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Beiträge von lancelot
Top-Rezensenten Rang: 92.504
Hilfreiche Bewertungen: 336

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Rezensionen verfasst von
lancelot

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Verdi: Macbeth (italienische Gesamtaufnahme)
Verdi: Macbeth (italienische Gesamtaufnahme)

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Aufnahme, 8. März 2011
Schade, dass diese Aufnahme nicht wiederaufgelegt wird... Es handelt sich nämlich um eine der besten Produktionen des Werkes. Giuseppe Taddei ist für mich neben Warren (unter Leinsdorf) Referenz, erst danach folgen Cappuccilli, Muti und Bruson. Seine dunkle, warme und immer sichere Stimme passt meines Erachtens hervorragend zum weichen, psychisch instabilen Charakter der Figur. Birgit Nilsson gibt hier ihre beste Verdi-Interpretation und muss, außer Leonie Rysanek und Fiorenza Cossotto, keine Konkurrenz scheuen. Gut sind auch Foiani und Prevedi, aber man hat diese Partien schon ausdrucksvoller und intensiver erlebt.
Schippers' Dirigat ist ausgezeichnet, nuanciert, klar und spannungsgeladen, und kann sich durchaus neben Leinsdorf und de Sabata sehen lassen. Leider hat die Aufnahme zwei Makel: Zum einen ist sie gekürzt und zum anderen gibt es ein erhelbliches Grundrauschen (vergleichbar der Decca-Tosca unter Molinari-Pradelli).


Turandot (Ga)
Turandot (Ga)
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beeindruckende Turandot-Aufnahme, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Ga) (Audio CD)
Diese bemerkenswerte Produktion von Puccinis Turandot aus dem Jahr 1955 kommt in den vorherigen Rezensionen meines Erachtens doch ein wenig zu gut weg. Gewiß, die Produktion hat einiges zu bieten: Die junge Inge Borkh singt die Titelpartie ausgesprochen glanzvoll und sicher, auch wenn ihr die schneidende Intensität einer Birgit Nilssson oder die psychologische Tiefenschärfe einer Maria Callas fehlt. Dennoch sehnt man sich nach einer solch gesunden und strahlenden Stimme auf der heutigen Opernbühne. Ich ziehe die Borkh eindeutig der etwas langweiligen (gleichwohl stimmlich nicht weniger beeindruckenden) Joan Sutherland, der schrillen Eva Marton und vor allem der völlig überforderten Katia Ricciarelli vor.
Was del Monacos Calaf angeht: hier ist seine wuchtige Heldentenorstimme einmal am richtigen Platz. Anders als Pavarotti, der die Partie nie in Gänze auf der Opernbühne dargestellt hat und sie im Studio nur Dank digitaler Nachbearbeitung bewältigen konnte, anders auch als der drittklassige Eugenio Fernandi (neben Callas, unter Serafin) ist del Monaco den vokalen Anforderungen völlig gewachsen. Zwar tut er sich, wie üblich, mit feineren Nuancen schwer, aber er weiß hier, ähnlich wie in seiner späteren Tosca-Aufnahme, stärker zu differenzieren als gewöhnlich. Trotzdem ziehe ich Domingo und, mit leichten Abstrichen auch Björling und Pavarotti, eindeutig vor. Ihre Porträts sind vokal und darstellerisch einfach interessanter, und Pavarotti singt die Partie trotz der erwähnten technische Mogeleien einfach traumhaft schön.
Auch Tebaldi muß sich hier (anders als in ihrer späteren Aufnahme unter Leinsdorf) nicht vor der Konkurrenz verstecken. Zwar singen Caballé und Leontyne Price (Mitschnitt aus Wien 1960 unter Molinari-Pradelli) für mein Empfinden eine Spur schöner und höhensicherer, aber Tebaldi bleibt in der Ersten Liga (auch Dank der fragwürdigen Leistungen von Scotto, Schwarzkopf, Hendricks und Freni).
Das übrige Ensemble ist überdurchschnittlich besetzt.
Leider erfährt das vokale Spitzenensemble keine wirklich angemessene Unterstützung aus dem Orchestergraben. Erede dirigiert wie gewohnt rhytmisch lax und spannungslos und weiß die Kostbarkeiten der Partitur nicht wirklich freizulegen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 3:58 PM MEST


Rigoletto
Rigoletto
Wird angeboten von stw9999
Preis: EUR 39,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glänzende Aufnahme mit technischen Schwächen, 3. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rigoletto (Audio CD)
Die ist sicherlich die beste Rigoletto-Aufnahme in Stereo. Das liegt zum einen am packenden, energiegeladenen Dirigat Soltis, der allerdings die lyrischen und verhaltenen Momente des Werkes ein wenig kalt und trocken präsentiert. Zum anderen rechtfertigt sich der Rang der Produktion durch die durchweg exzellente Sängerschar. Alfredo Kraus singt einen herrlichen Duca - sein kühler Tenor passt hervorragend zum leichtfertigen Charakter der Figur. Außerdem weiß er die Rolle mit ihren extremen Schwierigkeiten wirklich zu singen (im Unterschied zu del Monaco, der einfach monoton in stets gleicher Lautstärke presst und grölt). Auch di Stefano und dem etwas an Höhenschwierigkeiten leidenden Domingo ist Kraus klar überlegen.
Robert Merrill ist, nach Gobbi und Warren, der wohl profilierteste Rollenvertreter des Titelhelden. Seine großartige Stimme läßt einige (minimale Schwächen) in der dramatischen Konzeption der Partie vergessen.
Die Überraschung schlechthin war in dieser Aufnahme für mich Anna Moffo. Hier ist sie noch vollkommen auf der Höhe ihrer Kunst, die sie einige Jahre später schon schmerzhaft einbüßen sollte. Zwar singt Callas viel differenzierter und auch musikalisch genauer und Joan Sutherland hat den Vorzug einer strahlender und breiter sich entfaltender Höhe - ansonsten aber ist Anna Moffo erste Wahl und Kolleginnen wie Renata Scotto, Ileana Cotrubas oder Hilde Güden klar vorzuziehen.
Die Nebenrollen sind ausgewogen und charakteristisch besetzt.
Sehr störend allerdings ist die Tonqualität, an einigen Stellen, vor allem in den Ensembles scheppert es gewaltig, das Ende etwa des Duettes Duca-Gilda im ersten Akt ist extrem verzerrt. Das führt bei mir zur Abwertung dieser ansonsten herausragenden Produktion.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2011 12:07 PM MEST


Puccini Great Opera Collection
Puccini Great Opera Collection
Wird angeboten von ZOXS GmbH
Preis: EUR 28,37

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beeindruckend, aber nicht überragend, 1. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Puccini Great Opera Collection (Audio CD)
Ein eindrucksvolles Zeugnis einer der großen Puccini-Interpretinnen des letzten Jahrhunderts. Dennoch kommen beim Wiederhören Zweifel, ob Renata Tebaldi tatsächlich den solitären Rang verdient, der ihr allgemein zugesprochen wird. In keiner einzigen Rolle dieser Sammlung nämlich steht sie konkurrenzlos da. Dabei braucht man nicht einmal Caballé oder Mirella Freni heranzuziehen, auch die Zeitgenossinnen Tebaldis haben Puccinis Musik oftmals schöner, differenzierter und eindrucksvoller gesungen:
Als Manon Lescaut begegnet ihr die legendäre Licia Albanese, eine Favoritin Toscaninis, mindestens auf Augenhöhe. Albaneses leicht rauhe und mädchenhaft-zartere Stimme passt meiner Ansicht nach glaubhafter zum Verführungscharakter Manons.
Auch als Butterfly hat sie enorme Konkurrenz: Victoria de los Angeles hat die Rolle unter Gavazzeni viel glaubhafter, weil naiver und mädchenhafter gesungen, gleiches gilt für die Mimi in La Bohème (die Aufnahme unter Beecham mit Björling, Merrill und de los Angeles ist ohnehin Referenz).
Tosca war sicher (neben Leonora in Verdis "Forza del Destino" und Desdemona) Tebaldis größte Rolle, und hier kann sie punkten, was Stimmglanz und vokale Sicherheit betrifft. Doch Leontyne Price singt die Partie noch strömender und prächtiger, und dramatisch überragt Callas die italienische Kollegin bei weitem.
Als Liù finde ich sie merkwürdig blass, auch hier ist Price (im Wiener Mitschnitt und Molinari-Pradelli neben Nilsson und di Stefano) viel beeindruckender.
Dennoch singt Tebaldi Puccinis Heroinen oftmals berückend schön und glanzvoll, und Anhänger des Komponisten sollten hier unbedingt zugreifen.


Madama Butterfly (Ga)
Madama Butterfly (Ga)
Preis: EUR 10,24

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht großartig, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Madama Butterfly (Ga) (Audio CD)
Auf den ersten Blick scheint dies eine wirklich grandiose Aufnahme zu sein, auf den zweiten hat sie jedoch geradezu übermächtige Konkurrenz. Zwar harmonieren die Stimmen von Tebaldi und Bergonzi perfekt, aber so ganz kann ich mich mit der Interpretation der Butterfly nicht anfreunden. Im Vergleich zu Renata Scotto oder Maria Callas ist Tebaldi eine wenig dramatische und etwas statuarische Geisha, deren mütterliches Glucksen mich irritiert. Zwar produziert Tebaldi oft großen Wohlklang, aber ich finde die Stimmen von Victoria de los Angeles (unter Gavazzeni und Santini), Mirella Freni und Leontyne Price einfach schöner. Auch Tebaldi selbst klingt in der etwas hölzernen Aufnahme unter Erede aus dem Jahr 1951 frischer und glanzvoller.
Bergonzi kann man zudem in der grandiosen Aufnahme unter Barbirolli neben einer (wie gesagt) wesentlich differenzierteren und dramatischeren Butterfly (Scotto) hören. Zudem sind dort die Nebenrollen besser besetzt (Panerai als Sharpless).
Tullio Serafin dirigiert allerdings uneingeschränkt großartig, hätte er nur ein besseres Orchester zur Verfügung. Ansonsten ziehe ich die Produktionen unter Santini, Leinsdorf, Barbirolli und Karajan vor.


Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme)
Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 25,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechteste Gesamtaufnahme, 28. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Rigoletto (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Die wohl schlechteste Gesamtaufnahme des Rigoletto, die merkwürdigerweise neu aufgelegt wurde. Del Monaco gröhlt sich unerträglich laut und spröde durch seine Partie, die eines eleganten Tenors vom Schlage eines Bergonzi (unter Kubelik) oder Alfredo Kraus (unter Solti) oder zumindest Domingo (unter Giulini) bedarf. Protti ist nicht besser in der Titelrolle, grob, laut, unintelligent. Man vergleiche ihn mit einem Sänger wie Merrill oder einem Darsteller wie Gobbi. Hilde Güdens Gilda ist unidiomatisch, ein süßes Wiener Mädel, kein dramatisch geformter Charakter, der Hoffnungen, Begehren, Verzweiflung, Scham, Aufopferung, Liebe empfindet. Neben Maria Callas oder auch Joan Sutherland wirkt Güden unsicher und blaß. Das Orchesterspiel unter Erede ist stumpf und glanzlos. Einziger Lichtblick: Giulietta Simionato und Cesare Siepi als Banditenpaar (dafür einen Punkt).
Wer eine gute Aufnahme hören will, sollte zur alten, aber konkurrenzlosen Serafin-Aufnahme greifen mit Callas, Gobbi, di Stefano (der allerdings die Stretta im 2. Akt auslässt) oder zur Solti-Einspielung (mit Moffo, Merrill, Kraus). Mit Abstrichen sind auch die Aufnahmen unter Sanzogno (MacNeill, Sutherland, Cioni), Kubelik (Fischer-Dieskau, Scotto, Bergonzi) und Bonynge (Sutherland, Pavarotti, Milnes) oder Giulini (Cotrubas, Cappuccilli, Domingo) zu empfehlen.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2012 12:10 AM MEST


Giuseppe Verdi - Il Trovatore (Opern-Gesamtaufnahme)
Giuseppe Verdi - Il Trovatore (Opern-Gesamtaufnahme)
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 34,59

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mangelhafte Aufnahme einer grandiosen Oper, 13. Januar 2011
Eine Aufnahme, die wohl nur hartnäckigsten Fans von del Monaco oder Tebaldi wirklich gefallen kann.
Del Monaco, bekanntlich ein Verächter des sogenannten Belcanto, schmettert und greint sich wie üblich heiser und grob durch seine Partie und ist meines Erachtens einer der schlechtesten Sänger der Partie aller Gesamtaufnahmen (neben Bonisolli). Seine Leistung, die die Studiotür nicht hätte passieren dürfen, fällt im Vergleich zu di Stefano (Karajan), Bergonzi (unter Serafin) und vor allem Richard Tucker (unter Basile, neben Leontyne Price) noch mehr ab. Del Monaco hat zwar die Kraft, die Partie vokal im Großen und Ganzen zu bewältigen, schafft aber kein ausdifferenziertes, interessantes Rollenporträt.
Ähnlich unbefriedigend bleibt hier Renata Tebaldi, die besser die Finger von der Leonora gelassen hätte, eine Rolle, die sie um ihre Schwächen wissend auf der Bühne niemals dargestellt hat. Selbst eine ansonsten eher zweitklassinge Sängerin wie Antonietta Stella ist ihr hier in Punkto Dramatik (und auch Intonationssicherheit) überlegen, ganz zu schweigen von Maria Callas in der erwähnten Karajan-Aufnahme. Auch sonst bietet die vorliegende Aufnahme wenig: ein drittklassiges Orchester unter einem mittelmäßigen Dirigenten, einen langweiligen Conte di Luna (Panerai unter Karajan, Warren unter Cellini und Milnes unter Mehta setzen Maßstäbe). Giulietta Simionato bietet eine routinierte Standardleistung und wirkt (auf mich) schon etwas matt und abgetakelt. Einzig in Tozzi hat die Aufnahme einen kompetenten Rollenvertreter, doch in der schon erwähnten Aufnahme unter Basile mit der blutjungen Leontyne Price bietet er eine noch eindringlichere Leistung. Ohnehin ist diese (leider momentan vergriffene) Aufnahme wärmstens zu empfehlen und dieser (überflüssigen) Produktion hier unbedingt vorzuziehen.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 3:41 PM MEST


Cosi Fan Tutte-Sony Opera House
Cosi Fan Tutte-Sony Opera House

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt, 13. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Cosi Fan Tutte-Sony Opera House (Audio CD)
Nein, man muss diese Aufnahme nicht kennen. Aber es ist doch schön, dass sie (wieder) verfügbar ist. Zu den Spitzenproduktionen des Werkes hat sie nie gezählt, da wären Karajan, Böhm ('62) und auch Solti ('94) zu nennen. Leontyne Price als Fiordiligi ist sicherlich keine schlechte Wahl. Aber ich finde sie als Mozartinterpretin nicht unbedingt eindrucksvoll. Sicher hat sie vokal kaum Probleme, ihre Höhe ist glänzend und sie bewältigt die dramatischen Anforderungen der Partie insgesamt gut. Aber es fehlt die Durchdringung der Rolle, des Charakters der Partie. Hier sind ihr Schwarzkopf und Fleming haushoch überlegen.
Die übrige Besetzung (Troyanos, Milnes, Raskin, Flagello) und auch das Dirigat Leinsdorfs sind eher durchschnittlich. Wundervoll finde ich einzig das Duett Fiordiligi-Ferrando im zweiten Akt. Die Stimmfarben von Price und George Shirley ergänzen sich optimal, allein dafür lohnt die Anschaffung der Aufnahme.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2011 2:06 PM MEST


Un Ballo in Maschera-Sony Opera House
Un Ballo in Maschera-Sony Opera House
Preis: EUR 13,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 13. Januar 2011
Eine wirklich klassische und herausragende Aufnahme des Werkes. Sicher die beste Studioaufnahme. Es gibt keinen Schwachpunkt, Price, Bergonzi und Merrill sind erstklassig. Tatsächlich dirigiert Leinsdorf etwas matt und schlaff. Price singt ausladender und prächtiger als Callas, die allerdings stärker differenziert, Bergonzi ist genauer und subtiler als di Stefano und Pavarotti, die allerdings beschwingter und unbeschwerter agieren, was der Rolle zugute kommt. Für mich überragt diese Produktion die Aufnahmen Toscaninis, Mutis, Abbados, Soltis (beide) und Karajans weit und ist mit derjenigen Vottos in einem Atem zu nennen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 26, 2011 6:54 PM CET


Cosi Fan Tutte
Cosi Fan Tutte
Wird angeboten von itsjazz27
Preis: EUR 22,90

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt, 13. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Cosi Fan Tutte (Audio CD)
Nein, man muss diese Aufnahme nicht kennen. Aber es ist doch schön, dass sie (wieder) verfügbar ist. Zu den Spitzenproduktionen des Werkes hat sie nie gezählt, da wären Karajan, Böhm ('62) und auch Solti ('94) zu nennen. Leontyne Price als Fiordiligi ist sicherlich keine schlechte Wahl. Aber ich finde sie als Mozartinterpretin nicht unbedingt eindrucksvoll. Sicher hat sie vokal kaum Probleme, ihre Höhe ist glänzend und sie bewältigt die dramatischen Anforderungen der Partie insgesamt gut. Aber es fehlt die Durchdringung der Rolle, des Charakters der Partie. Hier sind ihr Schwarzkopf und Fleming haushoch überlegen.
Die übrige Besetzung (Troyanos, Milnes, Raskin, Flagello) und auch das Dirigat Leinsdorfs sind eher durchschnittlich. Wundervoll finde ich einzig das Duett Fiordiligi-Ferrando im zweiten Akt. Die Stimmfarben von Price und George Shirley ergänzen sich optimal, allein dafür lohnt die Anschaffung der Aufnahme.


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