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Rezensionen verfasst von
Alexander I.
(TOP 500 REZENSENT)   

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PNY GeForce 8800 GTS PCIe 512MB Grafikkarte DDR3 2xDVI-I Dual Link HDTV-Out
PNY GeForce 8800 GTS PCIe 512MB Grafikkarte DDR3 2xDVI-I Dual Link HDTV-Out

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Referenzkarte ohne Schnickschnack, 30. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Leistung einer 8800 GTS an sich will ich hier nicht reden, es soll speziell um die GTS von PNY gehen, was schließlich der Grund für eine Rezension einer bestimmten Grafikkarte ist.

Die Karte hat 100% Referenzdesign von Nvidia, inkl. vorgegebenen Taktraten - damit ist sie genauso schnell wie alle anderen Karten die mit dem selben Design (was so gut wie alle sind) vertrieben werden. Die Ausstattung ist spartanisch, es liegen lediglich (HD-)TV Kabel, DVI Adapter und Stromweiche bei. Da aber inzwischen alle Karten in dieser Preispanne so "nackt" ausgeliefert werden, ist dies kein Negativpunkt.
Die Verarbeitung ist gut, der Betrieb läuft stabil und der Lüfter ist im Normalbetrieb unhörbar.

Falls interessiert: 10900 Punkte in 3DMark06 bei Standardtakt mit Athlon X2 6000+, 2 GB MDT DDR2-800 RAM, Vista 32

Ansonsten eine solide Karte ohne Besonderheiten, aber auch ohne negative Seiten.


Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon
Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon
Preis: EUR 109,00

762 von 787 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn doch alle so wären..., 17. Oktober 2007
Das Tamron 70-300 mm ist eines der günstigsten Objektive die zu haben sind bei einer ambitionierten Brennweitenabdeckung von 70-300 mm. Zugegeben, habe ich von diesem Objektiv keine großen optischen Leistungen erwartet, konnte es jedoch gegen ein Canon 55-200 mm USM und Canon 75-300 mm testen.

Zuerst überrascht die extrem gute Verarbeitung des Tamron: ja, es ist alles aus Plastik (der Bajonetanschluss is allerdings aus Metall!), dafür aber sehr stabil und bündig, Focus- und Zoomringe sind aus griffigem Gummi - dagegen fühlen sich beide Canon Objektive wie dünne klappernde Plastikdosen an (wobei das 55-200 noch nicht mal einen Zoomring besitzt für den doppelten Preis). Der Autofokus ist bei beiden Canon leiser und schneller.

In der optischen Leistung nun ist zumindest das Canon 55-200 bei großer Blende (f5,6) dem Tamron in Schärfe überlegen, bei kleineren Blendenwerten geht dieser Vorteil jedoch schnell wieder dahin. Das 75-300 ist dem Tamron von Anfang an leicht unterlegen. Das Tamron liefert in allen Brennweiten sehr ansehnliche und voll brauchbare Bilder bis hin zu vollen 300 mm. Auch Farbe und Kontrast sind den Canon ebenbürtig. Einzig mehr Farbränder ab 200 mm sind beim Tamron sichtbar, dafür gibt es ja aber Software die so etwas nachträglich entfernen kann. Zudem hat das Tamron eine (Pseudo-)Makro Funktion: ab 180 mm bis 300 mm lässt sich der Zoom "entriegeln" und bis auf 95 cm an das Objekt herangehen, was zu einer effektiven Vergrößerung von immerhin 1:2 führt. Die Makrofunktion ist damit durchaus brauchbar, dank 1 Meter Abstand ist sogar der Kamerablitz hier noch sinnvoll nutzbar.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Tamron gleich gute bzw. bessere Bilder macht als viel teuerere Canon Objektive, noch dazu bei deutlich besserer und stabilerer Verarbeitung. (Nicht zu vergessen, dass das Tamron auch noch eine passende Gegenlichtblende dabei hat, die bei Canon teuer nachgekauft werden muss) Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber für das Geld ist die Leistung schlicht enorm. Die einzige weitere Alternative in dieser Preisklasse ist das Sigma 70-300, laut diverser Reviews im Internet ist dies aber ebenso dem Tamron leicht unterlegen, dafür aber teuerer.

Alles in allem erhält der Einsteiger hier ein sehr günstiges und dazu sehr brauchbares Tele-Zoom-Objektiv, dass für wenig Geld die Leistung von mehr als doppelt oder dreifach so teuren Objektiven bringt. Selbst der Makro-Modus ist nicht nur Gimmick sondern sinnvoll nutzbar, Ausstattung und Zubehör tun ihr übriges - im Bereich der Einsteigerobjektive verdient dieses hier im Vergleich mit der Konkurrenz volle 5 Sterne sowohl für Preis, Ausstattung, Funktionalität wie auch für die optischen Ergebnisse. (Wer merkbar mehr optische und mechanische Qualität will, der sollte gleich hinauf zum Canon 70-200mm 4.0 L gehen.)

Nachtrag vom 10.05.2010: Meine ursprüngliche Rezension ist inzwischen schon einige Jahre alt - das Tamron aber immer noch im Handel. Optisch ist es immer noch so empfehlenswert wie am Tag meiner Rezension. Ich will hier aber darauf hinweisen, dass Tamron das 70-300 inzwischen offenbar mit Plastik- statt Metallbajonett ausliefert. Die optische Leistung beeinträchtigt dies nicht und das Objektiv wird dadurch sogar leichter. Besonders schön ist dieser Schritt allerdings trotzdem nicht. Meiner Meinung nach rechtfertigt diese Umstellung allerdings auch noch keine Abwertung der weiterhin guten optischen Leistung.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2015 2:49 PM CET


Requiem KV 626
Requiem KV 626
Preis: EUR 19,65

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Atmosphäre, 30. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Requiem KV 626 (Audio CD)
Vorweg: ich habe diese Ausgabe extra als SACD gekauft und rezensiere daher hier die SACD Spur. Und ebenfalls gleich vorneweg: ich bin völlig begeistert. Die Multikanalspur ist äußerst gut gelungen. Zwar wurden keine Instrumente auf die hinteren Surroundkanäle gelegt, aber ein hervorragender, stimmiger und sehr passender "Atmoton" des Konzertes das gerade vor einem stattzufinden scheint. Die produzierte Illusion in einem wunderbaren Konzertsaal zu sitzen ist so eindrucksvoll, dass ich diese Aufnahme unter anderem dazu verwende Freunden und Bekannten die Möglichkeiten von SACD zu demonstrieren.
Das Orchester und der Chor spielen wunderbar transparent und klar; Instrumente sind deutlich und äußerst präzise hör- und unterscheidbar, der Chor hört sich so plastisch an, dass man meint einzelne Stimmen unterscheiden zu können. Eine wunderbare und sehr dynamische Klangwolke wird produziert in der sich mit geschlossenen Augen die Positionen von Orchester, Chor und Solisten scheinbar genauso selbstverständlich orten lassen, wie das Gefühl tatsächlich in einer großen Konzerthalle zu sitzen. Selten fühlt man sich so sehr im Geschehen und praktisch direkt "in der Musik" wie hier. Spätestens beim überwältigendem 'Dies Irae' sind eventuelle Bedenken ob eine Multikanal SACD Anlage wirklich nötig war komplett weggefegt.
Die SACD Stereo Spur klingt ebenso transparent und klar, jedoch fehlt hier für mich persönlich die Saal-Atmosphäre die im Multikanal für das "Mittendringefühl" sorgt und bleibt damit eher auf Distanz zum Hörer; während die Multikanal Spur den Hörer praktisch zu umgeben und förmlich in die Klangspähren mitzureißen scheint.
Als einziges Manko möchte ich anmerken (aber dies kann man durchaus als subjetive Präferenz ansehen), dass sowohl die Multikanal als auch die SACD Stereo Spur auf meiner eigentlich gut eingepegelten Anlage etwas kraftlos im unteren Frequenzbereich klingt. Die CD Stereospur ist den SACD Spuren zwar in Transparenz, Räumlichkeit, Dynamik und Präzision deutlich hörbar unterlegen, jedoch ist hier der Klang kräftiger. Da ich an meiner Anlage einen Subwoofer betreibe, konnte ich das durch eine minimale Lautstärkeanhebung des Subwoofers beheben.
Ich habe auch "normale" CD Aufnahmen von Mozarts Requiem, doch finde ich gleichzeitig diese auch generell (unabhängig vom Tonformat betrachtet) ganz persönlich und subjektiv als die beste.


Sony MDR-SA 1000 High End Hifi-Kopfhörer
Sony MDR-SA 1000 High End Hifi-Kopfhörer

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Einstieg in höhere Hifi Sphären, 12. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für echte High-End Kopfhörer stellt der MDR-SA 1000 natürlich die Einstiegsklasse dar. Sein Frequenzbereich von bis zu 80.000 Hz ist jedoch in dieser Preisklasse konkurrenzlos und macht ihn besonders für (zukünftige) Besitzer von SACDs äußerst interessant. Doch auch für "normale" Hifi Hörer stellt der SA 1000 ein interessantes Modell dar. Zu den Details.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr gut. Es gibt keine losen oder wackligen Teile, der Köpfhörer ist sehr leicht, das Kabel stoffumwickelt (leider nicht am Kopfhörer ein- und ausstöpselbar) und verchromte Metallringe an den Muscheln lassen den Kopfhörer sehr edel aussehen.

Komfort: Ganz einfach: sehr gut. Der Hörer ist leicht zu tragen, die Muscheln sitzen nicht zu fest über dem Ohr und sind groß genug um die Ohrmuschel selbst nirgendwo abzudrücken. Das Kopfband ist sehr groß und locker mit Stoff bespannt - auf dem Kopf kaum zu bemerken und auch nach längerem Hören gibt es weder schmerzende Ohren noch Probleme mit der Kopfhaut.

Klang: Das wichtigste eines Kopfhörers. Die Hifi Klasse von Sony erkennt man für gewöhnlich an der nicht mehr verstärkten Basswiedergabe (im Gegensatz zu Sonys günstigeren Modellen). Auch wenn ich keine Meßgeräte habe, klingt der SA 1000 ausgesprochen linear. Natürlich sind Tiefen vorhanden, aber ebenso stark sind die Mitten und Höhen zu vernehmen - ich habe beim Probehören keinen Equalizer verwendet. Die klangliche Transparenz ist schon beim ersten Hören wunderbar. So leicht und luftig wie sich der Kopfhörer auf dem Kopf anfühlt, so klingt er auch. Die Töne scheinen praktisch aus einer Klangwolke zu schweben die einen einhüllt. Kleinste Details in Musikstücken sind zu hören, jeder Anschlag und jedes Instrument ist deutlich differenzierbar. Insgesamt würde ich den Klang als trocken, sehr präzise, sehr klar und messerscharf beschreiben. Der äußert lineare Klang ist natürlich eventuell für Rock oder Techno Hörer nicht ideal, aber hier kann ein Equalizer schnell und individuell Abhilfe schaffen. Auch mit verstärkten Bässen kommt der SA 1000 gut zurecht - sie wirken tief, warm, präzise und dabei sehr voluminös. Richtig zur Geltung kommt der lineare und transparente Klang bei klassischer Musik. Hier hört man einzelne Stimmen im Chor, hohe Töne zerschneiden fast die Luft, Tiefen kommen harmonisch und sehr voluminös daher. Einzelne Höhepunkte (zupfende Streicher z.B.) kommen klar, präzise und harmonisch heraus. Seine volle Klangpracht entfaltet der SA 1000 natürlich mit SA CDs. Auch wenn das menschliche Ohr volle 80 kHz natürlich nicht 100%ig wahrnehmen kann, hinterlässt eine SA CD doch ein unglaubliches Gefühl von Transparenz und Klarheit. Da ich noch keine anderen SACD kompatiblen Kopfhörer zum Vergleich hatte, kann ich hier nur sagen, dass der Klang des SA 1000 mir sehr überzeugend vorkommt.
Probeweise habe ich den SA 1000 auch zum DVD sehen an einem DD/dts Receiver ausprobiert. Das Gute: Der SA 1000 überrascht hier mit äußert direktem, knackigem, trockenem und teilweise brutal präzisem Klang, wie er in manchen Kinos nicht erreicht wird. Natürlich ist er kein Surround Kopfhörer, doch ein guter Receiver mit Kopfhörerprogramm kann diesen Nachteil einigermaßen gut ausgleichen. Der Nachteil: Der SA 1000 ist praktisch einfach zu gut für normale DD 5.1 Tonspuren. Da diese mit 22 KHz arbeiten, stellt der SA 1000 gnadenlos deutlich das Hintergrundrauschen dar. Allerdings ist dieses dann auch nur in sehr ruhigen Filmomenten zu vernehmen, und man hat sich eigentlich nach spätestens 2 Minuten auch daran gewöhnt und es praktisch unter der eigenen Wahrnehmungsschwelle versteckt. Bei dts Tonspuren dreht der SA 1000 dafür teilweise ans Brutale grenzend auf. Eine ähnlich klingende Heimkinoanlage kostet deutlicht mehr und selbst kleinere Kinos bieten teilweise deutlich schlechteren Klang. Vermissen wird man lediglich die markerschütternde Tiefstbassuntermalung die Subwoofer herstellen (und den einzelne Kopfhörer bieten, die extra mit ihrer Bassverstärkung werben - bei denen dann allerdings wieder auf die Direktheit und Präzision des SA 1000 verzichtet werden muss).

Fazit: Transparenz und Direktheit des Kopfhörers sind eindrucksvoll. Der Klang wirkt generell sehr linear und geht eher in die Richtung klar, scharf und voller kalter Präzision. Eher unüblich für Sony wird der Bassbereich nicht verstärkt. Rock oder Techno Hörer mit Anspruch, aber auch z.B. Computerspieler, werden den puren linearen Klang eventuell zu kalt und präzise finden und sollten daher einen Equalizer zur Verfügung haben um z.B. die Bässe zu verstärken. Auch damit kommt der SA 1000 gut zurecht und kann sein klangbild in Richtung mehr Wärme und voluminöser Weichheit ändern. Auch Hifi Hörer die einen wärmeren Klang vor messerscharfer Genauigkeit bevorzugen, werden einen Equalizer benutzen wollen. Überrascht hat mich die Direktheit und teilweise brutale Klangdarstellung von Filmen, so dass ich den SA 1000 wohl zukünftig auch Nachts zum Filme sehen benutzen werde.


Sony DVP-LS 785 V/S DVD-Player (DivX-kompatibel) silber
Sony DVP-LS 785 V/S DVD-Player (DivX-kompatibel) silber

39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Bester, 11. April 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 5 DVD Playern ist dies hier der beste den ich bisher hatte. Vorsichtshalber hab ich seinen Vorgänger, der Sony NS 730 behalten um beide miteinander zu vergleichen. Bereits der 730 liefert eines der besten Bilder die ich auf meinem (nicht kleinen) TV-Bildschirm bisher gesehen hatte (zusammen mit dem Pioneer 470), aber der 785 schlägt beide locker. Mir erscheint das Bild noch einen Tick brillianter und klarer, dazu sind manchmal überzeichnete Kanten und Ränder verschwunden. Wer auch schon einmal einen Sony Player besessen hat, dem wird der Layerwechsel bei den älteren Geräten mit Sicherheit schon aufgefallen sein (immerhin steht das Bild da bis zu 2 Sekunden lang still!) - nun, mit dem 785 ist das endlich Vergangenheit. Angenehm sanft und (fast, ca. 0,5 sec.) unmerklich wechselt der Player jetzt die Datenschicht.
Das Bild:
Wie schon erwähnt, klar, brilliant mit angenehmer Schärfe und Farbenpracht. Ganz klar eines der besten die es für dieses Geld zu sehen gibt.
Der Ton:
Nichts auszusetzen. Digitaler und analoger Ausgang klingen kräftig und dynamisch. Die Einstellbaren Virtual Surround Modi sind eine nette Dreingabe wenn man mal nicht die ganze Heimkinoanlage anschmeißen will um beispielsweise nur eine Folge seine Lieblingsserie auf DVD zu gucken. Die Surroundprogramme liefern hier trotzdem eine überraschend überzeugende Simulation von räumlicher Tiefe. Zusätzlich verfügt der Player über eien analogen 5.1 Ausgang für SACD. Lautsprechergröße und Entfernung lassen sich bequem im Playermenü einstellen, das Ergebnis ist anbetracht des Preises äußerst überzeugend.
Ausstattung:
Für diese Preisklasse ist die Ausstattung hervorragend. Der Player spielt jede Art gebrannter CDs und DVDs, Photo CDs, VCDs, MP3 CDs und DivX. Dazu noch SACDs - zu diesem Preis ein Highlight! Lediglich die Fernbedienung hat im Vergleich zu den Vorgängern der NS - Serie nachgelassen. Das praktische Jog-Shuttle und der kleine und präzise Joystick ist normalen Knöpfen gewichen. Zudem sind diese Knöpfe jetzt durchsichtig, was leider irgendwie billig wirkt im Vergleich zu den grauen Knöpfen der alten Fernbedienungen. Zwar freut man sich zuerst - sie könnten ja beleuchtet sein! Aber sie sind es nicht. Zudem sitzt das Steuerkreuz (das Herz jeder DVD Player Fernbedienung) für meinen Geschmack zu weit unten, man sollte schon große Hände oder Geschick haben, will man die Fernbedienung ergonomisch bedienen. Zudem fehlt der Extra Power-Knopf für den TV (nützlich falls man auch seinen Fernseher von Sony hat), dafür gibt es jetzt einen unschönen Schiebeschalter um zwischen DVD und TV umzuschalten.
Das Display verfügt jetzt über einem im Menü einstellbaren Dimmer und, wie bei den Vorgängern, zeigt es auch ID3 Tags von MP3s an, was es ermöglicht auch ohne TV MP3 CDs komfortabel zu hören.
Verarbeitung:
In einem Wort: Perfekt. Das Design ist einfach schön und elegant, die Front ist mein einem Klarlack überzogen und erinnert durchaus an Apple-Design. Nichts wackelt oder klappert, nichts sitzt locker oder wirkt billig. Das Laufwerk fährt mit einem angenehmen Surren aus und ein und schließt ohne Klappern oder ähnlich unpassenden Geräuschen. Das Display ist Sonytypisch deutlich ablesbar und hat genau die richtige Größe.
Fazit:
Ganz klar: der NS 730 kann gehen, der LS 785 zieht ein. Bild, Verarbeitung und Ausstattung haben mich voll überzeugt. Ganz klar einer der besten Player den man in dieser Preisklasse findet.


Alexander der Große. Eroberer der Welt
Alexander der Große. Eroberer der Welt
von Robin Lane Fox
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliche Ausgabe einer herrlich britischen Biografie, 26. November 2004
Ich habe, zum Einen als Student der Geschichte und zum Anderen aus hobbymäßigem Interesse, schon viele Bücher zu Alexander dem Großen gelesen. Dies hier ist eines der besten und besonders auch Einsteigern in die Materie zu empfehlen.
Robin Lane Fox beschreibt sehr ausführlich, konsistent und beleuchtet historische Hintergründe und Zusammenhänge. Da verlässliche Primärquellen zu Alexanders leben fast garnicht existieren, haben Alexander-Biografien die Eigenart jeweils einen anderen Alexander zu beschreiben dessen Motivationen und Lebensbeschreibung von den Ansichten des jeweiligen Historikers eingefärbt sind. Fox' Alexander ist hier einer der romantischsten, natürlichsten und sicherlich auch nachvollziehbarsten. Dabei beschränkt er sich nicht auf die reine Faktenwiedergabe, sondern versucht ein umfassendes Bild von Alexanders Leben zu entwerfen und Gründe für dessen Entscheidungen zu suchen. Auch verschweigt er dem Leser nicht (wie es leider inzwischen zur Gewohnheit bei populärhistorischen Autoren geworden ist) die widersprüchliche Quellenlage und deren teilweise völlig unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten. Das zweifellos beste "Extra" an diesem Buch ist jedoch der britische Humor mit dem Fox teilweise zu Werke geht. So schreibt er in unvergleichlich genüsslichem Sarkasmus über die Nachteile beim Einsatz indischer Kriegselefanten ("...bedeuten ihm menschliche Kriege gar nichts, und er läuft unterschiedslos zwischen Freunden und Feinden Amok") oder etwa über ein Völkchen welches sich Alexander niemals ergeben wollte und ihn angriff, dann von ihm "jedoch rasch zurückgeworfen [wurde], so daß sie sich zur Kapitulation bequemten."
Die neue Ausgabe (und verbesserte Übersetzung) von Klett kommt rechtzeitig zur Kinoversion von Alexanders Leben, für die diese Biografie von Fox eine Vorlage lieferte. Das Buch ist edel in Leinen gebunden, mit schönem Schuber und Lesebändchen, ausreichend Kartenmaterial (etwas mehr hätte nicht geschadet), einigen Bildern und in edel-eleganter Aufmachung - kurz: der bibliophile Leser kann begeistert sein.
Für wissenschaftlich vorgebildete sei noch gesagt, dass Fox Zitate aus alten Quellen oft direkt in den Text einbaut, ohne jedoch jegliche Quellenangabe, was ein Nachvollziehen oft aussichtslos macht. Der Anmerkungsapparat zu den Kapiteln ist ebenso eigenwillig, mit etwas Mühe jedoch durchschaubar.
Insgesamt ein Must-Read zum Thema Alexander - eine wunderbar ausgestaltete Lebensbeschreibung mit ausführlicher Schilderung der historischen Hintergründe pikant gewürzt mit fein-britischem Humor. Fortgeschrittenen ans Herz zu legen und für Einsteiger die beste erste Wahl.


Illuminati. Thriller
Illuminati. Thriller
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannend aber naiv und konstruiert, 27. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Nach den Empfehlungen von Freunden habe ich "Illuminati" nun endlich vom "Bestseller" Bücherstapel meiner Buchhandlung mit nach Hause genommen. Ich war einigermaßen enttäuscht. Die Dialoge sind flach und konstruiert, der Plot ist zeitweise haarsträubend naiv. Damit meine ich nicht die postulierte Existenz einer mächstigen Geheimloge (hiervon mag man halten was die eigene Fantasie hergibt bzw. für ein angenehm spannendes Buch annehmbar wäre), sondern tatsächlich die erzählte Geschichte. Dazu kommen furchtbar eindimensionale Dialoge, die Charaktere sind stehen dem an Eindimensionalität und Klischeehaftigkeit in nichts nach.
Dazu wird auf auf fast alles verzichtet, was die Geschichte nicht sofort weiterbringt - der beim Lesen entstehende Effekt mag mit Spannung bezeichnet werden, ist beim zweiten Mal hinsehen aber nur der fehlende Tiefgang.
Für die Lektüre zwischendurch und für überzeugte oder angehende Verschwörungstheoretiker mag Illuminati ganz unterhaltsam sein, wer jedoch mehr Tiefgang und echte Spannung aus der Logik der Geschichte heraus von einem Science/History/Mystery Thriller erwartet, der sollte lieber z.B. zum "Jesusvideo" von Eschbach greifen.


Sony MDR-V 700 DJ Kopfhörer geschlossen silber-metallic
Sony MDR-V 700 DJ Kopfhörer geschlossen silber-metallic

87 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Monitoring Kopfhörer, 10. September 2004
Eins Vorweg: Man sollte vorher wissen wofür man seinen Kopfhörer kauft. Der V700DJ ist ein Monitoring Kopfhörer. Die sind naturgemäß so ausgelegt, dass sie Klang von außen so gut wie möglich abschirmen und den Klang aus den Membran so gut wie nur möglich davon abhalten nach außen zu gelangen. Dies schafft der V700DJ übrigens hervorragend. Dafür liegt er sehr eng an, die Polster drücken praktisch die Ohrmuschel akustisch ab und beleifern sie ausschließlich mit dem Klang aus den Membran. Im Blick auf die Natur des Kopfhörers ein wünschenswerter Effekt. Zusätzlich weisen solche Kopfhörer eine große Belastbarkeit auf, um auch extrem laut (in lautstarken Umgebungen wie z.B. Discos) noch einwandfrei abgehört werden zu können. Auch hier erweist sich der V700DJ als Primus dieser Disziplin. Für DJs ausgelegt, besitzt er eine enorme Basslastig- und Widerstandsfähigkeit. Allerdings kommen auch die Höhen und Mitten nicht zu kurz. Für einen geschlossenen Kopfhörer besitzt er eine überdurchschnittliche Transparenz. Der Klang ist durchweg äußerst knackig, dynamisch, mit angenehm trockenem Bass und auf den Punkt gesteuert.
Der V700DJ ist weniger für entspanntes Hören auf der Couch geeignet. Der Klang ist zwar sehr gut, jedoch bringen hier offene Kopfhörer mehr Transparenz und vor allem Bequemlichkeit. Nach mehrstündigem Tragen schmerzen unter Garantie die Ohren durch den relativ starken Druck der Muscheln. Hier empfehlen sich z.B. die CD780 zum ähnlichen Preis von Sony - ähnliche akustische Leistungsdaten, transparenterer Klang und mehr Bequemlichkeit. Wer jedoch gerne Techno hört und dafür auch mal auf Tragekomfort verzichtet, der fährt allerdings auch im bequemen und stillen Zuhause mit den V700DJ auf der richtigen akustischen Spur.
Zum Fazit: Für DJs, Hobbymusiker oder auch leidenschaftliche Technohörer sind die V700DJ in ihrer Preisklasse relativ konkurrenzlos. Wer pegelfeste, bassstarke, schallisolierte Kopfhörer sucht die trotz Basslastigkeit alles andere als stumpf klingen ist hier gut aufgehoben. Auch PC-Gamer die es gerne Krachen lassen oder regelmäßig LAN-Partys besuchen (exzellente Schallisolierung) sollten sich die V700DJ mal anhören. Wer "nur" hervorragenden, transparenten und flexiblen Hifi-Klang sucht und Wert auf Tragekomfort legt, der sollte sich keinesfalls einen Monitoring Kopfhörer anschaffen, sondern sich in dieser Preisklasse lieber offene Modellen wie Sony MDR-CD780 oder AKG 501 ansehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 30, 2011 11:19 AM MEST


Imperium: Vom Aufstieg und Fall großer Reiche
Imperium: Vom Aufstieg und Fall großer Reiche
von Hans-Christian Huf
  Gebundene Ausgabe

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größtenteils gelungen, 20. August 2004
Wer die "Sphinx" Buchreihe des selben Herausgebers kennt, der weiß bereits was ihn hier erwartet. In 4 Artikeln wird der Untergang des ägyptischen, persischen, karthagischen und schließlich römischen Reiches behandelt. Die Qualität der ersten drei Artikel ist überzeugend; sie sind kurzweilig geschrieben und voller Informationen. Lediglich der vierte Artikel zum Untergang des römischen Reiches will mir nicht recht "schmecken". Zu sehr erinnert der flapsige (und im Vergleich zum Rest des Buches unpassende) Stil und die teils mangelhafte Objektivität des Autors an Geschichtsdarstellungen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.
Ein weitere Kritikpunkt sind die Illustrationen. Fotos von Ruinen und Modellen sind durchaus angemessen und höchst interessant, jedoch sind die Hälfte aller Abbildungen Gemälde aus der Zeit zwischen Mittelalter und Neuzeit. Diese Bilder stehen da meist unkommentiert bzgl. ihrer zeitlichen Einordnung und sind allesamt nicht authentisch sondern eher unpassend. Anscheinend sind sie nur dazu da, das Buch bunter zu machen. Ebenso wie der exorbitante Rand, die große Schrift und der anderthalbfache Zeilenabstand den Eindruck aufkommen lassen, man wollte das Buch unter allen Umständen dicker machen.
Aber gut, Pragmatiker wird es stören, Bibliophile wird es freuen.
Insgesamt gebe ich dem Buch wegen der hervorragenden ersten drei Artikel, und dem vom Informationsgehalt immer noch hinnehmbaren vierten, 4 Sterne.


Der Wüstenplanet. Roman
Der Wüstenplanet. Roman
von Frank Herbert
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monumentales Epos und Machtstudie, 20. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Wüstenplanet. Roman (Taschenbuch)
"Der Wüstenplanet" ist in vielfacher Hinsicht ein besonderes Buch.
Besonders beachtlich ist, dass es zu einer Zeit entstand, als das sog "Golden Age" des Science Fiction (Heinlein, Asimov...) mit seine naiven und infantilen Zukunftsvisionen und seiner unbedingten Wissenschafts- und Technikgläubigkeit gerade am abklingen war und stellt in dieser Hinsicht bereits den scheinbar aus dem Nichts kommenden Gegenpol dieser Richtung dar.
Der Inhalt kurz zusammengefasst: Paul Atreides, Sohn des Herzog Leto und der Bene Gesserit Schwester (eine als Schwesterschaft bezeichnete Organisation von Frauen die im Hintergrund der Geschichte einzelne Blutlinien Adliger Herrscher überwachen und bewußt kreuzen - Paul ist ein Produkt dieser Kreuzungen) Jessica, wird mit seinem Vater auf den Wüstenplaneten Arrakis geschickt um dort eine Droge abzubauen die nur Melange genannt wird. Diese Droge benötigen wiederrum unter anderem die Navigatoren der Raumfahrergilde die mit der Droge in die Zukunft sehen und die Kurse ihrer Raumschiffe berechnen können. Ohne diese Droge würde der interstellare Verkehr zusammenbrechen und damit die Zivilisation an sich. Doch die Erzfeinde der Atreiden, die Harkonnen haben diese Versetzung der Atreiden nur als Falle gedacht um sie dann auf dem Planeten hinterrücks zu überfallen. Zusätzlich leben in den Wüsten von Arrakis die großen Sandwürmer und die Fremen, deren Religion auf einen "Mahdi" wartet der sie aus der Ausbeutung der Fremdherrscher und aus der Dürre der Wüste führen soll. Paul zeigt überraschenderweise alle Anzeichen dieses Mahdi.
In seiner Beschreibung des Universums und von Arrakis bedient sich Herbert dabei frei aus der menschlichen Geschichte: die MAFEA (die Gesellschaft die das Gewürz Melange abbaut) als futuristische OPEC, die Religion der Fremen ist offensichtlich dem Islam entlehnt, die absolutistische Gesellschaftstruktur des bevölkerten Universum als vergrößertes Ebenbild Europas im 18. Jh., Arrakis und die Fremen als ein Drittes-Welt-Land in der Kolonialzeit... Was dabei herauskam ist schlichtweg überwältigend. Die Charakterisierung der Figuren ist schlichtweg grandios und nahezu beispiellos - höchsten der "Herr der Ringe" von Tolkien kann mit diesem Werk in dieser Hinsicht gleichziehen.
Dabei ist es keineswegs ein typischer Science Fiction und wird einige Leser sicher verwundern. Hier steht nicht die Technik und Wissenschaft im Vordergrund, die Zukunft hat uns keine bessere Gesellschaft gebracht - ganz im Gegenteil. Im Mittelpunkt steht Paul der seit seiner Kindheit von Zukunftsvisionen verfolgt wird und kein normaler Mensch zu sein scheint. Sein Weg und Wandel, provoziert von den Machtverhältnissen und endlosen Intrigen im völlig korrumpierten Imperium und katalysiert von der mystischen Droge und der Religion der Fremen. Ist sein Standpunkt anfangs noch durchaus nachvollziehbar und verständlich, läßt er sich am Ende der Geschichte nicht mehr eindeutig festlegen. Eine Tendenz die schon böses ahnen läßt (was dann auch im zweiten Teil von Herbert meisterlich und unerreicht bis zur letzten und ultimativen Konsequenz vorangetrieben wird).
"Der Wüstenplanet" ist ein literarisches Meisterwerk und ungewöhnliche aber unbedingt lesenswerte Science Fiction, Charakter- und Systemstudie.
P.S.: Die einfach grandiose und unerreichte philosophische Ebene dieses Werkes kommt erst im Zusammenhang mit den beiden Folgebänden zur Geltung, denn man muss wissen, das Herbert bereits bevor er diesen ersten Band fertiggestellt hatte, große Teile der beiden Folgebände ("Der Herr des Wüstenplaneten" und "Die Kinder des Wüstenplaneten") geschrieben hatte.
P.P.S.: Obwohl hier auf in der Artikelbeschreibung in der amazon Rezension unter "Klappentext" steht, dass in diesem Band Illustrationen von John Schoenherr (die wirklich monumental sind und als Grundlage für Lynchs Dune dienten) vorhanden wären, so ist dies leider falsch. Diese Ausgabe ist völlig unillustriert.


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