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Rezensionen verfasst von
Alexander I.
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Pioneer DV-350-S DVD-Player silber
Pioneer DV-350-S DVD-Player silber

112 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse für dieses Geld!, 20. September 2002
Den Pioneer DV-350 kann man getrost als Spitzenklasse für diesen Preis bezeichnen. Auf den ersten Blick fallen sofort folgende Punkte auf: das Gehäuse ist nur 5,5 cm hoch, Verarbeitung und Design sind edel, die Fernbedienung ist schlicht perfekt - sitzt hervorragend in der Hand, der Menüsteuerkreis sitzt perfekt und genau unter dem Daumen.
Nach dem Einschalten wird man von einem freundlichen "Pioneer" Schriftzug begrüßt. Das OSD (On Screen Display - internes Menü des Players) ist hervorragend designt, grafisch sehr angenehm und nicht langweilig, sehr übersichtlich, klar, angenehm zu durchsteuern und nicht zuletzt sind die Menüpunkte auch sehr eindeutig.
Die erste DVD die ich mit dem DV-350 getestete habe, war "Gladiator". Vorher war ich schon vier Player im Preisbereich von 100 - 250 euro gewohnt. Das Bild des DV-350 hat mich schlicht umgehauen! Excellente Bildschärfe und wunderbare Kontraste. Die Farben kommen kristallklar heraus, selbst winzige Details sind klar zu erkennen und das Bild ist insgesamt wunderbar "satt". Ich kam mir vor, als hätte ich die DVD auf anderen Playern bis jetzt nur hinter einem Schleier gesehen! Schon nach diesem "Bilderlebnis" wollte ich den DV-350 nicht mehr hergeben. Der Ton ist ebenfalls Spitzenklasse. Besitzt man nur 2 Lautsprecher (direkt am Ferseher oder eine einfach Stereoanlage), dann gibt der DV-350 den Ton über "VirtualSurround" aus, als besäße man eine echte Surround Anlage. Natürlich bringen echte Surround Anlagen noch etwas mehr - und den wirklichen Genuß erlebt jeder, der das Glück (und Geld) hat, DTS Sound über den digitalen Audioausgang erleben zu dürfen.
Allein bei dieser oberflächlichen Betrachtung von Bild und Ton ist der Pioneer DV-350 für den "Normalseher" allererste Wahl!
Zu den Details: Der DV-350 liefert über den Scart Ausgang Signale wahlweise in Composite, S-Video oder RGB Format. Die Werkseinstellung Composite liefert schon ein hervorragend klares Bild - über RGB ist dies naturgemäß sogar noch etwas besser. Natürlich sollte man hier auch einen Fernseher besitzen, der solche Unterschiede zur Geltung bringt. Über einen extra (Chinch)Videoausgang und S-Video Ausgang verfügt der DV-350 ebenfalls. Audio gibt er entweder über einen analogen Chinch-Ausgang aus, oder über den Digitalanschluß.
Das Laufwerk läuft zu Beginn etwas laut (es gibt allerdings sehr viel lautere!)- aber da man DVDs meist in hoher Lautstärke ansieht, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Verkratzte DVDs hat der DV-350 anstandslos geschluckt. Layerwechsel bei doppelt beschichteten DVDs sind zwar noch bemerkbar, erfolgen aber angenehm kurz (ca. 0,5-1 Sek.). Desweiteren liest er problemlos MP3, VCD, S-VCD, Audio-CD und natürlich auch gebrante CD-R und CD-RW. Das MP3 Abspielmenü ist auch vorbildlich, ID3 Tags werden angezeigt. Auch erscheint der Titel hier in der Anzeige des Players, so dass beim reinen MP3 Hören der Fernseher nicht mitlaufen muss.
Die anderen Extras und Vorzüge zu erwähnen (beispielsweise hat mich die Zoom-Bildsuche als interessantes Gimmick begeistert) würde wohl den Rahmen sprengen - das findet man am besten selbst heraus. Allein die schon erwähnten Vorzüge sollten für eine Kaufentscheidung ausreichen. Für diesen Preis gibt es wirklich excellente Bild- und Tonqualität. Ich habe in dieser Preisklasse noch keinen besseren Player entdecken können. Vor dem Kauf von noch billigeren (oder No-Name) Playern, sollte man sich wirklich überlegen ob man nicht lieber etwas mehr in dieses erstklassige Gerät investiert und dafür dann unübertroffenes Bild und Ton genießt. Selbst viel teuerere Player bringen in Sachen Bildqualität dem Normalseher garnichts mehr, da die meisten Mittelklasse Fernseher mit der Spitzenqualität des DV-350 schon ausgereizt sind. Nur absolute "Profi-Heimcineasten" mit entsprechender Bild- und Tonwiedergabeausrüstung und prallem Geldbeutel können hier noch einen Grund sehen sich nach teuereren Playern umzusehen.
Für alle anderen muss es hier einfach heißen: kaufen und genießen!


Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber)
Die Sagen von Mittelerde (4 Bände im Schuber)
von Christopher Tolkien
  Gebundene Ausgabe

153 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fortgeschrittene und die, die es werden wollen, 5. September 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu dem sehr günstigen Preis bietet diese Sammlung allein mit dem "Silmarillion" und dem "Handbuch der Weisen von Mittelerde" Grund genug für den Kauf. Als Vorraussetzung sollte man zumindest den "Herr der Ringe" gelesen haben.
Das "Silmarillion" bietet die gesamte Grundlage und Geschichte von Mittelerde in Kurzform. Stellen sich beim Lesen des "Herrn der Ringe" und auch bei "Der Hobbit" Fragen zu Hintergründen und Vorgeschichten - und vor allem mit dem "Herr der Ringe" kommen sehr viele Andeutungen, Hinweise und Verweise auf frühere Begebenheiten hinzu -, so bietet das Silmarillion Antworten auf Fragen wie: Woher kommen Elben, Menschen, Gandalf, Sauron... etc. Was passierte in früheren Zeitaltern? Hier erfährt man endlich die lange Geschichte von Mittelerde - wo schon viel gewaltigere Kriege wüteten als die Ringkriege. Das Silmarillion ist nicht allzu einfach zu lesen, es stellt gewissermaßen die bibel Mittelerdes dar, und erfordert Konzentration und Aufmerksamkeit. Das sollte jedoch keinesfalls vom Lesen Abschrecken - nimmt man nach dem Silmarillion noch einmal den "Herr der Ringe" zur Hand, wird man mit einer neuen, tieferen und viel ergreifenderen Geschichte belohnt. Mittelerde ist noch viel größer, erhabener und tiefgehender als es sich ohne das Silmarillion nur erahnen läßt.
Das "Handbuch der Weisen von Mittelerde" ist ein von Wolfgang Krege zusammengestelltes Nachschlagewerk. Allen Unkenrufen über Wolfgang Krege zum Trotz (die er sich wohl vor allem wegen den eher mäßigen Neuübersetzungen von "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" eingefangen hat), ist dieses handliche Buch eine wertvolle Hilfe, und bietet zu den jeweiligen Stichworten (Personen, Orte, Kreaturen, Gegenstände) kompakte Erläuterungen, die eine Zusammenfassung aus allen von Tolkiens Werken bieten in Bezug auf das jeweils nachgeschlagene Wort. So kann man sich beispielsweise um etwas über die Person Gandalf zu erfahren, den "Herr der Ringe", "Der Hobbit", das "Silmarillion" und die kompletten Ausgaben der History of Middleearth durchlesen, oder eben einfach unter Gandalf im Handbuch nachschlagen und erfährt dort auf einer Seite alles Wesentliche.
"Das Buch der verschollenen Geschichten" ist eher für wahre Tolkien Fans gedacht, für Leser die sich für die Literarische/Philologische Entstehungsgeschichte von Tolkiens Mittelerde interessieren. Die beiden Bände entsprechen den ersten beiden Bänden der englischen "History of Middle-Earth" und beinhalten, von Christopher Tolkien sehr ausführlich kommentiert und recherchiert, verschiedene Fragmente, Notizen und Skizzen aus J.R.R.Tolkiens Nachlaß. Hier finden sich die frühesten Entwürfe zu Tolkiens Mittelerde und es läßt sich ungefähr die Entwicklung der "Sekundärwelt", wie sie Tolkien nannte, verfolgen. Es finden sich verschiedene frühe Entwürfe der Geschichten aus dem Silmarillion, wobei Modifizierungen und Entwicklungen von Christopher Tolkien sehr kompetent kommentiert werden. Ebenso finden sich Fragmente die nie einzeln erschienen sind, aber trotzdem etwas zur Entwicklung der Idee Mittelerdes beigetragen haben.
Alles in allem sind diese beiden Bände für den "Normalleser" der sich einfach nur an der Fantasiewelt des "Hobbit", "Herr der Ringe" und eventuell noch dem "Silmarillion" erfreuen will, eher ungeeignet. Wer ernsthaft die Entwicklung von frühen, unzusammenhängenden Fragmenten bis hin zu der kompletten Sekundärwelt Mittelerde aus dem "Herr der Ringe" verfolgen will, ist hier jedoch ausgezeichnet bedient.
Doch wie anfangs gesagt, zu diesem fantastischen Preis, lohnt sich der Kauf schon allein wegen dem "Silmarillion" und dem "Handbuch der Weisen von Mittelerde". Die "Verschollenen Geschichten" sind eine sehr faszinierende Zugabe, die einen kleinen Einblick in die Entstehung dieser fesselnden Welt Mittelerde geben.


Der Herr der Ringe 1-3. Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Rückkehr des Königs.
Der Herr der Ringe 1-3. Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Rückkehr des Königs.
von John Ronald Reuel Tolkien
  Gebundene Ausgabe

126 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Buch, 25. August 2002
Endlich gibt es die 3 Herr der Ringe Bände in der alten Übersetzung wieder zusammen in einem Schuber. Warum aber so viel Geld ausgeben wenn es den Herrn der Ringe auch schon für weniger als die Hälfte gibt? Weil es sich lohnt! Die neue (billige) Übersetzung kommt bei weitem nicht an den sprachlichen Stil von Carroux' Übersetzung heran. Ich habe beide Übersetzungen gelesen und kann nur diese hier empfehlen. Aus "Herr" wird "Chef", aus "Taugenichts" wird "Penner" - grausig, ganz zu schweigen davon, dass die neue Übersetzung die Dialoge mindestens einer Dimension beraubt.
Der Herr der Ringe ist eine wunderbare ergreifende, wunderbar erzählte und tiefgängige Geschichte. Als wäre Tolkien nur ein Chronist, der die wirklichen Begebenheiten in allen Einzelheiten festgehalten hat, zweifelt man beim Lesen garnicht an der Existenz dieser Welt - Mittelerde. In jeder Begebenheit und jedem Dialog fühlt man, dass Mittelerde selbst schon eine sehr, sehr lange Geschichte erlebt hat. Die Handlung entstammt nicht dem Nichts, sondern ist das Resultat einer Jahrtausendelangen Entwicklung die in den 3 Bänden ihren Höhepunkt findet.
Im ganzen Buch finden sich durchgängig Andeutungen und Begebenheiten aus der "Altvorderenzeit" - jener Zeit weit vor den Geschehnissen des Herrn der Ringe, in der der Hintergrund dieser Geschichte seinen Ursprung hat. In zahlreichen Liedern und Gedichten werden geheimnisvolle Ereignisse besungen, die alle ihren Teil zur Geschichte Mittelerdes beigetragen haben.
Man muß aber keine Angst haben, die Geschichte nicht verstehen zu können. Es ist vor allem eine Geschichte von Freundschaft, Vertrauen, von Helden und Verrat, von Gut und Böse. Allein aus dieser "oberflächlichen" Sicht ist der Herr der Ringe das fesselnste Buch welches ich je gelesen habe. Die Anhänge, Register und Karten (die in dieser Ausgabe enthalten sind) geben Auskunft über die Vorgeschichte und was aus den Helden nach den Ringkriegen wird.
Wem dieses Buch gefallen hat und wer tiefer in Tolkiens Welt eintauchen will - wer die Hintergründe, Andeutungen, Lieder, Gedichte und die Geschichte Mittelerdes verstehen will - dem sei gesagt: Man darf Fragen stellen! Mittelerde ist nicht aus den Fingern gesogen, die Figuren, Geschehnisse und Geschichten nicht frei erfunden, sondern wurden "entdeckt" wie Tolkien selbst gesagt hat. Von der Entstehung der Welt, der Kreaturen, Personen, Geheimnissen und Geschichten bis hin zu den Ringkriegen gibt "Das Simarillion" Auskunft - eine unbedingte Leseempfehlung für alle die nach dem Herr der Ringe Mittelerde nicht verlassen wollen.


Das Silmarillion
Das Silmarillion
von Christopher Tolkien
  Gebundene Ausgabe

88 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seht Mittelerde mit den Augen der Altvorderen!, 24. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion (Gebundene Ausgabe)
Wer "sollte" dieses Buch lesen? Jeder der "Der Hobbit" und/oder "Der Herr der Ringe" gelesen hat und dem sich dabei einige Fragen gestellt haben und tiefer in die Geschichte der Zeitalter eintauchen wollen.
Warum verlassen die Elben Mittelerde? Woher kommen Balrogs? Was ist auf dem geheimnisvollen westlichen Kontinent? Woher kommen Elben, Zwerge, Menschen, Ents, Orks.... etc. Wer/was ist eigentlich Gandalf und Sauron? Oder der nur angedeutete eigentliche Herr der Dunkelheit, Morgoth, dessen Diener Sauron ist? Und was ist eigentlich in den Zeitaltern vor dem Ende des Dritten geschehen?
All das findet man im Simarillion. Es beinhaltet die Geschichte von der Erschaffung Ardas (der Erde) bis zum Ende der Ringkriege. Es beantwortet alle Fragen zur Geschichte Mittelerdes, und beinhaltet die Entwicklung der Ereignisse die vom Ersten Zeitalter bis zu den Ringkriegen geführt haben.
Das Simarillion kann daher am besten als Bibel von Mittelerde beschrieben werden. Ähnlich ist der Erzählstil der Geschichten, aber langweilig wird es nicht - denn hier fügt sich zur Genugtuung des Lesers Puzzleteil um Puzzleteil zur Geschichte Mittelerdes zusammen und endlich erfährt man alle Hintergründe zu den geheimnisvollen Andeutungen die Zuhauf vor allem im "Herr der Ringe" über die sog. Altvorderenzeit auftauchen.
Hier merkt man erst die Tiefe dieser Welt - und wenn der "Herr der Ringe" schon groß und monumental erschien, so war diese Geschichte doch nur ein kleiner Ausschnitt aus drei Zeitaltern, die vorher schon viel gewaltigere Kriege erdulden mussten.
Jeder der das Silmarillion mit Begeisterung gelesen hat, kann getrost gleich darauf wieder den "Herr der Ringe" zur Hand nehmen und nocheinmal lesen. Er wird eine neue, sehr viel tiefere und ergreifendere Geschichte vorfinden, aus Andeutungen plötzlich große Zusammenhänge schließen können und von dem Ausmaß der Begebenheiten viel tiefer als beim ersten Mal ergriffen sein.
Zu guter Letzt sei noch darauf hingewiesen, dass man das Simarillion nicht nebenbei lesen kann, es verlangt Konzentration und Aufmerksamkeit (und, zugegeben, sollte man den Herr der Ringe vorher gelesen haben) - nichtsdestotrotz ist die Belohnung gewaltig.


Logitech TrackMan Wheel
Logitech TrackMan Wheel

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Traum für jede Hand, 24. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Logitech TrackMan Wheel (Zubehör)
Ich besaß schon den Vorgänger (Trackman Marble+) dieses Modells und war von der Haltbarkeit und Ergonomie sehr angetan. Ich war sehr gespannt auf den Nachfolger.

Schon wenn man das erste Mal seine Hand auf den Trackball legt ist man begeistert: wie eine Maßanfertigung sitzt das Gehäuse unter der wunderbar entspannten Hand. Eigentlich könnte man den Trackball gleich nehmen und einfach nur die Hand zur Entspannung darauflegen - zum Fernsehen oder dergleichen...

Aber natürlich bleibt es vorrangig ein Eingabegerät - Zeige- und Mittelfingern liegen genau über der linken und rechten Taste, die angenehm groß sind und einen deutlichen Druckpunkt haben. In der Mitte liegt das Scrollrad - zugleich dritte Maustaste. Der Druckpunkt kommt hier leider nicht so ideal heraus, eher dreht man versehentlich am Rad. Mit etwas Gewöhnung jedoch durchaus zu verschmerzen. Die Hand bleibt immer relativ entspannt und in Ruhe. Selbst nach 8 Stunden non-stop Nutzung ist kein Krampf oder Muskelschmerz in Sicht. (Der Daumen ist nach einigen Tagen an das Bewegen der Kugel gewöhnt) Der Arm selbst kann in jeder beliebigen Lage völlig entspannt bleiben.

Der Ball mit der typischen Maserung für die optische Abtastung liegt genau richtig unter dem Daumen und läßt sich so leicht bewegen, dass man meinen könnte er würde schweben. Die Lagerung der Kugel besteht aus 3 unbeweglichen Plastikknubbeln auf denen die Kugel gleitet. Wie auch bei der direkten Konkurrenz von Microsoft sind minimale Bewegungen leider nicht flüssig auszuführen, da die Kugel im Minimalbereich nur ruckartig bewegt werden kann - ein wichtiger Nachteil für Zeichner, Designer, Grafiker etc. Bei größeren Bewegungen ist die Kugel jedoch absolut flüssig und leichtgängig beweglich - es ist geradezu ein Genuß.

Obowhl die Lagerung sich vom Prinzip her nicht wirklich von denen der Konkurrenz unterscheiden, so ist doch die von Logitech sehr schmutzunanfällig. Die Kugel läßt sich sehr lange leichtgängig bewegen, ehe sich der Reibungswiderstand der Knubbel durch den unvermeidlichen alltäglichen Schmutz merklich vergrößert. Eine Reinigung ist daher hier nur selten nötig - und im Falle eines Falles schnell und unkompliziert durch einfaches herausheben der Kugel erledigt.

Zu guter Letzt ist auch das Design des Trackball erstklassig und edel. Das Material ist sehr schweißresistent und auch längere Nutzung wird nicht unangenehm. Die Abtastrate ist groß genug um jeden Spieler zufrieden zu stellen - der Cursor kommt selbst noch nach, wenn man die Kugel mit aller Kraft in eine Richtung "kickt".

Ein paar frei programmierbare Zusatztasten wären noch wünschenswert. Alles in allem eine sehr gute Wahl für Spieler, Büro- und normale Nutzer. Fünf Sterne gibts, sobald die Lagerung auch flüssige Minimalbewegungen ermöglicht.


Die ewige Straße
Die ewige Straße
von Jack McDevitt
  Broschiert

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee, langweilige Umsetzung, 11. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Die ewige Straße (Broschiert)
Ich habe schon mehrere Bücher von McDevitt gelesen (Gottes Maschinen, Die Küsten der Vergangenheit, Die Legende von Christopher Sims etc) doch dieses hier fand ich enttäuschend langweilig.
Die Grundidee ist spannend und macht sofort neugierig. Die Menschen tausend Jahre nach uns, kennen die "moderne" Zivilisation nur noch aus Ruinen, Artefakten und vor allem endlos langen Straßen die sich leblos über den Kontinent ziehen. Wie beurteilen sie wohl unsere Welt? An einem geheimnisvollen Art sollen sogar noch "Straßenbauer" (so nennen sie ihre Urahnen) leben.
Eine Expedition soll diese Stadt finden. Die Charaktere sind jedoch allesamt schwach und lieblos gezeichnet. Bis auf Avila scheint gar keine Person einen wirklich persönlichen Hintergrund zu haben - stattdessen quälen sie den Leser seitenlang mit ihren naiven und nervend eindimensionalen Gedanken.
Schnell bekommt man das Bedürfnis die Charaktere persönlich zurechtzuweisen. Besonders am Ende des Buches nimmt dieses Bedürfnis erdrückende Ausmaße an. Was dem Leser schon Dutzende Seiten vor Schluß klar ist - obwohl er absolut das gleiche weiß wie die Charaktere - bekommen diese einfach nicht durch die Zahnräder in ihren Köpfen. Die einfachsten Zusammenhänge, selbst wenn sie direkt auf ihre Nase gebunden sind, bekommen sie einfach nicht zusammen. Als Erklärung lasse ich ein "die leben ja auch fast im Mittelalter" nicht gelten - auch diese Menschen sollten wohl die Fähigkeit zum grundlegend logischen Denken haben, da bleibt als Erklärung wohl nur pure Dummheit.
Die Reise selbst verläuft überraschend langweilig, zwar passieren zwei, drei Mal Überraschungen - aber eben nur zwei, drei Mal. Den Rest könnte man ebensogut einfach weglassen und hätte noch immer die selbe Geschichte.
Langeweile ist die schlimmste Sünde eines Autors. Das Hauptmotiv dieses Romans ist die Reise der Charaktere - wer schon einmal Marco Polos Reisen oder gar "Herr der Ringe" gelesen hat, bei dem wird diese "Reisegeschichte" den selben Eindruck hinterlassen wie das Testbild nach Sendeschluß.


Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen
von Allan & Barbara Pease
  Taschenbuch

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst lesen!, 9. August 2002
Ich kann den negativen Bewertungen über dieses Buch garnicht zustimmen. Seltsamerweise scheint das Buch generell bei Männern sehr gut anzukommen, wohingegen Frauen es eher als Unsinn hinstellen (wollen?).
Als Mann kann ich nur sagen das alle Aussagen über Männer auch zutreffen - allein das sollte für Frauen doch Grund genug sein das Buch ernsthaft zu lesen. Natürlich ist das Buch Allgemein gehalten und betrachtet sowohl Durchschnittsfrau wie -mann. Darüber findet sich selbst eine lange Erklärung der Autoren im Vorwort. Wer jetzt mit diesem Buch in der Hand seine Bekannten aushorcht um bei jedem Kapitel dann seine Kreuzchen zu machen "Stimmt bei Katrin", "Stimmt nicht bei Katrin" und sich dann darüber beschwert wenn die beste Freundin doch problemlos Karten lesen kann ist selbst Schuld. Einen gesunden Begriff vom "Durchschnittsmann" und der "Durchschnittsfrau" sollte man schon im Kopf haben während man dieses Buch liest.
Beleidigungen des einen oder anderen Geschlechts oder gar "faschistoide" Einstellungen gegenüber Homosexuellen (wie manch anderer hier urteilt) kann ich beim besten Willen nicht entdecken, und ich frage mich was man da meint gelesen zu haben um solche haarsträubenden Behauptungen aufzustellen. Sicher nicht dieses Buch.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen der ein bisschen mehr über sein eigenes Geschlecht und das andere erfahren will. Unterschiede stellen wir doch alle im täglichen Leben fest - seien es Interessen, Hobbies, das Fernsehprogramm, die Meinung zu diversen Büchern :) oder eben die Fähigkeit Straßenkarten zu lesen.
Warum können Männer stundenlang mit ihrem besten Freund im Auto sitzen ohne ein Wort zu reden? Warum wollen Frauen am liebsten alles ihrer besten Freundin anvertrauen, während Männer ihre Pobleme am liebsten für sich behalten? Warum schlafen Männer lieber auf der Seite vom Bett wo auch die Tür ist?
All diese und andere kleine Unterschiede werden in diesem Buch auf interessante, wissenschaftlich belegte und meist sogar witzige Art und Weise behandelt. Die Autoren vertreten sogar die Ansicht, dass diese Grundkenntnisse der Funktionweise des männlichen und weiblichen Gehirnes schon in der Schule unterrichtet werden sollten - ich bin zumindest dafür, dass man dieses Buch gelesen haben sollte.


Per Anhalter durch die Galaxis, 5 Romane in 1 Bd.
Per Anhalter durch die Galaxis, 5 Romane in 1 Bd.
von Douglas Adams
  Taschenbuch

66 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN MUSS!!, 8. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wem die Worte "Don't Panic" nicht sofort ein Grinsen ins Gesicht zaubern, der muss hier einfach zugreifen! Die Bände der "Per Anhalter durch die Galaxis" Geschichte gibt es hier gleich zusammen in einem Band.
Erzählt wird die wohl irrwitzigste (vor allem Witzigste) SF Geschichte aller Zeiten - und ich glaube niemand der das Buch gelesen wird mir sagen ich würde übertreiben.
Gerade während sein Haus abgerissen wird um einer Umgehungsstrasse Platz zu machen, erfährt Arthur Dent, ein leicht trotteliger Engländer, plötzlich, dass sein bester Freund ein Außerirdischer ist und er schleunigst von der Erde weg müsse, da sie gesprengt werden soll, um einer Hyperraum-Umgehungsstraße Platz zu machen.
Auf seiner Reise durch die Galaxis (und zurück und wieder weg...) erfährt Arthur Dent so manches über das Universum. Etwa womit sich deprimierte Roboter ihre Zeit vertreiben, warum man von intergalaktischen Rockbands besser einige hundert Kilometer Abstand hält, ob es eine Wiedergeburt gibt und welche Konsequenzen das für einige Zeitgenossen haben kann, wer der Erde geschaffen hat und wozu und nicht zuletzt auch die Antwort auf die Frage aller Fragen und und und...die Liste der genialen Einfälle Adams ist so lang wie Seiten in dem Buch sind. Nicht zuletzt erzählt uns Douglas Adams, womit man am produktivsten seine Zeit verbringt, wenn man plötzlich unsterblich ist. Wer hier keine Lachkrämpfe bekommt dem ist nicht mehr zu helfen!
Auf gar keinen Fall sollte man sich dieses Buch entgehen lassen! Nicht warten bis man es geschenkt bekommt - selber kaufen, jetzt!
(Schade das es keine 6 Sterne zu vergeben gibt)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2011 8:55 PM MEST


Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman
Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman
von Douglas Adams
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...hat seinen ganz eigenen Charme, 8. August 2002
Nachdem ich Adam's "Per Anhalter durch die Galaxis"-Bände gelesen hatte (Derer es ja 5 gibt), freute ich mich auf die Geschichten um Dirk Gentlys Detektei.
Zugegeben, war ich erst ein wenig enttäuscht - der Stil und die Atmosphäre der ersten "Per Anhalter durch die Galaxis" Bücher ist leider nicht erhalten geblieben. Dafür hat diese Geschichte aber ihren ganz eigenen Flair.
Gently ist ein sehr seltsamer Mann, und ich könnte darauf wetten, Douglas Adams hat ihm viel von sich selbst gegeben. Der Ideenreichtum der Geschichte und vor allem die Art wie aus jedem haarsträubenden Wahnsinn plötzlich völlig normale Realität wird, läßt einen ähnlich herzhaft lachen wie im "Anhalter" - leider allerdings nicht gar so oft.
Adams ist sichtlich ernster geworden - sowohl im Thema als auch bei den Charakteren. Trotzdem fehlen seine schlichtweg genial komischen Einfälle auch hier nicht - allein die kurze Episode über das Sofa macht das Buch schon absolut lesenswert für jeden Adams Fan und alle die es noch werden wollen.
Adams Neulingen empfehle ich allerdings dringend vorher die "Per Anhalter durch die Galaxis" Reihe zu lesen!
Fans sollten dagegen den Nachfolgeroman "Der lange Fünfuhrtee der Seele" gleich mitbestellen.


Troia
Troia
von Birgit Brandau
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr atmosphärisch, interessant und aufschlußreich, 7. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Troia (Taschenbuch)
Das Buch von Birgit Brandau schildert die Geschichte Trojas anhand der Ausgrabungen die bis zum Jahre 1999 durchgeführt wurden.
Dabei läßt sie auch die Geschichte der Ausgrabungen selbst nicht aus - es ist allein schon sehr interessant wie Schliemann praktischer mit der Iljas in der Hand tatsächlich Troja findet. Auch die Zerstörungen die er mit seinen aggressiven Grabungen anrichtete werden nicht verschwiegen.
Spannend wird es dann wenn die Autorin uns in die Schichten Trojas einführt. Troja wurde mehrmals überbaut und erweitert und jede Stadtschicht erzählt ihre eigene Geschichte und Kultur.
Die Autorin versteht es alle Entdeckungen, Funde, Rückschlüsse und die Kultur der vergangenen Zeiten sehr lebendig zu schildern. Hat man bei anderen Büchern das Gefühl der Staub der Grabungen hat sich auch auf den Schreibstil des Autors niedergeschlagen, so merkt man hier überhaupt nichts davon. Auch schafft sie es die Atmosphäre einer Grabung in dieser heißen und staubigen Umgebung zu vermitteln, man kann es tatsächlich vor dem geistigen Auge sehen und den den Staub spüren.
Eine durchaus flüssige, interessante und lebendige Reise durch Trojas Geschichte, die Geschichte seiner Bewohner und nicht zuletzt auch über die Geschichte der Ausgrabungen selbst. Ich habe das Buch zwar eigentlich nur als Zeitvertreib für eine längere Zugfahrt gekauft, es aber dann noch im Zug in 5 Stunden verschlungen. Sehr empfehlenswert, auch oder gerade für Nicht-Archäologiestudenten.


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