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Rezensionen verfasst von
Claudia Merz

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Bielmeier 280000 HEPA-Luftreiniger
Bielmeier 280000 HEPA-Luftreiniger

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Gerät, nicht so guter Service, Plastikgeruch, 10. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe wirklich Stunden damit verbracht, einen guten Luftreiniger zu finden, weil meine ganze Familie unter Allergien leidet. Zuerst hatte ich den Steba Luftreiniger, der war nicht schlecht, aber recht laut und ich brauchte auch mehr Luftumwälzung, da unsere Räume recht groß sind. Also fiel meine Entscheidung letztlich auf den Bielmeier 280000.

Als ich das Paket öffnete kam mir Plastikgeruch entgegen. Noch schlimmer wurde es, als ich es anlaufen lies. Ich schloss die Zimmertür und als ich nach einer Stunde wiederkam, roch das ganze Zimmer nach Plastik oder frischem Lack - auf jedenfall sehr unangenehm. Da ich nicht wusste, ob das eine vorübergehende Erscheinung ist, wann der Geruch nachlässt und ob ich etwas tun kann, um diesen Prozess zu beschleunigen, schrieb ich dem Hersteller. Hier die ersten Sätze der Antwort, die ich bekam: "Dieses Problem war uns bis jetzt noch nie gemeldet worden. Wir haben ein neues Gerät ausgepackt und geprüft, dieses riecht nicht nach Plastik.[...]". Das fand ich wirklich frech und v.a., was soll ich mit dieser Nachricht anfangen? An meinem Geruchssinn zweifeln? Wie auch immer, ich ließ das Gerät dann einige Tage (durchgehend) in einem selten benutzten Zimmer laufen und nach und nach legte sich der Geruch.

Die Verarbeitung ist so lala. Das Design: naja, ich hätte ja lieber ein Gerät in weiß, das würde nicht so auffallen in den Wohnräumen. Aber Funktion war mir halt wichtiger. Und die Funktion ist wirklich gut! Man merkt, dass die Luft reiner ist und ich habe auch das Gefühl, dass die Allergiesymptome weniger werden. Und das ist ja eigentlich auch das Wichtigste! Wenn man allerdings einen Effekt auf die ganze Wohnung wünscht, kommt man nicht drum herum, den Luftreiniger ständig von einem Zimmer ins nächste zu schleppen oder sich für jedes Zimmer einen eigenen zu kaufen. Die Luftumwälzung ist zwar gut, kann aber natürlich nicht einen solchen Sturm entfachen, dass die Strömungen von einem Zimmer ins nächste schwappen.

Gut finde ich auch die zusätzlichen Funktionen: Luft erfrischen und Viren/Keime filtern sowie die Automatikfunktion (, die wirklich funktioniert, wie ich mit einem Deospray getestet habe ;). Ganz aus geht das Gerät allerdings nie, obwohl es keinerlei Staub und Gas mehr in der Luft anzeigt. Bei einem alten Haus wie dem unseren, das leicht muffig riecht, muss das Gerät allerdings auch nonstop laufen, denn die Ausdünstungen sind ja immer da (vielleicht geht es deswegen auch nie ganz aus? - wer weiß). Die Laustärke ist auf der kleinsten Stufe so, dass man tatsächlich dabei schlafen kann (hört sich an wie starker Wind). Höhere Stufen sind dann schon nerviger, aber man muss das Gerät ja nicht dort auf höchster Stufe laufen haben, wo man gerade ist.

Alles in allem ein gutes Gerät, wenn man Gerüchen und Allergien Herr werden möchte, und die erste Woche Plastikgestank übersteht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2012 5:13 PM MEST


Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
von Kathrin Passig
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen witzig, zynisch, gefährlich - und v.a. keine Hilfe, 9. August 2012
Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk sprang mir "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin" in die Augen. Ich fand den Titel klasse und nahm es mit. Die ersten 100 Seiten begeisterten mich. Ich hatte noch nie einen Ratgeber gelesen, bei dem ich so viel lachen musste. Er ist wirklich unheimlich witzig, gut geschrieben und macht wirklich Spaß (dafür 2 Punkte) - zumindest die ersten 100 Seiten. Dann dämmerte mir langsam, dass ich es "für einen Ratgeber" nur so witzig fand, weil es eigentlich keiner war.

Mit viel Ironie wird das Thema "Prokrastination" (Aufschieberitis) unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die Aufschieberitis ist eigentlich ganz normal und natürlich - wir sollten aufhören, uns, dem protestantischen Arbeitsethos gemäß, mit Selbstdisziplin zu geißeln und das ganze mit Humor sehen. So weit so gut. Natürlich ist es sinnvoll, sich erst einmal so zu akzeptieren wie man ist, anstatt einem Idealbild hinterher zu hecheln, das es gar nicht gibt und/oder das einfach nicht zu uns passt. In Ordnung. Grundsätzlich ein guter Ansatz für ein Selbsthilfebuch. Wenne es denn darüber hinaus ginge...

Was der Ratgeber aber im Titel verspricht, nämlich mir beizubrigen, wie ich trotz fehlender Selbstdiziplin mein Leben auf die Reihe bekomme, hält er in keinster Weise. Bei jedem Tipp, den ich dort las, fragte ich mich, ob der nun ernst gemeint oder einfach nur der zynisch humoristischen Erzählweise untergeordnet sein mochte: Sich einfach etwas Unwichtiges vorzunehmen, es dann aufzuschieben und durch das Aufschieben dann irgendwann doch das Wichtige zu erledigen (anstatt sich gleich dem Wichtigen zu widmen, weil ja die Gefahr besteht, dass man es aufschiebt), klingt nicht nur verwirrend, sondern kommt mir eher vor wie eine Leserverarschung.

Gestützt wurde dieser Eindruck dann auf Seite 110: Hier lesen wir unter der Überschrift "10 Dinge, die man ohne schlechtes Gewissen unterlassen kann" unter anderem "Zum Arzt gehen", "Selbstmord begehen", "Ein Testament machen". Von einem Selbsthilfebuch kann ich hier nichts mehr entdecken. Obwohl... wenn wir nicht mehr zum Arzt gehen, und das Prostatakarzinom beherzt ignorieren, dann brauchen wir tatsächlich keinen Selbstmord mehr zu begehen, denn wir sterben so schnell, dass sich auch das Testament erledigt hat.
Hier habe ich eher den Eindruck, dass sich die durch ihre Blogartikel bekannten Autoren für einen schnellen Witz prostituieren... oder auf dem Weg vom Titel zum fertigen Buch irgendwo den Sinn vergessen haben - was bei unorganisierten Menschen schon mal vorkommen kann ;). Aber einem wirklich ernsthaft mit seiner Aufschieberitis hadernden Person zu erzählen, er müsse sich zumindest nicht selbst umbringen - das Sterben geschehe meist ganz von allein - ist schon ziemlich boshaft.

Gefährlich wird es dann sogar bei dem Tipp, Briefe einfach nicht zu öffnen (oder nur alle viertel Jahr). Ist ja durchaus ein Schmunzler, dass sich viele Probleme von allein lösen und die Geldeintreiber im Laufe der Zeit mit der Rückzahlungssumme herunter gehen, aber für Menschen, die gerade durch dieses Verhalten in eine tiefe Schuldenmisere geraten sind, geradezu ein Schlag ins Gesicht - und für alle ernsthaften Prokrastinierer, die noch keine Schuldenberge angehäuft haben, die beste Anleitung, wie man es doch tut. Böse, böse! Und vor allem überhaupt nicht hilfreich.

Zum Ende scheinen sich die Autoren dann doch noch darauf zu besinnen, dass zu einem Selbsthilfebuch auch eine Aufzählung an Verhaltensregel gehört, die aber entweder absolut unbrauchbar sind oder das wiederholen, was andere zum Thema Selbst- und Zeitmanagement schon geschrieben haben.
... und das man sich bei schlauen Vorgesetzten keine blöden Ausreden für die nichterledigten Aufgaben ausdenken sollte, ... na gut, das ist jedem Aufschieber jawohl selbst klar - dazu muss er kein 286 Seiten Werk lesen.

Zusammenfassend lässt sich zu "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin" sagen: Wer mit viel Humor und Zynismus auf die eigenen Unzulänglichkeiten blicken und sich bestätigen möchte, dass das alles gar nicht so schlimm ist, für den ist das Buch genau das richtige. Denn eines ist es ganz sicher: unheimlich komisch! Wer aber ein wirkliches Problem hat, mit seiner Persönlichkeitsstruktur in einer absolut durchorganisiserten und auf Effizienz getrimmten Welt klar zu kommen (und das ist ja der durchaus ernste Aspekt dieses eigentlich ernsten Themas), dem hilft dieses Buch kein bisschen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 10:07 AM CET


»Endlich frei«: Schritte aus der Depression (Beltz Taschenbuch)
»Endlich frei«: Schritte aus der Depression (Beltz Taschenbuch)
von Josef Giger-Bütler
  Gebundene Ausgabe

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schatz unter den Ratgebern!, 12. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen. Es ist mit klarer Sprache geschrieben, gut strukturiert und inhaltlich äußerst spannend. Ein Ansatz, den ich bisher zu diesem Thema noch nicht gelesen habe: Giger-Bütler versteht die Müdigkeit nicht als eine Folge der Depression sondern Erschöpfung und Überforderung als deren Ursache. Der Aufbau ist logisch und gut nachzuvollziehen und trotzdem überraschend neu und einleuchtend. Es wird sicher sehr viele depressive Menschen geben, die sich in diesen Beschreibungen wieder finden und das ist schon mal eine großartige Sache. Denn die Depression zu verstehen, ist der erste Schritt. Doch damit nicht genug. In der zweiten Hälfte des Buches gibt der Autor auch Hilfe für die Überwindung der Krankheit und eine mögliche Heilung.
Sicher ist dieses Buch nicht für die depressiven Menschen geeignet, bei denen die Ursache der Krankheit eine rein physiolgische ist und vielleicht auch nicht für den kleinen Prozentsatz an depressiven Menschen, die sich nicht nach außen orientieren und Erwartungen erfüllen möchten. Allen anderen möchte ich dieses Buch allerdings wärmstens ans Herz legen!!!


Mythos Glück! Das Lebensprinzip von Ursache und Wirkung!
Mythos Glück! Das Lebensprinzip von Ursache und Wirkung!
von Rico Brauer
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen inhaltlich dünn und anstregend zu lesen, 12. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hinter diesem Buch steht die gute Idee und der löbliche Ansatz, der Menschheit ihre ewige Frage zu beantworten, wie sie zu ihrem Glück finden kann. Dafür und dafür, dass zwei sowohl schreiberische als auch therapeutische Laien sich mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, gebe ich einen Punkt. Die Antwort auf diese Frage ist allerdings so simpel, dass ich während des Lesens wirklich erstaunt war, dass man hierfür 225 Seiten benötigen kann - eine kleine Broschüre von 10 Seiten hätte es auch getan. Denn letztlich geht es einfach um die Kraft unserer Gedanken: "Unsere Gedanken schaffen unsere Welt" (auch nicht neu oder gar überraschend). Denken wir negativ und pessimistisch, ziehen wir dies an. Denken wir positiv, visualisieren wir ein Ziel und konzentrieren uns darauf, werden wir Erfolg und Glück ernten. So weit so gut. Der Inhalt ist aber derart verpackt in tausende platte Metaphern, wird immer und immer wiedergekäut und mit tausenden Zitaten durchsetzt, dass er wie ein zäher Kaugummi immer mehr in die Länge gezogen wird und ihm letztlich jegliche Spannung fehlt. Die Wiederholungen sind nicht nur anstregend, sie erschweren auch das Verständnis. Gleiches gilt für den fehlenden roten Faden innerhalb der Kapitel. Da wird lustig von einem Gedanken zum nächsten gesprungen, was heiloses Chaos verursacht.
Ich finde es klasse, wenn Menschen den Mut haben, ein solches Projekt wie ein Buch anzugehen und zu verwirklichen, aber nur dafür möchte ich kein Geld ausgeben. Wer an diesem Thema interessiert ist, dem würde ich eher Bücher über das LOLA-Prinzip empfehlen oder "Gelassenheit beginnt im Kopf" von Thomas Hohensee.


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