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Beiträge von Heinz G. Kaiser
Top-Rezensenten Rang: 82.117
Hilfreiche Bewertungen: 44
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Rezensionen verfasst von Heinz G. Kaiser
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18 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Man muss es mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen., 15. Oktober 2012
Schwarzenegger habe ich immer für all das, was er erreicht hat, bewundert und darum war für mich klar, seine Autobiographie lesen zu müssen, obwohl ich ansonsten kein großer Fan von Biographien bin. „Total Recall“ ist ein Verkaufsbuch mit einem genauen Zweck, und der Zweck ist m.E. leider nicht, den Lesern die Hintergründe zur Entwicklung und zum Leben einer Person näher zu bringen, und damit wird es als Biographie irgendwie wertlos. Schwarzenegger war und ist ein guter Verkäufer (schreibt er selber mehrfach) und Selbstdarsteller, das begründet seinen Erfolg und viel mehr ist dazu nicht zu sagen. Dieses ewige Sales- und Marketinggeschwätz im Buch nervt und macht es letztlich unglaubwürdig. Man fühlt sich wie beim Lesen eines Verkaufsprospektes. Es beginnt schon mit der ersten Zeile (Umschlag Innenseite), wo es heißt: „In einem österreichischen Bergdorf träumt ein Junge...... Zufällig kenne ich Thal bei Graz, und die Bezeichnung „Bergdorf“ ist ein Witz und wohl nur ein Verkaufsschmäh. Es geht dann weiter mit vielen Übertreibungen, z.B. er hätte als Bub bereits 100 Schilling pro Tag (amüsant die Umrechnung in Euro, diesen Wechselkurs hätten wohl manche gerne :-)) mit Betteln verdient, das glaube ich nie, er hat wohl in der Zwischenzeit den Bezug zu Geld verloren, schreibt halt irgendetwas Großartiges, so wie das Buch nur so von Ergüssen wie (frei zusammengefasst) Ich bin der Größte strotzt. Ich glaube auch nie und nimmer (Seite 423), dass er hier, 1991, völlig unvorbereitet zur Rede vor 1300 Menschen ansetzt und Nixon für seinen Wahlkampf im Jahr 1968 bewundert. In diesem Jahr 1968 ist er in die USA gekommen, praktisch ohne Englisch-Kenntnisse, und er will mir erklären, er hätte sich damals für die Wahlkampfreden von Nixon interessiert, diese auch verstanden und Nixon damals schon unterstützt? Also bitte! Die Rede wird er bestimmt gehalten haben, aber mit Sicherheit nicht unvorbereitet und spontan, und ich verstehe nicht, warum er in seiner Biographie diese Dinge nicht so darstellt, wie sie sich wirklich abgespielt haben. Was ich ihm sofort glaube, ist seine Bekenntnis schon früh erkannt zu haben, „dass man es in der Unterhaltungsbranche mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen musste“ (Seite 177), und mich beschleicht beim Lesen permanent das Gefühl, er betrachtet auch seine Biographie als nicht mehr als einen Teil der Unterhaltungsbranche und macht einfach nur eine gute Show. Auch zu seinem 6. Mister Olympia in Sydney (Seite 266, 267) habe ich irgendwie das Gefühl da fehlen ein paar Seiten. Eine Biographie ist für mich kein Ersatz für einen Actionroman, da habe ich andere Ansprüche. Auch nervt mich diese ständige und seitenlange Bewunderung für seine (Ex)Frau, sie war immer die Beste und Einzige, sie ist noch immer die Beste und Schönste und Klügste und bitte komm zurück zu mir (freie Kurzfassung). Nach einer gewissen Zeit setzte sich bei mir die Meinung fest, er schreibt seine Biographie nur, um seine Familie wieder zurückzubekommen. Bezeichnend und dazu passend die Widmung für seine Familie und der erste Satz in der Danksagung (Seite 657): „In Memoiren geht es darum, zurückzublicken, doch ich habe mein Leben stets mit dem Blick nach vorne gelebt“. Und er macht es immer noch. Schwarzenegger macht nichts, aber auch gar nichts, ohne Hintergrund und einzigartigem Ziel (schreibt es selber immer wieder), und diese Biographie hat vielleicht den Zweck, irgendwie den längsten Liebesbrief der Welt zu schreiben, ich weiß es nicht. Wie auch immer, Schwarzenegger hat ein sehr bewundernswertes und extrem außergewöhnliches Leben und dementsprechend viel zu erzählen. Natürlich finden sich auch einige interessante Stellen im Buch (z.B. er wollte ursprünglich gar nicht den Terminator spielen, sondern Kyle Reese, weil er aus Imagegründen keine Bösewicht-Rollen haben wollte, welch Fehler wäre das wohl gewesen und man versteht somit auch, wie die Story zu Terminator 2 zustande kam, oder viele seiner Erkenntnisse als Politiker, die man sofort nach Europa im Jahr 2012 transportieren kann), aber in Summe war das Buch für mich enttäuschend, es entgeht Ihnen nichts, wenn sie es nicht gelesen haben, darum nur 2 Punkte.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
auch etwas mühsam, aber trotzdem einfach top, 13. März 2012
Habe mich nach einigen Jahren Linux-basierender Receiver wieder für Topfield (2401CI+, vor der HDTV-Zeit hatte ich einen PVR5000, oder so ähnlich, kann mich an die Modellbezeichnung nicht mehr genau erinnern) entschieden. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, all den Ärger mit den Linux-Geräten kann man sich sparen, allerdings muss man auch hier ein paar Extras, heißen hier TAPs, installieren, und auch das muss man erst einrichten, was ein paar Stunden Zeitaufwand erfordert, weil man sich erst im Forum mühsam erkundigen muss, nichts davon steht in der downgeloadeten Betriebsanleitung, in der selbst der werkseitig eingestellte Sicherheitscode falsch angegeben ist. Das ist aber notwendig, will man eine einigermaßen vernünftige EPG-Übersicht haben, diese Lästigkeit des Programmumschaltens bei Timeraufnahme verhindern und verschlüsselte Programme auch mit timeshift sehen, aber wenn man das erst einmal eingerichtet hat ist dieses Gerät einfach besser als alle anderen Alternativen (Humax, Technisat, Reel, Kathrein), die ich probiert habe.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Logische Sicht, 23. Januar 2012
Nachdem ich das Buch gelesen habe verstehe ich, warum manche (wohl irgendwie persönlich Beteiligte) so schlechte Bewertungen abgeben und sich wohl auch persönlich kritisiert fühlen. Das rechtfertigt aber die negativen Rezensionen nicht. Für mich ist rein aus logischer Betrachtung klar, dass viele der heutigen Theorien falsch sein müssen, es fehlt lediglich die wissenschaftliche Basis, um das zu belegen. Aber alleine aus dem Gedanken heraus, dass es nicht sein kann, dass ausgerechnet unsere Gesellschaft heute alles richtig weiß und versteht, bis auf ein paar Dinge, die eben noch nicht genug erforscht sind. Für mich ist klar, dass einfach manche der Grundannahmen, an denen man nicht rütteln darf, falsch sind und sich daher viele der Phänomene nicht erklären lassen. Alles was mach schaffen muss ist dieses schon fast religionhafte Festhalten an diesen Standardtheorien über Bord zu werfen und nach Alternative zu suchen, dann hat man zumindest einmal einen Schritt getan sich weiter zu entwickeln. Und genau darüber gibt dieses Buch hervorragend Aufschluss, als auch warum die Verfolgung solcher Sichtweisen von der anerkannten Wissenschaftsgemeinde abgelehnt werden (siehe dazu auch Werke zu Systemischer Evolution) . Genial und aufschlussreich, kann ich nur jedem empfehlen, der bereit ist, sich aus dem Korsett der Normalität zu befreien und alternative Gedanken zuzulassen. Das Buch ist wirklich eine Bereicherung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
over-powered, 23. Januar 2012
Da wird sehr viel Werbung für dieses Buch gemacht, und das ist auch notwendig, um den hohen Preis zu rechtfertigen. In Wahrheit findet man ein paar Seiten mit allgemeinen, zugegeben wertvollen und richtigen Tipps, aber dann seitenlange Beschreibungen von Theorien, die manchmal funktionieren, und manchmal nicht. Generell kann man dieses Buch durchaus empfehlen, allerdings sollte man sich nicht allzu viel erwarten. Viele andere Bücher zu diesem Thema können das gleiche zu einem Bruchteil des Preises.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tolles Buch, 23. Januar 2012
Kann mich nur anschließen, umfangreich, viele Details und Beispiele mit wunderschönen Fotos des Autors, technische Beschreibung zu Spiegelreflexkameras, sehr wertvolles Buch.
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5.0 von 5 Sternen
lesenswert, 7. Juni 2011
Ich kann die negativen Kommentare hier nicht ganz nachvollziehen. Was soll so schlimm daran sein, wenn Sabine Kuegler Bücher über ihr Leben schreibt und damit Geld verdient ? Was soll so schlimm daran sein, wenn sich Sabine Kuegler heute an das Leben in Europa angepasst hat und nun nach "unseren Spielregeln" lebt. weshalb erhält das Buch schlechte Noten, weil Entwicklungshilfe, wenn auch missionarisch, nicht nur Vorteile hat. Immerhin hat sich die Population der Fayu erhöht und die Menschen leben nicht mehr in dem Ausmaß in Angst, wie früher. All das auf Kosten der urtümlichen Kultur, das sind alles Themen, die man diskutieren kann, aber was hat das mit dem Buch zu tun ? Ich fand das Buch sehr spannend, der Einblick in ein so ganz anderes Leben und die Wiedereingliederung in unsere Gesellschaft. Wirklich lesenswert. Von mir fünf Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
belanglos, 9. September 2010
Habe mir dieses Buch zugelet, weil es gute Bewertungen hatte. Ich für meinen Teil kann eine gute Bewertung keinesfalls nachvollziehen. Dieses Buch ist schlicht belanglos. Das Thema (Amerikaner schieben einen Anschlag jemanden anderen in die Schuhe) könnte durchaus spannend und kurzweilig erzählt werden, aber dieses Buch zieht sich mit belanglosen und schlecht geschriebenen Text seitenlang dahin, bis man gähnend einschläft. -------------- Ein Auszug, Seite 148: Teak und Toma gingen nach draußen und beschlossen zu warten. Sie hörten noch immer das Klick-Klack aus der Höhle dringen. Teak setzte sich neben den Pferden auf den Boden und beobachtete zwei Vögel, die, zu weit entfernt, um sie genau erkennen zu können, im Spätnachmittagslicht kreisten. Toma vermutete, dass die Männer, mit denen sie sich treffen sollten, bei Einbruch der Dunkelheit da sein würden, doch bis dahin dauerte es noch mindestens eine Stunde. Teak sagte, er wolle den Bergkamm entlanggehen und sich ein bisschen umsehen. --------------- So geht es seitenweise dahin, nur wenn sie das spannend finden liegen sie mit diesem Buch richtig.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
andere Sicht, 23. Januar 2010
Tolles Buch und interessante Ansichten. Erweitern das eigene Sichtfeld, auch wenn manche der vorgestellten Theorien sich (doch) nicht als richtig herausstellen sollten. Allerdings sollte man niemals vergessen, dass auch die derzeitigen Schulmeinungen über die Entwicklungen nur Theorien sind. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, obwohl komplex und teilweise sehr wissenschaftlich ist es trotzdem leicht zu lesen und absolut horizonterweiternd.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Sehr schwach, 7. Januar 2010
Jemand, der noch nicht verstanden hat, was Geld eigentlich ist, kann sich dieses Werk zu Gemüte führen. Aber derer gibt es mittlerweile Bücher wie Sand am Meer. Die Problematik der Ausgabe von Zentralbankgeld gegen Zinsen, die nicht geschaffen wurden und folglich auch nicht zurückgezahlt werden können, wird nur am Rande gestreift (Seiten 56 ff), auch werden die damit zusammenhängenden Potenzeffekte (Zinseszins) gar nicht erwähnt. Finanzinstitutionen, wie Pensionsfonds und Vermögensverwalter werden quasi beschuldigt, am Zusammenbruch des Kartenhauses Weltfinanzsystem schuldig zu sein und sich ungebührend zu bereichern, und unterschwellig wird angedeutet, dahinter verbergen sich böse Eliten. Leider wird nicht beleuchtet, wer die wirklichen Nutznießer der z.B. auf Seite 162 aufgeführten Institutionen sind. Schade darum, vielleicht hat man befürchtet zu erkennen, dass sich dahinter Millionen von Menschen wie du und ich verbergen. Egal, eine Steuer i.H.v. 20 % auf Schwellgeldherausgeber muss her. Auf Seite 195 ist dann plötzlich ein Währungsschnitt durch die Staaten, bei dem die Besitzer von Schwellgeld (also hauptsächlich diese Finanzinstitutionen) die Verlierer wären eine Maßnahme, die es zu verhindern gilt. Also was jetzt ? Als Fazit wird eine faire Verteilung der Wertschöpfung gefordert, ohne dabei ein Wort darüber zu verlieren, was denn nun fair wäre (alle gleich viel, oder wie ?). Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wird genauso wie der Verzicht der Reichen auf 85 % ihres Konsums bei gleichzeitiger Umverteilung auf die Armen (Seite 203) als Lösung propagiert. Dann kommt noch eine lächerliche zweieinhalbseitige Anleitung zum Wohlstand für Alle. Wem das interessiert, der lese dieses Buch. Für meinen Teil habe ich durch die Anschaffung dieses Buches lediglich einen Teil meines Vermögens auf die Autoren und den Verlag umverteilt.
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