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Rezensionen verfasst von
Vegetarierbund
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Gemüse. Die große Vielfalt entdecken, anbauen und genießen (Aus Liebe zum Landleben)
Gemüse. Die große Vielfalt entdecken, anbauen und genießen (Aus Liebe zum Landleben)
von Christian Havenith
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von Anbau über Pflege und Ernte bis zur Zubereitung, 10. September 2012
„Gemüse – Die große Vielfalt“ ist das neue umfassende Werk des Vielfaltgärtners und zertifizierten Kräuterpädagogen Christian Havenith. Auf 208 Seiten bündelt er sein Wissen über Anbau, Pflege, Ernte und natürlich auch über die Zubereitung von Klassikern und Exoten der deutschen Gemüseküche. Es gibt wohl keine bessere Alternative, sich mit frischem, nahrhaftem Bio-Gemüse zu versorgen, als es selbst bei sich im Garten anzubauen. Mit diesem Buch bietet Christian Havenith seinem Leser einen Leitfaden sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene in Sachen Gemüsebeet. Die einzelnen Sorten, ihre Ansprüche und Pflege sind anschaulich erklärt und werden am Ende jedes Kapitels gleich zu traditionellen, regionalen Gerichten weiterverarbeitet. Großes Manko ist, dass Christian Haveniths Rezepte allzu oft auf Fleisch als Hauptbestandteil der Gerichte basieren und sie so für die vegetarische Küche nur durch kreative Abwandlungen geeignet sind. Dennoch ist das Buch sehr für alle Gemüseliebhaber zu empfehlen, die sich schon immer mal an den Eigenanbau wagen wollten.


Der grüne Stern: Ein satirischer Roman
Der grüne Stern: Ein satirischer Roman
von Hans Weigel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte über die Dummheit und die Leichtgläubigkeit von Menschen, 10. September 2012
Der satirische Roman „Der grüne Stern“, 1940 vom Österreicher Hans Weigel im Schweizer Exil verfasst, stellt die Dummheit und Leichtgläubigkeit der Menschen an den Pranger. Der mit viel Überzeugungsfähigkeit und einem selbstbewussten Auftreten ausgestattete Protagonist Gottfried Hofer reist nach Hochheim, der Hauptstadt des fiktiven Landes Meinland, um den kleinen, eingestaubten „Vegetarischen Verein“ und die „Vegetarischen Nachrichten“ zu übernehmen. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Passivität und den Opportunismus der Einwohner, ja der gesamten Menschheit, zur Schau zu stellen, indem er mit den gerade genannten Institutionen faschistoide, also totalitäre und autoritäre, Strukturen etabliert. Dies gelingt ihm mit interessanten Mitteln, aber immer auf legale Art und Weise. Er ist selbst überrascht, wie weit er sein gerissenes Spiel treiben kann. Für die vegetarische Idee selbst hat Hofer nur ein Lächeln und einige Nebensätze übrig. Er benutzt die Idee ausschließlich als Deckmantel für sein Vorhaben, ein ganzes Volk durch eine Minderheit zu regieren. Es hätte jede Idee sein können. Wer „Animal Farm“ von George Orwell kennt, wird hier bekannte Strukturen wiedererkennen. Das Buch stellt gewissermaßen die Vorgeschichte zu „1984“ oder „Schöne neue Welt“ dar. Trotz seiner Seitenhiebe gegen den Vegetarismus ist es ein unterhaltsames und aufschlussreiches Werk.


Tierschützer. Staatsfeind: In den Fängen von Polizei und Justiz
Tierschützer. Staatsfeind: In den Fängen von Polizei und Justiz
von Martin Balluch
  Broschiert
Preis: EUR 15,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unschuldig verfolgt und inhaftiert: ein Buch über den Tierschutzprozess in Österreich, 10. September 2012
Beim Tierschutzprozess 2010 in Österreich wurde gegen Menschen, die sich mit legitimen und legalen Mitteln des demokratischen Rechtsstaates gegen unhaltbare, teils gesetzeswidrige Zustände einsetzten, eine Prozessorgie veranstaltet. Der Autor, Vorsteher des „Verein gegen Tierfabriken“ wurde als Chef einer „kriminellen Organisation“ nach § 278a des österreichischen Strafgesetzbuchs angeklagt. Mit weiteren 12 Angeklagten stand er an insgesamt 100 Prozesstagen vor Gericht. Der Prozess endete mit Freispruch in allen Punkten. Wie es sich anfühlt, vier Jahre lang von der Polizei observiert, über Telefon abgehört und über E-Mail überwacht zu werden sowie 3,5 Monate in U-Haft zu sitzen, schildert Balluch eindrucksvoll in diesem Buch. Persönliche Erlebnisse, gepaart mit Beschreibungen der Gebärden von Politik, Polizei und Justiz, lassen das Vertrauen in Rechtsstaat und Demokratie erschüttern. Dennoch versteht der Leser dieses Buch als Plädoyer, dass Repression überwunden werden kann, wenn die Zivilgesellschaft zusammenhält. Im Januar 2012 erhielt Balluch den Myschkin-Ethikpreis für seine Leistungen im Tierschutz und seine Rolle, als vom Staat unschuldig verfolgter und inhaftierter Aktivist.


Vegan Guerilla: Die Revolution beginnt in der Küche
Vegan Guerilla: Die Revolution beginnt in der Küche
von Sarah Kaufmann
  Broschiert
Preis: EUR 17,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezepte von leicht bis aufwendig, von klassisch bis exotisch für tolle Gaumenkitzel, 10. September 2012
Das Kochbuch zum gleichnamigen Food-Blog veganguerilla.de enthält 40 vegane Rezepte von leicht bis aufwendig, von klassisch bis exotisch und von Suppen bis Süßes. Gerichte wie Quinoa-Mango-Seitan-Salat, GoGreen Curry und Pumpkin Pie versprechen einen interessanten Gaumenkitzel – vor allem für Fans von Gemüse-Obst-Kreationen. Wer vom Lesen der leider recht klein gedruckten Zutatenliste noch keinen Appetit bekommen hat, wird spätestens beim Blick auf die liebevoll arrangierten Fotos der Speisen den Einkaufszettel zücken. Doch hier stellen sich dem Koch-Neuling die ersten Fragen: Was ist Seitan, Tempeh, Tandoori & Co.? Wo bekomme ich das? Welcher Vegan-Käse eignet sich wofür? Die Antworten bleibt das Kochbuch leider schuldig und auch die kleine Legende auf Seite 6 wird leicht überblättert. Alle Spontan-Kocher finden im Index eine Übersicht der verwendeten Hauptzutaten und können dort auch nach Überbegriffen wie „Pizza“ und „Risotto“ suchen. Gesamturteil: für fortgeschrittene Kochlöffel-Akrobaten eine kulinarische Bereicherung, für Hobbykoch-Azubis ohne Google-Leidenschaft eher ungeeignet. Die Gestaltung der Rezeptbeschreibung hat noch Potenzial nach oben, der Aufbau des Indexes auch.


Einfach mal vegan: Küchenzauber - frisch und vollwertig, unkompliziert und schnell zubereitet
Einfach mal vegan: Küchenzauber - frisch und vollwertig, unkompliziert und schnell zubereitet
von Ingrid Neukert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anregende Rezepte für ein veganes Kochvergnügen, 10. September 2012
Es fehlt am modernen Touch, den junge Veganer als ihren Lebensstil wahrnehmen. Schon die Einleitung mit vielen Worten, aber wenig erhellenden Perspektiven zum Thema, kommt langatmig bis belehrend daher. Ab Seite 20 geht es dann richtig los: Man trifft auf eine Fülle von Rezepten, die das breite Spektrum eines veganen Kochen-Spirits abdeckt. Die Palette reicht von Pasta über Pesto und Antipasta, beinhaltet Salate, Suppen und Hauptspeisen aus Gemüse und Backofengerichten. Es wird etwas aus nah und fern geboten sowie Brote und Grundrezepte. Das Kochbuch macht es Anfängern leicht und bietet erfahrenen Köchen weitere Anregungen. Es kann als Standartwerk für alle Fälle dienen. Tipps ergänzen die eingebrachte Rezeptauswahl auf vielfältige und interessante Weise.
„Einfach“ wird hier als unkompliziert definiert, weil die Mengenangaben nicht genau eingehalten werden müssen. Das spricht jedoch eher für Kocherfahrung als für Anfängerleistungen. Irritierend ist der Dauereinsatz von Currypulver, deren Sorte nicht näher bestimmt wird. In Indien verwendet man sehr unterschiedliche Currypulver, um den Gerichten ihren Charakter zu verleihen. Es stellt sich also die Frage, ob man sich dieser speziellen Vorliebe des Autorenpaars Neukert anschließen möchte. Das Fazit: Die Rezepte sind anregend, um sich einfach mal ein veganes Kochvergnügen zu gönnen.


Bohnen - vom Garten in die Küche: Vielfalt erhalten und genießen
Bohnen - vom Garten in die Küche: Vielfalt erhalten und genießen
von Ulla Grall
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von heimischen Gerichten bis zu exotischen Rezepten - die Bohnenvielfalt kennt keine Grenzen, 10. September 2012
Ein Lese-Kochbuch von einer Kennerin „der Bohnen“ geschrieben. Ulla Grall hat sich auch beruflich mit den Sämereien von Hülsenfrüchten beschäftigt. Ihr Wissen gibt sie auf vielfältige Art und in sehr detaillierter Form weiter. Man wiegt sich in der Gewissheit, dass keine hier erhältliche Bohne fehlt. Der erste Teil informiert und der zweite ergänzt mit teilweise exotischen Rezepten. Sie sind vegetarisch, vor allem die Desserts, aber eine große Anzahl wird vegan vorgestellt.

Die Informationsplattform ist breit: Zur Sojabohne werden die würzigen Produkte erklärt, die aus ihr entstehen können – wie die Sojasauce und Misopaste. Zum Bohnenanbau im Garten gibt es Tipps, auch den, dass sich Bohnen und Tomaten an einem Standort gut vertragen. Selbst auf dem Balkon ist die Bohnenzucht möglich. Und für die Behandlung von auftretenden Krankheiten bei den Pflanzen der Hülsenfrüchte ist ebenso gesorgt.

Bei den Rezepten werden in frische und gekochte Bohnen unterschieden, diese mit Symbolen zu jedem Rezept gekennzeichnet. Da werden heimische Gerichte wie ‚Saure Bohnen Schwäbisch’ vorgestellt. Die meisten haben einen internationalen Hintergrund: Vieles kommt aus Asien – aus China und Indien. Die ‚Falafel’ als Ägyptische Delikatesse. Natürlich ‚Chili sin Carne’ das vegetarich besser ‚Chili con Alubia roja’ heißen könnte. Die Gerichte erscheinen pfiffig und kreativ, werden jedoch sehr textlastig präsentiert. Kochinspirationen für Lesefreunde und Bohnenfreaks.


Verführerisch gut: Vegetarisch
Verführerisch gut: Vegetarisch
von Karl Newedel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ansprechende Illustrationen und raffinierte Rezepte für das ganze Jahr, 10. September 2012
Das Kochbuch „Verführerisch gut: Vegetarisch“ zeichnet sich durch raffinierte Rezepte und ansprechende Illustrationen aus, die von Autor und Foodstylist Karl Newedel selbst gestaltet wurden. In der kurzen Einleitung werden die „Fitmacher der Saison“ vorgestellt und einige Tipps rund um Gemüse geliefert. Die Kapitel sind saisonal aufgeteilt. So findet man im Frühling etwa leichte Speisen mit Spargel, im Herbst hingegen eher deftige Rezepte mit Bohnen, Kürbis oder Pilzen. Die Zutaten sind generell recht schlicht gehalten. Obgleich oftmals viel benötigt wird, handelt es sich zumeist um Dinge, die man zu Hause hat oder ohne Probleme im Supermarkt erhält. Bei den ausführlich beschriebenen Rezepten handelt es sich ausschließlich um Hauptgerichte, die auf vier Personen ausgelegt sind.
Leider fällt auf, dass mehrmals Zutaten verwendet werden, die nicht vegetarisch sind, wie Gelatine und herkömmlicher Parmesan. Da lediglich drei vegane Rezepte zu finden sind und generell keine Alternativen vorgeschlagen werden, ist das Buch für Veganer weniger geeignet. Dennoch ist es durch die ideenreichen saisonalen Rezepte ansprechend gestaltet.


Vegetarisches aus Omas Küche: Traditionelle Rezepte neu entdeckt: Lieblingsgerichte aus Kindertagen neu entdeckt
Vegetarisches aus Omas Küche: Traditionelle Rezepte neu entdeckt: Lieblingsgerichte aus Kindertagen neu entdeckt
von Jutta Grewe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,00

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vegetarisches aus alten Zeiten - neu aufgetischt!, 10. September 2012
Omas Küche ist in der modernen vegetarischen Gesellschaft angekommen. Die nostalgischen Rezepte haben ihre Wandlung erlebt: Die tierisch fette Deftigkeit erscheint in bekömmlicher Gemüsekreation. Die verwandten Sorten sind zwar von früher, Auberginen und Zucchini vermisst man aber nicht. Speisen aus ganz Deutschland wurden von der Autorin gesammelt, der Schwerpunkt liegt allerdings auf ihrer norddeutschen Herkunft. Wer von dort stammt, taucht gleich beim Vorwort in die eigenen Kindheitserinnerungen ab. Die Bedingungen dieses Landlebens werden auch denen veranschaulicht, die es nicht miterlebt haben. Traditionelle Rezepte wie Eintöpfe, Grützen, Breie, Eingemachtes und Brot werden mit modernem Pfiff präsentiert – so auch der typische norddeutsche Kartoffelsalat mit Mayonnaise und ein Weihnachtssalat, der sich als falscher Heringssalat entpuppt. Für Norddeutsche ist die Kartoffel das wichtigste Gemüse, so ist der Knolle ein ganzes Kapitel gewidmet. Ein besonderes Kochbuch, mit einer Reminiszenz an frühere Zeiten. Viele Rezepte sind mit Geschichten garniert, die unterhalten und Vergessenes verständlicher machen. Sie lassen sich ohne Weiteres in heutige Speisepläne einbringen.


Hauptsache vegetarisch!: Frisch und vielseitig - mit Wochenplaner und Austauschtipps
Hauptsache vegetarisch!: Frisch und vielseitig - mit Wochenplaner und Austauschtipps
von Diane Dittmer
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leckere und frische Veggie-Gerichte, schnell und einfach zubereitet, 10. September 2012
Das Kochbuch „Hauptsache vegetarisch!“ von Diane Dittmer ist im Südwest Verlag erschienen. Der Rezeptteil gliedert sich in die Rubriken „Snacks & Brotaufstriche“, „Blitzrezepte“, „Suppen & Eintöpfe“, „Aufläufe & Gratins“, „Pasta, Reis & Co“ sowie „süße Verführungen“. Die Zutaten sind in Bioläden, Reformhäusern oder Supermärkten erhältlich, die Zubereitungsanweisungen sind ausführlich und verständlich erklärt. Die meisten der Rezepte sind bebildert und halten, was sie versprechen: frische und vielseitige vegetarische Küche. Dank den überwiegend recht einfachen Rezepten und dem Wochenplaner, der Rezept-Vorschläge, Tipps und Einkaufslisten beinhaltet, sind mit diesem Buch besonders Einsteiger in der vegetarischen Küche gut beraten. Mit Sicherheit werden aber auch „eingefleischte“ Vegetarier einige schmackhafte, neue Gerichte entdecken. Wer nicht so viel Zeit für das Kochen aufbringen kann oder möchte, kommt dank der Rubrik „Blitzrezepte“ auf seine Kosten. Schade ist allerdings, dass es fast keine veganen Rezepte gibt und die verwendeten tierischen Zutaten teilweise nur schwer durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden können. Daher ist das Buch für Veganer leider nicht empfehlenswert.


Liebe heißt Tofu
Liebe heißt Tofu
von Susanne Oswald
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Verliebtsein und Veggie-Sein, 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Liebe heißt Tofu (Gebundene Ausgabe)
Das Jugendbuch „Liebe heißt Tofu“ von Susanne Oswald handelt vom Erwachsen-Werden, der ersten großen Liebe und den Schwierigkeiten, die mit einer Ernährungsumstellung verbunden sind. Die 14-jährige Franzi kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat zwei Wochen sturmfrei und damit die optimale Gelegenheit, Vegetarierin zu werden. Außerdem will sie eine Party veranstalten, um ihren Schwarm Chris endlich zu erobern. Doch was Franzi sich so schön vorstellt, entpuppt sich als Herausforderung: Sie muss den ganzen Haushalt alleine bewältigen, lässt sich ständig dazu verführen, Fleisch zu essen und hat zusätzlich mit allerlei Jungsproblemen zu kämpfen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lotte muss sie schließlich einsehen, dass Erwachsen-Sein gar nicht so einfach ist, wie es scheint. Susanne Oswalds wunderbar ironischer Humor verleiht dem Roman einen besonderen Charme. Dieses Buch werden junge Leser kaum noch beiseite legen. Allerdings schreckt es manchen Jugendlichen vielleicht eher davon ab, einen Schritt in Richtung Vegetarismus zu wagen, als dass es dazu ermutigt. Insgesamt ist „Liebe heißt Tofu“ aber ein lesenswerter und unterhaltsamer Roman, der nicht nur für Vegetarier geeignet ist.


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