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Rezensionen verfasst von
Christian Schmitt "schmittrich" (Rieneck)
(REAL NAME)   

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M-E Bell-202 Funk-Türgong 2-Familienhaus
M-E Bell-202 Funk-Türgong 2-Familienhaus
Preis: EUR 60,18

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Praxisuntauglich, 11. März 2012
Ich kann mich den Vor-Kommentatoren nur anschließen. Das Set muss alle paar Tage neu programmiert werden. Das ist nicht nur nervig, sondern bisweilen auch ärgerlich, da es schon vorkam, dass Besucher wieder von dannen zogen in der Annahme es sei niemand zuhause. Ganz lästig, wenn der Postbote ein Paket dabei hatte und wir es dann am nächsten Tag bei der Postfiliale abholen mussten, obwohl wir ja zuhause waren! Man bekommt es leider nicht mit, dass die Klingel wieder mal nicht geht, sondern nur wenn sich Besucher anderweitig bemerkbar machen, oder wenn man ein- oder besser zweimal pro Tag nachkontrolliert.

Meiner Kaufentscheidung damals ging die Überlegung voraus: "Kaufst mal kein Billigteil vom Discounter (Funkklingeln gibt's ja schon ab 10 Euro), sondern was G'scheits."

Dieses Funkklingel-Set ist der volle Reinfall!

Die ganze Odyssey mit Rückgabe, Umtausch, Neubestellung bei einem anderen Anbieter, etc. habe ich schon hinter mir. Somit konnte ich mehrere Exemplare dieser Serie testen. Sie waren alle Schrott.


Das Eis und der Tod: Scott, Amundsen und das Drama am Südpol
Das Eis und der Tod: Scott, Amundsen und das Drama am Südpol
von Christian Jostmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kenntnisreiche, anschauliche wie kurzweilige Revue der Ereignisse rund um die "Eroberung" des Südpols, 24. September 2011
Das Eis und der Tod beginnt mit einer sehr ausführlichen Darstellung der Vorgeschichte: zahlreiche Expeditionen führten Seefahrer und Entdecker im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert immer näher an den südlichsten der Breitengrade. Meist hinderten das Packeis selbst oder große Eisschollen und Eisberge die zerbrechlichen Schiffe (Eisbrecher waren noch nicht gebaut) daran sich zu weit in das Südpolarmeer vorzuwagen. Gelang es aufgrund günstiger Witterungsumstände dann doch, scheiterten viele Missionen an der schier unüberwindlichen Eisbarriere, die dem Antarktischen Kontinent vorgelagert ist. Mangelhafte Ausrüstung und die oft ungenügende Zusammenstellung des Proviants (auch die Ernährungsmedizin steckte noch in den Kinderschuhen) führten immer wieder dazu, dass die Kälte und der gefürchtete Skorbut ihr leichtes Spiel mit den Männern hatte. Ohnehin riskierten diese aus einer Mischung aus Forscherdrang und Abenteuerlust ihr Leben: für nicht wenige endete es im ewigen Eis. Das letzte Drittel des Buches ist dem spannenden Wettrennen gewidmet zwischen dem norwegischen Team um den Forscher Roald Amundsen und der britischen Expedition unter der Leitung von Robert Falcon Scott, die fast zeitgleich von verschiedenen Punkten starteten, und das für eines der konkurrierenden Teams leider tragisch endete.

Jostmann gelingt es den historischen Stoff recht detailliert und exakt nachzuzeichnen. Dabei wird sehr schön deutlich mit welchen Schwierigkeiten eine Antarktis-Expedition vor hundert Jahren zu kämpfen hatte. Neben den Naturgewalten vor Ort gehörten hierzu fast immer auch finanzielle Klimmzüge und damit verbundene politische "Taktiererei" im Heimatland eines Expeditionsteams. Die romanhafte Nacherzählung der einzelnen Episoden trägt ihren Teil dazu bei, dass die Geschichte für den Leser praktisch wieder lebendig wird. An mancher Stelle habe ich mich bei der Frage ertappt, ob der Autor wohl selbst dabei gewesen sein mag. Mit einer geradezu spielerischen Sprachgewandtheit schildert Jostmann einzelne Charaktere mit ihren jeweiligen Vorzügen und Eigenarten. Auch an Dialogen zwischen den Protagonisten mangelt es nicht. Mitunter können diese - wie im wirklichen Leben - auch mal derb ausfallen.

Insgesamt empfand ich das Buch als sehr kurzweilig und an keiner Stelle langatmig. Ich hätte mir evtl. eine noch ausführlichere Darstellung des spannenden wie tragischen Finales gewünscht. Dafür hätte ich vielleicht die Vorgeschichte etwas knapper gehalten. Doch ich denke das ist zum einen Geschmacksache, zum anderen handelt es sich hier um eine Nacherzählung realer Ereignisse, die sich eng an die historischen Fakten halten möchte. Umso schöner, dass Jostmann der schwierige Spagat zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung gelungen ist.


The Others
The Others
DVD ~ Nicole Kidman
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 11,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ach naja, 19. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Others (DVD)
Ganz witzige Grundidee, nette Wendung am Ende, aber streckenweise zieht sich der Film wie Kaugummi. Ich fand ihn bei weitem nicht so spannend wie The Sixth Sense. Die betont autoritäre und zugleich überbehütende Mutterrolle Kidman's ging mir bereits nach 20 Minuten auf die Nerven. Alles in allem ganz nett aber mehr definitiv nicht.


Running Scared (Einzel-DVD)
Running Scared (Einzel-DVD)
DVD ~ Paul Walker
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,99

2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutliche Schwächen, 13. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Running Scared (Einzel-DVD) (DVD)
Der Film bietet hauptsächlich knallharte, teilweise brutale Actionsequenzen. Die Altersfreigabe ab 16 ist mir daher völlig unverständlich. Die Handlung ist platt, durchschaubar und gespickt mit billigen Stereotypen. Ein pervers-pädophiles Ehepaar wird mit den Deutschen in Verbindung gebracht ("Ich habe das Böse gesehen") und die Russen sind sowieso alle Verbrecher. Zuhälter verprügeln ihre Frauen und alle Polizisten sind korrupt. Nur die Motive der Hauptfigur sind ehrlich und edel. Dazu dann noch das vollkommen an den Haaren herbeigezogene Ende. Ich kann's einfach nicht fassen wie man über solch gravierende Mängel hinwegsehen und diesen Film wertungsmäßig auf eine Ebene mit Filmperlen wie Departed, Leon der Profi, Taxi Driver oder auch L.A. Confidential heben kann. Das hat einfach nichts mehr mit "Geschmack" zu tun. In meinen Augen ist dieser Film über weite Strecken hirnverbrannter Schwachsinn. Einige wenige gute Szenen sind dabei, aber insgesamt doch sehr durchwachsen. Billige Unterhaltung zum Zeitvertreib zwischendurch, aber mit großem Kino kann sich der Streifen nicht ansatzweise messen.


Sony DR BT 50 Bluetooth Kopfhörer schwarz
Sony DR BT 50 Bluetooth Kopfhörer schwarz

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Netter Versuch, 24. Dezember 2008
Aufgrund vieler positiver Bewertungen und Testberichte, gerade die gute Klangqualität wurde für diesen Kopfhörer immer wieder hervorgehoben, fiel meine Kaufentscheidung auf dieses Gerät, das Sony DR BT 50. Zunächst einmal das Positive vorweg: Die Installation funktionierte reibungslos und auf Anhieb. Mein Computer erkannte sofort, dass es sich um einen Kopfhörer handelt, der auch als Headset betrieben werden kann und ließ mich zwischen den beiden Möglichkeiten wählen. Ich klickte auf "Kopfhörer-Betrieb" und los ging die Ohrenmassage. Ich muss dazu sagen, dass ich seit 15 Jahren einen beyerdynamic DT 990 recht intensiv im Einsatz habe. Dieses Gerät gehörte damals schon zu den besseren, entspricht aber ungefähr der Preisklasse dieses Sony-Kopfhörers. Was kann ich sagen? Das Klangerlebnis des BT 50 war von Anfang an ernüchternd, wenn nicht gar enttäuschend. Satte Bässe zwar, aber in den Mitten und Höhen meint man, der Sony würde die Datenrate künstlich auf 56 kBit/s heruntersamplen. Die Musik hört sich einfach nur schrottig, blechern, scheppernd an. Außerdem irgendwie dumpf, wie durch eine 2 Meter dicke Watteschicht. Fehlbedienung schließe ich einmal aus, denn wenn ich auf "Headset-Betrieb" umstelle, wird die Klangqualität nochmal um einige Stufen schlechter. Was mir ebenfalls negativ auffiel, ist die ungeschickte Anordnung der Bedienknöpfe. Wenn man die Lautstärke verändern will, trifft man oft versehentlich die Tasten für den Titelsprung. Das nervt. Nee Leute, das Teil geht definitiv zurück, ich behalte meinen beyerdynamic, auch wenn das Kabel stört (weswegen ich mich überhaupt nach einer Alternative umgeschaut hatte).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2008 11:21 PM CET


Dopes to Infinity
Dopes to Infinity
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen Zünftige Hirnmassage, 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Dopes to Infinity (Audio CD)
Kannte bisher nur die "Spine of God" aus meiner längst vergangenen psychedelischen Zeit und legte diese jüngst aus einer Laune heraus wieder auf. Wieder auf den Geschmack gekommen, wollte ich wissen wie sich die anderen Alben von Monster Magnet anhören. Eben habe ich "Dopes to Infinity" das 1. Mal durchgehört und ich muss sagen -- wow, selten hat mir ein Album auf Anhieb so gut gefallen. Es ist nicht nur okay, es ist eine Wucht, es massiert Dir wahrhaftig das Hirn durch und das Beste: Du kannst auch bei voller Lautstärke nebenher noch arbeiten.


Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise
Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise
von Christian Jostmann
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pilgerbericht mitten aus dem Leben, 23. April 2008
Nach Rom zu Fuß ist ein persönlicher, naturgemäß subjektiver Reisebericht, der vor allem durch seine direkte, ehrliche Art gefällt. Darin wird nichts beschönigt oder gar verklärt, und der junge Autor lässt uns auch über seine aufgeklärten Einstellungen zur Religion, die für den "echten" Pilger als der wahre Grund seines Handelns gelten kann, nicht im Unklaren. Sehr eindrucksvoll in diesem Zusammenhang dann die Schilderung eines mystisch anmutenden Erlebnisses, mit dem der Autor unterwegs beschenkt wird. Für allerhand Kurzweil sorgen außerdem interessante Anekdoten und Anmerkungen zur jüngeren und auch älteren Geschichte Mitteleuropas, immer geknüpft an einzelne, konkrete Stationen des Pilgerwegs. Lebendig wird die Erzählung aber meiner Meinung nach erst durch die Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen, die Jostmann, der weite Strecken alleine in für ihn zeitweise bedrückender Einsamkeit zurücklegt, sehr schön zu portraitieren versteht. Wer in diesem Buch allerdings eine praktische Anleitung zum Nachwandern sucht, der dürfte enttäuscht werden, die Wegstrecke ist auf den wenigen Übersichtskarten nur grob skizziert. Ebenso darf man von dem Buch keinesfalls eine romantische Pilgerfahrt des Typs "Engel Alois von Wolke 7 unterwegs nach Rom" erwarten. Es handelt sich eben um eine moderne Pilgerreise eines Zeitgenossen, und wer ein wenig sensibel ist für das, was zwischen den Zeilen geschrieben steht, dessen Durst nach "Sinn", nach dem Metaphysischen einer solchen Unternehmung, wird auch in der Rolle als Leser reichlich befriedigt werden.


Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen
Wo bitte geht's zu Gott, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen
von Michael Schmidt-Salomon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

21 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An diesem Buch scheiden sich die Geister ..., 9. Februar 2008
... und gerade das macht seine Stärke aus! Wahre Kunst muss polarisieren um beachtet zu werden.

Und so wird es dieses Buch niemals allen Recht machen können. Sog. fundamentalistischen Anhängern einer der drei monotheistischen Weltreligionen sowieso nicht und auch gläubige Menschen, die zwar als aufgeklärt und weltoffen gelten können, aber dennoch -- aus welchen Gründen auch immer -- ihrer Religion ("Kirche") treu geblieben sind und bleiben wollen, werden ihre Schwierigkeiten damit haben.

Seine Anhänger dürften durchweg kirchenkritische und kirchenferne Menschen sein, die sich an feiner Ironie erfreuen können und die auch mit den von Ferkel und Igel getroffenen Schlussfolgerungen keinerlei Probleme haben.

Ob das Buch jedoch für Kinder im Sinne einer "wertfreien Erziehung" geeignet ist, darüber bin zumindest ich (Familienvater) mir noch nicht so ganz im Klaren.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2008 7:23 PM CET


Das Ärztehasserbuch: Ein Insider packt aus
Das Ärztehasserbuch: Ein Insider packt aus
von Werner Bartens
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

22 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein weiterer Schmöker aus der Reihe "Die Welt ist schlecht...", 31. Mai 2007
Wir Deutschen lieben die Selbstzerfleischung. Endlich hat auch ein Mitglied des ärztlichen Berufsstandes ausgepackt und die Fakten ans Tageslicht gebracht. Die Essenz der zahlreichen traurigen und z.T. haarsträubenden Episoden aus dem harten Klinikalltag: auch Ärzte sind nur Menschen und überall wo Menschen am Werk sind, da menschelt es nun mal. Vielleicht ist der Erfolg dieses Buch auch damit zu erklären, dass wir seit jeher unbewusst erwarten, Mitglieder des Ärztestandes seien die besseren Menschen. Der Autor, der selbst Arzt ist, bestätigt uns nun, was wir vom Verstand her längst wissen und erteilt uns die Absolution für unsere ganze Wut und Enttäuschung, all unsere Ressentiments und Vorurteile. Das haben wir gebraucht, besten Dank Herr Bartens. Sie selbst sind als junger Mann dereinst angetreten, Mitglied dieser besonderen "Kaste" zu werden und waren maßlos enttäuscht, als Sie feststellen mussten, dass auch hier ganz normale Menschen zugange sind. Grundsätzlich finde ich es ja richtig auf Mißstände hinzuweisen und im deutschen Gesundheitswesen liegt sicherlich vieles im Argen; doch zur Kritik gehört meiner Meinung nach mehr als nur eine endlose Aneinanderreihung von skandalträchtigen Anekdoten und Zoten auf Boulevardblattniveau. Ich vermisse die Frage nach den Ursachen und vor allem: echte Lösungsansätze. Wie könnte es besser laufen? Was muss konkret geschehen, damit diese Mißstände bald ein Ende haben? Mit seiner Vorgehensweise stößt Bartens jedoch nicht nur den vielen Ärzten vor den Kopf, die sich für ihre Patienten täglich bis zur Erschöpfung aufopfern. Er zerstört auch das für den Genesungsprozess so wichtige Vertrauensverhältnis Arzt-Patient - ein nicht ganz unbedeutender Faktor, der sogar in der sog. "evidence-based-medicine" anerkannt ist, Stichwort "compliance". Ist diese Kontraproduktivität beabsichtigt oder nur Nebenwirkung? Müssen manche Zustände vielleicht erst eskalieren, bevor etwas geschieht und dieses Buch soll den Stein gewissermaßen ins Rollen bringen? Oder ist der Autor wie so viele seiner Artgenossen (Menschen!) nur auf das schnelle Geld aus? Das fände ich sehr traurig. Wie dem auch sei - gottlob habe ich das Buch nicht gekauft, sondern nur von einer Bekannten geliehen.


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