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Rezensionen verfasst von
"thorstenill"

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Reckoning - The I.R.S. Years Vintage 1984
Reckoning - The I.R.S. Years Vintage 1984
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,60

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen byrds-epigonen, 19. August 2004
ein klasse steigerung gegenüber dem debut "murmur". reckoning erschien 1984 und hatte von allen REM-alben die offensichtlichsten byrds-bezüge. peter buck spielte eine geniale 'mr. tambourine'-gitarre, während michael stipe weiterhin nuschelte, wie beim debut zuvor. die drums klangen jetzt endlich wie drums, der mechanische sound war weg, ebenso die new wave einflüsse von "murmur". herauskam ein wunderschönes, kompaktes album voller gitarren-pop-perlen, der star war wieder das ganze album, als summe der einzelnen songs. jedes lied setzt sich sofort fest, den genialen hooks sei dank. 'i'm sorry' sang michael stipe in "so. central rain", wofür eigentlich ? in zeiten bombastischer produktionen von michael jackson, bruce springsteen, dire straits oder sting schaffen REM ein differenziert kingendes kleinod, welches heute noch als zeitlos bewertet werden muss. müsste man die platte stimmungsmässig einer jahreszeit zuordnen, würde dies nicht gehen. "reckoning" steht für aufbruch, fröhlichkeit, melancholie und dunkelheit gleichzeitig, alle stimmungen sind vorhanden ... eine der top drei platten von REM ! neben den 11 original songs gibt es auf dieser ausgabe von 1992 noch bonus-live-material und anderes, u.a. eine geniale coverversion von "moon river". der kompaktheit zum trotz, anspieltipps = "pretty persuasion", "harborcoat" und "second guessing". hier könnten aber genausogut alle anderen songs stehen.


Murmur - The I.R.S. Years Vintage 1983
Murmur - The I.R.S. Years Vintage 1983
Preis: EUR 10,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessantes frühwerk, bereits mit typischen REM-merkmalen, 17. August 2004
hört man sich heute durch die frühwerke von REM, so registriert man die hohe musikalische qualität, welche REM von anfang an veröffentlicht haben. es gibt kein wirklich schwaches album von der band aus georgia, trotzdem sind nicht alle veröffentlichungen gleich stark. betrachtet man "murmur" aus der distanz von über 20 jahren, kann man erst wirklich bewerten, wie zeitlos die songs sind. das grosse plus von REM sind die songs an sich, die stimmungen, arrangements und melodien, die auch heute noch ungebrochen herausragend sind. "murmur" war das erste, volle album von 1983, ein jahr zuvor gab es nur eine EP namens "chronic town". die zwölf original-songs sind auch heute noch gut hörbar und setzen sich schnell in den gehörgängen fest. REM anno 1983 stand für den aufbrauch in eine gitarren-orientierte zukunft, weg vom synthetischen sound des new waves. trotzdem sind new wave einflüsse noch hörbar, vor allem der drums-sound klingt leicht mechanisch. michael stipe singt, besser nuschelt weitesgehend unverständlich, was sich erst ca. eine dekade später ändern sollte. Trotzdem ist und war diese stimme immer trademark von REM. peter buck peitscht die riffs nach vorne ("radio free europe", "catapult", "9-9"), wenn er nicht gerade seine byrds-lektionen übt ("talk about the passion", "perfect circle"). die produktion wirkt aus heutiger betrachtung eher schwächlich, weil nicht voll genug, aber dieses merkmal hatten viele veröffentlichungen anfang der 80er jahre. ausserdem dürfte das produktionsbudget deutlich schmäler gewesen sein, als z.b. bei "out of time" von 1991. REM bekennen sich heute noch zu etlichen songs dieser frühphase und bauen diese permanent in ihr live-repertoire mit ein. die tempis variieren gekonnt, eintönigkeit klingt anderst. ein schönes zeitdokument, welches ausgangspunkt für eine bemerkenswerte entwicklung einer tollen band wurde. anspieltipps fallen schwer, am besten die platte von vorne bis hinten durchhören, o.g. ausgabe von 1992 hat sogar noch live-bonusmaterial zu vermelden.


Live
Live
Wird angeboten von HURRICANE RECORDS BERLIN
Preis: EUR 24,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lieber mittendrin statt nur dabei, 16. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Live (Audio CD)
es gibt nicht viele livealben, die die konzert-atmosphäre rüberbringen, zu oft wird nachgemischt, retuschiert und auf einen viel zu perfekten sound geachtet. dieses live-doppelpack von delbert mcclinton ist anders, weil rauher und authentischer. man ist direkt geneigt ab und zu zum cd-spieler zu blicken - der schweiss koennte aus der cd-lade tropfen ... delbert mcclinton ist ein texanischer songwriter, der irgendwo zwischen southern soul, r'n'b und rock zuhause ist. angereichert werden fast alle songs hier von einer 2-mann bläsertruppe, die ab und zu auch solo trompeten oder saxophon spielen darf. der gesang ist trink- und wettergegerbt und kommt der musik perfekt entgegen. die rhythmusarbeit ist staubtrocken, die gitarren messerscharf. und trotzdem wird immer rechtzeitig das tempo zurückgenommen, somit bleibt das gesamte konzert auf einem spannenden level. anspieltipps: spare ich mir diesmal, beide cd's am stück hören bringts ... !


Souther-Hillman-Furay
Souther-Hillman-Furay
Preis: EUR 18,97

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von wegen poor man's westcoast rock, 16. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Souther-Hillman-Furay (Audio CD)
klasse platte !!! die eagles, jackson browne, poco, buffalo springfield, csn - diese bands haben überlebt und sind heute noch jedem geläufig. die souther, hillman, furay band war wohl zu kurzlebig und zu wenig erfolgreich, als dass sich noch jemand an diese band erinnert. dabei sind die einzelnen mitglieder berühmter als das komplette team: j.d. souther als solokünstler und songwriter fuer viele andere, chris hillman (byrds, flying burrito brothers), richie furay (poco, buffalo springfield), al perkins (fbb, manassas), jim gordon (derek & the dominos) und paul harris. die musik ist die perfekte mischung aus all den genannten namen, kompakter westcoast sound mit tollen melodien, unaufdringlich, eingängig und eigentlich zeitlos, mal eher rock, mal pop. die eagles haben damals ähnliche musik gemacht und sind ihren weg gegangen, diese band halt leider nicht. anspieltipps: "believe me", "fallin' in love" und "rise and fall".


Down Upon the Suwannee River
Down Upon the Suwannee River
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 29,95

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen little feat live 2000 in bewährter qualität, 11. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Down Upon the Suwannee River (Audio CD)
wer little feat kennt und mag wird bei dieser live-doppel-cd nicht wirklich überrascht. musikalisch neues ist eigentlich auch nicht mehr zu erwarten. den bekannten mix aus swamp rock, r'n'b, cajun und southern soul bietet diese exzellente band mittlerweile auf zuverlässig ansprechendem niveau, so auch bei diesem konzert vom oktober 2000. wie alle anderen live-alben von little feat bilden die klassiker aus den siebziger jahren ("dixie chicken", "sailin' shoes", "oh atlanta", "willin'") das grundgerüst, angereichert wird durch songs aus der jüngeren vergangenheit ("bed of roses", "rag mama rag", "it takes a lot to laugh"). viele songs werden zu längeren instrumental-jams genutzt, "dixie chicken" bringt es gar auf über 27 minuten laufzeit. hierbei zeigt sich, dass little feat auch jazzige elemente einbauen koennen. zwischen relaxtem front-porch-musizieren und vollem bandsound mit bläserunterstützung wird alles angeboten. shawn murphy darf bei drei songs als leadsängerin ran. kommunikation mit dem auditorium findet so gut wie nicht statt, das publikum ist zwischen vielen songs kaum auszumachen. das ist aber bei vielen anderen live-konserven auch nicht anderst.
fazit: little feat brauchen niemandem mehr etwas beweisen. leider haben sie viel zu wenig anhänger hierzulande, wie sonst ist zu erklären, dass ihre alben nur noch als imports zu haben sind. anspieltipps: "dixie chicken", "rag mama rag", "bed of roses".


Blue Sky
Blue Sky
Preis: EUR 19,09

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bottle rockets sind wieder obenauf, 3. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Blue Sky (Audio CD)
the bottle rockets aus missouri haben 1993 ('bottle rockets') und 1994 ('the brooklyn side') zwei furiose alben vorgelegt. roots rock mit blues-, alternativ-, country- und folk-einfluessen, immer kraftvoll rockend. anschliessend wurde es ruhiger und eigentlich auch qualitativ schlechter. zuletzt gab es ein durchwachsenes doug sahm-cover album ('songs of sahm', 2002). anno 2003 sind sie wieder da, mit samter magie der beiden debut-alben. sie sind insgesamt ruhiger geworden, verwenden mehr akustische gitarren als je zuvor. die songs strahlen eine roots-gelassenheit aus, die mit jedem hördurchgang anwächst. warren haynes (allman brothers band) hat produziert und unterstützt in einigen songs. die slide-gitarren haben einen wesentlichen anteil am gesamtsound und geben dadurch dem ein oder anderen song einen blues-touch. 'i don't wanna go back' klingt stark nach tom petty, bedingt durch die 12-string gitarre, den gesang von robert kearns und dem pop-appeal dieses songs. trotzdem ist die gesamte bottle rockets musik durch und durch roots rock. die bottle rockets sind wieder obenauf und machen lust auf mehr. anspieltipps: 'lucky break', 'baggage claim' und 'blue sky'.


Hello Pig
Hello Pig
Wird angeboten von discman
Preis: EUR 7,11

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen levellers gehen neue wege, 30. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Hello Pig (Audio CD)
die levellers aus brighton stehen normalerweise fuer folk rock mit betonung auf letzterem. hymnenhafte songs, kräftige produktionen und ein herausragender leadgesang sind die markenzeichen der band. so gesehen hat sich nicht viel geändert. und doch will dieses album nicht so recht begeistern. den auftakt macht "happy birthday revolution", man könnte denken john lennon sei auferstanden. in der folge bekommt man schon das gefühl die levellers wollen neue wege gehen. verzerrte gitarren, die stimme noisy verstellt, es ist nicht ganz einfach diese songs zu mögen. erst "edge of the world" zeigt die band, wie man sie kennt, akustische gitarre, piano und ein hymnenhafter gesang, sicher einer der besten songs des albums. zwischendurch folgen immer wieder noisy attacken, die es nahezu unmöglich machen das komplette album aus einem guss zu geniessen. es ist nicht grundsätzlich schlecht, was die levellers hier präsentieren, eher gewöhnungsbedürftig. was bleibt ist ein zwiespältiger eindruck und die akzeptanz, dass sich bands auch weiter entwickeln wollen und dürfen. das könnte allerdings den einen oder anderen alten levellers-fan kosten. anspieltipps: "edge of the world" und "do it again tomorrow". fuer die "neuen" levellers stehen beispielhaft "the weed that killed elvis" oder "modern day tragedy".


Dust in the Wind
Dust in the Wind
Preis: EUR 12,30

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cheapo Kansas KBFH Konzert von 1989, 26. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Dust in the Wind (Audio CD)
bei dieser CD handelt es sich um eine lizenzausgabe des king biscuit flower hour - konzertes von 1989. Die songreihenfolge entspricht nicht dem originalkonzert, was bei den übergängen der einzelnen songs teilweise deutlich zu hören ist. "magnum opus" wird nach 2'12 minuten einfach ausgeblendet. was diese CD einigermassen rettet sind die unverwüstlichen kansas-klassiker der 70er jahre. "miracles out of nowhere", "dust in the wind", "point of know return", "carry on wayward son" und "the wall" sind praktisch nicht tot zu spielen. die anderen songs stammen aus den 80ern, in denen kansas nur eine x-beliebige mainstream/hard rock-kapelle waren, auf das 12-minütige steve morse-gitarren-gefrickel "house on fire" hätte man getrost ganz verzichten koennen. 2 sterne für die qualität, einer fuer preis-leistung.
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In Between
In Between
Preis: EUR 14,19

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein verspätetes americana-kleinod, 21. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: In Between (Audio CD)
was waren das für selige zeiten, als bands wie die jayhawks, son volt, wagon oder jolene die americana-fahne quer durch die welt getragen haben. roots rock war mitte der 90er angesagt, wie kaum ein anderer musikstil, der nicht nur in den ländlichen gegenden der usa enstand. "in between" von brown bottle flu stammt aus dem jahr 2000, kommt also eigentlich zu spät, aber was heisst das schon. dieses album ist sensationell gut. die songs werden getragen durch die akustischen gitarren, musikalische tupfer setzen mundharmonika, violine (super !) und gezielt auch die e-gitarren. die songs sind fast alle slow bis mid-tempo, ausnahmen wie "1.000 times before" sind aber auch nicht wirklich schnell. die haupteinfluesse sind die o.g. bands, in den etwas lauteren songs koennte man auch jr. gone wild, green on red oder die long ryders raushören. alles ist ur-amerikanisch, rural roots pop at its best. sehr zu empfehlen !!! anspieltipps = "know enough", "rusty lullaby" und eigentlich der rest auch ...


Hollywood Town Hall
Hollywood Town Hall
Preis: EUR 13,40

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Inselplatte, 22. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Hollywood Town Hall (Audio CD)
HOLLYWOOD TOWN HALL ist das Meisterwerk der Jayhawks. Alle 10 Songs zeigen, welch verzügliche Songwriter Gary Louris und Marc Olsen waren, als sie noch gemeinsam Musik machten. Dieses Album dokumentiert aber auch die ganze Band auf ihrem Höhepunkt. Country- und Rootspop werden zu grossartigen Songs verarbeitet. So eingängig die Melodien erscheinen, so verwundert stellt man bei jedem Durchgang feine, neue Nuancen fest. Dazu ein traumhafter Harmoniegesang, glasklar produziert und, entgegen dem Winterfoto auf dem Cover, eine Wärme spendende Angelegenheit. Für mich eine von fünf Inselplatten ever, zumindest für die Insel, die da Americana heisst. Diese Qualität hatten die Jayhawks später nicht mehr, die Nachfolgeplatte, TOMORROW THE GREEN GRASS geriet zur Enttäuschung, und nach dem Ausstieg von Marc Olsen ging der Rest popigere, will sagen musikalisch andere Wege. Anspieltipps zu nennen erübrigt sich, da müsste man schon alle 10 Titel aufzählen, also spare ich mir dies hiermit.


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