen, überzeugen. Ansonsten kommt solche Musik nur noch aus Australien von Truppen wie Bestial Warlust. Infernalischer als auf dieser CD geht es kaum, wer also zu den Grenzen aufbrechen will, ihm sei zu diesem Album geraten. Häßlich, böse und daher beinahe brillant.


Shadows in the Deep
Shadows in the Deep
Wird angeboten von popshop-wesel
Preis: EUR 19,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gnadenloser Deathmetal in Vollendung, 8. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Shadows in the Deep (Audio CD)
Blut! Diese CD läßt einen in einen wahren Blutrausch geraten, so brutal und entfesselt auf der einen und düster - morbide auf der anderen Seite donnert sich das schwedische Quartett durch seine Stücke. "Shadows in the Deep" war nochmals eine ins infernalische gehende Steigerung zum schon grandiosen Debüt. Man nehme nur "Neverending Hate", einen der härtesten Deathmetalbrecher aller Zeiten, der mit der Gewalt einer Dampframme wieder und wieder auf einen eindrischt. Daß Unleashed bei diesen Brutalitätsgraden noch Platz für vernünftige Melodien gefunden haben, grenzt an ein Wunder, doch es soll ja welche geben! Unleashed haben 1992 den Thron des schwedischen Deathmetals bestiegen, konnten sich allerdings nicht lange halten. Ihre 92er LP jedoch gilt für ewige Zeiten als Deathklassiker vor dem Herren der Finsternis! Diese Intensität und Brachialität, gleichzeitig aber auch Eingängigkeit, hatten danach nur noch wenige Truppen zu bieten.


Apokalypse
Apokalypse

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen apokalyptischer Blackmetal, 5. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Apokalypse (Audio CD)
Die Apokalypse bricht mit dieser gerade mal 18 minütigen EP über all jene herein, die Blackmetal nicht leben, sondern nur konsumieren. Abigor haben hier einige wilde, leidenschaftliche und infernalische Hymnen verbraten, die ihresgleichen suchen. BÖsartige Melodien treffen auf einen sehr verwaschenen, der wahrhaft fürstlich dunklen Atmosphäre aber sehr zuträglichen Sound. Meist geht es in einem Höllentempo voran. Das Chaos ist allgegenwärtig, obgleich man den Musikern ihre Versiertheit abkauft. Abigor spielen primitiv, wild und röudig zum Tanze auf, ohne jedoch ihr technisches Können zu verbergen, das kommt nicht oft im Blackmetal vor. Apocalypse gehört zum Besten, was der Blackmetal je erleben durfte, wie die Band zu den unbestrittenen Genrehighlights gehört. Fans gemäßigter Musik wie Cradle of Filth oder Dimmu Borgir, sollten um ihr unwertes Leben rennen, denn Gefangene machen diese drei Österreicher nicht. Abigor's Bluthymnen eignen sich nicht zum gemütlichen Anhören auf oberflächlichen Parties, sie müssen intensivst erlebt werden, bis dem Hörer der Schaum vor den Mund tritt. Argh!


Morbid Visions/Bestial Devasta
Morbid Visions/Bestial Devasta
Preis: EUR 12,58

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen devastating black thrash, 5. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Morbid Visions/Bestial Devasta (Audio CD)
Hölle! Das einzige Wort, das mir zu dem irrsinnigen Sound der ganz frühen Sepultura einfällt. 1985/86, als jene beiden Werke entstanden sind, war der Deathmetal noch frei jeglicher Schönheitsambitionen gothischer Art, frei von romantischer Kuschelstimmung. Deathmjetal war roh, unheimlich brachial, primitiv, blutig, infernalisch, höchst intensiv und böse. Sepultura vereinen diese Attribute perfekt auf den beiden sich auf dieser CD befindenden Veröffentlichungen. Jairo T.'s schneidende Soli, Max' säbelnde Rhythmusgitarre und sein fieses Gegrunze, dazu Igor und Paolo als chaotisch polternde Rhythmustruppe, fertig war der Death/Black/Thrashmetal. Technisch gesehen befanden sich Sepultura, allesamt Teenager, damals noch im Anfangsstadium, schrieben aber Songs, die uaf ihre Art und Weise schon wieder Hymnen waren und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Die Texte waren unheimlich primitiv, da die Boys natürlich kaum Englisch sprachen. Egal, sie galten ohnehin nur als Beiwerk, als Tüpfelchen auf dem i. Welch unheimliche Wut muß in den Kids damals gesteckt haben? Dieses infernalische Klanggewitter fiel danach einer Weiterentwicklung zu kontrollierterem (jedoch nicht langweiligerem) Thrashmetal zum Opfer, was bis zur begnadeten Arise LP, dem Höhepunkt Sepulturascher Kreativität, führte. Nach diesem Brecher konnten und wollten sich die Herren nicht mehr steigern und widmeten sich voll und ganz dem groovigen Hardcorethrash, später sogar unheimlich ätzenden Experimenten mit Tribalsounds und Noiseelementen, welche kein einheitliches Songwriting mehr erkennen ließen und die einstige Hymnenhaftigkeit der Stücke unter den Tisch kehrten. Zurück zu diesem gerade auf meinem Plattenteller rotierenden Juwel. Hier kam es nicht darauf an, irgendwelche unmetallischen Experimente einzugehen, hier regiert die pure schwarze Macht. Häßlicher, ultraharter und doch nachvollziehbarer Metal. Ein Genreklassiker, der Bands wie Nifelheim, Darkthrone und Mayhem sicherlich beeinflußt haben dürfte! Killer!


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