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Rezensionen verfasst von
Ariadne Simon "Opernfan" (Jena)

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Puccini, Giacomo - Turandot
Puccini, Giacomo - Turandot
DVD ~ Maria Guleghina
Preis: EUR 24,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Turandot, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Puccini, Giacomo - Turandot (DVD)
Diese Turandot ist die erste, die mich völlig überzeugt hat. Eine sehr opulente, farbenprächtige Inszenierung mit viel Bewegung. Die Rollen sind durchweg hervorragend besetzt, bis auf den Kaiser Altoum, gesungen vom 80-jährigen Charles Anthony, dessen Stimme deutlich zeigt, wie belastet sie ist, finde ich alle großartig. Es wurde nicht nur toll gesungen, sondern auch perfekt gespielt. Nie
hatte ich das Gefühl, dass hier Theater gespielt wird. Alles wirkt "echt".
Besonders positiv finde ich, dass die drei Minister Ping, Pang und Pong zwar auch hier ihre Possen reißen, nur wirken sie bei Zeffirelli nicht albern, sondern gutmütig überdreht. Und Turandot zeigt hier nach dem Tod von Liu deutlich den beginnenden Wandel. Sehr gute Personenführung.
Sehr positiv ist auch, dass Kalaf mal nicht nur irgendwo auf der Bühne steht oder ein paar Schritte macht, hier darf er zeigen, dass er wirklich in Turandot verliebt ist. Und Marcello Giordani bringt das perfekt rüber. Und sein Nessum dorma steht dem anderer berühmter Tenöre in nichts nach.
Diese Turandot kann ich nur empfehlen. Hier kann man nur eines: genießen!


Löwenspuren in Knullhausen
Löwenspuren in Knullhausen
von Hanns Krause
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerung, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch besaß ich in meiner Kindheit und habe es geliebt. Die Geschichte des kleinen Löwen, der aus dem Zirkus ausbüxt und das Städtchen Knullhausen in Angst und Schrecken versetzt, habe ich nie vergessen. Und weil ich das Buch in so guter Erinnerung habe, habe ich es jetzt meinem Großneffen geschenkt, der es mit Begeisterung liest.
Ein schönes Kinderbuch, das ich weiterempfehlen kann.


Il Trovatore
Il Trovatore
DVD ~ Marcelo Álvarez
Preis: EUR 23,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, 7. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Il Trovatore (DVD)
Diese Version des Il Trovatore hat mich am meisten überzeugt. Zum einen gibt es ein Bühnenbild, welches durch die Drehbühne sehr schnelle Ortswechsel erzeugt. Und es die erste Version, welche mich nicht nur sängerisch, sondern auch darstellerisch mitgerissen hat.
Dmitri Hvorostovsky stellt einen vor Eifersucht und Rachsucht kochenden Conte auf die Bühne, er singt und spielt ihn, für meine Begriffe, perfekt. Die Regie hat hier deutlich herausgestellt, dass er nicht nur der Sieger ist, sondern dass er durchaus den Angriffen der Zigeuner unterliegt.
Marcel Alvarez ist ein ebenbürtiger Gegenspieler. So leidenschaftlich habe ich ihn
noch keine Rolle gestalten sehen. Er hat Temperament und setzt es auch ein. Sängerisch gefällt er mir in dieser Rolle ausnehmend gut.
Stefan Kocan zeigt in seiner Gestaltung des Ferrando deutlich, wie ergeben er dem
Conte di Luna ist. Er hat eine sehr schöne Stimme und seine schauspielerische Begabung könnte noch mehr eingesetzt werden.
Dolora Zajick ist eine fantastische Azucena. Sie singt und spielt mit großer Liedenschaft und man glaubt ihr das Entsetzen über den Feuertod ihrer Mutter.
Am wenigsten überzeugt hat mich Sondra Radvanovsky als Leonora. Sie hat eine schöne Stimme, aber es fehlt ihr an Leidenschaft, auch im Spiel.
Aber alles in allem ist es eine sehr gute Inszenierung, die ich mir gerne öfter ansehen werde. Aufgefallen ist mir hier, dass ich eigentlich zum ersten Mal die etwas verworrene Handlung wirklich verstanden habe, was für den Regisseur spricht.
Ich kann diese Aufnahme empfehlen.


Giuseppe Verdi: Don Carlos
Giuseppe Verdi: Don Carlos
DVD ~ Wolfgang Sawallisch
Wird angeboten von Meganet France
Preis: EUR 24,04

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opern-Dokument mit Schwächen, 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Giuseppe Verdi: Don Carlos (DVD)
Hier wurde eine der von Verdi gekürzten Versionen dieser Oper ins Deutsche übersetzt. Leider ist es von der Handlung her nicht die beste Version, es fehlen zu viele Teile. Auch hat Verdi Arien und Szenen drastisch gekürzt, so z.B. Posas "Bittständchen" vor der Königin.
In dieser Version kommt leider der "Mönch" nur im 1. Akt vor, es kommt hier nicht heraus, dass es sich um den Geist Karls V. und den Großvater von Carlos handelt.
Allerdings finde ich die deutsche Version insofern reizvoll, als man mal den Text versteht, was dann bein Ansehen einer der auf italienisch gesungenen Versionen durchaus hilfreich ist.
Es ist nicht zu übersehen, dass es sich um eine alte Aufnahme handelt, mehr als deutlich ist zu bemerken, wenn die Sänger in der Nähe eines Mikrofons stehen.
Sängerisch sind alle Rollen sehr gut besetzt. Schauspielerisch gibt es da einige Abstriche, so z.B. bei James King. Auch Dietrich Fischer-Dieskau erscheint mir etwas zu dominant, sowohl im Ausdruck als auch im Auftreten.

Aber trotz aller Mängel, es ist ein musikgeschichtliches Dokument und ich möchte es nicht mehr in meiner Sammlung missen.


Reflexion TTR-8631 Plattenspieler mit Verstärker und Riemenantrieb
Reflexion TTR-8631 Plattenspieler mit Verstärker und Riemenantrieb

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preiswert und gut, 18. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze noch meine große LP-Sammlung quer durch alle Genres,deshalb habe ich mir diesen Plattenspieler gekauft. Und ich bin begeistert! Der Plattenteller läuft ohne Nebengeräusche, der Tonarm wird durch einen Hebel angehoben und senkt sich automatisch ab, so dass keine Kratzer auf der Platte entstehen können. Ist die Platte abgespielt, bleibt der Plattenteller automatisch stehen. Die Tonstärke ist regulierbar und die Tonqualität absolut rauschfrei, die Wiedergabe ist klar. Wer möchte, kann sich auch einen Kopfhörer anschließen.
Ich habe das Gerät angeschlossen und dann Querbeet Platten aufgelegt. Egal ob es Chanson, Klavierkonzert oder Oper ist, die Wiedergabe ist absolut perfekt.
Ein Gerät, das ich ohne jede Einschränkung weiter empfehlen kann! Und der Preis stimmt auch!


Verdi, Giuseppe - Macbeth
Verdi, Giuseppe - Macbeth
DVD ~ Thomas Hampson
Preis: EUR 27,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionaler Macbeth!, 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdi, Giuseppe - Macbeth (DVD)
Wenn man so ein Schauerstück wie Macbeth auf die Bühne stellt, sollte man vermeiden, durch irgendwelche Albernheiten (ich meine die Hexen und ihre "Beschäftigungen") die Wucht des Stückes abzuschwächen. Es ist schade, dass die Hexenszenen durch das Lackieren von Nägeln, Kaffeetrinken, mit Hula-Hop-Reifen spielen und anderen Blödsinn ihre ganze Unheimlichkeit verliert. Es ist auch deshalb schade, weil hier Pountny ein sehr gutes Konzept hatte: er hat die psychologische Seite herausgearbeitet. Und die Hexen hätten in diesem Konzept eine große Rolle spielen können, hätten sie wirkliche Hexen sein können, da ihnen Macbeth bedingungslos glaubt. Musikalisch und darstellerisch ist diese Inszenierung Wahnsinn.
Thomas Hampson spielt den Macbeth als den seiner machtbesessenen Frau hörigen Mann, der für ihre Liebe mordet. Glaubwürdig stellt er sein Flehen um ihre Liebe, um Erfüllung dar, welche er nur erhält, wenn er sich ihren Wünschen unterordnet. Und er wird sehr oft von ihr zurückgewiesen. Und er singt und spielt ihn nicht nur als machthungrige Bestie, sondern er zeigt auch seine innere Zerrissenheit, seine Ängste.
Paoletta Maroccu stellt die machthungrige Lady Macbeth, welcher ihr Mann völlig gleichgültig ist, überzeugend dar. Für sie ist er nur das Instrument,mit welchem sie an die Macht kommen will. Deutlich zeigt sie, wie sie ihre Macht über ihn ausübt, wie sie ihn mit ihrem Hohn erniedrigt und ihn auch körperlich zurückstößt, wenn er sich ihr nähern will. Sie beherrscht ihn und bringt ihn dazu, immer neue Morde zu begehen.
Erschütternd Hampsons Darstellung der Reue nach dem Mord an Dancun, seine Angst, sein Entsetzen, als er als einziger den Geist des ermordeten Banqo sieht. Die emotionalste Szene der Oper ist die im ersten Akt, als der ermordete König gefunden und auf die Bühne getragen wird. Erschütternd Thomas Hampsons Darstellung, als sein Macbeth den toten König in die Arme gelegt bekommt, sich der Tote im zuneigt und er unter dieser Last und der Last seines Verbrechens in die Kniee sinkt. Diese Reue verschwindet unter dem Einfluss seiner Frau sehr schnell und er ist sehr schnell dabei, als sie ihn auf die Ermordung Banqos einschwört.
Berührend ist seine Arie "Pietà, Rispetto, Amore...". In der zweiten Hexenszene, in welcher Macbeth die Nachkommen Banqos als Könige sieht, gibt sich Hampson völlig aus.
Bis auf die beiden Hexenszenen und eine grüne Reiseschreibmaschine (nur der Regisseur weiss, wozu sie auf der Bühne ist) ist es eine moderne, aber klare Inszenierung, die das Werk unangetastet lässt. Nur das schottisch-schaurige ist leider verloren gegangen. Die Inszenierung ist straff und spannend und die Rollen sind top besetzt.
Da die Dramatik durch die Musik Verdis verstärkt wird, ziehe ich die Oper dem Stück vor. Und besser kann man Mabeth nicht darstellen, als es Thomas Hampson schafft. Bravo!
Eine sehr empfehlenswerte Aufführung!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2011 11:19 AM MEST


Star Trek, Das Gesetz des Verrats
Star Trek, Das Gesetz des Verrats
von Dean W. Smith
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Lass Jim die Lösung finden ..., 25. Juli 2011
Dieser Roman spielt nach der Episode "Kampf um Organia". Er bezieht sich zum einen auf den Origanianischen Friedensvertrag zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich und bringt zum anderen eine erneute Begegnung mit Commander Kor.
Die klingonische Kolonie auf Beta Signi wird von Unbekannten angegriffen und sendet einen Notruf, welcher die Enterprise und die Farragut unter Captain Bogle folgen. Allerdings fängt auch der klingonische Schlachtkreuzer Koloth den Hilferuf auf und erscheint ebenfalls auf der Bildfläche. Nach dem Grundsatz "erst schießen, dann reden" eröffnet Kor sofort das Feuer auf den potientellen Feind, nämlich die Enterprise. Die Farragut hat Probleme und kann der Enterprise erst 12 Stunden später folgen.
Kirk und sein Landeteam werden auf dem Planeten mit Kor konfrontiert. Als Kor bei einem der Angriffe lebensgefährlich verletzt wird, nutzt Kirk die Chance, das Kommando über die Klingonen zu übernehmen. Langsam nähern sich die Feinde im gemeinsamen Kampf gegen den unbekannten Feind einander an. Der in der Episode "Kampf um Organia" bereits deutlich erkennbare gegenseitige Respekt und Sympathie der beiden Kommandanten wird in diesem Roman deutlich ausgebaut.
Es ist eine typische Raumschiff Enterprise-Geschichte, welche sehr flüssig geschrieben ist, die vielzitierte Logik genauso lax behandelt, wie die Serie und die Charaktere der einzelnen Personen sehr gut erfasst. Zentrale Figur ist in diesem Roman Captain Kirk, welcher auf die ihm eigene Art und Weise zur Lösung des Problems kommt, einen Krieg verhindert und somit die Vereinbarungen des Organianischen Friedensvertrages durchsetzt.
Eine passivere Rolle spielt hier Spock, welcher nicht dem Landeteam angehört und an Bord der Enterprise die undankbare Aufgabe hat, die Besatzungsmitglieder auf dem Planeten zu schützen und einen Grund für die Invasion zu finden.
Ein sehr unterhaltsamer Roman, welcher auch zeigt, dass es in den Episoden viel Fortsetzungspotential gab.


Asen, Wanen und Riesen: Germanische Göttersagen
Asen, Wanen und Riesen: Germanische Göttersagen
von Thor Keller
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wahn, Wahn, überall Wahn ..., 23. Juli 2011
Ich habe dieses Buch gelesen und möchte von vorn herein den Vergleich mit der Edda ablehnen. Die Edda ist eine Sammlung der nordischen Götter- und Heldensagen, das hier besprochene Buch ist mehr eine Einführung in die germanische Mythologie. Ich habe in zwei Rezensionen gelesen, dass christliche Begriffe, wie Hölle, benutzt würden. Ich habe davon nichts feststellen können, es wird ganz ordnungsgemäß von der Unterwelt als "Helheim" gesprochen, das Heim der Göttin Hel, der Herrin über die Unterwelt.
Und der Begriff "Schuld" kommt nicht aus dem christlichen Glauben. Auch die Heiden kannten den Begriff der Schuld. Und wie anders sollte man es wohl bezeichnen, wenn die reinen Asen Schuld auf sich laden? Odins (oder Wotans) erste Schuld war doch, dass er Blutsbrüderschaft mit Loki getrunken hat und diesen gegen den Willen der Götter in Asgard aufnahm. Damit legte er den Grundstein für Raknarök, die Götterdämmerung, in welcher die Götter und die bestehene Welt vom Feuerriesen Sutur vernichtet wird.
Eine weitere Schuld luden die Asen auf sich, als sie den Wolf Fenrir überlisteten und womit die Lüge in die Welt kam. Das Wort Sünde habe ich in diesem Buch nicht gelesen.

Allerdings möchte ich bemerken, dass der Einstieg in die germanische Sagenwelt über dieses Buch sicher nicht der ideale ist. Die germanische Götterwelt ist so umfangreich und kompliziert, alleine schon das Weltbild, welches die Germanen hatten, dass man diese Sagen über eine andere Möglichkeit kennenlernen sollte.
Dieses Buch ist die Überarbeitung von Gustav Schalks "Gemanische Göttersagen", welche sich sowohl auf die ältere Edda als auch auf die jüngere Edda stützen. Daher kommen sicher auch die unterschiedlichen Götternamen. Heute ist der Göttervater kaum unter Odin, aber sehr wohl unter dem Wotan bekannt.
Empfehlenswert für einen Einstieg sind m.E. die Götter- und Heldensagen von Felix Dahn.
Für mich ist Asen, Wanen und Riesen kein Buch, das zur puren Unterhaltung gelesen wird, sondern mehr ein sehr komplexes Nachschlagewerk. Es wird auch nicht nur der Göttervater explizit vorgestellt, sondern jeder der wichtigen Götter hat ein Kapitel. Die germanische Sagenwelt ist eben etwas komplexer als man das so weiss und besteht nicht nur aus Walhall und Niefelheim.
Ich empfehle dieses Buch mehr als Lehrbuch und Nachschlagewerk. Keinesfalls sollte man es Kindern als Sagenbuch im üblichen Sinne in die Hand geben.
Aus meiner Sicht liegen die negativen Rezensionen voll daneben und zeugen von wenig wirklicher Kenntnis dieses Buches.


Star Trek, Der Kampf ums nackte Überleben
Star Trek, Der Kampf ums nackte Überleben
von Barbara Hambly
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kirk auf dem Horror-Trip, 20. Juli 2011
Dieser Roman ist einer der schlechtesten, den ich aus der Reihe gelesen habe. Beim Beamen von einem fremden Planeten auf die Enterprise wird Kirks Geist oder Seele von dem Schamanen der Planetenbewohner aus seinem Körper vertrieben und dessen Geist nimmt Besitz von ihm. Kirks Geist flüchtet sich in den Zentralcomputer des Schiffes und beginnt von dort den Kampf ums nackte Überleben.
Eine ziemlich gewaltsam konstruierte Story, die fast mit Kirks Tod und auf jeden Fall mit dem Ende seiner Beziehung zu Helen endet.
Ich habe das Buch einmal gelesen und ganz hinten ins Regal verbannt. Stellenweise ist die Geschichte mehr als schaurig.


Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut]
Star Trek 01 - Der Film [Director's Cut]
DVD ~ William Shatner
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Rückkehr des Triumvirats, 20. Juli 2011
Als ich Anfang der 80er Jahre den Film zum ersten Mal im Kino sah, hat es mir richtig den Atem verschlagen. Ich habe sowieso einen Faible für Astronomie und Astronautik und erschlugen mich förmlich diese fantastischen Bilder aus dem Weltall. Ich kenne die Klassik-Serie in- und auswendig und muss sagen, dass dieser Film von allen danach gedrehten der einzige ist, welcher die Charaktere so darstellt, wie man sie aus der Serie kennt. Auch die Storie passt in das Konzept, wurde das Drehbuch doch eigentlich für die Serie geschrieben und damals nicht mehr verfilmt.
Toll ist die modernisierte Enterprise 1701-A, welche man ja genugsam im Hangar bewundern kann, toll sind die vielen technischen Details, und wenn es ein "Monteur" ist, welcher über Epsilon 9 schwebt und von der Wolke mit vernichtet wird. Toll sind hier auch die riesigen Panorama-Fenster in der Messe, durch welche man ins All schauen kann (leider wurde hier trotz dieses tollen Offiziers-Kasinos nicht wieder an die 1. Staffel angeknüpft, wo man in einigen Episoden mal die Crew in der Freizeit erleben durfte, was u.a. durch Uhuras Gesang sehr interessant war.
Hier wurden die Charaktere hervorragend herausgearbeitet: ein Kirk, welcher sich sein Kommando wieder holt (leider erfährt man nur so nebenbei, dass er zum Admiral befördert wurde und ein Schreibtischhengst in der Kommandozentrale wurde) und zu Anfang mehr als unsicher ist. Seine Revierkämpfe mit Decker passen irgenwie nicht zum Charakter Kirk, das hätte besser gelöst werden sollen.
Herrlich ist Mc Coy, welcher mit Vollbart als Naturbursche "eingezogen" wird und zu Anfang im Verhältnis zu Kirk nicht der Pille ist, der er in der Serie war. Auch hier gab es Spannungspotential.
Und der dann urplötzlich auftauchende Spock, welcher im Drehbuch eigentlich gar nicht vorgesehen war, Nimoy hatte es abgelehnt, im Film mitzuspielen und dafür wurde eigentlich ein vulkanischer Offizier geschaffen, welcher von dem Schauspieler gespielt werden sollte, welcher den Commander von Epsilon 9 gab. Diese Rolle wurde ihm dann als Ersatz angeboten. Commander Stoneck wurde dann auch überflüssig, da ja Decker irgendwie untergebracht werden musste, als Nimoy es sich kurz vor Drehbeginn plötzlich anders überlegte und als Spock wieder auf das Schiff zurückkehrte. Dieser Charakter brauchte in dem Film am längsten, um wieder zu seiner alten Form zurückzufinden.
Und trotzdem findet man die versteckte Zusammengehörigkeit dieser drei Figuren wieder, am schnellsten bei Kirk, der trotz aller Veränderungen Spock am schnellsten wieder vertraut.
Und wieder zurückgekehrt ist Janis Rand als Transporterchefin, welche zwar eine sehr kleine Rolle hat, aber immerhin, sie ist wieder da.
Von allen Star Trek-Filmen gefällt mir dieser am besten, ich empfinde ihn auch nicht als zu langatmig, vor allem, nachdem die fehlenden Szenen, welche ja teilweise sogar Schlüsselszenen sind, neu synchronisiert eingefügt wurden. Damit wurde der Film endlich logisch und nachvollziehbar.
Ich finde den Film toll und er hätte durchaus anders fortgesetzt werden können. Nichts gegen Khan - aber es gab noch mehrere Episoden der Serie, welche ein Fortsetzungspotential hatten.


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