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Studentin

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Software-Ergonomie: Theorien, Modelle und Kriterien für gebrauchstaugliche interaktive Computersysteme
Software-Ergonomie: Theorien, Modelle und Kriterien für gebrauchstaugliche interaktive Computersysteme
von Michael Herczeg
  Broschiert
Preis: EUR 34,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute Einführung, 5. Juli 2012
Die Ergonomie beschäftigt sich zum Beispiel damit, wie Arbeitsplätze eingerichtet sein müssen, damit Menschen länger an einem Arbeitsplatz arbeiten können, ohne dabei eine schädliche Haltung einzunehmen.
Folglich wurden im Rahmen der Ergonomie Werkzeuge und Arbeitsumgebungen an den Menschen und seine Tätigkeiten angepasst und optimiert. Die Software-Ergonomie ist mittlerweile ein wichtiges Thema, da die Automatisierung immer mehr zunimmt und in immer mehr Berufen Computerarbeit notwendig ist. Software muss zum Beispiel intuitiv gestaltet sein, damit in einem Notfall schnell und richtig reagiert werden kann. Ich als Informatik-Studentin, bin eher zufällig in einem Wahlpflichtmodul auf dieses Thema aufmerksam geworden und habe mich in der zugehörigen Ausarbeitung mit dem Thema der Software-Ergonomie beschäftigt. Dieses Buch war als Literaturempfehlung gegeben und da ich das Thema sehr interessant fand, habe ich mich entschieden, es mir zu besorgen.

In diesem Buch wird zunächst über den Arbeitsplatz an sich gesprochen und welche Normen sich mit der Gestaltung dessen beschäftigen. In Kapitel 3 wird über die Wirkung von Arbeit gesprochen, also Belastung, Beanspruchung, Ermüdung (Wirkung von Pausen) und Stress. In Kapitel 4 wird es schon interessanter, da nun über mentale Modelle gesprochen wird. Mentale Modelle sind Vorstellungen, die ein Benutzer von einem System hat. Diese mentalen Modelle hat der Nutzer durch seine bisherigen Erfahrungen. In Kapitel 9 endlich werden die sieben Gestaltungsgrundsätze sehr ausführlich behandelt. Hierbei wird sehr viel mit der ISO 9241-110 gearbeitet. Meiner Meinung nach, wird leider etwas zu starr nach dieser Norm gearbeitet. In diesem Abschnitt steht vieles, was bereits in der Norm steht und es wird recht wenig zusätzlich erklärt. Ich hätte mir gewünscht, dass beschrieben wird, wie ich nun eine Software hinsichtlich ihrer ergonomischen Gestaltung untersuche.
Dieser Aspekt fehlt diesem Buch leider, hätte mich aber sehr interessiert.

Gut finde ich, dass auch auf die psychologischen Aspekte eingegangen wurde, also zum Beispiel Belastung, Beanspruchung, Stress und Gedächtnis. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass zur Software-Ergonomie eben nicht nur die sieben Gestaltungsgrundsätze, die wir in der einen (ja, leider nur eine) Vorlesung zu dem Thema besprochen haben, zur Software-Ergonomie gehören, sondern viele Dinge von außen noch mit rein spielen.

Ich bin der Meinung, dass die Software-Ergonomie für Studenten der Informatik oder informatiknahen Studiengängen ein wichtiges Thema ist und in den Studienplan mit eingearbeitet werden sollte. Man sollte als zukünftiger Informatiker wenigstens etwas mit dem Begriff Software-Ergonomie anfangen können.


Einführung in die Theoretische Informatik: Formale Sprachen und Automatentheorie
Einführung in die Theoretische Informatik: Formale Sprachen und Automatentheorie
von Ulrich Hedtstück
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Einführung, 9. Mai 2012
Dieses Buch wurde mir von einem Kommilitonen, der eine "Theoretische Informatik"-Vorlesung gehört hat, empfohlen. Ich studiere zwar einen informatiknahen Studiengang, jedoch ist für mein Fach keine Theoretische Informatik vorgesehen. Nun besuche ich aber mit besagtem Studenten zusammen die Vorlesung Compilerbau, in der Grundwissen zur Theoretischen Informatik sinnvoll ist. Ich entschloss mich, seiner Empfehlung zu folgen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch gibt eine gute Einführung in die Theoretische Informatik. Es behandelt zunächst Formale Sprachen (Buchstaben, Wörter, Sprachen), dann Grammatiken, endliche Automaten und reguläre Sprachen, Kellerautomaten und kontextfreie Sprachen und schließlich Turingmaschinen. Ulrich Hedtstück behandelt in diesem Buch wirklich die Grundlagen der Theoretischen Informatik. Es geht nicht zu sehr ins Detail und dennoch wird alles genau so erklärt, dass man es verstehen kann, selbst wenn man keine Theoretische Informatik gehört hat. Ich kann es definitiv für andere Studenten empfehlen, die ebenfalls keine Theoretische Informatik gehört haben, aber ein Fach wie z.B. Compilerbau besuchen, wo Wissen zur Theoretischen Informatik hilfreich ist. Ebenfalls ist es sicherlich als Einstiegslektüre für Studenten zu empfehlen, die gerade die Theoretische Informatik hören.
Gut finde ich, dass es zu jedem Kapitel Übungsaufgaben gibt und am Ende auch ein paar Lösungshinweise zu ausgewählten Übungen. Das ganze Buch ist gut geschrieben, liest sich ziemlich gut und ist auch keinesfalls langweilig :)


Rechnerorganisation und Rechnerentwurf: Die Hardware/Software-Schnittstelle
Rechnerorganisation und Rechnerentwurf: Die Hardware/Software-Schnittstelle
von David Patterson
  Taschenbuch
Preis: EUR 64,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Buch, 23. Februar 2012
Ich habe dieses Buch zur Prüfungsvorbereitung für das von mir belegte Modul "Einführung in die Rechnerarchitektur" gelesen. Es eignete sich meiner Meinung nach gut. Obwohl es recht dick ist, habe ich es ziemlich zügig "verschlungen", da es sich gut weg liest.
Positiv möchte ich hervorheben, dass z.B. bei den Themen "Caches" und "Pipelining" jeweils am Anfang ein gutes Beispiel aus der realen Welt aufgegriffen und mit dem aktuellen Thema in Bezug gesetzt wird. Dadurch wird das Thema anschaulicher gestaltet und dem Leser näher gebracht. Besonders gut ist, dass nicht zwischen einer Vielzahl von Beispielen gewechselt wird, sondern es sich im jeweiligen Kapitel um das gleiche durchgehende Beispiel handelt, welches immer wieder aufgegriffen wird. In den Kapiteln gibt es kleine Übungsaufgaben, die auch erklärt und gelöst werden. Weiterhin gibt es in den Kapiteln kleine Kontrollfragen, an denen man feststellen kann, ob man das Gelesene auch wirklich verstanden hat. Einige dieser Kontrollfragen werden am Ende des Kapitels beantwortet. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es reichlich Aufgaben, die man zur Übung bearbeiten kann.
Leider gibt es auch einen negativen Aspekt zu diesem Buch zu sagen: Es haben sich öfter Schreibfehler eingeschlichen, so wird z.B. aus der "Rückschreibephase" die "Rockschreibephase", oder aus dem "Befehlszähler" der "Befehlszeiler". Besonders in der Einleitung gibt es sehr viele solcher Schreibfehler. Man weiß zwar welche Wörter bei den Schreibfehlern gemeint sind, aber diese stoppen trotzdem den Lesefluss, was zumindest für mich sehr irritierend wirkte. Wenn man davon aber absieht, liest sich das Buch sehr gut und ist vom Lerneffekt her durchaus zu empfehlen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2012 1:01 PM MEST


VHDL-Synthese: Entwurf digitaler Schaltungen und Systeme
VHDL-Synthese: Entwurf digitaler Schaltungen und Systeme
von Jürgen Reichardt
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gelungene Einführung in VHDL, 21. November 2011
Ich habe das Buch "VHDL-Synthese" ausgesucht, um für das von mir zu belegende Modul "Digitaltechnik Praktikum" eine Einführung in VHDL zu erhalten und auch ein Nachschlagewerk zu haben. Und ich muss sagen, es hat seinen Zweck gut erfüllt.
Es gibt eine gute Einführung in den grundlegenden Aufbau einer VHDL-Datei, Schlüsselwörter werden erklärt und in der Regel werden Begriffe auch erst verwendet, nachdem sie eingeführt wurden und ihre Bedeutung erklärt wurde. Die Autoren haben keinesfalls ein langweiliges Buch geschrieben, besonders auch dadurch, dass es viele Code-Beispiele gibt und diese sogar größtenteils mit Schaltbildern (bestehend aus Logik-Gattern) dargestellt werden. Manchmal sind die Code-Beispiele auch mit Simulationen ergänzt, welche ausführlich erklärt werden, was das ganze Buch noch anschaulicher macht.
Sehr gefreut habe ich mich über ein ganzes Kapitel zum Thema "Automaten", denn dieses Thema kam in anderen Digitaltechnik-Büchern immer zu kurz. Hier hingegen wird z.B. der Unterschied zwischen Moore- und Mealy-Automaten verdeutlicht.
Ein besonderer Pluspunkt für dieses Buch ist, dass es zu den vorhandenen Übungsaufgaben auch Lösungen gibt, was leider auch sehr viele Autoren vergessen.
Alles in allem, kann ich sagen, dass ich glaube, dass den Autoren wichtig ist, dass man dieses Buch und somit VHDL und die Digitaltechnik versteht und ich kann nur sagen: es ist ihnen gelungen.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem Studenten empfehlen, der VHDL lernen möchte.


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