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Rezensionen verfasst von
Terrorzone666 "Metalhead"

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Pariah (Limited Edition)
Pariah (Limited Edition)
Preis: EUR 12,65

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie gewohnt starke Kost aus Umea, 28. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Pariah (Limited Edition) (Audio CD)
Die werden ja noch richtig arbeitsam die Schweden. Nur 2 Jahre nach dem Meisterwerk „Sheol" stehen Naglfar schon mit einer neuen Scheibe auf der Matte. Als erstes fällt auf das Ur-Shouter Jens Ryden die Segel gestrichen hat um zu studieren. Den Gesangspart hat sich Bassist Kristoffer Olivius unter den Nagel gerissen der dies ja bei Setherial ebenfalls tut. An die Klasse seines Vorgängers reicht er leider nicht ganz heran. Jens Ryden war als Black Metal Shouter durchaus eine Klasse für sich und ist einfach nicht zu ersetzen. Trotzdem macht Kristoffer Olivius seinen Job verdammt gut. Your flesh is now ours heißt es im kurzen Intro „Proclamation. Getreu diesem Motto legt das Totenschiff aus Umea auch los. Die beiden ersten Songs A Swarm Of Plagues und Spoken Words Of Venom sind rasende Black-Metal Orkane. Ersteres erinnert besonders im Chorus ein wenig an Dissection zu denen ja bei Naglfar schon immer eine gewisse Ähnlichkeit bestand. Mit dem folgenden The Murder Manifesto nehmen Naglfar erstmal etwas Tempo raus und liefern eine fiese, bedrohliche Mid-Tempo Walze ab nur um kurz darauf mit Revelations Carved In Flesh wieder in Raserei zu verfallen welche allerdings durch einige Tempowechsel innerhalb des Songs nicht durchgehend ist. Mit einem kurzen Piano-Intro und einem gekeiften „It has begun" wird das folgende None Shall Be Spared eröffnet. Hier wird wieder etwas langsamer und straighter, aber nicht weniger brutal geprügelt. Das Highlight des Albums kommt dann mit And The World Shall Be Your Grave über den Hörer. Absolut geile Nummer mit dem äußerst einprägsamen Chorus "The day you die ist he day i smile". Diese Zeile steht wohl stellvertretend für die Gesamtaussage dieser Platte denn die Texte sind bei jeden Song verdammt misantrophisch - purer Hass! Mit The Perpetual Horrors folgt eine weitere saucoole Mid-Tempo Hymne. Der letzte offizielle Track heißt Carnal Scorn And Spiritual Malice und zieht das Tempo zum Ende hin wieder deutlich an. Ebenfalls eine sehr gute Nummer. Der letzte Track ist der Bonustrack The Calling Ablaze den ich momentan als den schwächsten Song des Albums bezeichnen würde. Hierbei handelt es sich wohl um eine Coverversion der mir unbekannten Band Throne Of Ahaz. So richtig zünden wollte er jedenfalls bis jetzt nicht. Das schwächt aber nicht den starken Gesamteindruck der neuen Naglfar Scheibe. An die Vorgänger kommt Pariah zwar meiner Meinung nach nicht heran aber trotzdem haben die Schweden hier ein verdammt starkes Album abgeliefert dass die schwarzmetallische Konkurrenz (ja, wer denn eigentlich?) erstmal übertreffen muss.


Pariah/Ltd.
Pariah/Ltd.
Preis: EUR 15,24

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie gewohnt starke Kost aus Umea!, 2. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Pariah/Ltd. (Audio CD)
Die werden ja noch richtig arbeitsam die Schweden. Nur 2 Jahre nach dem Meisterwerk „Sheol" stehen Naglfar schon mit einer neuen Scheibe auf der Matte. Als erstes fällt auf das Ur-Shouter Jens Ryden die Segel gestrichen hat um zu studieren. Den Gesangspart hat sich Bassist Kristoffer Olivius unter den Nagel gerissen der dies ja bei Setherial ebenfalls tut. An die Klasse seines Vorgängers reicht er leider nicht ganz heran. Jens Ryden war als Black Metal Shouter durchaus eine Klasse für sich und ist einfach nicht zu ersetzen. Trotzdem macht Kristoffer Olivius seinen Job verdammt gut. Your flesh is now ours heißt es im kurzen Intro „Proclamation. Getreu diesem Motto legt das Totenschiff aus Umea auch los. Die beiden ersten Songs A Swarm Of Plagues und Spoken Words Of Venom sind rasende Black-Metal Orkane. Ersteres erinnert besonders im Chorus ein wenig an Dissection zu denen ja bei Naglfar schon immer eine gewisse Ähnlichkeit bestand. Mit dem folgenden The Murder Manifesto nehmen Naglfar erstmal etwas Tempo raus und liefern eine fiese, bedrohliche Mid-Tempo Walze ab nur um kurz darauf mit Revelations Carved In Flesh wieder in Raserei zu verfallen welche allerdings durch einige Tempowechsel innerhalb des Songs nicht durchgehend ist. Mit einem kurzen Piano-Intro und einem gekeiften „It has begun" wird das folgende None Shall Be Spared eröffnet. Hier wird wieder etwas langsamer und straighter, aber nicht weniger brutal geprügelt. Das Highlight des Albums kommt dann mit And The World Shall Be Your Grave über den Hörer. Absolut geile Nummer mit dem äußerst einprägsamen Chorus "The day you die ist he day i smile". Diese Zeile steht wohl stellvertretend für die Gesamtaussage dieser Platte denn die Texte sind bei jeden Song verdammt misantrophisch - purer Hass! Mit The Perpetual Horrors folgt eine weitere saucoole Mid-Tempo Hymne. Der letzte offizielle Track heißt Carnal Scorn And Spiritual Malice und zieht das Tempo zum Ende hin wieder deutlich an. Ebenfalls eine sehr gute Nummer. Der letzte Track ist der Bonustrack The Calling Ablaze den ich momentan als den schwächsten Song des Albums bezeichnen würde. Hierbei handelt es sich wohl um eine Coverversion der mir unbekannten Band Throne Of Ahaz. So richtig zünden wollte er jedenfalls bis jetzt nicht. Das schwächt aber nicht den starken Gesamteindruck der neuen Naglfar Scheibe. An die Vorgänger kommt Pariah zwar meiner Meinung nach nicht heran aber trotzdem haben die Schweden hier ein verdammt starkes Album abgeliefert dass die schwarzmetallische Konkurrenz (ja, wer denn eigentlich?) erstmal übertreffen muss.


Emperial Live Ceremony
Emperial Live Ceremony
Preis: EUR 11,85

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Live-Dokument einer Legende, 14. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Emperial Live Ceremony (Audio CD)
Mit Emperial Live Ceremony lieferten Emperor ein sehr starkes Live-Album ab. Aufgenommen wurde diese Scheibe im Jahre 1999 bei einem Konzert in London. Hier stimmt einfach alles. Die Soundqualität ist im obersten Bereich angesiedelt, die Live-Atmosphäre kommt sehr authentisch rüber (da gibt es auch ganz andere Live Scheiben...) und die Song Auswahl ist auch in Ordnung.
Natürlich liegt das Haupt-Augenmerk auf den Songs der beiden Alben Anthems To The Welkin At Dusk und IX Equilibrium da dieses Album ja auf der Tour zu letzterem mitgeschnitten wurde. Dementsprechend geht es auch mit Curse You All Men! , dem Opener von IX Equilibrium los gefolgt von Thus Spake The Nightspirit.
Nach diesen beiden Demonstrationen progressiven Black Metals wird mit der Bandhymne I Am The Black Wizards der Vergangenheit gedacht bevor sich die Imperatoren in Form von An Elegy Of Icaros, With Strength I Burn (UNGLAUBLICH GEIL!) und Sworn wieder den neueren Werken widmen.
Auf die Ziegeraden dieses Albums geht es mit Night Of The Graveless Souls und dem genialen Inno A Satana bevor mit dem finalen Keulenschlag Ye Entrancemperium endgültig die Lichter ausgehen.
Als Fazit bleibt zu sagen dass Emperial Live Ceremony in JEDE Black Metal Sammlung gehört, wie alle weitere releases dieser begnadeten Band. Diese CD ist eine Demonstration an technischem Wahnwitz und schierer Urgewalt! Wer die Band mal anchecken will dem seid diese CD ebenfalls ans Herz gelegt da die Live-Versionen der Songs den Studioversionen in nichts nachstehen und einen guten Überblick über das Schaffen dieser Band liefern.


Grand Theft Auto: San Andreas - [Playstation 2]
Grand Theft Auto: San Andreas - [Playstation 2]
Preis: EUR 19,45

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht!!!, 12. Juli 2005
So... nachdem das Spiel jetzt schon eine ganze Zeit auf dem Markt ist und ich mich monatelang intensiv mit dem Spiel beschäftigt und es auch durchgespielt habe wird es Zeit für ein Fazit:
GTA San Andreas ist meiner Meinung nach das beste Videospiel das ich je gespielt habe und ist der mit Abstand der beste Teil der Reihe. Auch wenn der Vorgänger Vice City durch seine besondere Atmosphäre und die großartige Musik (V-Rock still rulez!!!) ebenfalls ein Highlight der Videospielgeschichte geworden ist drängt San Andreas Vice City mit links in den Straßengraben.
Erst einmal der Hintergrund: Die Story um Carl Johnson der zurück in seine Heimatstadt kommt um seine ermordete Mutter zu beerdigen und anschließend mit seinem Bruder die alte Gang wieder zu alter Stärke führt ist sehr gut durchdacht. Natürlich ist die Entwicklung die C.J. im Laufe des Spiels nimmt ein wenig „Over The Top" (vom Graffiti-Sprüher zum Gangsta-King) aber was solls. Die drei Städte entsprechen jeweils tatsächlichen amerikanischen Vorbildern: Los Santos ist mit seinen Ghettos und der Gang-Szene dem Millionen-Moloch Los Angeles nachempfunden. San Fiero mit seinen „hügeligen" Straßen, der Straßenbahn usw. erinnert an San Francisco und Las Venturas mit seinen Spielkasinos und Amüsiervierteln wiederum ist das GTA Pendant zu Las Vegas.
Die Technik: Hier wird die PS2 an Ihre Grenzen geführt. Das Spiel lief bei mir zu 99% flüssig. Hier und da gab es ein paar Grafikaussetzer (fehlender Straßenbelag oder - was viel schlimmer ist - plötzlich aus dem nichts auftauchende Felsen) aber das tut dem Spielspaß kaum Abbruch. Nicht vergessen: Die PS2 hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Beeindruckend was die Programmierer noch aus der schwarzen Kiste raus geholt haben.
Die Musik: Ein seid Vice City gaaaaaanz wichtiger Aspekt der GTA Reihe. Die Auswahl an Radiosendern ist noch einmal größer geworden - alleine für den Rock-Fan gibt es mit K-Dust (Classic-Rock) und Radio X (90er Jahre Alternative Rock/Metal) gleich 2 Sender mit fantastischer Songauswahl. V-Rock Moderator Laszlo hat mit Tommy „The Nightmare" Smith (moderiert K-Dust) einen würdigen Nachfolger bekommen. Aber auch Hip-Hop, Funk usw. werden geboten. Ich persönlich vermisse zwar V-Rock ein wenig aber insgesamt ist die Qualität der Musik wieder sehr hoch.
Der Spielumfang: Wer Vice City schon groß fand wird hier bald den Überblick verlieren. 3 Städte die allesamt locker so groß bzw. größer als Vice City sind und jede Menge ländlicher Umgebung incl. diverser Dörfer - WOW! Es macht schon riesigen Spaß mit eingeschaltetem Autoradio einfach nur die Gegend zu erkunden. Hiermit kann man sich schon Stunden beschäftigen denn es gib in San Andreas wirklich unendlich viele Details zu entdecken.
Die Missionen: Viele Missionen kennt man von der Art her bereits aus den früheren GTA teilen wie z.B. besorge Teil A und bring es nach B oder verfolge Person C zu Punkt D und eliminiere Sie dann usw. Aber es sind auch jede Menge neue Details hinzu gekommen. C.J. kann z.B. an seine Feind heran schleichen und diese so leise mit dem Messer von hinten niedermachen. Allerdings haben Rock Star Gott sei Dank nicht den Fehler gemacht aus GTA ein zweites Splinter Cell zu machen. 90% der Missionen lassen sich bei Bedarf immer noch mit der Dampfhammer Methode lösen. Einige Missionen haben mehrere Zwischenstationen und geraten dadurch ganz schön lang. Der Schwierigkeitsgrad ist größtenteils ok auch wenn einige Fruststellen durchaus vorhanden sind. Diese lassen sich aber alle durch hartnäckiges wiederholen überwinden. Das Spiel ist also auch für relative Anfänger spielbar. Neben den Haupt-Storymissionen gibt es n och diverse Missionen zu Nebenhandlungssträngen und natürlich die üblichen Bürgerwehr, Feuerwehr, Taxi usw. Missionen. Es wird also mal wieder einiges geboten und vor allem einiges an Zeit abverlangt wenn man die 100% erreichen will. Hierdurch ist der Langzeitspielspaß gesichert - man legt GTA SA immer wieder ein und wenn es nur zu einer kleinen Amok-Fahrt ist ;-)
Fazit: Rock Star haben mit GTA San Andreas einen Meilenstein der Videospielgeschichte erschaffen den in der Form wohl nur wenige zukünftige Titel - wenn überhaupt - übertreffen können. Am ehesten traue ich dies noch Rock Star selber mit dem nächsten GTA Teil - dann wohl für die PS3 - zu. Demütig verneige ich mich vor dem neuen König!


Boogeyman - Der schwarze Mann
Boogeyman - Der schwarze Mann
DVD ~ Barry Watson
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 8,57

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen kommt in Form des Drehbuchs..., 11. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Boogeyman - Der schwarze Mann (DVD)
Prinzipiell bin ich ein großer Freund des Horro Genres und bin daher auch gerne bereit hier und da über gewisse Schwächen (Logik, mangelnde Originalität etc.) hinweg zu sehen. Aber irgendwo hört's auf. Erst mal ist die Idee beim ebenfalls höchstens 2.klassigen "Der Fluch von Darkness Falls" geklaut. Und wer noch nicht mal in der Lage ist bei den großen und wirklich guten des Genres zu klauen dem kann man nicht viel zutrauen, oder? Stimmt haargenau! Wo fang ich nur an, wo fang ich nur an...
1. Die schauspielerische Leistung als solche zu bezeichnen verlang schon einiges ab. Sicher, viele Filme aus diesem Genre glänzen nicht durch schauspielerisches Genie aber ein gewisser Qualitätsstandard sollte vorhanden sein.
2. Die Schockeffekte: Eben jene kündigen sich jedes mal schon mehrere Sekunden vorher an und sind somit nicht mehr als solche zu bezeichnen. Es ist wirklich nicht übertrieben wenn ich sage dass ich JEDEN Schockeffekt schon vorher geahnt habe. Eine wirkliche Gruselatmosphäre kommt ebenfalls zu keinem Zeitpunkt auf. In einem guten Horrorfilm MUSS aber zwingend zumindest eines von beiden vorhanden sein: Gute Schockeffekte oder eine durchgängige Gruselatmosphäre.
3. Das Drehbuch: Jetzt kommts ganz dick... Die komplett "adaptierte" Idee von Darkness Falls erwähnte ich ja bereits. Nun fügen wir ein paar Klischee-Parts wie "das mysteriöse Mädchen" hinzu und zum Abschluss noch die Idee mit dem Teleporter-Portal (wer zum Geier hatte eigentlich diese Idee????) die in keinster Weise erklärt wird oder auch nur den Anschein erweckt logisch ins Gesamtgefüge zu passen. Das Ende setzt einem wirklich unterirdisch schlechten Film dann die Krone auf. Meine Güte...
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch: Ich bin keine genereller Hasser solcher Filme. Es gibt in diesem Film sowohl alte als auch neue großartige Filme wie die Scream Reihe (Teil 1 ohne Einschränkungen, die beiden Sequels sind auch gut), Helloween (Teil1), Hole, Exorzist, Ju-On oder Darkness (nicht zu verwechseln mit Darkness Falls). Aber leider stolpert man auch immer wieder über Totalausfälle wie diesen hier.


Grand Materia,Ltd
Grand Materia,Ltd
Preis: EUR 16,45

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder da!!!, 12. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Grand Materia,Ltd (Audio CD)
Nach dem elenden Hin und Her bei Morgana Lefay war man ja als Fan schon froh als ein neues Album angekündigt wurde. Erst die Trennung von Black Mark und die daraus resultierende Umbenennung in Lefay, dann das Aus bei Noise Records was dann auch zum vorübergehenden Aus der Band führte. Es stand nicht gut um Morgana Lefay. Doch jetzt ist Swedens most headbanging band zurück! Man hat wieder bei Black Mark unterschrieben was mir auf den ersten Blick schon ziemlich merkwürdig vorkam. Aber es ging wohl nicht anders wenn die Jungs ihren alten Namen zurück haben wollten. Inzwischen hab ich erfahren dass der Deal nur über ein Album (plus eine Option auf ein weiteres für die Band) geht und auch abgeschlossen wurde weil man bei Black Mark halt schwedisch spricht. Aber wie professionell man bei Black Mark arbeitet durfte der Fan dann mal wieder hautnah erleben. Ursprünglich für Ende April angekündigt wurde der Release von Grand Materia Woche um Woche verschoben. Nach drei verschobenen Release-Terminen war es dann endlich soweit und ich konnte das neue Comeback der Schweden in die Arme schließen. Und als Fan der alten Alben kann ich nur sagen dass Morgana Lefay sich mit einem Hammer zurückgemeldet haben. Natürlich haben ML noch nie ein schwaches Album veröffentlicht aber Grand Materia spielt ganz klar in der selben Liga wie Maleficium oder Sanctified. Der Opene rist zugleich Titeltrack der neuen Scheibe und kommt schon recht hymnenhaft daher. Das folgende My Funeral Is Calling ist etwas langsamer und um einiges düsterer ausgefallen. Dann folgt mit Only Endless Time Remains mal wieder eine der großartigen Morgana Lefay Balladen. Anschließend geht's mit Hollow wieder härter zur Sache. Weitere Highlights sind die beiden saustarken I Roam und Angels Deceit, das ruhigere Emotional Sanctuary oder die fantastische Hymne The Operation Of The Sun. Hoffentlich bringt dieses Album Morgana Lefay endlich mal die Aufmerksamkeit eines ordentlichen Labels ein. Kaum eine Band hätte es so sehr verdient wie die Schweden aus Bollnäs.


Annihilation of the Wicked/Ltd
Annihilation of the Wicked/Ltd

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartige Limited Edition einer starken Scheibe, 3. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Annihilation of the Wicked/Ltd (Audio CD)
Nile sind zurück! Nach dem unglaublichen Vorgänger "In Their Darkened Shrines" melden sich die Amis mit einem weiteren Ausflug in die Ägyptische Geschichte zurück. Nach dem kurzen ersten Track (ein orientalisches Intro) geht's mit "Cast Down The Heretic" direkt voll auf die Zwölf - Highspeed Gehacke auf höchstem technischen Niveau. Und so holzen sich Nile durch die knappe Stunde ihres neuen Werkes. Die atmosphärischen Zwischenparts sind leider im Vergleich zum Vorgänger etwas weniger geworden und ein absoluter Über-Song wie "Unas, Slayer Of The Gods" fehlt auch. Dafür gibt's aber mit dem Titeltrack und dem abschließenden "Von Unaussprechlichen Kulten" (nach dem Werk aus H.P. Lovecrafts Cthulhu Mythos) zwei überlange Killertracks die Ihresgleichen suchen. Ebenfalls Überlänge hat Track Nummer 4, das fiese, teils doomig kriechende „User-Maat-Re". Als Schlagzeuger diente den Herren Sanders und Toler-Wade diesmal der mir bisher unbekannte George Kollias der hier eine absolute Kiler-Performance abliefert und sich nicht vor seinem Vorgänger zu verstecken braucht. Und was die Gitarrenfront angeht muss man ja eigentlich bei Nile keine Worte mehr verlieren. Was einem hier an Riffs und Soli um die Ohren gehauen wird hat schon ganz große Klasse und steckt 90% der restlichen Death-Metal Bands locker in die Tasche. Im Bereich des technischen Death-Metals sind Nile nicht umsonst die unangefochtene Nummer 2 hinter Morbid Angel - und wer weiß ob nicht bald die Wachablösung ansteht. Mit weiteren Alben wie diesem kann es nicht mehr lange dauern.
Noch ein paar Worte zur limitierten Box:
Das Teil ist der absolute Hammer und jeden cent wert. Zwar hat man auf Bonustracks komplett verzichtet (fair gegenüber den Fans die die normale CD bevorzugen) dafür gibts aber ein Patch, einen Aufkleber, ein Posterbooklet (etwas größer als A3 Format) mit sämtlichen Texten und Erläuterungen zur Bedeutung der Songs bzw. der Texte und ein Halsband mit einem Anhänger in Form des Nile-Ankh. Das alles kommt in einer großformatigen Metallbox (etwa so groß wie ne DVD Hülle und so dick wie 2,5 DVD Hüllen) die sich in jeder Vitrine gut machen wird.
4 Punkte für das Album, 5 für die Aufmachung was insgesamt 4 Punkte ergibt da ich die Musik natürlich höher werte als die Verpackung. Fantastisches Teil - KAUFEN!!!


War Within
War Within
Preis: EUR 17,82

4.0 von 5 Sternen Starke Scheibe, 23. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: War Within (Audio CD)
Einiges hat sich getan in den USA. Der Nu Metal ist endlich tot und die so genannte New Wave of American Heavy Metal stürmt an die Spitze. Die Genre Bezeichnung ist sicherlich etwas hoch gestochen aber es tut sich tatsächlich einiges in dieser Szene. Shadows Fall beglücken uns hier mit ihrem soweit ich weiß dritten Album. Die Musik der Band lässt sich am ehesten als moderner Thrash-Metal mit cleanen Gesangspassagen und einem verdammt hohen Energielvel beschreiben. Die Amis verstehen es ausgezeichnet brettharte und doch verdammt eingängige Songs zu schreiben die sofort im Ohr hängen bleiben. Live muss bei Shadows Fall echt die Hölle abgehen denn die Songs sind einfach perfekt dafür geeignet auf Konzerten das Publikum zu Höchstleistungen anzutreiben. Diese Mischung aus Hardcore und klassischem Metal (hört euch z.B. mal die Soli bei z.B. „The Power of i and i" an) hat es definitiv in sich. Wenn der Metalcore/NWOAHM Szene weiterhin solche Perlen wie diese Scheibe oder z.B. die letzte Killswitch Engage entspringen dann braucht man sich keine Sorgen zu machen ob das wieder alles nur ein Hype ist - dann wird sich dieses Genre durchsetzen, und zwar auf einem verdammt hohen Level. Das Potential dafür ist definitiv vorhanden.


War Within
War Within
Preis: EUR 17,82

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Scheibe, 23. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: War Within (Audio CD)
Einiges hat sich getan in den USA. Der Nu Metal ist endlich tot und die so genannte New Wave of American Heavy Metal stürmt an die Spitze. Die Genre Bezeichnung ist sicherlich etwas hoch gestochen aber es tut sich tatsächlich einiges in dieser Szene. Shadows Fall beglücken uns hier mit ihrem soweit ich weiß dritten Album. Die Musik der Band lässt sich am ehesten als moderner Thrash-Metal mit cleanen Gesangspassagen und einem verdammt hohen Energielvel beschreiben. Die Amis verstehen es ausgezeichnet brettharte und doch verdammt eingängige Songs zu schreiben die sofort im Ohr hängen bleiben. Live muss bei Shadows Fall echt die Hölle abgehen denn die Songs sind einfach perfekt dafür geeignet auf Konzerten das Publikum zu Höchstleistungen anzutreiben. Diese Mischung aus Hardcore und klassischem Metal (hört euch z.B. mal die Soli bei z.B. „The Power of i and i" an) hat es definitiv in sich. Wenn der Metalcore/NWOAHM Szene weiterhin solche Perlen wie diese Scheibe oder z.B. die letzte Heaven shall burn entspringen dann braucht man sich keine Sorgen zu machen ob das wieder alles nur ein Hype ist - dann wird sich dieses Genre durchsetzen, und zwar auf einem verdammt hohen Level. Das Potential dafür ist definitiv vorhanden.


Tage Mahal
Tage Mahal
Preis: EUR 26,88

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Return of the Mountain King!!!, 23. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Tage Mahal (Audio CD)
Nach der recht enttäuschenden letzten Savatage Langrille war die Spannung bei mir verdammt groß. Wie würde sich der Mountain King Solo schlagen? Würde der Gesang besser klingen als teilweise auf Poets and Madmen? Ja, ja und verdammt noch mal HELL YEAH! So hätten Savatage mal auf Poets and Madmen klingen sollen. Die Jon Oliva Band besteht aus der kompletten ursprünglichen Instrumental-Fraktion von Circle 2 Circle die ja Zak Stevens Band aus Managementgründen gesammelt verlassen hat. Jon spielt außerdem Gitarre und beglückt uns natürlich mit seinem einzigartigen Organ. Olivas Stimme wird zwar nie wieder an die alten Glanzleistungen heranreichen aber auf Tage Mahal zeigt der Mountain King dass er immer noch eine verdammt charismatische Stimme hat die einem spielend eine Gänsehaut nach der anderen über die Haut jagt, auch wenn die Zeit der vollkommen irren, hohen Oliva-Schreie natürlich ein für alle mal vorbei ist. Aber kompositorisch lang das Sava-Mastermind hier so richtig hin. Es geht doch scheinbar auch ohne Paul O'Neill. Schon der Opener „The Dark" enthält fast alles was man so an Savatage liebt: Piano-Klänge, Chöre, Gitarrensoli und natürlich die Stimme des Chefs (logischerweise)! In Song Nummer 2 „People say - gimme some hell" reiht sich Jon Oliva in die Reihe namenhafter Bands wie Megadeth oder Manowar ein und strickt sich einen Text aus alten Savatage Songtiteln zusammen. „Guardians o forever" ist ein ruhiger und epischer Song während das folgende „Slipping away" mit grandiosen Chören im Refrain begeistert. Bei „Walk alone" packt der Mountain King wieder das Piano aus. Der Song plätschert am Anfang etwas vor sich hin steigert sich im Verlauf aber ganz gewaltig! Zwar haben sich im späteren Verlauf der Scheibe auch ein paar mäßige Songs eingeschlichen aber das ändert nichts am starken Gesamteindruck der Scheibe.


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