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Rezensionen verfasst von
Tim (Herford,NRW)

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The Happening (Director's Cut)
The Happening (Director's Cut)
DVD ~ Mark Wahlberg
Wird angeboten von HAM GbR (Preise inkl. Mwst)
Preis: EUR 9,95

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Idee ist super. Leider falsch umgesetzt., 1. November 2008
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Die Idee des Films klingt zunächst genial: Die Pflanzen sondern ein Gift ab um sich gegen die Massenbevölkerung und überhaupt gegen den Mensch, welcher vielen Lebensraum der Pflanzen zerstört, zu "wehren". Daraufhin sterben alle Menschen die Gift eingeatmet haben durch Suizid. Man geht allerdings davon aus, es handle sich um einen Terroranschlag, welcher mit einem zunächst unbekannten Gift (Toxin) verübt wird. U.A. auch deswegen weil es (momentan) nur in den Staaten und dort auch nicht in allen einzelnen passiert. Allerdings wird der Film nach einem superben Anfang in die Falsche Richtung umgesetzt. Man sieht aus der Sicht eines Paares (diese haben noch das Kind ihres besten Freundes dabei, welcher durch das Gift starb), wie sie versuchen die Katastrophe zu überleben. Dabei kommen sie viele Meilen durch die USA. Das Paar findet immer mehr über das Gift heraus, was dem Zuschauer vermittelt wird (z.B. dass große Gruppen anfällig sind). Dies wird auf ungefähr 1 Stunde herausgezögert, bis es schlaggartig endet: Das Paar samt Kind hat überlebt.

(Meiner Meinung nach) wäre eine bessere Story gewesen, zu zeigen wie man gegen das Gift vorgeht; zunächst herausfindet dass es sich nicht um einen terroristischen Anschlag handelt, dann zeigen wie man vorgeht (auch wenn im Film mehrmals betont wird, dass es sich um eine Naturgewalt handle, die man nicht bekämpfen kann. Aber wenn man als Autor schon über so ein Thema schreibt, hat man auch viele Freiräume die eine andere Story erlauben würden). Vielleicht erscheint eine Fortsetzung in dieser Weise in einem möglicherweise zweitem Teil, da am Ende des Films gezeigt wird wie sich die Geschehnisse der USA in Frankreich wiederhohlen !!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2010 10:07 PM MEST


Subway To Sally - Nackt (DVD + CD) [Limited Edition]
Subway To Sally - Nackt (DVD + CD) [Limited Edition]
DVD ~ Subway To Sally
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 20,25

5.0 von 5 Sternen Nackt - Der Titel trifft den Nagel auf den Kopf, 26. Oktober 2008
Das Spielen ihrer Stücke in einer Akustikvariante war damals eine komplette Neuerung im musikalischen Sortiment der Band. Zunächst bestand die Bühnenshow nicht mehr aus Feuerspucken und Pyros; das Bühnenbild zierten damals sechs auffallende große schwarze mit Efeu bedeckte Holzstühle (Ein solcher Stuhl ziert auch das Cover des Albums). Obwohl die "Nackt"-Tour zwar weitesgehend in Kirchen oder ähnlichen Gebäuden abgehalten wurde, ist die Bühnenkleidung aller Mitglieder immer noch schwarz. Aber das ist im Bezug auf die Kirchen eher nebensächlich. Das Hauptmerkmal des gesamten Konzertes (wahrscheinlich sogar der ganzen Tour) ist nämlich, das die Acoustik-Darbietungen der Songs in perfekter Harmonie mit den Kirchen den jeweiligen Konzerten einen gewissen atmosphärischen Beigeschmack gibt. Und der hat es in sich.

Das eine Unplugged-Session von Subway to Sally wohl durchaus reifer, besser und passender klingen würde als von Bon Jovi oder Konsorten, ist eigentlich offensichtlich. Immerhin beziehen sich viele ihrer textlichen Themen (gerade von den Früheren Alben) mit dem Mittelalter und der Religion (was wieder im Bezug auf die Kirche steht): Zu nennen wären da Stücke wie "Der Hofnarr", "Unterm Galgen", "Sanctus" oder auch "Carrickfergus", und 100 Watt Amps waren in solcher Zeit wohlbemerkt selten zu finden. Und auch vom Line-Up her ist man als Fan natürlich viel besser bedient, immerhin sind Geige und Cello (welches über die gesamte "Nackt"-Tour vom ehemaligen Inchtabookatable B.Deutung bedient wurde) fest in der Band etabiliert, und kommen häufiger (und vorallem besser) akustisch zur Geltung.

Auch die Setlist scheint perfekt und vorallem durchdacht ausgewählt worden zu sein. Nachdem wir schon auf der Herzblut mit einer Unplugged Version von "Kleid aus Rosen" einen kleinen Vorgeschmack bekamen, hat die Band weitere Stücke ausgewählt die sich allesamt perfekt anreihen. "Traum vom Tod II", "Minne", "Maria", "Alle Psallite Cum Luya", "Ein Baum" etc. Neben diesen Stücken wurden aber auch jene ausgewählt, die schon in der Studio Version recht 'härter' waren und mehr 'Gain' hatten: "Sieben", "Carrickfergus", "Die Braut und der Bräutigam", "Sag dem Teufel und "Ohne Liebe" beispielsweise. Hierbei schaffen es Subway To Sally perfekt, die Songs ähnlich wie "Kleid aus Rosen" so umzuwandeln, um aus ihnen etwas völlig neues und vorallem einzigartiges herauszuhohlen. Wie so oft (bei der Musik im allgemeinen) machen diese Stücke mal wieder die Athmosphäre aus. Wo wir gerade bei Umwandlung und Athmosphäre sind: Schafft man es überhaupt solche Stücke unter Liveumständen gut aufzunehmen und so zu produzieren, dass das Konzertfeeling auch ins Wohnzimmer kommt (Wobei es in so einer Kirche doch auch gewaltig hallen muss?) Wer auch immer hinter den Reglern saß; er hat einen perfekten Job gemacht. Kein hallen, kein klirren, keines der Instrumente ist zu laut (zu leise). Ich kann mir 100%tig vorstellen wie es an diesem Abend gewesen seinen muss: Perfekt!

Und neben dem Publikum, welches die einzigartige Darbietung genießt, sind auch die einzelnen Bandmitglieder bestens aufgelegt. B.Deutung und Frau Schmidt scheinen sich prächtig zu amüsieren, Michael und Eric regen das Publikum immer wieder zum Klatschen und mitsingen an und Simon und Bodenski sind bei den Songansagen zum Scherzen aufgelegt, wenn sie nicht gerade den Autor des Buch-Buches ehren ("Die Braut und der Bräutigam"). Gerade der Umstand, dass der aufgenommene Auftritt in einer Kirche stattfand, lieferte den passenden Hintergrund für folgende Songansage Bodenskis. Zu "Sanctus" forderte er das Pubklikum auf: "So, jetzt wollen wir die Liederbücher hervorholen und aufschlagen. Die Bücher lagen vorne am Eingang aus! Wart ihr schon mal in einer Kirche?", und spielte damit auf die Religionsverdrossenheit der (sichtlichen) "schwarzen" Jugend an, die sich an diesem Abend eingefunde hatte. Und bis auf Simon hielt sich die Band bei dem Auftritt auch an die Vorgaben der Unplugged-Konzerte, nämlich erstens, dass die Instrumente nicht durch Elektronik verstärkt oder verzerrt werden (was auch eingehalten wurde) und zweitens, dass die Musiker beim Spielen sitzenbleiben, was speziell Sänger Eric Fish sichtlich schwerfiel. Deswegen hatte er sich bei dem Auftritt zwei Holzkugeln auf die Armlehnen seines Stuhls montieren lassen, an denen er sich (auf der DVD einige Male zu sehen) sichtlich kraftvoll festklammerte. Die einzige Ausnahme die dann noch kam , war eben Simon der bei "Die Braut & der Bräutigam" aufsprang und über die Bühne tanzte. Aber darüber wollen wir mal großzügig hinwegblicken.

Apropos 'großzügig'. Wie sieht es mit Extras und der Aufmachung aus ? Als einziges Extra bietet "Nackt" neben der CD mit handverlesenen Stücken für die Autofahrt o.Ä. ein kleines 30-Minütiges "Hinter den Kulissen". Neben den schönen Einblicken die man in den Alltag des Septetts zu Gesicht bekommt, stellt es zwar nicht besonderes dar, ist (vorallem für eingefleischte Fans) durchaus ein sehenswertes Special. Die Verpackung aund Aufmachung wurde dafür ein wenig aufwendiger und schöner gestaltet. Ein 3fach gefaltetes Digipack samt 10-Seitigem Booklet welches neben Bildern nocheinmal die schönsten Zeilen der aufgeführten Songs ins Gedächtnis zurückrufen soll.

Insgesamt liefern Subway To Sally (nach ihrem Album "Live") mit "Nackt" den zweiten Rückblick auf das bis dato gesamte Schaffen der Band. Und das in einer Form, welche man nach einem normalen Live-Album nicht besser hätte auswählen können. Wer ,wie ich, bis jetzt 'nur' die Gelegenheit hatte ein Routine-Konzert der Potsdamer besuchen zu dürfen, kann sich die Zeit bis zur nächsten Akustik-Tour (für welche ich meine Hand ins Feuer legen würde) mit "Nackt" bestens verkürzen.


Kalter Glanz
Kalter Glanz
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überzeugt mit seinen genialen Texten und der 'kalten' Produktion auf ganzer Linie, 24. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Kalter Glanz (Audio CD)
Die 'kalte' Produktion ist in diesem Fall keineswegs als negativ einzustufen. Man hat der Platte einen super Sound verpasst welcher perfekt mit den oft tief gestimmten Songs harmoniert. Eine Ausnahme ist da nur das lebensfrohe "Oh, Fortuna". Ein ganz großes Plus haben der Platte allerdings die tiefgehenden und lyrisch genialen Texte verschafft. "Ganz oder garnicht", "Kopfkino", der Titeltrack oder auch "Das schönste Lied der Welt". Letzteres ist in keinem Fall als Eitel zu bewerten, vielmehr spielt man im Song darauf an wie man aus jungen Leuten ohne viel Talent für die Musik aber viel Einfluss auf die pubertierende Jugend richtige 'Chash-Cows' macht. Mittlerweile also so ziemlich alles was sich in den Charts befindet. Aber lassen wir das beiseite.

Die Riffs und vorallem die Beats von Specki T.D. (Drums) sowie der wummernde Slap-Bass sind einfach nur brett (das mag jetzt grammatisch inkorrekt sein, aber die Botschaft kommt sicherlich rüber) und hauen einen nach dem Intro - Bei dem das Auditorium zuerst nicht so recht weiß, in welche Ecke man es jetzt einordnen soll: lieblich oder doch gruselig ? - einfach weg. Dieses Tempo wird auch in dem nächsten Song gehalten bis es ab "In meiner Erinnerung" wieder etwas langsamer zugeht. Die genialen Texte habe ich bereits erwähnt aber jetzt kommt das einzige Manko: In den folgenden Stücken kommen 4 bis 5 vor, in welchen oft auf Sprechgesang gelegt wird, meinem persönlichem Urteil macht passt dass in wenigen Songs sehr gut und trägt reichlich zur Athmosphäre bei ("Kopfkino") in weitaus mehr Songs kann ich mir die Texte gesungen allerdings durchaus besser vorstellen. Aber Okay, das ist natürlich Geschmackssache...

Insgesamt legt die Folk-Combo mit "Kalter Glanz" ein durchgängig gutes Album mit keinen wirklichen Ausfällen vor, klingt trotz des 'Genre-Spagats' zwar ein bischen eintönig, dass tut dem Album aber keinesfalls einen Abbruch, da es einfach zum Sound der Band passt. Auch Live ist die Band zu empfhelen, da sie oft mit dem Publikum den Kontakt suchen und diesen auch sehr gut herstellen können, aber dies sei nur am Rande erwähnt...

Anspieltipps:
"Kalter Glanz", "Ganz Oder Garnicht", "Das schönste Lied der Welt", "Kopfkino", "Mein Todestag".


Resident Evil: Extinction
Resident Evil: Extinction
DVD ~ Milla Jovovich
Preis: EUR 6,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verhältnismäßig langweilig !!!, 26. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil: Extinction (DVD)
Da "Extinction" für mich persönlich der erste Film aus der "Resident Evil" - Reihe ist, kann ich nicht behaupten/bestätigen dass er im Gegensatz zu seinen Vorgängern langweilig ist, oder wie schon so oft beschrieben "Die Luft raus ist". Was ich allerdings mit gutem Gewissen behaupten kann, ist: Der Film ist langweilig. Vorgänger hin oder her. Oft sind perfekte Ansätze vorallem zum Anfang und im Mittelteil, aber kurz darauf sind die Szenen entweder total unspektakulär geschnitten, oder man will den Film nur mit Ton - während die Kamera weggedreht ist - gruselig, brutal, spannend oder was auch immer machen. In diesem Zug kann ich auch die FSK 18 nicht im geringsten nachvollziehen. Sicherlich kein Film ab 12, aber 16 hätte vollkommen gereicht. Für mich persönlich gibt es nichts auschlaggebenes, was den Film auf die höchste FSK-Stufe hat setzen lassen. Hier und da mal ein paar Blutspritzer die man an den Wänden erkennt, aber wie gesagt: In eben solchen Szenen dreht die Kamera immer aus dem Geschehen raus oder die Szene wird geschnitten. Da ich zum Ende hin sogar kurz eingenickt bin (zugegeben, es war halb 2 nachts, aber das ist sonst auch kein Problem für mich ;) - und das bei diesem Genre - kann ich leider nur 2 bescheidene Sterne für eine recht gute Story und die geniale Landschaft lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2008 4:13 PM CET


I Will Possess Your Heart
I Will Possess Your Heart
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 45,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Athmosphäre macht's !, 11. September 2008
Rezension bezieht sich auf: I Will Possess Your Heart (Audio CD)
Zuerst Keyboard-Klänge, welche nach kurzer Zeit von sanften Gitarrenakkorden ergänzt werden. Nach gut einer Minute setzt nun dass Schlagzeug mit einem sehr prägenedem Beat ein, welcher sich für den Rest des fast 9 minütigen Songs nicht maßgeblich ändert. Nun geht es los in den ersten "Teil" des Songs, welcher aus einem ungefähr 5 Minuten langen Instrumental besteht. Die Athmosphäre in "I will possess your heart" ist einfach fantastisch, und eher düster und kalt gehalten. Spätestens nachdem nun Fronter Ben seine Stimme im zweiten "Teil" dem Rest der Band beifügt und der Schlagzeugbeat für eine kurze Zeit ganz leise wird, hat sich dieser Track zu einem Meilenstein etabiliert. Das einzige was mir nicht 100%-tig gefällt, ist die Hook: Diese ist im Gegensatz zum Refrain und den Strophen eher fröhlich gehalten, und bildet für meinen Geschmack einen zu großen Kontrast.

Da ich "Death Cab For Cutie" erst seit kurzer Zeit kenne und Ich eben erst mit dieser Single auf Sie aufmerksam wurde, kann ich keine weiteren Auskünfte über bspw. Weiterentwicklungen zu früheren Alben geben. Was aber feststeht ist dass ich mir nach diesem Meilenstein dass Album "Narrow Stairs" kaufen werde, hoffentlich werde ich nicht enttäuscht.


All Hope Is Gone
All Hope Is Gone
Preis: EUR 5,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu jeder Stimmung ein Song !!!, 7. September 2008
Rezension bezieht sich auf: All Hope Is Gone (Audio CD)
Ich glaube zu den einzelnen Songs ist alles gesagt worden: Es gibt welche die erinnern doch stark an die Zeiten der "Iowa", neben Songs die man auch hätte auf "Vol.3" wiederfinden können, und die Tracks die auch von der neuen Stone Sour seinen könnten - das alles soll (in meinen Augen) nichts negatives bedeuten. Vorallem kann das Album mit schnellen Breaks, perfekten Drums (auch wenn sie manchmal etwas bekannt wirken) und in erster Linie Coreys abwechselnder Gesang zwischen Clean,Shouts und Growling überzeugen. Von der ersten Sekunde welche etwas an den Anfang von Depeches Mode "I Feel You" erinnert, dann aber in eine aggresive und verzerrte Präsidentenrede wandelt, bis hin zur letzten Sekunde des signifikaten und hirnwändeweichprügelnden Titeltrack kann das Album fast durchgehend überzeugen: Hier stellt nur das überflüssige "Butchers Hook" die Ausnahme dar. Das vierte Werk der Neuner benötigt zwar mehrere Anläufe und völlige Aufmerksamtkeit bis auch Songs wie "Gehenna" überzeugen, diese gehören aber später sicher zu den besten Songs die sie je produziert haben. Wo wir gerade bei Produktion sind: Produzent Dave Fortmann hat dem Album genau den richtigen "Flair" gegeben, und somit ein wahres Meisterwerk welches vor Abwechslung kaum zu überbieten ist, perfekt gemacht.

".execute." = 5/5
"Gematria (The Killing Name)" = 5/5
"Sulfur" = 4/5
"Psychosocial" = 5/5
"Dead Memories" = 5/5
"Vendetta" = 5/5
"Butchers Hook" = 3/5
"Gehenna" = 5/5
"This Cold Black" = 4/5
"Wherein Lies Continue" = 4/5
"Snuff" = 5/5
"All Hope Is Gone" = 5/5

Klar sind mittlerweile die Einflüsse aus Stone Sour unüberhörbar geworden, aber für mich als überzeugten Fan der "Come What(ever) May" macht es das Album natürlich nicht schlechter (zumal Ich Coreys klare Stimme liebe). Sicherlich sind Songs wie "Dead Memories" oder "Snuff" für Fans der Selftitled oder "Iowa" ein Grauen, aber wenn man wie Ich ein offenes Ohr für alle handgemachte Musik hat stellt "All Hope Is Gone" wohl einen absoluten Ohrenschmaus dar. Und trotzdem werden auch alte Fans mit Songs wie "Gematria (The Killing Name)" oder "All Hope Is Gone" nicht enttäuscht, und alleine diese beiden sind die 15 € wert.


Death Magnetic
Death Magnetic
Preis: EUR 10,63

27 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über experimentell bis knüppelhart: "Death Magnetic", 4. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Auch Ich gehöre zu denjenigen die durch den Job eines Bekannten schon einmal vorab in MetallicA's 9. Werk hören durften, und für alle schoneinmal vorweg: Es ist Thrash. Zwar nicht durchgehend aber ja: Es ist Thrash. Wer allerdings mit "Death Magnetic" ein 2. "Master Of Puppets" erwartet, dürfte auf der einen Seite entäuscht sein, auf der anderen Seite dennoch überzeugt, da es insgesamt mit genialen Songs wie "The Day That Never Comes" oder "All Nightmare Long" einen jeden alten und neuen Fan überzeugen mag. Auch führen Metallica die seit 1989 unterbrochende Kette weiter und haben mit "Suicide & Redemption" wieder einen Instrumentalsong am Start: Mit einer beachtlichen Länge von 10 Minuten. Zu sagen ist, das man ihm wohl mit keinem der letzten 4 Instrumentals vergleichen kann. Dieser Song passt halt einfach insgesamt in das Flair des Albums und kann deswegen auf ganzer Linie überzeugen. Die zweite Kette die weitergeführt wurde bestätigt "The Unforgiven III", ein fast schon balladeskes Stück; sehr experimentell, was vorallem das Intro, welches mit einem Klavier und diversen Streichern aufwartet ausmacht. Insgesamt wartet "Death Magnetic" mit vielen Breaks, viel Double-Bass, grenzgenialen Soli, auch ruhigeren und sowieso sehr viel instrumentalen Passagen auf, und dürfte somit einen Rückblick auf alles was MetallicA seit dem Beginn ihrer Karriere 1983 gemacht haben darstellen, ohne dabei irgendwie nach "St. Anger", "Load" oder aber "Master Of Puppets" zu klingen, es ist trotzdem etwas Neues: Kein billiger Abklatsch der frühen Thrash-Werke, keine Fortführung des Sounds welcher mit dem Self-Titled begann. Es ist einfach nur "Death Magnetic"!!!

That Was Just Your Life: 10/10
The End Of The Line: 7/10
Broken, Beat & Scarred: 6/10
The Day That Never Comes: 10/10
All Nightmare Long: 9/10
Cyanide: 9/10
The Unforgiven III: 10/10
The Judas Kiss: 9/10
Suicide & Redemption: 10/10
My Apocalypse: 9/10


The Legend of Zelda: Ocarina of Time
The Legend of Zelda: Ocarina of Time

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Sicherheit: Das beste Videospiel in der gesamten Geschichte !!!, 31. August 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Auch wenn ich kein grosser Zocker bin und ich insgesamt vielleicht höchstens 15 Spiele besitze kann ich mir absolut vorstellen dass dieses Spiel eines der besten in der gesamten Geschichte ist: Die Story ist recht einfach und doch so facettenreich. Die Welten sind wunderschön gestaltet und sowieso die Vielfältigkeit die dieses Spiel mit sich bringt ist absolut unglaublich. Z.B.: Ist euch nach einem der Drei Endgegner Kämpfe nicht danach, sofort wieder aufzubrechen und euch in das nächste atemberaubende Abenteuer zu stürzen, könnt ihr euch auch einfach ganz unabhängig mit anderen Aktivitäten entspannen. Sie können Angeln gehen, zur Schießbude oder auch eigene Hymnen auf ihrer 'Ocarina' erspielen, welche(s) in diesem Fall eine sehr wichtige Rolle spielt. Auch wenn das Spiel für damalige Verhältnisse an Grafik und Realität natürlich nicht so gut herankommt wie heute, hat es eine unglaubliche Athmosphäre. Gruselig, wunderschön (gilt wie erwähnt vorallem für die Landschaft), spannend, dramatisch und total actionreich. Und ehrlich gesagt, wer brauch diesen ganzen neuen technisch total aufwendigen Schnickschnack, das es auch so geht beweist eindeutig "Ocarina Of Time". Es macht wirklich total Spass, und man ist sehr erfreut, wenn man sich wieder eine weitere Welt erspielt hat welche man nun auskunden kann. In diesem Fall sind diese 'Welten' auch nicht zu gross oder zu schwierig geraten, es passt einfach alles perfekt.

Meiner Meinung nach ist "The Legend Of Zelda - Ocarina Of Time" das beste von allen "Legen Of Zelda" - Games die ich besitze (dürften so um die 5 Stück sein). Es sei jedem Gamer ans Herz gelegt sich diesen Meilenstein der Videospiele zuzulegen. Auch Gamer aus teilweise anderen Genres wird diese Story sicherlich überzeugen !!!


Come What(Ever)May
Come What(Ever)May
Preis: EUR 5,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whiskey mit einem Schuss Orangensaft..., 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Come What(Ever)May (Audio CD)
Vorerst: Ich möchte keine Vergleiche zu Corey und Jim und sowieso dem Sound von Stone Sour zu Slipknot ziehen. Stone Sour sind Stone Sour und Sie sind auch kein Nebenprojekt, und damals vorallem nicht für die 'Maggots' wiederbelebt worden. Leute die also ein richtiges Slipknot-Brett erwarten sind hier sicherlich beim falschen Album, der schnellste und härteste Song geht vergleichsweise (<-- was für eine Ironie ;) gerade einmal an das Tempo von "Vermillion". Aber Schluss mit den teilweise ätzenden Vergleichen entäuschter Slipknot-Fans.

Als "Come What(ever) May" zum ersten mal seine letzten Töne ausgeklungen hatte, war ich einfach fassungslos. Über richtig knirschende, teilweise groovigen Hard-Rock-Nummern bis hin zu seichten Balladen war einfach alles dabei. Schöne Mid-Tempo Kracher mit treibenden Drum-Beats und groovigen Bässen fehlten ebenso wenig wie verzerrte Gitarren im Overdrive-Modus mit schön viel Gain. Hier überzeugen vorallem die teilweise genialen Soli von James Root ("Zzyzx Rd.", "Come What(ever) May" und "Cardiff"), doch auch 'Clean' zeigen die Jungs was sie draufhaben , wobei es diesmal von Nummern wie "Sillyworld" über "Through Glass" bis hin zu teilweise "Cardiff" reicht. Und spätestens nach den letzten beiden Songs (unter anderem der Klavierballade "Zzyzx Rd.") dürfte nun auch klar sein dass sich Corey zu einem absoluten spitzen Sänger etabiliert hat. Seine vor Kraft strotzende, ausdrucksstarke und facettenreiche Stimme verleiht jedem einzelnen Song einen gewissen Charme, und dies beweist er auch in etwas härteren Nummern wie "Hell & Consequences". Auch soundtechnisch gibt es nichts zu nörgeln, da ist alles einwandfrei und sehr sauber. Auch wenn ich teilweise das Gefühl habe das "Reborn" irgendwie schlechter produziert worden wäre als die übrigen Tracks (was sich vorallem im Sound wiederspiegelt, sprich: Bass ist irgendwie zu hoch). Aber vielleicht habe ich auch nur ein Montagsmodell erwischt.

Fazit: Insgesamt ist das zweite Werk der 5 Jungs wirklich ein absolutes Meisterwerk und lässt sich tausende von malen durchhören ohne langweilig zu wirken. Die stellenweise überaus gut durchdachten Texte (auch wenn hier und da mal das böse F-Wort auftaucht) wirken einfach perfekt in den schönen knackigen und dreckigen Hard-Rock-Nummern wie "30/30-150" oder "Socio", welche allesamt mit einem Ohrwurmcharakter aufwarten wie Ich ihn selten gehört habe: Somit sollte man sich "Come What(ever) May" auf gar keinen Fall entgehen lassen !!!

Anspieltipps:
"Cardiff"
"Zzyzx Rd."
"30/30 - 150"
"Through Glass"
"Come What(ever) May"


Iowa [Explicit]
Iowa [Explicit]
Preis: EUR 15,46

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CD im Player und Ich in Iowa..., 27. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Iowa [Explicit] (Audio CD)
Schon das Intro "[515]" macht uns zu Anfang vollkommen klar was uns die nächste Stunde erwartet: Psychopatrischer Gesang, Verstörte Gitarrenriffs und ein bretternde Drumbeats und Basses. Dem ganzen Album scheint ein dunkler Fluch übergelegt zu sein, und man fühlt sich beim hören wie in eine andere Welt gezogen, dies gilt vorallem für letzteren, den Titeltrack "Iowa". Vorallem die absolut grenzgeniale Drumarbeit möchte ich hervorheben, Perkussionen in Songs wie "Skin Ticket", "Gently" oder auch "Iowa" habe ich in meinem kurzen Leben noch nie hören dürfen. Insgesamt ist dass Album wirklich ein absoluter Mega-Kracher und auch das Slipknot-Typischste. Dass ich dem Album dennoch 'nur' 4 Sterne gebe, liegt an 3 weniger guten Songs, welche aber auch nicht wirklich aus dem Rahmen fallen: Aber am besten wirkt dass Album sowieso wenn man es sich komplett zu Gemüte führt.

"[515]": 4/5
"People = Shit": 5/5
"Disasterpiece": 4/5
"My Plague": 4/5
"Everything Ends": 5/5
"Heretic Anthem": 5/5
"Gently": 6/5
"Left Behind": 5/5
"The Shape": 3/5
"I Am Hated": 4/5
"Skin Ticket": 5/5
"New Abortion": 3/5
"Metabolic": 3/5
"Iowa": 6/5


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