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Rezensionen verfasst von
Gruppo Sportivo

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Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland: Eine Spurensuche
Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland: Eine Spurensuche
von Lorenz Peiffer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 44,90

4.0 von 5 Sternen Umfassendes Standardwerk, 20. Juli 2016
Allein die Tatsache, dass es zu diesem für viele immer noch recht sperrigen Thema, so gut wie keine Nachschlagemöglichkeiten gibt, macht aus diesem Buch ein Standardwerk. Zwar wurde in den letzten Jahren, wenn auch zum Teil halbherzig, der Fußball im dritten Reich etwas aufbereitet, aber vieles blieb dabei dennoch letztlich auf der Strecke. So auch das umfangreiche jüdische Vereinswesen, das eine Konsequenz der Ausschließung jüdischer Deutscher aus den Vereinen war.
Beispielsweise in Köln gab es damals drei jüdische Vereine, worunter der JTV von besonderer Bedeutung war. Er war einer der ältesten und aktivsten Klubs landesweit. Obendrein gelang es ihm als letzter seiner Gattung überhaupt noch bis in den Frühherbst 1938 hinein, sportliche Veranstaltungen auszutragen. Seine Heimat hatte ebenjener einen kleinen Spaziergang vom Geißbockheim entfernt im Fort Deckstein.


1. FC Köln: Vom Vorstadtverein zum Weltclub (1975)
1. FC Köln: Vom Vorstadtverein zum Weltclub (1975)
von Hans-Gerhard König
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Wirklich retro – und gut!, 20. Juli 2016
Ein altes Stück dokumentierte Vereinsgeschichte ist nun wieder aufgelegt worden. Vor über 40 Jahre hat der ehemalige Stadionsprecher des FC dieses Buch verfasst. Von der Gründung bis 1975 hat König etliche Episoden und Anekdoten hineingepackt. Spannend ist auch die Tatsache, dass die beste Dekade des 1. FC Köln kurze Zeit nach der Erscheinung beginnen sollte. Sofern nicht schon im heimischen Bücherregal stehend, handelt es sich hierbei um einen Pflichtkauf für jeden FC-Fan.


Das Wunder von Darmstadt: Von der drohenden Insolvenz zum Aufstieg in die 1. Bundesliga
Das Wunder von Darmstadt: Von der drohenden Insolvenz zum Aufstieg in die 1. Bundesliga
von Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 1898 e.V.
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Ein Wunder, welches den Nahmen verdient!, 20. Juli 2016
Ein Großteil der Fußballgemeinde hierzulande nimmt die Lilien als den Überraschungsaufsteiger aus der 2. Liga wahr, der mindestens genauso unerwartet die Klasse halten konnte. Der Kampf um die bloße Existenz in den Niederungen der Regionalliga, der keine zehn Jahre zurückliegt, gerät bei aller berechtigten Euphorie leicht in Vergessenheit. Jedoch offensichtlich nicht bei den Verantwortlichen am Böllenfalltor. Wer zuhause 0:1 gegen Großbardorf spielt, verliert nicht so schnell die Bodenhaftung. Dies alles und weil die 98er nicht einen auf Kult machen, lässt sie kultig daherkommen. Noch...


Freigespielt: DDR-Fußballer auf der Flucht
Freigespielt: DDR-Fußballer auf der Flucht
von Jürgen Schwarz
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

4.0 von 5 Sternen Interessant, aber eben nicht mehr., 20. Juli 2016
Jede sogenannte Republikflucht war und bleibt einzigartig – der Anlass, der Verlauf und die Nachwirkungen. Viele der in diesem Buch enthaltenen Spieler, riskierten eine Unterbrechung oder sogar das Ende ihrer sportlichen Laufbahn für ein anderes, freieres Leben. In den meisten Fällen bekamen Familie und auch die ehemaligen Mitspieler die Konsequenzen zu spüren. Am Ende dieses Buch steht erneut die Erkenntnis: Fußball ist viel, aber nicht alles!


Nicht gut genug: Die 24 Schwächen der türkischen Fußballnationalelf
Nicht gut genug: Die 24 Schwächen der türkischen Fußballnationalelf
von Davut Cöl
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4.0 von 5 Sternen Der TFF könnte mehr besser machen!, 20. Juli 2016
Gewiss hat nahezu jedes Land, genauer gesagt dessen jeweiliger Fußballverband und sein Nationalteam, fußballerische Defizite. Dass diese im Hinblick auf die Türkei im Vergleich zu anderen größeren Ausmaßes sind, mag durchaus richtig sein. Ob es derer tatsächlich 24 sind wie Cöl sie in seinem Buch aufzählt, lässt sich nicht einwandfrei bestätigen oder aber widerlegen. Jedoch: Es existieren definitiv gegenwärtig einige davon. Allein die Akzeptanz dessen wäre ein erster – möglicherweise gar der größte und wichtigste – Schritt in die richtige Richtung für den türkischen Verband. Das nächste schwer überwindbare Hindernis, um dauerhaft im Konzert der großen Fußballnationen mitzuspielen, ist die Bequemlichkeit mit der sich Liga und Verband in dieser selbst beklagenden und bemitleidenden Situation einrichten und gerade eben diese nicht pragmatisch angehen. In Kombination mit einer stark ausgeprägten Beratungsresistenz ist das Resultat das stetige wirkungslose Anrennen gegen nicht nachgebende Wände. Cöls Ansätze wie mehr Jugendarbeit, ein größeres Vertrauen und Geduld in nationale Fußballkräfte und eine intensivere Selbstreflexion sind allesamt plausibel und nachvollziehbar. Spannend wird weiterhin zu sehen sein, ob in absehbarer Zeit an den eigenverantwortlich zustande gekommenen Blockaden gearbeitet wird. Denn mit seinem Abschlussplädoyer zu und für die türkischen Fans liegt der Autor dieser netten Lektüre absolut richtig. Diese haben in der Tat „eine bessere türkische Mannschaft verdient!“


Als Maradona 80.000 lockte: Die DDR-Klubs im Europapokal
Als Maradona 80.000 lockte: Die DDR-Klubs im Europapokal
von Gottfried Weise
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fußballerische Höhepunkte im sozialistischen Grau, 6. Dezember 2015
Ohne jeden Zweifel war das Jahr 1974 das beste Jahr des DDR-Fußballs und von Jürgen Sparwasser. Mit dem 1. FC Magdeburg holte er den einzigen Titel im Europapokal in den Arbeiter- und Bauernstaat und bei der WM in der BRD gelang ihm der Siegtreffer im Bruderduell gegen die Bundesrepublik. Der nationale Heldenstatus wahr ihm jedoch danach nicht beschieden – ganz im Gegenteil. Hatte der überwiegende Großteil der DDR-Bevölkerung gehofft, der spätere Weltmeister würde die Unterlegenheit des Sozialismus auf der Anzeigtafel deutlich machen, wurde Sparwasser nur zum Helden der Parteifunktionäre. Angebote vom 1. FC Köln und vom Niederrhein waren nur ein schwacher Trost, zeigten aber die teilweise vorhandene Qualität und Konkurrenzfähigkeit des DDR-Fußballs auf Kontinentalebene. Und große Momente gab es zuhauf. Nicht nur die Gastspiele von Cruyff, Maradona oder Bayern München waren Höhepunkte im ansonsten tristen und grauen Punktspielalltag der DDR-Oberliga. Ernüchternd war jedoch, dass eine Fahrt zum Auswärtsspiel für den Normal-Fan ausgeschlossen war. Ein bitterer Beleg hierfür ist die nicht einmal fünfstellige Zuschauerzahl als Jena im Rheinstadion der Landeshauptstadt sich 1981 anschickte gegen Tiflis den zweiten großen Titel in die DDR zu holen. Gerade diese bitteren und dunklen Seiten des DDR-Fußballs spart dieses Buch bewusst nicht aus. Vor diesem Hintergrund der diversen Widrigkeiten mit denen damals Aktive wie Fans zurechtkommen mussten, ist das Erreichte umso höher einzuschätzen. Weise ist ein bemerkenswerter Beitrag zur deutschen Zeitgeschichte gelungen.


George Best: Der ungezähmte Fußballer
George Best: Der ungezähmte Fußballer
von Dietrich Schulze-Marmeling
  Broschiert
Preis: EUR 16,90

5.0 von 5 Sternen Simply the (George) Best, 6. Dezember 2015
Ein nordirisches (Fußball-)Sprichwort, welches drei der größten Fußballer in einem einzigen Satz vereint, sagt: „Maradona good, Pelé better, George Best!“ Dies bestätigt tatsächlich auch der ehemalige brasilianische Ballzauberer mit seiner Einschätzung, wonach er Best als „den Besten“ überhaupt sieht. Schulze-Marmelings exzellente Biographie arbeitet klar heraus, dass George Best weit mehr war, als das was immer noch sehr viele in ihm sehen: Einen modebewussten, für Alkohol und Frauen sehr zugänglichen und in finanziellen Dingen unglücklich agierenden Menschen, dessen viel zu früher Tod mit nicht einmal 60 Jahren eine Folge ebenjener Faktoren war. Ihn in eine bestimmte Schublade zu stecken ist genauso unmöglich wie eine konkrete Beschreibung seines Spielstils, der sich durch höchstes technisches Niveau und überraschende Einzelaktionen auszeichnete und so den Unterschied zum Grau der 1960er und 70er Jahre ausmachte. Da mutet es regelrecht tragisch an, dass mit Ausnahme von den europäischen Auftritten Manchester Uniteds, Best die große internationale Fußballbühne verwehrt geblieben ist. Denn trotz seiner Mithilfe konnte sich der nordirische Fußballverband damals weder für eine EM- oder WM-Endrunde qualifizieren. Zudem rutschte Best zwischen die Fronten des nordirischen Bürgerkriegs, da militante Gruppierungen beider Seiten ihn für ihre jeweiligen Zwecke gewinnen wollten. George Best ließ sich allerdings nicht vor irgendeinen Karren spannen, was auch letztlich dazu führte, dass er sowohl bei Protestanten wie Katholiken gleichermaßen beliebt war und ist. Imposanter Beleg hierfür war seine Beerdigung vor zehn Jahren als weit über 100.000 Menschen den Weg seines Trauerzugs durch Belfast säumten und für die größte Beerdigung Nordirlands sorgten. Es ist an der Zeit George Best endlich ganz weit vorne in der Reihe der größten Fußballer aller Zeiten zu führen.


Auf der Kippe: Die zwei Leben des Michael Tönnies
Auf der Kippe: Die zwei Leben des Michael Tönnies
von Jan Mohnhaupt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doch noch von der Kippe gesprungen, 6. Dezember 2015
Das Zustandekommen dieses Buches ist schlicht purer Zufall gewesen. Eigentlich wollte Mohnhaupt eine Geschichte über den MSV Duisburg machen. In einer seiner schwierigsten Phasen seit seinem Bestehens überhaupt, wo niemand absehen konnte, wie und ob es in der darauf folgenden Woche überhaupt noch weitergeht. In solch einer Situation großer Ungewissheit und Unsicherheit befand sich auch einer der bekanntesten und beliebtesten Spieler, die je sich das Trikot der Zebras übergestreift haben. Genauso wie in jenen Tagen des Sommers 2013, stand Michael Tönnies’ Leben ab 2004 ständig buchstäblich auf der Kippe. Nach seiner aktiven Kariere verlief sein Leben stetig bergab. So richtig bedrohlich wurde es jedoch erst, als ihm nicht nur sprichwörtlich die Luft zum Atmen wegblieb. Dass er sich letztlich dann doch für eine gleichermaßen riskante wie alternativlose Lungentransplantation entschied, ist auch der Verdienst einiger Menschen, denen der „Dicke“ mehr bedeutet als er sich damals selbst. Inzwischen haben er und sein geliebter MSV es geschafft wieder zu atmen und sind von der Kippe gesprungen. Ein Buch, welches berührt, ermutigt und auch erklärt, wieso im einstigen Jugoslawien zehn Biere 1000 D-Mark kosteten.


Ich denke, also spiele ich
Ich denke, also spiele ich
von Andrea Pirlo
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer italienischen Fußball liebt, liebt Pirlo, wird dieses Buch lieben. Basta!, 27. Oktober 2015
In der Wahrnehmung der breiten globalen Fußballgemeinschaft gilt er als Genie der zweiten Reihe. Neben Ronaldo oder Messi ist kein Platz für einen Pirlo. Und der will auch gar nicht dort stehen. Doch was seine fußballerischen Fähigkeiten – seien sie technischer oder charakterlicher Ausprägung – anbelangt, gehört Andrea Pirlo zu den absoluten Ausnahmekönnern der letzten Dekade. Auf dem Spielfeld denkt Pirlo mehr geometrisch denn taktisch, sieht gewissermaßen die Lösungen und nicht die Probleme. Mit jeder Seite dieses Buches, wächst der Wunsch, auch einmal bei einem Glas Wein mit Pirlo zusammen zu kommen, denn er spricht sanften Klartext. Bemerkenswert ist, wenn ein Mann im Fokus der Öffentlichkeit stehend, noch dazu ein Italiener, denen ein gewisser Hang zum Machismus nachgesagt wird, gesteht, und für alle Welt nun nachlesbar, dass Weinen gut täte. Ebenso gut taten ihm auch die Späße, die er gemeinsam mit Nesta seinem langjährigen Mannschaftskameraden Gattuso gespielt hat, was ihm so manche Backpfeife eingebracht hat. Eine selbige ist Pirlos Vergleich von Milan mit Real Madrid, welcher einer gnadenlosen, aber auch sehr offenen und ehrlichen Abrechnung mit seiner Mailänder Zeit – insbesondere mit Galliani – gleichkommt. Wer Auto- oder Biographien von Spielern oder Trainern mag, dem stellt sich nur noch eine Frage: Wann geht es endlich zum Buchhändler? Eine Frage wird zumindest durch das Buch unbeantwortet bleiben, was allerdings nicht weiter tragisch ist, jedoch sei bei aller Neugier gestattet, diese zu stellen: „Andrea, welcher Füller war’s denn nun?“
Die FIGC hat 4 Sterne, dieses Buch verdient mehr als 5 Sterne!


Die Paten der Liga: Spielerberater und ihre Geschäfte
Die Paten der Liga: Spielerberater und ihre Geschäfte
von Kai Psotta
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Definitiv nichts für Fußballromantiker!, 27. Oktober 2015
Das Auftauchen von Franz-Josef Wernze in den „Paten der Liga“ sollte im Rheinland keinen Fußballinteressierten verwundern. Seine oftmals vorgegaukelte Leidenschaft für den Fußball als Sport(art) an sich, kaschiert in Wahrheit seine wirkliche Liebe. Und die gilt den Zahlen. Besonders jenen, die ein Währungssymbol oder ein Prozentzeichen nach sich stehen haben und deren Wert im Laufe der Zeit stets größer wird. Wie dies geschieht ist ihm dabei einerlei. Wo dies erfolgt ist genauso irrelevant. Nur eben, dass es passiert ist dabei von Belang. Und damit befindet er sich in mehr oder minder guter Gesellschaft mit Oligarchen, Scheichs und anderen Investorengruppen. Neben Spielerberatern sind sie ein Hauptbestandteil des realen Fußballmanagerspiels. Psottas Buch ist nichts für Fußballromantiker, die das heutige Profifußballgeschehen nicht wahrhaben wollen oder nicht wahrnehmen können. Für alle anderen bieten sich tiefe und gut recherchierte Einblicke, die die auch die allerletzten Reste der Fassade eines bierseligen Profifußballs, den es möglicherweise sogar niemals gegeben hat, zum Einstürzen bringt.


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