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Beiträge von Lucina
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Rezensionen verfasst von
Lucina "lucinaswelt.blogspot.com"

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Once Upon A Dream (English Edition)
Once Upon A Dream (English Edition)
Preis: EUR 3,49

4.0 von 5 Sternen Baloghs story is slightly better ;), 4. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
3.5 stars

4.0 stars for Baloghs and 3.0 stars for Burrowes story

I read Mary Baloghs story and liked it. Normally I don't like children in historicals (I hated the children in Julia Quinn's "To Sir Phillip, With Love") but I liked Georgette and Robert probably more than Eleanor and Michael. :D

But I'm not a fan of Burrowes writing style, it felt odd sometimes, at least for me as a non-native speaker. The story was okay, but nothing special. The hero was nice, but not remarkable in any way, and the heroine was good with kids but annoying the rest of the time.

Overall an okay read, but nothing special.


How the Duke Was Won (The Disgraceful Dukes Book 1) (English Edition)
How the Duke Was Won (The Disgraceful Dukes Book 1) (English Edition)
Preis: EUR 5,99

2.0 von 5 Sternen Not my type of historical romance :(, 4. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
DNF after 35% (because I don't need ripped bodices and freed rosy-tipped nipples at the 28% mark!)

2 stars for the nice writing style!

This novel was just TOO modern and silly, it way too unbelievable! For me this felt more like a parody than a real historical romance novel. I like my historicals to have humour and I don't mind them to be modern (like Courtney Milans historicals, those are modern romances with humour AND a certain historical accuracy) but this one didn't feel like a historical romance at all. The writing was good, but the story was not my cup of tea.

The protagonists as a couple, matched quite well, but I didn't liked them very much. Charlene was the illegitimate daughter of a peer and a prostitute and lived with her mother in her mothers brothel (although she tried her best not to work in that business) and was forced into pretending to be her half-sister to catch a duke (our hero) for her sister because said half-sister was still on vacation in Italy or on her way back to England. And of course no one suspected anything, because as half-sisters they look exactly alike (of course!), except for Charlenes more curvy body. Something our hero appreciates (of course!). And obviously no one questions Charlenes strange behaviour, which sometimes (or more often than not) is not very lady-like. But the good thing is our hero might be duke but he is no gentleman, so he likes women to be un-ladylike (of course!).
James, our hero, is more like a pirate than a gentleman, but sadly not one those charming pirates (yes, "Once Upon A Time" Hook I'm thinking of you! ;-)). I like my heroes to be gentlemen (even the rakes should be at least a little bit civilized) and James is very different than normal heroes in historicals. For some readers this might be a nice change, but for me it just didn't work.

Additionally I disliked the insta-lust on both parts. It was unbelievable and I hate romances where the romance is replaced by thoughts of sex and more sex and even more sex. And I really HATED the scene in which Charlenes bodice ripped and he "caught a glimpse at her lush curves and rosy-tipped nipple". This is not the type of historical romance I like. I don't think this is necessary or funny!


Glacies: Gefangen im Eispalast
Glacies: Gefangen im Eispalast
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Eine nette Geschichte für Zwischendurch :), 27. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
3.5 Sterne

Ich mochte die Geschichte, aber sie ist definitiv nicht ohne Schwächen. Meine Hoffnung und Erwartung an den Roman war, eine schöne Liebesgeschichte geliefert zu bekommen in einem märchenhaften Setting. Und ich mochte die Liebesgeschichte, sie war nicht perfekt, aber sie nahm tatsächlich den Hauptteil der Geschichte ein. Wer also Spannung und Action abseits der Romantik erwartet ist wahrscheinlich mit "Glacies" falsch bedient.
Man darf auch nicht zu viel hinterfragen, z.B. ob es tatsächlich ein Herrscherpaar machen würde, zwei Mädchen nach einer Vorauswahl zufällig auszuwählen? Also ich hätte wenigstens die beiden Prinzen eine Vorauswahl treffen lassen bzw. irgendwie MEHR gemacht. Was wenn beide Mädchen schrecklich gewesen wären!? (Wer nicht weiß wovon ich spreche: Es werden zwei Mädchen aus dem Volk in den Palast eingeladen bzw. gezwungen, damit sie sich in einen der beiden Prinzen-Zwillinge verlieben und andersherum, und wer die wahre Liebe gefunden hat wird dann König, weil die Königin im sterben liegt. Problem ist: Der Thron ist im Weg. ;-)) Auch andere Dinge werden nicht wirklich erklärt. Was hat es genau mit den Träumen auf sich, der Stimme? Was sind die Beweggründe und Gedanken mancher Personen in manchen Szenen? Auch die Regeln der Welt werden nicht sonderlich ausgiebig erläutert. Alles aus der Zeit vor dem Krieg ist verboten, Bücher und Filme, die grüne Wälder zeigen etc. Was genau wird nicht erklärt und auch nicht die Gründe.

Ich hatte allerdings eine "High Fantasy" Geschichte erwartet und bekam stattdessen eine etwas undurchsichtige Welt geliefert. Es spielt im Jahr 2068, allerdings nicht auf der Erde, weil es Götter, Magie und Drachen gibt. Es gibt jedoch Telefone, Fernseher, Radios und ähnliches, aber die Leute fuhren trotzdem mit von Pferden gezogenen Kutschen. Es war ein merkwürdiger Mix.
Wie gesagt: Mich hat die Welt verwirrt. Ebenso die Regeln am Hof. Die Prinzen dürfen nicht vorher mit den Kandidatinnen schlafen, aber es scheint nicht so als wären voreheliche Beziehungen und Sex ein gesellschaftliches Tabu. Ebenso machen die Prinzen in Shorts ihre Zimmertür auf, sind alleine mit den Kandidatinnen in ihrem Zimmer und woanders, die Kandidatinnen können auch ohne Probleme zu den Zimmern der Prinzen, selbst im Nachthemd... Ja, es hat mich etwas überrascht. Aber ich habe es so hingenommen. Vielleicht ist es einfach eine lockere Gesellschaft und die Prinzen und Kandidatinnen sind alt genug für sich selber zu entscheiden. Ich hatte nur schlichtweg "historischere" Regeln erwartet. ;-)

Wer beim lesen des Klappentextes eine große Dreiecksliebesgeschichte erwartet wird übrigens überrascht sein. Ich fand sie gar nicht sonderlich stark ausgeprägt, weil Stella ziemlich schnell weiß, wen sie möchte. Ich mochte beide Prinzen, aber sie waren sich tatsächlich auch nicht so unähnlich bzw. speziell Alexander hatte jetzt keine besonders ausgeprägten Charakterzüge, die man nicht mögen kann. Lediglich seine Akzeptanz von "Muss eben gemacht werden, wenn man regiert, es geht nicht anders", fand ich etwas störend, aber es war im Prinzip auch der Charakterzug, der an ihm am wichtigsten war und ihn von Damian abgegrenzt hat.
Das Problem für Stella ist: Sie hat da nicht so viel mitzuentscheiden, wenn dieser Prinz, den sie mag, nicht auch gerade sie auswählt. Nur wenn beide Prinzen sie auswählen, dann darf sie sich entscheiden. Es wirkte fast eher so als würde sich eher eine zweite weibliche Person in die Liebesgeschichte mit einmischen als dass es eine Dreiecksgeschichte zwischen ihr, Alexander und Damian gibt.

Zu Stella kann ich nicht viel sagen. Sie war sympathisch genug, aber ich habe jetzt auch nicht sonderlich viel mit ihr mitgefiebert, weil sie zu wenig Schwächen hatte. Es war kein Wunder, dass sich beide Prinzen für sie interessiert haben, wenn die "Konkurrentin" eine oberfläche und arrogante Nervensäge ist, was aber die Liebesgeschichte und auch Stellas Charakter nicht zu Gute kam. Sie musste sich nicht beweisen, weil die andere Kandidatin unmöglich war. Auch die Prinzen waren wenig tiefgründig, besonders von Alexander hat man wenig mitbekommen. Damian hatte die Ansätze für einen tiefgründigen Charakter, aber ich hatte das Gefühl, dass die ganzen Andeutungen ins nichts führten. Man hat schlichtweg zu wenig von ihm und seinen Emotionen/Ängsten erfahren, um genau zu wissen, was ihn an manchen Stellen angetrieben hat etc. Da hätte ich mir mehr gewünscht. So blieb die Geschichte insgesamt sehr oberflächlich, dadurch aber auch bis auf eine Szene leichte Kost. Auch emotional konnte sich mich deshalb nicht komplett mitreißen. Ich habe ein paar Tränchen verdrückt, allerdings war da nicht die Liebesgeschichte Schuld.

Im übrigen hat mich diese eine Szene ziemlich kalt erwischt. Ich nenne sie einfach die "blutige Red Queen"-Szene und war mehr als überrascht, weil die Geschichte zwar in einer Welt voll Krieg spielt, ansonsten aber eher ziemlich leichte Kost ist. Und schnell zu lesen, die perfekte Lektüre für Zwischendurch.


Dracyr - Das Herz der Schatten
Dracyr - Das Herz der Schatten
von Susanne Gerdom
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Hat mich sehr berührt! (Vorsicht Spoiler möglich), 25. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dracyr - Das Herz der Schatten (Broschiert)
5.0 Sterne

Warnung: Ein bisschen Gespoilere bleibt nicht aus. Ich versuche aber nichts weltbewegend überraschendes zu verraten...

Puh, dieser Roman ist wirklich sehr schwer zu bewerten. Ich glaube, dass er durchaus der einigen nicht gefallen wird, aber mich hat er einfach auf emotionaler Ebene so berührt, dass ich ihm keine schlechtere Wertung geben kann, obwohl der Roman nicht ohne Schwächen ist. Aber für mich zählt bei Geschichten am meisten, dass sie mich auch nach dem Lesen noch begleiten oder ob sie sofort aus dem Gedächtnis verschwinden, auch wenn sie einen beim Lesen selbst gut unterhalten haben. Und "Dracyr. Das Herz der Schatten" hat mich einfach in seinen Bann gezogen, die Dracyr und besonders Damian und seine Liebe zu Kay. Die Liebesgeschichte war berührend und dunkler als ich von einem Jugendbuch erwartet hätte.

Am Anfang hatte ich wirklich große Schwierigkeiten mich in den Roman einzufinden, da mir der Sprachstil keinen einfachen Zugang zum Roman gewährte. Abhängig von den Personen sind Szenen im Präteritum oder im Präsens geschrieben und die Wechsel haben für mich ein flüssiges Leseerlebnis verhindert. Speziell die Szenen, die im Präsens geschrieben waren, wirkten auf mich holprig. Was auch daran liegt, dass mir insbesondere die Mischung aus dritter Erzählperspektive und Präsens nicht gefällt. Zudem gab es einige Sätze, die fälschlicherweise im Präteritum geschrieben waren. Auch sonst gab es einige Szenen, die ich mehrmals lesen musste, was aber daran lag, dass die Beziehung zwischen Dracyr und Mensch nun einmal nicht in normale Worte zu fassen ist und das fand ich dann wiederum gut umgesetzt, wenn auch nicht unbedingt flüssig lesbar. Und dass ich mir besonders die Pferche architektonisch nicht wirklich vorstellen konnte, lag wohl auch eher an mir als an fehlenden Beschreiben. Es gab reichlich, aber ich wusste trotzdem nicht so ganz genau wie alles nun aufgebaut ist. XD

Vorneweg:

Der Klappentext deutet eine Dreiecksliebesgeschichte an, die es aber so überhaupt nicht gibt. Ein paar Flirtereien oder ein paar unbedeutende Küsse manchen einen Charakter noch nicht zum Love Interest!

Desweiteren seien die Leser gewarnt, die es überhaupt nicht mögen, wenn der Held der Geschichte die Heldin schlägt oder verletzt. Dies macht Damian, er schneidet ihr in die Wange, er peitscht sie aus (bzw. er benutzt die Peitsche gegen sie), nicht in dem Maße, wie er es von seinem Vater kennt, aber er verursacht ihr Schmerzen und macht ihr Angst. Das ändert sich schnell, aber in den ersten (sagen wir drei bis vier) Szenen ist er nicht besonders heldenhaft, ganz im Gegenteil. Ich werde unten aber noch einmal erklären, wieso ich seine Wandlung innerhalb der Geschichte zumindest teilweise verständlich fand und ihm sein Fehlverhalten zumindest nicht zu sehr vorgeworfen habe. Aber ja, er benimmt sich am Anfang wie ein Bösewicht und nicht wie ein Held.

Nun aber zur Geschichte und speziell zu den Charakteren.

Unsere Heldin Kay ist mehr oder weniger einfach zu beschreiben. Sie schleicht sich in die Burg des Dracyrmeisters, um den Tod ihres Vaters und ihres Bruders zu rächen, und stößt dann auf unerwartete Komplikationen. Sie nimmt eine Verbindung zu Gormydas auf und wird damit nicht ganz freiwillig (von beiden Seiten) zum Schattenreiter des Dracyrmeisters. Und wie man sich vorstellen kann, bringt sie das in arge Bedrängnis, weil sie den Meister umbringen will und sicher nicht für ihn morden, aber auch nicht ihren Dracer zurücklassen möchte. Und dann ist da ja auch noch der junge Lord, der Sohn des Meisters und er macht ihr das Leben nicht unbedingt leichter.
Kay ist eine von diesen "perfekten" Heldinnen, sie ist mir speziell zu Beginn auf die Nerven gegangen, mit ihrer ganzen Art. Sie hat schlichtweg keine Schwächen, die sie wirklich sympathisch erscheinen lassen. Ich mochte sie, sie hat Esprit, Mut, Humor und lässt sich nicht unterkriegen, aber ich konnte mich mit ihr deshalb auch nicht richtig identifizieren. Das sie so ein Naturtalent im Umgang mit den Dracyr war, konnte ich dagegen verschmerzen, weil es im Rahmen des Romans Vorherbestimmung sein konnte. Vielleicht wird sie am Ende nicht was sie ist, weil sie so gut und toll ist, ein Meister wie Damian sagt, sondern ihr geht alles so einfach von der Hand, weil sie dazubestimmt ist, zu werden was sie am Ende ist. Äh... kryptisch genug formuliert, sodass niemand weiß was ich meine? Aber es ändert nicht daran, sie ist ein Naturtalent, in allem. Sie ist perfekt! Okay, während Damian sie körperlich verletzt, sind ihre "Sohn des Teufels" Ausrufe an ihn, wahrscheinlich eine seelische Verletzung, wobei Damian es wohl so sehr gewöhnt ist, dass es ihm gar nicht mehr aufgefallen ist. Ich verstehe, dass sie ihn hasst, aber teilweise fand ich es überzogen.

Damian ist degegen deutlich schwieriger zu beschreiben. Wie schon gesagt, zu Beginn ist er alles andere als heldenhaft. Er verletzt, droht und schlägt sie, und es hat mich schon etwas schockiert. ABER Damian denkt auch selber etwas wichtiges: Peitschenhiebe und Schmerzen sind die einzige Liebe, die er kennt. Für ihn ist das Liebe. Für alle anderen ist es Missbrauch und Hass, aber wenn man von seinem Vater nichts anderes erlebt, klammert man an sich an die Wahrheit, die man kennt, um nicht zu zerbrechen. Ich wird nicht wirklich klar, aber vielleicht ist seine "Aufmerksamkeit" am Anfang seine Art Zuneigung zu zeigen, seine Form von "Hallo! Hier bin ich! Nimm mich wahr, so wie ich dich wahrnehme." Es passt allerdings nicht ganz damit zusammen, dass er Scham empfindet als er später merkt, weshalb Kay Angst vor ihm empfindet oder weshalb er den Dracyr gegenüber ungerne die Peitsche verwendet. Aber er tut es, wenn auch widerwillig und auch nicht mit voller Härte und das obwohl er sie liebt.
Wie gesagt, besonders die Szene in seinem Gemach war nicht unbedingt ein Zeugnis für einen tollen Helden, aber er entwickelt sich. Wobei mir da der Umschwung von "Ich verletzte dich" zu "Ich tue dir nichts" zu schnell ging. Ja, sie gehört später zu den Neun, aber es ändert nichts daran, dass es ihm nicht leid tat sie verletzt zu haben, zumindest erfährt man es nicht. Ihm tut Leid, dass sie ihn nicht anlächelt, sondern voller Hass und Angst anschaut, aber was er sich am Anfang bei seinen Handlungen gedacht hat erfährt man leider nicht.
Als er dann aber erst einmal die Finger von Degen und Peitschen gelassen hat, hat er mir deutlich besser gefallen. ;)
Er ist der Typ Held, der all die Schmerzen, den Hass und das Leid hinter einer dicken fetten Mauer versteckt und nur Kay langsam hinter die Fassade blicken lässt. Sein Vater hat ihn so sehr im Griff, nicht nur durch ständige Gewalt, die als Liebe getarnt wird, sondern auch durch eine Macht die über natürliches hinausgeht. Mir hat er Leid getan und es ist erstaunlich wie "gut" er alles vor der Welt versteckt und über sich ergehen lässt. Aber man merkt auch sehr schnell, besonders im Umgang mit den Dracyr, das ein SEHR weicher Kern unter seiner harten Fassade steckt. Ich mochte seine Zerissenheit und diese Verwirrung, die er verspürt hat als seine Gefühlt für Kay stärker geworden sind. Aber ich fand nicht alles gut was er getan hat. Dass er das Verhalten seines Vaters verteidigt, wo es nur geht, kann ich verstehen, aber dass er so grausam Kay gegenüber war? Nee, dass musste nicht sein. Eine Entschuldigung wäre mindestens drin gewesen.

Die Dracyr selber bleiben etwas blass, ebenso wie die Nebencharaktere, was für mich aber in Ordnung war, weil ich normalerweise mit Drachen wenig anfangen kann und ich eher Angst hatte, dass es zu viel werden könnte. Allerdings fehlten mir tatsächlich manchmal ein paar Fakten, was in der Vergangenheit passiert ist, um die Dracyr zu "versklaven". Allgemein wurde sich nicht viel an der Hintergrundgeschichte aufgehalten, der Fokus lag auf Kay, ihren neuen Erfahrungen mit Gorm (der die meiste Zeit scheinbar seine Klappe gehalten hat? *hust*) und ihrem Verhältnis zu Damian.

Was mich an der Liebesgeschichte am Ende gestört hat, war der Gedanke, dass Kay Damian deutlich weniger braucht als Damian sie. Nicht, dass man jemanden brauchen muss, um ihn zu lieben und glücklich mit ihm zu werden, aber für Damian ist Kay die erste Person (nach Sam und da steht das Dienstboten - Lord - Verhältnis etwas im Weg), die ihn liebt und die er wirklich liebt, abgesehen von den Dracyr. Sie ist sein Licht in der Dunkelheit und ich hatte wirklich das Gefühl, dass er alles für sie tun würde und dass er es ihn brechen würde, sie gehen zu lassen. Aber bei seiner Vergangenheit ist es auch kein Wunder, dass er sehr emotional ist, in beide Richtungen. Kay dagegen liebt Damian, aber sie ist unabhängiger und ich bin mir nicht sicher, ob es für sie die wirklich große Liebe ist oder ob sie Damian deshalb liebt, weil er ein gebrochener Mann war, mit dem sie Mitleid hatte und dem sie Trost spenden wollte, und dessen Stimmungsschwankungen eine Herausforderung für sie waren? Sie liebt ihn, keine Frage, die beiden sind ein süßes Paar und ich gönne es Damian, aber es bleiben ein paar klitzekleines Zweifel. Und da wäre ein richtig schöner Epilog toll gewesen, aber auf den wurde wohl wegen einer möglichen Fortsetzung verzichtet (?), die es ja leider nicht gibt. Schade, ich hätte gerne mehr gelesen.

Ansonsten fand ich die Geschichte rund um die Dracyr sehr interessant, auch wenn leider nicht alles geklärt war. Speziell die eine Szene mit dem Dracyrfeuer oder wie die Verbindung zwischen Kay und Damian zu Stande kommt. Recht zu Beginn ihrer gemeinsamen Zeit, kann Kay seine Gedanken sehen, wieso? Später kann ich es verstehen, aber zu dem Zeitpunkt? Konnte Damian sich nach dem Dracyrfeuer wirklich an etwas erinnern? Was war das? Wieso der der Dracyrmeister deshalb so sauer? Und es gab auch noch so einige offene Fragen, wer nun wirklich welche Fähigkeiten hat. Was kann Kay was die anderen Zöglinge nicht können und was Damian nicht kann? Und wieso war er z.B. in der Szene mit den Jünglingen so zornig und eifersüchtig? Wer war diese Martan (?), das Mädchen, dass er wohl fallen gelassen haben soll wie ein Stück Dracyrkacke? Hatte er mit ihr eine Beziehung? Es wird nicht klar, ob er schon einmal mit einer Frau geschlafen hat und welche anderen Beziehungen er hatte und ich wollte das unbedingt wissen, wo der Köder schon ausgewurfen wurde. Ich gehe fast davon aus, dass es das Mädchen nicht gab und jemand Kay ärgern wollte, weil Damian zumindest mehrmals behauptet, dass niemand ihn je so berührt und angesehen hat. Und er schien von seiner Anziehung ihr gegenüber wirklich überrascht zu sein. Aber wie gesagt, nichts genaues weiß man nicht...

Ja, da gab es für mich so einige offene Fragen. Auch merkt man dem Roman an, dass Potential für eine Fortsetzung gelassen wurde, so ist der Bösewicht eben immer noch im Spiel und nur zeitweise vertrieben. Und auch andere Handlungsstränge blieben offen, aber keine Sorge, Damians und Kays Geschichte ist in sich abgeschlossen und lässt wenig Fragen offen.

Mich hat es nicht gestört, aber ein paar Mal gab es ein paar kleine Fehler. So hat ein Charakter mal kein Hemd an und dann kurz darauf doch wieder. Oder jemand hockt/sitzt aus der Sicht des einen und aus eigener Sicht steht er. Aber es kam selten vor und war für mich deshalb kein Problem.


Elathar - Das Herz der Magie
Elathar - Das Herz der Magie
von Rachel Crane
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne High Romantasy Geschichte mit kleinen Schwächen, 14. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elathar - Das Herz der Magie (Broschiert)
Vorneweg: Bei "Rachel Crane" handelt es sich um ein Pseudonym von Brigitte Melzer und da ich ein großer Fan von ihr bin, spielt wahrscheinlich ein gewisser Autorenbonus eine Rolle. Nichtsdestotrotz ist für mich "Elathar" ein guter Roman, der aber möglicherweise von einem anderen Autor nur 4 statt 5 Sterne bekommen hätte.

"Elathar" war wie alle Brigitte Melzer Romane sprachlich super geschrieben. Ihr Sprachstil ist schlichtweg fesselnd und zieht mich jedes Mal nach ein paar Sätzen sofort in seinen Bann. Mein größtes Problem mit "Elathar" war lediglich die Story, die in der Mitte etwas an Fahrt verliert und zu viel vor sich hinplätschert. Ich mochte die Prämise und die Idee hinter der Geschichte und auch der Weltenaufbau hat mir gut gefallen. Es handelt sich hier bei, um eher um eine mittelalterliche Welt in der es Magie gibt als um eine Welt a la Tolkien mit Elfen, Trollen und anderen außerweltlichen Wesen. Auch der Fokus der Geschichte liegt mehr auf der Liebesgeschichte als auf Spannung und Action, weshalb die Geschichte für mich eher in das Genre "High Romantasy" und "High Fantasy Light" fällt. Man sollte also eher eine Geschichte wie "Im Schatten des Dämons" von Brigitte Melzer oder "Der Spiegel von Feuer und Eis" von Lynn Raven erwarten.
Allerdings wurde mir doch etwas zu viel Wert auf die Liebesgeschichte gelegt, was man von mir selten hört, da ich ein Fan von reinen Liebesgeschichten bin, jedoch mag ich es, wenn sich die Liebesgeschichte stetig weiterentwickelt und das war hier zwischenzeitlich nicht der Fall. Desweiteren kamen mir die Hintergrundgeschichte und die Ziele der Bösewichte viel zu kurz. Der Anfang war so gut, der Bösewicht kam zum Zug, man erfuhr von seinen Zielen, unser Held wurde vor eine große Aufgabe gestellt und dann... passierte erst einmal nichts. Der Bösewicht kam nicht an die Reihe, man erfuhr nichts mehr über ihn und er kam überhaupt nicht voran, nur leider kam auch Elathar nicht wirklich voran und da hätte ich mir einfach mehr erhofft. Bei "Im Schatten des Dämons" war der Bösewicht immer präsent, die Helden wurden vor neue Aufgaben gestellt und es gab immer eine Spur von Gefahr und das fehlte hier über weite Strecken komplett und das ist für mich auch der größte Kritikpunkt. Wäre im Mittelteil mehr passiert und hätte man auch nach der Einführung mehr über den Bösewicht und ein paar Nebencharaktere erfahren, was sie gerade planen etc. dann hätte ich den Roman deutlich besser gefunden und würde ihn jetzt sicher zu meinen Favoriten zählen!
Auch zum Ende empfand ich die Spannungskurve als etwas enttäuschend, man hätte einfach mehr herausholen können. Es gab wenig wirklich überraschende Momente, aber es gab sie, auch wenn noch mehr möglich gewesen wären. An einer Stelle war ich einfach nur überrascht, weil ich so eine Wendung niemals erwartet hätte, aber vielleicht war ich nur blind, was die Hinweise anging. Es war nur etwas schade, dass tatsächlich so wenig Opfer erbracht werden mussten.
Das Ende war mir dementsprechend auch zu "happy", niemand kann mir erzählen, dass echte Fürsten tatsächlich so gehandelt hätten. Niemand ist so anständig. ;-)

Wie schon angedeutet, steht die Liebesgeschichte im Vordergrund, die sich erst nach einiger Zeit entwickelt, da sich die Charaktere nach einem kurzen Treffen am Anfang des Romans erst deutlich später wiedersehen und sie dann einen eher schlechten Start haben. Es ist keine wirkliche Feindschaft, da sie sich sympathisch sind, aber Rissa ist die Tochter des Beraters von Elathars Feind und Elathar ist Hauptmann einer Kompanie für Zauberjäger, was sie als Mensch mit magischen Fähigkeiten natürlich auf der Hut sein lässt. Im Mittelteil kommen sich Rissa und Elathar langsam näher, was sehr süß und romantisch war, allerdings die Geschichte etwas in die Länge zog. Ich hätte mir zwischendrin einfach mehr Einmischungen der Bösen gewünscht und etwas mehr Dynamik. Während sehr lange wenig passiert ist, ging es liebestechnisch am Ende Schlag auf Schlag, weshalb ich mir trotz der Länge von "Elathar" noch mehr Seiten gewünscht hätte oder eben eine Straffung in der Mitte des Romans. Nichtsdestotrotz hatte ich großen Spaß mit der Geschichte von Elathar und Rissa, da ich beide Charaktere sehr mochte.

Rissa ist für mich die typische "Brigitte Melzer-Heldin". Sie hat kein perfektes Leben, aber ist dafür ein durch und durch guter Mensch. Sie hat keinen bösen Knochen in ihrem Körper, ist immer bereit ein Opfer für das gute zu bringen und ist auch ansonsten einfach nur nett. Ich mochte sie und obwohl sie so perfekt war ging sie mir nicht auf die Nerven, weil man sie einfach mögen musste. Und im Gegensatz zu den Heldinnen, die immer alles können, sofort alles richtig machen und plötzlich zu den "Über-Helden" werden, hat man bei Rissa durchaus das Gefühl, dass sie menschlich ist. Sie hat Probleme, kann nicht alles perfekt und ist von der ganzen Situation auch manchmal überfordert, aber sie leidet eben unter einem kleinen oder eher großen Helfersyndrom.

Was Elathar angeht ging es mir ähnlich. Im Unterschied zu vielen anderen Helden von Brigitte Melzer ist er ein anständiger Kerl. Er ist nicht übertrieben fies zu Rissa und hat keine großen Fehler gemacht, wenn man da Daith aus "Im Schatten des Dämons" sieht, der ein großer, dunkler Krieger ist, der nicht davor zurückgescheut wäre Menschen umzubringen. Aber er ist dennoch ein Krieger und Liebe steht nicht unbedingt ganz oben auf seiner Prioritätenliste, was ich durchaus verstehen kann. In seiner Situation gibt es andere Probleme als Frauen. ;-)

Die Nebencharaktere waren eher blass, allerdings hat mir Elathars Freund richtig gut gefallen. Er war der perfekte "Liebeshelfer" und einfach nur süß. Was Elathars Halbbruder angeht, frage ich mich, ob man da vielleicht in Zukunft noch eine Fortsetzung erwarten kann. Ich würde mich freuen!

Fazit:

Keine perfekte Geschichte, aber genau das richtige für "High Romantasy" Fans, die leichte Unterhaltung mögen und froh sind, wenn es keine riesigen Schlachten und viel Blutvergissen gibt.


It Happened One Autumn
It Happened One Autumn
von Lisa Kleypas
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Der Held ist wunderbar, die Heldin kann aber ziemlich nerven, 8. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: It Happened One Autumn (Taschenbuch)
4.5 stars

I don't know why I gave this book 4 stars the last time I read it (a few years ago), but I really liked it this time. Although I had some problems with the ending (it was unnecessary and I don't know if the ending was included do add a few pages of "suspense", which didn't work, OR

+++++++++++++++ SPOILER +++++++++++++
to make the hero of the next book more unlikeable, which would be a stupid reason and a bad execution, because he was a little bit to evil in my eyes... The way he behaved was SO wrong and cringe-worthy, although I liked him in his own book!
+++++++++++++++ SPOILER +++++++++++++

and Lillian was often really annoying (the jumping course anyone!?) and childish. She might have been unconventional, but not in the sweet way the heroines in "Slightly Dangerous" or "The Bride Hunt Ball" were, who only ever had good intention which ended in disaster and never did anything simply to annoy someone or because they hated to be ordered around (by the host! And I believe that even nowadays, when your host tells you on his property that you are not allowed to do a DANGEROUS jumping course until he showed it to you and judged your skills, you should listen and not defy him in front of everyone(!) and than after he revokes the right to ride one of his horses again during your stay, you should call him "the son of a bitch"! Though I liked her in general, I disliked Lillian in this scene, because in my eyes she was the one to fault, eben though other people thought otherwise. Yes, Marcus should have known better, but Lillian should have reacted differently...)
Nevertheless Marcus was the perfect hero, my favourite Mr. Dracy starchy-button-up type, I loved him, though I wished to get a better insight into his feelings. I wanted to know in more scenes how he felt during the scene and after it happened! :)

Overall a really good but, not as good as "Slighly Dangerous" or "The Bride Hunt Ball", with similiar premises, but entertaining nonetheless.


Das Vermächtnis der MacLeods
Das Vermächtnis der MacLeods
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Historischem Liebesroman in den schottischen Highlands für Jugendliche, 13. Oktober 2015
5.0 Sterne

Für mich ist dieser Roman vielleicht der beste Roman von Brigitte Melzer aka Kate Logan. Ich liebe einfach die Mischung aus Highlands, Abenteuer und Liebe. Auch waren die Charaktere in diesem Roman sympathisch und interessant.

Die perfekte Mischung aus Jugendbuch und historischem (Liebes-)Roman. Im Vergleich zu "normalen" Adult-Medieval-Historicals scheint mir der Roman historisch etwas fundierter, nicht so viel wie bei einem reinen historischen Roman, aber die Autorin schien sich mit den Clans, Highlands und der Landschaft beschäftigt zu haben. Die Atmosphäre war einfach perfekt, im Gegensatz zu anderen Historicals fand ich, dass die Geschichte härter und brutaler und damit spannender und glaubwürdiger wirkte. Es gab einige traurige Momente, wie Morde, etwas, dass ich bei anderen historischen Liebesromanen vermisse.

Die Hintergrundgeschichte war teilweise etwas zu durchschaubar, dennoch gab es für mich auch beim Re-Read ein paar Überraschungen. Genau mein Fall war dagegen die Liebesgeschichte. Die Protagonisten kennen sich seit ihrer Kindheit, die Heldin liebt den Helden, der Held weiß, dass der die Heldin nicht haben darf... Was will man mehr?

Aiden als Held war wunderbar, am Anfang unnahbar, manchmal sogar gemein und verletzend, aber nicht überzogen grausam und er würde Catriona kein Haar krümmen. Seine Aufgabe als Clanchief hat ihn härter gemacht und er ist nur langsam aufgetaut. Ich mochte ihn und habe ihm jedes Glück der Welt gegönnt. Auch Catriona war eine tolle Heldin, eine typische Brigitte Melzer "Ich bin mutig, hilfsbereit, lieb, unegoistisch"-Heldin, aber ich mochte sie. Wer kann jemanden wie Catriona nicht mögen, auch wenn sie fast zu gut ist, um glaubhaft zu sein. Aber solche Menschen gibt es eben doch, auch wenn mir die ein oder andere Schwäche an ihr gefehlt hat.


Lucys Wunsch (Ein Winterroman 1)
Lucys Wunsch (Ein Winterroman 1)
Preis: EUR 3,99

4.0 von 5 Sternen Nett, aber auch nicht herausragend, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine nette Geschichte für Zwischendurch. Es passiert insgesamt sehr wenig und vieles ist auch sehr vorhersehbar, aber ich mochte die Idee hinter der Geschichte. Wer einfach eine leichte, süße, romantische Geschichte lesen will, die zwar nicht im Gedächtnis bleibt, aber dafür unterhaltsam ist ist bei "Lucys Wunsch" an der richtigen Adresse. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass einem Lucy auf die Nerven geht, weil sie das offensichtliche nicht sieht oder sehen will und was ihren Vampir angeht doch ziemlich festgefahren ist. Es ist fast schade, dass sie wegen ihrer Erinnerung/Vergangenheit vergisst in der Gegenwart zu leben.
Ich fand manche Enthüllungen am Ende so interessant, dass ich gerne mehr Romane aus der Welt mit Lucys "Esoterik"-Freundinnen lesen würde. Wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann ja eine Fortsetzung, ich werde die Autorin zumindest im Auge behalten.


Herzensglut (Liebe I Mystery): Stern der Macht 1
Herzensglut (Liebe I Mystery): Stern der Macht 1
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Knappe vier Sterne, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fazit:

Knapp 4 Sterne, aber leider eine zu unrealistische Liebesgeschichte. Die Idee mit den Bruderschaften, die um die Weltherrschaft aka Macht kämpfen war nicht neu oder originell, aber dafür fand ich den Teil mit den Sternenamuletts sehr interessant.

Kurzkritik:

Zu Beginn war ich etwas skeptisch, da mir der Schreibstil doch ziemlich ungeschliffen und holprig vorkam. Das hat sich bis zum Ende nicht geändert, ist mir irgendwann aber nicht mehr aufgefallen, da mich die Geschichte so in ihren Bann gezogen hat. Dennoch wirkte der Roman eher wie von einem Teenager als von einer erwachsenen Frau mit mehreren veröffentlichten Romanen geschrieben.

Erin fand ich von Anfang an sympathisch. Sie ist ein intelligentes und liebenswertes "Mädchen" (es wird auch immer wieder geschrieben "Das Mädchen tat dies und das", was ich etwas komisch formuliert fand), das mit ihren siebzehn Jahren schon ziemlich erwachsenen wird. Sie ist vielleicht etwas zu perfekt, aber besser eine perfekte als eine nervige Heldin.
Dagegen ist Daniel mit seinen 22 Jahren eher unreif und wirkt wie ein schüchterner Teenager, was ich sehr schade fand, da ich etwas ernstere und erwachsene Helden mag und er eben kein Teenager mehr ist, sondern ein erwachsener Mann. Er ist aber auch nicht unsympathisch, sondern verhält sich seines Alters nicht unbedingt passend.

Was ich sehr schade fand war die überhastete Liebesgeschichte. Für die beiden sind vielleicht zwei Monate vergangen, für den Leser jedoch nicht, sodass das erste Liebesgeständnis ziemlich unglaubwürdig wirkte. Schon die Phase der Verliebtheit war kaum nachzuvollziehen und es wäre mir lieber gewesen, die Liebesgeschichte wäre erst später in Gang gekommen, aber so schnell von der großen Liebe zu reden war doch etwas zu viel des Guten. Insbesondere weil man nicht miterlebt (vielleicht weil es auch nie passiert), wie die beiden miteinander reden und sich kennenlernen. Als Leser erfährt man schon nicht allzu viel, was auch ein Kritikpunkt ist, aber wie soll man sich so wirklich verlieben?

Abgesehen von der für mich nicht so gelungenen, aber trotzdem emotionalen und romantischen Liebesgeschichte, gefiel mir der Roman gut. Klar, die Idee zwei konkurrierende Bruderschaften bzw. Geheimbünde gegeneinander, um die Protagonisten kämpfen zu lassen, damit sie die komplette Macht bekommen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, ist nicht neu, aber auch nicht schlecht. Vieles war leider etwas vorhersehbar, da doch mitunter sehr viele Andeutungen gemacht werden, sodass der Leser nicht mehr selber mitdenken muss, sondern mehr oder weniger alles auf dem Silbertablett serviert bekommt. Nichtsdestotrotz hat mich die Idee mit dem Amulett von Salomon fasziniert, auch wenn auch das nicht besonders originell ist. Amulette, die besondere Macht verleihen, zu bestimmten Personen gehören und zusammen stärker sind. Auch der Anfang mit der Rubin und Saphir Prophezeiung (mit ewige Liebe, Vereinigung, Macht etc.) hat mich sehr stark an die Edelstein-Trilogie erinnert.
Insgesamt bietet der Roman absolut nichts neues, was mich nicht stört, da er mich doch trotzdem fasziniert hat, setzt aber diese Ideen ordentlich um. Nicht perfekt, aber unterhaltsam.

Die anderen beiden Bände der Trilogie sind schon gekauft und ich hoffe, dass die Autorin sich dort noch steigern kann.


Erwachen (Liebe I Mystery): Stern der Macht 3
Erwachen (Liebe I Mystery): Stern der Macht 3
Preis: EUR 3,49

3.0 von 5 Sternen Ich bin nicht überzeugt gewesen, der erste Band war besser, 7. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf das mich die Fans steinigen, aber ich bin nicht überzeugt.

Auch wenn ich die Idee der Geschichte von Anfang an gut fand, konnte mich die Umsetzung letzendlich nicht überzeugen. Am Ende war mir die Geschichte zu ungeschliffen, sie wirkte wie von einer Jugendlichen geschrieben, was nicht schlimm sein muss, hier aber dazuführte das es der Story an Tiefgang und Abwechslung fehlte.

Die Charaktere sind zwar schon älter, aber sie handeln leider nicht so. Weder Erin noch Daniel wirken oder handeln erwachsen, was ich sehr schade fand, da ich es wirklich sehr mag, wenn auch in Jugendbüchern Charaktere nicht nur kindisch, sondern auch erwachsen sind.

Mich konnte am letzten Band der Trilogie leider nicht viel überzeugen, höchstens die nette Idee und der flüssige, wenn auch nicht komplett ausgereifte, Schreibstil.

Der Showdown war ziemlich lahm und viel zu übertrieben, ich bin ja ohnehin kein Fan von actionlastigen Büchern, aber wenn es Action gibt, dann soll sie wie in einem guten Actionfilm gut inszeniert sein. Und dazu gehört keine lieblose Verfolgungsjagd. Desweiteren war es komisch, wie Erins "Macht" beschrieben wurde, das konnte ich leider nicht so ganz nachvollziehen.

Die Charaktere waren okay, aber mir fehlte es leider an Romantik. Bei Erin und Daniel lief überhaupt nichts, was durch seinen Gedächtnisverlust verständlich ist, aber leider konnte ich Erins Verzweiflung und ihren Liebeskummer nicht nachvollziehen, emotional kam bei mir gar nichts an. Was auch daran lag, dass am Anfang einfach viele Monate im Schnelldurchlauf durchgenommen wurden und man dadurch wenig von Erins Gefühlen mitbekam. Da gab es leider schon viele andere Romane, da habe ich mitgefiebert, mitgeweint und mitgelitten, das war hier nicht der Fall. Nur bei Mia kam etwas Romantik auf, retten konnte die den Roman leider nicht. Es gab ein paar schöne Momente als Erin Daniel wieder sieht, aber leider bleibt dabei viel Potential ungenutzt.

Fazit:

Sprachlich okay, auch die Idee ist schön, aber auf Romantik und Actionebene enttäuschend. Der erste Band ist für mich der beste der Trilogie.
Kommentar


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