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Rezensionen verfasst von
Alexander I.
(TOP 500 REZENSENT)   

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Troia
Troia
von Birgit Brandau
  Taschenbuch

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr atmosphärisch, interessant und aufschlußreich, 7. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Troia (Taschenbuch)
Das Buch von Birgit Brandau schildert die Geschichte Trojas anhand der Ausgrabungen die bis zum Jahre 1999 durchgeführt wurden.
Dabei läßt sie auch die Geschichte der Ausgrabungen selbst nicht aus - es ist allein schon sehr interessant wie Schliemann praktischer mit der Iljas in der Hand tatsächlich Troja findet. Auch die Zerstörungen die er mit seinen aggressiven Grabungen anrichtete werden nicht verschwiegen.
Spannend wird es dann wenn die Autorin uns in die Schichten Trojas einführt. Troja wurde mehrmals überbaut und erweitert und jede Stadtschicht erzählt ihre eigene Geschichte und Kultur.
Die Autorin versteht es alle Entdeckungen, Funde, Rückschlüsse und die Kultur der vergangenen Zeiten sehr lebendig zu schildern. Hat man bei anderen Büchern das Gefühl der Staub der Grabungen hat sich auch auf den Schreibstil des Autors niedergeschlagen, so merkt man hier überhaupt nichts davon. Auch schafft sie es die Atmosphäre einer Grabung in dieser heißen und staubigen Umgebung zu vermitteln, man kann es tatsächlich vor dem geistigen Auge sehen und den den Staub spüren.
Eine durchaus flüssige, interessante und lebendige Reise durch Trojas Geschichte, die Geschichte seiner Bewohner und nicht zuletzt auch über die Geschichte der Ausgrabungen selbst. Ich habe das Buch zwar eigentlich nur als Zeitvertreib für eine längere Zugfahrt gekauft, es aber dann noch im Zug in 5 Stunden verschlungen. Sehr empfehlenswert, auch oder gerade für Nicht-Archäologiestudenten.


Microsoft Trackball Optical (original Handelsverpackung)
Microsoft Trackball Optical (original Handelsverpackung)

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schön, aber leider nicht zu Ende gedacht, 7. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst einmal: der Trackball liegt gut in der Hand und sieht dank der leuchtend roten Einfassung des Balles auch unverschämt gut aus. Das Material erweist sich als sehr schweißresistent und wird auch bei sehr langer Nutzung nicht rutschig.
Die Abtastungsrate kann variabel gewählt werden und ist im Maximalwert sehr genau und es ist eigentlich im normalen Betrieb nicht möglich, dass die optische Erfassung nicht mehr mitkommt. Die 5 Maustasten sind gerade für Spieler eine nützliche Zugabe.
Doch das Negative wird vor allem Spieler und Grafiker betreffen, bei denen es auf exakte und kleinere Bewegungen ankommt - die Lagerung der Kugel ist einfach unverzeihlich schlecht durchdacht.
Was nützt beste Technik, Sensoren und Signalgeschwindigkeit wenn die Kugel trotz allem auf einfachen, unbeweglichen Metallknubbeln herumgeschleift wird? Schon noch wenigen Stunden sammelt sich etwas Schmutz und vergrößert die Kugelreibung ungemein - exakte kleine Bewegungen werden schlichtweg unmöglich, da die Kugel nur noch ruckweise bewegt werden kann. Eine Reinigung mindestens 1 mal täglich kann da etwas Abhilfe schaffen, aber selbst im sauberen Zustand sind kurze exakte Bewegungen nicht ausführbar. Wer ist denn bei Microsoft auf diese "genial" Lagerung gekommen? Ich hoffe er muss selbst jeden Tag damit arbeiten.
Ich habe den Trackball, da ich selbst Spieler bin und zusätzlich sehr oft Grafik- und Designprogramme nutze, nach einigen Monaten wieder ausgetauscht - die ruckweise bewegliche Kugel war auf Dauer unzumutbar. Bei der Konkurrenz mit dem L ist man als Spieler und Grafiker in Sachen optischer Trackball sehr viel besser aufgehoben.


Fiasko
Fiasko
von Stanislaw Lem
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,00

38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 7. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Fiasko (Taschenbuch)
Jeder stellt sich die Frage "Wie verläuft der Erste Kontakt"? Die Menschen, lange auf der Suche nach einer anderen Intelligenz im All, entdeckt endlich ihre Nachbarn. Doch wie Kontakt aufnehmen? Kontaktieren sie uns zuerst? Wir sie? Sind sie feindlich? Haben sie Angst? Schicken sie uns weg? Laden sie uns ein? Aber was ist.... wenn garnichts passiert?
Dieser Frage sieht sich die Besatzung des Raumschiffes gegenüber, die den Ersten Kontakt mit einer neu entdeckten Spezies herstellen soll. Dabei besteht die Besatzung durchweg aus Wissenschaftlern bis auf eine Ausnahme. Ein Raumpilot gelangt durch einen Unfall der in einer ausführlichen Vorgeschichte (die an sich schon ein eigenes Buch wert wäre) beschrieben wird an Bord des Raumschiffes und wird eher unfreiwillig zum Hauptdarsteller der Geschichte.
In typischer Lem Manier dreht sich die Geschichte um die Menschen und "ihre" Technik, die Menschen und ihr Umgang mit dem fremden und nicht zuletzt um ihren typischen Anthropomorphismus, der ständig bestrebt ist ihre eigenen Eigenschaften auf ihre Umgebung und ihnen Fremdes zu projizieren.
Entfernt an das Meisterwerk "Solaris" erinnernd, stehen sie hier wieder vor einer fremden Macht die von sich aus keinerlei Informationen preisgibt. Das philosophische Element dieser Begegnung kommt hier klar heraus: Die Erkenntisse die wir von etwas gewinnen, was von sich aus keine Informationen hergibt,werden ausschließlich von unseren Fragen bestimmt. Wir erfahren immer nur das, was wir erfragen können - die Art der Frage bestimmt dabei die Antwort und läßt uns über die Hintergründe im Dunkeln. Dabei stellt sich die Besatzung hintergründig nicht nur einmal die Frage: Fragen wir in die richtige Richtung?
Was wir nicht erfragen können - das, an was wir nicht von uns aus denken - das bleibt im Dunkel...
So entwickelt sich die Begegnung zwischen Menschen und Unbekannten zu einer einseitigen - der Gegenüber agiert nicht, er reagiert nur, und manchmal nicht einmal das.
Die Spannung die Lem aus dieser Geschichte zieht ist fesselnd. Aus dem Unwillen aufzugeben entwickelt sich alles in eine Richtung die den Leser miträtseln und miterahnen läßt.
Das Finale ist kräftig und wer Lem kennt der weiß - das Ende des Buches ist erst der Anfang des eigenen Denkens.


Die unbekannte Macht: Der Armageddon Zyklus, Bd. 1
Die unbekannte Macht: Der Armageddon Zyklus, Bd. 1
von Peter F. Hamilton
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, genial, lebendig, episch, 7. August 2002
Ursprünglich hatte ich für einen längeren Urlaub nur ein gutes SF Buch zum Zeitvertreib gesucht. Dann wurde mir der Armageddon Zyklus ans Herz gelegt. Zugegeben, haben mich die dem ersten Band folgenden 5 Bände erschreckt - immerhin besteht die Geschichte so aus über 5000 Seiten! Also habe ich mir "testweise" nur den ersten Band gekauft.
Schon beim ersten Lesen bemerkt man die epischen Ausmaße dieser Geschichte. Auf hunderten von Seiten werden scheinbar unzusammenhängende Begebenheiten geschildert und Stück für Stück ein gigantisches, lebendiges, fesselndes und absolut glaubhaftes Universum aufgebaut. Die Personen sind zwar etwas stereotyp, aber durchaus glaubhaft und mit nachvollziehbaren Motivationen.
Das Universum an sich ist einfach genial und unglaublich lebendig und ausgereift. Die Menschen sind geteilt in die Gruppen der Adamisten und Edeniten, beide mit außergewöhnlichen Eigenschaften und voller Fantasie und wissenschaftlichem Hintergrundwissen vom Autor entwickelt. Ab der Mitte des ersten Bandes beginnt die eigentliche Handlung und sobald die ersten Handlungsstränge aufeinander zu laufen ist man Hamilton rettungslos verfallen. Die anderen Bände müssen her! Schnell!
Die Handlung verstrickt sich und zwirbelt sich wieder auf, biegt sich hierhin, biegt sich dorthin, wird spannender und spannender - und es ist eine Freude dabei "zuzulesen". Die Fantasie des Autors scheint unerschöpflich - den bei Sciene Fiction durchaus üblichen "von da geklaut"-"von dort geklaut"-Effekt begegnet man hier so gut wie nie.
Die Handlung ist zu komplex um sie zu schildern und zweifellos ist es eine der größten Geschichten seit Asimovs Foundation Reihe. Einzig das Ende ist leider etwas plötzlich, man hat das Gefühl der Autor wollte die Geschichte jetzt "endlich" zu Ende bringen.
Der in Deutschland erschienen 7. Band "Zweite Chance auf Eden" spielt übrigens vor dem 1. Band und beleuchtet einige Dinge auf die man sich während der ersten Bände keinen Reim machen konnte näher. Außerdem empfehle ich jedem der des Englischen einigermaßen mächtig ist, das Begleitbuch zum Armageddon Zyklus "The Confederation Handbook" vom selben Autor gleich mitzukaufen! Es lohnt sich und alle Planeten, Kulturen, Technologien werden hier tiefer erläutert und lassen die eigentliche Geschichte um einiges klarer werden.


Gottes Maschinen: Ein archäologischer Science Fiction-Roman
Gottes Maschinen: Ein archäologischer Science Fiction-Roman
von Jack McDevitt
  Taschenbuch

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fesselnd und außergewöhnlich, bis jedoch..., 7. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...das Ende kommt. Aber fangen wir von vorne an: Nach einiger Eingewöhnungszeit fesselt die Geschichte sofort. Die Idee die Geschichte und Taten einzelner fremder Völker auf fremden Planeten nur durch archäologische Untersuchungen zu enträtseln entpuppt sich als außergewöhnlich spannend.
Jack McDevitt zeigt gerade hier sehr viel Phantasie und Einfallsreichtumg ohne in allzu Fantastische abzuschweifen.
Die große rechtwinklige Stadt auf dem unbelebten Mond läßt schon beim Lesen Gänsehaut aufkommen. Das Geheimnisvolle und Unheimliche von diesen so fremden und scheinbar sinn- und zweckfreien Gebäuden auf einem Mond der nie belebt war, läßt vor Neugierde die Zeit beim Lesen vergessen.
Leider jedoch werden viele der Archäologischen Ausgrabungen, Funde und vor allem Schlußfolgerungen nur angerissen (schließlich ist das aber doch das Haupthema des Buches). Bei einigen Ideen das Autors wünscht man sich einiges mehr an Informationen und hat auch schon einmal das Gefühl das man hier mit seiner Neugier ignoriert wird.
Mit dem Ende der Geschichte kommt dann auch die Ernüchterung. Hier werden plötzlich mehr Fragen aufgeworfen als vorher da waren und den Hauptfiguren scheint das plötzlich nichts mehr auszumachen. Hier fühlt sich der Leser plötzlich im Stich gelassen, die Atmosphäre der Ausgrabungen, fremden Welten und Kulturen ist plötzlich verflogen, einer Nüchternheit platzmachend, in der man leider erkennt, dass hier eine der größten Geschichten der SF hätte erzählt werden können - aber diese Chance leider leichtfertig verschenkt wurde. Das Ende scheint aus der vorher aufgebauten, dichten Atmosphäre herausgetrennt und man hat den Eindruck der Autor war froh seine Geschichte endlich schnell, kurz und für den Leser eher schmerzvoll zu Ende zu bringen.
Trotzdem habe ich es wegen der vorhergehenden Geschichte und ihrer packenden Spannung nicht bereut das Buch gelesen zu haben.


Meisternovellen
Meisternovellen
von Stefan Zweig
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

86 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerke aus Zweigs Feder in kostengünstiger Sammlung, 4. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Meisternovellen (Taschenbuch)
Die Sammlung "Meisternovellen" enthält Stefan Zweigs Novellen "Brennendes Geheimnis", "Der Amokläufer", "Brief einer Unbekannten", "Die Frau und die Landschaft", "Verwirrung der Gefühle", "Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau", "Episode am Genfer See", "Die unsichtbare Sammlung" und die "Schachnovelle".
Die Schilderung und Beschreibung der Umgebung und der Natur, Zweigs gefühlvolle und einfühlsame Zeichnung der Charaktere und die immer verständnisvolle Erzählung ihrer Taten sind bewegend.
Wer Zweig noch gar nicht kennt, ist mit dieser Sammlung sehr gut beraten und selbst wenn die ein oder andere Novelle schon bekannt ist, lohnt sich der Kauf allein wegen des Preises gegenüber dem Einzelkauf der Novellen.


Eine Billion Dollar
Eine Billion Dollar
von Andreas Eschbach
  Gebundene Ausgabe

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, lebhaft mit sehr interessanten Grundgedanke, 4. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Eine Billion Dollar (Gebundene Ausgabe)
Nach dem eher enttäuschenden "Quest" kehrt Eschbach nun wieder in die Realität zurück und knüpft vom Stil wieder an "Das Jesus Video" an.
So ist "Eine Billion Dollar" ein sehr spannendes und desöfteren auch witziges Buch. John Fontanelli erbt aus der Hinterlassenschaft eines Verwandten aus dem 16 Jh. die Summe von einer Billion Dollar, verknüpft mit der Prophezeiung er werde damit der Menscheit die "verlorene Zukunft" wiedergeben.
Eschbach erzählt Johns Suche nach der Erfüllung dieser Prophezeihung. Dabei entwickelt sich die Geschichte zu einer sehr spannenden Odyssee durch die Wirtschaftswelt unserer Zeit und auch der des 16. Jh. als Jakob Fugger die halbe Welt mit seinem Geld regierte.
Dabei sind Eschbachs Schilderungen stets sehr lebendig, realistisch und auch sehr gut recherchiert. Seine Grundideen zu Wirtschaft, Kaptial und Geldverkehr sind äußerst interessant zu lesen und gehen auch über den normalen Umfang von üblicher Trivialliteratur hinaus.
Die Geschichte beinhaltet einige Überraschungen und Wendungen und ist mit ihrer Suchtwirkung durchaus mit dem "Jesus Video" gleichzusetzen.
Einzig das Ende hat mich persönlich etwas enttäuscht, aber das ist reine Geschmackssache. Empfehlenswert ist dieser Roman allemal!


Quest: Roman
Quest: Roman
von Andreas Eschbach
  Taschenbuch

7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein eher enttäuschender Eschbach, 4. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Quest: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die vorherigen Eschbach-Bücher sehr spannend fand. Auch konnte man, besonders nach den "Haarteppichknüpfern" auf besondere Ideen hoffen - noch dazu, weil "Quest" nach Eschbach selbst im gleichen Universum spielt.
Das Buch an sich beginnt auch sehr spannend, die Umgebung ist wunderbar beschrieben und die Atmosphäre ist recht schnell fühlbar.
Mit der Zeit läßt das Staunen nach - viele Ideen sind schon zu oft verwendet worden und lassen eher Langeweile aufkommen.
Ich habe nur weitergelesen, weil die Grundidee trotz allem Neugierde geweckt hat und man dann doch noch den "Planet des Ursprungs" erreichen will.
So hangelt sich denn die Geschichte über Ideen die schon (und vor allem) Asimov, Lem, George Lucas und viele andere Klassiker hatten langsam aber sicher zum "Höhepunkt" voran. Einige Elemente aus Star Trek dürfen natürlich auch nicht fehlen, so dass man langsam den Eindruck bekommt eine Klischeesammlung des Science Fiction Genres zu lesen. Die lieblos eingestreuten "fremden" und "geheimnisvollen" Völker bleiben ohne Charakter und unterstützen diesen Eindruck nur noch mehr.
Zwar ist gut geklaut noch besser als schlecht ausgedacht, aber wenn man schon die Zeit und Geduld aufbringt das Buch zu Ende zu lesen, dann möchte man ungern auch noch enttäuscht werden. Doch alle Einfallslosigkeit und der lieblose Plot lassen es schon erahnen: Warum sollte das Ende eigentlich besser sein? So ist denn auch das einzige Gefühl welches nach dem Ende des Buches übrig bleibt: Enttäuschung.


Die Weltkrieg II-Flugzeuge. Alle Flugzeuge der kriegführenden Mächte.
Die Weltkrieg II-Flugzeuge. Alle Flugzeuge der kriegführenden Mächte.
von Kenneth Munson
  Gebundene Ausgabe

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Typen, aber unübersichtlich und technisch zu kurz, 4. August 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch stellt eine Übersicht über die Flugzeuge des 2. Weltkrieges dar.
Daher finden sich auch sehr viele Flugzeugtypen - auch eher unbekannte und fast nie eingesetzte Flugzeuge sind vorhanden.
Unverständlich ist allerdings die Einteilung der Flugzeuge. Nicht chonologisch, nicht alphabetisch, nicht nach Ländern sondern nach "Haupttypen", "Nebentypen" und "Anderen Typen". So findet sich z.B. die sowjetische Jak9 bei den Haupttypen, die Jak3 jedoch bei den Nebentypen. Abhilfe schafft da nur eine Suche nach dem gewünschten Flugzeug im Index am Ende des Buches.
Die Beschreibungen sind zwar fundiert, aber sehr kurz gehalten, meist haben sie den Umfang von einer bis eineinhalb Seiten was nichteinmal einer A4 Seite entsprechen dürfte. Der technische Steckbrief greift nur eine einzige Ausführung des Flugzeuges heraus und stellt einige wenige Grunddaten dar. Grafisch finden sich zu den Flugzeuge ein-drei Fotos, Zeichnungen oder Profile sind, auch wenn der Buchumschlag den Eindruck weckt, nicht enthalten.
Unter "andere Typen" finden sich dann einige Prototypen und Entwicklungen, hauptsächlich ohne Foto, leider in meist einem Satz ohne technische Daten abgehandelt.
Für Neulinge oder als sehr kompakte Übersicht unter Verzicht auf genaue technische Einzelheiten ist dieses Buch brauchbar, Fortgeschrittene oder technisch Interessierte sollten lieber zu spezialisierteren Büchern über die Luftflotte der einzelnen Ländern bzw. zu einzelnen Flugzeugen greifen.


Die deutsche Panzertruppe, 2 Bde.
Die deutsche Panzertruppe, 2 Bde.
von Thomas L. Jentz
  Gebundene Ausgabe

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv das Beste!, 17. Januar 2002
Ausführlich wird der Aufbau, die Organisation, Aufstellung und Entwicklung der deutschen Panzerwaffe beschrieben - hinterlegt mit sehr vielen Originaldokumenten wie Briefen zwischen Generälen und Berichten des Oberkommandos. Mit dem Polenfeldzug beginnen dann auch die Gefechtsberichte die aus originalen Kriegstagebüchern entnommen sind. Zusätzlich finden sich komplette Originalabhandlungen (Weisungen u.ä.) über anzuwendene Taktiken, sehr viele interessante Statistiken und Schemenbilder sowie ständig Einsatzstärkeberichte einzelner Abteilungen. So erfährt man beispielweise wie die Generäle persönlich die einzelnen Panzer beurteilten und für welche Einsätze sie gedacht waren, aus den Einsatzberichten und Tagebüchern sieht man im Gegensatz dazu was die Mannschaften von den verschiedenen Panzern hielten.
Insgesamt ein Werk was man jedem "Panzerfan" nicht nur vorschlagen kann sondern muß. Sollte auf keinen Fall in einem fortgeschrittenen Bücherregal fehlen!


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