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Rezensionen verfasst von
Gruppo Sportivo

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Dranbleiben!, Warum Talent nur der Anfang ist
Dranbleiben!, Warum Talent nur der Anfang ist
von Lukas Podolski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Podolski bleibt auch für andere Menschen dran, 7. Juni 2014
Eine Biographie über Lukas Podolski. Braucht es die überhaupt? Schließlich ist er beileibe nicht als sonderlich introvertiert bekannt. Doch so wie dieses Buch angelegt ist, muss es diese Biographie sogar geben! Allein der Aufbau ist 100% Lukas Podolski. Der gemeine FC-Fan mag dem durchschnittlichen deutschen Fußballinteressierten in Bezug auf den kölschen Fußballprinzen einen Wissensvorsprung besitzen, aber diese Buch trägt die Botschaft im Titel: Dranbleiben. Daran orientierte sich Podolski über weite Strecken seines bisherigen Lebens und das möchte er gern weitergeben. Dass dabei ihm so wichtige Dinge wie Familie und Zuhause förderlich sind, war und ist ihm stets bewusst. Jedoch verfügt nicht jeder Heranwachsende über diesen Rückhalt. Mit seiner Stiftung und der „Kölner Arche“ setzt er sich für jene ein. Einige von ihnen holt er in diesem Buch mit einem kurzen Steckbrief aus der Anonymität heraus. Als FC-Fan kann man da wohl nur noch sagen: Der Lukas halt!


Als die Sonne vom Himmel fiel: Die großen Katastrophen der Sportgeschichte
Als die Sonne vom Himmel fiel: Die großen Katastrophen der Sportgeschichte
von Jürgen Bitter
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch gegen das Vergessen auch der weniger bekannten Tragödien, 7. Juni 2014
Mit Sport assoziieren wir nahezu ausschließlich positive Begriffe wie Spaß und Freude. Leid und Trauer – in besonderem maße der Tod – wollen da nicht so recht hineinpassen. Zwar stammt der Titel dieses Buches von einem Rennfahrerkollegen des legendären Ayrton Senna, mit dem er den Tag an dem dieser starb, beschrieb. Doch auch viele tragische Momente im Fußball arbeitet Bitter auf – bekannte wie nahezu unbekannte oder fast vergessene. Zur erst genannten Kategorie zählen sicherlich die Stadionkatastrophen von Hillsborough, Heysel, Bradford, Bolton, Glasgow und Port Said. Auch die Flugzeugabstürze von München und Turin, der Mord an Andres Escobar und der tödliche Herzinfarkt von Antonio Puerta rufen traurige Erinnerungen bei vielen hervor. Gegen das Vergessenwerden arbeitet der Autor mit der Schilderung der Tragödien in den Stadien von Lima (1964), Moskau (1982), Bastia (1992), Tripolis (1996), Harare (2000), sowie Johannesburg und Accra (beide 2001) an. Auch der wahrscheinliche Mord durch die Stasi an Lutz Eigendorf und der Anschlag angolanischer Rebellen auf das togolesische Auswahl-Team werden dargestellt. Ein Buch, das einen nachdenklich und demütig werden lässt.


World Cup 1930-2014: Die illustrierte Geschichte der Fußball Weltmeisterschaft
World Cup 1930-2014: Die illustrierte Geschichte der Fußball Weltmeisterschaft
von German Aczel
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Karikaturen, 7. Juni 2014
Phantastische Karikaturen
Bücher über die Weltmeisterschaften seit 1930 gibt es zuhauf. Mitunter auch viele schlechte oder langweilige, die deshalb aber wiederum auch schlecht sind. Entweder werden Bilder wie das des abwesend, mit den Händen in den Hosentaschen über den Rasen des Olympiastadions von Rom wandelnden Franz Beckenbauer nach dem Endspiel 1990 oder aber massenweise Statistiken, von denen freundlich geschätzte 80% ohnehin keinen interessieren, aneinander gereiht und veröffentlicht, nur um später in den Regalen der Buchhandlungen zu verstauben und final irgendwann auf dem Wühltisch landen. Dieses Buch ist anders und das bedeutet konkret: besser! Statt Fotos wurden liebevolle Karikaturen angefertigt, auf denen die Spieler und sonstige Protagonisten dennoch zweifelsfrei zu identifizieren sind. Zu den frühen Turnieren wurden die Zeichnungen in Anlehnung an die Schwarz-Weiß-Fotographie farblich auch ebenso gehalten. Von jedem Turnier sind die wichtigsten Tore und ihre Entstehung als Skizzen enthalten. Dem argentinischen Grafiker Aczel ist ein außergewöhnlich schönes Fußballbuch gelungen.


Größer als Real Madrid: Die Legenden des 1. Fußballclub Köln
Größer als Real Madrid: Die Legenden des 1. Fußballclub Köln
von Christian Löer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindestens ebenbürtig…, 7. Juni 2014
Ob der 1. FC Köln wirklich größer als die „Galaktischen“ von Real Madrid ist, sei dahingestellt. Zumindest ähneln sich beide Klubs in gewissen Punkten doch sehr. Die Erwartungshaltung ist – trotz Annäherung an die Realität in den letzten Jahren am Rhein – nach wie vor bei beiden Vereinen groß. Und den Beinamen „Real Madrid des Westens“ hält der FC bereits seit einigen Jahrzehnten, auch wenn er lediglich durch das damalige Trikot-Layout zustande kam. So etwas hat nicht jeder, genauso wenig wie ein lebendiges Maskottchen. Beim Betrachten der 75 enthaltenen und vorgestellten FC-Legenden werden Parallelen zu den Madrilenen deutlich, denn viele der enthaltenen Persönlichkeiten hätten, sofern sie es denn nicht sogar tatsächlich taten, auch im Estadio Bernabeu eine gute Figur abgegeben – für oder gegen Real. Denn 1986 wäre der Buchtitel fast Wirklichkeit geworden. So mancher Augenzeuge von damals ist noch immer felsenfest davon überzeugt, dass die Mannschaft in Köln die klare Hinspielniederlage zumindest hätte egalisieren können. Allerdings musste aufgrund der Vorkommnisse im UEFA-Cup-Halbfinale in Berlin gespielt werden. Ein Buch, das ein klares Bekenntnis der beiden Autoren zu „ihrem“ Klub und dessen reicher Historie ist.


O Jogo Bonito: Brasilien - eine fußballverrückte Nation in Bildern
O Jogo Bonito: Brasilien - eine fußballverrückte Nation in Bildern
von Reinaldo Coddou H.
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 35,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Buch mit großen Bildern einer großen Fußballnation, 7. Juni 2014
Allmählich nähert sich die Fußballsaison dem ultimativen Großereignis des Jahres. Über das Gastgeberland meint man häufig bescheid zu wissen. Pelé, Maracana und fünf gestickte WM-Sternchen auf dem Dress. Richtig. Aber auch richtig oberflächlich! Natürlich geht dieses durch ausdrucksstarke Fotoaufnahmen brillierende Buch auch auf diese drei Aspekte ein. Jedoch auch auf so manches mehr, denn ansonsten wäre Coddous Werk ebenfalls nur oberflächlich. Und das ist es eben nicht. So ist der Titel einem Kapitel gewidmet, das sich mit der vermeintlich besten ‚Selecao’ überhaupt beschäftigt. Gleichzeitig gilt jenes Kollektiv von 1982 mit Spielern wie Leandro, Oscar, Falcao, Socrates und Zico auch als das unvollendete, weil ohne Titelgewinn. Die Amazonasmetropole Manaus und Fußball, das ist eine nicht sonderlich bekannte Kombination. Aber einmal im Jahr findet eben dort eines der weltweit größten Amateurturniere statt. Obendrein werden dabei die drei großen Leidenschaften der Brasilianer vereint. Beim ‚Peladao’ geht es um Fußball, Frauen und Bier. Manchmal kann das Leben doch sehr einfach sein. Selbstredend, dass ein Buch über eine fußballverrückte Nation auch auf das Geschehen auf den Rängen eingehen muss. Es sind eindrucksvolle Bilder und gut erklärte Fakten einer zu Unrecht hinter dem Nachbarn und sportlichen Rivalen Argentinien anstehenden Fankultur zusammengetragen. Was der Fußball und gescheite Spieler imstande sind zu bewirken, bewies die Bewegung „Democracia Corinthiana“. Anfang 1982 entwickelten und verwirklichten der damalige Vereinspräsident und die Mannschaft des Sport Club Corinthians Paulista aus Sao Paulo ein Modell von Mitbestimmung – sportlich wie auch politisch. Kopf dieser Bewegung mit dem Ziel freier Wahlen war ein viel zu früh verstorbener Spieler, der einmal sagte: „Titel zählen nichts. Absolut nichts. Das Wichtigste ist glücklich zu sein. Und frei.“ Socrates – für nicht wenige der wichtigste Fußballer Brasiliens.


Tatort Fankurve: Fußball, Gewalt und Rechtsextremismus
Tatort Fankurve: Fußball, Gewalt und Rechtsextremismus
von Klaus Blume
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Gutes, wichtiges Buch mit manchmal zu hohem Zeigefinger, 7. Juni 2014
Gleich zu Beginn ein Warnhinweis: Diese Buch sollte ausdrücklich nicht auf nüchternen Magen gelesen werden. Zu schnell mag sich nämlich aufgrund schier unglaublicher Fakten ein Unwohlsein in der Magengegend einstellen. Die Frage, ob der deutsche Fußball allgemein auf dem rechten Auge blind sei, musste auch schon vor Blumes „Tatort Fankurve“ mit einem eindeutigen „Ja!“ beantwortet werden. Dabei umfasst die Bandbreite nahezu sämtliche Ausführungen von Naivität über Inkompetenz bis hin zu Desinteresse und Ignoranz. So lässt sich der reichlich zitierte und genauso oft eingeforderte Ausdruck der „Selbstregulierung innerhalb der Fan-Szene“ schwer bis nahezu unmöglich umsetzen, wenn der entsprechende Verein wegschaut und Probleme bagatellisiert, um sein Image nicht zu beschädigen. Ein Schuss, der vermehrt droht nach hinten loszugehen. So nennt Blume Anhaltspunkte dafür, dass neben bekannten NPD-Parteibonzen auch Mitglieder des NSU in der Fußballszene unterwegs waren. An mancher Stelle ist dem Buch anzumerken, dass der Autor aufgrund seines Jahrgangs 1940 eine besondere Verpflichtung darin sieht, rechten Einflüssen gegenzusteuern. Insgesamt ein herausragend recherchiertes Werk. Es bleibt nur zu hoffen, dass die einflussreichen Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden es lesen und entsprechend handeln.


Trautmanns Weg: Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende
Trautmanns Weg: Vom Hitlerjungen zur englischen Fußball-Legende
von Catrine Clay
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

4.0 von 5 Sternen Vielleicht sogar DER größte deutsche Fußballer aller Zeiten, 7. Juni 2014
Oftmals sagt der gegenwärtige sportliche Stellenwert, den ein Fußballer zu seiner aktiven Zeit oder aber auch Jahre danach genießt, wenig über sein tatsächlich Geleistetes aus. Bernd Trautmann ist ein, wenn nicht sogar das Paradebeispiel für dieses Phänomen. Während einem Franz Beckenbauer hierzulande bei jeder Gelegenheit der rote Teppich ausgerollt wird, war der 2013 verstorbene Trautmann lange Zeit beinahe nur hiesigen Fachleuten mit Hintergrundwissen ein Begriff. Wer nur elf Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs im von Nazi-Deutschland geschundenen England zum „Fußballer des Jahres“ gewählt wird, muss mehr als eine gute Saison gespielt und ein Pokalfinale trotz Genickbruchs gewonnen haben. Jedoch wäre dies ohne den vehementen Einsatz des Rabis von Manchester erst überhaupt nicht möglich geworden. Da jener von Trautmanns endgültiger Abkehr von seiner NS-Einstellung überzeugt war und an die City-Fans appellierte, Trautmann eine wirkliche Chance zu geben, wurde dieses kleine Fußballwunder im Nachkriegsengland überhaupt erst möglich.


Eines Tages im Mai: Die Geschichte des SSC Neapel
Eines Tages im Mai: Die Geschichte des SSC Neapel
von Oliver Birkner
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

4.0 von 5 Sternen Entweder oder gar nicht, 7. Juni 2014
Ein bekannter Ausruf lautet: „Neapel sehen und sterben.“ Auf den stadtansässigen Fußballklub könnte man dies etwas modifizieren: „Napoli lieben oder hassen!“ Dazwischen gibt es so gut wie keinen Spielraum, denn dafür polarisiert die SSC viel zu sehr, um mit ihr nüchtern und sachlich umgehen zu können. Gleichzeitig sorgt dieser Aspekt jedoch für diese gewisse Faszination, die von ihr ausgeht. Müllberge, Camorra und ein an Chaos kaum zu übertreffendes Moloch sind wohl drei der häufigsten Attribute welche Neapel anhaften. Und Skandale wie auch Sensationsmeldungen sind es auch, die Napoli offensichtlich erst zu dem machen, was es heutzutage ist. Dazu zählt in besonderem Maße der Titel des Buches, der sich auf das Jahr 1987 bezieht, läutete es doch eine neue Zeitrechnung ein – die erste und bislang einzige Meisterschaft eines Vereins aus dem Mezzogiorno. Jenes Süditalien, über das zwischen Mailand und Rom immer gespottet wurde und wird, stand mit einer Mannschaft um Maradona im Fokus des Weltfußballs, galt die Serie A damals noch als die beste Liga auf dem Globus. Ein knappes Vierteljahrhundert darauf strömten die Massen noch immer ins Stadio San Paolo – jedoch nur noch zu Spielen der dritten Liga. Die Achterbahnfahrt ging weiter und endete nur sieben Jahre darauf in der Champions League. Und die interessante wie auch unterhaltsame Geschichte der Societa Sportiva Calcio Napoli wird höchst wahrscheinlich genauso furios weitergehen.


"Lebbe geht weider": Das Leben des Dragoslav Stepanovic
"Lebbe geht weider": Das Leben des Dragoslav Stepanovic
von Peter C. Moschinski
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Personifizierte Symbiose aus Bart und Glimmstängel, 7. Juni 2014
Was wäre die (Fußball-)Welt ohne ihre Zitate bloß? Besonders ohne jene mit einem scheinbar ewigen Haltbarkeitswert. Bei "Lebbe geht weider" kommt einem sofort ein emotionaler, trotzdem fast ausschließlich freundlich aufgelegter Fußballtrainer mit graumeliertem Schnäuzer und Zigarillo rauchend in den Sinn. Und außerhalb des Rhein-Main-Gebietes wurde und wird er bis heute hauptsächlich darauf reduziert. Aber wer weiß schon, dass er der erste ausländische Mannschaftskapitän bei Manchester City gewesen ist? Seine Laufbahn beim OFK Belgrad angefangen hat, sein Durchbruch bei Roter Stern gelang, jedoch sein Herz an Partizan hängt. Und gerade dort hatte man ihn für zu untalentiert befunden. „Stepi“ nicht zu mögen, bedarf auch in diesem Buch schon einiger Anstrengung. Denn es sind Trainer wie er, die dem Fußball gut tun, weil sie so einiges erlebt, erreicht, gemacht und gesagt haben. Denn somit wird auch erst solch ein schönes Buch ermöglicht.


Die unhaltbare Pudelmütze: Fußball-Geschichten aus dem Norden Europas
Die unhaltbare Pudelmütze: Fußball-Geschichten aus dem Norden Europas
von Gerhard Fischer
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

5.0 von 5 Sternen Je nördlicher, desto doller!, 17. Oktober 2013
Je weiter nördlich man sich auf der europäischen Fußballlandkarte bewegt, desto mehr dringt man in eine fußballerische Terra incognita vor. Es erweckt fast den Anschein, je weiter nördlich, desto uriger und authentischer die Typen, die dem runden Leder hinterher jagen oder jene, die denen dabei zuschauen. Und sogar einige deutsche Kicker fanden im hohen Norden ihr Glück. Neben Claus Reitmaier, der mit über 40 Jahren in Norwegens erste Liga wechselte, wurde Daniel Bauer am Polarkreis zum Liebling der finnischen Fans. Wer mit Bauer, Bauer, unser Beckenbauer!" besungen wird, kann auch durchaus mit einem nicht kaiserlichen Gehalt zufrieden sein. Ein Buch mit ungemein vielen heiteren Geschichten aus einer Ecke des Kontinents, die von den meisten hierzulande nicht unbedingt in Verbindung mit der populärsten Ballsportart der Welt gebracht wird. Vielleicht hilft dieser Lesespaß dabei, diesen Umstand zu ändern.


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