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Beiträge von Philip C. Schulte
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Hilfreiche Bewertungen: 27
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Rezensionen verfasst von Philip C. Schulte
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klassiker der Kurztherapie, 18. Oktober 2002
Wer seinen Gesprächspartner am liebsten behandelt wie ein rohes Ei, sollte besser die Finger lassen von diesem Buch. Alle anderen werden damit nicht nur ihren Spaß haben, sondern auch fachlich davon profitieren. Humor und Provokation sind die Markenzeichen der Provokativen Therapie. Der amerikanische Sozialarbeiter entdeckt die humorvolle Provokation 1963 als ein wirksames Mittel, um Eigeninitiative und Selbstverantwortung von Klienten zu fördern. Das Original der vorliegenden Übersetzung erschien 1974 und bündelt daher bereits die 10-jährige Erfahrung des Autors mit dieser Methode. Entsprechend umfassend wird die Methode der Provokativen Therapie dargestellt: Die einzelnen Kapitel beinhalten die Entwicklungsgeschichte des Ansatzes, die Grundannahmen und Arbeitshypothesen, Interventionsmethoden, Humor in der Therapie, die Rolle von Sprache, Stadien der Therapie, die Anwendung in Gruppen und Familien sowie Fragen und Antworten zur Methode. Mehr als 70 Beispiele illustrieren das praktische Vorgehen des Provokativen Therapeuten anhand von Ausschnitten aus realen Therapiegesprächen. Farrelly entwickelte die Methode der Provokativen Therapie als Schüler und Mitarbeiter von Carl R. Rogers (1902-1987). Dabei übernimmt Farrelly Grundmerkmale der Methode Rogers wie die Echtheit bzw. Authentizität des Therapeuten. Er grenzt sich aber gleichzeitig deutlich von Rogers ab, indem er Aktivität, Spontaneität und Direktheit des Therapeuten hervorhebt. Damit ähnelt die Provokative Therapie in vieler Hinsicht dem Ansatz der Kurztherapie des »Mental Research Institute« in Palo Alto, der sich zeitlich parallel entwickelt hat. »Provokative Therapie« ist inzwischen ein Klassiker der Kurztherapie. Trotzdem hat das Werk mehr als ein viertel Jahrhundert nach seinem Erscheinen nichts von seiner Aktualität verloren. Das Buch ist ein Gewinn für jeden, der den eigenen Kommunikationsstil mit Humor und Provokation anreichern möchte, ob in Beratung, Therapie oder Alltag.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klassiker der Kurztherapie, 18. Oktober 2002
Wer seinen Gesprächspartner am liebsten behandelt wie ein rohes Ei, sollte besser die Finger lassen von diesem Buch. Alle anderen werden damit nicht nur ihren Spaß haben, sondern auch fachlich davon profitieren. Humor und Provokation sind die Markenzeichen der Provokativen Therapie. Der amerikanische Sozialarbeiter Frank Farrelly entdeckt die humorvolle Provokation 1963 als ein wirksames Mittel, um Eigeninitiative und Selbstverantwortung von Klienten zu fördern. Das Original der vorliegenden Übersetzung erschien 1974 und bündelt daher bereits die 10-jährige Erfahrung des Autors mit dieser Methode. Entsprechend umfassend wird die Methode der Provokativen Therapie dargestellt: Die einzelnen Kapitel beinhalten die Entwicklungsgeschichte des Ansatzes, die Grundannahmen und Arbeitshypothesen, Interventionsmethoden, Humor in der Therapie, die Rolle von Sprache, Stadien der Therapie, die Anwendung in Gruppen und Familien sowie Fragen und Antworten zur Methode. Mehr als 70 Beispiele illustrieren das praktische Vorgehen des Provokativen Therapeuten anhand von Ausschnitten aus realen Therapiegesprächen. Farrelly entwickelte die Methode der Provokativen Therapie als Schüler und Mitarbeiter von Carl R. Rogers (1902-1987). Dabei übernimmt Farrelly Grundmerkmale der Methode Rogers wie die Echtheit bzw. Authentizität des Therapeuten. Er grenzt sich aber gleichzeitig deutlich von Rogers ab, indem er Aktivität, Spontaneität und Direktheit des Therapeuten hervorhebt. Damit ähnelt die Provokative Therapie in vieler Hinsicht dem Ansatz der Kurztherapie des »Mental Research Institute« in Palo Alto, der sich zeitlich parallel entwickelt hat. »Provokative Therapie« ist inzwischen ein Klassiker der Kurztherapie. Trotzdem hat das Werk mehr als ein viertel Jahrhundert nach seinem Erscheinen nichts von seiner Aktualität verloren. Das Buch ist ein Gewinn für jeden, der den eigenen Kommunikationsstil mit Humor und Provokation anreichern möchte, ob in Beratung, Therapie oder Alltag.
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