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Rezensionen verfasst von
Daess-Meddel (Hamburg)

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Construct (Limited Box Set)
Construct (Limited Box Set)
Preis: EUR 17,86

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich weiß ja nicht..., 26. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Construct (Limited Box Set) (Audio CD)
Das ist das erste Album, das ich mir seit 1999 (Projector) gekauft habe. In den 90ern sind Dark Tranquillity eine DER Bands gewesen, die den molidischen Death-Metal zelebriert haben. "The Gallery" und "The Mind's Eye" sind ware Klassiker! Projector war aber anders. Ein ruhiges, sehr melodisches Album mit göttlichem klaren Gesang. Trotz des Stilwandels eine echte Perle! Leider hat die Band danach weder tolle Melodien noch den melodischen Death-Metal gespielt, der meinen Geschmack hat treffen können. Trotzdem habe ich zu jedem neuen Album in die Vorabsongs oder Videos mit großer Hoffnung reingehört.
Das Video zu "Uniformity" hat mich endlich mal wieder sofort überzeugen können. Ein eher ruhiges Lied mit echt tollem klaren Gesang und Ohrwurmgarantie, wie zu Zeiten von Projector. Leider ist das auch schon das Highlight für mich. Auch gibt es nur zwei weitere Lieder, in denen Herr Stanne seine tolle Stimme auspackt. Die können jedoch das hohe Niveau von "Uniformity" nicht im Ansatz halten.
Die restlichen Lieder plätschern nur so vor sich hin, ohne Höhen und ohne Tiefen. Dabei sind sie eher im unteren bis mittleren Tempo angesiedelt und es herrscht eine eher düstere, leicht melancholische Grundstimmung. Es fehlen für mich aber der Death-Metal und die technischen Gitarrenharmonien, die für die Band so typisch sind. Es klingt alles irgendwie gleichförmig für mich. Mit dem, wofür Dark Tranquillity in den 90ern stand, hat das Album nichts meht am Hut. Es ist bestimmt kein schlechtes Album, handwerklich gut gemacht und gut produziert, trifft aber meinen Geschmack nicht wirklich. Damit ist für mich dieses Album genau so belanglos wie alles andere nach "Projector". Aber zum Glück ist das alles Geschmackssache und natürlich wünsche ich mir für Dark Tranquillity, dass ihre Fans "Construct" lieben werden. Fans der letzten Alben werden dies bestimmt tun. Mich haben sie jedenfalls als Fan nicht zurück gewinnen können. Schade, denn ihre Single "Uniformity" ist echt gut!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2013 3:15 PM MEST


Obzen
Obzen
Preis: EUR 19,58

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neues Album, neues Glück?, 21. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Obzen (Audio CD)
In den 90ern waren Meshuggah eine der besten Bands im Neo-Thrash. Ihre Alben "None", "Destroy Erase Improve" und "Chaosphere" sind einfach Referenzwerke und absolute Klassiker. Der Sound war schwer und die Strukturen der Lieder einfach nur abgedreht und chaotisch und eine abgedrehte und technischere Version von Pantera (nicht falsch verstehen). Diesem Stil sind Meshuggah auch treu geblieben. Doch jetzt kommt das große ABER. Seit dem Album "Nothing" sind Meshuggah für mich an Monotonie kaum zu überbieten. Gutes Songwriting habe ich weder auf "Nothing" noch auf "I" oder "Catch 22" finden können. Viele mögen mir wiedersprechen. Aber meinen Geschmack haben sie mit diesen Veröffentlichungen nicht getroffen.

Nun ist "Obzen" veröffentlicht und ich muss sagen, dass sich Meshuggah für mich nur geringfügig verbessert haben. Die einzelnen Lieder sind zwar wieder etwas abwechslungsreicher gestaltet, aber einen echten Hit der Marke "Future Breed Machine", "Vanished" oder "New Millenium Cyanid Christ" kann ich nicht finden. "Combustion", "Bleed" und "Obzen" sind zwar ordentliche Kracher aber auch die einzigen Highlights, die auch noch durch das monotone Gebrüll von Herrn Kidman zerstört werden. Von den restlichen Liedern bleibt bei mir auch nach dem x-ten Durchlauf nichts hängen.

Wirklich genial ist aber die Produktion, die wirklich fett aus den Boxen knallt! Ich habe schon lange keine so klare und walzene Produktion mehr gehört.
Auch das Cover im Zusammenhang mit dem Titel finde ich sehr gelungen und kreativ.

Fazit: Technisches und chaotisches Musizieren und eine geniale Produktion reichen für ein gutes Album nunmal nicht aus. Abwechslungsreiches Songwriting gehört auch dazu und das fehlt mir leider bei Meshuggah seit "Nothing". Deswegen empfehle ich "Obzen" nur eingeschränkt. Fans der letzten zwei Alben können, glaube ich, getrost die Platte kaufen. Alle anderen sollten lieber erstmal reinhören.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 8, 2010 5:19 PM MEST


As Daylight Dies
As Daylight Dies
Preis: EUR 5,00

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poppig aber gut!, 9. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: As Daylight Dies (Audio CD)
Als "Alife Or Just Breathing" auf den Markt kam, war ich echt begeistert. Göteburg-Death gepaart mit amerikanischem Neo-Thrash und anspruchsvollen Texten. Das war ein echt neuer Sound und zog mich sofort in ihren Bann. Umso trauriger war ich über Jesse's Ausstieg.

"The End Of Heartache" konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen. Der neue Fronter Howard Jones konnte Gesangstechnisch nicht im Ansatz mit Jesse Leach mithalten, die Texte waren mir z.T. echt zu schmalzig (nichts mehr mit Gesellschaftskritik!) und seine Shouts mochte ich auch nicht besonders. Nur sein klarer Gesang hatte irgendwie Charme. Auch die Struktur des Albums war mir zu sehr an AOJB angelehnt.

"As Daylight Dies" hingegen überzeugt mich da schon wesentlich mehr. Zwar hat sich nicht viel am Sound von KSE geändert, doch finde ich zu diesem Album mehr Zugang als beim Vorgänger.

Mir erscheinen die Lieder wesentlich eingängiger, da die Übergänge von Shouts zu dem klaren Gesang abgestimmter sind. Überhaupt hat Howard gesangstechnisch eine Menge Fortschritte gemacht. Die Shouts sowie der klare Gesang sind wesentlich druckvoller und besitzen mehr Volumen.

Da auch dieses mal die Refrains im Vordergrund stehen, besitzen alle Lieder einen wirklichen Ohrwurmcharakter. Dabei gehen KSe aber nicht Schema-X vor (Strophe - Refrain -Strophe ...) sondern brechen diese Struktur durch Tempowechsel oder weitere Melodien und Harmonien. Etwas was viele Kollegen wie z.B. Caliban nicht können.

Lyrisch gesehen wird hier wieder, wie beim Vorgänger, nichts anspruchvolles geboten.

Vom Musikalischen her wurden die Neo-Thrash Anteile (Machine Head, Pantera) verstärkt. Anleihen an den Götheburg Sound sucht man dieses mal vergeblich. Zum Glück! Davon wurde der Markt ja auch echt überschwemmt.

Fazit:

"As Daylight Dies" ist ein relativ hartes Metal Album, das jedoch leichte Kost bietet und mit Metalcore eigentlich nichts mehr zu tun hat. Ich kann es sehr gut nebenher laufen lassen und bei den Refrains mitsummen. Ich werte es auch nicht als negativ, dass nichts räudiges oder dreckiges an der Platte zufinden ist. Dazu ist der poppige Anteil natürlich viel zu hoch. Wenn ich aggressive Musik brauche, höre ich halt was anderes.

Ich kann dieses Album nur empfehlen, sofern einem der poppige Anteil nicht stört.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2008 10:01 AM MEST


The Price of Existence
The Price of Existence
Preis: EUR 22,48

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album Nr. 2, 19. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Price of Existence (Audio CD)
Das Debut "Hate.Malice.Revenge" hatte mich sofort überzeugt. US-Deathmetal mit einer Prise Hardcore und Schweden-Death, gepackt in eine derbe und fette Produktion. Diesbezüglich hat sich auch nicht viel verändert. Zum Glück! Groove, Blast-Beats und pure Aggression bestimmen dieses Album.

Der neue Sänger keift, kreischt, grunzt und gröhlt sich die Seele aus dem Leib und bleibt dem Stil des Vorgängers treu. Cleane Vocals bleiben zum Glück auch wieder aus. Der Drummer ist auch positiv zu erwähnen. Von Double-Bass bis Blast-Beat Attacken ist alles verhanden. Er erinnert mich auch etwas an Kevin Talley (Ex-Dying Fetus, Ex-Misery Index, Ex-Chimaira).

Neu sind Solis vom Neuzugang Chris Storey, der die Band eindeutig bereichert. Sie werden in "ruhigen" Momenten eingesetzt (nicht wie z.B. bei Slayer oder Morbid Angel) und erinnern mich an Solis der 80er Jahre. Dadurch wirken die Songs deutlich technischer und anspruchsvoller, da nicht nur geholzt wird.

Die Produktion ist wieder sehr druckvoll und satt geraten. Ein echt fetter Sound ist ASP wieder gelungen.

Wer also auf modernen und auch technischen US-Deathmetal steht, und auch leichte Hardcore bzw. Metalcore Einflüsse mag, sollte unbedingt zugreifen. Fans der ersten Platte sowieso.


The Hours That Remain-Ltd.
The Hours That Remain-Ltd.
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 6,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder ein Volltreffer!, 19. August 2006
Rezension bezieht sich auf: The Hours That Remain-Ltd. (Audio CD)
Ich muss gestehen, dass ich mir dieses Album frei von Erwartungen gekauft habe. Kral, der Bassist, Shouter und Hauptsongwriter der Band, verließ Mercenary noch bevor sie mit dem Schreiben der Songs anfingen. Dann laß ich in einem Interwiev, dass sogar die Zeit knapp war. Dass Album wurde also in einer kurzen Zeit geschrieben und aufgenommen.

Können Mercenary also das hohe Niveau des Vorgängers "11 Dreams" beibehalten?

Und Ob! Krals Ausstieg hat keine negativen Spuren hinterlassen. Auch hier ist wieder jeder Song eine Perle. Doch gehen Mercenary wesentlich direkter und aggressiver zu Werke. Das Rezept ist jedoch gleich geblieben. Die Lieder haben alle eine Länge von 5 bis 8 Minuten und es wird ein Mix aus Power-,Thrash- und Death-Metal zelebriert. Von schnellen Thrash-Passagen bis hin zu tragenden, leicht melancholischen Elementen ist alles vertreten. Besonders zu erwähnen, ist der Gesang von Michael Sandagar. Ich mag diese Art von Gesang noch immer nicht (Power-Metal). Aber Michael hat einfach eine perfekte Stimme, die er zu jeder Zeit stimmig einsetzt. Growls, Screams und der klare Gesang passen einwndfrei zu den Songs und den jeweiligen Momenten. Und diese Melodien...

Auch das Drumming ist technisch und präzise. Eine echte Steigerung!

Die Produktion ist wieder mehr als nur gelungen. Jakob Hansen (Invocator) spricht halt für Qualität. Der Sound ist wieder sehr warm und druckvoll geraten. Dabei ist die Produktion dieses Mal auf den aggressiveren Sound ausgelegt. Die Gitarren stehen etwas mehr im Vordergrund. So kommen die groovenden Momente wesentlich druckvoller rüber.

Für mich ist dieses Album schon jetzt die platte des Jahres!

Und wer den Vorgänger mochte, kann getrost zugreifen. Alle anderen auch! ;-)

Anspieltipp: Lost Reality, Soul decision, Obscure Indiscretion


Burn Me Wicked
Burn Me Wicked
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 6,75

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich!, 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Burn Me Wicked (Audio CD)
Das dachte ich mir, als ich diese CD in meinen Händen hielt. Ich konnte es kaum erwarten, das neue Album einer meiner Lieblingsbands in den Player zu schieben. Ich kannte ja schon den Titel "Our Heroin Recess", der mir eher nicht so gefiel. Das minderte aber nicht meine Vorfreude, da die Auskopplung vom Vorgänger "1-800 Vindication" auch einer der schlechteren Songs war.Doch die Enttäuschung war groß:

Keiner der Songs mag so richtig bei mir zünden. Die Lieder plätschern einfach nur vor sich hin. Keine Höhen und keine Tiefen. Zwar gleichen sich die Lieder nicht untereinander, bleiben aber irgendwie nicht im Ohr hängen.

Nach 1,5 Minuten kann man jeden Titel wechseln, da sich nichts mehr am Song verändert. Klar, Illdisposed spielen noch immer groovenden und modernen Death-Metal. Aber die für die Band typischen Songs und Riffs sind höchstens bei den Titeln "Slave" und "The Widow Black" zu finden. Da nützen auch die Gastauftritte von Mikkel Sandager (Sänger von Mercenary) nichts.

Illdisposed hätten wohl Lasse Bak, Ex-Gitarrist und letztes Originalmitglied neben Bo Summer (Vocals), besser nicht feuern sollen, da Jakob Batten (Gitarre) für das Songwriting alleine zuständig war. Dazu kommt auch, dass er erst seit dem Cover-Album "Retro" (2000) mit dabei ist.

Positiv zu erwähnen sind aber noch die Titel "Throw Your Bolts" und "Fear The Gates" (Wer stand bloß für diese Lieder Pate?), die Cover-Titel hätten sein könnten. Sie haben halt nur nicht viel mit Illdisposed zu tun.

Die Produktion ist wie gewohnt gut. Alle Instrument sind hörbar und die Gitarren besonders tief geraten. Lediglich die Drums sind mir ein wenig zu dünn produziert. Vor allen die Double-Bass "knallen" mir nicht genug.

Ich kann nur hoffen, dass der Rest der Metalwelt diese Platte besser findet als ich und sie ihren Vertrag nicht verlieren.

2,5 Punkte, aufgerundet auf 3 Punkte

Tut mir echt Leid Jungs...


Pitch Black Progress
Pitch Black Progress
Preis: EUR 16,04

5.0 von 5 Sternen Jawohl!, 26. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Pitch Black Progress (Audio CD)
Und wieder eine Band aus Schweden, die Death-Metal mit cleanen Gesang und vielen Melodien aufwerten. Das ist natürlich nichts neues mehr. Soilwork oder In Flames halten diese Flagge schon seit Jahren hoch. Scar Symmetry unterscheiden sich in einem Punkt aber deutlich von ihren Genre-Kollegen. Zwar erinnern sie mich aus musikalischer Sicht stark an Soilwork, doch der Vocalist setzt Akzente. Seine Grunts erinnern mich häufig an Chris Barnes (Six Feet Under, Ex-Cannibal Corpse). Wahnsinn! Der cleane gesang klingt sauber, harmonisch und driftet manchmal in den klassischen Heavy-Metal ab. Aber alles passt prima zu den Grunts. Ohrwurmgarantie!!!

An der Produktion ist nichts auszusetzen. Der Sound ist klar, druchvoll und alle Instrumente hörbar, halt typisch schwedisch.

Scar Symmetrie erfinden den melodischen Death-Metal zwar nicht neu, sind aber eine kreative Abwechslung, zumal einige in Bands wie Carnal Forge, Centinex oder Incapacity spielen. Das ist wohl auch der Grund, weshalb sie mehr nach Death-Metal klingen, als ihre Kollegen.

Ich werde mir auf jeden Fall noch ihr Debut zulegen.

Anspieltipp: The Illusionist


Instinct
Instinct
Wird angeboten von for-collectors-only
Preis: EUR 13,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht, Fankritik!, 30. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Instinct (Audio CD)
Ektomorf sind eine Band, die den Ruf hat, ein Klon von Sepultura und Soulfly zu sein. Sicherlich ist da etwas Wahres dran. Jeder Song erinnert mich auch stark an Max Cavalereas Band bzw. Ex-Band und das liegt nicht nur an der musikalischen Richtung, sondern auch an den sehr stark nach Max Cavalera klingenden Vocals. Ektomorf klingen nur seit dem Album "Destroy" wesentlich geradliniger und auch frischer. Das mag sicherlich auch an der Produktion von Tue Madsen liegen, liegt aber auch an dem Reifegrad der Band. Der Vorgänger "Destroy" hat mich jedenfalls überzeugt, zumal ich Soulfly auch nicht besonders mag.
Auf "Instinct" führen Ektomorf diesen Weg konstant fort. Dem Vorgänger kann dieses Album jedoch nicht das Wasser reichen. Die Songs sind leider größtenteils gleich gestaltet. Thrash-Core zum Mithüpfen, der in einem groovenden Moshpart ended wie z.B. Sepulturas "Territory" und "Roots Bloody Roots". Ich habe nichts gegen solche Songstrukturen einzuwenden. Ganz im Gegenteil! Ich stehe auf diese Art von Liedern. Doch wenn der Großteil der Stücke so aufgebaut wird, kommt bei mir Langeweile auf, da es der Qualität eines Albums nicht zugute kommt. Zudem sind diese Moshparts noch nicht einmal die besten, die Ektomorf geschrieben haben. "I Know Them" vom Vorgänger ist ein wahrer Hammer! Schade, denn ich hatte mich so auf dieses Album gefreut. Die Ungarn hätten sich wohl ein wenig mehr Zeit nehmen sollen, da die Lieder etwas unausgereift wirken. Ein Jahr zwischen zwei Alben reicht wohl nicht aus. Zu empfehlen ist die Platte aber trotzdem!
An der Produktion ist allerdings nichts auszusetzen. Die ist, wie von Tue Madsen nicht anders zu erwarten ist, einfach nur fett und knallt ohne Ende.
Wer auf Metal der Marke Sepultura (Chaos AD, Roots) und Soulfly steht, kann ruhig zugreifen. Ich empfehle trotzdem eher den Vorgänger "Destroy". Dieses Album besitzt einfach die besseren Songs. Ich gebe trotzdem 4 Punkte, da ich als Fan mit meiner Kritik immer etwas hart bin und diese Platte meiner Meinung nach besser ist als alles, was Soulfly jemals herausgebracht haben.


Hate-Malice-Revenge
Hate-Malice-Revenge
Preis: EUR 17,63

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Brett!!!, 9. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Hate-Malice-Revenge (Audio CD)
Auf "All Shall Perish" wurde ich durch ein Magazin + CD aufmerksam und dachte erst, es handle sich um eine übliche Death-Grind CD.
Doch ich lag falsch! "All Shall Perish" spielen zwar Death-Metal im typischen US-Stil, mischen ihn aber mit Metal der Marke "At The Gates", einer Prise "Brutality" und einer gehörigen Portion Hardcore.
Die 8 Songs sind alle mit einem ordentlichen Groove sowie melodischen Riffs versehen, gefolgt von gelegentlichen Blastbeat-Attacken, die zudem in unterschiedlichen Geschwindigkeiten getrümmert werden. Was für eine Melange!
Die Produktion ist einfach nur fett. Ich habe selten so eine hasserfüllte und druckvolle Produktion gehört. Solch ein Sound kommt leider überwiegend nur aus den USA. Die Gitarren kommen druckvoll und tief aus den Boxen. Auch das Schlagzeug ist 1a produziert. Die Double-Bass sowie Snare-Drums und Blast-Beats kommen sauber und klar rüber.
Der Shouter grunzt, keift und kreischt sich die Seele aus dem Leibe und das im Stil von "Cephalic Carnage", "Commit Suicide".
Wer auf technischen und anspruchsvollen US-Deathmetal mit melodischen sowie groovenden Elementen ohne klarem Gesang steht,
sollte auf jeden Fall ein Ohr riskieren!


Reign of Light
Reign of Light
Preis: EUR 10,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein neues Album!, 29. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Reign of Light (Audio CD)
Was lange braucht wird gut.
Nach 5 1/2 Jahren und diversen Problemen mit ihrem alten Label legen Samael nun endlich ihr neues Album vor. Einen kleinen Vorgeschmack gab es ja schon mit der Single "Telepath". Doch was hat sich musikalisch gesehen verändert? Samael waren schon immer in der Lage, düstere und authentisch klingende Musik zu schreiben und das ohne irgendwelche Trends zu berücksichtigen. Auch auf "Reign Of Light" gehen sie ihren eigenden Weg und zaubern ein Album herbei, dass wie "Eternal" klingt nur mit einer Produktion, die stark an "Passage" erinnert.
Das bedeutet mittelschneller, dunkler Metal mit bösen Vokals, viel Keyboards und einer Portion Elektronik. Dabei stehen die Gitarren wieder mehr im Vordergrund, was alles wieder einen Tick härter klingen lässt. "Reign Of Light" klingt sogar trotz der Düsternis irgendwie positiv (ENTSCHULDIGUNG!). Das einzige, was mich etwas stört, sind die indischen und orientalischen Klänge, die glücklicher Weise nur gelegentlich und dezent eingesätzt werden. Ich mag solche Instrumente einfach nicht und halte auch nicht viel davon, da anscheinend jeder Musiker, der sich plötzlich mit spirituellen Dingen auseinander setzt, in Indien landet. Das wirkt irgendwie kitschig und erfüllt jegliches Klischee. Aber das ist und bleibt Geschmackssache.
Wer also auf anspruchsvollen und gut produzierten Dark-Metal ohne klarem Gesang steht oder sowieso die letzten beiden Alben mag, kann getrost zugreifen.


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