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Beiträge von lancelot
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Hilfreiche Bewertungen: 336

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Rezensionen verfasst von
lancelot

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Tosca (Ga)
Tosca (Ga)
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 279,63

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassische Aufnahme einer berühmten Oper, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tosca (Ga) (Audio CD)
Diese Aufnahme ist, wie das Werk selbst, längst ein Klassiker. Für Renata Tebaldi war es die zweite Aufnahme der Tosca nach Eredes Einspielung 1951 (neben Campora, Mascherini, Corena).
Tebaldi singt die Rolle mit wunderbar strömendem Klang, nahezu perfekter Linie und strahlenden Spitzentönen (für die Fetischisten unter uns). In dieser Beziehung ist sie fast allen anderen Interpretinnen überlegen. Allerdings mangelt es ihr etwas an dramatischer Wahrhaftigkeit. All ihr Schluchzen und Seufzen, ihre erregten Klanggesten - es wirkt reichlich äußerlich, eben bloß gespielt, kaum empfunden. Maria Callas (und mit Abstrichen auch L. Price) bietet das wesentlich interessantere, weil glaubwürdigere Portrait, vor allem in ihrer ersten Aufnahme unter de Sabata (neben di Stefano, Gobbi).
Mario del Monaco gibt mit dem Cavaradossi für mein Empfinden seine beste Rolle. Er singt hier (vielleicht liegt es auch an der Aufnahmetechnik) viel sanfter, differenzierter, musikalischer als in allen anderen Aufnahmen, obwohl seine Stimme im Vergleich zu früheren Aufnahmen (Otello, Aida und Trovatore unter Erede) an Substanz und Kraft verloren zu haben scheint. Die Stimme klingt leichter und heller, was aber zur Rolle sehr gut passt.
George London singt den Scarpia bedrohlich finster und stimmlich souverän, ohne jedoch in seiner Gestaltung an Gobbi oder Taddei heranzureichen.
Das Dirigat Molinari-Pradellis ist ordentlich, wenn auch weniger differenziert und sorgfältig als de Sabatas, weniger klangreich als Karajans (erste Aufnahme mit den WP), weniger energiegeladen als Zubin Mehtas.
Insgesamt eine sehr gute Aufnahme mit der am schönsten singenden Tosca aller Zeiten und einem ordentlichen, homogenen Ensemble.


Meistersinger von Nürnberg (Gesamtaufnahme)
Meistersinger von Nürnberg (Gesamtaufnahme)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Referenz-Aufnahme, 22. März 2010
Trotz der gleichfalls sehr guten Kubelik-Aufnahme bleibt Karajans Meistersinger-Einspielung aus dem Jahr 1970 die Empfehlenswerteste. Kollo ist hier in seiner besten Aufnahme zu hören, Helen Donath gibt eine wunderbar mädchenhafte und empfindsam gesungene Eva und auch die übrigen Rollen sind gut besetzt (vor allem Schreier als David, Ridderbusch als Pogner und Kurt Moll als Nachtwächter). Die Staatskapelle Dresden spielt wundervoll, Karajans entschlacktes Dirigat kommt dem Werk sehr zugute.
Ein Ärgernis ist allerdings Theo Adams Hans Sachs. Zwar mag seine Interpretation darstellerisch klug und eindringlich sein - stimmlich ist sie bestenfalls unteres Mittelfeld. Sein Tremolo und die weißliche, rauhe Färbung des Timbres schmälern das Hörvergnügen doch erheblich. Adam wirkt oft angestrengt und musikalisch überfordert.
Noch ärgerlicher finde ich Geraint Evans krächzenden Beckmesser. Schlechter und oberflächlicher habe ich diese Partie nie gestaltet gehört. Trotzdem die gelungenste Version von Wagners einziger komischer Oper. Vor allem das Klangbild ist transparent und doch glanzvoll.


Living Stereo - Turandot
Living Stereo - Turandot
Wird angeboten von hapesi-2 (Preise inkl. MWSt.)
Preis: EUR 29,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungen, 3. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Living Stereo - Turandot (Audio CD)
Die Aufnahme der Turandot unter Ernst Leinsdorf zählt zu den besten und berühmtesten Aufzeichnungen des letzten Werkes von Puccini.
In der Tat beeindruckt das sorgfältige und nuancierte Orchesterspiel unter der routinierten Leitung Leinsdorf und ein prominentes Ensemble. Im Vergleich fällt die Aufnahme aber doch ein wenig ab.
Nilsson war ganz und gar keine Sängerin italienischer Partien. Für Amelia, Aida, Tosca und Lady Macbeth ist ihre Stimme einfach zu unflexibel und zu kalt, weil modulationsarm. In der Rolle der Turandot ist allerdings gerade dieser Effekt der Emotionslosigkeit mit dem Charakter der Figur vereinbar, sogar vorteilhaft. Sie klingt prächtig - strahlend, mühelos, eben wie eine "silberne Trompete". Dass aber Turandot ein keinesfalls ein bloß kaltes, eisumgürtetes Wesen ist, hat Maria Callas (trotz aller stimmlichen Probleme) gezeigt. Ihre Interpretation ist unerreicht. Allein für die Phrase "Che mai osi, straniero! / Cosa umana non sono... /Son la figlia del cielo, / libera e pura." lohnt der Kauf ihrer Aufnahme (unter Serafin). Man wird sie nie mehr vergessen.
Zurück zu Nilsson: im Großen und Ganzen ist dies ihre beste Aufnahme einer italienischen Partie und sie kann sich mühelos neben Inge Borkh, Joan Sutherland oder Eva Marton behaupten.
Björling singt etwas unter Form, wenn auch immer noch großartig. Pavarotti singt jedoch einfach schöner, weicher, empfindsamer, aber mit kleinerer Stimme und weniger strahlender Kraft.
Tebaldi klingt einfach zu alt für Liù, abgesehen davon, daß sie mit extremen Intonationsschwierigkeiten zu kämpfen hat. Das übrige Ensemble ist gut.
Lohnt also der Kauf? Ja, wegen Björling und wenn man die Einspielungen Serafins und Mehtas schon besitzt.


Rossini: Il Barbiere Di Siviglia
Rossini: Il Barbiere Di Siviglia
Wird angeboten von baagad
Preis: EUR 44,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzeinspielung des Barbiere, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Rossini: Il Barbiere Di Siviglia (Audio CD)
Eine wundervolle Aufnahme! Gui dirigiert gelassen und mit viel Anmut, der Verzicht auf die übliche pfeffrige Komik tut dem Werk sehr gut.
Die Sänger sind gut bis erstklassig. De los Angeles ist die klangschönste Rosina, die ich je gehört habe, trotz Teresa Berganza. Vielleicht ist Callas etwas kecker und komischer. Alva bietet seine gute Standardleistung. Herausragend hingegen Sesto Bruscantini. Er beherrscht jede Note der Partie, fantastisch gelingen seine Läufe und Verzierungen, stimmig ist sein vokales Portrait des Barbiere, das ohne alle die üblichen, "lustigen" Mätzchen auskommt (Prey!). Wallace und Cava singen gut, ohne herausragend zu sein.
Neben Gallieras Einspielung und deutlich vor Abbado und Marriner absolute Referenz.


The RCA Opera Treasury - Carmen
The RCA Opera Treasury - Carmen
Wird angeboten von super-buecher
Preis: EUR 35,19

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 10. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Die wohl klangprächtigste Carmen-Aufnahme, die zu haben ist. Leontyne Price ist in vielen Belangen einzigartig. Ihr rauchiges Timbre paßt hervorragend zur Rolle, berückend ihre hohe Lage. Corelli hingegen ist eine völlige Fehlbesetzung - sein französisch ist einfach lächerlich und sein Macho-Gehabe einmal mehr unerträglich. Merrill ist, wie schon erwähnt, mit der tiefen Tessitura seiner Rolle überfordert. Freni punktet. Trotzdem ist diese Aufnahme zu empfehlen, auch wegen dem breiten, vollen, berauschend schönen (manchmal vllt. zu sentimentalen) Orchesterklang. Keine ideale Aufführung wie die Beechams, aber eine ordentliche. Wegen Leontyne Prices großartiger Darstellung 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 3:54 PM MEST


Verdi: Aida (Gesamtaufnahme) (ital.)
Verdi: Aida (Gesamtaufnahme) (ital.)
Preis: EUR 10,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme, 10. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aida ist gewiß nicht Verdis größte Oper (die Krone gebührt Otello und Ballo in Maschera), aber sicher die pompöseste. Ein bisschen viel Aufmarsch und wenig Charakterisierung.
Diese Aufnahme läßt kaum zu wünschen übrig: Leontyne Price kommt der Vollkommenheit so nahe wie nur irgend möglich, ihr rauchiges, sinnliches Timbre passt perfekt, ihre pianissimi sind wundervoll und doch hat die Stimme Kraft und Tragfähigkeit, um sich im Ensemblegetöse strahlend zu behaupten. Anders als für Callas (in der Aufnahme mit Serafin), Freni oder gar Ricciarelli scheint es für sie keine vokalen Probleme zu geben und auch die Charakterzeichnung gelingt dramatisch un akzentuiert.
Jon Vickers Heldentenor verleiht dem Radames Glanz und Kraft, ohne so plump zu wirken wie Corelli oder del Monaco. Ein wenig vermisst man Björlings Klarheit und Bergonzis Eleganz, aber dies alles wird wettgemacht durch die Leidenschaft und Energie des Vortrags.
Rita Gorrs Timbre passt gleichfalls wundervoll zu Amneris. Zwar war Simionato (unter Karajan) strahlender und Barbieri (unter Cellini und Serafin) nuancierter, aber das schmälert die Leistung Gorrs nur wenig.
Robert Merrill singt den Amonasro klangschön und sicher, im Vergleich dazu fallen Cappuccilli und v.a. Leo Nucci (entsetzlich grob und ungenau) weit, weit ab. Warren und Gobbi aber bleiben hier unerreicht in ihrer Dramatik und Nuancierungskunst.
Solti dirigiert lebhaft und klar, man wünscht sich hin und wieder ein besseres (sichereres) Orchester.
Alles in allem eine große Aufnahme!


Puccini: Madame Butterfly
Puccini: Madame Butterfly

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Puccini: Madame Butterfly (Audio CD)
Welche sind die größten Puccini-Einspielungen des vergangenen Jahrhunderts? Manon Lescaut unter Perlea (Albanese, Björling, Merrill), Tosca unter de Sabata (Callas, di Stefano, Gobbi), La Bohème unter Beecham (de los Angeles, Björling, Merrill, Tozzi) und diese Madama Butterfly unter Barbirolli gehören fraglos dazu.
Renata Scotto sind die Cio-Cio-San berückend schön und dramatisch lebendig. Lediglich einige Schärfen in der Höhe trüben manchmal das Vergnügen...
Bergonzi singt unvergleichlich elegant und stilsicher, vielleicht sogar noch besser als in seiner ersten Aufnahme unter Serafin neben Renata Tebaldi.
Die übrigen Rollen sind gleichwertig gut besetzt. Vor allem Panerai bereitet viel vergnügen.
Eigentlicher Star der Aufnahme aber ist Sir John Barbirolli, der die Partitur unvergleichlich musikalisch und differenziert dirigiert. Eine Sternstunde der LP-Ära, unübertroffen.


Verdi: Aida (Gesamtaufnahme) (ital.)
Verdi: Aida (Gesamtaufnahme) (ital.)
Wird angeboten von Wunderkammershop
Preis: EUR 39,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aida ohne Aida, 9. Januar 2010
Ricciarelli besaß einst eine wunderschöne, lyrische Stimme, ideal für Rossini oder Puccinis Mimi. Dann kamen die großen Studios, ließen sie Aida, Tosca, Amelia und Turandot singen und vorbei wars. Katia Ricciarelli dürfte eine der kürzesten Karrieren der Operngeschichte haben. Dabei hat sie sich nicht verzehrt und verbrannt wie Maria Callas, sondern ist einfach verheizt und ruiniert worden.
Ihre Stimme ist den Anforderungen der Aida nicht annähernd gewachsen. Sie geht in den Finali im Getöse unter, in den Einzelszenen und Duetten kann sie die großen Melodiebögen nicht spannen und gerät allenthalben in ärgste vokale Nöte.
Zudem hat sie kein Feuer, keine Dramatik, die die vokalen Schwächen auch nur annähernd aufwiegen könnten. Sie ist einfach nicht vorhanden.
Domingo klingt angestrengter und lustloser als unter Leinsdorf (neben Price) und Muti (neben Caballé), Nucci rauh und blaß im Vergleich zu Milnes oder Cappuccilli (nicht zu reden von Warren und Gobbi), Elena Orbaztsova verquetscht und dumpf wie immer.
Zudem dirigiert Karajan opulenter als Abbado, Solti lebhafter und Serafin differenzierter.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2013 11:14 PM MEST


Verdi-Aida
Verdi-Aida

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu laut, zu grell, zu unidiomatisch, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdi-Aida (Audio CD)
Ich muß sagen, ich mochte diese Aufnahme nie: zu grell, zu undifferenziert, zu lärmend.
Nilsson ist, wie der Rezensent richtig anmerkt, vom Stimmtyp einfach fehlbesetzt. Als Turandot mag sie die richtige Besetzung sein, auch Lady Macbeth mag mit einigen Abstrichen noch gehen, aber als Aida wirkt sie geradzu karikaturesk. Sie klingt einfach unidiomatisch. Die junge, zarte äthiopische Prinzessin klingt eher nach Brünnhilde. Nilssons Stimme hat keinen Schmelz (wie Tebaldi), keine zart-duftenden pianissimi (wie Caballé), keine Sinnlichkeit (wie Price).
Zu ihrer Ehrenrettung muss man allerdings sagen, daß sie mit den Anforderungen der Partie keinerlei Probleme hat. Sie dringt mühelos durch die Fortissimi-Passagen der Finali, bewältigt die Höhen leicht und kann sich neben Corellis Trompete im Hals glänzend behaupten. Vokal ist sie sicherer als Freni, Ricciarelli und Callas (für sie kam die Aufnahme unter Serafin ein paar Jahre zu spät). Aber Caballé, Price und Milanov hatten auch keine allzugroßen Schwierigkeiten und klangen einfach besser!
Corelli bietet hier seine laute, undifferenzierte, lispelnde Standardleistung. Man seht sich nach Björling intelligenter Kraft oder Tuckers Schmelz und wäre mit Bergonzis Eleganz zufrieden.
Sereni als Amonasro ragt in keinster Weise heraus.
Ärgerlich ist das kopfschmerzbereitende Getöse, daß Mehta mit seinem Orchester bereitet.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 24, 2011 9:38 AM MEST


Puccini -Tosca - Living Stereo
Puccini -Tosca - Living Stereo
Preis: EUR 76,00

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tosca unter Leinsdorf, 9. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Puccini -Tosca - Living Stereo (Audio CD)
Es ist nicht leicht, diese Tosca-Aufnahme zu bewerten. Auf der einen Seite steht das gute Dirigat Erich Leinsdorfs, der die langen Bögen Puccinis sorgfältig und mit viel Gespür musiziert, auf der anderen stehen durchschnittliche Sängerleistungen.
Zinka Milanov, die vielleicht schönste Stimme der LP-Ära, singt hier nicht mehr so kraftvoll und kontrolliert wie einst. Das Timbre wirkt schon etwas ältlich, der Glanz hat Risse bekommen, die Intonation ist oft fehlerhaft. Zudem fehlt es ihrem Porträt an Kontur, an Dichte und Spannung. In all diesen Belangen sind ihr Caballé (unter Davis) oder selbst Te Kanawa (unter Solti) überlegen, ganz zu schweigen von Callas, Tebaldi und Leontyne Price.
Ähnliches gilt für Jussi Björling, der erst im letzten Akt zu (beinahe) alter Form aufläuft. Del Monaco und Domingo singen "Reondita armonia" strahlender, di Stefano und Carreras emphatischer, Bergonzi eleganter.
Auch Warren ist nicht mehr ganz der alte, bietet aber insgesamt die souveränste Leistung.
Die Tonqualität ist befriedigend.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 7, 2011 9:40 AM MEST


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