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NMK ""Quis custodiet ipsos custodes?""

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1862: A Novel
1862: A Novel
von Robert Conroy
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen der Autor nutzte wohl nasses Pulver...., 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: 1862: A Novel (Taschenbuch)
Robert Conroy hat sich für seinen Roman "1862", welcher den gleichen Namen trägt, wie eines
der entscheidenden Jahre des amerikanischen Bürgerkrieges, ein spannendes Thema gewählt.
Er führt aus, was passiert wäre, wenn die europäischen Mächte, hier das United Kingdom, in
diesen brutalen Krieg eingegriffen hätten. Übrigens ein ähnlicher Ansatz, den auch Harry
Turtledove in How Few Remain gewählt hat, der einzige Unterschied ist,
dass Turtledove die Europäer erst in einem Konflikt vor dem ersten Weltkrieg eingreifen lässt
und das die berühmte Order 191 in Turtledoves "Universum" verloren ging und dann in die Hände
der Yankees fiel...
So unähnlich sind sich die beiden Autoren auch gar nicht. Beide erzählen ihre alternativen Ge-
schichten durch sogenannte Point of View Charaktere, sprich der Leser erlebt die Geschehnisse
durch die Augen einiger fiktionaler und historischer Figuren, auf die die Autoren immer wieder
ihren Fokus legen.

Der Plot:
Wir schreiben das Jahr 1862. Der amerikanische Bürgerkrieg ist im vollem Gange. Die Unionstrup-
pen sind nur im Westen einigermaßen erfolgreich. Im Osten, zwischen Richmond und Washington,
üben die Südstaaten ernormen Druck auf die Union aus.
Währenddessen wird das englische Postschiff Trent von dem Unionschiff San Jacinto aufgebracht.
An Bord befinden sich die Botschafter für Frankreich und die UK der Südstaaten. Der amerikani-
sche Kapitän lässt beide festsetzen. Das Vereinigte Königreich wiederum, welches die USA als
einen Rivalen sieht, nutzt dieses Geschehnis um den USA den Krieg zu erklären und neben den
CAS in den Krieg gegen die Union einzutreten. Die Machtverhältnisse verschieben sich und die
Geschichte des Civil War wird neu geschrieben.

Conroy nutzt verschiedenste Charaktere um seine Geschichte voranzutreiben. Der Hauptcharakter
ist Nathan Hunter, ein Veteran der Apachenkriege, der eng mit dem ehemaligen Oberkommandieren-
den der Unionstruppen, General Winfield Scott, befreundet ist.
Andere Charaktere, durch deren Erlebnisse der Autor den Leser an der Geschichte teilnehmen lässt,
sind ein englischer Offizier, ein flüchtiger Sklave, ein Scharfschütze der Union, eine Witwe und
ein paar andere eher unwichtige Personen.
Wie oben erwähnt, wählt der Autor den gleichen Erzählstil wie Harry Turtledove (Point of view),
nur macht er dies bei weitem nicht so gut wie dieser. Es fehlen die gut erzählten Schlachten, man
hat nie eine richtige Ahnung, wann man sich jetzt befindet. Ich hatte am Ende des Buches das Ge-
fühl, dass mehrere Jahre vergangen sein mussten, dabei hat sich alles 1862 abgespielt....

Seine Charaktere haben alle keine richtigen Ecken und Kanten, sind zu glatt, zu farblos, man
könnte sie schon fast als namenlos bezeichnen.

Sehr ärgerlich ist, dass der Konflikt zwischen der UK und der USA und dessen Ergebnis eigentlich
fast schon von Anfang an feststeht. Conroy stellt die Union als einen Industriegiganten dar, der
dem Vereinigten Königreich dermaßen überlegen ist, dass die Produktion der Union eigentlich den
Krieg gewinnt. Mehr Waffen, schnelleres Bauen, etc....Dabei wahr die UK zu diesem Zeitpunkt eine
starke und große Industrienation, aber hier war wahrscheinlich mehr der Wunsch als die Tatsachen
Vater dieses Handlung...
Das Conroy Lee und seine Fähigkeiten dann auch noch komplett übergeht und ihn als Zauderer und
fast schon Nichtskönner darstellt, hat mir dann den Rest gegeben.
Schlimm war, dass ich als Leser eigentlich 90 % des Handlungsverlaufes erahnt habe. Auch die Auf-
gabe von Billy, dem Scharfschützen, besser gesagt sein Schicksal, konnte ich sehr schnell voraus-
sehen.

Wer gute alternative Geschichte zum amerikanischen Bürgerkrieg und danach lesen möchte, sollte zu
Harry Turtledove und dessen "Southern Victory" Reihe greifen...vom Sieg der CAS im Civil War bis
zum WW II. Conroy kommt da nicht ran. "1862" kommt mir persönlich wie ein billiger Abklatsch des
vorher genannten vor...

Fazit: kein Dampf, nasses Pulver, vorhersehbar, langweilig...2 Sterne...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 17, 2013 8:00 AM MEST


Kaiserkrieger 1: Die Ankunft
Kaiserkrieger 1: Die Ankunft
von Dirk van den Boom
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

4.0 von 5 Sternen Mit Volldampf in die römische Antike...., 16. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Kaiserkrieger 1: Die Ankunft (Broschiert)
2 Freunde haben mir jetzt schön öfter die "Kaiserkriege" Reihe von Dirk van den Boom
ans Herz gelegt. Jedes Mal habe ich Abstand genommen, da ich bis jetzt kaum einen
Autor gefunden habe, der auch nur annähernd an meinem Lieblingsautor - Harry Turtle-
dove - im Alternative Fiction Genre heran reicht.
Van den Boom ist vielleicht kein Turtledove, aber er machte in "Die Ankunft" seine
Sache so gut, dass ich definitiv das zweite Band der Reihe lesen werde.

Kurz zur Handlung:
Kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges bekommt die Saarbrücken den Auftrag eine
Kompanie Infanteristen in die deutschen Kolonien in Afrika zu bringen. Zugleich wird
dies die Abschiedsfahrt des 12 Jahre alten leichten Kreuzers der deutschen Marine sein.

Auf der Höhe von Portugal gerät der Kreuzer in eine Nebelbank, die Besatzung und ihre
"Gäste" verlieren das Bewusstsein und erwachen in der römischen Antike zur Zeit des
West- und Oströmischen Reiches, dass von den Hunnen und den Alemannen bedroht wird.
Nach einem kriegerischen Zusammenstoß mit der römischen Marine muss sich der erste Of-
fizier Rheinberg, der nunmehr, nach dem Tod des Kapitäns, an dessen Stelle getreten
ist entscheiden, wie der weitere Weg der Besatzung der Saarbrücken verlaufen wird.

"Die Ankunft" ist spannend geschrieben. Die "deutschen" Matrosen und Infanteristen
kann sich der Leser sehr gut vorstellen und ich musste schon ein bisschen Grinsen, als
ich mir Köhler so vorstellte, oder der Autor die menschliche Spannung zwischen den
bürgerlichen Offizieren und dem ersten Offizier, einem Adligen, darstellte.
Auch der Unglaube der Deutschen, als sie das erste Mal auf eine römische Trireme treffen,
hat einfach gepasst.
Die Dialoge waren meiner Meinung nach zumindest in der ersten Hälfte des Buches etwas
hölzern. Auch ist die Aufnahme der "Fremden" durch Römer doch etwas zu einfach vonstatten
gegangen, aber ich denke, dass dies auch dem Plot geschuldet ist. Schön dargestellt ist
wiederum die ganze Intrigenspinnerei, die der Autor in "Die Ankunft" aufbaut und die
sicherlich noch zu einigen spannenden Momenten in den Folgebänden führen wird.
Van der Boom hat eh an alles gedacht, was eine "gute" Geschichte haben sollte: eine
Romanze, einen Konflikt, verschiedene Interessengruppen, intrigante Kameraden, Glaubens-
streitereien und Politik gemischt mit Intrigen...

Wie oben geschrieben, kommt der Autor nicht ganz an meinen Liebling Turtledove heran, ver-
steht es aber trotzdem zu unterhalten und eine spannende Geschichte zu erzählen. Er hat
sich eine interessante Epoche der römischen Antike herausgesucht, in der er seinen Kreuzer
hereinplatzen lässt. Ich bin gespannt, wie die Saarbrücken und ihr Kapitän die Geschichte
neu schreiben werden.

Fazit: erfrischender, spannender alternative Fiction Roman....4 Sterne

Beem D2000.215 Compact Power-MiXX Universalküchenmaschine
Beem D2000.215 Compact Power-MiXX Universalküchenmaschine
Wird angeboten von TOPANBIETER999
Preis: EUR 26,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unbefriedigend und sehr laut..., 12. Juni 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Beem D2000 ist eine kleine und durch die weiß-grüne Farbgebung sehr
poppig aussehende "Universalküchenmaschine".
Sie ist nicht besonders schwer und nimmt auch nicht viel Platz in der
Küche weg.

Zubehör:
- ein Stopfen
- ein Arbeitsbehälter mit Deckel
- eine Schneid-/Raspelscheibe
- ein Auffangbehälter mit Deckel
- ein Flügelmesser

Der Küchentest:
Das Zusammenstecken der Einzelteile, die man für das Zerkleiner oder das
Schneiden/Raspeln benötigt, geht sehr schnell und einfach!

Beim Zerkleinern fällt sofort die sehr geringe Füllmenge des Behälters auf.
Eine Zwiebel in mehreren Teilen, oder eine halbe Karotte und dann ist der
Platz auch schon aufgebraucht.
Der Zerkleinerer "zerkleinert" im wahrsten Sinne des Wortes. Als ich Zwie-
beln "zerkleinerte", waren diese danach so klein, dass ich mehr Brei/Shake
hatte als Stücke. Bei den Karotten sah es ein wenig besser aus.

Das Schneiden & Raspeln war auch nur bedingt von Erfolg gekrönt! Hier ist
der Behälter zwar etwas größer, dafür ist die Füllmenge des Schachts vom
Aufwurfaufsatz recht klein geraten, sprich man kann einerseits nur recht
kleine Teile hineinwerfen und andererseits auch nicht viele, da der Schacht
nicht besonders groß ist. Man muss also mehrmals "nach werfen".
Das ist aber noch nicht die Krönung. Über und zwischen den beiden Schneid-
und Raspelscheiben sammeln sich die Reste des Gemüses und zwar in einem
solchen Ausmaß, dass ich mehrmals den ganzen Behälter öffnen musste, um
diese Reste zu entfernen, damit ich überhaupt weiter machen konnte.
Zu allem Überdruss hat es zwischen Auswurfaufsatz und Auffangbehälter aber
auch noch etwas Platz/Luft. Aus diesem Schlitz wurde ich dann regelrecht
mit den geraspelten und geschnittenen Gemüseteile beschossen...bei den
Zwiebel wurde ich wortwörtlich geduscht. Nicht gerade angenehm.

Hinzu gesellt sich dann auch noch der enorme Lärmpegel der Maschine. Längere
Nutzung finde ich unerträglich.

Weiterhin negativ empfinde ich die Reinigung danach und auch, wie oben schon
erwähnt - wahrend der "Arbeit" mit der Maschine. Wenn ich den Zeitaufwand
rechne, den ich zum "Befreien" des Schachts und der Scheiben verwende, kann
ich auch gleich wieder auf das gute alte Küchenmesser zurückgreifen...

Bis auf die Motoreinheit sind alle Einzelteile Spülmaschinen tauglich.

Fazit: zu laut, verstopft zu oft, agiert als Dusche...Das erste Gerät von
Beem, dass ich nicht gelungen finde - 1 Stern

Nikon D5200 SLR-Digitalkamera (24,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-Display, Full HD, HDMI) Kit inkl. AF-S DX 18-105 mm VR Objektiv schwarz
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Preis: EUR 854,88

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Woah...ich bin beeindruckt!!!, 5. Juni 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich, was Spiegelreflexkameras angeht,
der absolute Noob bin. Ich bin schon zufrieden, wenn ich meine kleine
DigiCam ohne Murren und Mauzen zum Laufen bekomme. Sprich Fotografieren
mit DSLR-Kameras ist für mich so einfach, wie für manch andere fließendes
Englisch. Nicht so für meine Frau, die da echt ein Händchen hat und sich
dann die Nikon D5200 auch gleich unter den Nagel gerissen hat.

Der Erste Eindruck:
Die Nikon ist recht kompakt, griffig, die Haptik, obwohl aus Kunststoff,
sehr gut. Sie ist fast komplett schwarz, was auch sehr gut aussieht. Und
für mich als Laien, der, wie oben erwähnt, bis jetzt nur DigiCams sein
eigen nennen durfte, ist sie recht schwer (subjektiv).
Insgesamt, macht die D5200 einen sehr edlen Eindruck.

Ausstattung:
Die D5200 ist sehr üppig ausgestattet. Die Kamera selber, das 18-105mm Ob-
jektiv, ein Beutel für das Objektiv, der Trageriemen, eine Gegenlichtblende,
2 Gehäuse- / Objektivabdeckung, Lithium-Ionen-Akku, eine Akkuladegerät, 1 USB
Kabel, 1 Audio-/Videokabel, 2 CDs (Handbuch & Software), 2 Handbücher. Sehr
toll finde ich das Schwenkdisplay der Kamera!

Die D5200 in Action:
Das Handling der D5200 ist sehr gut. Alle Funktion sind sehr leicht mit Daumen
bzw. dem Zeigefinger bedienbar. Auch der Multifunktionswähler (Menü / Okay
Taste) ist sehr leicht zu bedienen, fast schon wie bei einem Game-Pad von Sony
oder MS.
Die Funktionen der Kamera sind mannigfaltig. Da sie zum einen in der Produktbe-
schreibung und zum anderen auch schon von anderen Rezensenten genannt wurden,
möchte ich sie hier nicht nochmals aufführen. Hervorheben möchte ich die Effekt-
funktionen, die zwar nur Spielereien sind, aber nichtsdestotrotz sehr gelungen
sind. zusätzlich sind diese mit kurzen, prägnanten Erklärungen und Minipics un-
terlegt, so dass man sich recht einfach durch die Menüs hangeln kann.
Das Akkufach lässt sich sehr einfach öffnen und klappt nicht, wie ich es von
den kleinen Brüdern kenne, von selbst wieder zu. Akku und Speicherkarte lassen
sehr einfach herausnehmen.

Das "Aufstecken" des Objektiv geht sehr leicht von der Hand!
Der Monitor ist zu 180 Grad herausklappbar und dazu noch um 90 Grad drehbar.
Das externe Ladegerät kann man als gelungen bezeichnen. Akku rein --> komplettes
Ladegerät in die Steckdose stecken und fertig. Nicht noch ein Stromkabel vom
Ladegerät zur Steckdose!

Mit ihren 24 Megapixeln fressen die Aufnahmen (Bilddateien) mit der Nikon
ganz schön Speicherplatz. Von knapp 8MB bis zu knapp 23MB. Unsere 8 Gig-Spei-
cherkarte war regelmäßig voll nachdem meine Frau die Kamera nuzte, sprich man
sollte sich vorab schon eine größere Speicherkarte zulegen.
Außerdem wirkt sich dies auch auf das Übertragen auf den PC aus. Dachte ich
schon, dass es bei meiner Sony DigiCam hin und wieder etwas länger dauert,
dauert es jetzt "spürbar" länger (wie immer ein subjektiver Eindruck). Aber
anhand der Qualität der Fotos lohnt sich das "etwas längere Warten" auch!

Die HD-Filmfunktion habe ich genau einmal genutzt, als ich NMK Junior filmte,
der Sound war in Ordnung, die Qualität des Filmes sehr gut! Mehr kann ich da-
zu nicht sagen, da wir eigentlich keine Filme mit der Nikon aufnehmen.

Das "Fotografieren" ist recht intuitiv, solange man nicht zu sehr ins Detail
gehen und "spezielle" Aufnahmen tätigen möchte. Alles ist über die "Buttons"
und "Knöpfe" sehr einfach ansteuerbar und es ist fast unmöglich eine
"schlechte" Aufnahme zu "schießen". Na ja, solange man nicht so verlangt ist
wie ich. Ich hatte mehr als eine komplett schwarze Aufnahme. Unserer Testerin
ist das nicht passiert, aber sie hat sich auch ausgiebig mit dem Handbuch beschäftigt!

Die Messfelder und die Kreuzsensoren sind sehr hilfreich bei den Aufnahmen,
obwohl meine Wenigkeit sich erst Mal daran gewöhnen musste. Wie immer hat es
meine Frau kein bisschen gestört...
Den Focus finde ich persönlich langsam und habe auch das Gefühl, das je weiter
das "Objekt der Begierde" weg ist, der Focus um so länger benötigt!

Ich möchte und kann hier gar keinen Vergleich zu einer anderen DSLR-Kamera machen.
Erstens habe ich keine und zweitens bin ich zu sehr Laie', um mir einen direkten
Vergleich zuzutrauen!
Eines kann ich aber mit Sicherheit sagen: Die Nikon D5200 ist ein sehr gutes Ein-
stiegsmodel für Laien, um auf den Geschmack zu kommen. Sie ist üppig ausgestattet
und bietet eine Vielzahl von Optionen, die auch einem Laien von Anfang viel Spaß
bereiten werden.

Fazit: Sehr tolle Kamera von Nikon. Definitiv etwas für Einsteiger bzw. Laien.
Sprich genau das richtige für mich...und ein kleiner Traum für meine Frau!!! ---- 5 Sterne

Patriots: A Novel of Survival in the Coming Collapse
Patriots: A Novel of Survival in the Coming Collapse
von James Wesley Rawles
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen inflationäre Langeweile in konservativ, christlicher Gewandung...albern und hanebüchen, 2. Juni 2013
Über John O'Briens Romanserie bin ich auf Amazon USA auf
ein mir ganz neues Genre gestoßen. Das Prepper / Survi-
valist Genre. Dieses Genre scheint drüben in den USA
immer mehr Leser & Leserinnen zu gewinnen. Der Autor,
James Wesley Rawles, ist einer der erfolgreicheren
Schreiber dieses "Art von Lektüre".
Da ich mir auch ein Bild machen wollte und von den ein-
schlägigen Lobeshymnen etwas angefixt war, habe ich mir
beim Buchhändler meines Vertrauens "Patriots" bestellt.

Patriots erschien 1995 zuerst als "Shareware". 1995 wurde
es als Buch verlegt und 2009 gab es eine Auflage, die auf
Amazon.com Platz 6 in den Verkaufszahlen erreichte...
Für mich persönlich recht unverständlich, aber dazu komme
ich noch.

Kurz zum Hintergrund:
Die Ökonomie in den USA steht kurz vor dem Zusammenbruch.
Das jahrelange "Auf Pump" leben hat den Dollar geschwächt
und selbst Staatsanleihen bringen nicht mehr das nötige
Geld in den Haushalt, das die USA für ein funktionierendes
System braucht. Die FED beginnt im großen Maße Geld zu
drucken, was wiederum die Inflation ins Uferlose treibt.
Dadurch steigen die Preise für Waren und auch die Zinsen
für Anleihen, die die Gläubiger erhalten, steigen exorbi-
tant.
Dieses Chaos verschlimmert sich, als die ausländischen Geld-
geber und Investoren ihre Pfründe in Sicherheit bringen. Zu
guter Letzt folgt der Börsencrash, der sich auf global aus-
wirkt.
Mitten in diesem Chaos ist eine kleine Gruppe von Personen,
die sich seit Jahren auf dieses Szenario vorbereitet hat.
Prepper oder Survivalists, die über die Jahre trainiert und
Ausrüstung für den "Ernstfall" gekauft haben. Von Waffen,
über BDUs, Benzin bis zu fast "gleichen" Pickups reicht das
Equipment, in welches sie tausende von Dollars gesteckt haben.

Als sich die Ordnung dem Ende zuneigt und das System ausein-
ander bricht, verabreden sie sich auf der Farm eines der Grup-
penmitglieder in Idaho zu treffen.
Dort treffen die meisten auch ein und haben erst mal mit der
Organisation und dann mit dem Leben nach dem Crash, dem "Crunch,
wie der Autor es nennt, zu kämpfen.

Mein Eindruck zu "Patriots" ist mehr als durchwachsen. Während
die ersten 20 bis 30 Seiten sehr interessant sind und den Zu-
sammenbruch des Wirtschaftssystems in den USA und die globalen
Folgen beschreiben, ist der Rest des Romans in Form eines
Bericht, wie ich ihn aus dem Geschäft, oder der Schule gewöhnt bin,
geschrieben. Und wie Berichte nun mal so sind, sind sie recht ein-
tönig und langweilig.
Seitenweise wird über verschiedenste Trainingsmethoden geschrieben,
erklärt warum fast alle Waffen das gleiche Kaliber haben und die-
selben Modelle sind und wieso sich alle Teammitglieder einen ähn-
lichen Pickup bzw. ein ähnliches Fahrzeug kaufen mussten.
Dazu kommen unzählige Abkürzungen für Waffen, Zelte, Equipment
und Trainingsmethoden. Ich weiß wahrscheinlich jetzt mehr über die
Prepper und deren Ausrüstung, als so mancher von ihnen selbst.

Die Gruppe selber ist zusammengesetzt aus erfolgreichen Menschen,
die alle überaus gläubig sind (konservative Christen und sogar
ein Mann jüdischen Glaubens - überraschte mich persönlich sehr, da
der Autor den christlichen Glauben sehr stark hervorhebt - fast
schon elitär darstellt - und ich nur darauf gewartet habe, dass
seitens des Autors irgendwelche negativen Kommentare in den Roman
einfließen), alle studiert haben, gute und hoch dotierte Arbeits-
stellen haben und gut 10 Jahre für diesen "Fallout" der Gesell-
schaft trainiert und vorgesorgt haben.
Beispielhaft hierfür sind haltbare Nahrung für mehrere Jahre und
Munition, die zahlenmäßig in die zehntausende reicht. Dem nicht
genug, beschreibt der Autor schon fast minutiös, wie gewisse Plan-
ungen umgesetzt wurden. Sei es die Metallverkleidung und Einbruchs-
sicherung seiner Türen (locker 2 bis 3 Seiten), die unterirdischen
Tanks für Wasser und Benzin, oder seine Solar- und Windanlage. Es
liest sich schon fast wie eine Anleitung zum Selberbauen. Dazu kommt
dann noch wer, was gebaut hat und welches Material dazu verwendet
wurde, oder wer es geliefert hat.

Eine nicht zu verhehlende Abneigung gegenüber der Regierung ist sehr
deutlich aus dem Roman herauszulesen. Sehr deutlich wird dies in Be-
zug auf die Waffengesetze der USA und deren Umgehung durch die Mitglie-
der der Truppe.
Dazu kommt dann noch die überaus hohe moralische Einstellung der Gruppe.
Für mich in so einer Zeit, in der es um das nackte Überleben geht, nur
teilweise nachvollziehbar. Nutzte jemand etwas von Dritten (Essen, Unter-
kunft, etc.) ohne deren Wissen, hat diese Person etwas anderes als "Be-
zahlung" zurückgelassen...
Außerdem kommt sehr deutlich hervor, dass der Autor ein Waffennarr ist
und keineswegs konform mit dem eingeschlagenen Kurs der USA in Bezug auf
Feuerwaffen geht. Das er sich dauernd auf die Verfassung beruft, muss ich
nicht unbedingt erwähnen...

Das ganze christliche Brimborium, von Gebeten über Leute sollten heiraten,
wenn sie eine Beziehung haben, hat dann nochmals einen fetten negativen
Touch in die Geschichte einfließen lassen.

Der Gipfel kam dann, als die provisorische Regierung der USA mithilfe der
UN versucht wieder Recht und Gesetz in die USA zu bringen. Eine gemischte
Truppe von US-Soldaten und Europäern marschiert durch die Lande, um mit
Zuckerbrot und Peitsche die Zivilisation zurückzubringen. Die richtig bösen
sind die Europäer, die brandschatzend und mordend durch die Lande ziehen,
die UN-Truppen sind mit altem NVA-Gerät ausgestattet und der Autor schreibt
sogar wortwörtlich von einem alten Wehrmachtssergeant, der irgendwann die
Truppenbefehlskette übernimmt...Grausig...dazu kommen dann noch belgische
UN-Truppen, die Nervengas gegen die Zivilbevölkerung einsetzen...dazu
rauchen sie dann noch Haschisch...Da muss man sich dann fragen, was sich
der Autor Abends so einwirft...
Im Prinzip werden eh alle Verbrechen nur von den UN-Repräsentanten, den
korrupten Regierungsvertretern und den europäischen Blauhelmtruppen be-
gangen. Dazu kommt, dass alle europäischen Soldaten, dermaßen faul und
blöd sind (Darstellung des Autors), und nur die US-Truppen einigermaßen
Disziplin haben...und eine gewisse Ethik...als Beispiel sei hier kurz
genannt, dass das europäische Oberkommando eine "Scorched Earth" Doktrin
befiehlt...

Eine Aussage des Autors möchte hier kurz erwähnen, die vielleicht ein
bisschen Licht zum Hintergrund des Buches bringt:
"I'm often asked why I make such a 'big deal' about choosing conservative
Christians, Messianic Jews, or Orthodox Jews for neighbors. The plain truth
is that in a societal collapse there will be a veritable vacuum of law en-
forcement. In such times, with a few exceptions, it will only be the God
fearing that will continue to be law abiding. Choose your neighborhood wisely."

Ich denke, dass sagt dann schon alles...

Fazit: Mit großen Hoffnungen ans Lesen gegangen und danach für blöd verkauft vor-
gekommen...meine Güte, was für ein Trash...1 Stern

The First Days: As the World Dies
The First Days: As the World Dies
von Rhiannon Frater
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,20

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein zäher Klumpen Fleisch, an dem auch Zombies zu nagen haben..., 2. Juni 2013
Rhiannon Fraters Serie "As the World dies" erschien zuerst im Internet.
Eine Art Fortsetzungsgeschichte, die die Autorin an den Abenden während
sie geschäftlich unterwegs war, in 2 Foren, schrieb.

Die Hauptpersonen von "The First Days" sind Jenni, eine typische ameri-
kanische Soccermom und Katie eine Rechtsangestellte des Staats. Beide
werden aus ihrem normalen Leben herausgerissen als die Katastrophe ihren
Lauf nimmt und bilden ein ungewöhnliches Paar. Auf der einen Seite die
toughe, bisexuelle Justizangestellte, auf der anderen Seite die aufge-
tackelte, knapp 40 Jahre alte Mutter, deren Familie der Katastrophe zum Opfer
fiel.

Die Autorin lässt den Leser die Flucht der beiden durch Texas erleben.
Vom ersten Staunen und Unglauben, über die Flucht vor den Zombiehorden,
bis zum Aufbau einer relativ sicheren Umgebung und Alltags.

Das erste Drittel des Buches ist spannend. Die Katastrophe, die Flucht
der beiden Frauen und die Begegnungen, die sie auf ihrer Flucht haben,
sind der Treibstoff, der den Roman am Laufen hält. Danach flacht die
Story mehr und mehr ab. Dem Leser (mir) fallen immer mehr Ungereimthei-
ten auf, die Charakterentwicklung ist teilweise nicht nachvollziehbar
und die Charaktere kommen blass herüber. Sie haben einfach keine rich-
tigen Ecken und Kanten und sind farblos.
Auch die Entscheidungen, die zum Teil getroffen werden, sind teilweise
nicht nachvollziehbar.
Jenni, um ein Beispiel für die farblosen Charaktere zu nennen, hat 3/5
ihrer Familie verloren. Natürlich denkt sie über die Geschehnisse nach,
aber so richtig betroffen wirkt sie dann doch nicht...??? Eine Mutter,
die vor ihren Augen 2 Kinder verloren hat, die dazu noch von ihrem ge-
waltätigen, zombifizierten Mann "gefressen" und "angesteckt" wurden...
Hanebüchen...

Im Nachhinein muss ich sagen, dass man dem Roman seine Entstehungsge-
schichte anmerkt. Ich hatte ein bisschen das Gefühl "Stückware" vor
mir zu haben, die dann in Buch- bzw. Romanform gepresst wurde. Der
rote Faden ist da, aber das Ganze liest sich halt doch eher wie aus
vielen Forenposts zusammengesetzt.

Wer gute Zombiefiction lesen möchte, sollte auf David Moody, Joe Mc-
Kinney oder John O'Brien zurückgreifen. Zumindest kommt man sich dann
nicht vor wie in einer Highschool Theateraufführung!

Fazit: durchwachsene Zombiestory, nichts besonderes...mit ach und Krach
3 Sterne...

LEGO Star Wars 9500 - Sith Fury - class Interceptor
LEGO Star Wars 9500 - Sith Fury - class Interceptor
Wird angeboten von Spielwaren-Busduga
Preis: EUR 66,95

4.0 von 5 Sternen Star Wars: The old Republic läßt grüßen, 2. Juni 2013
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Der Sith Fury-Class Interceptor steht schon lange auf der Wunsch-
liste von NMK Junior. Als jetzt in den Pfingstferien auch noch
NMK Senior zu Besuch kam, stand eigentlich schon fest was passieren
würde --> Der Junior bekam einen Wunsch erfüllt! Vom Senior
und nicht von den Heinzelmännchen!

Im Set enthalten sind ein Sith-Lord, 2 Sith-Trooper, alle 3 Figuren
sind sehr gelungen, und der Interceptor. Vor allem der Interceptor zei-
chnet sich durch einen sehr hohen Detailgrad aus. Ich bin begeistert
und konnte mich gar nicht satt sehen!

NMK Junior hat den Bausatz fast komplett alleine zusammengebaut.
Nur an einer Stelle musste ich ihm kurz helfen.

Die Meinung einiger anderer Rezensenten, dass der Interceptor nicht
zum Spielen geeignet ist, teile ich nicht. Er ist recht schwer (ge-
fühlt & subjektiv)und robust. Einzig die Klappe am Hinterteil des
Raumschiffes ist etwas zu leichtgängig und wackelt dadurch ein biss-
chen.

Negativ fällt mir auch hier, wie bei so vielen anderen Lego-Sets auch,
auf, dass Aufkleber verwendet werden. Bei einem Preis von knapp 80 €
muss es dem Hersteller einfach möglich sein, Bauteile zu bedrucken!

Ich möchte hier kurz anmerken, dass dieses Set nicht in die Reihe
"Star Wars: The Clone Wars" und die Reihe um Luke Skywalker gehört,
sondern zum Setting des MMORPGs "Star Wars: The old Republic".
Die Umsetzung ist sehr gelungen. Ich sah die Sith-Trooper und den
Fury-Class Interceptor und musste sofort an das Spiel denken.

Fazit: Wieder ein gelungenes Set von Lego. Leider etwas teuer...4 Sterne

A New World: Dissension
A New World: Dissension
von John O'Brien
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,84

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis jetzt der beste Teil der Serie..., 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: A New World: Dissension (Taschenbuch)
Nachdem ich Band 5 "Awakening" gelesen habe, stellte ich mir die
Frage, ob der Autor das Level an Spannung halten kann. Er hat es!
Und er hat sogar noch eine kleine Schippe obendrauf gelegt!

"Dissension" ist der 6 Band der "A new World" Serie. Jack Walker
hat Kontakt mit dem Kommandanten des Atom U-Boots aufgenommen und
Jack plant weitere Missionen, um Familienangehörige der Soldaten
zu finden. Derweil scharrt Michael immer mehr der Night Runner um
sich. Eine weitere Night Runnerin entwickelt sich ähnlich wie Michael
und es wird klar, dass beide andere Ziele verfolgen.
Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt des Buches schreiben, da ich dem
oder der Leser/Leserin die Spannung nicht nehmen möchte.

O'Brien setzt weiterhin auf mehrere Spotslights. Zum einen Walker,
dessen Erlebnisse er immer noch aus der Ich-Perspektive vermittelt,
dann die ganzen verschiedenen Personen um Walker und die Besatzung des
Atom U-Bootes. Um die Gefühlswelt und die Gespräche zwischen dem weib-
lichen Night Runner und Michael zu verdeutlichen, wechselt er auf die
"wörtliche Red", was die Geschichte sehr viel flüssiger gestaltet.
Der Fokus auf die Night Runner und ihre antreibenden Gründe, ist sehr
gelungen.
Auch die Reibung zwischen dem U-Boot Kommandanten und Walker ist sehr
gut!
Weiterhin gibt der Autor seinen Nebenrollen immer mehr Raum sich zu
entfalten! Ihre menschlichen Züge und auch ihre positiven und negativen
Eigenschaften kommen stark zum tragen.
Die Plotlinie ist wohl durchdacht und abwechslungsreich. Der Spannungs-
aufbau ist fesselnd.
Kurz gesagt "Dissension" ist ein gelungener, weiterer Roman des Autors.

Das Englisch ist leicht verständlich!

Fazit: Bislang der beste Roman der Serie. Spannend, abwechslungsreich,
einfach fesselnd... - 5 Sterne

Der Folgeband istA New World: Takedown

A New World: Awakening
A New World: Awakening
von John O'Brien
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,68

5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach Überlebenden - die Serie bekommt noch Mal einen Schub, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: A New World: Awakening (Taschenbuch)
John O'Brien ist fleißig am Schreiben seiner "A new World" Serie. Buch
für Buch hat er uns seine Vision einer von mutierten Zombies bewohnten
Welt und dem Überlebenskampf der wenigen noch lebenden Menschen näher
gebracht!
"Awakening" ist nun mittlerweile der 5. Roman der Serie und es ist kei-
nesfalls so, dass die Serie nachlässt. Kontinuierlich steigert sich
O'Brien von Roman zu Roman.

Kurz zur Handlung & eine kurze Zusammenfassung des Vorgängers:
Die Überlebenden haben Jacks Kinder aus den Händen der "Bösen" gerettet.
Die Zombies, vor allem Michael, haben sich weiterentwickelt. Die Zuflucht
wurde und wird immer weiter ausgebaut und es wurden weitere Überlebende
Jacks Gruppe hinzugefügt.
Nun muss Jack sein Versprechen einlösen und nach den Überlebenden der Sol-
daten suchen!

Der Autor teilt seinen Fokus mittlerweile weiträumig auf. Zum einen Jack,
dessen Erlebnisse den Hauptteil der Geschichte einnehmen und in der Ich-
Perspektive geschrieben ist, dann die sogenannten Nebencharaktere, die in
Jacks Gruppe der Überlenden sind, Michael und ein weiblicher Zombie, deren
"Werdegang" und Erlebnisse beleuchtet werden, sowie ihre weitere geistige
Entwicklung durch die Mutation des Virus und der Impfung.
O'Brien lässt die Nebencharaktere nun auch "atmen" und sich entwickeln, was
ungemein zur Dichte des Plots und der Geschehnisse beiträgt.
Sein Schreibstil hat nochmals einen Satz nach vorne gemacht und man merkt,
sieht schon fast, die Entwicklung vom ersten bis zum fünften Band.
Auch die Verliebtheit in die Gefechtsszenen ist zwar noch da, aber bei weitem
nicht mehr so ausgeprägt.
Auch bringt der Autor etwas mehr Licht in die Infektion von Jack Walker.
Was mich aber am meisten beeindruckt ist, dass er auch den anderen Charak-
teren menschliche Züge und Tiefe verleiht.

Das Englisch sollte nicht zu schwierig sein.

Positiv fällt mir immer wieder auf, dass die Romane von O'Brien über ein
sehr gutes Lektorat "verfügen". Es sind mir, als Deutschen wohlgemerkt,
keine Fehler aufgefallen!

Fazit: O'Briens Series hat sich schleichend in mein Hirn "gesetzt"! Die
Story ist gut durchdacht und hat einige wirklich sehr überraschende und tolle
Wendungen. Im Vergleich zum letzten Band hat O'Brien nochmals einen Sprung
nach vorne gemacht! Erfrischend anderes Zombie-Szenario - 5 Sterne

Folgeband ist A New World: Dissension

06: Testakte Kolibri (Teil 2 Von 2)
06: Testakte Kolibri (Teil 2 Von 2)
Preis: EUR 6,97

3.0 von 5 Sternen Technisch Hui, Story Pfui...Teil II, 19. Mai 2013
So, hier nun Teil 2 der "Testakte Kolibri". Leider hat der
erste Teil vom Plot nicht überzeugt und auch der 2. Teil
ist vom Plot, sowie bedingt durch Ungereimtheiten in der
logischen Plotstruktur, nicht sehr viel besser.

Nun kurz zur Mark Brandis Reihe. Die Serie wurde von Niko-
lai von Michalewsky in den 70gern und 80gern des letzten
Jahrhunderts getragen und trägt den Geist dieser Zeit in
sich. Die Erde und das Sonnensystem ist in 2 Machtblöcke
geteilt, die EAAU(Europäisch-Amerikanisch-Afrikanische Un-
ion) und die VOR (Vereinigten Orientalischen Republiken).
Brandis selber arbeitet für die zivile Organisation VEGA
(Venus - Erde Gesellschaft für Astronautik), die als neu-
trale Gesellschaft Raumschiffsserien für die EAAU und
deren militärischen Arm entwirft und auf Serienreife prüft.
Schön ist der Geist des kalten Krieges der 70ger und 80ger
und die Rivalität der beiden Blöcke zu spüren. Auch wenn
die Serie schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hat, ist
sie immer noch aktuell und keinesfalls angestaubt...

Kurz zur Handlung:
Mark Brandis wird als Leiter zum Projekt Kolibri versetzt.
Die Kolibri ist eine Art Hybridjäger, der im All, in der
Luft und unter Wasser einsetzbar ist und somit ungemein
wichtig für die EAAU ist.
Das Projekt selber wird als Fleischwolf bezeichnet, da
Testflüge zu Todesfällen geführt haben. Brandis soll das
Projekt auf Kurs halten und gleichzeitig herausbekommen,
was der Grund für die Fehlschläge liegen...Im ersten Teil
häufen sich die Unfälle und Brandis hat einen bzw. mehrere
Verdachtsmomente...Gleichzeitig möchte die EAAU den Kolibri
unbedingt zur Reife führen, was Brandis noch mehr unter
Druck setzt. Wo liegen seine Prioritäten, bei seinen Test-
piloten, oder bei seinen Vorgesetzten...

Die Audioqualität, die Sprecher und auch der Soundtrack
sind, wie auch bei den Vorgängern, exzellent! Kein Rau-
schen und sonstige technische Mängeln.
Leider kann man dieses Mal nicht vom Plot sagen! Dieser
hat den Spannungsbogen einer Sinuskurve und ist dazu auch
noch unlogisch. Ich möchte hier nur den Notfallknopf er-
wähnen! Mehr möchte ich nicht sagen, da ich nicht spoilern
möchte.

Fazit: technisch immer noch erste Sahne, die Sprecher sind
überragend, der Soundtrack super, leider hat der Plot Logik-
fehler. Schade - 3 Sterne

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