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t.o.m.

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Kenwood K-521-B Kompaktanlage (iPod-Dock, USB) schwarz
Kenwood K-521-B Kompaktanlage (iPod-Dock, USB) schwarz
Wird angeboten von MANDROPS AG

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufen! Kaufen! Kaufen!, 30. August 2011
Nachdem der CD-Wechsler meiner 96er AIWA-Anlage gehörige Macken entwickelt und sich der Großteil meiner Musiksammlung mittlerweile in mp3s verwandelt hat, war es echt an der Zeit für eine neue Anlage mit USB-Anschluss. Das Probehören in den Elektroläden hat ja schwerst an Spaß eingebüßt, so man das einsame Regal mit den wenigen vor Ort verbliebenen Anlagen überhaupt findet. Also war Online-Bestellung und Online-Recherche angesagt und nach einem kurzen Zwischenflirt mit der billigeren Philips DCM377 blieben am Schluss die Yamaha Pianocraft E550, die Denon D-M38 und eben die Kenwood K-521 übrig. Die Denon fiel wegen der via Fernbedienung nur stufenweise einstellbaren Lautstärke aus dem Rennen, den endgültigen Ausschlag für die Kenwood gegenüber der Yamaha gab dann die größere Zahl an verarbeitbaren Dateien via USB und nicht zuletzt auch der um einiges günstigere Preis. Vor allem aber scheint die Kenwood eine Anlage zu sein, über die weder Konsumenten noch professionelle Tester wirklich etwas Negatives zu sagen finden.

Und das mit gutem Grund.

Weil es eben kaum 'was zu meckern gibt. Ich habe die Kompaktanlage jetzt seit gut drei Wochen in meinen vier Wänden stehen und mag sie mit jedem Tag mehr. Dabei war unser Anfang schon sehr gelungen, da sie schon nach zwei Tagen bei mir eingelangt ist und der Aufbau und die Anschlüsse in Minutenschnelle erledigt waren. Das erste Probehören verlief zwar nicht ganz wie erwartet, aber einerseits waren meine Erwartungen durch die guten Kritiken völlig überzogen und der Sound auch noch auf Werkseinstellung (d.h. flach), andererseits war in den letzten beiden Jahren der PC mit den Logitech X-230 Boxen inklusive Subwoofer meine Haupt- und Referenzanlage. Und mit dem Wumm-Wumm kann die Kenwood natürlich nicht mithalten (außer, man schließt an ihr auch einen Subwoofer an).

Dafür hört man bei der Kenwood Töne, Höhen, Klänge, Unterschiede, Nuancen (all das ist in dem Subwoofergewumme der Logitech-Boxen irgendwie vermantscht) und der Bass ist - einmal richtig eingestellt - absolut ausreichend (als Partyanlage ist die Kenwood ja ohnehin nicht gedacht, würde aber auch dort reüssieren). Sie schlägt auch meine alte AIWA noch um Längen, obwohl diese von mir nach seinerzeit wirklich exzessivem Probehören in mehreren Elektroläden als die Anlage mit dem besten Sound in ihrer Preisklasse ausgewählt worden ist.

Über die verschiedenen Einstellmöglichkeiten wurde eh schon in anderen Rezensionen geschrieben, ich finde es klasse, dass man sich nicht mit voreingestellten Equalizern herumärgern darf, sondern - wie ich finde - einen sehr guten Mittelweg zwischen ausreichend und nicht zu vielen Toneinstellungsmöglichkeiten gefunden hat. Da müsste dann eigentlich für jede Vorliebe genügend Spielraum vorhanden sein.

Ich habe auch noch keine Schwäche soundtechnischer Natur entdeckt, obwohl ich wirklich quer durch den Musikgemüsegarten horche, aber bis dato hat die kleine Kompakte alle Stilrichtungen souverän und klar und voll gemeistert. Wobei ich schon anfügen möchte, dass sie mir besonders bei Klassik und bei Industrial/EBM/Electro aufzutrumpfen scheint und ihre große Klasse auch bei leiser Lautstärke ausspielt (was für mich immer ein klares Indiz für eine gute Anlage wie auch für gute Musik ist).

Was sonst noch? Die Anlage schaut fein aus, scheint hochwertig gefertigt, die Boxen sind stabil und fest gebaut, die Fernbedienung wirkt zwar am Anfang zwecks der vielen Tasten etwas verwirrend, aber es braucht nicht lange, bis man die Logik der Funktionen intus hat und die Reichweite und der Funktionswinkel sind auch beeindruckend, die Lautstärkeregelung ist einfach hervorragend (sowohl am Gerät wie auch an der Fernbedienung), Musikadateien werden klaglos erkannt (inklusive ID3-Tags), sowohl via CD wie auch USB oder Musikplayer-Anschlusss, USB-Sticks werden - wie ich finde - sehr rasch eingelesen und der Tuner liefert auch einen sehr guten und sauberen Klang (habe über Kabel angeschlossen). Anschlüsse sind alle wesentlichen vorhanden (zumindest die, die ich brauche) ...

... und um diese Rezension nicht in eine reine Lobhudelei verkommen zu lassen, ist natürlich auch bei der Kenwood nicht alles total perfekt. So fehlt ihr ein Netzschalter, was ich dem geringen Stromverbrauch im Stand-By zum Trotz einfach gerne habe und was eigentlich in Zeiten wie diesen schon längst Pflicht für Elektrogeräte sein müsste. Nimmt man halt einen Verteiler mit Netzschalter (die eingestellten Sender und Toneinstellungen bleiben auch ohne Stromzufuhr gespeichert, nur die Uhr und das Datum verflüchtigen sich nach einer gewissen stromlosen Phase). Die fehlende Resume-Funktion geht mir persönlich nicht ab (höre aber auch keine Hörbücher), mehr fehlt eine Shuffle-Funktion für USB Audio-Dateien (die funktioniert nur bei Audiodateien via CD, Audio-CDs und IPods/digitalen Audioplayern) und die Möglichkeit, Ordner und Dateien direkt mit den Zifferntasten anzuwählen (auch dies steht nur bei Audio- bzw. Daten-CDs und Ipods/Audioplayern zur Verfügung). Auf dem ersten Blick war dies eine Schwäche, die mich fast den Entscheid zugunsten der Yamaha fällen hätte lassen, aber im Alltagsbetrieb habe ich dann doch gemerkt, dass es ziemlich illusorisch war, von einer Kompaktanlage mit bestenfalls zweizeiligem Display (wenn das überhaupt eine hat) irgendeine vernünftige Art von Ordnernavigation für große Datenmengen zu erwarten. Die Idee, meine USB-Festplatte mit ca.150GB Musik drauf an die Kenwood anzuhängen, hätte zwar von der Speicher- und Datenerkennung funktioniert, aber nie und nimmer von irgendeiner Form der Orientierung innerhalb der Ordner und Dateien - Zifferntastenfunktionn hin oder her. Da brenne ich mir lieber meine mp3s auf CDs, verliere dabei nicht den Überblick und die Kenwood unterstützt dort alle mir wichtigen Funktionen. Und für den schnellen Gebrauch braucht man bei einem 4GB-Stick noch keine Zifferntasten.

Es kann schon sein, dass für andere die fehlende Resume-Funktion und die fehlende Unterstützung von Shuffle und Zifferntasten im USB-Modus eine nennenswerte Schwäche darstellen - aber diese Menschen fallen dann aber auch um den obersteilen Sound dieser kleinen Anlage um und da sind sie dann einfach auch nur selber dran schuld. Absolute Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2012 10:38 AM CET


Toshiba 26EL833G 66 cm (26 Zoll) LED-Backlight-Fernseher (HD-Ready, 100 HZ AMR, DVB-T/-C, CI+) schwarz
Toshiba 26EL833G 66 cm (26 Zoll) LED-Backlight-Fernseher (HD-Ready, 100 HZ AMR, DVB-T/-C, CI+) schwarz
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS

48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis hervorragend, 30. August 2011
Nachdem meine Panasonic-Röhre nach 7 Jahren vorzeitig ihren Geist aufgegeben hat, war es nun auch bei mir an der Zeit, in das Flachbildschirmzeitalter einzusteigen. Plasma wäre zwar vom Bild her am schönsten, aber die Größe der Geräte schreckt mich ab, da die Glotze ja nicht das Zentrum meines Daseins einnehmen soll. Nach langem Herumrecherchieren habe ich mich für einen LED-TV entschieden und den Toshiba 26EL833G bestellt, da er von der Bildschirmdiagonale in etwa meiner alten & für mich ausreichend großen Röhre entspricht und Toshiba-Fernseher rezensionsmäßig zwar nicht über-euphorisch bewertet werden, aber im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern auch selten vernichtend. Außerdem habe ich im direkten Vergleich die Bildqualität von Toshiba als recht angenehm empfunden.

Nun denn: die Lieferung von Amazon war wiedereinmal vorbildlich, hätte der Postler das Paket nicht in der Zentrale vergessen, wäre es innerhalb von 2 Tagen bei mir gelandet.

Das Gerät ist optisch ansprechend (wobei es jetzt sicher nicht jeden Geschmack trifft), die Verarbeitung wirkt mir solide und beständig, aber ein TV-Möbel mit Rollen oder Drehmechanismus ist angebracht, da der Fernseher nur einen starren Standfuß besitzt.

Die Menüführung ist im Prinzip selbsterklärend, die beigelegte Schnelleinführung und das downloadbare ausführlichere Benutzerhandbuch helfen bei offenen Fragen gut weiter. Ich benutze UPC-Telekabel (analog wie digital), womit sich bei mir die Sendersuche eigentlich auf ATV beschränkt (zum Spaß habe ich auch die DTV-Sendersuche durchlaufen lassen und prompt die österreichischen Kanäle & 3SAT in digitaler Qualität rein gekriegt). Der Scan geht recht flott durch, leider wurden aber bei keinem Versuch alle gefundenen Sender korrekt benannt. Da die manuelle Abstimmung wie auch das Ändern der Sendernummern beim Toshiba relativ unkompliziert zu bewerkstelligen ist, war das kleine Manko relativ rasch behoben.

Die analoge Bildqualität finde ich im Vergleich zu vielen Rezensionen zu dieser Thematik für einen LED-Fernseher eigentlich gut und rein vom Gefühl her auf Augenhöhe mit meinem alten Panasonic (nur ORF1 schmiert in der Hinsicht etwas ab).

Digital ist das Bild meines Erachtens einwandfrei, aber vielleicht sind meine Ansprüche einfach zu niedrig, um eventuelle Schlieren, Schatten, Unregelmäßigkeiten et al ausfindig zu machen. Ich komme auch noch aus einer Zeit, in der sich nasser Schnee auf der Hausantenne 1:1 ins Bild unseres Familienfernsehers reinübertragen hat, und zu Studienzeiten hat sich eine Gabel als die empfangstärkste Antenne rausgestellt. Da ist dann sehr vieles schon ein toller Fortschritt, aber im Ernst, ich finde das Bild wirklich scharf und ausgewogen, wobei ich eigentlich noch gar nichts an den Bildeinstellungen verändert habe. Vom Blickwinkel her mag ich auch nicht meckern, man muss schon sehr sehr schräg von oben oder seitlich in den Fernseher reinschauen, um den Drang zu verspüren, dass Gerät frontaler zu einem her zu drehen.

Die HD-Qualität war für mich (im Vergleich zu einem Samsung-Gerät meines Vaters) erfreulich erträglich scharf (beim erwähnten Samsung knallt es einem ja fast die Augen weg), wobei man das subjektiv als Stärke oder Schwäche auslegen darf. Ich habe den Fernseher dann aber mittels Scart an meiner UPC-Box angeschlossen, da ich nun mal ein Teletext-Junkie bin und HDMI ja bekanntlicherweise keine Teletext-Daten überträgt.

Mangels zweitem Scart-Anschluß muss eine DVD-Player über den Component Video-Eingang mit dem Fernseher verbunden werden, was m.M.n. aber ohnehin die bessere Wahl ist.

Angeschlossene USB-Geräte werden sehr schnell eingelesen, wobei der Toshiba laut Beschreibung zwar fast alle gängigen Video-Formate erkennen soll und auch tut, dann aber doch z.B. bei manchen .avi Dateien verweigert, was aber mit Sicherheit an den jeweilig verwendeten Codecs liegen dürfte. Die Navigation und Menüführung der USB-Mediendateien lässt mich bis jetzt jedenfalls nicht klagen.

Der Ton ist natürlich nicht mit meinem alten Röhrengerät zu vergleichen, aber die Größenschrumpfung und Gewichtsersparnis des Toshiba LEDs müssen sich ja irgendwo negativ niederschlagen. Trotzdem will ich nicht behaupten, dass der 26EL833G einen miesen Sound hat. Die Fülle fehlt halt und kurz nach dem Einschalten kommt's mir auch ein wenig blechern vor, aber da spielt halt noch die Erinnerung an die größeren Lautsprecher meines Panasonics eine Rolle. Läuft der Toshiba mal für eine kurze Zeit, gewöhnt man sich schnell an den etwas flacheren Klang (der sich mit den Soundeinstellungen doch noch verbessern lässt) und ich finde ihn für den Alltagsgebrauch vollkommen ausreichend. Für Filme oder Musiksendungen kann man den Fernseher dann immer noch an die Heimanlage et al anschließen, dann passt der Klang auch für's verwöhnte Ohr.

Die Fernbedienung schätze ich mal als solide ein, kompakt und handlich und alle wesentlichen und wichtigen Funktionen des Fernsehers lassen sich mit wenigen Tastendrücker einstellen oder verändern. Mit Ausnahme des Eingangsquellewechsels (den finde ich nicht ganz optimal gelöst) ist mir bis jetzt noch nichts Umständliches aufgefallen bzw. geht mir bis jetzt auch keine Taste bzw. Funktion auf der Fernbedienung ab.

Wirkliche Mankos? Ich hätte gerne einen Netzschalter gehabt, etwas, das m.M.n. sowieso Pflicht bei Elektrogeräten sein sollte. Der Toshiba hat keinen, aber dafür einen unglaublich nützlichen Hinweis im downloadbaren Benutzerhandbuch: "Da unerwartete Phänomene auftreten können, sollte das Netzkabel nicht allzu regelmäßig getrennt werden". Hmmm, nachdem ich meinen Fernseher sicher nicht zum Spaß im Stand-By lasse und ergo an einer Dose mit Netzschalter hängen habe, bin ich schon in froher Erwartung und Spannung dieser unerwarteten Phänomene. Wird er größer, schrumpft er in sich zusammen, verwandelt er sich in einen Stabmixer ... ?

Und beim Senderwechsel könnte er auch ein weniger hurtiger reagieren, aber auch nur, wenn ich wirklich ungeduldig bin.

Alles in allem ist der Toshiba 26EL833G ein gediegenes Gerät für den Normalverbraucher, das wenig Schwächen aufzuweisen hat und vor allem durch den Preis durchgehend gute Qualität zu einer Stärke macht.

Update 01.02.2012: Zu den unerwarteten Phänomenen, die laut Benutzerhandbuch auftreten können, wenn man das Gerät allzu regelmäßig vom Netz trennt, kann ich bis dato nur feststellen, dass sie bei meinem Toshiba noch nicht zu beobachten waren. Und ich nehme den Fernseher wirklich fast immer auch gleich vom Strom, wenn ich ihn ausschalte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2011 9:25 AM CET


The Smartest Guys in the Room: The Amazing Rise and Scandalous Fall of Enron
The Smartest Guys in the Room: The Amazing Rise and Scandalous Fall of Enron
von Peter Elkind
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... but the dumbest guys in the world, 30. August 2011
Die Enron-Pleite von 2001 war ja in Europa trotz ihres Ausmasses nicht die ganz große Story, das Buch von Bethany McLean und Peter Elkind wie auch die dazugehörende Doku von Alex Gibney sind es aber auf alle Fälle. Ausführlichst und genauest recherchiert und mit Verve geschrieben darf man den Aufstieg und Fall einer der irrsten Konzernseifenblasen in der amerikanischen (und auch internationalen) Wirtschaftsgeschichte verfolgen und am Schluß wiedereinmal nur ernüchternd feststellen, wie wenig man daraus gelernt hat und wie wenig sich in den daran anschließenden zehn Jahren im Umgang mit börsennotierten Großkonzernen geändert hat. Vielleicht wäre es ein erster kleiner Schritt auf einen richtigen Weg, wenn mehr Menschen Bücher wie "The Smartest Guys In The Room" oder auch z.B. "The Corporation" von Joel Bakan und "The Number" von Alex Berenson lesen würden. Jedenfalls ein Must Read.


Corporation: The Pathological Pursuit of Profit and Power
Corporation: The Pathological Pursuit of Profit and Power
von Joel Bakan
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,91

5.0 von 5 Sternen Verpflichtende Lektüre, 30. August 2011
Wer den Film "The Corporation" (nach einem Drehbuch von Joel Bakan) gesehen hat, sollte sich auch das Buch dazu besorgen. Wer den Film nicht gesehen hat, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Und egal, ob man jetzt selber in einem börsennotierten Großkonzern arbeitet oder nicht, jeder, der eine gewisse Skepsis gegenüber der willkürlichen Allmacht und der arroganten Ignoranz von Großunternehmen, die sich selber ja so gerne als global player bezeichnen, hat, wird in diesem hervorragend recherchierten und geschriebenen Buch interessante und in dieser Form noch immer viel zu selten gehörte Begründungen für diese unterbewussten Abneigungen finden. Ein Must Read!


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