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Anubis2705 "4 8 15 16 23 42"

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Die Tribute von Panem - Catching Fire - Fan Edition [Blu-ray]
Die Tribute von Panem - Catching Fire - Fan Edition [Blu-ray]
DVD ~ Jennifer Lawrence
Preis: EUR 16,97

7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jetzt braucht's schon Internet, um Blu-rays abspielen zu können, 3. April 2014
Vorab: Der Film ist Top und deshalb gibt es auch zwei statt einem Stern, aber man soll ja das Produkt als Ganzes rezensieren. Über den Film dürfte mittlerweile so ziemlich alles gesagt sein, weshalb ich mich jetzt auf meinen Kritikpunkt an der Blu-ray konzentrieren will.

Ach, was hatte ich mich gefreut, mir den Film nochmal zuhause angucken zu können. Hatte ihn mir sogar für einen freien Abend aufgespart. Dann die Ernüchterung: Ich lege ihn in meine PS3 ein und bekomme eine Anzeige, ich müsse das System aktualisieren, um die Blu-ray abspielen zu können. Nun kann ich meine PS3 aber aufgrund "baulicher Gegebenheiten" nicht dauerhaft ans Internet anschließen. Und ganz ehrlich: Dafür kaufe ich mir ja eine Konsole - Disc einlegen und fertig. Gut, dass die Zeiten vorbei sind, weiß ich auch, aber wir sprechen hier nicht von einem Spiel, sondern von einem Film!
Später hab ich es dann auf dem Blu-ray-Player meiner Eltern versucht und das Ergebnis war in etwa dasselbe, auch wenn der Film nach der Anzeige dann doch noch anlief. Ich kann ihn also schon gucken, aber auch nur weil ich ein alternatives Abspielgerät hatte, das aber auch nur widerwillig Folge leistete.

Viele werden jetzt vermutlich sagen: "Ja, dan schließ die Sachen halt ans Internet an."
Ich finde aber, das sollte eigentlich nicht nötig sein. Ich will einfach nicht gezwungen werden, Komponenten aus dem Netz runterzuladen, um einen Film gucken zu können. Da kann ich mir auch gleich den Film runterladen, wenn ich jetzt schon Abspielgeräte (denn der Player ist ja nichts anderes als ein bloßes Abspielgerät) ans Netz anschließen muss. Vor allem kann ich aber den Sinn einer Softwareaktualisierung nicht verstehen - wir reden hier ja nicht von einem Spiel. So oder so wird man das Gefühl nicht los, dass man mal wieder dafür bestraft wird, sich einen Film im Original zu kaufen, denn diese ständigen Rechtsbelehrungen, die man sich angucken MUSS, bleiben allen, die sie tatsächlich nötig hätten, ebenso erspart wie Softwareaktualisierungen. Und da wundert sich die Verwerterindustrie, dass sich Leute das Zeug illegal ausm Netz ziehen? Internetzugang brauch ich ja jetzt anscheinend so oder so... Jetzt bezahlt man 'ne menge Geld, um den Film auf jedem Blu-ray-Abspielgerät bequem gucken zu können und kann dies aber gar nicht. Demnächst wird es noch so wie bei einigen Spielen und man muss die Blu-Ray noch registrieren, ehe man sie angucken kann.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2014 11:51 PM MEST


Ruthe - Shit Happens!
Ruthe - Shit Happens!
DVD ~ Ralph Ruthe
Preis: EUR 10,99

29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, leck mich am A**** ist das geil!, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruthe - Shit Happens! (DVD)
111min im Zwei-Mann-Team angefertigte Cartoons/Filme aus dem großen und großartigen Fundus von Ralph Ruthe. Da ich seit Jahren großer Fan von Ralph Ruthe bin, bin ich heilfroh, dass es viele seiner aus dem Internet und teilweise auch von "TVtotal" bekannten Kurzfilmchen nun endlich auf DVD gibt. Leider sind nicht alle Clips drauf - besonderer Wehrmutstropfen: meine Lieblingsserie "Pete" fehlt ganz, ist aber mittlerweile so umfangreich, dass ich mal auf eine gesonderte Pete-DVD beizeiten hoffe. Was hier aber für nicht einmal 10€ geboten wird, ist sein Geld aber ohne Zweifel wert und nachdem Ralph Ruthe die meisten der Clips uns Fans jahrelang kostenlos zum Angucken zur Verfügung gestellt hat, ist es ohnehin an der Zeit etwas zurückzugeben, was man jetzt kann.

Enthalten sind:
- alle vier Folgen ("Nur zwei Kilo", "Die Monatsbesprechung", "Die neue WG" und "Amnesie") der "HNO-WG" über die cholerische Giraffe Günter, das liebenswert naive und überaus sensible Nashorn Jochen (er hat so dicke Finger und liebt Cognac, denn der schmeckt so schön nach Fass) und Koala Krüger, der stets unter seinen großen Ohren und der damit einhergehenden Ähnlichkeit zur Diddle-Maus leidet. Als Bonusmaterial zur Folge 3 "Die neue WG" gibt es noch eine Sonderfolge mit Outtakes und den exklusiv auf der DVD enthaltenen Audiokommentar.
- die komplette Serie "Flossen", die sich stets im Aquarium der Fische Barry und Sting, mit allen bisherige fünf Folgen: "Das Date", "Die Falltür", Deine Mudda", "Die Flaschenpost" und "Das Pflaster"
- alle drei Ausgaben der Werbeparodien und die "Outtakes" zu Folge 2
- die ersten beiden Folgen von "Biber & Baum", in denen es - wie der Name schon sagt - um Baum und Biber und Biber und Baum und Baum und Biber und Biber und Baum und Baum und Biber und Biber und Baum... geht. Auch hier gibt es einen interessanten Blick hinter die Kulissen: ein Vergleich zwischen dem Storyboard und dem fertigen Film(chen).
- "Die große S*** HAPPENS! Weihnachtsshow", in der die vielen kurzen Weihnachtsclips zusammengefasst sind. Einzig das Musikvideo "Wunschzettel" ist sozusagen ausgelagert.
- Apropos Musikvideo. Der Smash-Hit auch "Du bist wie Sand" der drei Geier darf natürlich nicht fehlen.
- Neues aus der Welt der Nachrichten: Die Hölle friert zu +++ Endlich: Mittel gegen Face-Book-Anstupser gefunden +++ Mars-Siedlung zum Schutz vor Weltuntergang gegründet +++ Skandal bei der Deutschen Bahn: Jeder bekommt ein Kleines Wassereis +++ letzte Steueroase entdeckt
- und selbstverständlich THORSTEN DÖRNBACH! Allein dieser Name sollte ein Grund sein, die DVD zu kaufen. Außerdem ist der mit einem exklusiven Clip, der nie im Internet veröffentlicht wurde, mit von der Partie.
- zahlreiche Bonusclips u.a. von den Live-Touren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 13, 2013 7:33 PM CET


Dragon's Dogma - Dark Arisen - [PlayStation 3]
Dragon's Dogma - Dark Arisen - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 24,70

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Original-Spiel genial, Add-on leider schwächer, 25. Mai 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Das Original "Dragon's Dogma" ist und bleibt ein großartiges Fantasy-Open-World-Rollenspiel für Online- und Multiplayer-Muffel wie mich. Man findet leicht den Einstieg und muss sich nicht - wie es leider bei vielen Genre-Vertretern lange Zeit üblich war - die ersten paar Stunden primär mit Kampf- und Verbesserungssystemen in endlosen Tutorials vertraut machen, ehe es endlich los geht. Ferner hat man sobald man die ersten kleineren Einführungsmissionen, die zwar Tutorial-Charakter haben, bei denen es aber dennoch gleich zur Sache geht, beendet hat, jederzeit die Möglichkeit die Klasse zu wechseln und ist somit nicht die ganze Zeit auf die eingangs getroffene Wahl festgelegt. Wer das Original-Spiel noch nicht hat und Spiele dieser Art mag, sollte also gar nicht erst überlegen. Auch die neuen Ausrüstungsgegenstände und Boni, die man als alteingesessener Spieler bekommt, sind klasse.

Nun kommt aber das große, große Aber namens Finstergram (Achtung-Spoiler):
Ich muss gestehen, dass ich das überschwängliche Lob so einiger nicht ganz nachvollziehen kann. Denn das neue Areal ist nicht einfach nur schwer, sondern vielmehr selbstmörderisch. Hätte ich nicht viermal das Hauptspiel durchgespielt, wäre über Level 130 und hätte einen riesigen Vorrat an Lazarus-Steinen gehabt, ich wüsste nicht wie ich Finstergram hätte überleben sollen. Kaum bin ich auf der Insel angekommen und hab ein paar Höllenhunde in eben diese zurück verfrachtet, kreuzt der Sensenmann höchstpersönlich meinen Weg und während ich noch auf Abstand gehe, schwingt der einmal die Sense und das war's mit den Vasallen. Danach verschwindet er und taucht dann bei Gelegenheit immer mal wieder aus dem Nichts auf. Okay, zum letzten Riftstein zurückzutapern ist vor allem lästig und sonst nicht weiter schlimm, aber eine nette Begrüßung sieht anders aus.
Danach trifft man erstmals auf den einzigen Händler auf der Insel, der auch gleichzeitig Lagerverwalter ist und dem man hin- und wieder mal über den Weg läuft - Möglichkeiten zum Übernachten gibt es hingegen nur wenige. Danach geht es durch ein düsteres Labyrinth voller Gegner, von denen selbst die einfachsten in Gransys noch zu den größeren Kalibern gezählt hatten: Kämpfe mit Zyklopen und Chimären nimmt man als entspannende Pause war. Häufiger begegnen einem aber Gegner, die nur zweimal zuschlagen müssen, damit man gefragt wird, ob man einen Lazarus-Stein verwenden möchte. Diese Brecher wie etwa Oger-Häuptlinge oder "Minotauren" (eigentlich tragen sie den treffenden Namen "Eliminator", aber darunter kann sich ja keiner was vorstellen) kümmern sich auch nicht wirklich darum, dass sie eigentlich viel zu groß für Tore oder Gänge sind und erreichen einen auch an Stellen, die sie eigentlich nicht erreichen dürften. Ferner tauchen die Oger-Häuptlinge und auch Garme (riesige Höllenhunde, die treffend nach dem bösartigen Wachhund der germanischen Unterwelt Hel benannt wurden) auch ganz gerne mal als Aasfresser aus dem nichts auf, wenn man gerade dachte, einen Bereich halbwegs gesäubert zu haben und sich jetzt auf den verbleibenden, größten Gegner konzentrieren zu können. All das fällt aber noch in die Kategorie "fordernd, aber nicht frustrierend schwer". An irren Skelettmagiern, die einen mit einem Mahlstrom einfangen können, der einen dann - schon längst tot - noch zehnmal durch die Luft wirbelt, ehe man endlich wieder irgendetwas machen kann, kann man zur Not schnell vorbeilaufen.
Aber dann kommt man zum Endgegner. Sagen wir mal so: Kämpfe von zwei Stunden sind auch eine Möglichkeit hohe Spielzeiten zu generieren. Ich weiß, dass einige sowas total fordernd und episch finden, ich hingegen finde es äußerst nervtötend geschlagene zwei Stunden lang auf ein und den selben Gegner einzudreschen, dabei ein Dutzend Lazarus-Steine und doppelt so viele Heilmittel zu verbraten, um dann mit einer grünen Murmel belohnt zu werden, mit der man dann, nachdem man weitere zwei Stunden einen blitzesprühenden Drachen (kein Endgegner wohlgemerkt, aber dennoch ein härterer Brocken als Ur-Drachen und Erzhydra zusammen) vermöbelt hat, eine Runde Geh auf's Ganze spielen darf, denn der olle Klunker passt zu mehreren Türen und man muss sich für eine entscheiden. Hinzukommt, dass nach dem Sieg über den Endgegner die Insel von noch heftigeren Monstern bevölkert wird und man im Grunde nirgends mehr hin kann, ohne auf irgendein Monster der ganz üblen Sorte zu treffen. Mit Erkundungstouren ist dann endgültig Essig - man stolpert von einem Mammutkampf in den nächsten.
Nun noch ein paar Worte zum Design. Während in Gransys noch keine Straße der anderen glich, erinnert das Leveldesign auf Finstergram doch eher an das Setzkastensystem, das schon beim Grabenfall verwendet wurde: ein paar Areale, die sich leicht abgewandelt immer wieder wiederholen.
Alles in allem ist das neue Gebiet von "Dark Arisen" verglichen mit dem Hauptspiel ein ganz schöner Absturz. Es wirkt lieblos und man wird das Gefühl nicht los, dass mit übermächtigen Gegnern Spielzeit generiert wurde, denn wirklich groß ist Finstergram nicht und dann sieht auch noch alles gleich aus. Den Wiederspielwert des ursprünglichen Spiel hat es leider nicht einmal im Ansatz. Selbstverständlich ändert das nichts am unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis, aber schade ist es dennoch.


Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - [PlayStation 3]
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - [PlayStation 3]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 19,49

4.0 von 5 Sternen Tolles Spiel mit drei großen Mankos, 30. Dezember 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Mal wieder so ein Spiel, bei dem man denkt: Es hätte alles so schön sein können, wären da nicht so ein paar Dinge, die einem den Spaß vermiesen. Wunderbares Mittelerde Feeling, gute Kampfsteuerung, ein paar nette Rollenspielelemente, die aber nicht überhand nehmen... ja alles wunderbar, doch irgendwie hatte Sauron hier wohl an einigen Stellen seine Finger im Spiel.
Die Atmosphäre leidet doch sehr unter der schlechten deutschen Synchro, bei der die grafisch wunderbar umgesetzten Filmcharaktere nicht nur andere Stimmen verpasst bekamen, sondern einem auch mit völlig deplazierten Synchronstimmen, die oftmals nichtmal lippensynchron sind, vorgesetzt werden. Dann haben gleich zwei wichtige Charaktere (Beleram und Agandaur) den gleichen Sprecher. Über all das könnte man hinwegsehen, wenn die Dialoge nicht so unsagbar schnarchig wären - ein ständiges Hin- und Her zwischen zwei Köpfen, die einem die meiste Zeit Sachen erzählen, die jeder Herr-der-Ringe-Fan aus dem Effeff so runterbeten kann. Die sonst so herrliche Atmosphäre leidet dann zusätzlich darunter, denn ich wage doch sehr zu bezweifeln, dass sich eine Elbenkriegerin von einem Waldläufer erklären lassen muss, was ein Nazgûl ist. Ferner wird vieles mit einem künstlich, aufgeblähten Pathos vorgetragen, für den Tolkien sich in Grund und Boden geschämt hätte - ein gewisser Pathos gehört dazu, aber auch der muss gekonnt sein ;-).
Dann das Speichersystem: So praktisch Autospeichern auch ist, wenn einem das Speichern aufgezwungen wird und es nur einen Spielstand gibt, ist es nervig. Umso störender, wenn man ab und an feststellen muss, dass dann doch nicht gespeichert wurde, was hätte gespiechert worden sein sollen und man beim Neustart wieder einen Kontrollpunkt weiter vorne rauskommt - am Levelende macht das besonders Laune: Nochmal die gleichen fünf Orks abschlachten und dann kommt ersteinmal wieder der Ladebildschirm, ehe man endlich da weitermachen kann, wo man aufgehört hatte. Bis dahin ging es mir nur auf den Keks, regelrecht ausgerastet bin ich gestern Abend. Nachdem man Agandaur besiegt hat wird einem unmittelbar verkündet, dass der Schwierigkeitsgrad unwiderruflich hochgestuft wurde (für eher ungeübte Spieler eine wahrlich tolle Nachricht....) und man nun nicht wie erhofft, all die anderen Orte auf der Karte mit den erworbenen Fähigkeiten besuchen kann, sondern wieder in Bree anfangen muss, was bedeutet: den ganzen langweiligen und großteils Überflüssigen Tutorial-Käse nochmal machen.
Tja und dann sind da noch die Sachen, bei denen man einfach nur sagen muss: Sie lernen es nicht! Wie oft ich irgendwo nicht weiterkonnte, weil mir einer meiner zwei Begleiter im Weg rumgestanden hat. Wenn man sie allerdings braucht, tingeln sie irgendwo durch die Gegend, während man von zwei Trollen verdroschen wird. Außerdem will ich nicht ständig damit beschäftigt sein, Kisten zerdeppern zu müssen, um Gold für neue Rüstung sammeln zu können - ich hab mehr Kisten als Orks erlegt! Was soll das? Glauben die, irgendjemand hat Spaß daran, ständig Kisten zu zertrümmern? Das ist nicht Spyro, sondern HdR! Bei Spyro weiß ich, worauf ich mich einlasse und dass das Sammeln von Juwelen zum Spielprinzip dazu gehört, doch da gehört oftmals auch ein gewisses Maß an geschick dazu, bestimmte Juwelen zu erreichen, doch bei "Der Krieg im Norden" ist es nur stupides Zertrümmern von Holzkisten.
Das sind diese Kleinigkeiten, die einem ein ansonsten wunderbares Spiel madig machen können, besonders wenn sie derart unnötig sind. das meiste davon hätte man problemlos anders lösen können. Die Storyentwickler und auch die Grafiker können einem hier echt leid tun, denn da waren offenkundig echte Tolkien-Fans am Werk, die alles wunderbar in die Mittelerde-Mythologie eingearbietet und mit viel Liebe zum Detail den Norden Mittelerdes zum Leben erweckt haben. Aber irgendwo haben dann ein paar Leutchen wohl gehörigen Mist gebaut und das ist jammerschade. Es hätte das beste Herr-der-Ringe-Spiel seit den Games zu Filmadaptionen 2002 und 2003 sein können.


Religulous (tlw. OmU)
Religulous (tlw. OmU)
DVD ~ Anthony Hardwick
Preis: EUR 10,49

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute satirische Doku mit Schönheitsfehlern, 18. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Religulous (tlw. OmU) (DVD)
Wie gerne hätte ich fünf Sterne vergeben, wären da nicht diese kleinen sachlichen Fehler und die etwas ungleichmäßige Betrachtung der einzelnen Religionen.
Vorweg: Bei dem Film ist es ja vor der eigentlichen Bewertung sinnig die eigene Einstellung zum Thema Religionen kurz darzulegen. Ich bin ähnlich wie Bill Maher überzeugter Agnostiker und glaube, dass Religionen eher ein Werk des Teufels als Gottes sind, sofern Gott, sollte er überhaupt existieren, kein ausgemachter Zyniker ist. Glauben ist schön und gut, aber sich anzumaßen, man wisse, was ein Wesen wolle und denke, das sich per Definition von uns nicht einmal erfassen lässt, ist so ziemlich das blasphemischste, was ich mir vorstellen kann.
Soweit so gut - ich gehe also mit den Kernaussagen ducrhaus konform, doch hätte ich mir zum einen an manchen Stellen etwas mehr Biss und weniger Polemik gewünscht und zum anderen eine bessere Recherche.
Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Vergleich zwischen Horus und Jesus. Ein solcher Vergleich ist an und für sich durchaus berechtigt, doch die Hälfte der im Film als Tatsachen verkauften Parallelen sind schlichtweg Blödsinn. Weder hatte Horus zwölf Jünger noch wurde er gekreuzigt und erstand von den Toten auf. Es war Horus' Vater Osiris, der Horus nach seinem eigenen Tod zeugte, welcher dann von den Toten zurückkehrte. Doch tat er auch das nicht aus eigener Kraft, sondern von der Hand seines ersten Sohnes Anubis, welcher ihn auf dem Urhügel ins Leben zurückholte. Anubis weiderum hat wenig mit Johannes dem Täufer gemein, dafür aber mit Moses: als Kind im Weidenkörbchen im Nil ausgesetzt und von der Frau des Götterkönigs (Isis) gefunden und großgezogen, mit der er dann durch die Wüste wandert.
Umso ärgerlicher ist dieser Fehler, da es zahlreiche andere Parallelen zwischen ägyptischer Mythologie und Bibel gibt, die man hätte anführen können. Bei einigen kann man sogar eine Vielzahl an recht stichhaltigen Indizien finden, dass die Hebräer bei den Ägypter abgeschrieben haben.
Überhaupt wäre ein Abschnitt über die historischen Hintergründe der Entstehung der Heiligen Schriften und ihre Verbindungen zu anderen Mythologien der Antike sinnvoll gewesen. Der Abschnitt wäre vielleicht weniger lustig und etwas trocken, aber dafür informativ und entlarvend geworden.
Die Passagen mit Geistlichen und fanatischen Gläubigen sind hingegen sehr gut geraten und entlarvend. Einige wirken in diesen Interviews wirklich als hätten sie nicht mehr alle Tassen im Schrank und den Heiligen Gral schon mal gar nicht.
Der Film ist also durchaus unterhaltsam, entlarvend und interessant, aber auch hier sollte man nicht alles GLAUBEN!


The Green Hornet
The Green Hornet
DVD ~ Seth Rogen
Preis: EUR 4,15

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einen Film, den man nicht ernst nehmen sollte..., 4. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Green Hornet (DVD)
...er selbst tut es offenkundg auch nicht ;-) Die meisten negativen Kritiken führe ich daher mal auf völlig falsche Erwartungshaltungen zurück, denn "The Green Hornet" ist weder eine typische Comic-Superhelden-Verfilumng noch ein ernstgemeinter Action- und /oder Gangsterfilm.
Ich habe mich köstlich amüsiert und zwar, weil sich sämtliche Darsteller - allen voran Christoph Waltz - nicht schäuen sich für die Dauer des Films mal so richtig schön zum Deppen zu machen. Allein dieser Mut sich so richtig selbst durch den Kakao zu ziehen, muss schon mit vier Sternen belohnt werden. Tja, und wer darüber nicht lachen kann, ist halt selber Schuld... man sollte den Film als Parodie einstufen, weil hier vieles überspitzt wird, was man bei den ernst gemeinten Genre-Kollegen immer wieder beobachten konnte:
- der Sidekick ist der eigentliche Held (okay, das gilt für nahzu alle Filme)
- Superschurken leiden an Geschmacksverirrungen, sehen aber trotzdem nie so dämlich aus wie die Helden
- die ganzen Gadjets für jede Gelgeneheit am Auto sind ein schöner Seitenhieb auf Batman - die Figur des Britt Reid ebenso
Ich könnte noch Dutend weitere aufzählen.

Fazit: Als richtiger Superheldenfilm wäre er eine Katastrophe, als Persiflage ist er weltklasse!


Gamer
Gamer
DVD ~ Gerard Butler
Wird angeboten von TKR-Medienvertrieb
Preis: EUR 6,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 10. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Gamer (DVD)
Mich hat "Gamer" nach all den negativen Kritiken mehr als positiv überrascht. Es ist sicher kein Meilenstein der Film-Geschichte, aber cleveres Sci-Fi-Action-Kino, was sein Potential anders als etwa "Die Insel" oder "Dsitrict 9" auch ausschöpft. Während ich bei den beiden fand, dass bei aller Action, die guten Einfälle irgendwo im Kugelhagel untergingen, hat "Gamer" den Vorteil, dass die Action elementarer Teil des Plots ist, denn letztlich geht es ja um das Abstumpfen der Medienkonsumenten, was hier halt in den üblichen beiden Punkten (Gewalt & Sex) auf die Spitze getrieben wird. Besonders deutlich wird das weniger in den Szenen im "Slayer" (das Spiel bei dem Todeszelleninsassen in 30 Runden gegeneinander antreten müssen, ohne volle Kontrolle über ihr Handeln zu haben), sondern vor allem in "Society" (Second Life mit echten Menschen), denn dort läuft die Brutalität zunächst unter der Oberfläche ab und äußert sich in einer besonders abstoßenden Form der Prostitution, wenn Menschen die Kontrolle über andere haben und ihnen zu ihrem privaten Vergnügen jeden erdenklichen Wunsch aufzwingen können. Ganz abgesehen davon, dass die Schießereien innerhalb von "Society" weit weniger Aufsehen zu erregen scheinen als die in "Slayer". Das Abscheuliche daran ist nicht, dass "Slayer" nicht weitaus brutaler und gezielt aufs Töten aus wäre, sondern vielmehr, dass in der Gesellschaft, die uns "Gamer" zeigt, "Society" schon gar nicht mehr kritisiert wird. So weit weg davon sind wir ja letztlich nicht, wenn man sich überlegt, dass nach Amok-Läufen an Schulen alle auf die bösen killerspiele scchimpfen, anstatt sich den Niedergang der Gesellschaft im Ganzen anzusehen. "Gamer" macht hier etwas, das gute Science-Fiction für mich aus macht: Der Film überzeichnet die Realität und übt so Kritik und unterhält zugleich... und ich muss sagen, dass ich eigentlich kein Action-Fan bin ,-)
Zu den Schauspielern muss man sagen, dass natürlich Michael C. Hall hervorsticht, der das eloquente, sadistische Computerwunderkind Ken Castle herrlich abgeklärt und egomanisch spielt und dabei nicht nur Antipathie beim Zuschauer hervorruft, sondern auch ein gewisses Maß an Bewunderung für das soziopathische Genie. Ganz abgesehen davon, dass sein Plan auf dem Weg zur Weltherrschaft leider weitau realistischer klingt als der einiger Bond-Schurken... wer braucht schon Todeslaser, wenn es Computerchips gibt? Besonderes Augenmerrk sollte man noch auf den Empfang Castles für seinen Gegenspieler Tillman legen, denn die kleine Tanzeinlage, die Castle entgültig als absolut geistesgestört entlarvt, ist jetzt schon kultverdächtig. Aber auch Gerard Butler weiß zu überzeugen und schafft es wie schon in "300" einen tragischen Action-Helden mit Tiefgang zu verkorpern, der nicht nur wie eine wildgewordene Einmann-Kampfmaschine durch die Gegner rast.
Ich denke, wer Sci-Fi-Action mag, die den Zuschauer weniger während als vor allem nach dem film zum Nachdenken bringen sollte, wird an "Gamer" wohl Gefallen finden, obgleich es - wie schon oft kritisiert - nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass "Gamer" Geschäftemacherei mit Gewalt kritisiert und gleichzeitig wohl selbst einen großen Anteil der Einnahmen Gewaltszenen verdankt.


Das weiße Band [Deluxe Edition] [2 DVDs]
Das weiße Band [Deluxe Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Christian Friedel

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film, der zu viel wollte..., 18. April 2010
Ich muss sagen ich denke mit sehr gemischten Gefühlen an den Film zurück und habe echt zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt und mich letztlich wegen der filmischen Leistung dann doch für vier entschieden. Die Handlung wäre jedoch wirklich nur drei wert gewesen. Mich hat weniger gestört, dass sie sich etwas zog und man den Sinn mancher Szenen nicht so ganz nachvollziehen konnte. Was mich fast schon frustriert hat, war, dass der Film offenkundig ganz viele Themen anreist und unheimlich viel Raum für Interpretation lassen will und dadurch einfach nur vage bleibt. Man bekommt ganz viele Puzzlestücke, aber ein vollständiges Bild entsteht nicht wirklich. Einige Handlungsfäden bleiben am Ende lose in der Luft hängen, wirken irrational und Rätsel bleiben ohne Lösungsansatz in der Luft hängen. Klar, die damalige Gesellschaft war so und der Film versteht es einen in diese Zeit hineinzuversetzen, in der nichts wichtiger schien, als nach außen den Schein zu wahren. So sehr ich Filme auch schätze, die gegen die Norm angehen, unkonventionell und mutig sind, so frag ich mich am Ende dennoch, ob man hier nicht etwas zu viel Mut zur Lücke beweisen wollte. Bei einer Mystery-Serie mag es angehen, dass in mehreren Jahren einige Handlungsfäden oder Rätsel auf der Strecke bleiben, aber von einem Film erwarte ich da etwas mehr Geschlossenheit und nicht nur zwei Stunden voll vager Andeutungen und misshandelter Kinder in der obrigkeitsgläubigen und in weiten Teilen aus heutiger Sicht fast schon perversen Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Film ist gut und schockierend, baut großartig Atmosphäre auf und die Regieleistung war brillant, doch bei der Story wäre zumindest etwas mehr Klarheit wünschenswert gewesen. Ganz abgesehen davon hält die Geschichte des Lehrers nicht wirklich, was er Eingangs verspricht, denn die Ereignisse im Dorf stehen in keinem direkten Zusammenhang mit den Weltkriegen, sondern sind ein Fallbeispiel für eine Gesellschaft, die sich als fruchtbarer Boden für eine Diktatur erweisen wird (bzw. erwiesen hat). Es soll uns gezeigt werden, dass diese Kinder nicht bereit waren, selbst Entscheidungen zu treffen, dass sie auch 20 Jahre später noch jemanden brauchen werden, der ihnen sagt, was sie tun sollen... und sie werden jemanden brauchen, an den sie die Gewalt weitergeben können.


Beurer HK 20 Heizkissen
Beurer HK 20 Heizkissen

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auf keinen Fall bestellen: Man bekommt das HK-25, 12. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beurer HK 20 Heizkissen (Badartikel)
Nach langer Suche war ich froh, ein Heizkissen ohne diese dämliche Abschaltautomatik gefunden zu haben, denn das HK-25 geht (vermutlich gerade deswegen) nach wenigen Wochen kaputt. Hab schon zwei defekte hier rumliegen, bei denen ich schon keinen Nerv mehr hatte, sie umzutauschen: das eine war von Carmesin und ich hatte keinen Bock mehr zum Einschicken; das andere war von Saturn, wo die keine Modelle mehr zum Umtausch haben (hab beim VIERTEN Umtausch das letzte ausm Lager bekommen). Dass das Hk-25 nicht nur bei mir städnig kaputt geht, zeigen dessen Rezensionen hier bei Amazon. Ich gehe stark davon aus, dass die Abschaltautomatik den Schalter grillt, denn der läuft dann heiß und geht kaputt - einmal dabei einschlafen oder den Schalter vergessen reicht aus: da er heiß läuft ist das außerdem eine viel größere Gefahrenquelle als das Heizikissen selbst.
Zumindest hab ich jetzt das HK-20 bestellt, das die Abschaltautomatik ja noch nicht hatte und auch besser Rezensionen hat.
Als ich das Paket aufmache, bin ich dann bald in Ohnmacht gefallen. Auf der Rechnung steht HK-20, aber im Paket liegt - Sie ahnen es sicher schon - das HK-25. Als ich heute morgen bei Carmesin angerufen habe, brauchte ich schon nicht mal mehr sagen, um welches Modell es sich handelt. Das Schlüsselwort "falsches Heizkissen" genügte schon, damit ich die Information erhielt, dass IMMER das Hk-25 verschickt wird, wenn man das HK-20 bestellt, denn das hatte noch keine Abschaltautomatik. Angeblich dürfte man keine Modelle ohne Abschaltautomatik mehr vertreiben. Da frag ich mich nur vier Sachen:
1. Wozu gibt es dann den Überhitzungsschutz, wenn außerdem die Abschaltautomatik von Nöten ist?
2. Wieso schaltet es sich dann nicht wirklich ab, sondern blockiert nur die Stromzufuhr für das Kissen und lässt den Schalter, der davon den Geist aufgibt, die ganze Energie fressen?
3. Warum steht das HK-20 noch hier als "auf Lager", wenn es gar nicht mehr verkauft wird?
4. Wer hat sich die Norm mit der verpflichtenden Abschaltautomatik nun wieder einfallen lassen? Sicherer wird das Ding - wie man aus zahlreichen Rezensionen entnehmen kann - dadurch sicher nicht!


Stephen King's The Night Flier
Stephen King's The Night Flier
DVD ~ Miguel Ferrer
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 19,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Film - saudämliche Hülle, 9. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stephen King's The Night Flier (DVD)
Lassen wir mal außer Acht, dass uns der Film auf der DVD selbst als "ohne Jugendfreigabe" vorgestellt wird, während auf der Hülle dieses lustige blaue Logo prangt. Das ist zwar merkwürdig, aber nicht weiter schlimm. Was mich an der Hülle viel mehr stört: ein unbeabsichtigter Blick auf die Rückseite und der Film ist eigentlich witzlos. Warum? Hinten auf der Hülle befindet sich ein Szenenfoto, das einem mehr als eindeutig alles über den Täter verrät, was man wissen muss. Der große Schockeffekt des Filmes wird einem dadurch im Vorfeld zunichte gemacht. Und da frag ich mich doch: Denken die Leute, die sowas designen, eigentlich mal nach?
Der Film ist für einen Horrorfilm wirklich ausgesprochen clever und gut durchdacht und besitzt sowohl viel Blut als auch einen eher unterschwellig ablaufenden Horror, den ich sehr viel mehr schätze als jedes blutige Gemetzel. Auch die Schlussszene ist überaus pointiert, clever und regt zum Nachdenken an. Der Film schlägt nämlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Horror und Kritik am Sensationsjournalismus. Aus diesen Gründen hätte ich dem Film an sich unter Garantie vier Sterne gegeben... Doch während zu wenig Extras oder etwas dürftige Bild- und/oder Tonqualität für mich nie ein Grund wären, Punkte abzuziehen, so ist eine Hülle, die einem das Ende zwingend verrät, dermaßen ärgerlich, dass man mindestens einen Stern abziehen muss.
Also, mein Tipp: Jeden Blick auf die Rückseite der Hülle vermeiden, wenn man den Film noch nicht gesehen hat. Er ist sonst echt witzlos.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 6, 2010 11:05 AM CET


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