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Rezensionen verfasst von
A_Schneider

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Ich will heiraten!: Partnersuche auf Ägyptisch
Ich will heiraten!: Partnersuche auf Ägyptisch
von Ghada Abdelaal
  Broschiert

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar flapsiger Bericht aus dem Alltag vieler junger Ägypterinnen, 26. August 2011
Ghada Abdelaal gelingt ein sehr amüsanter wie kritischer Blick auf die Absurdität der Salonehe im modernen Ägypten. Da Kontakt (selbst rein freundschaftliche) zwischen Frauen und Männern vor der Ehe auch im heutigen Ägypten in vielen Schichten nach wie vor tabu sind und Frauen trotz hoher Ausbildungen trotzdem nur als (verheiratete) Mutter zählen, stehen viele Frauen am Ende ihrer Ausbildung vor dem Dilema dringend einen Ehemann zu brauchen. Doch woher nehmen?
Ghada Abdelaal beschreibt die Klischees, Sorgen und Ängste durchschnittlicher städtsicher Ägypter/innen sehr treffend und anteilsvoll in dem sie ihre eigenen Leidensgeschichte schildert. Dabei spart sie keine Peinlichkeiten aus und übertreibt gerade nur soviel, dass die Absurdität deutlich wird, doch die dahinter liegenden Ängste nicht lächerlich gemacht werden. Das macht Freude zu lesen und gibt einen tollen Einblick ins heutige Ägypten/Kairo.


Das Mädchen aus der Totenstadt: Monas Leben auf den Gräbern Kairos
Das Mädchen aus der Totenstadt: Monas Leben auf den Gräbern Kairos
von Gerhard Haase-Hindenberg
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine tolle Gelegenheit Authentisches zu erfahren zur eigenen Profilierung verschenkt, 26. August 2011
Mit großer Vorfreude stürzte ich mich auf "Das Mädchen aus der Totenstadt". Endlich ein Bericht von einem jungen Frau direkt aus der ägyptischen Unterschicht - jene Personen die sonst nie zu Wort kommen. Doch nichts da - die spannenden Ausschnitte aus Monas Tagebuch machen einen minimalen Teil des Buches aus, der Großteils des Buches sind Herrn Haase-Hindenbeergs Beschreibungen Monas Alltags (immer aus einer leicht kommentierenden Perspektive) und die leider sehr häufig belehrenden Ergänzungen über den Islam. Es sei dem Autor sein profundes Wissen über den Isalm, der arabisch-ägyptische Geschichte etc. hoch anerkannt. Dem Buch allerdings schadet es, denn es macht jegliche Lebendigkeit kaputt und verhindert ein wirkliches Einfühlen in Monas Leben und Gedanken. Zunehmend gequält habe ich das Buch tapfer bis zu Ende gelesen in der Hoffnung, dass sich vielleicht eine Annäherung an die Figur vollzieht, doch leider nein. Herr Haase-Hindenberg mimt eine Volksnähe die ich in keiner Zeile des Buches spüre. Der Autor hätte gut daran getan, seine Autorenschaft hintan zu stellen und Mona dabei zu unterstüzen IHRE Tagebuchaufzeichung zu veröffentlichen. Dann hättte der/die Leserin sich darin einzufühlen können oder auch nicht. Fehlendes Wissen über islamische Bräuche und Regeln kann man/frau in jeder Fachliteratur nachlesen oder es im Anhang ergänzen.


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