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Beiträge von Herbert Moll
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Rezensionen verfasst von Herbert Moll "hmo0810" (Weinheim)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Canon’s Auflösungs-Opa, 5. Februar 2013
Die 50mm Standard-Objektivklasse war zu Analogzeiten nicht nur dem Namen nach ein Standard, sondern auch von der Leistung (laut Canon Auflösungsreferenz das FD 50mm SSC f/1,4). Leider ist dies in unserer heutigen Zeit nicht mehr so der Fall, da ca. 90% der Kameranutzer kein Vollformat (FF) mehr besitzen und das APS-C Format zum Standard wurde. Ach ja da gibt es ja noch ein kleines Dorf im Canon-Land, das seit 12/1987 immer noch erfolgreich Widerstand leistet, das Canon Compact Macro 50mm, siehe dazu das Canon-Objektivmuseum [...] Hier heißt es ganz treffend: “Multi-purpose lens for portraiture and other applications besides macro photography“ .... und genau das beschreibt dieses Objektiv sehr treffend. Ich bin kein blinder Fan von Canon-Produkten und erkenne schon wenn ich eine Gurke oder ein überteuertes Luxusobjektiv vor mir habe. Was ich gemacht habe sind, viele Erfahrungen als Hobbyfotograf mit Standardobjektiven und versuche dies auch kritisch Anderen zugänglich zu machen (siehe 40mm STM: [...] Ich habe schon eine lange Liste an Canon Standardobjektiven besessen, bzw. gegeneinander vergleichen können: mit Canon EOS 300D (gekracked als 310D) + 7D (APS-C) - Canon EF 40mm 1:2,8 STM (Test) - Canon EF 50 mm f/1,4 (Test) - Canon EF 50 mm f/1,8 II (im Besitz, abgegeben) - Canon EF 50 mm f/2,5 Macro (2 Stück im Besitz) mit Olympus PEN EP-2 + FD-MFT-Adapter - Canon FDn 50 mm L f/1,2 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,2 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,4 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,8 (im Besitz, abgegeben) - Canon FD 50 mm SSC f/1,4 (im Besitz) - Canon FD 35 mm TS SSC f/2,8 (im Besitz) Und nur wenige dieser Scherben sind aus guten Gründen in meinem Besitz geblieben. Darunter des „Compact–Macro“. Nun die Gründe dazu und meine persönlichen Empfehlungen: 1. Porträt-Objektiv Wer meint mit den viel eingesetzten Objektiven 85mm f/1,8 bzw. 50mm f/1,4 die beste Wahl getroffen zuhaben, soll damit glücklich werden. Das 85mm (= 136mm KB an APS-C) ist mir einfach zu lang und das 50mm f/1,4 einfach viel zu schwach in der Auflösung. Daß das 50-iger Makro das 85-iger sogar in der Mittenauflösung schlägt hätte wohl keiner gedacht. Die Auflösungs-Charakteristik dieses Objektivs (siehe [...]schreit einfach nach diesem Einsatzbereich. Es gibt eigentlich nur noch ein Makro, welches eine bessere Mittenauflösung besitzt, das 180-iger [...] 2. Makro-Objektiv Es ist eines der wenigen Makro-Objektive, welche aus der Hand hervorragende Ergebnisse bringt. Die Fraktion der 100-er und größer kann man eigentlich nur vom Stativ aus einsetzten (habe noch ein Canon EF 100mm USM). Für Nahaufnahmen an beweglichen Objekten (Insekten) ein absolutes Muß, denn da kann man leider nicht sagen „bleib mal ruhig sitzen“. Für Nahaufnahmen gibt es eigentlich nur noch eine Alternative von Canon, das modernere und etwas teurere 60mm EF-S[...], leider nur für das APS-C Format. Ich besitze noch einen analogen Ringblitz - den Canon ML-3 - welcher hervorragend (aber nur teilgesteuert) mit dem Makro funktioniert, wenn alle Kontaktpunkte außer dem Mittenpunkt abgeklebt werden. Mit dieser Kombi kann man knackscharfe Produktfotos aus der Hand erstellen. 3. Standard-Objektiv Ich persönlich empfinde den „Fuß-Zoom“ einer Festbrennweite nicht störend und mit 80mm KB an APS-C kann man auch in großen Räumen noch arbeiten, Generell setzte ich hier lieber ein 24-105L ein, aber an den Vollformat-Kameras ist es das Standard-Objektiv par exellance kombiniert mit sehr guten low light Werten. Im Außenbereich sind diesem Objektiv für Einstellungen im Standard-Bereich fast keine Grenzen gesetzt. So nun weg mal von den positiven Dingen und zu den von mir akzeptierten Einschränkungen: 4. Blende f/2,5 Das lichtstärkste Makro auf dem Markt, aber nicht so lichtstark wie die Non – Makro - Spezialsten ab f/1,8. Die größere Lichtstärke dieser Spezialisten wird aber durch erhebliche Einbußen an Auflösungsqualität erkauft. Dann lieber knackscharf bei 2,5 als verwaschen bei 1,8 (Ausnahme das 85-iger). 5. Autofokus Der Autofokus ist relativ laut und langsam, aber sehr treffsicher. Hm, aber was macht der Fotograf bei Makros und Porträts: er schaltet den Autofokus ab. Also für die Hauptanwendungen absolut ohne Relevanz. Bei den Standardaufnahmen spielt es da schon eher eine Rolle und man hört den Motor deutlich. Bei Filmaufnahmen sollte man generell bei DSLR den Autofokus abschalten. Ausnahme sind hier die neuen STM - Objektive + EOS 650D mit dem Hybrid-Autofokus. Der manuelle Fokusring ist in der Autofokus-Einstellung entkoppelt. Dies ist zwar absolut ungewöhnlich, besonders für andere Menschen wenn sie mal das Objektiv samt Kamera benutzen dürfen und erstaunt an dem durchdrehend Ring herum drehen, :-) ist nun mal so. 6. Mechanik Die Scherbe besitz zwar nur ein äußeres Plastikgehäuse, aber der metallene Innentubus ist für die Ewigkeit gebaut. Bei guten Objektiven heißt es nicht umsonst: „Die Kamera wechselt, das Objektiv“ bleibt. Meine beiden Exemplare haben ein minimales Spiel des Innentubus und im ausgefahrenen Zustand kann man rütteln und schütteln wie man will, es bleibt stabil wie eingestellt. Mein 24-105L fährt da leider bei einer solchen Beanspruchung den Innentubus komplett aus. Es sagt ja schon eigentlich alles, daß nach > 20 Jahren intensivem Nutzens der Oldie nicht tot zu kriegen ist. 8. Vergrößerung 1:2 Nun ja, ein Makro sollte eigentlich eine Vergrößerung von 1:1 besitzen, was hier nicht der Fall ist. Einige der Compact-Makro-Besitzer helfen sich hier mit einem 12mm-Zwischenring aus. Ich persönlich ziehe hier den Canon „Life-Size-Converter“ (LSC) vor, der nur für dieses Makro berechnet wurde (siehe Foto: [...]. Der LSC hat die geringsten Einbußen, beschränkt aber die Lichtstärke um eine Stufe und kostet fast genau so viel wie das Makro selbst. Fazit: Mit all seinen Stärken und Schwächen dürfte ich eigentlich nur 4 Amazon - Sternchen vergeben. Aber die Preis - Leistung (typisch Deutscher Begriff) ist nun mal absolut überragend. ... und nun ja, hier schlägt das Herz nun mal für dieses absolut verkannte Canon – Produkt. Es sagt ja schon Alles darüber aus, wenn sich deren Besitzer nicht mehr davon trennen wollen und ich selbst sogar 2 Stück davon habe (ich Egoist). Also Vorsicht Suchtgefahr für alle potentiellen Benutzer, deshalb die 5 Sterne für ein Mauerblümchen welches Kultstatus bei deren Benutzer hat.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mogelpackung mit vielen Stärken, 20. Oktober 2012
Eines vorweg, wer kein Objektiv in der 50mm Standardobjektivklasse besitz und kein Videofan ist, kann sich dieses ohne Vorbehalte gönnen und die nachfolgende Rezension wohl in die Ablage „rund unter Tisch“ einordnen :-). Für diejenigen, welche einen direkten Vergleich zu Vorhandenem suchen, sollten sich ein bißchen Zeit nehmen, oder auch bei Möglichkeit besser selbst testen. Ich habe schon eine lange Liste an Canon Standardobjektiven besessen, bzw. gegeneinander vergleichen können: mit Canon EOS 300D + 7D (APS-C) - Canon EF 50 mm f/1,4 (Test) - Canon EF 50 mm f/1,8 II (im Besitz, abgegeben) - Canon EF 50 mm f/2,5 Macro (2 Stück im Besitz) mit Olympus PEN EP-2 + FD-MFT-Adapter - Canon FDn 50 mm L f/1,2 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,2 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,4 (im Besitz, abgegeben) - Canon FDn 50 mm f/1,8 (im Besitz, abgegeben) - Canon FD 50 mm SSC f/1,4 (im Besitz) - Canon FD 35 mm TS SSC f/2,8 (im Besitz) ... und nun zu den positiven Dingen, die der kleine „Pfannkuchen“ so mit sich bringt, übrigens nicht viel Neues zu den Vorrezensionen: - 1. Es erzeugt eine mit den Augen nicht wahrnehmbare Tonnenverzeichnung, welche nur über Labortest oder 200%-Zoom an geraden Linien aufgedeckt werden kann. - 2. Das Objektiv ist für FF (Vollformat) berechnet und hat somit bei APS-C + -H einen natürlichen Vorteil bei der Vignettierung (Randabdunklungen). Allerdings ist bei maximaler Blendenöffnung (f/2,8) der Lichtabfall vergleichsweise hoch und deutlich sichtbar gegenüber den alten Scherben (50-iger Makro + 50mm SSC bei je f/2,8). Allerdings abgeblendet ab F/4,0 ist mit dem Auge davon nichts mehr zu sehen.. - 3. Und nun zu dem Besten der Linse, der Auflösung. Das Zentrum ist schon bei Offenblende ausgezeichnet, bei minimalem Abfall zu den Randbereichen. Abblenden auf f/4,0 verbessert die Randbereiche, sodaß man eine hervorragende Qualität über das gesamte Bild erhält. Ab f/11,0 beginnt dann der Leistungsabfall langsam, der dann bei f/16,0 deutlich zu Tage tritt. - 4. Die berühmt berüchtigten Farbsäume (CA’s) bei lichtstarken Objektiven sind absolut kein Thema. Ist aber ein Äpfel- Birnenvergleich, da das Objektiv nicht in die kritischen Bereiche ab f/1,4 hinein kommt. Und was bedeutet das Ganze für den potentiellen Nutzer: Ein absolutes YES was die Leistung und den Preis betrifft, wenn man hervorragende Fotos bei Low-Budget-Preis machen will. ... und warum schreibt der denn ganz am Anfang „Mogelpackung“ und vergibt nur 3 Sterne? Also..... - 1. Es fehlt die Lichtstärke, welche typisch und notwendig bei low light für diese Klasse von Objektiven ist. Minimum sollte eigentlich f/1,8 sein. - 2. Der Minimalabstand von ca. 25 mm mit einem Vergrößerungsfaktor von ca. 1:1:5,5 kommt einem Makro nahe, ist aber doch keines. Bei einem Vergleich mit „echten“ Makros (EF 100mm USM + EF 50mm) ist es auch bei vergleichbarem Bildausschnitt chancenlos in der Schärfenleistung der Bildmitte. - 3. Es ist absolut chancenlos gegenüber USM-Objektiven, bei abgeschaltetem IS, was die Geräuschentwicklung bei Videoaufnahmen betrifft. Punkt 1 und 2 führt bei mir zu einer Bewertung von 4++ Sternchen, aber Punkt 3 hat bei mir einen grün-blauen Ärgergesichtausdruck erzeugt. Ich kann absolut die 1-Sterne-Bewertungen verstehen, wohl aber nicht akzeptieren da zu selektiv vorgenommen. Hier hat Canon einen schweren Fehler begangen, dieses Objektiv als „Video“-Pancacke anzupreisen, daher auch der Titel „Mogelpackung“ und Abwertung auf 3 Sterne. Jeder Nutzer, der seinen Schwerpunkt auf Video setzt, kann mit diesem Teil nichts anfangen, oder Autofokus aus machen und szenisches Filmen vornehmen. Ich persönlich setzte für das Filmen mit der 7D ein EF 24-105mm L IS USM bei abgeschaltetem IS ein (erzeugt leider hörbare Geräusche), oder noch besser die Oly PEN (mit Stabi im Gehäuse) + meine alten FD/FDn-Festbrennweiten (Lieblingsobjektiv = FD 85mm ASPHERICAL f/1,2 = Allererste Sahne). Das Pancacke wurde wohl für die neuen Canon EVIL-System-Kameras (electronic viewfinder interchangeable lens - Canon EOS M) als Upgrade-Linse konzipiert. Da die EOS M aber noch nicht verfügbar sind, werden diese Objektive trotzdem vorab schon verkauft. Wie sinnvoll diese Mini-Scherbe auf einer großen EOS mit Batteriegriff wirkt, muß jeder für sich entscheiden, aber zu einer Pocket-Kamera wird diese Kombi nie werden. Schlußendlich für Leute ohne Video-Ambitionen und ohne vorhandenem entsprechenden Äquivalent absolut empfehlenswert (4-5 Amazon-Sternchen). Benutzer mit vorhandenem 50mm „Spezial“-Objektiv, können eigentlich dieses Teil nur als Zweitlinse mit einem breiteren Einsatzspektrum benutzen, wofür auch die tolle Leistung + Preis spricht. Für mich persönlich als „Scherbenwechseler vom Dienst“ war die Entscheidung klar, die vorhandenen Lösungen sind eindeutig besser. Wer schon einmal ein superscharfes Canon „Minimakro“ in der Hand hatte, der weiß von was ich rede .... Ergänzung 20121024: Nun weiß ich endlich warum mir die Videoqualitäten des Objektivs als mangelhaft erschienen sind: Objektive mit der Stepper-Motor-Technologie (STM) sollen in Kombination mit dem neuen Hybrid-Autofokus der Canon EOS 650D die schnelle kontinuierliche Fokussierung im Live-View- und Videomodus unterstützen. Diese wichtige Information sollte eigentlich, statt der nichtssagenden Artikelbeschreibung, an oberster Stelle stehen. D.h. volle Ausnutzung der Video-Eigenschaften sind zur Zeit nur mit der Canon EOS 650D möglich. Noch nicht einmal die neue EOS 5D III besitzt diesen Hybrid-AF :-(
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Analog goes Digital - eigentlich GENIALES Teil, 18. Januar 2012
Eine mal ganz andere Sicht zu Olympus E-P2 + VF-2 und folgendem analogem non-Oly-Equipment - Panasonic Lumix 14mm F/2,5 (meine einziges MFT) - Canon new FD 24-35mm L F/3,5 - Canon TS 35mm SSC F/2,8 - Canon new FD 50mm L F/1,2 - Canon FD 50mm SSC F/1,4 - Canon FD 85mm SSC ASPHERICAL F/1,2 (das BESTE Porträt-Objektiv aller Zeiten) - Kiron 105mm F/2,8 Makro (besser bekannt als "Lester A Dine") - Canon FD 200mm SSC F/2,8 Ich bin Hobby-Fotograf und komme eigentlich von der "Kanonen"-Fraktion. Mit dem Plastik-Ungetüm 300D (gekracked 310D) hat mein digitales Zeitalter begonnen, wobei ich immer auf der Suche war die alten analogen Schätze nutzen zu können. Aber Canon hat da in weiser Geldscheffel-Voraussicht einen dicken Riegel vorgeschoben. Und siehe da, vor nicht all zu langer Zeit hat mich eine weiße Oly-Schönheit namens E-P1 angelächelt und die alten Scherben wieder nutzbar gemacht. Nachteil der ganzen Sache war, die nicht ideale Liveview-Vorschau. Nun mit der E-P2 und dem E-V2 habe ich ganz persönlich eine ideale Lösung gefunden, um mit den og. Objektiven fast jede volldigitale Gesamtlösung in den Schatten zu stellen. Nun was macht dieses eigentlich viel zu teure Zubehör so unersetzlich: Es macht im Kombi mit der E-P2 analoge Schätze perfekt nutzbar, was eigentlich nur noch eine Sony NEX + EV leisten kann. Betrachtet man die Möglichkeiten, welche man geboten bekommt, ist das Teil eigentlich unersetzlich. Möchte man eine ähnliche Leistungsfähigkeit mit Auto-Digitalem Equipment haben, ist man sofort im mittleren 4-stelligen Euro-Berich (Habe ne 7D + einige L-Scherben). Mein persönliches Fazit ist hier: Das Teil ist für Analoge jeden Cent 100-mal wert! Leider ist nichts perfekt, da die PEN's nur einen sog. Serviceport besitzen und dieser bei mir nun zu 100% durch den E-V2 besetzt ist (kein Blitz, kein externes Mikro möglich). Dies ist aber keine negative Eigenschaft des E-V2, sondern eine einfache technische Fehlkonstruktion aller aktuellen PEN's. Es sollte nach meiner Meinung eine andere Lösung möglich sein. Hier sollten eigentlich die Endkunden also wir "auf die Barrikaden gehen", denn liebe Leute von Olympus, ich möchte gleichzeitig Blitz + E-V2 oder externes Mikro + E-V2 nutzen können. Immer Gut Licht :-) *** Ergänzung 20120118 *** Habe nun drei Bilder eingestellt, damit man ein Gefühl bekommt wovon ich "fabuliert" habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Ergänzung zu DSLR, 3. Januar 2011
ich war auf der Suche nach einer adäquaten Lösung, um "einfache" DSLR-HD-Filme machen zu können. Meine erster Ansatzpunkt als Besitzer von Canon-Bodies (40D + 300D) und guter Canon-Objektive (10-22mm, 28-70mm, 70-200mm, 100mm) war natürlich die Verwendbarkeit dieser. In den eingehenden Foren schlau gemacht und bei einem "Blöd"-Laden vorbeigeschaut, war ich doch schlußendlich etwas enttäuscht von dem was an Preis/Leistung geboten wurde (500D/550D). Bei weiteren Recherchen zu den teureren Alternativen (7D, 5DII) , hatte ich eigentlich das Thema Video per DSLR auf einen späteren Zeitpunkt ad acta gelegt. Tja, bis dann plötzlich die PEN-Preise stark gefallen sind und mich eine hübsche weiße B-Ware anfangs Dezember 2010 angelacht hat (Kit mit 14-42mm, Firmware Update 1.4). Also den Spieltrieb zunächst mit Learning by Doing ausgelassen und festgestellt, daß ich auch ohne Bedienungsanleitung 90% der Funktionen beherrschen konnte. Gleich alle Programme probiert und wie bei meinen Canon-DSLR dann den M-Modus (manuelle Blende + Verschlußzeit) eingestellt. Ich habe mich so richtig in die kleine Weiße verliebt. Nun aber genug der Prosa zu meinen Fakten und Bewertungen: +++++ Kleines kompaktes, aber hochwertiges Metallgehäuse im schönen Retro-Look. ++++ Mir fehlt kein optischer Sucher, da der LCD-Monitor (100% Sichtfeld) auch bei viel Licht sehr gut funktioniert. Highlight ist hier die 10-fach Vergrößerung bei Bedienung des "manuellen" Fokusrings. Leider mußte ich feststellen, daß bei den Vergrößerungen nicht der gesamte Bildbereich abgedeckt wird und die Randbereiche nicht erreichbar sind (kleiner Minuspunkt). Ein Nachteil des elektronischen Live-Views ist natürlich der Akku-Verbrauch. Eine wirklich hilfreiche Funktion ist das einblendbare Fadenkreuz, welches zu waagerechten Bildergebnissen führt. +++++ Sehr schönes Konzept bei der Einstellung der wichtigsten Funktionen (Blende + Belichtung) per Funktionsrad, wie bei meiner großen Canon 40D. ----- Jetzt aber der Negativhammer: Die Mehrfachbelegung des Hauptstellrades als Wippfunktionsschalter. Die Umsetzung/Empfindlichkeit war für mich fast ein Knockout-Kriterium, da ich große Schwierigkeiten habe die Belichtung einzustellen ohne eine Wipp-Funktion auszulösen. +++++ Ein Highlight ist der im Body eingebaute Image Stabilizer (IS), welcher theoretisch einen Wirkungsgrad von 4 Blendenstufen haben soll. Dieser Wert kann man am oberen Ende des Zooms erreichen, reduziert sich aber stark wenn man in den Makrobereich geht (gefühlte 2 Stufen). +++ Das "Ding" macht tatsächlich gute Filme auch bei schlechter Beleuchtung. Der Auto-Zoom funktioniert auch ganz gut. Die AVI Motion JPEG in den Größen SD (640x480) und HD (1280x720) mit 30 Frames pro Sekunde sind weitaus besser als solche von Kompaktkameras (z.Bsp. Nikkon Coolpix). - Das mit dem eingebauten Mikro ist ein Problem bei allen DSLR-Lösungen, da Bedienungsgeräusche leider sehr stark hörbar sind. - Beim Filmen sollte man tunlichst die Finger vom Zoomring lassen, da das Kit-Objektiv leider keine feste Blende hat und dadurch die Helligkeit verändert wird. Hier wäre wohl ein Objektiv mit Festbrennweite und konstanter Blende die bessere Lösung. ++++ Die Geschwindigkeit beim Fotografieren ist nicht berauschend, etwa so schnell wie meine alte 300D. Dafür macht sie aber 11 RAW-Bilder (mit Transcend SDHC Class 10) am Stück bis die Übertragungspause eintritt, also genug Material um einen guten Schnappschuß zu erhalten. +/++ Der Single Autofokus (SAF) ist auch nicht der Schnellste, aber recht zuverlässig. Der manuelle Fokus (MF) über die 10-fach Vergrößerung und dem Live-View sind absolut Top. Mein persönlich bevorzugte Einstellung ist der gemischte Modus SAF + MF. ----- Beim kontinuierlicher Autofokus (CAF) kam mir das Grausen. Nach Drücken des Auslösers beginnt die Kamera/Objektiv unaufhörlich zu pumpen, was weder beim Fotografieren noch beim Filmen brauchbar ist. Hier absolute Fehl-Konstruktion/Funktion. +++ Ein Vergleich des Kit-Objektivs mit der Canon 40D ergab erstaunlich gutes betreffend der Auflösung: # Makro - Canon 100mm*1,6 - M.Zuiko 42mm * 2,0: erstaunlich gut, aber das 100-er f2,8 ist eine Klasse für sich. # Wide - Canon 18mm*1,6 - M.Zuiko 14mm * 2,0: etwa gleich gut. # Standard - Canon 32mm*1,6 - M.Zuiko 25mm * 2,0: Da kann das M.Zuiko mit meinem uralten 28-70mm f2,8 L USM nicht mithalten und fällt hier leicht ab. Das negativste an dem Kit-Objektiv ist die wackelige Plastikausführung, was aber scheinbar keinen Effekt auf die Bildqualität hat. Schlußendlich ist diese Lösung keine Ideale, da mit ein paar Mängel behaftet. Für mich selbst ist ist die PEN eine Foto/Video-Lösung bis es in den nächsten 2 oder 3 Generationen Besseres gibt. Zusätzlich ist es eine leichte Alternative für Unterwegs, wenn man keine große DSLR-Fotoausrüstung schleppen will, aber doch kein vollkommen qualitativer Ersatz. Mit einer zusätzlichen Festbrennweite (M.Zuiko 17mm f2,8 oder Panasonic 20mm f1,7) kann man die PEN garantiert aufwerten, aber dann fängt ja die Objektiv-Wechselei schon wieder an ...... **** Ergänzung 21.08.2011 nach etlichen Objektiven *** Das kleine weiße Ding macht noch immer wahnsinnig viel Spaß und hat nun etliche Objektive getragen: a) Canon FDn 28mm f2.8 b) Canon FDn 50mm f1.8 c) Canon FDn 50mm f1.4 d) Canon FDn 50mm f1.2 e) Canon FD 85mm f1.2 (ASPHERICAL) f) Panasonic Lumix 14mm f2.5 (Kitobjektiv inzwischen verkauft) ... und es ist einfach toll die uralten manuellen lichtstarken Festbrennweiten (adaptiert) und das aktuelle Pana zu benutzen. Den Pana Pfannkuchen benutze ich für Videos (keine hörbaren Geräusche) und für zu helle Umgebungen für den LiveView. Die Manuellen habe ich zum Teil schon selbst besessen, bzw. in der Bucht günstig erstanden. Besonders die 1,2-er bringen mit der PEN fantastische Ergebisse in Schärfe mit butterweichen Hintergründen. Also es war schon die richtige Entscheidung und auf das 3-er Modell habe ich auch schon ein Auge geworfen. Durch die lichtstarken Objektive vermisse ich eigentlich nicht den fehlenden Blitz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach aber Gut, 10. Oktober 2010
Ich habe mir diesen Batteriegriff als Neugerät über das "123-Unternehmen" gegönnt und bin nach 3 Monaten intensivem Gebrauch mit einer Canon 40D sehr zufrieden mit dem Leistungsumfang. Aber zuerst einmal eine kurze Beschreibungsergänzung, da diejenige von Amazon sehr spärlich ausgefallen ist: - Li-Ion Akku mit 3600 mAh (Zum Vergelich: Meine normalen Akku-Pack's BP 511, BP 511A haben eine Leistung von 1100, 1300 bzw. 1390mAh). - Verwendung an Canon EOS 50D/40D/30D/20D Kameras möglich. - Er dient zur Spannungsversorgung, der Handhabung der Belichtungssteuerung und der Auslösung bei Hochkantaufnahmen. - Der Batteriegriff wird einfach an der Unterseite des Gehäuses über das Stativgewinde der Kamera angeschraubt und bietet seinerseits ein Stativgewinde - Zubehör: Netzteil 100-240V + KFZ-Netzteil - Staufach für den Original Batteriefachdeckel. Und nun zur subjektiven Bewertung und dem Erfahrungsbericht: Das schwierigste bei der Inbetriebnahme war das Knowhow zum Entfernen des Original Batteriefachdeckels, man will ja nichts kaputt machen. Der Rest, das Anschrauben, Aufladen und Einschalten war intuitiv und nicht erklärungsbedürftig. Das Zusatzgewicht durch den Griff hat die relativ schwere Canon 40D sogar in der Handlichkeit verbessert. Das Zusatzgewicht merkt man kaum und die Handhabung für Hochkantaufnahmen ist stark verbessert. Die Fertigungsqualität (die Made kommt aus China) ist dem Preis angemessen. So kann man einen unregelmäßigen Zwischenspalt erkennen, wenn man die Kombi gegen das Licht hält. Den Auslösemechanismus mit zwei "Wegepunkten" (Scharfstellen/Auslösen) hat man relativ schnell drauf und ist somit praktikabel. Druckpunkte konnte ich keine erfühlen. Das Einstellen der Belichtungsparameter über das Einstellrad (ich fotografiere nur im Manuell-Modus) ist sehr gut machbar. Zur Akku-Leistung kann ich nur sagen, "fabelhaft". Ich hatte den Griff voll aufgeladen bei meinem letzten Wander-/Rad-Urlaub an der Mosel mit dabei. Nach einer Woche Gebrauch, bei ca. 100-200 Bilder (Aufnahmen ohne Blitz + Sichten) pro Tag, hatte ich immer noch einen funktionierenden Batteriegriff, welchen ich erst nach Urlaubsende wieder aufgeladen habe. Zur Sicherheit hatte ich noch meine alten BP 511-er mit dabei, aber diese werden wohl nun einen funktionslosen Ruhestand verbringen. Schlußendlich kann ich persönlich nur eine klare Empfehlung aussprechen, wenn man wie ich die kleineren Qualitätsmankos akzeptieren kann.
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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Leistung, aber kein Überflieger, 21. August 2010
Ich habe mir den Circular Polfilter (CPL) besorgt, um einfach mal ein Gefühl zu bekommen was mit diesen CPL's möglich ist. Ich dachte zum Testen reicht ja auch mal eine Günstig-Variante, da ja die Eliteklasse wohl erst bei 100€ anfängt. Als Test-Equipment habe ich eine Canon 40D + (meine alte Lieblings-Scherbe) Canon 28-70mm f/2,8 L auf einem Stativ benutzt. Mein Hauptaugenmerk legte ich auf folgende Kriterien (nach Wichtigkeit sortiert): 1. Keine sichtbaren Einbußen bei der Abbildungsqualität. 2. Beseitigung von Spiegelungen. 3. Erhöhung des Farbkontrast (besonders für Himmel/Wolken). Nun habe ich zunächst ein adäquates Landschaftsmotiv mit und ohne CPL abgelichtet (manuelle Einstellungen = M): f/5,6 # ISO 100) und verglichen. Hierbei zeigte sich folgendes: o Keine Probleme bei Autofokus und (manueller) Belichtung. - Probleme beim Auffinden der idealen Position für besseren Farbkontrast durch Drehen des CPL's, da der Farbunterschied sehr gering ist (bin Brillenträger, aber nicht BLIND). o Keine Probleme beim Auffinden der idealen Position für Unterdrückung von Spiegelungen. o Eine (erwartete) Erhöhung der Belichtungszeiten. ++ Beibehaltung der Bildqualität von geschätzten > 2000 Linien (siehe Webseite von Traumflieger). -- Nur geringe Verbesserung der Farbkontraste für Himmel/Wolken, welche mit dem Normalbild + Canon-Software "RawImage Task Version 3.3" auch adäquat hergestellt werden konnte (Bildvergleich wird eingestellt). ++ Reduzierung von Spiegelungen, welche über die Canon-Software nicht erreichbar ist. Über die Verarbeitungs-/Verpackungs-Qualität kann man nicht "meckern": + Das Gewinde fühlt sich gut an, an dem der drehbare Metallring des Filters befestigt ist. Das Gewinde besitzt aber eine Riffelung, sodaß die Verschraubung einfach, fest und sicher ist und das notwendige Drehen des CPL's keine Probleme macht. + Die Verpackung ist eine Plastikdose mit Vertiefung, in welchem das CPL beim Transport fest eingelegt ist. Mein persönlicher Gesamteindruck ist für dieses Produkt fällt zwiespältig aus, da meine 3 Kriterien nicht zu 100% erfüllt werden. Wer aber die weniger gute Leistung bei Farbkontrasten akzeptiert, hat hier eine gute und günstige Lösung gefunden. Überzeugend hingegen ist die Leistung bei Spiegelungen und Abbildungsqualität. Übrigens stimmt das Bild mit dem gelieferten CPL nicht überein. So lautet die Beschriftung meines CPL's folgendermaßen: "PRAKTICA Germany C-Pol 77" Schlußendlich gibt es 4 Sterne von mir und für die 100€-Klasse muß es ja auch eine Existenzberechtigung geben (*** Jeder ist seines Glückes Schmied ...).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Schatten und Licht, 14. August 2010
Ich habe mir den "Delamax Polfilter zirkular" (77mm, HiPlus, Typ 204) besorgt, um einfach mal ein Gefühl zu bekommen was mit diesen CPL's möglich ist. Ich dachte zum Testen reicht ja auch mal eine Günstig-Variante, die sich leider für mich als Billig-Variante herausgestellt hat. Als Test-Equipment habe ich eine Canon 40D + (meine alte Lieblings-Scherbe) Canon 28-70mm f/2,8 L benutzt. Der erste "Geradehinauschuß" hat meiner Ansicht nach schon die größte Schwäche dieses Filters offenbart, die eklatante Verminderung der Auflösungsqualität. Nun habe ich zunächst ein adäquates Landschaftsmotiv mit und ohne CPL abgelichtet (manuelle Einstellungen = M): f/5,6 # ISO 100 # 28mm) und verglichen. Hierbei zeigte sich folgendes: o Keine Probleme bei Autofokus und (manueller) Belichtung. o Keine Probleme beim Auffinden der idealen Position durch Drehen des CPL's. o Eine (erwartete) Erhöhung der Belichtungszeit von 1/800 auf 1/250 sec. -- Reduzierung der Bildqualität von geschätzten > 2000 Linien auf < 1500 Linien (siehe WEB-Seite von Traumflieger). + Gute Verbesserung der Farbkontraste für Himmel/Wolken, welche mit dem Normalbild + Canon-Software "RawImage Task Version 3.3" nicht adäquat hergestellt werden konnte. ++ Reduzierung von Spiegelungseffekten, welche über die Canon-Software nicht erreichbar ist. Bei der Verarbeitungs-/Verpackungs-Qualität muß man für diesen Preis zusätzliche Abstriche akzeptieren: o Das Gewinde fühlt sich an wie ein einfaches Plastikteil, an dem der drehbare Metallring des Filters befestigt ist. Das Gewinde besitzt aber eine Riffelung, sodaß die Verschraubung einfach, fest und sicher ist, sodaß das notwendige Drehen des CPL's keine Probleme macht. -- Die Verpackung ist eine einfache Plastikdose, in welchem das CPL beim Transport hin und her rutscht. Mein persönlicher Gesamteindruck ist für dieses Produkt neagtiv ausgefallen, da mein Hauptaugenmerk bei der Qualität eines Bildes liegt und nicht bei den "Verschönerungen". Wer aber die eklatante Qulitätsminderung akzeptieren kann, da sich diese vermutlich bei einfacheren Objektiven weniger auswirkt hat hier eine günstige Lösung gefunden, welche die Farbfehler/Spiegelungen der Natur sehr schön ausgleichen kann. Für mich bedeutet dies aber Rückgabe und bei der 100€-CPL-Liga eine für mich akzeptable Lösung suchen. Es hat also Lust auf mehr gemacht. Aber wie soll man ein Produkt bewerten, das man selbst als nicht adäquate Billig-Lösung qualifiziert hat, aber funktionell das abliefert was es eigentlich tun soll: Daher 3 Sterne (*** Jeder ist seines Glückes Schmied ...).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr Gute Billiglösung, 6. August 2010
(Einsatz mit Canon 40D) Das Gerät tut genau das was es machen soll: - Bilder mit dem Fotografen - verwacklungsfreies Auslösen auf einem Stativ Was will man mehr für diesen Preis. Es besteht zwar wohl aus 90% China-Plastik und einer eher unüblichen CR2 - 3 Volt (Made in China) Batterie, aber die Anschlüsse sitzen gut (Schraubverschluß + Anschlußstecker). Auf der Verpackung ist eine kurze Gebrauchsanweisung angegeben, welche für die einfachen Funktionen des Gerätes vollkommen ausreichend ist. Nach 4 Wochen intensiven Gebrauch kann ich zur Batterie sagen, daß diese noch einwandfrei funktioniert. Wer pfleglich mit seinen Geräten umgeht und keine besonderen Fähigkeiten von einer Funkfernbedienung erwartet dürfte mit dieser einfachen Lösung, wie ich auch sehr Zufrieden sein.
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3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Relativ tolle Optik für Canon Crop's im moderatem WW-Bereich, 8. April 2010
Was soll ich sagen, es war meine schlechteste Scherbe in meiner aktuellen Sammlung an ausgesuchten L-ProSumer-Objektiven bis zur EF-S 10-22mm, die schlechter in der Auflösungsqualität ist. Eines muß man in diesen Weitwinkel(WW)-Bereichen feststellen, es existieren leider keine sehr guten/hervorragenden Objektive (max. 3 bis 4 Sterne wären hier adäquat)! Tja, in dem Bereich von 10 bis 24mm hat man bisher bei allen Herstellern die sog. "Arschkarte" (für viel Geld) gezogen, aber wie der Volksmund sagt: "Der Einäugige ist König unter den Blinden". Jaaaaa, dies ist ein Einäugiger unter sehr, sehr vielen Blinden. Bis jetzt war noch kein Hersteller in der Lage eine entsprechende Abbildungsqualität wie z.Bsp. bei den 24/28-70 und 70-200 zu bieten. Aber leider ist die Weisheit immer noch gültig, besser ein relativ gutes Foto anstatt keines. Warum also 5 Sterne, obwohl es technisch nur 3,5 Sterne verdient hätte? Antwort: zeige mir eine bessere Scherbe für 1,6-Crop's (habe 40D und 310D) im moderaten WW-Bereich, dann würde ich freiwillig diese Rezension korrigieren und die Bewertung reduzieren. Ich kann sehr gut den Bereich zwischen 28 bis 40mm mit meiner 28-70mm f2,8 USM L vergleichen und bin da eigentlich nicht enttäuscht von der 17-40-iger, aber ist nun mal nicht diese Qualität (Rattenschärfe in allen Bereichen). Das Problem ist, daß es in dem moderaten WW-Bereich nun mal nichts besseres gibt. Die L-Fans mögen nun sagen daß die 16/17-35 mehr bieten, aber nur für Vollformat-Bodys, nicht aber für CROP's und zu dem exponential erhöhten Preis sowieso kein Thema. Das EF-S 17-55mm f/2.8 USM IS ist nicht viel besser, in der Fertigungsqualität schlechter und eben teurer. Die f2,8 für Restlichtfotografie ohne Blitz ist sowieso oft nicht ausreichend und eine Domäne für die Festbrennweiten mit <= f1,8 (z.Bsp. 24mm f1,8). Schlußendlich eine (bedingte) Empfehlung von meiner Seite für - Innen mit Blitz (Räume/Menschen) - Personen außen - Architktur, wenn 17mm ausreichend sind - Landschaftsaufnahmen, wenn viel mehr als bei den 24/28-igern (*1,6) drauf soll Ich persönlich habe dieses Objektiv auf meinem Zweitbody (Canon 310D) neben meinem Standard, dem 28-70mm 2,8 USM L (Canon 40D) immer griffbereit und habe diese Option schon oft gezogen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Non plus Ultra im Prosumer-200'er Zoom-Bereich, 6. April 2010
Tja, viele Vorrezensenten haben schon die Qualitäten dieses Midprice - Objektiv gelobt. Nun möchte ich selbst nach einem Jahr Gebrauch und hunderter Fotos meinen Senf dazugeben. Anstoß für den Kauf des Objektivs war der "Fall-Defekt" meiner alten, heiß geliebten Canon 310D (nein, kein Schreibfehler!!!) samt Kit - Objektiv Sigma 18-50mm. Nun hatte ich ein zweites funktionstüchtiges Kit - Sigma AF 55-200mm f/4-5.6 DC, aber kein Body. Also schnellst möglich Ersatz besorgt - eine 40D mit Kit - EF-S 17-85mm - und die 310D ab zur Reparatur. Das heftig umstrittene 17-85-iger hat mir nun die Augen geöffnet, daß da ab 70mm noch mehr sein muß als ich bisher kannte. Nach etlichen Online-Recherchen, habe ich mich dann für mein erstes L-Objektiv entschieden, dem 70-200 f4,0 L USM was ich bis heute nicht bereut habe. In den ersten Tagen habe ich fleißig das alte Sigma - Kit gegen das "neue" Canon getestet, da beide sehr ähnliche Voraussetzungen in Blenden- und Zoombereich haben. Nun hierbei ging die Sonne auf. Nicht nur daß "Meister Proper" aus Schwarz Weiß gemacht hat, nein auch der Grauschleier der Randbereiche war wie weggeflogen. Das Objektiv stellt bei "Normalaufnahmen" in meinem bevorzugten Blendenbereich von 5,6 bis 8,0 so ziemlich alles rattenscharf dar. Toll werden auch alle, von mir besonders gern angewendeten Gegenlichtaufnahmen ab Blende 11. Hierbei konnte ich noch keine Flares beobachten, einfach ein tolles Stilmittel. Dieses Objektiv kann auch benutzt werden, um bei Blende 4,0 ein Objekt wunderschön frei zu stellen. Ja es werden hierbei keine f2,8 benötigt, die f4,0 tun es auch wunderbar. So ist dies mein bevorzugtes Makro-Objektiv geworden, trotz eines vorhandenen (ebenso rattenscharfen) Makros 28-70mm f2,8 L USM, welches nun meinen Standardbereich abdeckt. Bei diesen vielen Aufnahmen konnte ich feststellen, daß bei der Auflösungsqualität von 70 bis 200mm bei og. Blendenstufen kaum sichtbare Unterschiede existieren. Also nicht nachdenken bin ich jetzt im optimalen Grenzbereich meines Objektivs, anvisieren, abdrücken, Ergebnis bewundern. Schlußendlich ist dieses Objektiv nicht perfekt, aber Perfektionismus kostet eben nicht proportional sondern exponential mehr. Klar könnte der schnelle Autofokus noch schneller sein, der IS manchmal fehlen und die Blende 4,0 doch nicht ausreichen. Aber für diese Probleme hilft meist die Änderung der ISO-Empfindlichkeit, oder eben das erweiterte Öffnen des Geldbeutels. Bei mir persönlich hatte die Anschaffung dieses Objektivs sehr viel ausgelöst. So besitze ich nun 3 Prosumer L-Objektive, welche sich bei zwei Bodys den Bereich von 17 bis 200mm teilen. Also eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite und nicht vergessen das gute Stück mit einem Aufsatz zu schützen.
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