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Gunnerkrigg Court: Orientation
Gunnerkrigg Court: Orientation
von Tom Siddell
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner als das Bild es vermuten lässt, 8. Februar 2009
Ich bin schon eine Weile treuer Leser von Gunnerkrigg Court, und jeden Montag, Mittwoch und Freitag ist dass die erste Seite die ich ansteuere.
Ich habe aber eine Weile gezögert mir das Buch zu bestellen: ich war mir nicht sicher ob es sich lohnt, immerhin kann man den Comic ja auch umsonst lesen. Und ehrlich gesagt fand ich das Vorschaubild bei Amazon nicht so ansprechend.
Aber jetzt da ich es in Händen halte, sind alle Zweifel verflogen. Das Buch sieht echt toll aus. Auf dem matten Schutzumschlag kommt das Titelmotiv viel besser zur Geltung, und das "nackte" Buch sieht nochmal besser aus.

Das ich mich so auf das eigentliceh Buch konzentriere, liegt jetzt daran dass es an der Story einfach nichts zu meckern gibt. Die Zeichnungen sind halt in den ersten Kapiteln noch nicht soo schön wie später, aber im großen und ganzen ist der Inhalt einfach super.

Ich sehe grade, auf der Rückseite steht auch noch ein Lob von Neil Gaiman. Wenn ihr mir nicht glaubt dass das Buch toll ist, dann doch wohl IHM.


The Secret History of Moscow
The Secret History of Moscow
von Ekaterina Sedia
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Gaiman Fans aufgepasst, und der Rest von euch sollte auch mal reinschaun., 20. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: The Secret History of Moscow (Taschenbuch)
"The Secret History of Moscow" ist ein, äh, Urban-Fantasy-Roman. Er spielt, wie der aufmerksame Titel-Bemerker sich sicher schon gedacht hat, in Moskau, und zwar in den Neunzigern. Und da ich ohne Neil Gaimans Blog wohl niemals von diesem Buch gehört hätte, muss ich nun auch erwähnen dass es mehr als nur ein bisschen mit dessen Roman "Neverwhere" gemeinsam hat: Beide beschäftigen sich mit der Idee von Unterwelt-Äquivalenten zu Städten aus unserer Welt, Orte an die man sich verirren kann wenn man nicht so richtig dazu gehört oder ein bisschen kaputt ist...Untermoskau ist bevölkert von solchen Menschen und Wesen aus der russischen Sagenwelt.
Die Haupt-Hauptfigur ist eine junge Frau namens Galina, die auf der Suche nach ihrer jüngeren Schwester Masha befindet, welche sich plötzlich in eine Dohle verwandelte und, ihr Neugeborenes zurücklassend, aus dem Fenster flog. Mehr mag ich zur eigentlichen Geschichte garnicht sagen, weil ich nie weiß was schon zu viel Information ist, also versuche ich einfach mal den Grundgeschmack des Buches rüberzubringen.

Zuerst hatte ich das Gefühl ein wenig durch die Geschichte gehetzt zu werden, da der Stil sehr schnörkellos und sachlich ist, aber schon auf Seite 38 war ich gefangen von der Atmosphäre und bedauerte dass das Buch nicht dicker ist.
Das Buch beschäftigt sich immer abwechselnd mit den auftauchenden Figuren, und von jeder bekommt man ein Stückchen Blickwinkel und/oder Vergangenheit serviert, ein bisschen Alltag, und diese Tortenstückchen von Charakterbeschreibungen machen die Geschichte sehr organisch, sie wächst einfach immer weiter - Man schaut immer mal wieder für eine kurze Weile einer der Figuren über die Schulter und wird einfach mitgezogen. Das hat mir sowieso sehr gut gefallen, wie der Fokus immer wieder auf einzelnen Menschen liegt, dass ihr Hintergrund als wichtig behandelt wird und dass sie nicht einfach als eindimensionale Stützen dienen an denen sich die Hauptfiguren aufrichten können.
Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir wie die russische Sagenwelt und (jüngere und alte)Geschichte mit einflossen - Die Stadt bzw das Land wurden irgendwie auch eine Hauptfigur, obwohl es keine ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen gibt, und genau wie bei den Menschen ging es vor allem um die Stellen wo es ein bisschen angeknackst wurde. Nicht dass die Lektüre furchtbar deprimierend wäre, es herrscht einfach eine gewisse zynisch-melancholische Grundstimmung.
Alles in allem hat mir das Buch Spaß gemacht und ich bin jetzt neugierig auf die Kurzgeschichten der Autorin.
Uhm, und da mir kein toller Schlussatz einfällt höre ich jetzt einfach völlig unerwartet auf. Bumm.


Die Haarteppichknüpfer: Roman
Die Haarteppichknüpfer: Roman
von Andreas Eschbach
  Taschenbuch

4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwülstiger Schrott, 15. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Haarteppichknüpfer: Roman (Taschenbuch)
Ich habe dieses Jahr um die 60 Bücher gelesen, und "Die Haarteppichknüpfer" ist das einzige dass ich beim besten Willen nicht zu Ende lesen konnte. Nach etwa 100 von 300 Seiten habe ich aufgeben, in die letzten paar Seiten gespickt, und die Augen verdreht.
Der Stil ist eine Katastrophe. Schwülstig und dennoch informationsarm. Da wird mit leeren Adjektiven um sich geworfen, es kommt kein rechtes Bild von Menschen, der Umgebung, oder vielleicht sogar den titelgebenden Haarteppichen auf. Frauen sind "schön", die Teppiche "prächtig". Aha. Es ist eine Sache, der Phantasie des Lesers Möglichkeiten zu lassen, und eine andere seine Phantasie überhaupt nicht zu bedienen.
Auf den ersten hundert Seiten kommen einige Figuren vor, und nicht eine Einzige ist auch nur halbwegs glaubhaft oder nachvollziehbar charakterisiert. Die Dialoge sind hölzern und überdramatisch, das muss man auch erst mal hinkriegen, und eigentlich passiert auch nichts so wirklich. Und wenn es dem Autoren um seine tiefergehende Weisheit geht...diese subtile Botschaft hätte genauso gut auf Seite 3 (in Leuchtbuchstaben) stehen können.

Dieses Buch ist Die Entäuschung des Jahres für mich.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2011 11:23 AM CET


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