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Beiträge von Mario Koch
Top-Rezensenten Rang: 753
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Rezensionen verfasst von
Mario Koch (Rogeez)
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Geschichte der Welt: Eine Jahreschronik in Daten, Fakten und Bildern
Geschichte der Welt: Eine Jahreschronik in Daten, Fakten und Bildern
Preis: EUR 49,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bilderbuch, Nachschlagewerk und noch viel mehr, 16. Februar 2015
Dieses wunderschön gestaltete Buch ist nicht nur eine Augenweide, sondern bietet inhaltlich nicht mehr und nicht weniger als die gesamte Geschichte der Menschheit in einem chronologischen Überblick. In Zusammenarbeit mit der Smithsonian Institution in Washington ist ein faszinierender Überblick über die Entwicklung der Menschheit von vor 8 Millionen Jahren bis ins Jahr 2011 entstanden.
Durch die chronologische Gestaltung gewinnt der Leser einen guten Einblick in die historische Entwicklung. Dabei stehen Ereignisse aus Amerika und Afrika neben solchen aus Asien oder Europa. Damit gewinnt der Leser einen Überblick, welche Ereignisse weltweit gleichzeitig stattgefunden haben, was für so manchen Aha-Effekt sorgen dürfte. Als Beispiel sei hier der Zeitraum von 1251 bis 1255 gegeben: da wurden die Mexica von den Tepaneken vom Texcocosee vertrieben, Alexander Newski wurde Großfürst, unter dem Großchan Möngke wurde die mongolische Expansion fortgesetzt, wobei das Großseldschukische Reich und das Königreich Nanchao in China erobert wurden.
Zwischen den chronologischen Aufzählungen, gibt es immer wieder interessante Zahlen zu lesen: das Mongolenreich umfasste zum Beispiel in seiner Blütezeit 22 Prozent der Landfläche der Erde. Zusätzlich zu den zahlreichen Abbildungen finden sich kleine Texte, so über besondere Persönlichkeiten oder bestimmte Ereignisse. Auch interessante Zahlenbeispiele werden hier angeführt: zum Beispiel wird die Entwicklung der Bevölkerung des Inkareiches mit zwei farbigen Kreisen kurz und knapp aber verständlich veranschaulicht (S.194).
Auf jeder Seite gibt es eine Zeitleiste am oberen Rand, die chronologisch vom Beginn bis zum Ende des Buches durchgezogen wird. In dieser Zeitleiste finden sich viele Abbildungen. Im Text selbst gibt es ebenfalls viele Abbildungen, nur der Zeitstrahl am unteren Rand des Buches kommt ohne aus. Hier werden ausschließlich Fakten und Jahreszahlen dargestellt, während die näheren Erläuterungen zu einigen der Ereignisse dann im Textteil zu finden sind.
Die chronologische Auflistung wird nur durch einige Doppelseiten unterbrochen, auf denen bestimmte Ereignisse oder Kulturen reich illustriert vorgestellt werden, so zum Beispiel die Besiedlung der Erde, die Geschichte der Metallverarbeitung, die Welt des Islam, Azteken, Inka und Maya oder die Geschichte der Dampfkraft.
Der ausführliche Anhang nennt Könige und Staatschefs ausgewählter Länder mit ihrer Amtszeit, berühmte Entdecker, Philosophen oder Schriftsteller. Ein Register ermöglicht die gezielte Suche nach bestimmten Ereignissen.
Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube, während des ziellosen Durchblätterns bleibt man automatisch irgendwo „hängen“ und liest und schaut sich fest. Zudem bietet das Buch eine sehr effektive Darstellung der globalen Entwicklung und zeigt viele zeitliche Zusammenhänge auf.
Für weiterführende Erläuterungen muss man sich dann natürlich anderweitig informieren. Jedoch bietet die „Geschichte der Welt“ einen grandiosen Überblick über die Weltgeschichte, der nie langweilig wird.


Rock: Das Gesamtwerk der größten Rock-Acts im Check, Teil 2. Ein Eclipsed-Buch.
Rock: Das Gesamtwerk der größten Rock-Acts im Check, Teil 2. Ein Eclipsed-Buch.
von Christoph Rehe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geniale Fortsetzung von Teil 1, 16. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der zweite Teil des Buches aus der eclipsed-Redaktion ist vielleicht noch ein klein wenig besser als der Erste.
Die Bands, die in diesem Buch besprochen werden hört man zum größten Teil auch heute noch sehr gerne: die Beatles, Bob Dylan, Grateful Dead, Supertramp, Mike Oldfield, Eric Clapton, Dream Theater, van der Graaf Generator, The Who, Rainbow, Bruce Springsteen, Eloy, Peter Gabriel, Iron Maiden, Emerson, Lake & Palmer, Black Sabbath, AC/DC, Patti Smith, Toto, Alan Parsons Project.
Während für einige der Bands hier bereits die Gesamt-Werkschau präsentiert wird, ist es für einige "nur" eine Momentaufnahme. Hoffen wir, dass Dylan, Clapton und AC/DC noch ein paar Jahre produktiv sind - ohne den anderen Bands hier zu nahe zu treten.
Wie im ersten Teil wird das Konzept aus der Zeitschrift übernommen: Text, Auflistung sämtlicher Studioalben, Liste der meisten Live-Aufnahmen und für alles eine ausführliche Beschreibung und Bewertung. Das Ganze ist sehr aktuell, so ist immerhin auch Mike Oldfields jüngstes Opus aus dem Jahre 2014 noch aufgenommen worden.
Die grafische Gestaltung des Buches ist wie bereits beim ersten Band sehr gut und wenn man nicht aufpasst, dann liest man sich ganz schnell fest und vergisst die Zeit. Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich mal wieder mit seiner Plattensammlung zu befassen.


Berühmte Jahre: Oder was noch geschah, als Heinrich nach Canossa ging und Kolumbus Amerika entdeckte
Berühmte Jahre: Oder was noch geschah, als Heinrich nach Canossa ging und Kolumbus Amerika entdeckte
von Eva-Maria Landwehr
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

4.0 von 5 Sternen anregende Lektüre, 16. Februar 2015
Das Buch macht den Leser mit historischen Ereignissen bekannt, die entweder völlig in Vergessenheit geraten sind oder aber so wie hier in diesem Buch vom Leser nicht mehr zeitlich eingeordnet werden. Das Konzept des Buches ist gelungen, denn dem Leser werden Geschehnisse präsentiert, die sonst in historischen Darstellungen kaum erwähnt werden und die hier mit relativ bekannten Ereignissen zusammen vorgestellt werden. Dadurch eröffnen sich dem Leser neue Horizonte und er kann bereits bekanntes Wissen mit Neuem verbinden.
Dass Heinrich der IV. 1077 nach Canossa ging, ist ja sogar Merkzahl im Schulunterricht. Aber dass auch das Nonnenkloster am Chiemsee in den Strudel dieser Ereignisse gerissen wurde und am Ende sogar alte Privilegien wieder zurückerhielt, dürfte nur Spezialisten bekannt sein.
Weitere bekannte Jahreszahlen in diesem Buch sind 1122 (Wormser Konkordat), 1286 (Hinrichtung Konradins von Hohenstaufen in Neapel), 1356 (die Goldene Bulle), 1492 (Kolumbus erreicht Amerika), 1517 (die Thesen Martin Luthers), 1648 (Ende des Dreißigjährigen Krieges), 1789 (Sturm auf die Bastille), 1871 (Ausrufung des Deutschen Kaiserreichs) und 1914 (Beginn des Ersten Weltkriegs). Bis auf 1286 dürfte es sich um Jahreszahlen handeln, die den meisten Lesern auch geläufig sind.
Die Autorin präsentiert eine verständliche Darstellung der jeweiligen historischen Situation und schafft es, die anderen Ereignisse in einen Zusammenhang mit dem berühmten Ereignis zu bringen. So ergibt sich eine sehr unterhaltsame Lektüre, die vor allem dazu dient, auch einmal weniger bekannte Ereignisse kennen zu lernen und globale Zusammenhänge zu erkennen. Weitab von der Praxis, nur zu besonderen Jubiläen über bestimmte Ereignisse zu schreiben, vermittelt Landwehr einen interessanten historischen Exkurs quer durch die Jahrhunderte.
Als Beispiel sei hier das Kapitel zum Jahr 1492 genannt. Darin beschreibt die Verfasserin nicht nur, wie Kolumbus Amerika erreichte, sondern auch, warum es nicht seinen Namen trägt, sondern den des Amerigo Vespucci. Und im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass die Syphilis aus dem heutigen Peru nach Europa gebracht wurde, beschreibt Landwehr, wie die Truppen Karls VIII. von Frankreich diese „Franzosenkrankheit“ bereits im Krieg mit Neapel 1494 bis 1496 nach Frankreich brachten. Und der französische Monarch verantwortet die Erstbesteigung des Mont Aiguille in den französischen Alpen – im Jahre 1492. Am 16. November 1492 fällt in Ensisheim im Elsass auch noch ein Meteorit vom Himmel. Welchen Einfluss dieser auf die europäische Geschichte hat, wird von der Autorin ebenfalls beschrieben.
Am Ende des Buches finden sich Anmerkungen und ein Literaturverzeichnis, beide sind nach den Kapiteln sortiert. Insgesamt findet der Leser in diesem Buch eine Vielzahl von interessanten Berichten und kann seine Fantasie nach Lust und Laune schweifen lassen.


100 Highlights Kanada: Alle Ziele, die Sie gesehen haben sollten
100 Highlights Kanada: Alle Ziele, die Sie gesehen haben sollten
von Christian Heeb
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene Vorstellung eines Reiselandes, 6. Januar 2015
Der Bruckmann Verlag hat eine Reihe Reiseführer im Programm, die entweder 50 oder 100 Reiseziele vorstellen, die man unbedingt gesehen haben sollte. Für Kanada werden hier auf mehr als 300 Seiten einhundert solcher Reiseziele präsentiert. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Bruckmanns Reiseführer eigentlich Reiseverführer heißen sollten. Im bekannten Konzept, das heißt mit Karten; zahlreichen, oft auch doppelseitigen Fotos; erläuternden Texten und vielen Insider-Tipps wird ein Land vorgestellt, das über viele atemberaubende Naturschönheiten verfügt.
Die Autoren der Texte sind versierte Experten und nehmen den Leser mit auf ihre Erfahrungsreisen. Die Fotos sind von Christian Heeb, der bereits für den Bildband über die USA die Bilder beisteuerte.
Das Buch teilt sich in sieben große Kapitel: the Maritimes, Quebec, Ontario, die Prärieprovinzen, Alberta, British Columbia und den Norden. Diese sind in jeweils anderen Farben bereits im Inhaltsverzeichnis gekennzeichnet und diese Farben ziehen sich durchs Buch – dadurch wird eine gute Übersichtlichkeit erreicht.
Wie gewohnt gibt es am Beginn des Buches eine große, über zwei Seiten reichende Karte, auf der alle beschriebenen Ziele nummeriert sind. Dazu steht am Beginn jedes einzelnen Kapitels eine kleine Karte. Dadurch gewinnt der Leser einen guten Überblick. Das ist vor allem für Neugierige geeignet, die sich mit diesem Buch zum ersten Mal an Kanada heranwagen. Das Buch bietet alles: Natur, historische Plätze, Museen, kulturelle Ereignisse. Wer einen Urlaub in Kanada plant, der bekommt eine Vielzahl von Anregungen. L’Anse aux Meadows fehlt ebenso wenig wie Quebec City, der Maligne Lake, die Niagarafälle, der Wood Buffalo National Park oder der Yukon Railroad.
Natürlich kann man in jedem Reiseführer etwas finden, das nach Ansicht des jeweiligen Rezensenten fehlt – in diesem Band sind es die fehlenden Bilder der Petroglyphen im Kejimkujik Nationalpark. Dafür verweist der Text zum Reiseziel 8 auf diese Zeugnisse der indianischen Ureinwohner und nennt die Adresse des Visitor Centres in dem Touren zu diesen gestalteten Steinen gebucht werden können.
Die dreihundert Seiten des Buches bieten auf jeden Fall zwei Dinge: Informationen satt und viele Eindrücke beim Betrachten der zahlreichen Fotos. Diese wirken natürlich besonders, wenn sie allein auf einer Seite oder auf einer Doppelseite stehen.
Ein Register ermöglicht die gezielte Suche nach bestimmten Orten. Das Buch wird auf jeden Fall nicht nur einmal zur Hand genommen, zu viele Informationen und Bilder kann man sich hier ansehen.


Blackbird (Die Blackbird-Reihe, Band 1)
Blackbird (Die Blackbird-Reihe, Band 1)
von Anna Carey
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen hier beginnt eine spannende Story, 20. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Buch handelt von einem Mädchen, das auf Bahngleisen aufwacht und weder seinen Namen kennt, noch weiß, wo es herkommt.
Nach und nach kehren Erinnerungsfetzen zurück und während das Mädchen noch versucht, diese einzuordnen, ist es gleichzeitig immer auf der Flucht.
Der Leser wird das gesamte Buch über in die Handlung einbezogen, denn es ist so geschrieben, als wäre der Leser selbst die Hauptperson. An manchen Stellen wechselt die Erzählperspektive jedoch zu einer anderen Person - deshalb hat man an diesen Stellen Mühe, dem Handlungsverlauf zu folgen.
Insgesamt ist das Buch sehr spannend geschrieben, sodass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil man natürlich unbedingt das Ende erfahren will - dashier nicht verraten werden soll.


Geschichte: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 3000 Fotografien und Illustrationen
Geschichte: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 3000 Fotografien und Illustrationen
von Adam Hart-Davis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,95

5.0 von 5 Sternen besonders gelungen, 19. November 2014
Diese opulente Gesamtdarstellung der Weltgeschichte ist mehr als nur ein wundervolles Bilderbuch. Es ist gleichzeitig eine kleine Bibliothek, in der man sich entweder zielgerichtet fortbewegen kann, um bestimmte Informationen zu finden - in der man sich aber auch ganz schnell verlieren kann, um dann auf dem Weg von A nach B in G zu landen.
Das Buch bietet in chronologischer Reihenfolge einen zwar knappen, aber umfangreichen Überblick über die bekanntesten Regionen der Erde. Dabei beschränkt sich die Darstellung jedoch nicht nur auf einzelne Staaten, sondern berücksichtigt auch überregionale Ereignisse, wie zum Beispiel die Pest.
Das Werk teilt sich in acht große Kapitel, die zwar chronologisch geordnet sind, aber innerhalb der Kapitel einen Überblick über alle Kontinente zeigen und dabei auch auf Zusammenhänge eingehen.
Das letzte Kapitel ist dann eine geraffte Zusammenstellung zeitlich geordneter Daten für die einzelnen Staaten der Welt, wobei diese innerhalb des Kapitels noch nach Kontinenten zusammengefasst worden sind.
Jedes Kapitel (bis auf das Letzte) beginnt mit einem chronologischen Überblick in Tabellenform auf vier oder zwei Seiten. Dank guter Ordnung und mit Abbildungen versehen sind diese Tabellen ein grandioser Überblick über die jeweilige Epoche. Dabei stehen auch Kulturen nebeneinander, die aufgrund ihrer geografischen Lage zwar nichts miteinander zu tun hatten, dem Leser aber zeigen, welche Entwicklungen zeitglich auf der Welt abliefen.
In den Kapiteln werden die Themen jeweils auf zwei gegenüberliegenden Seiten abgehandelt. Diese Seiten sind jeweils reich illustriert und diese Bilder und Karten geben zusammen mit dem Text und speziellen Themen, die in extra Abschnitten behandelt werden, einen gelungenen Überblick.Die Texte selbst sind wissenschaftlich fundiert aber verständlich geschrieben. Behandelt werden nicht nur politische Ereignisse, auch einzelne Persönlichkeiten werden vorgestellt, auf technische Entwicklungen und kulturelle Errungenschaften wird verwiesen.
Es ist ein umfangreiches Buch, mit dem man sich wochenlang beschäftigen kann - egal, ob man es von vorne nach hinten liest oder einfach irgendwo aufschlägt. Die Lektüre macht viel Freude, wobei die grafische Gestaltung eine große Rolle spielt. Mit diesem Buch wird auf jeden Fall das Interesse für Geschichte geweckt.


Leitfaden Referendariat im Fach Politi: Paket (Buch und CD) (Politik unterrichten)
Leitfaden Referendariat im Fach Politi: Paket (Buch und CD) (Politik unterrichten)
von Siegfried Frech
  Broschiert
Preis: EUR 36,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Hilfe, 28. September 2014
Dieser Leitfaden aus dem Wochenschau Verlag bietet eine gute Hilfe für Referendare (und nicht nur für diese), die „plötzlich“ von der Uni kommen und vor einer Klasse stehen. Da gibt es vieles zu beachten, nicht nur Inhaltliches, sondern eben auch viel Organisatorisches.
Von vornherein sei gesagt, dass dieser Leitfaden, der auch mit CD erscheint, auf der viele Kopiervorlagen bereitgestellt werden, die eigene Unterrichtsvorbereitung nicht ersetzt. Es gibt keine Vorlagen, die als Stundenvorbereitung dienen können. Das Buch bereitet den Referendar (oder auch den Berufsanfänger) auf das spezielle Fach Politikunterricht vor. Dabei werden dem angehenden Lehrer beriets viele wissenswerte Dinge verständlich vermittelt: zum Beispiel die Problematik der Kompetenzen und Standards im Politikunterricht. Anhand des Leitfadens ist es daurchaus möglich,sich gezielt auf die einzelnen Unterrichtsstunden vorzubereiten. Ebenso wird ein Modell für die kompetenzorientierte Bewertung vorgestellt. Ebenso wichtig das Kapitel: Die Lehrprobe naht – was gehört in einen ausführlichen Unterrichtsentwurf? Zwar sollte das eigentlich schon alles klar sein – aber wer selbst in der Praxis steht, der weiß, dass im entscheidenden Moment die Aufzeichnungen verborgt oder verschwunden sind. Da ist so ein Buch schon hilfreich.
Ein weiteres Kapitel widmet sich den Methoden und Medien. Dabei wird besprochen, welche Methoden zu welchen Inhalten passen, welche Rolle das Schulbuch spielt, wie digitale Medien angewendet werden können oder wie Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit im Politikunterricht angewendet werden können. Ein extra Abschnitt widmet sich dem für den Politikunterricht so wichtigen Unterrichtsgespräch.
Dann gibt es noch zwei Kapitel mehr theoretischen Inhalts: Kategorien des Politischen und Schule und Demokratie: wie politisch dürfen Politiklehrer sein? Oder wie wird Demokratie in der Schule partizipiert. Solche Inhalte lernt man eigentlich im Studium – aber hier wird die Problematik noch einmal zusammengefasst, was dem Einen oder Anderen sicher hilft.
Im Anhang finden sich viele nützliche Kopiervorlagen – die aus dem Buch kopiert aber das ungünstige A5-Format aufweisen. Alle diese Kopiervorlagen finden sich auf der CD, die es zum Buch gibt, dort lassen sich alle Vorlagen einzeln anwählen und als PDF-Datei aufrufen. Das Drucken ist dann ein Kinderspiel – diese Cd ist natürlich eine große Hilfe gerade für den Berufsanfänger. So gibt es Standardraster zur Unterrichtsvorbereitung, die nur noch ausgefüllt werden müpssen oder ein Planungsschema. Es gibt ebenso eine Diagnosematrix für Lerngruppen, wie Jahresplanungen und Wochenplan bzw. Tagesplan.
Es gibt auch einen Hinweis zur Kleiderordnung, der aber nach meiner Meinung im Text des Buches besser aufgehoben wäre – wer druckt sich das als Kopiervorlage aus? Es gibt noch einige andere Vorlagen, auf die man gerne hätte verzichten können, weil sie für die Unterrichtsvorbereitung an sich nicht zu gebrauchen sind. Hilfreicher wäre da mal eine ausgefüllte Unterrichtsvorbereitung, diese findet sich aber im Buch (auf Seite 81).
Alles in allem ist dieser Leitfaden eine gute Handreichung für Referendare und auch für Berufsanfänger. Wer im Studium bereits viele gute Vorlagen bekommen hat, der kann auch auf die CD verzichten, das Buch allein ist schon eine gute Hilfe.


King Cotton: Eine Globalgeschichte des Kapitalismus
King Cotton: Eine Globalgeschichte des Kapitalismus
von Sven Beckert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandiose Weltgeschichte, 27. September 2014
Endlich ist dieses Buch erschienen. Angekündigt war es schon länger. Sven Beckert, Professor für Geschichte an der Harvard Universität, hat bereits vor einigen Jahren für Furore gesorgt, als er die ersten Untersuchungen zur Baumwolle und ihrem Einfluss auf die Weltwirtschaft publizierte. Beckert gelang es, Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit der Globalgeschichte zu verknüpfen. Es ist vor allem die Konzentration auf den einen Rohstoff Baumwolle, anhand dessen Beckert die Entwicklung des Kapitalismus nachvollziehbar erklärt. Was Marx anhand des Kapitals beschrieb, gelingt Beckert anhand der Baumwolle. Hier wird Geschichte lebendig. Bei aller Wissenschaftlichkeit liest sich das Buch auch für einen Laien verständlich.
In 14 Kapiteln zeigt der Verfasser die enge Verflechtung von Rohstoff (Baumwolle), Krieg, Sklaverei, Lohnarbeit, technischer Entwicklung und Kapital.
Die Baumwollindustrie war von etwa 1000 bis 1900 die wichtigste verarbeitende Industrie der Welt. Ausgerechnet in Europa, wo keine Baumwolle angebaut wurde, wurde ein Baumwollimperium geschaffen, das die gesamte Welt beherrschte. Die industrielle Revolution ging von Europa aus, die Baumwollindustrie diente der Unterwerfung anderer Regionen (wie Indien und China) und war gleichzeitig Ausgangspunkt für die Schaffung anderer Industrien. Sie führte zur Lohnarbeit und einer großen sozialen Ungleichheit. Dabei gab es die Unterschiede nicht nur zwischen Lohnarbeitern und Fabrikbesitzern, sondern auch zwischen einzelnen Regionen, dem Norden und Süden, zwischen Kolonien und Kolonisatoren. Wir sprechen heute von der „Great Divergence“ – eine Situation, deren Entwicklung Beckert anschaulich aufzeigt. Im Buch wird deutlich, wie in Europa die Macht von Staat und Kapital gebündelt wurde, wodurch gewaltsam ein globaler Produktionskomplex geschaffen wurde (S. 12). Bei Beckert wird verständlich, was Globalität bedeutet. Während Marx und Engels sich bei ihrer Untersuchung des Kapitalismus auf Europa konzentrierten (obwohl auc hsie bereits globale Ansätze hatten!), macht Beckert die weltweite Verflechtung des Produktionskomplexes deutlich. Für Beckert ist dabei nicht die industrielle Revolution an sich entscheidend, sondern eine Entwicklung, die er selbst als „Kriegskapitalismus“ bezeichnet und die mit der gewaltsamen Enteignung von Land und Arbeitern in Afrika, Asien und Amerika begann – somit also lange vor der eigentlichen industriellen Revolution. In dieser Phase spielte die Sklaverei eine bedeutende Rolle.
„Das Imperium der Baumwolle war von Anfang an Schauplatz eines permanenten globalen Konfliktes zwischen Sklaven und Plantagenbesitzern, Kaufleuten und Politikern, Bauern und Händlern, Arbeitern und Fabrikbesitzern.“ (S. 14)
Beckert macht auch deutlich, warum gerade die Baumwolle eine derart dominante Rolle spielte und nicht andere Rohstoffe wie Zucker oder Tabak. Kohle und Stahl spielten in der Entwicklung des Kapitalismus eine wichtige Rolle – aber es war die Baumwolle, die zur Entstehung eines großen Industrieproletariats in Europa führte, gigantische Produktionsbetriebe entstehen ließ und riesige, neue Absatzmärkte erschloss.
Selbst wenn der Begriff Globalisierung für viele schon abgedroschen klingt, so setzt Beckert ihn in einen neuen Kontext und hebt die Diskussion um die Globalisierung auf eine neue Stufe. Dem Verlag C.H.Beck ist zu danken, dass er dieses Buch so schnell wie möglich übersetzen ließ, dadurch kommen die Leser in Deutschland noch im selben Jahr in den Genuss, dieses wichtige und beeindruckende Buch zu lesen. Zahlreiche Karten und Abbildungen erleichtern den Zugang zu einem ohnehin einprägsamen Text. Sven Beckert schreibt nicht nur über Baumwolle und Kapitalismus – er lässt mehr als 5000 Jahre Weltgeschichte lebendig werden. Eine grandiose Arbeit, deren Studium neben einem großen Wissenszuwachs auch viel Vergnügen bereitet.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2015 10:31 AM MEST


Atlas der Vorgeschichte: Europa von den ersten Menschen bis Christi Geburt
Atlas der Vorgeschichte: Europa von den ersten Menschen bis Christi Geburt
von Siegmar von Schnurbein
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,95

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen inhaltsschwerer Atlas, 9. Juni 2014
Der Atlas der Vorgeschichte erscheint bereits in der 3. Auflage. Die Zielstellung besteht in der Darstellung der Menschheitsentwicklung in Europa vom Altpaläolithikum bis in die Zeit von Christi Geburt – beginnt seine Präsentation also etwa vor 1,3 Millionen Jahren.
So beinhaltet der Atlas eine Vielzahl von sogenannten Verbreitungskarten, auf denen bestimmte Entwicklungen übersichtlich dargestellt sind. Aber obwohl das großformatige Buch (24 x 31 cm) viel Platz bietet sind die Karten leider immer viel kleiner als die jeweiligen Seiten. Zwar sind alle Karten mit hoher wissenschaftlicher Präzision erstellt worden, aber der Leser kann letzten Endes auf vielen nur recht ungenau erkennen, an welchem Ort bestimmte Merkmale lokalisiert werden. Das ist auch der Grund, warum ich einen Stern abziehe.
Gegliedert ist der Atlas in vier große Abschnitte: die Alt- und Mittelsteinzeit, die Jungsteinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit. Dabei werden dem Leser nicht nur Karten präsentiert, sondern vor allem auch ein sehr informativer Begleittext, viele sorgfältig ausgewählte Abbildungen, Schemata und Rekonstruktionszeichnungen. Dabei sind die Erläuterungen auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand, wer sich also informieren möchte bekommt mit diesem Atlas die aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert. Viele computeranimierte Zeichnungen sorgen für eine sehr anschauliche Präsentation und machen den Atlas insgesamt auch zu einem Buch, dass man immer wieder gerne durchblättern möchte.
Die Texte sind insgesamt recht knapp gehalten und ermöglichen auch dem interessierten Laien eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten. Gut gegliedert durch Zwischenüberschriften wird der Leser sehr zielgerichtet durch den Atlas geführt und erfährt eine Menge Informationen zu den dargestellten Karten und den historischen Hintergrundinformationen, ohne die dieser Atlas nur wenigen Lesern verständlich wäre. Obwohl hier hochqualifizierte Wissenschaftler mit der Erstellung befasst waren, lassen sich die Texte auch für Nichtwissenschaftler sehr leicht und verständlich lesen. Und es sollte auch hervorgehoben werden, dass zum Beispiel im Kapitel über die Eisenzeit nicht nur Stätten für die Eisenproduktion und den Handel mit Eisen aufgezeigt werden, sondern dass es eben auch eine schematische Darstellung der Eisenverhüttung im Rennverfahren gibt. Solche zusätzlichen und informativen Darstellungen gibt es öfter im Buch, was dessen Wert anhebt. Wer sich auf den Atlas einlässt, wird mit einer Fülle an Informationen belohnt. Dabei werden Beispiele aus ganz Europa präsentiert, es gibt keine unsinnige Konzentration auf eine einzelne Region.
Ein knapp gehaltenes Glossar erklärt einige der im Text verwendeten Fachbegriffe, ein Orts- und ein Sachregister ermöglichen das gezielte Suchen nach konkreten Orten oder Fundstücken. Ebenso gibt es einen Überblick über weiterführende Literatur. Am Ende des Buches findet man noch drei Chronologietabellen zum Neolitihikum, zur Bronzezeit und zur Eisenzeit.


Der scharlachrote Pfad: Eine Sioux-Saga
Der scharlachrote Pfad: Eine Sioux-Saga
von Kerstin Groeper
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Geschichte, 4. Mai 2014
Dieses umfangreiche Buch sollte niemanden allein wegen seines Umfangs abschrecken. Wer anfängt, in dem Buch zu lesen, wird es so schnell nicht wieder aus der Hand legen. Die Geschichte ist zu spannend und zu aufregend, als dass man sie einfach so zur Seite legen könnte.
Kerstin Groeper erzählt die Geschichte einer Sioux-Gruppe. Da werden feindliche Indianerstämme überfallen, man muss sich selbst gegen Überfälle zur Wehr setzen. Kinder wachsen heran, neue Familien werden gegründet und es kommt zur berühmten Schlacht am Little Big Horn. Schließlich muss die Sioux-Gruppe, von der die Geschichte handelt, nach Kanada fliehen.
Das gesamte Geschehen spielt sich in der Zeit von 1870 bis 1879 ab. Obwohl es sich um eine fiktive Geschichte mit fiktiven Personen handelt, spielen viele Personen, die tatsächlich gelebt haben eine Rolle in diesem Buch: Sitting Bull, Crazy Horse, George Crook oder George Armstrong Custer.
Nahezu beiläufig erfährt der Leser so die tatsächlichen historischen Begebenheiten rund um die Schlacht am Little Big Horn. Außerdem lernt er durch die Geschichte sehr viel vom Alltagsleben nicht nur der Sioux, sondern auch ihrer Nachbarn, wie der Crow oder Pawnee kennen.
Im Verlaufe der Geschichte führt die Autorin immer wieder neue Charaktere ein. Dabei gelingt es ihr, diese sehr einfühlsam und genau zu beschreiben. Dem Leser werden die vielen Personen des Lakota-Lagers schnell vertraut. Und obwohl meist indianische Namen verwendet werden, die nicht so einfach zu merken sind wie beispielsweise die englischen Namen Tom oder George, wird sichder Leser schnell damit vertraut machen und sichdank der guten Beschreibung der Autorin diese auch sehr gut vorstellen können. Kersin Groeper schafft es tatsächlich,den handelnden Personen ein Gesicht zu geben. Der Leser wird sich schnell im Lakota-Lager heimisch fühlen und mitfiebern, mitschimpfen, mithoffen.
Es ist eine bewegte Zeit und Kerstin Groeper gibt den vielen unbekannten Opfern der Kämpfe um die Heimat ein Gesicht und eine Stimme. Ein wunderschönes Buch, das ich gern weiter empfehle.


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