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Rezensionen verfasst von
Gjallarhorn

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Seite: 1
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Future: Roman
Future: Roman
von Dmitry Glukhovsky
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

8 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Annelie OOOOOHHH Annelie, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Future: Roman (Broschiert)
Kurz und knapp: nervig!

Hier eine kurze Beschreibung des Buches:

Annelie, ANNELIE, Annelie, Ohh Annelie warum bin ich so schlecht, ohh Annelie warum bist du so schlecht, ohh Annelie warum ist die Welt so schlecht, ohh Annelie ich bin nichts Wert, ohh Annelie du Miststück, ohh Annelie ich kann nicht ohne Dich leben .........

Der Name Annelie kommt hundert mal vor und bei jedem Mal lesen des Namens kommt mir immer mehr der Mageninhalt hoch.

Der Held dieses Romans ist auf einem Selbstfindungstrip und verspricht sich sein Seelenheil durch, na wenn wohl, Annelie.

Einzig unterbrochen von dem Selbstmitleid, gejammer und wiedererstarkendem Selbsthass abwechselnd mit Welthass gepaart mit der psychologischen Suche nach seiner unbekannten Mutter die er wiederum hasst/liebt, wird der Roman durch pornografische Einlagen welche alle samt nahe oder sogar absolut eine vergewaltigende Seite haben.

Schon lange habe ich keinen Schund dieses Ausmaßes mehr gelesen. Das ist sehr schade, denn wenn diese massive Pseudo-Psychologie nicht wäre hätte diese Fiction viel Spaß gemacht. Wo ich Metro verschlungen habe und sämtliche Nachfolgewerke aus diesem Universum gelesen (auch hier manche mehr schlecht als recht) habe, hoffe ich das es kein FUTU.RE-Universum geben wird und dieses Buch schnell in der Bedeutlungslosigkeit verschwindet.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2014 8:38 AM MEST


Die Wurzeln des Himmels: Metro 2033-Universum-Roman
Die Wurzeln des Himmels: Metro 2033-Universum-Roman
von Tullio Avoledo
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut schlecht!, 12. Juni 2013
Ich bin ein großer Fan der Metro-Reihe. Daher besitze ich auch alle bis dato erschienen Bücher.Zugegeben sind nicht alle ein Hit, aber die meisten doch ziemlich
spannend und nach meinem Metro-Geschmack geschrieben.Die "Wurzeln des Himmels" habe ich erscheinungsfrisch über Amazon bekommen und in drei Tagen durchgelesen.

Daher hier eine kurze Rezension über das Buch.

Die Geschichte spielt diesmal in Italien. Genauer gesagt nimmt sie Ihren Anfang in Rom. Der nicht mehr ganz so junge Pater John (Amerkianer?!), seines Amtes her Leiter der Heiligen Inquisition des Vatikans, spielt die Hauptrolle. Um nichts vorwegzunehmen hier nur meine Meinung. Der kurz abgehandelte Anfang des Buches spielt in einem kleinen Katakombensystem in Rom. Wohl der wichtigste Bezug auf das Metro-Thema. Anfangs noch durchaus spannend und mit Rückblenden versehen, entwickelt sich die Geschichte zu einem für mich absoluten Schwachsinn. Zwar versucht der Autor durch teilweise massive Gewaltexzesse die Verrohung der Menschheit ins Bild zu rücken, aber ich finde es oftmals einfach nur übertrieben und billig hergeworfen. Ab der Hälfte begann ich immer mehr das Buch des Lesengehabens zu lesen denn an wirklicher Lust. Je näher dem Ende desto bescheidener wurde die Lektüre. Nicht zuviel gesagt ist, dass das Buch sehr viel an der Oberfläche spielt, was als Metro-Fan schon seine reize birgt. Doch wer glaubt das es ähnlich viel Spaß macht wie wenn sich unsere russischen Akteure an die Oberfläche wagen, der sei enttäuscht. Absolut bizzar und vorallem mit einer tumben spirituellen Note versucht der Autor eine Mystik einzubinden. Leider kann ich ohne zu spoilen keine weitern Angaben machen, aber ich kann sicher den aller meisten Metro-Fans ans Herz legen die Finger weg von diesem Unfug zu lassen. Teilweise wird hier sogar eine Welt aufgezeigt die in keinster Weise mit den anderen Metrowelten in Zusammenhang gebracht werden kann. Besser wäre dieses Buch in einer eigenen postapokalyptischen Welt erschienen, doch das wäre mit Sicherheit gefloppt. Ich freue mich auf weiter Metro-Bücher, auch aus anderen Teilen der Welt als Piter und Moskau, vielleicht mal Berlin? ... aber bitte nicht in dieser ach so schlechten Art.

Der zweite Stern ist für die Idee in Italien die Metrowelt zu versuchen. Leider blieb es bei einem grotten schlechten Versuch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 12, 2013 10:14 PM MEST


Spektrum: Roman
Spektrum: Roman
von Sergej Lukianenko
  Taschenbuch

47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Philosophisches Meisterwerk?, 4. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Spektrum: Roman (Taschenbuch)
Ich meine Ja!

Nach dem ich schon die Trilogie der Wächterromane gelesen habe und nun noch auf die Wächter der Ewigkeit warte, dachte ich mir das zum überbrücken Spektrum sicher geeignet wäre.

Gedacht, gekauft und gelesen.

Anfänglich ist man vielleicht leicht irritiert da man einfach in das Leben des Hauptprodagonisten Martin Dugin hineingeworfen wird, aber nach Hohlbein manier ist so die Spannung schon ab der ersten Seite vorhanden. Schnell wird klar was gespielt wird und was die Ausserirdischen und ihre Tore darstellen. Wer schon in anderen Werken von Sergey Lukianenko die russische Durst- und vorallem Esskultur zu lieben gelernt hat kommt hier wieder und sogar noch mehr voll auf seinen Geschmack. Seit den Wächtern habe ich wirklich mal lust in Moskau anständig zu zechen (auch wenns wahrscheinlich mein untergang wäre). Aber weiter zum Buch. Was man schon im ersten Drittel merkt, Lukianenko ist ein Fan von "Dune" von Frank Herbert . Ich meine hier aber die Komplette Reihe und nicht nur das erste Buch "Der Wüstenplanet". Wer hinter den Gedanken der Bücher geblickt hat wird auch hier Teile sehen und vorallem verstehen. Später im Buch wird auch noch ein Zitat über den Schmerz und die Macht des Geistes aus Dune rezitiert, was dann den Beweis für etwaige vorige Vermutungen gibt.

Das Buch "Spektrum" wirft tiefgreifende Fragen über Leben und Tod auf, vorallem aber das auffassen der Sterblichkeit. Auch wie schon bei Frank Herbert wird in der Rasse Mensch eine Auslese gemacht. Einerseits gibt es wirkliche Menschen die sich ihrer selbst und ihres Instinktes bewusst sind und diesen leiten können und diejenigen welche rein Instinktgesteuert vor sich hinvegitieren und nicht viel mehr als Tiere sind. (Sehen Sie sich nur mal an was einem im TV geboten wird, nur Primitiv).

Auch die Probleme die der Gottkaiser-Wurm aus Dune bedingt durch seine schiere Unsterblichkeit hat werden hier in wunderbarer weise durchdacht und neu behandelt.

Respekteinflößend ist auch die Aufgabe die sich Lukianenko gestellt hat indem die Reisenden durch die "Tore" erst dann gehen können, wenn sie den sogenannten Schließern eine "nicht langweilige" Geschichte erzählt haben. Der Leser kann jedesmal gespannt sein welche Geschichte der Hauptcharakter erzählt um eine Reiseerlaubnis zu bekommen. Diese Geschichten haben einen Tiefgang wie ich ihn nur selten in Fantasyromanen erleben durfte.

PS: Dieses Buch hat mich absolut überrascht! Jedem der an geistreicher Fantasy interessiert ist muss ich dieses Buch vollends empfehlen. Aber auch Leser nicht in diesem Metier zuhause sind, aber philosophie zu schätzen wissen sollten sich daran versuchen.

Sergej immer weiter so und danke für diesen wunderbar geistreichen Roman!


Die Orks
Die Orks
von Stan Nicholls
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Orks - eher schmächtig als deftig, 3. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Orks (Taschenbuch)
Ohne viel federlesen gesagt: Die Orks langweilen. Abgesehen vom noch einiges versprechenden Anfang wird das Buch schnell für jeden eingefleischten Fantasyfan langweilig. Zwar werden viele Rassen vorgestellt, aber diese werden schnell und fade durchezogen. Am Anfang kamen mir die Erzählung der Orks wie die Geschichte der Indianer vor. Erdverbundenes Volk wird vom bösen weissen Mann vertrieben und die Natur wird immer mehr zerstört. Naja. Dann wirds aber lustig weil die Orks sich mit jeder Rasse anlegen denen sie auf ihren kurzabgehandelten Reisen begegnen. Dann wird auch nur noch gemetzelt und gemetztelt wo bei ich die Schlachtszenen irgendwann nur noch schnell überlesen habe um endlich auf den Punkt zu kommen. Natürlich sind die "Vielfrasse" wie die Orkgruppe heisst sogut wie unbesiegbar und nur ein Bruchteil der Hintergrundstatisten "Gemeine Soldaten" gehen im Kampf in die ewigen Hallen, dafür habens ihre Gegner aber immer schnell mit dem Sterben. Was mich stört ist die immer gleiche Art wie die Feinde des Trupps auf ihre Spur kommen und bleiben. Ork trifft Reisenden und erzählt Zielort - Reisender wird vom Feind gefangen und gefolter - Feind weiss wo Ork hinwill. Leider passiert mir dieses Schema zu oft um plausibel zu sein. Die Vermenschlichung ist schon ein Drama für sich auf das ich aus langeweilegründen nicht weiter eingehen will. Irgenwie ist mir die ganze Geschichte zu schnell und hüpft irgendwie zu sehr zwischen den vielen Erzählorten hin und her. Immer wieder habe ich auf das Cover mit dem "Bestseller"-Aufkleber geschaut und gefragt ob es das wirklich sein kann. Ich sage nein. Wo Markus Heitz mit "Die Zwerge" eine gute Geschichte einer Rasse erzählt, kommt bei "Die Orks" nur schwer Stimmung auf in die Welt der blutrünstigen Grünheute einzutauchen. Schade, aber ich finde das Buch nicht gelungen.


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