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Rezensionen verfasst von
Mario Koch (Rogeez)
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UNESCO: Das Weltkulturerbe in einem liebevoll gestalteten Prachtband mit Panorama- und Detailaufnahmen: Welterbe
UNESCO: Das Weltkulturerbe in einem liebevoll gestalteten Prachtband mit Panorama- und Detailaufnahmen: Welterbe
von Elena Luraghi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschön und umfangreich, 14. Dezember 2013
Das fünfhundert Seiten starke Buch präsentiert sich in einem handlichen Format von 21 mal 21 Zentimetern. Zwischen den Buchdeckeln findet der Betrachter eine farbenfrohe Präsentation einer interessanten und umfangreichen Auswahl an UNESCO-Welterbestätten. Diese Stätten werden in vier Kapiteln thematisch geordnet vorgestellt: die Wunder der Natur, die Schätze der Antike, die Städte in der Geschichte und Schätze der Kunst.
Die einzelnen Fotos werden größtenteils auf anderthalb Seiten gezeigt, sodass neben jedem Bild auch eine kurze Erläuterung steht und der Betrachter ohne langes Suchen sofort weiß, was er sich anschaut. Die Palette der Abbildungen reicht vom Taj Mahal, über die Halong-Bucht in Vietnam, den Uluru in Australien, die jordanische Felsenstadt Petra, das Chateau Frontenac in Quebec, Machu Picchu in Peru, Tikal und Chichen Itza in Guatemala und Mexiko bis zu den Ruinen von Pueblo Bonito in New Mexico.
Die Auswahl der einzelnen Darstellungen ist sehr gelungen. Viele bekannte Orte, wie zum Beispiel die Akropolis von Athen, werden hier mit Fotos präsentiert, die nicht auch in jedem anderen Bildband zu finden sind. Diese Tatsache ist ein wichtiger Aspekt, sich gerade für dieses Buch zu entscheiden, auch wenn man denkt, alle diese Welterbestätten bereits zu kennen.
Eine genaue Lokalisierung anhand von Karten lässt sich mit diesem Buch zwar nicht vornehmen, das ist aber auch nicht die Zielsetzung dieses wunderschönen Bildbandes; zumal im Vorwort auf Google verwiesen wird, wo man sich die etwa 1000 von der UNESCO anerkannten Orte natürlich von allen Seiten ansehen kann. Trotz dieser Möglichkeit sollte man auf das Buch nicht verzichten.


Bildband Meisterwerke der Natur: eine Erkundungstour durch die Landschaften unserer Erde. Spektakuläre Aufnahmen von Ozeanen, Bergen, Wüsten und ... Spektakuläre Landschaften unserer Erde
Bildband Meisterwerke der Natur: eine Erkundungstour durch die Landschaften unserer Erde. Spektakuläre Aufnahmen von Ozeanen, Bergen, Wüsten und ... Spektakuläre Landschaften unserer Erde
von Abi Burns
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöner Bildband, 14. Dezember 2013
Dieser wunderschöne Bildband enthält fast 300 zum Teil spektakuläre Aufnahmen verschiedener Fotografen. Die Zoologin und Autorin Abi Burns hat die Begleittexte des Buches verfasst. Der Band erschien ursprünglich bei White Star in Italien. Mit seinem Format 27 mal 33 cm verleiht er den Abbildungen eine bemerkenswerte Ausstrahlung.
Interessant ist, dass nur auf einem der zahlreichen Fotos überhaupt Menschen zu sehen sind. Ansonsten gibt es Natur pur. Weder Menschen noch von ihnen geschaffene Strukturen sind in diesem Bildband zu finden, die Abbildungen konzentrieren sich auf die vom Menschen unbeeinflusst wirkende Natur.
Dabei werden die einzelnen Aufnahmen thematisch zusammengefasst. Die Kapitel sind wie folgt überschrieben: Meere und Ozeane (Der blaue Planet), Flüsse, Seen und Feuchtgebiete (Im Reich des Wassers), Berge (Stille Giganten aus Stein), Wüsten (Endlose Sandmeere), Wälder (Die grünen Lungen der Erde), Eiszonen (An den Grenzen der Unendlichkeit), Grasland (Endlose Weiten).
Zu jedem einzelnen Kapitel verweist Abi Burns auf besonders interessante Aspekte. Neben den Abbildungen finden sich Kartenausschnitte, auf denen die präsentierte Region markiert ist. Somit kann sich der Betrachter einen Überblick verschaffen, wo diese gerade präsentierten Naturräume sich befinden. Sicher wird nicht jeder alle gezeigten Landschaften kennen. Das Spektrum der hier zusammengefassten Fotos ist sehr breit.

Der Herausgeberin ist es wirklich gelungen, spektakuläre Aufnahmen zu finden und diese in einem gut aufgemachten Buch zu präsentieren. Es ist nicht nur ein schönes Geschenk, sondern vor allem auch ein Buch, in dem man immer wieder gerne blättern wird.


No part of the mother country, but distinct dominions: Rechtstransfer, Staatsbildung und Governance in England, Massachusetts und South Carolina 1630 - 1769
No part of the mother country, but distinct dominions: Rechtstransfer, Staatsbildung und Governance in England, Massachusetts und South Carolina 1630 - 1769
von Dominik Nagl
  Broschiert

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessante analyse, 14. Dezember 2013
Diese umfangreiche Darstellung mit dem Untertitel „Rechtstransfer, Staatsbildung und Governance in England, Massachusetts und South Carolina, 1630-1769“ ist die 2010 verteidigte Dissertation des Verfassers, die für diese Publikation überarbeitet wurde.
Die Untersuchung kam nicht von ungefähr, denn Governance hat sich in den letzten Jahren als ein zentrales Thema der sozialwissenschaftlichen Forschung herausgebildet. Unter dem Begriff Governance versteht man bestimmte Leistungen politischer Gemeinwesen in den Bereichen Herrschaft, Sicherheit und Wohlfahrt. Diese Problematik wurde in den letzten Jahren vor allem in Räumen begrenzter Staatlichkeit untersucht. Mit der Analyse historischer Ereignisse möchte man, politische Perspektiven für gegenwärtige Räume begrenzter Staatlichkeit zu finden – man denke vor allem an die Krisengebiete in Afrika.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich Nagl mit England, Massachusetts und South Carolina befasst. Bietet doch die Geschichte Englands und seiner amerikanischen Kolonien ein hervorragendes Beispiel für die oben beschriebene Problematik. So sollten „englische Verhältnisse“ einfach 1:1 in die Kolonien übertragen werden, was jedoch, wie jeder weiß, scheiterte. Dominik Nagl untersucht nun sehr akribisch die Entwicklung in den Neuengland-Staaten Massachusetts und South Carolina und vergleicht dies mit der Situation im Mutterland England.
Die Arbeit ist gleichzeitig ein Beitrag zu einer kritischen Neuinterpretation der frühen US-amerikanischen Geschichte, diese ist bei weitem nicht mehr nur die Story einer souveränen Nation als Hort der Freiheit. Schon seit Längerem ist die Verbindung mit der Geschichte der Kolonialmacht England viel stärker in den Fokus getreten. Seit den Neunziger Jahren reden wir von der „New Imperial History“, die eine kritische Kolonialgeschichtsschreibung ist und Eurozentrismus und Nationalismus aus dem Fokus verdrängt hat.
Anhand von Massachusetts und South Carolina untersucht Nagl die Herausbildung von „staatlichen und nicht staatlichen Regierungsmechanismen, Gerichts- und Verwaltungsinstitutionen sowie sozialen Straf- und Disziplinierungspraktiken“ (S. 15). Dass er gerade diese beiden Kolonien gewählt hat, liegt an den vielen Gemeinsamkeiten in rechtlicher, politisch-institutioneller und binnensoziologischer Hinsicht. Trotzdem sind die Unterschiede groß – hier spielt der spätere Nord-Süd-Konflikt eine Rolle.
Der Autor beginnt mit der Darstellung der imperialen Verfassungsstruktur und des kolonialen Rechtstransfers. Während andere hier vielleicht schon aufgehört hätten, untersucht Nagl zudem die Staatsbildung und Governance in England und anschließend die im kolonialen Raum. Darauf werden die Gerichtsstrukturen und Strafverfolgungsinstitutionen sowie die Disziplinierungspraktiken und sozialen Kontrollmechanismen im kolonialen Raum behandelt. Ganz wichtig erscheint mir die Analyse von Recht und Praxis der Sklaverei sowohl in England als auch in Massachusetts und South Carolina.
Jedes Kapitel endet mit einem Zwischenfazit. Die Schlussbetrachtung präsentiert eine Zusammenfassung, die neue Aspekte in der Betrachtung der amerikanischen Kolonien Großbritanniens aufzeigt. Nagl hebt hervor, dass sich „die Lebensumstände in den Kolonien fundamental von denen im Mutterland unterschieden.“ (S. 701). Ein Hinweis ist die Selbstverwaltungsinstitution der town meetings in Massachusetts – diese gab es in South Carolina nicht. Ebenso verweist Nagl auf die Besonderheiten geographischer und klimatischer Voraussetzungen. So spielte die Sklaverei in South Carolina eine bestimmende Rolle.
Ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis beschließt ein höchst interessantes Buch, das einen detaillierten Einblick in die Entstehung der USA gibt und jedem Leser eine Menge an Hintergrundinformationen bietet.


Long John Silver, Band 4: Guyanacapac
Long John Silver, Band 4: Guyanacapac
von Xavier Dorison
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannend, super gezeichnet, 14. Dezember 2013
Die beiden Franzosen haben mit der Comic-Figur Long John Silver einen Helden geschaffen, der uns bereits aus der Feder von Robert Louis Stevenson bekannt ist. Der Held aus dem Comic ist eine Hommage an den Romanhelden.
Genauso, wie er hier gezeichnet wurde, haben wir uns den Piraten mit dem Holzbein immer vorgestellt. Lauffrey hat eine imposante Geschichte gezeichnet, die mit klarem Pinselstrich nichts zu wünschen übrig lässt. Die Story selbst ist völlig aus der Luft gegriffen und hat mit der historischen Realität nichts gemein. Trotzdem ist es schön, sich in diese Fantasie-Geschichte hinein zu versetzen.
Irgendwo im südamerikanischen Dschungel hat ein englischer Abenteurer eine alte indianische Stadt gefunden und dort einen Schatz entdeckt. Die zur Hilfe geeilte Crew unter dem besagten Piraten Silver hat unter anderem die Ehefrau des englischen Abenteurers dabei. Schon diese Konstellation zeigt, wie unrealistisch die ganze Geschichte eigentlich ist. Trotzdem ist sie unheimlich spannend konstruiert und dazu noch hervorragend gezeichnet. Schade nur, dass plötzlich geheimnisvolle Indianer auftauchen, die in der Story die Rolle des Bösen übernehmen. Hier wird ganz klar ein rassistisches Klischee bedient: der gute weiße Mann raubt einen Schatz und wird dabei noch von den bösen indianischen Besitzern gestört. Leider fehlt hier jegliche kritische Anmerkung. Das sollte man wissen, wenn man diese Geschichte liest.
Die Story selbst nimmt rasch Fahrt auf und man liest sich fest und vergisst schnell, historische Tatsachen zu kritisieren. Wenn man sich einmal darauf einlässt, macht die Lektüre großen Spaß.
Bevor es zu einem furiosen Show-Down kommt, passiert noch eine Menge. Die 64 Seiten des Buches sind voll mit Fantasie und Action. Als Fazit bleiben ein Lesevergnügen der besonderen Art und vielleicht auch die eine oder andere Anregung, über den Verbleib des sagenhaften Inkaschatzes nachzudenken…


Die Inka: Geschichte und Kultur (Urban-Taschenbuch Bd. 740) (Urban-Taschenbucher)
Die Inka: Geschichte und Kultur (Urban-Taschenbuch Bd. 740) (Urban-Taschenbucher)
von Bernd Schmelz
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen knappe und gute Übersicht, 14. Dezember 2013
Zeitgleich zur Stuttgarter Inka-Ausstellung erscheint bei Kohlhammer in der Reihe Urban Taschenbücher ein Band über die Inka. Autor ist der Leiter des Hamburger Völkerkundemuseums Bernd Schmelz. Er präsentiert auf knapp 140 Seiten einen Überblick zur Geschichte des größten Staates, „…den es in Amerika vor Ankunft der Europäer gab.“ (S. 7)
In seiner Einführung geht Schmelz auf die bisherige Forschung zur Geschichte der Inka ein und benennt deutlich die Problematik mit den verfügbaren Quellen.
Nach einer kurzen Darstellung zur Mythologie und Chronologie geht der Autor ausführlicher auf den gesellschaftlichen Aufbau des Inkastaates ein. Danach folgen Exkurse zur Wirtschaft und zur Religion. Ein weiteres Kapitel ist den Festen und dem Alltagsleben gewidmet. Gerade auf diesem Gebiet kann Schmelz auf eigene Forschungen zurückgreifen. Selbstverständlich kommt auch das Thema „Militärwesen und Krieg“ nicht zu kurz, und Handwerk und Kunst erhalten ein eigenes Kapitel und werden nicht bei der Wirtschaft mit behandelt. Das ist eine interessante Fokussierung.
Zum Schluss geht Schmelz auf die Eroberung durch die Spanier ein, erwähnt kurz die Kolonialzeit und behandelt das Erbe der Inka.
Ein Glossar, ein Literaturverzeichnis und ein Register schließen den Band ab. Knapp dreißig gut ausgesuchte Abbildungen illustrieren die Darstellung, die auf knappem Raum einen umfangreichen und gut recherchierten Überblick zur Geschichte der Inka bietet. Dass Schmelz sich in der peruanischen Geschichte sehr gut auskennt, merkt man dem verständlich geschriebenen Text an. Zudem versteht es der Verfasser, neueste Forschungsergebnisse geschickt mit in seine Darstellung einzubauen. Somit erhält man nicht einen Aufguss aus der zitierten Literatur, sondern bekommt die neuesten Forschungen gewissermaßen gut verpackt serviert. Wer einen Überblick zur Geschichte des Tahuantinsuyu genannten Inka-Reiches sucht, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Aufgrund der übersichtlichen Struktur findet man schnell auch einzelne Aspekte und kann sich rasch informieren.


Der Fluch von Fort Henry
Der Fluch von Fort Henry
von Ronda Baker-Summer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Krimi, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Fluch von Fort Henry (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman spielt in Fort Henry (Kanada) vor einem reellen Hintergrund. Denn jeden Sommer gibt es dort ein Schauspiel für die Touristen. Studenten stellen in historischen Uniformen die Zeit vor etwa 150 Jahren nach.
Im Roman kommt auch eine Studentengruppe aus Ottawa in den Semesterferien ins Fort. Ihr Geschichtsprofessor hat sie gebeten, ihn dorthin zu begleiten, denn er wird in diesem Sommer das Fort als Festungskommandant leiten. Vorab gibt es noch ein paar Aufgaben, damit sich die angehenden Historiker auf ihren Aufenthalt einstimmen können. Dabei stoßen die Studenten bei ihren Vorbereitungen auf einen alten Fluch. Während einer der jungen Männer diese Geschichte sehr ernst nimmt und sich vornimmt, sie näher zu erforschen, wird er vom Rest der Truppe dafür gehänselt.
Leider wirkt der Anfang des Romans ein wenig konstruiert: der Professor stellt seinen Studenten frei, wer an der Unternehmung teilnimmt, stellt aber bereits vorher eine Liste fertig, in der natürlich genau die Studenten stehen, die sich dann auch freiwillig melden. Und dieses Drittsemester verfügt über Arbeitsmethoden, die höheren Semestern durchaus Respekt abverlangen können…
Plätschert die Geschichte am Anfang noch ein wenig geruhsam vor sich hin, so nimmt sie Fahrt auf, als plötzlich einer der Studenten spurlos verschwindet. Nun spielt der Fluch, den ein indianischer Schamane ausgesprochen hatte, doch eine große Rolle und auch die Polizei muss sich damit beschäftigen. Es bleibt nicht bei einer Entführung, weitere folgen. Dabei sind die Fronten nicht immer eindeutig, was die Geschichte natürlich spannend macht. Trotzdem weiß der Leser bald, wer der Böse ist. Allerdings hat die Autorin einen Plot geschaffen, der trotzdem den Leser in seinen Bann zieht. Denn nun geht es darum zu erfahren, wie der ganze Fall geklärt wird. Und je unruhiger der wissende Leser wird, desto verzwickter wird der Fall.
Am Ende wird fast alles gut. Dabei wird aus Sicht des Rezensenten eine der Hauptpersonen ganz plötzlich vom Saulus zum Paulus, was dem ganzen Geschehen ein wenig von der realistischen Darstellung nimmt. So schnell werden Menschen, die jahrelang durch sehr böswillige Aktivitäten ihren Mitmenschen gegenüber aufgefallen sind nicht unbedingt zum Guten bekehrt – denke ich.
Der Roman zeichnet sich durch ein fundiertes Wissen über die Verhältnisse der Ojibwe-Indianer in dieser Region aus. Sehr gut verknüpft die Verfasserin die reelle Geschichte mit ihrer erdachten Handlung und präsentiert einen spannenden Krimi, den man am Ende nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man nicht weiß, wie sich alles auflöst – auch wenn man den Bösen schon kennt.

MK


Der Erste Weltkrieg: Für Kinder und Erwachsene
Der Erste Weltkrieg: Für Kinder und Erwachsene
von Franz Hofmeier
  Broschiert
Preis: EUR 9,80

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eigentlich 6 Sterne, 29. November 2013
Dieses kleine handliche Buch im Format 145 mal 145 Millimeter und damit nur ein wenig größer als eine CD-Verpackung, hat es in sich.
In Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum München konzipiert, lehnt sich der Inhalt an die Ausstellung im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt an.
Hofmeier ist es gelungen, auf knapp 100 Seiten, die zudem noch reich illustriert sind, einen verständlich geschriebenen chronologischen Überblick über den 1. Weltkrieg zu präsentieren. Das Buch wendet sich ausdrücklich an Kinder und Erwachsene, ist natürlich von seiner Sprache her vor allem für die jüngeren Leser gedacht – aber der Text ist anspruchsvoll genug auch für erwachsene Leser.
Der Autor beleuchtet viele Facetten des Krieges und hält sich mit sachlicher Kritik nicht zurück. Dabei ist diese nicht nur an die deutsche Heeresführung gerichtet, auch andere Parteien werde n kritisiert. Mit Karten, Fotos, Tabellen, Faksimiles von Briefen und Bildern aus der Ausstellung des Bayerischen Armeemuseums ist der Überblick hervorragend illustriert.
Gerade die recht knappe Darstellung ist der Pluspunkt dieser Publikation. Während viele aktuelle Titel zur „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ vom Leser Einiges voraussetzen, erklärt Hofmeier Schritt für Schritt den Verlauf des Krieges, geht auf Ursachen und Auswirkungen ein und erreicht damit, dass die Erinnerung an diesen Krieg, für den es keine Zeitzeugen mehr gibt, nicht so schnell verblasst. War er doch der Beginn der umwälzenden Veränderungen im weiteren Verlaufe des vorigen Jahrhunderts.
Dieser Titel ist uneingeschränkt zu empfehlen und bietet sich für jeden an, der sich über den 1. Weltkrieg in formieren möchte. Gerade für Kinder, die sich voller Neugier auf dieses Thema einlassen, ist das Buch hervorragend geeignet.


Far Beyond: Fantastische Ansichten unseres Sonnensystems
Far Beyond: Fantastische Ansichten unseres Sonnensystems
von Michael Benson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 69,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich, 26. November 2013
Dieser in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche Bildband liefert fantastische Ansichten unseres Sonnensystems. Nach fast einem halben Jahrhundert Weltraumforschung präsentiert Benson eine Auswahl wunderschöner Bilder aus unserem Sonnensystem. Dabei geht es ihm um eine Bilanz der Forschung des 21. Jahrhunderts. Benson durchforstete die Archive der NASA und sichtete die Bilder, die von Raumsonden zur Erde geschickt worden sind. Diese Bilder wurden durch ihn bearbeitet.
In insgesamt 6 großen Kapiteln werden vor dem Betrachter unzählige Bilder ausgebreitet. Diese zeigen die Erde, die Sonne, den Mars, Asteroiden und Kometen, den Jupiter und den Saturn.
Bei der Präsentation bedient sich der Verlag eines kleinen Tricks: außer den großformatigen Fotos sieht man auf den Seiten nur noch die Seitenzahlen. Die Erläuterungen, um was es sich auf dem jeweiligen Bild handelt, finden sich zusammengefasst erst am Ende des Buches. Das verstärkt natürlich den visuellen Eindruck der Bilder.
Das Format des Buches mit 370 mm Breite und 300 mm Höhe ist passend zum Inhalt völlig außergewöhnlich. Viele der Bilder sind ganzseitig, einige lassen sich sogar doppelt aufklappen, sodass man am Ende für so manches Foto ein Format von 1,48 Metern in der Breite erreicht! Das ist dann schon ein beeindruckender Anblick.
Bei mehr als 200 Seiten Umfang bietet sich dem Betrachter eine beeindruckende Schau ins All. Im Gegensatz zu anderen Bildbänden, die man sich ansieht, weil man vielleicht einmal die Schauplätze des Buches besuchen möchte, ist hier von vornherein klar, dass man sich nur die Fotos betrachten kann – eine Urlaubsfahrt zum Mars oder Jupiter dürfte in den nächsten Jahren kaum möglich sein. Umso mehr weckt dieser wunderschöne Bildband Begehrlichkeiten.
Da sich Bild- und Druckqualität dem Inhalt anpassen, ist der Preis für diesen Prachtband auch gerechtfertigt.


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Preis: EUR 45,51

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach zu bedienen und effektiv, 7. November 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Akku ist eine lohnenswerte Anschaffung.

Die etwas zerbrechlich wirkende Funktion mit dem versteckten Anschluss hat ihren Vorteil, denn das Gerät ist damit sehr handlich. Klar, es wiegt ganz schön, kann aber in jeder Tasche leicht mitgenommen werden. Einmal aufgeladen, kann man damit unterwegs sein Handy mindestens zweimal aufladen oder auch mehrmals hintereinander kurz "am Leben erhalten".

Zum Aufladen des Akkus zieht man den Stecker vorsichtig aus dem Gerät, er ist dort perfekt eingepasst. Für den Anfang hilft die knappe, aber sehr verständliche Bedienungsanleitung. Der Akku wird mit dem breiten Teil des Steckers in der USB-Buchse eines Laptops aufgeladen. Das ist der einzige Nachteil des Gerätes - man kann es nicht direkt an eine Steckdose anschließen. Dafür soll es aber Adapter geben. Weil ich diese aber nicht ausprobiert habe, kann ich mir dazu kein Urteil erlauben.

Beim Aufladen blinken blaue Lämpchen. Wenn alle drei gleichmäßig leuchten, ist der Akku voll aufgeladen und kann eingepackt werden. Dazu gibt es ein kleines Tragetäschchen mit Seilzug zum Verschließen. Ich habe den Akku zuerst zweieinhalb Wochen spazieren getragen, bevor ich ihn das erste Mal zum Aufladen des Handys benutzt habe. Er war noch voll. Das Handy hing eine knappe Stunde dran und danach wanderte der Akku wieder für eine Woche in die Tasche - beim nächsten Aufladen musste das Handy voll aufgeladen werden - war kein Problem, ging recht schnell (keine zwei Stunden). Danach reichte der Akku auch noch für eine dritte Aufladung für immerhin 70 Prozent.

Wichtig ist, beim Laden das Handys dieses flach zu legen und den Akku direkt daneben, denn Zugkräfte würden das kurze Verbindungskabel zerstören. Da der Akku sehr schwer ist, kann er nicht herunterhängen.

Für Leute die doch mal vergessen, ihr Handy aufzuladen oder die länger unterwegs sind ist der Akku eine große Hilfe. Denn er sichert die wichtige Energie sogar in der Wildnis. Ein echter Tipp!!!


Kleine Geschichte Brasiliens
Kleine Geschichte Brasiliens
von Stefan Rinke
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessanter Überblick, 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Kleine Geschichte Brasiliens (Taschenbuch)
Brasilien, das größte lateinamerikanische Land, wird 2014 die Fußballweltmeisterschaften ausrichten und 2016 Gastgeber der Olympischen Sommerspiele sein. Nach dem wirtschaftlichen Kollaps in den 80er Jahren scheint hier eine grandiose Erfolgsgeschichte ihren Lauf zu nehmen. Allerdings weisen die sozialen Unruhen im Zusammenhang mit dem CONFED-Cup im Sommer 2013 darauf hin, dass Brasilien noch immer mit großen Problemen zu kämpfen hat.
Im Allgemeinen weiß der Normalbürger in unserem Land wenig über das riesige Land in Südamerika. Rinke und Schulze legen nun ein Buch vor, das auf rund 200 Seiten die Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart vorstellt. In sieben unterschiedlich langen Kapiteln wird die brasilianische Geschichte chronologisch abgehandelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern gehen die Autoren auch auf die Zeit vor der Ankunft der Europäer ein. Aber mit 7 Seiten ist dieses Kapitel auch das kürzeste von allen und leider auch nicht sehr aktuell. Dahingegen werden die folgenden Zeiträume wie die Kolonialzeit, das Brasilianische Kaiserreich, die Erste Republik oder Brasilien seit 1990 ausführlich dargestellt.
Von speziellem Interesse ist das Kapitel zur brasilianischen Geschichtsschreibung, in dem auch auf die deutschen Darstellungen über das Land eingegangen wird.
Insgesamt zeigt sich eine sehr gute fachliche Grundlage bei den Autoren, die es verstehen, eine nicht immer linear verlaufene und zum Teil schwer zu erklärende Geschichte einem breiten Publikum verständlich zu machen. Eine Liste ausgewählter Literatur, 3 Karten und ein Personenregister beschließen das interessante Buch, in dem Brasilien nicht nur als ein Land im fernen Südamerika betrachtet wird, sondern als ein Baustein im globalen Gefüge der Welt.
Der Titel ist auch als e-Book erhältlich.


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