Profil für Elmar Marschke > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Elmar Marschke
Top-Rezensenten Rang: 1.401.406
Hilfreiche Bewertungen: 4

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Elmar Marschke

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Clusterbau: Hochverfügbarkeit mit Linux
Clusterbau: Hochverfügbarkeit mit Linux
von Michael Schwartzkopff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 44,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut und umfassend, 12. Februar 2013
3. Auflage 2012:
Hervorragendes Buch zum Thema. Sowohl Grundlegendes zur Cluster-Theorie,
als auch fundiertes und weiterführendes Wissen zum tieferen Verständnis
der Materie. Ich zähle hier mal kurz auf, was mir besonders erwähnenswert
erscheint:

- ein Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Software (-Pakete),
der deutlich macht, was zu welchem Zweck in welcher Version benötigt wird
und einen befähigt, unter Einsatz aktueller Distributionen ohne große Probleme die
richtigen Pakete zu installieren (und sich über die anderen keine Gedanken
mehr zu machen). Wer sich bereits vor 2 oder 3 Jahren mal mit dem Thema
beschäftigt hat wird das besonders zu schätzen wissen. Alle wichtigen Distributionen werden berücksichtigt.

- ein Mini-Cluster als praktisches Schnupper-Beispiel, der in kurzer Zeit
funktionsfähig aufgesetzt ist.

- eine Auflistung / Erläuterung der verschiedenen Tools, die für Konfiguration und Betrieb
zur Verfügung stehen. Im weiteren wird dann jedes Beispiel sowohl in der Notation der CRM-Subshell als auch in der zugrunde liegenden XML-Version dargestellt. Damit sind die
wohl gebräuchlichsten und universellsten Tools abgedeckt; man ist aber auch
in der Lage, z.B. Dokumentationen im Internet nachzuvollziehen, die unter
Einsatz anderer Tools erstellt wurden.

- besonders wertvoll auch grundlegende Überlegungen und Tips zu Planung,
Implementierung und Betrieb eines Clusters (Testmatrix, ... )

- ausführliche und gut nachvollziehbare Beispielszenarien; u.a. zum Einsatz
der "besonderen" Ressource DRBD.

Fazit: sehr fundiert, gut strukturiert, verständlich und praxisnah.
Sowohl zum "schräg lesen" für einen ersten Überblick als auch zum späteren Nachschlagen
und vertiefen der Kenntnisse bei der Realisierung eines eigenen Clusters
hervorragend geeignet.
Wer sich mit dem Thema beschäftigen will: klare Kaufempfehlung.


Der Perl-Programmierer: Perl lernen - Professionell anwenden - Lösungen nutzen
Der Perl-Programmierer: Perl lernen - Professionell anwenden - Lösungen nutzen
von Jürgen Plate
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 59,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schließt eine Lücke, 3. März 2011
Was dieses Buch wirklich auszeichnet ist das fantastische Inhaltsverzeichnis bzw. die Gliederung (siehe "Blick ins Buch"). Für mich als langjährigen Admin und Perl- (und Programmier-)Autodidakten ist es die perfekte Ergänzung zum Lama-Buch. Das Kamel-Buch: viel zu abstrakt, und in der Detailtiefe eher erschlagend; das Perl-Kochbuch: sehr gut aber doch immer sehr auf mehr oder weniger spezielle, einzelne Aufgaben bezogen. "Programmieren in Perl" von Krienke hat mich nicht angesprochen: die Beispiele recht mathematisch, die Erklärungen - naja; Layout auch eher Bleiwüste... "Einführung in Perl-Objekte, Referenzen und Module" von Randal L. Schwartz ist nicht mehr verfügbar, und mein Exemplar hab ich irgendwann mal irgendwo eingebüßt, bevor ich damit durch war. Es war nach meiner Erinnerung und Erfahrung allerdings einigermaßen linear aufgebaut (so etwas im Erzähl-Stil); sodaß es auch weniger gut als Nachschlagewerk und für punktuelle, zielgenaue Information geeignet war.

Dieses Buch von Jürgen Plate ermöglicht ein systematisches und schnelles nachschlagen und klären von Fragen, die bei der (praktischen) Beschäftigung mit Perl im Admin-Alltag auftauchen. Die Erklärungen sind nach meiner Meinung klar und gut verständlich. Die wichtigsten Punkte werden innerhalb der Kapitel immer wieder stichpunktartig zusammengefaßt und layoutmäßig hervorgehoben. Angenehm ist auch die Haltung, die in Fußnoten wie der folgenden zur OOP anzutreffen ist:
"Sie werden im Zusammenhang mit OOP noch häufig feststellen, daß an sich bekannte und einfache Dinge oder Aktionen mit möglichst komplizierten Begriffen beschrieben werden. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken." Der Mann hat ziemlich recht.

Für mich persönlich kann ich ebenso wie Vor-Rezensent Pankonin sagen, daß dieses Buch im Grunde alles abdeckt, was man so braucht. Und vor allem macht es die Sachen einfach auffindbar und verfügbar. Damit eignet es sich sowohl für das systematische weitere Selbststudium nach dem Lama-Buch, als auch als Nachschlagewerk und Hilfestellung bei konkreten Fragestellungen. Durch die gute Gliederung, den Umfang / die Vollständigkeit des Inhalts (und natürlich letztlich auch dadurch, daß es auf deutsch vorliegt) verfügt es dadurch über einige Pluspunkte gegenüber den anderen, oben erwähnten Büchern und sogar gegenüber der Internet-Recherche. Verstärkt werden diese Punkte natürlich noch durch die Tatsache, daß man sich als Buchkäufer eine eBook-Version downloaden kann, was insbesondere Handhabbarkeit und Durchsuchbarkeit noch mal deutlich verbessert.

In einem Kapitel geht der Autor auf die Mime-Tools ein, inkl. Hintergrund-Infos zum Thema; das hab ich auch noch in keinem Buch gesehen.

Ohne daß ich alles genau prüfen konnte, schien mir bis jetzt auch - da stimme ich Vor-Rezensent Schlittermann zu - daß es ab und zu ein paar Ungenauigkeiten oder auch "Fehlerchen" gibt. Nach meinem bisherigen Eindruck sind die aber absolut nicht gravierend, und wenn man z.B. das Lama-Buch schon durch hat eigentlich kein Problem. Bis jetzt hat sich für mich der Nutzwert dadurch nicht verringert.

Eine negative Anmerkung gebührt der Tatsache, daß das eBook "natürlich" (?) nur wieder dumpf-mäßig mit einem Windoof-Tool (oder Mac) zu lesen ist -- naja, ok, genauer: mit den "Adobe Digital Editions"; die - wir ahnten es schon - natürlich nicht für Linux verfügbar sind. Der Verlag redet sich hier auf Adobe heraus, die das Ding zwar angekündigt hätten aber seit Jahren nicht realisieren würden. Nun ja. Ob es da nicht eine bessere Lösung hätte geben können halte ich für diskussionswürdig. Der Workaround heißt dann Wine, was wie üblich mit etwas Mühsal verbunden ist, oder online lesen (registrieren, Browser, Login ...).

Mein persönliches Fazit: der Kauf hat sich gelohnt. Als Ergänzung bzw. weiterführendes Fachbuch nach dem Lama-Buch kann ich "Der Perl-Programmierer" von Jürgen Plate absolut empfehlen. Wenn man nur zwei (deutschsprachige) Perl-Bücher haben kann / will / müsste / sollte, dann diese beiden - klare Kaufempfehlung. Von mir fünf Sterne.


Seite: 1