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Rezensionen verfasst von
Thomas "Bookward" (Berlin)

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Mystery Train: Der Traum von Amerika in Liedern der Rockmusik
Mystery Train: Der Traum von Amerika in Liedern der Rockmusik
von Greil Marcus
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen belesener Pop-Fan oder unbekümmerter Rezensent?, 17. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Detailverliebt und eloquent im Stil, unbeirrt im Urteil und unbekümmert, was die Begründung anbelangt. Rätselhaft die Auswahl der Musiker, warum Robert Johnson, nicht J.B. Lenoir, Sonnyboy Williamson oder Duster Bennett? Warum "Mystery Train" und nicht "Voodoo chile"?
Bei einer der zahlreichen Neu-Auflagen ist der eine oder andere Anhang hinzugekommen, so dass dann auch klar ist, dass inzwischen Elvis Presley gestorben war. Diesen als ersten Popstar erstrahlen zu lassen, erscheint mir im Rückblick durchaus berechtigt. Lange wurde er von der Protestgeneration klein geschrieben, dabei war er einer der ganz großen Interpreten, die mehr für den Blues getan haben als viele weiße Musiker nach ihm, ausgenommen vielleicht John Mayall (and the Bluesbreakers!) und Alexis Corner. Er eröffnete wohl das Zeitalter der Pop-Musik.
Aber warum Sly and the Family Stone (statt Jimi Hendrix), the Band (statt Bob Dylan) und Harmonica Frank (statt the Doors)?
Diese Beispiele mögen verdeutlichen, warum das Blättern in der persönlichen Diskographie problematisch ist, wenn man es Lesern serviert. Dabei liest es sich gut, trotz der subjektiven Sichtweisen, die mich bspw. provozierten, wieder P. Green's und E. Clapton's hörenswerte Interpretationen von R. Johnson nachzuhören.
Nach dem Hinweis "If your man gets personal..." der Rat "Come to my kitchen" alles Texte aus dem gern beschworenen "American Songbook" abschließend der Hinweis auf Erwin Einzinger "Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik"! Hier finden wir das Ganze dann mehr auf der Ebene der ansatzlos verwobenen Anekdoten aus den Biographien der Popmusiker.


BattPit Notebook Akku für Samsung NP-Q310-34P (5200 mah)
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Wird angeboten von Batt_Pit
Preis: EUR 29,99

1.0 von 5 Sternen Akku und Geldschneiderei, 27. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Teuer, und dann funktioniert er nicht, das ist uns bisher bei jedem der Akkus passiert (dritter Versuch, zweiter Händler). Man bekommt dann einen Algorhythmus zugeschickt aus England, was man tun soll und wenn es nicht funktioniert (wie in unserem Fall) kann man ihn ja auf eigene Kosten zurückschicken. Oder man ergibt sich in sein Schicksal und entsorgt den Sondermüll.
Akkus sind die reinste Geldschneiderei, sowohl mit Blick auf die Hersteller als auch die Fachhändler, die von der störanfälligen Technik (gerade Samsung) profitieren. Stichwort Notebook, Tablet, Smartphone


Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik
Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik
von Erwin Einzinger
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Bettlektüre, 27. Mai 2016
Weniger philosophisch als anekdotisch versteht es der Autor, aus den diversen Biographien berühmter Menschen Funken zu schlagen, dabei immer um Figuren der Unterhaltungsmusik kreisend.
Was man am Anfang nicht gleich versteht, startet er doch (als Fertigsuppen-Freund?) mit Knorr und endet mit Campbell, auf den ihn offenbar Dosensuppen-Fan Andy Warhol bringt. Immer wieder schüttelt man den Kopf über die atemlos in endlosen Girlanden vorgetragenen Details, zu denen sich dann eine Gestalt der Zeitgeschichte herausbildet - oder man muss sie sich herbeigugeln aus dem Internet.
Eigentlich alles unerzählbare Bücher, aber als Bettlektüre für schläfrige Zuhörer zu empfehlen: ohne Anfang und Ende in Endlosschleifen atemlos erzählt...


Live in Seattle
Live in Seattle

3.0 von 5 Sternen Götterdämmerung (one out of two), 15. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Seattle (Audio CD)
Hier handelt es sich um einen von zwei Konzert-Ausschnitten des Seattle-Konzertes. Es mag im Rückblick der Besserwisser nun erkennbar sein, dass Jim Morrison inzwischen ziemlich ausgelaugt war. Man schaue sich den Isle of Wight-Film kurz nach diesen beiden Kanada-Konzerten (Seattle, am nächsten Tag in Vancouver) an!
Das letzte Konzert im Dezember 70 in New Orleans war schließlich das Desaster, welches in einem kurzen Doku-Film mit Interviews als letzter Live-Auftritt vor dem Tod von James Douglas Morrison ein halbes Jahr später in Paris (3.7.71) dokumentiert wurde. Jim Morrison lag wohl eine ganze Weile auf der Bühne rum, den Whisky Blues im Kopf. Während er "St. James Infirmary intonieren wollte, fordert das Publikum die Hits. Living theatre? Seine Band-Kollegen verlassen die Bühne, kommen eine Stunde später wieder... einfach traurig.
Einen Tag vor dem (ebenfalls inzwischen erhältlichen) Vancouver-Konzert gibt es hier nun diese ebenfalls in einer unterdurchschnittlich vorliegenden Aufnahme erhältliches Konzert in Seattle, auch hier 2 verschiedene CD, die allerdings tatsächlich beide benötigt werden, um das gesamte Seattle Konzert beisammen zu haben.
Von dort stammt auch das gelungene Wortspiel "Adolf Hitler is still alive ... I slept with her last night".
Set list (aus dem Internet):
Back Door Man
Love Hides (Goes into an Adolph Hitler diatribe between songs)
Roadhouse Blues
When the Music's Over
Mystery Train (Little Junior's Blue Flames cover) (Baby Please Don't Go and… more )
Away In India (Instrumental)
Cross Road Blues
Break On Through (to the Other Side)
Someday Soon
Five to One
Petition the Lord With Prayer
Light My Fire
Nun stellen wir fest, dass beide CD verschiedene Aufnahmen bieten!
Davon nun geben die beiden CD das folgende wieder:
CD 1 "Live in Seattle"
Intro
Roadhouse blues
Someday soon
Mystery train
Break on through
Five to one
backdoor man
The end
When the Music is over
CD 2 "Backdoor man"
Hitler
Roadhouse blues
Backdoor man
Train jam 1 (People get ready - Baby please don't go)
Train jam 2 (Mystery Train - Crossroads)
Five to one
Break on through
Die Stücke eines der letzten hörenswerten Konzerte sind ein interessantes Studium für Fans, weil so noch nicht gehört oder bei anderen Zusammenstellungen verstreut vorgefunden.
Immer wieder ist erkennbar, wie Jim Morrison den bekannten (und weniger bekannten) Songs neues Leben einhauchen will, sie anders interpretieren möchte. Es gab noch keinen Prompter, auf dem man seine Texte ablesen konnte und so routiniert durch das Bühnenprogramm segelte. Es galt: Life is live!
Hier noch ein kleiner Rückblick auf den Sommer und Herbst mit den letzten Konzerten von The Doors:
Saturday 12 December 1970
The Warehouse, New Orleans, LA, US (das Allerletzte in jeder Hinsicht!)
Davor:
Friday 11 December 1970 zusammen mit Quicksilver Messenger Service and ZZ Top in der Music Hall at Fair Park, Dallas, TX, US
Zwei Sommer-Freiluftkonzert-Auftritte in Europa:
Saturday 29 August 1970 in East Afton Farm, Freshwater, UK nach dem Event am Wednesday 26 August 1970 bis Sunday 30 August 1970 Isle of Wight Festival 1970 (u.a. The Who, Leonard Cohen, Supertramp, Sly and the Family Stone, The Moody Blues, Jethro Tull, Donovan, and Joni Mitchell) ebenfalls in Freshwater, UK.
Vorher noch in den USA am Saturday 22 August 1970 im Valley View Casino Center, San Diego, CA, US und am Friday 21 August 1970 im Civic Auditorium in Bakersfield, CA, US.
Hat noch jemand eine Aufnahme?


Backdoor Man: Seattle 1970
Backdoor Man: Seattle 1970
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Götterdämmerung, 15. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Backdoor Man: Seattle 1970 (Audio CD)
Das letzte Konzert im Dezember 70 in New Orleans war das Desaster, welches in einem kurzen Doku-Film mit Interviews dokumentiert wurde. Jim Morrison lag wohl eine ganze Weile auf der Bühne rum, den Whisky Blues im Kopf. Während er "St. James Infirmary intonieren wollte, fordert das Publikum die Hits. Living theatre? Seine Band-Kollegen verlassen die Bühne, kommen eine Stunde später wieder... einfach traurig.
Einen Tag vor dem (ebenfalls inzwischen erhältlichen) Vancouver-Konzert gibt es diese ebenfalls in einer unterdurchschnittlich vorliegenden Aufnahme erhältliches Konzert in Seattle, auch hier gibt es 2 verschiedene CD, die tatsächlich beide benötigt werden, um das gesamte Seattle Konzert beisammen zu habentwas verwirrend mit anders getitelten, aber identischen Aufnahmen. Von dort stammt auch das gelungene Wortspiel "Adolf Hitler is still alive ... I slept with her last night".
Set list:
Back Door Man
Love Hides (Goes into an Adolph Hitler diatribe between songs)
Roadhouse Blues
When the Music's Over
Mystery Train (Little Junior's Blue Flames cover) (Baby Please Don't Go and… more )
Away In India (Instrumental)
Cross Road Blues
Break On Through (to the Other Side)
Someday Soon
Five to One
Petition the Lord With Prayer
Light My Fire
Nun stellen wir fest, dass beide CD verschiedene Aufnahmen bieten!
CD 1 "Live in Seattle"
Intro
Roadhouse blues
Someday soon
Mystery train
Break on through
Five to one
backdoor man
The end
When the Music is over
CD 2 "Backdoor man"
Hitler
Roadhouse blues
Backdoor man
Train jam 1 (People get ready - Baby please don't go)
Train jam 2 (Mystery Train - Crossroads)
Five to one
Break on through
Die Stücke eines der letzten hörenswerten Konzerte sind sensationell für Fans, weil so noch nicht gehört oder bei anderen Zusammenstellungen verstreut vorgefunden.
Immer wieder ist erkennbar, wie Jim Morrison den bekannten (und weniger bekannten) Songs neues Leben einhauchen will, sie anders interpretieren möchte. Es gab noch keinen Prompter, auf dem man seine Texte ablesen konnte und so routiniert durch das Bühnenprogramm segelte. Es galt: Life is live!
Hier noch ein kleiner Rückblick auf den Sommer und Herbst mit den letzten Konzerten von The Doors:
Saturday 12 December 1970
The Warehouse, New Orleans, LA, US (das Allerletzte in jeder Hinsicht!)
Davor:
Friday 11 December 1970 zusammen mit Quicksilver Messenger Service and ZZ Top in der Music Hall at Fair Park, Dallas, TX, US
Zwei Sommer-Freiluftkonzert-Auftritte in Europa:
Saturday 29 August 1970 in East Afton Farm, Freshwater, UK nach dem Event am Wednesday 26 August 1970 bis Sunday 30 August 1970 Isle of Wight Festival 1970 (u.a. The Who, Leonard Cohen, Supertramp, Sly and the Family Stone, The Moody Blues, Jethro Tull, Donovan, and Joni Mitchell) ebenfalls in Freshwater, UK.
Vorher noch in den USA am Saturday 22 August 1970 im Valley View Casino Center, San Diego, CA, US und am Friday 21 August 1970 im Civic Auditorium in Bakersfield, CA, US.
Hat noch jemand eine Aufnahme?


Tightrope Ride / Radio Broadca
Tightrope Ride / Radio Broadca
Preis: EUR 26,06

4.0 von 5 Sternen Doors Radio Broadcast 1968 & 70, 14. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tightrope Ride / Radio Broadca (Audio CD)
Für den Fan ein Muss!
viele unbekannte Aufnahmen (meist schlechter Qualität):
Get off my life
Me and the devil blues/Sittin'round thinkin'/Rock me Baby
Crawling king snake
I'm a king bee
Hustler/the journey/holy sha Poem
You need meat, don't go no further
Who scared You
Backdoor man
Five to one
Little red rooster
Who do You love
Whiskey, mystics and men
Roadhouse blues
Love me two times
Woher die Schnipsel (wer titelte die unbekannten Songs?) stammen, wäre interessant zu erfahren, leider gibt es kein Booklet.
Die Versionen der bekannten Stücke sind teils grimmig, teils sarkastisch, auch einmal mit einem heftigen Lachen unterstrichen. Die Band spielt ungerührt und einfühlsam mit - im wahrsten Sinne des Wortes... denn manches Mal müssen sie den Worten hinterherspüren und kleine Sound-Girlanden flechten, wenn Jim improvisieren will.
Mehr sei nicht verraten von diesen musikalischen Hieroglyphen...


the doors one hundred minutes the complete vancouver concert 1970 double cd set digitally remastered live recording
the doors one hundred minutes the complete vancouver concert 1970 double cd set digitally remastered live recording

4.0 von 5 Sternen When the music is over, 14. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Vancouver-Konzert (vom 6.6.70 im Pacific Coliseum; gibt es übrigens auch als eigene CD vom Producer Bruce Botnick, der auch andere Aufnahmen für die Doors-Fans gerettet hat, z.B. das wundervolle Detroit-Konzert am 8.5.70). Beide Aufnahmen sind unterdurchschnittlich in der Aufnahmequalität, hier wurde dann noch angereichert auf die 80min. mit einigen Stücken einer Aufnahme (aus dem Publikum) vom Chicago-Konzert (9.11.68), was auch der einzige Unterschied der beiden CD-Produktionen ist. als Fan freut man sich natürlich über jeden weiteren entdeckten Schnipsel dieser so kurzen und leuchtenden Karriere von The Doors (of percecption?), bevor James Douglas Morrison am 3.7.71 in Paris, wohl von Drogen und "booze abuse" erschöpft, ins Jenseits dämmerte. Bisher ist dies aber das letzte hörenswerte Konzert, das uns vorliegt. Das letzte Konzert im Dezember 70 in New Orleans war das Desaster, welches in einem kurzen Doku-Film mit Interviews dokumentiert wurde. Jim Morrison lag wohl eine ganze Weile auf der Bühne rum, den Whisky Blues im Kopf. Während er "St. James Infirmary intonieren wollte, fordert das Publikum die Hits. Living theatre? Seine Band-Kollegen verlassen die Bühne, kommen eine Stunde später wieder... einfach traurig.
Einen Tag vor dem Vancouver-Konzert war ein ebenfalls in einer unterdurchschnittlich vorliegenden Aufnahme erhältliches Konzert in Seattle, auch hier gibt es 2 verschiedene CD, etwas verwirrend mit anders getitelten, aber identischen Aufnahmen. Von dort stammt auch das gelungene Wortspiel "Adolf Hitler is still alive ... I slept with her last night". Die Version von "The end" ist wohl die vierte und sehr kraftvoll, die zumeist unterdrückte Ödipus-Zeile "Father, I want to kill You. Mother I want to f.... You" wird über Hall so verschallt, dass die gesungene Zeile nicht verstehbar ist. So, nun aber zurück zum Vancouver-Konzert und Set List:
CD 1
Roadhouse blues
Alabama song/Backdoor man/Five to one
When the Music is over
Love me two times
Little red rooster (feat. Albert King on slide guitar)
Money (feat. Albert King on slide guitar)
Rock me baby (feat. Albert King on slide guitar)
Who do You love
CD 2
Petition the Lord with prayer (you cannot ...)
Light my fire (mit den eingebauten snippets: Fever/Summertime/St. James Infirmary/Fever)
The end
Soul kitchen/Runnin' blue/Soul kitchen (Chicago 68)
Break on thru' (Chicago 68)
The crystal ship (Chicago 68)
Wake up (Chicago 68)
Light my fire (Chicago 68)
Die Stücke eines der letzten hörenswerten Konzerte sind sensationell für Fans, weil so noch nicht gehört (Light my fire, The end).
Immer wieder ist erkennbar, wie Jim Morrison den bekannten (und weniger bekannten) Songs neues Leben einhauchen will, sie anders interpretieren möchte. Es gab noch keinen Prompter, auf dem man seine Texte ablesen konnte und so routiniert durch das Bühnenprogramm segelte. Es galt: Life is live!
Und das war das letzte Konzert:
Saturday 12 December 1970
The Warehouse, New Orleans, LA, US (I was not there)
Davor:
Friday 11 December 1970 zusammen mit Quicksilver Messenger Service and ZZ Top in der Music Hall at Fair Park, Dallas, TX, US
Zwei Sommer-Freiluftkonzert-Auftritte in Europa:
Saturday 29 August 1970 in East Afton Farm, Freshwater, UK nach dem Event am Wednesday 26 August 1970 bis Sunday 30 August 1970 Isle of Wight Festival 1970 (u.a. The Who, Leonard Cohen, Supertramp, Sly and the Family Stone, The Moody Blues, Jethro Tull, Donovan, and Joni Mitchell) ebenfalls in Freshwater, UK.
Vorher noch in den USA am Saturday 22 August 1970 im Valley View Casino Center, San Diego, CA, US und am Friday 21 August 1970 im Civic Auditorium in Bakersfield, CA, US.
Hat noch jemand eine Aufnahme?


Pacific High Studio Sf Ca 06-02-72
Pacific High Studio Sf Ca 06-02-72
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Rhythm and Blues, 8. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pacific High Studio Sf Ca 06-02-72 (Audio CD)
Saftig und kraftvoller Rhythm and Blues, man erkennt kaum Jerry Garcia als Greatful Dead, sondern als druckvollen Bluesgitarristen, der sich glücklicherweise mit dem Singen mal zurückhält. Es wird viel gestimmt, gab also technische Probleme, aber atmosphärisch eine überraschend gute Aufnahme. Das ist eine Entdeckung für Dead-Fans.


The End of the Game
The End of the Game
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Fade to grey? Peter Green treibt es bunt!, 7. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The End of the Game (Audio CD)
"The end of the game" ist eine einzigartige und kraftvolle Aufnahme, die heute keinen Produzenten finden würde, weil sie sich so schwer in eine Schublade stecken lässt. Es wäre schön, wenn die Bänder noch einmal in Gänze ausgewertet werden, wie wir es immer wieder in Zeiten der Auswertung "unserer Musik der 70er Jahre" erleben (Doors, Grateful Dead, Jimi Hendrix etc.). Da steckt wahrscheinlich noch mehr drin, denn damals musste man sich ja nach 40 Minuten entscheiden, ob es ein Doppelalbum werden darf! Die Blende am Ende ... war es wirklich das Ende? Oder kam da vielleicht noch eine virtuose Pirouette, die uns bisher verborgen wurde?
Musikalisch jedenfalls spannt sich der Bogen von Peter Green von den John Mayall's Bluesbreakers über Fleetwood Mac bis zu "In the skies" und dann den ebenfalls sehr guten Aufnahmen der Splinter Group.
Apropos "In the skies", sehr elegisch und glatt, v.a. wohl eine Hommage von Snowy White an Peter Green, den er offenbar sehr schätzte. Nicht anders kann man es verstehen, wenn er sich so diskret bei den "credits" verhielt, dass jedenfalls viele glaubten, es wäre Peter Green, der die Melodiebögen auf der Gitarre spinnt...
Das Schicksal vieler guter Gitarristen war ja, dass sie nachgespielt werden konnten. Wer sich dafür interessiert: Ein musikalischer Abendspaziergang durch die Bourbon Street in New Orleans, wo man (fast) alle Gitarrenstile vereint vorgespielt finden kann.


Live New York, Pbs Critique, a
Live New York, Pbs Critique, a
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 9,14

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alone in New York - stoned immaculate?, 5. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live New York, Pbs Critique, a (Audio CD)
Nach dem Miami-Zwischenfall ("exposure of private parts"?) waren The Doors in der Öffentlichkeit zum Verzehr freigegeben. Jeder durfte alles behaupten, solange es ungeheuerlich war. Auftritte wurden abgesagt, ein Gefängnisaufenthalt für Jim Morrison erschien möglich. Da war dieses Angebot eines New Yorker Radiosenders für einen kurzen Auftritt mit Interview eine gute Gelegenheit, die Ernsthaftigkeit der Musik zu erläutern. Das gelingt und wir erleben eine totgesagte Band, die sehr klar und lebendig erscheint. Punktabzug nur wegen des Klanges und meines Verdachtes, dass nicht alles enthalten ist, was verfügbar war.
Alles, was gespielt wird, es klingt mehr oder weniger anders. Damals hat man wirklich versucht, von Konzert zu Konzert das Repertoire zu variieren, heute eher selten, da man oftmals in einer fremdbestimmten Bühnenshow gefangen ist, mit Sound Samples und Farbenspielen:
1. Tell all the People
2. Alabama song / backdoor man
3. Wishful sinful
4. Build me a woman (eingeleitet vom "Sunday Trucker", nie gehört!)
5. Conversation with Richard Goldstein (wo die Musiker ihre Sicht auf Konzert und Publikum, die Beiträge Amerikas zur Musik, Folk und Blues und den Unterschied zwischen Rock Lyrics und einem Poem erläutern, so sehr entspannt, dass man ahnt, was vorher geraucht wurde)
6. The soft parade: "When I was back there in seminary school, there was a person there who put forth the proposition, that you can petition the Lord with prayer... You cannot petition the Lord with prayer!" (Dann geht es ziemlich durcheinander weiter, leider ohne Orchester)
The Doors waren gut, sehr gut. Ich behaupte, sie wurden mit jeder Platte besser, auch wenn gerade die hier in Vorbereitung befindliche "Soft Parade" beim Publikum und der Kritik nicht so gut ankam, wenn ich mich recht erinnere. Ein Fehler, denn erstmals erprobten sie eine erweiterte Instrumentierung bis hin zu Bläsern.
Aber leider sterben auch Totgesagte, in diesem Fall James Douglas Morrison in Paris so um den 4. Juli 1971 in Paris, wo er womöglich wirklich begraben liegt auf dem Friedhof Père Lachaise. Wann schaut mal jemand nach?


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