Profil für Calvin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Calvin
Top-Rezensenten Rang: 2.931.906
Hilfreiche Bewertungen: 87

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Calvin

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Asus 1008P Karim Rashid Collection 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N450 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Win 7 Starter) braun
Asus 1008P Karim Rashid Collection 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N450 1,6GHz, 1GB RAM, 250GB HDD, Win 7 Starter) braun

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit eines der besten 10Zoll-Netbooks, 10. März 2010
Ich habe mir gestern das 1008P Edition Karim Rashid in Braun gekauft. Hier meine Eindrücke:

Ausstattung

(+) Das Netbook besitzt ein sehr edles Design und fühlt sich beim Transport aufgrund der Oberflächenstruktur angenehm an. Durch die Struktur wird einem das Gerät auch sicher nicht so schnell aus der Hand rutschen. Es ist eines der flachsten Netbooks derzeit auf dem Markt mit einem äußerst flachen Akku. Die Tastatur ist meines Erachtens eine der besten. Alle Tasten besitzen einen Abstand von ca. 0,3cm, sodass es auch für Menschen mit etwas größeren Händen perfekt geeignet ist. Die Anschlüsse (2x USB, Mini-VGA, LAN; keine Anschlüsse vorne und hinten) sind durch Blenden vor Schmutz geschützt. Card-Reader ist vorhanden.

(-) Es besitzt leider einen Glare-LCD. Obwohl die Farbkontraste dadurch wesentlich lebendiger wirken, stört es doch oft, gerade bei hellem Licht, wenn sich das eigene Konterfei im Bildschirm spiegelt! Darüber hinaus ist es äußerst sensibel gegenüber Fingerabdrücken. Asus liefert hierzu aber ein Microfasertuch mit. Die Blenden vor den Anschlüssen schützen zwar, sind aber wiederum ein Kandidat für Abnutzungserscheinungen. Das Gerät hat einen direkten Mini-VGA Anschluss. Ich wüsste aber von keinem Monitor oder Beamer, der diesen Anschluss (bereits) besitzt. Asus hat aber einen VGA-Dongle am Gerät installiert. Schade nur, dass man den dann immer zwischenstecken muss. Sehr schade finde ich, dass die Buttons des Touchpads beim mir knartschen. Vielleicht liegt das an meinem Modell, aber die Verarbeitung wirkt hier nicht besonders professionell.

Hardware

(+) Das 1008P hat einen schnellen 1,6 GhZ CPU und 1GB RAM. Darüber hinaus ist es mit 250GB Festplattenspeicher ausreichend versorgt. Win7 Starter läuft okay, würde aber mit 2GB wesentlich flotter agieren. Surfen und Arbeiten ist mit den Gerät optimal. YouTube-Videos mit 760px Auflösung schafft das Gerät nicht mehr flüssig (zumindest nicht, wenn zugleich das Video geladen wird), alles andere ist kein Problem. Das Gerät ist bemerkenswert leise! Festplattengeräusche sind kaum zu hören.

(-) Wie bereits von anderen Kommentatoren angemerkt, muss man mit der Akkulaufzeit aufpassen! Asus gibt 12 Std. an, was auch stimmt, aber nur aufgrund der Tatsache, dass ein Zusatzakku mit dabei liegt!! Zwar hat das Gerät eine simple Steckeinrichtung für den Akku, aber dennoch ist dies unnötiger Verschleiß. Ich denke mal, dass es die flachen Akkus derzeit nicht mit 4400mAh gibt. Mich persönlich stört das Wechseln nicht. Die Laufzeit pro Akku beträgt also max.6 Stunden. Allerdings zieht das eingeschaltete W-LAN fast die Hälfte der Kapazität (je nach Betrieb)!

Software

(+) Win7 Starter ist ein brauchbares Win7. Wer auf das Aero-Feature und auf das sowieso überflüssige Mediacenter verzichten kann, hat hier keine Probleme. Nett ist auch die 60 Tage Testversion von Office2007 (da ich aber OpenOffice nutze, für mich überflüssig). Das Gerät braucht für den ersten Start ca.20-30min, bevor es einsatzbereit ist. Die überflüssige Software, die sich in Grenzen hält, kann auch wieder deinstalliert werden. Dank Asus lässt sich sogar das Hintergrundbild von Win7 verändern, normal ist dies bei der Starter-Edition nicht möglich.

(-) Win7 Starter ist kein vollständiges Win7. Wer Wert legt auf den XP-Kompatibilitätsmodus oder ihn braucht, sollte auf Win7 Professional o.ä. updaten. Ich persönliche vermisse nur die mir lieb gewonnenen StickyNotes. Asus bietet ein sog. Express-Gate an. Dieses OS startet direkt nach dem BIOS und ermöglicht schnellen Internetzugriff. Meines Erachtens ein überflüssiges Feature.

Fazit: Trotz der zahlreichen "Mängel" bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Wem die 12 Zoll Geräte bereits zu groß sind und die 10 Zoll Geräte zu schlecht verarbeitet findet, der sollte zugreifen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2010 2:17 PM CET


10,000 Days
10,000 Days
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOOL überrascht auf allen Ebenen, 6. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: 10,000 Days (Audio CD)
Was habe ich als Fan erwartet, nachdem ich diesen Tag schon seit 5 Jahren herbeigesehnt habe? Hatte ich wirklich auf eine Fortsetzung von „Lateralus“, dem Vorgängerwerk, gehofft?

„10 000 days“ ist kein revolutionäres Album. Es wurde bewusst auf Altbewährtes gesetzt. Viele Stellen erinnern an „Lateralus“, so z.B. einige Gitarrenriffs, einige afrikanisch-angehauchte Drum Parts und auch der Bass ist gewohnt „dreckig“. Doch statt zu sagen: „Hatten wir schon“, begrüße ich die Variation. Das neue Album klingt wie aus einem Guss. Kein Wunder! Die Jungs haben teilweise ihre Jam-Session mitgeschnitten. Hatte „Lateralus“ noch seine Höhen und Tiefen, so verschwindet der musikalische Klimax auf „10 000 days“ nahezu. Anfangs bekommt man den Eindruck, die Jungs kämen nicht zu Potte. Schwerfällig und eintönig melancholisch klingen die Songs beim ersten Hören. Doch, wie so oft, gewinnt das Album immer mehr an Tiefe, sobald man es öfter hört. Man kann festhalten, dass „10 000 days“ zwar dieselben Tools benutzt wie „Lateralus“, damit aber etwas ganz anderes anfängt.

Für jemanden, der sich in TOOL reinhören möchte, ist „10 000 days“ vielleicht zu schwierig. Die Vorgängeralben waren noch mehr auf das gewohnte Gehör des musikalischen Menschen ausgerichtet. Es machen sich wohl die Jahre mit „A Perfect Circle“ bemerkbar, die Sänger James Keenan geprägt haben. In dieser Sichtweise steht „Lateralus“ als unangefochtenes Meisterwerk da, doch hat sich mit „10 000 days“ ein weiteres geniales Werk in diese Reihe gesetzt und TOOL haben wieder einmal bewiesen, dass es ihnen egal ist, was andere denken und dass sie nur Musik machen, die aus ihrer Seele spricht. Das erklärt vielleicht viele Macken, die man von den Jungs in Bezug auf ihre öffentlichen Auftritte gewohnt ist. Das Musik wirklich Kunst ist, merkt man nur an solchen Bands!


Damnation/Lim.Digipack
Damnation/Lim.Digipack
Wird angeboten von MGames
Preis: EUR 39,90

5.0 von 5 Sternen Opeth mal anders, 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Damnation/Lim.Digipack (Audio CD)
Dieses Album ist eindeutig ein Außenseiter. Weg von "Novembre" und "Katatonia" und hin zu den Kumpels von "Pink Floyd" und "Radiohead". Damit betreten Opeth natÃrlich kein ihnen unbekanntes Terrain. Auch wenn dieses Mal nicht soviel wert auf die Gitarren gelegt wurde. Solos sind rar oder simpel und eigentlich sind die Gitarrenparts eher, wie beim Lagerfeuer, als Hintergrund gedacht. Klar im Vordergrund steht die Gesangslinie, wunderbar vollfÃhrt von Mikael Akerfield, dem eigentlich jede Tonlage perfekt gelingt. Eine wunderbar romantische, leicht melancholische, sanfte Stimme.
Was in den anderen Opeth Alben die ruhigen Lieder zwischendurch waren, dass ist jetzt durchgehend auf dem Album zu finden. Darum denkt man als erstes: Eintönig! Aber schon nach 3-maligem Hören bemerkt man die unterschiedlichen Facetten jedes einzelnen Songs.
Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, welcher mein absoluter Favorit auf dem Album ist und das sagt mir persönlich, dass ich mal wieder ein Top-Album gekauft habe!
Der Syntheziser im Hintergrund und die mitteltönigen Gitarren zusammen mit dem Bass schaffen es in gewagter Symbiose ein ruhiges GefÃhl des Friedens zuvermitteln. Es ist wirklich schön, mit diesem Album einzuschlafen oder zu lernen/lesen.
Opeth selber sagten, dass dies Album nur ein Traum gewesen sei, den sie sich erfÃllen wollten. Ich denke nicht, dass es nun in dieser Richtung weitergeht. Das ist auch eigentlich gut so, denn die Musik von Opeth war immer der Unterschied zwischen Agression (Death) und Kompromiss (atmosphÃrisch).
Dammnation ist der perfekte Einstieg fÃr die Leute, die DeathMetal eher distanziert gegenÃberstehen. Das sogenannte Geschreie und Gegrunze fehlt hier völlig, aber wenn man will, kann man in der Opeth-Historie weiter zurÃckgehen und auf solche Meisterwerke wie "Still Life" oder "Blackwater Park" stoßen. Sonst hat man mit Damnation ein gutes atmosphÃrisches progressives Rockalbum gekauft.


Rage Against the Machine
Rage Against the Machine
Preis: EUR 6,99

71 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Protest gegen das System, 19. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Rage Against the Machine (Audio CD)
Dies ist das erste Album von Rage. Und es ist immer noch die unangefochten Nummer1 unter allen RATM Alben! Hier erkennt man die gesamte politische Power, die Rage zu Anfang rausgelassen hat. Rage ist mehr als Musik. Die Band unterstützt viele politische Institutionen, die sich gegen Rassendiskriminierung und Unterdrückung einsetzen. Zum Beispiel die "Black Panthers". Keine Frage, dass ihre Meinung knallhart links ist. Das beweisen nicht nur die Lyrics sondern auch die Tatsache, dass auf der ersten Auskopplung von RATM, Bombtrack, der Revolutionär Che Guevara zu sehen ist.
Das self-titled Album, mit dem wir es hier zu tun haben, ist durch und durch ein Genuss für Crossover/Funk Freunde. Und hier hat wirklich JEDER Song eine Meinung. Damit hebt sich RATM ganz klar von den anderen Rockbands ab. Vor allem heutzutage, wo gecasteter Nu Metal die Charts regiert.
Das Album kann man sehr gut von vorn bis hinten durchhören. Alle Songs sind aggressiv, anklagend und befreiend zugleich. Nehmen wir nur „Bullet in your Head“. Zack de la Rocha, der Leadsänger, meint damit so etwas wie ein Splitter in den Köpfen der Menschen, die verblendet wurden vom System und die Wahrheit nicht erkennen. Mit „Wake up“ ruft er dann zum Handeln auf.
Tom Morello rundet das Ganze dann mit seinen gott-ähnlichen Riffs ab. Kein Wunder dass er mehrmals zum Gitarristen des Jahres gewählt wurde. Mit seiner „Arm the Homeless“ Gitarre kann er mehr als nur spielen und scratchen... ;)
Von den Lyrics her ist RATM sogar noch besser als meine Nummer2 „Battle of Los Angeles“. Man merkt ihren Protest in jedem Song an.
Wirklich interessant ist die Tatsache, dass viele US Radio Sender nach dem 11.September ihre Playlists gekürzt haben, um nicht noch mehr Trouble zu verursachen durch Songs, die politisch nicht korrekt sind. Von einigen Bands wurden 2-3 Lieder rausgenommen, bei RATM waren es alle Songs. :)
Kein Wunder, denn wie beschreibt man sonst eine Band, die mitten auf der Bühne eine US-Flagge anzündet und schreit:“ You think this is the land of the free? What? Whoever told you that is your enemy?!”
Che lives!


Seite: 1